Bandscheibenvorfall oder Vorwölbung

Oh diese Ärzte, wenn die sich schon nicht einigen können wie sie meine Bandscheibenveränderung nennen sollen, wie soll ich dann damit umgehen?? Dabei haben sie vier Röntgenbilder und einen ganzen Satz MRT’s zur Auswertung vorliegen.

Der erste Orthopäde sagt, es handle sich um zwei deutliche Vorfälle an der HWS, C5/C7. Da mein linker Zeigefinger etwas eingeschlafen ist, schickte er mich zum Neurologen - der nennt das ganze eine „allenfalls leichte Vorwölbung“ und die vom Orthopäden angedeutete Operation eine Schönheitsoperation. Er nimmt an, meine kribbelnden Finger werden von allein wieder aufwachen, die Schmerzen im Rücken waren auch nach drei Wochen ( von jetzt insgesamt 10 Wochen ) nach Behandlung mit 8 Spinalwurzelwurzelblockaden zurückgegangen.

Der Neurochirurg sagt, er würde gerne operieren, denn die Gefahr von bleibenden Schäden durch die Kribbelei im Finger sei zu groß.

Der zweite Orthopäde sagt : da machen wir erst mal nichts. Und verbietet mir schwimmen, radfahren, joggen auf Asphalt und Trampolinspringen.

Für einen dummen, kranken Laien ist das schwer nachzuvollziehen. Die Version, dass es nur eine leichte Vorwölbung ist, klingt am nettesten. Wenn es wirklich so wäre : was kann ich tun, um zu verhindern, dass aus dieser Vorwölbung ein richtiger Vorfall wird?

Schönen Tag noch

Beate

hallo!

das mit der unterschiedlichen interpretation der bilder ist normal-das hängt sehr viel von der erfahrung der einzelnen ärzte ab.
zweites problem ist die zuordnung von befunden im bild zu den symptomen des patienten; nur weil man vorwölbungen, etc. sieht heisst das noch lange nicht dass daher die beschwerden kommen.

es gibt genügend untersuchungen an beschwerdefreien patienten die die gleichen veränderungen wie bei „kranken“ leuten zeigen-aber eben ohne jegliches symptom.

vorbeugung von vorfällen ist ein kniffliges thema weil man sich eben noch nicht klar ist warum es überhaupt passiert-es gibt nur einige bekannte risikofaktoren: ständiges bücken und wieder aufrichten, vibrationen im sitzen (z.b. baumaschinenfahrer), rauchen.

als besten weg zur vorbeugung sehe ich die wirbelsäule beweglich (und bewegt) zu halten-und zwar nicht einseitig sondern in alle richtungen die sie leisten kann.

eine übung die ihren prophylaktischen wert bzgl. weniger schmerz inzwischen bewiesen hat ist die extension im liegen (sieht aus wie die kobra im yoga).

tschüss

matthias

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Hallo Leidensgenossin,
ich hatte diese Symptome im Sommer und nun wieder seit ca. 2 Wochen.
Ich war im Sommer zum Röntgen u. man wunderte sich, dass ich noch keinen Bandscheibenvorfall hatte, meine Wirbelsäule sähe sehr schlecht aus. Mein Arzt sagte, kann man fast nichts machen, evtl. Schmerzmittel. Habe mir auf eigene Kosten Massage geben lassen, das tat sehr gut.
Habe jetzt beim 2. Mal Folgendes probiert:
Homöopathische Mittel (Traumeel, Rhus toxicodendron)
Training mit dem Gyrostwister
Wärmelampe, heißen Krischkern- u. Roggensack aufgelegt
ABC-Rheumapflaster
Vibrierende Massagebürste
Elektroakupunktur mit 2 Pads (mittels eigens dafür angeschafftem Gerät)
Intuitive Gymnastik
Zuletzt wieder selbstbezahlte Massage geben lassen und dabei erfuhr ich, dass spezielle Gymnastik gut ist und Massagen, da gleichzeitig enorme Rücken- und Trizepsverspannungen auftreten (man hätte dort Patienten mit Rezept mit dieser Symptomatik, ich soll doch mal zum Orthopäden gehen).
Liebe Grüße und gute Besserung!!!
Chrys