Hallo,
ich habe einen Bausparvertrag, der 7 Jahre läuft und ich bin im 3. Jahr. Besteht die Möglichkeit ihn zu verkürzen?
Welche Zuschüsse fallen dann evtl. weg?
Wo bekomme ich genauere Info darüber?
Danke, Andreas
Hallo,
ich habe einen Bausparvertrag, der 7 Jahre läuft und ich bin im 3. Jahr. Besteht die Möglichkeit ihn zu verkürzen?
Welche Zuschüsse fallen dann evtl. weg?
Wo bekomme ich genauere Info darüber?
Danke, Andreas
Anlage am Kapitalmarkt?!
Zu welchen Konditionen hast Du Deinen Bausparvertrag? Vielleicht wäre es eine gute Idee, das Geld nicht direkt an die Bank zurückzugeben, sondern am Anleihemarkt anzulegen (ca. 10-12 % Rendite), und erst nach 5 Jahren zurückzahlen.
Damit könntest Du mit der Zinsdifferenz viel Geld machen.
z.B. Du zahlst 6% an die Bank, kriegst aber 10% am Kapitalmarkt (z.B. russische, türkische, brasilianische, venezoelanische, kolumbianische Anleihen)
Bei einer Summe von 100.000€ kämen so 4.000 € p.a. zusammen.
Gruss
Sebastian
Hi,
z.B. Du zahlst 6% an die Bank, kriegst aber 10% am
Kapitalmarkt (z.B. russische, türkische, brasilianische,
venezoelanische, kolumbianische Anleihen)
der Grund, warum die Zinsen für Anleihen der genannten Länder so hoch ist, ist Dir aber schon klar, oder? Das hat damit, zu tun, daß das Risiko dabei durchaus als erhöht bezeichnet werden kann, was nicht unbedingt zum Risikoprofil einer Person paßt, die als Anlageform einen Bausparvertrag gewählt hat.
Hallo,
ich habe einen Bausparvertrag, der 7 Jahre läuft und ich bin
im 3. Jahr. Besteht die Möglichkeit ihn zu verkürzen?
ich erbarme mich dann mal. Ich nehme mal an, daß Du mit „verkürzen“ das Verkürzen der Laufzeit meinst. Da lautet die Antwort: Ja, Du kannst den Bausparvertrag kündigen, was Dich die evtl. aufgelaufenenen Wohnungsbauförderungsprämien kostet. Zinsen u.ä. bekommst Du natürlich ausgezahlt, normalerweise allerdings abzüglich einer gewissen Bearbeitungsgebühr und Vorfälligkeitsentschädigung.
Welche Zuschüsse fallen dann evtl. weg?
S.o.
Wo bekomme ich genauere Info darüber?
Da das jede Bausparkasse so handhaben kann, wie sie möchte, nur dort.
Gruß
Christian
Damit könntest Du mit der Zinsdifferenz viel Geld machen.
z.B. Du zahlst 6% an die Bank, kriegst aber 10% am
Kapitalmarkt (z.B. russische, türkische, brasilianische,
venezoelanische, kolumbianische Anleihen)Bei einer Summe von 100.000€ kämen so 4.000 € p.a. zusammen.
Gruss
Sebastian
Lieber Sebastian,
wenn der Kurs der Währung aber zwischenzeitlich um 10% fällt, hast du 1% Verlust gemacht.
Das kannste jetze mal nachrechnen.
winkel
kein Währungsrisiko - da gleiche Währung
Damit sind Anleihen gemeint, die in € oder US$ emitiert worden sind…bei Euro liegt kein Währungsrisiko, bei US$ schon
da muss man einfach schnell verkaufen, wenn der Dollar fallen sollte, was ich aber nicht annehme.
Gruss
Sebastian
Risikoprofile sind plastisch
Risikoprofile eines Menschen sind plastisch.
Man längt erst einen kleinen Betrag in eine solche Anlage an, und sieht wie diese reagiert, Zinsen bedient…dann sieht man mit der Zeit, dass bei einer vernünftigen Streung auf mehrere Staaten (Emittenten) das Risko doch sehr akzeptabel ist und fürstlich belohnt wird.
Gruss
Sebastian
PS: http://www.bondboard.de
hier gibt es mehr Infos zu Anlagen in Anleihen in Währungen von Emerging Markets
Um Himmels Willen
Risikoprofile eines Menschen sind plastisch.
Was heißt das?
Man längt erst einen kleinen Betrag in eine solche Anlage an,
und sieht wie diese reagiert, Zinsen bedient…
Genau.
dann sieht man
mit der Zeit, dass bei einer vernünftigen Streung auf mehrere
Staaten (Emittenten) das Risko doch sehr akzeptabel ist und
fürstlich belohnt wird.
Stimmt. Witzigerweise entsprachen Rußlandanleihen vor ca. 8 Jahren dem gleichen Risikoprofil.
PS: http://www.bondboard.de
hier gibt es mehr Infos zu Anlagen in Anleihen in Währungen
von Emerging Markets
Ja, ganz toll. Hier fragen Menschen nach Geldanlage und es werden ihnen Hochrisikowährungsanleihen empfohlen. Da kann man sich seine Tips gleich im Forum von onvista & Co. holen.
Schlimm, schlimm.
ach so
Damit sind Anleihen gemeint, die in € oder US$ emitiert worden
sind…bei Euro liegt kein Währungsrisiko, bei US$ schon
da muss man einfach schnell verkaufen, wenn der Dollar fallen
sollte, was ich aber nicht annehme.
Mal schnell verkaufen? Was denn? Die Währung oder die Anleihe? Oder doch ein Devisentermingeschäft abschließen?
Daß Menschen, die über ein derartig defizitäres Verstandnis von solchen Dingen verfügen, selber solche Geschäfte tätigen, war mir eigentlich klar. Daß diese Personen allen ernstes auch andere mit ihren Ideen in ihr Unglück stürzen (und das eigentlich auch gut meinen), ist mir neu.
Hallo,
mir ist auch noch nicht ganz klar wie aus einer Frage zum Bausparvertrag eine Diskussion zu Währungsanleihen in Hochzinsländern wird.
Aber ich bin sowieso der Meinung, daß jeder nur darüber sprechen sollte womit er sich auskennt.
Gruss
Christian
Hallo,
vielleicht ist es auch günstig den Vertrag direkt zu teilen und nur den einen Teil zu kündigen. Dann wird der andere Teil schneller zuteilungsreif. Hängt aber von Deinen Zielen ab.
Gruss
Christian
verkaufen, tauschen, kaufen
Sollte der Dollar also drehen und gegenüber dem €uro fallen, verkauft man einfach die Dollaranleihen (Handel ist liquide), tauscht den US Dollar in €uro um, und kauft im Euro die Anleihen selber Emittenten.
Die Renditen im €uroraum sind allerdings nicht die selben. Die internationalen Investoren im USD sind einfach kritischer gegenüber Emerging Markets, und lassen sich nicht mit kleinen Renditen abspeisen.
Gruss
Sebastian
PS: Termingeschäfte auf Währungen sind teuer
Anleihe Modell
Naja mancheiner träumt davon, Geld zu Bausparkonditionen zu bekommen, um es woanders weiter anzulegen.
Und hier war nun genau das Gegenteil von dem, was ich sonst kenne, will einfach seinen Kredit zurückzahlen.
Da bot es sich an ihm dieses Anleihe Modell vorzustellen.
Noch interessanter ist es im Schweizer Franken und Japanischen Yen Geld zu leihem und anderem im Dollar zu verleihen.
Gruss
Sebastian
Achtung, Realitätsalarm
Hallo,
Sollte der Dollar also drehen und gegenüber dem €uro fallen,
verkauft man einfach die Dollaranleihen (Handel ist liquide),
tauscht den US Dollar in €uro um, und kauft im Euro die
Anleihen selber Emittenten.
wie ich schon schrieb: Diese Aussagen zeugen von einer beträchtlichen Unkenntnis der Systematiken an den Geld- und Devisenmärkten. Die beschriebene Vorgehensweise ist fast so gut wie die Idee, durch Käufe einen Aktienkurs nach oben zu treiben und die frisch erworbenen Aktien zum Höchstkurs zu verkaufen.
Ich versuche trotzdem was vernünftiges zu der Idee zu sagen: wenn der Dollar fällt, dann macht er das, weil mehr Dollars verkauft als gekauft werden. Dollars von institutionellen Anlegern werden üblicherweise in Staatsanleihen und Aktien geparkt. Wenn also der Dollar fällt, weil Dollars verkauft werden, wurden vorher die Anleihen verkauft. Der Kurs der Anleihen ist damit im Eimer, was wiederum heißt, daß Du bei einem Anleiheverkauf und dem Drehen in Euro nicht nur dem sinkenden Dollar hinterher läufst, sondern auch bereits gefallenen Anleihekursen. Will sagen: Du kannst bei solchen Arbitragegeschäften im weitesten Sinne als Privatanleger nur verlieren, weil ungefähr eine Billion Dollar jeden Tag mit dem Ziel bewegt werden, optimale kurzfristige Anlagemöglichkeiten zu finden.
Die Renditen im €uroraum sind allerdings nicht die selben. Die
internationalen Investoren im USD sind einfach kritischer
gegenüber Emerging Markets, und lassen sich nicht mit kleinen
Renditen abspeisen.
Aaaaaaaaaaaarghhhh.
PS: Termingeschäfte auf Währungen sind teuer
Ach? Und was kosten die so? Sagen wir, wenn ich 1 Mio. USD per 15. August 2002 kaufen möchte?
Gruß
Christian
Hallo Sebastian,
schon klar. Ich kenne mich damit recht gut aus.
Aber in der Frage ging es doch um die Auflösung eines Bausparers und nicht um eine neue Geldanlage.
Was wir sagen wollten, ist doch, daß wir damit dem Fragenden nicht weiterhelfen.
Du kannst ja Deine Gedanken mal als neues Topic aufmachen und wir können drüber diskutieren.
Gruss
CHristian
Währungstricks
Hallo,
Noch interessanter ist es im Schweizer Franken und Japanischen
Yen Geld zu leihem und anderem im Dollar zu verleihen.
das ist insofern interessant, als daß mich mal interessieren würde, wo da der dicke Gewinn herkommen soll. Zinsdifferenz zw. USD und CHF ist derzeit 0,7-0,8% (laufzeit 1 Jahr). Wenn man bedenkt, daß Du insgesamt 4 mal tauschen mußt (CHF-EUR-USD und wiederzurück USD-EUR-CHF) bleibt da wohl nicht allzu viel bei hängen, natürlich abgesehen vom Währungsrisiko.
Hast Du noch ein paar todsichere Gelddrucktips auf Lager? 
Gruß
Christian
zunächst mal
Hallo Andreas,
zunächst mal ist es wichtig zu wissen, was in den Vertrag eingezahlt wird.
Sind es VL? Dann wäre bei einer Kündigung oder allem Laufzeitverkürzendem Zeug die Wohnbauprämie, bzw. die VL-Prämie vom Staat weg.
Dann sollte man wissen, ob du das Darlehen in Anspruch nehmen möchtest oder nicht.
Wenn ja, gibt es neben der Kündigung andere Varianten:
Was auch immer du vor hast: Es wäre das einfachste wenn du es mit deiner Bank oder auch gleich mit der Bausparkasse besprichst.
Die kennen dich und sorgen für eine best mögliche Lösung.
Gruß Ivo
Yen-Kredit
Ein Japanischer Yen Kredit ist z.Z. für 1 5/8 % zu bekommen, dieses Geld wird in den USDollar getauscht und mit einer Rendite von 12 % in Kolumbien, Venezuela etc. angelegt.
Damit erzielt man je nach Anlage 8-10 % Gewinn. Der japanische Yen wird auf absehbare Zeit weiterhin schwach bleiben. Prognose 130-150 Y /US$.
In den Euro braucht man die Devisen nicht zu tauschen, es sind eigentlich nur einige deutsche Banken, die solchen Unfug betreiben.
Gruss
Sebastian
Emerging Markets Anleihen
Die Tatsache mit fallenden Kursen von Anleihen von fallenden Währungen ist richtig, trifft aber nicht auf Emerging Markets Anleihen zu…die haben ihre Eigendynamik, unabhängig von der Fed. Da spielt schon der Ölpreis (Haupteinnahmequelle von Venezuela /Ecuador) eine grössere Rolle, ausserdem macht auch die Innenpolitik des jeweiligen Landes viel aus.
Bei meiner Beispielrechnung redete ich nicht von den Benchmarktpapieren der US Regierung.
Die Termingeschäfte sind insofern teuer, als das es in etwa 5% des eingesetzten Kapitals pro Jahr kostet, sich abzusichern. Ausserdem wollen Banken mit kleineren Kontrakten unter 250.000US$ nicht ihre Zeit aufwenden.
Na toll. Ich lege Kreditgeld in Anleihen von Wackelländern an und schaue zu. Fakt ist, daß durch den Swapsatz die Zinsunterschiede eh wieder ausgeglichen werden. Wenn das so einfach wäre, dann könnte das ja Jeder machen.