Benzinpreise

…zumal die einssiebzig ja die Voraussetzung sind, um
überhaupt tanken zu können. Oder wer soll sonst die Straße
bauen, auf welcher wir zur Tankstelle fahren? *g*

Hi Oliver
Du glaubst doch nicht im Ernst, daß das Geld wirklich im Straßenbau landet?
Pustekuchen, damit werden alle möglichen anderen Löcher gestopft, der Autofahrer hat nix davon.
Der wird nur abkassiert.
Kishon hat mal eine Atemsteuer vorgeschlagen, die gibts bestimmt auch bald *g*
Gruß
Rainer

Hallo Oliver,

also, wie man sogar noch so ein paar Piepen für politische
Agitation verwenden kann… Dan führt man sich doch selbst ab
absurdum, oder? (*Spiegelvorhalt*)

Verstehe ich nicht.

Die Ökosteuer ist also eine zutiefst asoziale staatliche
Geldgewinnungsform, denn wen trifft das denn?

Es trifft vor allem die Rentner, deren Einkommen durch die
Ökosteuer gesichert wird. So gesehen ist es eine recht soziale
Angelegenheit…

Rentner haben also keine Kosten für Benzin, Heizung und Verbrauchsgüter?
Interessant.

Gutgemeinter Hinweis: Wer unter dem Deckmäntelchen, Mißstände
anprangern zu wollen, zu flach argumentiert, gerät in den
Verdacht, lediglich bestimmten Leuten an die Karre fahren zu
wollen, selbst wenn diese Leute ausnahmsweise mal sinnvolle
Entscheidungen treffen.

Das gebe ich zurück.
Denkst Du ernsthaft, der durchschnittliche Rentner hat nach der Rentenreform und der damit einhergehenden Teuerungsrate auch nur einen Pfennig mehr im Sack?

Das wäre ja nichts anderes als
Blockade. Welche ein ganz großes Problem ist hier im Lande.
Können wir nicht gebrauchen, schadet uns allen.

Sehe ich auch so.
Vor allem die Blockade von Innovationen und privater Initiative durch eine lähmende Steuerpolitik sehe ich hier als die größte Schwierigkeit an.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Nein, das ist nicht wahr.
Alles zusammen ist unheilvoll.
Die Ökosteuer verstärkt den negativen Effekt für den
Verbraucher nur noch. Daher lehne ich sie AUCH ab.

Ja, eben. Aber Du lehnst sie nicht ab, weil der Euro hoch und
die OPEC-Förderquoten gering sind sondern immer. Dein erstes
Posting war aber anders zu verstehen.

Nochmal: ich lehne die Ökosteuer aufgrund der genannten Effekte generell ab.
Ich halte es darüberhinaus für unheilvoll dumm, auch noch in einer Situation wie der jetzigen einen deratigen Beschluß wie die Einführung und den Fortbestand dieser Steuer zu beschließen.

Nur sozial ist das sicherlich nicht, denn kurzsichtig gefällte
Entscheidungen

Kurzfristig war sie ja eben nicht sondern immerhin eine
Entscheidung für viele Jahre und nach jahrelang geführter
Diskussion.

Gerade die (öffentliche) Diskussion kam hierbei zu kurz. Man nennt die Sache „Öko-“ und schon finden es alle gut. Von der weiteren Mehrbelastung der Familien und allgemein der sozial schwächeren Leute spricht niemand.
Vielmehr negiert man dummdreist diese Problematik auch noch.

wie die sog. Ökosteuer wirken sich kaum so aus,
daß der Straßenverkehr signifikant abnimmt (zumindest nicht
bei den aktuellen Prozentsätzen).

Die Mineralölsteuereinnahmen sind um 11% gesunken, d.h. es
wurde weniger getankt. Ob das jetzt an der Ökosteuer, OPEC
oder am Euro lag? Wahrscheinlich weniger an der Ökosteuer,
weil der größte Teil der Preissteigerung eben nicht an der
Ökosteuer lag. Aber eben auch zum Teil

Interessant wäre hier der Vergleichszeitraum für Deine Zahl.
Insgesamt sinkt der Benzinverbrauch pro Kopf natürlich auch aufgrund neuerer Technologie.
Nur steigen dennoch die Benzinkosten pro Kopf. Ist ja auch klar, denn ohne die Mineralölsteuereinnahmen kippt der Bundeshaushalt. Daher mußte man sich was einfallen lassen, und da kam das Qualitätssiegel „Ökosteuer“ gerade recht, um die Leute zu betrügen.

Vielmehr erhöhen sich dadurch die gesamten Verbaucherpreise
durch erhöhte Transportkosten, die ja eins-zu-eins an den
Konsumenten weitergereicht werden sowie auch über höhere
Heizkosten, was wiederum zu höheren Wohnnebenkosten für die
Mieter führt.

Dadurch sinken die Lohnnebenkosten. Die Preissteigerung
aufgrund der Ökosteuer lag nach DIW im kaum meßbaren Bereich
(vielleicht 0.1 %, nicht mehr).

Das ist nicht möglich, da man die Auswirkungen leider nicht kalkulatorisch isolieren kann.
Hier muß man sich auf die Steuertheorie verlassen.

Grüße,

Mathias

Hi Lars,

wirklich erklären kann ich Dir das auch nicht. Aber da bin ich nicht der einzige (s.u.).
Was ich nur komisch finde ist, daß immer vom Einfluss der OPEC gesprochen wird. Fakt ist, wir beziehen lediglich ca. 27% des Öls von der OPEC. Was ist denn mit dem Rest?
Versteht das noch jemand?

Gruß

Tom

Kurzfristig war sie ja eben nicht sondern immerhin eine
Entscheidung für viele Jahre und nach jahrelang geführter
Diskussion.

Gerade die (öffentliche) Diskussion kam hierbei zu kurz.

Auch das ist nicht wahr. Die Diskussion zur Ökosteuer besteht seit Anfang der 80er Jahre, verstärkt seit Anfang der 90er Jahre.

Die Mineralölsteuereinnahmen sind um 11% gesunken, d.h. es
wurde weniger getankt. Ob das jetzt an der Ökosteuer, OPEC
oder am Euro lag? Wahrscheinlich weniger an der Ökosteuer,
weil der größte Teil der Preissteigerung eben nicht an der
Ökosteuer lag. Aber eben auch zum Teil

Interessant wäre hier der Vergleichszeitraum für Deine Zahl.

Glaube das war 1. Halbjahr 2001 zu 1. Halbjahr 2000.

Insgesamt sinkt der Benzinverbrauch pro Kopf natürlich auch
aufgrund neuerer Technologie.

Das weniger, weil gleichzeitig immer schwerere und leistungsstärkere Pkws gekauft werden (bis auf letztes Jahr, glaube ich).

Nur steigen dennoch die Benzinkosten pro Kopf.

Nur dann, wenn man den gleichen Benzinverbrauch wie vorher hat.

Dadurch sinken die Lohnnebenkosten. Die Preissteigerung
aufgrund der Ökosteuer lag nach DIW im kaum meßbaren Bereich
(vielleicht 0.1 %, nicht mehr).

Das ist nicht möglich, da man die Auswirkungen leider nicht
kalkulatorisch isolieren kann.
Hier muß man sich auf die Steuertheorie verlassen.

Also, bescheinigst Du dem DIW Unseriösität?

Sehe ich auch so.
Vor allem die Blockade von Innovationen und privater
Initiative durch eine lähmende Steuerpolitik sehe ich hier als
die größte Schwierigkeit an.

Jetzt widersprichst Du Dir aber. Ich erinnere ich Dich noch mal daran: Du bist gegen die Ökosteuer.

Fakt ist, wir beziehen lediglich ca. 27% des
Öls von der OPEC. Was ist denn mit dem Rest?
Versteht das noch jemand?

Ja, klar.

Man spricht ja auch von einem Weltölmarkt. Da spielt es praktisch keine Rolle, wo Du Dein Öl herbeziehst. Der Preis ist stets der gleiche.

Wenn ein Öltanker von Saudi-Arabien nach Rotterdam fährt, gehört das Öl z.B. zuerst BP, dann Shell, schließlich Exxon und in Rotterdam wird es dann vielleicht wieder an Shell verkauft. Ein Grund für die hohen Ölpreissteigerungen vor kurzem war ja, dass als es in den USA heimische Probleme gab, sie das Öl auch in Rotterdam einkauften (zum Teil).

Hallo Rainer,

allgemein ist bekannt, daß in den Straßenverkehr mehr Geld gesteckt als durch KFZ- und Mineralölsteuer engenommen wird.

Ich habe kein Problem damit, wenn der Staat Benzin künstlich verteuert. Dies aus drei Gründen:
Erstens: Es gibt Alternativen zum Benzin, für die sich die Leute nur interessieren werden, wenn es wirtschaftlich lohnend ist. Die Aktie von Ballard Power (H2-Technologie) schoß nach der letzten Ölverteuerung astronomisch in die Höhe. Die ersten Autos sind nächstes Jahr serienreif. Dann brauchen wir bald keine Tanke mehr.
Zweitens: Die wahren Kosten, die durch den Verbrauch von Benzin entstehen, liegen wesentlich höher als der derzeitige Preis (spreche mal Versicherungen auf den Treibhauseffekt an).
Drittens: Geld, das an den Staat geht, fließt zu rund 80-85% an die Allgemeinheit zurück. Geld an den Ölkonzern ist nicht weiter nachverfolgbar und landet am ehesten in den Taschen einiger weniger.

off-topic, aber dazu passend:

Da allein schon aufgrund de Zinswirtschaft Reiche immer reicher und Verschuldete immer ärmer werden, ist ein Gegenregulativ legitim, oder mehr noch, vonnöten. In der Geschichte gibts genügend Beispiele, daß ansonsten das Boot kippt.

In Antizipierung einiger Antworten anderer Teilnehmer: Nein, ich bin nicht für Kommunismus. Es braucht beides: Kapitalistische und soziale Elemente - eben eine soziale Marktwirtschaft. Oder wer würde, wie in Amerika, schon gerne im dunklen sitzen, weil der Staat jegliche regulierende Einflüsse auf die Stromkonzerne aufgegeben hat? Die allgemeine Lebensqualität ist dort drüben übrigens nicht mehr so besonders. Trotz der bisher boomenden Wirtschaft eher schlechter als hier. Von wegen Positivbeispiel.

So, das war jetzt aber echt off-topic :wink:

Oliver

Ich widerspreche mir selbst in keinster Weise.
Die Ökostuer lähmt die Wirtschaft nur noch mehr.
Wir bräuchten Steuersenkungen im Unternehmensbereich von 25% und nicht etwa eine weitere Steuererhöhung, was ja die sog. Ökosteuer faktisch ist.

Grüße,

Mathias

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Hi!

Kurzfristig war sie ja eben nicht sondern immerhin eine
Entscheidung für viele Jahre und nach jahrelang geführter
Diskussion.

Gerade die (öffentliche) Diskussion kam hierbei zu kurz.

Auch das ist nicht wahr. Die Diskussion zur Ökosteuer besteht
seit Anfang der 80er Jahre, verstärkt seit Anfang der 90er
Jahre.

Leider nur sehr einseitig.
Die Wirtschaft wurde hierzu kaum gehört.
Oder weswegen ging die ganze Geschichte zunächst so kritiklos über die Bühne, um dann in bis heute andauernden Diskussionen zu enden?

Die Mineralölsteuereinnahmen sind um 11% gesunken, d.h. es
wurde weniger getankt. Ob das jetzt an der Ökosteuer, OPEC
oder am Euro lag? Wahrscheinlich weniger an der Ökosteuer,
weil der größte Teil der Preissteigerung eben nicht an der
Ökosteuer lag. Aber eben auch zum Teil

Interessant wäre hier der Vergleichszeitraum für Deine Zahl.

Glaube das war 1. Halbjahr 2001 zu 1. Halbjahr 2000.

Das kann also noch ganz anderew Ursachen haben, die hier miteinspielen: lauer Winter, mehr Schienentransport u.s.w.

Insgesamt sinkt der Benzinverbrauch pro Kopf natürlich auch
aufgrund neuerer Technologie.

Das weniger, weil gleichzeitig immer schwerere und
leistungsstärkere Pkws gekauft werden (bis auf letztes Jahr,
glaube ich).

Die PKWs müssen immer schwerer werden, da die Sicherheitsanforderungen steigen.
Damit muß natürlich auch die Leistung der Motoren steigen, sonst fährt man mit einem kleinen, überlasteten Motor dauernd am Limit. Das ist nun absolut nicht umweltfreundlich.

Daß der Duchschnitts-PKW insgesamt um locker 30% sparsam geworden ist in den letzten 10 jahren ist ohnehin Fakt.

Nur steigen dennoch die Benzinkosten pro Kopf.

Nur dann, wenn man den gleichen Benzinverbrauch wie vorher
hat.

Nein, die PKWs brauchen deutlich weniger Sprit als vor 10 Jahren und dennoch ist Autofahren deutlich teurer geworden.

Dadurch sinken die Lohnnebenkosten. Die Preissteigerung
aufgrund der Ökosteuer lag nach DIW im kaum meßbaren Bereich
(vielleicht 0.1 %, nicht mehr).

Das ist nicht möglich, da man die Auswirkungen leider nicht
kalkulatorisch isolieren kann.
Hier muß man sich auf die Steuertheorie verlassen.

Also, bescheinigst Du dem DIW Unseriösität?

Nein, ich bescheinige dem DIW hier eine strittige Auswahl von Kriterien.

Sei doch nicht immer gleich so kategorisch.

Grüße

Mathias

Leider nur sehr einseitig.
Die Wirtschaft wurde hierzu kaum gehört.

Doch die Industrie wurde gehört, es gab ja auch Gegenstudien. ur konnte sich die Industrie - aufgrund der schwächeren Argumente - nicht durchsetzen.

Das kann also noch ganz anderew Ursachen haben, die hier
miteinspielen: lauer Winter, mehr Schienentransport u.s.w.

Der „mehr Schienentransport“ - wenn es denn so war, ich weiß es nicht - hat ja auch Ursachen, z.B. im Preis. Und der Winter war - wenn überhaupt - 2001 nicht so viel lauer als 2000. Außerdem ist das beim Verkehr nicht so wichtig wie bei der Heizung von Wohnungen.

Die PKWs müssen immer schwerer werden, da die
Sicherheitsanforderungen steigen.
Damit muß natürlich auch die Leistung der Motoren steigen,
sonst fährt man mit einem kleinen, überlasteten Motor dauernd
am Limit. Das ist nun absolut nicht umweltfreundlich.

Nein, man könnte ja auch die Spitzengeschwindigkeit drosseln. Ist aber nicht der Fall.

Daß der Duchschnitts-PKW insgesamt um locker 30% sparsam
geworden ist in den letzten 10 jahren ist ohnehin Fakt.

Wo hast Du diese Zahl her? Als Fakt? Meines Wissens ist das nicht der Fall. Der Verbrauch ist konstant geblieben, kann aber auch keine Quelle anbieten.

Das ist nicht möglich, da man die Auswirkungen leider nicht
kalkulatorisch isolieren kann.
Hier muß man sich auf die Steuertheorie verlassen.

Also, bescheinigst Du dem DIW Unseriösität?

Nein, ich bescheinige dem DIW hier eine strittige Auswahl von
Kriterien.

Naja, zumindest können wir uns einigen, dass „nicht kalkulatorisch isolieren kann“ nicht stimmt. Allenfalls ist diese kalkulatorische Isolation strittig. Und man kann es isolieren, ohne der Unseriösität bezichtigt zu werden. Das ist doch schon mal was.

Sei doch nicht immer gleich so kategorisch.

Doch sicher. Wenn man nicht versucht exakt zu sein, kann man sich die Diskussion auch sparen.

Ich widerspreche mir selbst in keinster Weise.
Die Ökostuer lähmt die Wirtschaft nur noch mehr.
Wir bräuchten Steuersenkungen im Unternehmensbereich von 25%
und nicht etwa eine weitere Steuererhöhung, was ja die sog.
Ökosteuer faktisch ist.

Die Ökosteuer ist keine Steuererhöhung sondern eine Steuerumverteilung. Die Kritik aus sozialer Sicht akzeptiere ich. Aber eine Steuererhöhung liegt mit der Ökosteuer nicht vor. Außerdem setzt sie Innovationsanreize.

Hallo Oliver

allgemein ist bekannt, daß in den Straßenverkehr mehr Geld
gesteckt als durch KFZ- und Mineralölsteuer engenommen wird.

nein, das ist nicht allgemein bekannt, im Gegenteil, es wird sehr viel weniger hineingesteckt, schau Dir doch mal die maroden Straßen an.

Ich habe kein Problem damit, wenn der Staat Benzin künstlich
verteuert. Dies aus drei Gründen:
Erstens: Es gibt Alternativen zum Benzin, für die sich die
Leute nur interessieren werden, wenn es wirtschaftlich lohnend
ist. Die Aktie von Ballard Power (H2-Technologie)
schoß nach der letzten Ölverteuerung astronomisch in die Höhe.
Die ersten Autos sind nächstes Jahr serienreif. Dann brauchen
wir bald keine Tanke mehr.

Fragt sich, wer das bezahlen kann, wir zwei vielleicht, aber die große Masse nicht.

Zweitens: Die wahren Kosten, die durch den Verbrauch von
Benzin entstehen, liegen wesentlich höher als der derzeitige
Preis (spreche mal Versicherungen auf den Treibhauseffekt an).

Das will der Staat ja so, emissionsfreie Kernkraftwerke sollen abgeschaltet und durch Treibhausgase produzierende Kraftwerke ersetzt werden

Drittens: Geld, das an den Staat geht, fließt zu rund 80-85%
an die Allgemeinheit zurück. Geld an den Ölkonzern ist nicht
weiter nachverfolgbar und landet am ehesten in den Taschen
einiger weniger.

Na ja, ist aber arg simpel, jeder siebte deutsche Arbeitnehmer arbeitet in einer Branche, die mit Autos zu tun hat, der Staat müßte dann auf die ganzen Lohn-, Einkommens- und Mehrwehrtsteuern verzichten, dann wären wir pleite.

off-topic, aber dazu passend:

Da allein schon aufgrund de Zinswirtschaft Reiche immer
reicher und Verschuldete immer ärmer werden, ist ein
Gegenregulativ legitim, oder mehr noch, vonnöten. In der
Geschichte gibts genügend Beispiele, daß ansonsten das Boot
kippt.

Olivers Märchenstunde :wink:, Deutschland hat es geschafft, trotz zwei verlorener Kriege und immenser Zinslasten wirtschaftlich aufzublühen, das geht auch bei anderen Ländern, Kroatien hat das gerade eindrucksvoll bewiesen.
Schuld sind korrupte Regimes und Mißwirtschaft, wie in vielen Ländern Afrikas, wenn sich ein Land nicht weiter entwickelt, da gibt es Beispiele genug.
Es ist etwas billig, erst Kredite einzufordern und dann die Kreditwirtschaft als Verursacher von Armut zu brandmarken.
Vielleicht sollte man mal weniger Waffen kaufen und weniger in die Schweiz überweisen.
Gruß
Rainer

Hi!

Ich widerspreche mir selbst in keinster Weise.
Die Ökostuer lähmt die Wirtschaft nur noch mehr.
Wir bräuchten Steuersenkungen im Unternehmensbereich von 25%
und nicht etwa eine weitere Steuererhöhung, was ja die sog.
Ökosteuer faktisch ist.

Die Ökosteuer ist keine Steuererhöhung sondern eine
Steuerumverteilung.

Falsch. Es stehen ihr keine faktischen Entlastungen gegenüber.
Die Senkung der Rentenbeiträge ist sowieso nur Betrug, da allein deren Erhebung insgesamt eigentlich schon unseriös ist.

Die Kritik aus sozialer Sicht akzeptiere
ich. Aber eine Steuererhöhung liegt mit der Ökosteuer nicht
vor. Außerdem setzt sie Innovationsanreize.

Nein, denn eine wirkliche Senkung des Benzinverbrauchs ist ja gar nicht erwünscht. Vielmehr benötigt man die Mehreinnahmen zur Stopfung der Haushaltslöcher.

Grüße,

Mathias

HI!

Leider nur sehr einseitig.
Die Wirtschaft wurde hierzu kaum gehört.

Doch die Industrie wurde gehört, es gab ja auch Gegenstudien.
ur konnte sich die Industrie - aufgrund der schwächeren
Argumente - nicht durchsetzen.

Das lag wohl kaum an den „schwächeren Argumenten“…
Wir haben uns linke bis linkskommunistische Ökodogmatiker an die Macht geholt, die von Wirtschaft soviel verstehen wie der Mathias vom Schnitzelpanieren…
Klar, daß hier nur unreflektierter, blinder Aktionismus herauskommt.

Das kann also noch ganz anderew Ursachen haben, die hier
miteinspielen: lauer Winter, mehr Schienentransport u.s.w.

Der „mehr Schienentransport“ - wenn es denn so war, ich weiß
es nicht - hat ja auch Ursachen, z.B. im Preis. Und der Winter
war - wenn überhaupt - 2001 nicht so viel lauer als 2000.
Außerdem ist das beim Verkehr nicht so wichtig wie bei der
Heizung von Wohnungen.

…und die Wohnungen werden mit Luft und Liebe geheizt?

Die PKWs müssen immer schwerer werden, da die
Sicherheitsanforderungen steigen.
Damit muß natürlich auch die Leistung der Motoren steigen,
sonst fährt man mit einem kleinen, überlasteten Motor dauernd
am Limit. Das ist nun absolut nicht umweltfreundlich.

Nein, man könnte ja auch die Spitzengeschwindigkeit drosseln.
Ist aber nicht der Fall.

Warum denn?
Die meisten Fahrer fahren doch um die 140. Genau wie vor 20 Jahren.
Derartige Zwangsmaßnahmen passen ins Bild, werden aber von mir natürlich kategorisch abgelehnt!

Daß der Duchschnitts-PKW insgesamt um locker 30% sparsam
geworden ist in den letzten 10 jahren ist ohnehin Fakt.

Wo hast Du diese Zahl her? Als Fakt? Meines Wissens ist das
nicht der Fall. Der Verbrauch ist konstant geblieben, kann
aber auch keine Quelle anbieten.

Ist nicht wahr.
Allein die Herstellerangaben zum Normverbrauch beweisen hier schon das Gegenteil.

Das ist nicht möglich, da man die Auswirkungen leider nicht
kalkulatorisch isolieren kann.
Hier muß man sich auf die Steuertheorie verlassen.

Also, bescheinigst Du dem DIW Unseriösität?

Nein, ich bescheinige dem DIW hier eine strittige Auswahl von
Kriterien.

Naja, zumindest können wir uns einigen, dass „nicht
kalkulatorisch isolieren kann“ nicht stimmt. Allenfalls ist
diese kalkulatorische Isolation strittig. Und man kann es
isolieren, ohne der Unseriösität bezichtigt zu werden. Das ist
doch schon mal was.

Naja…

Sei doch nicht immer gleich so kategorisch.

Doch sicher. Wenn man nicht versucht exakt zu sein, kann man
sich die Diskussion auch sparen.

Richtig.
Meinte ich auch nciht.

Mathias

Falsch. Es stehen ihr keine faktischen Entlastungen gegenüber.
Die Senkung der Rentenbeiträge ist sowieso nur Betrug, da
allein deren Erhebung insgesamt eigentlich schon unseriös ist.

Auf einem so schwachsinnigen Niveau widerspreche ich Dir nicht.

Die Kritik aus sozialer Sicht akzeptiere
ich. Aber eine Steuererhöhung liegt mit der Ökosteuer nicht
vor. Außerdem setzt sie Innovationsanreize.

Nein, denn eine wirkliche Senkung des Benzinverbrauchs ist ja
gar nicht erwünscht. Vielmehr benötigt man die Mehreinnahmen
zur Stopfung der Haushaltslöcher.

Ist auch nicht wahr. Eine Senkung des Benzinverbrauchs ist in der Ökosteuer schon einkalkuliert worden. Natürlich nicht in diesem Umfang, da der größte Teil des geringeren Benzinverbrauchs sicherlich auf OPEC und Euro zurückzuführen ist.

Das lag wohl kaum an den „schwächeren Argumenten“…
Wir haben uns linke bis linkskommunistische Ökodogmatiker an
die Macht geholt, die von Wirtschaft soviel verstehen wie der
Mathias vom Schnitzelpanieren…
Klar, daß hier nur unreflektierter, blinder Aktionismus
herauskommt.

Auch wenn Deine Worte schärfer werden, werden Deine Argumente nicht intelligenter. Für die Ökosteuer waren die Wirtschaftsforschungsinstitute, Teile der Unternehmen (und nicht nur Ökobetriebe, falls das Argument jetzt kommt) und bis sie dies als Wahlkampfschlager entdeckten alle Parteien, auch Union und FDP.

Dagegen war praktisch nur Teile der Großindustrie.

Der „mehr Schienentransport“ - wenn es denn so war, ich weiß
es nicht - hat ja auch Ursachen, z.B. im Preis. Und der Winter
war - wenn überhaupt - 2001 nicht so viel lauer als 2000.
Außerdem ist das beim Verkehr nicht so wichtig wie bei der
Heizung von Wohnungen.

…und die Wohnungen werden mit Luft und Liebe geheizt?

Nein, aber auch nicht mit MINERALöl, höchstens mit Heizöl. Der MINERALölverbrauch ist allerdings um 11% gesunken.

Nein, man könnte ja auch die Spitzengeschwindigkeit drosseln.
Ist aber nicht der Fall.

Warum denn?
Die meisten Fahrer fahren doch um die 140. Genau wie vor 20
Jahren.

Nein, vor 20 Jahren fuhren die meisten langsamer. Schon deshalb weil nur wenige (Durchschnitts)autos schneller als 140 fuhren. Im übrigen verbrauchst Du mit 130 auf Autobahnen weniger als mit 160 und mit 80 auf Landstraßen weniger als mit 100 und mit 30 in Städten weniger als mit 50. Allerdings sind die Autos heute auf eine zu hohe Geschwindigkeit optimiert. Würde die Hochstgeschwindigkeit bei 130 liegen, könnten die Motoren viel umweltfreundlicher abgestimmt werden.

Daß der Duchschnitts-PKW insgesamt um locker 30% sparsam
geworden ist in den letzten 10 jahren ist ohnehin Fakt.

Wo hast Du diese Zahl her? Als Fakt? Meines Wissens ist das
nicht der Fall. Der Verbrauch ist konstant geblieben, kann
aber auch keine Quelle anbieten.

Ist nicht wahr.
Allein die Herstellerangaben zum Normverbrauch beweisen hier
schon das Gegenteil.

Keine Antwort, ist auch eine Antwort. Also noch mal die Frage: wo hast Du die Zahl her? Meines Wissens ist der Durchschnittsverbrauch pro Pkw konstant geblieben.

Hallo Ralf,

Falsch. Es stehen ihr keine faktischen Entlastungen gegenüber.
Die Senkung der Rentenbeiträge ist sowieso nur Betrug, da
allein deren Erhebung insgesamt eigentlich schon unseriös ist.

Auf einem so schwachsinnigen Niveau widerspreche ich Dir
nicht.

Nun stelle mal Dein Licht nicht so sehr unter den Scheffel und sieh bitte weiter oben nach, da habe ich etwas zur Rente geschrieben. Ich glaube EXC hat den Ausgangs-Thread geschrieben. Du nimmst eh Teil, also findest Du meine Aussage sicher.

Die Kritik aus sozialer Sicht akzeptiere
ich. Aber eine Steuererhöhung liegt mit der Ökosteuer nicht
vor. Außerdem setzt sie Innovationsanreize.

Nein, denn eine wirkliche Senkung des Benzinverbrauchs ist ja
gar nicht erwünscht. Vielmehr benötigt man die Mehreinnahmen
zur Stopfung der Haushaltslöcher.

Ist auch nicht wahr. Eine Senkung des Benzinverbrauchs ist in
der Ökosteuer schon einkalkuliert worden. Natürlich nicht in
diesem Umfang, da der größte Teil des geringeren
Benzinverbrauchs sicherlich auf OPEC und Euro zurückzuführen
ist.

Sehe ich anders, weißt Du ja. machen wir oben weiter.

Grüße,

Mathias

Hallo Ralf,

Das lag wohl kaum an den „schwächeren Argumenten“…
Wir haben uns linke bis linkskommunistische Ökodogmatiker an
die Macht geholt, die von Wirtschaft soviel verstehen wie der
Mathias vom Schnitzelpanieren…
Klar, daß hier nur unreflektierter, blinder Aktionismus
herauskommt.

Auch wenn Deine Worte schärfer werden, werden Deine Argumente
nicht intelligenter. Für die Ökosteuer waren die
Wirtschaftsforschungsinstitute, Teile der Unternehmen (und
nicht nur Ökobetriebe, falls das Argument jetzt kommt) und bis
sie dies als Wahlkampfschlager entdeckten alle Parteien, auch
Union und FDP.

Sag mal, bist Du auch dazu in der Lage, ohne persönliche Beleidigungen zu argumentieren?

Das ist nur die halbe Wahrheit.
Die genannten Gruppen nannten die Ökosteuer als ein Mittel von vielen, allerdings niemals in diesem Ausmaß.
Es sollten deutliche Entlastungen an anderer Stelle einhergehen.
Und die fehlen ja hier (Rentenbeitrag zählt nicht, s.o.).

Dagegen war praktisch nur Teile der Großindustrie.

Noch nicht mal unbedingt, denn die wären ja zum Ausgleich subventioniert worden.

Dagegen war und ist v.a. der breite unternehmerische Mittelstand in D, der leider dazu nicht gehört wird und wurde, obwohl er die Gruppe darstellt, die die meisten Setuern aufbringt.

Der „mehr Schienentransport“ - wenn es denn so war, ich weiß
es nicht - hat ja auch Ursachen, z.B. im Preis. Und der Winter
war - wenn überhaupt - 2001 nicht so viel lauer als 2000.
Außerdem ist das beim Verkehr nicht so wichtig wie bei der
Heizung von Wohnungen.

…und die Wohnungen werden mit Luft und Liebe geheizt?

Nein, aber auch nicht mit MINERALöl, höchstens mit Heizöl. Der
MINERALölverbrauch ist allerdings um 11% gesunken.

Das ist ein neuer Aspaekt für mich.
Ich wußte nicht, daß hier getrennt wird.
Könntest Du hierauf bitte noch genauer eingehen?
Gibt es auch eine Senkung beim Heizöl?
Ist diese Trennung steuerlich relevant?

Nein, man könnte ja auch die Spitzengeschwindigkeit drosseln.
Ist aber nicht der Fall.

Warum denn?
Die meisten Fahrer fahren doch um die 140. Genau wie vor 20
Jahren.

Nein, vor 20 Jahren fuhren die meisten langsamer. Schon
deshalb weil nur wenige (Durchschnitts)autos schneller als 140
fuhren. Im übrigen verbrauchst Du mit 130 auf Autobahnen
weniger als mit 160 und mit 80 auf Landstraßen weniger als mit
100 und mit 30 in Städten weniger als mit 50. Allerdings sind
die Autos heute auf eine zu hohe Geschwindigkeit optimiert.
Würde die Hochstgeschwindigkeit bei 130 liegen, könnten die
Motoren viel umweltfreundlicher abgestimmt werden.

Die Motoren der modernen Massenautos sind auf den Geschwindigkeitsbereich von 120 - 140 Km/h ausgerichtet. Es bestehen allerdings bei den modellen für D im Bereich Fahrwerk und Bremsen Reserven für höhere Geschwindigkeiten.

Deine Aussage bzgl. Verbrauch und V stimmt natürlich, nur mu´ß auch die Frage gestellt werden, inwieweit es noch in Bezug auf die Zeit sinnvoll ist, die Höchstgeschwindigkeiten weiter zu limitieren.
Der niedrigste Benzinverbrauch wird natürlich bei V=0 erreicht…

Daß der Duchschnitts-PKW insgesamt um locker 30% sparsam
geworden ist in den letzten 10 jahren ist ohnehin Fakt.

Wo hast Du diese Zahl her? Als Fakt? Meines Wissens ist das
nicht der Fall. Der Verbrauch ist konstant geblieben, kann
aber auch keine Quelle anbieten.

Ist nicht wahr.
Allein die Herstellerangaben zum Normverbrauch beweisen hier
schon das Gegenteil.

Keine Antwort, ist auch eine Antwort. Also noch mal die Frage:
wo hast Du die Zahl her? Meines Wissens ist der
Durchschnittsverbrauch pro Pkw konstant geblieben.

Nun werde mal nicht frech.

Jeder heutige PKW verbraucht, verglichen mit seinen Vorgängermodellen aus den 80ern (z.B. Golf 2 - Golf 4; Ford Escort - Ford Focus, Ford Taunus - Ford Mondeo u.s.w.) deutlich weniger Benzin. Also ist der Verbrauch pro PKW auch niedriger. Dies trifft noch mehr deshalb zu, da heute viel mehr Kleinwagen gefahren werden als noch vor 20 Jahren, was sicherlich auch daran liegt, daß viele Familien nun einen Zeit- oder Drittwagen haben, der kleiner ist. Aber wir sprachen ja vom Verbrauch pro PKW.

Grüße,
Mathias

Sag mal, bist Du auch dazu in der Lage, ohne persönliche
Beleidigungen zu argumentieren?

Nö, nicht wenn Du mit gequirrlter Hundekacke wie linke bis linkskommunistische Ökodogmatiker „argumentierst“.

Das ist nur die halbe Wahrheit.
Die genannten Gruppen nannten die Ökosteuer als ein Mittel von
vielen, allerdings niemals in diesem Ausmaß.
Es sollten deutliche Entlastungen an anderer Stelle
einhergehen.

Genau diese Entlastungen an anderer Stelle hat es ja gegeben.

Und die fehlen ja hier (Rentenbeitrag zählt nicht, s.o.).

Doch zählt natürlich, weil die Senkung der Lohnnebenkosten immer eine der Hauptforderungen der Industrie war.

Dagegen war praktisch nur Teile der Großindustrie.

Dagegen war und ist v.a. der breite unternehmerische
Mittelstand in D, der leider dazu nicht gehört wird und wurde,
obwohl er die Gruppe darstellt, die die meisten Setuern
aufbringt.

Doch wurde gehört. Aber Du begreifst ja nicht, dass BDI und DIHT Vertreter des deutschen Mittelstandes sind. Und die wurden gehört. Mußt den deutschen Mittelstand ja für ziemlich unorganisiert und dämlich ansehen.

Nein, aber auch nicht mit MINERALöl, höchstens mit Heizöl. Der
MINERALölverbrauch ist allerdings um 11% gesunken.

Das ist ein neuer Aspaekt für mich.
Ich wußte nicht, daß hier getrennt wird.
Könntest Du hierauf bitte noch genauer eingehen?
Gibt es auch eine Senkung beim Heizöl?

Weiß ich nicht. Weiß nur, dass der MINERALölverbrauch um 11% gesunken ist. Und das ist nun mal 100% verkehrsbedingt. Ob und wenn ja, wie stark der HEIZÖLverbrauch gesunken ist, weiß ich nicht.

Ist diese Trennung steuerlich relevant?

Was meinst Du jetzt mit „steuerlich“? Bezogen auf die Ökosteuer oder auf die Steuer allgemein? Bezogen auf die Ökosteuer nicht, allgemein natürlich schon. Mineralölsteuer wird natürlich nicht auf Heizöl erhoben.

Die Motoren der modernen Massenautos sind auf den
Geschwindigkeitsbereich von 120 - 140 Km/h ausgerichtet. Es
bestehen allerdings bei den modellen für D im Bereich Fahrwerk
und Bremsen Reserven für höhere Geschwindigkeiten.

Eben. Und wie hoch ist der Anteil der Autobahnfahrten im „Leben“ eines Autos. Und selbst da kann nicht immer >120 gefahren werden. 140 sollte schon gar nicht, da höher als die Richtgeschwindigkeit. Vielleicht sollte man Motoren mehr auf Geschwindigkeiten ausrichten, die auch am häufigsten gefahren werden. Ist heute leider nicht der Fall, wie Du richtig bemerkst.

Daß der Duchschnitts-PKW insgesamt um locker 30% sparsam
geworden ist in den letzten 10 jahren ist ohnehin Fakt.

Wo hast Du diese Zahl her? Als Fakt? Meines Wissens ist das
nicht der Fall. Der Verbrauch ist konstant geblieben, kann
aber auch keine Quelle anbieten.

Ist nicht wahr.
Allein die Herstellerangaben zum Normverbrauch beweisen hier
schon das Gegenteil.

Keine Antwort, ist auch eine Antwort. Also noch mal die Frage:
wo hast Du die Zahl her? Meines Wissens ist der
Durchschnittsverbrauch pro Pkw konstant geblieben.

Nun werde mal nicht frech.

Jeder heutige PKW verbraucht, verglichen mit seinen
Vorgängermodellen aus den 80ern (z.B. Golf 2 - Golf 4; Ford
Escort - Ford Focus, Ford Taunus - Ford Mondeo u.s.w.)
deutlich weniger Benzin.

Zum dritten Mal: wo hast Du die Zahlen her? Meines Wissens ist das nicht der Fall. Stelle aber fest, dass Du einfach mal eine Zahl in den Raum geworfen hast, die Du in keinster Weise belegen kannst.

Im übrigen war Deine Ausgangsaussage: „Dass der Durchschnitts-Pkw insgesamt um locker 30% sparsamer geworden ist in den letzten Jahren ist ohnehin Fakt.“

Definiere mal „Durchschnitts-Pkw“? Ich wähle mal ein extremes Beispiel: 1990 sind ALLE Deutschen Golf gefahren. Dann war der Durchschnitts-Pkw 1990 ein Golf. 2000 sind alle Deutschen Mercedes S-Klasse gefahren. Dann war der Durchschnitts-Pkw ein Mercedes S-Klasse.

Stimmt natürlich nicht. Was ich aber damit sagen will, ist dass man nicht stumpf Golf 2 mit Golf 4 vergleichen kann (obwohl auch hier noch zu klären ist, ob dieser sparsamer geworden ist) sondern ein Durchschnitts-Pkw von 1990 mit einem von 2000, unabhängig von der Marke.