Es kommt gerade bei _Dialekt_sprechern vor, dass sie dialektale
Eigenheiten (unbewusst *g*) „auszubessern“ versuchen und dabei
über das Ziel hinausschießen, d. h. unangebrachte
„Korrekturen“ vornehmen.
Die bessern nix aus, die können nicht anders. Die wachsen so auf. So einfach ist das.
egal wie oft du es schreibst und wie wenig Du dich bewerben musst, es ist trotzdem falsch die Satzzeichen mit Leerzeichen davor zu setzen. Guck doch einfach mal in eine Zeitung oder ein Buch, nie wird das gemacht:wink:
Ansonsten will hier glaub ich niemand Deine Bildung anzweifeln.
wenn eine hanseatische oder bayrische oder hessische Bäckereifachverkäuferin Ciabatta nicht korrekt aussprechen kann, so sollten wir ihr das nicht übel nehmen. Eher dem Chef, der diese Backware anbietet und seinem Personal nicht sagt, wie sie das richtig aussprechen soll.
Was die anderen Beispiele des falschen/unsinnigen Gebrauches von Ausdrücken betrifft, so ist mein Eindruck, dass Menschen, die von Geburt an immer in ihrer sozialen Umgebung leben, sich gebräuchliche fehlerhafte Begriffe angeeignet haben und diese nie infrage stellen. Wozu auch. Alle reden so.
Ich wohne seit einigen Jahren in einem kleinen Ort (
vielleicht fallen Dir die paar falschen Begriffe einfach mehr auf, als die Mehrheit der Begriffe, die im richtigen Rahmen und Kontext gebraucht werden?
Warum sind nicht einfach alle Menschen freundlich, höflich, zurückhaltend, nachsichtig, selbstbewusst und einfühlsam? Ich könnte mir die Welt dann viel angenehmer vorstellen, auch wenn einer der Menschen mit den oben beschriebenen Charaktereigenschaften mal ein falsch angewendetes oder falsch ausgesprochenens Wort verwendet.
Spoiler
Ich habe auch lange gegrübelt.
Die Lösung :
Éclair (m) frz., der Blitz, ist ein Spritzkuchen.
MfG
Klaus
… aber wieso muss man eine harte, zähe Semmel überhaupt „Ciabatta“ nennen ? In Bayern differenziert man sehr feinsinnig zwischen Semmeln und Loiberln (hdt. das Laib-lein)