Hallo Ralf,
Sag mal, bist Du auch dazu in der Lage, ohne persönliche
Beleidigungen zu argumentieren?Nö, nicht wenn Du mit gequirrlter Hundekacke wie linke bis
linkskommunistische Ökodogmatiker „argumentierst“.
Dann erwarte nach derartigen Aussagen bitte auch nicht, noch sonderlich ernst genommen zu werden.
Das ist nur die halbe Wahrheit.
Die genannten Gruppen nannten die Ökosteuer als ein Mittel von
vielen, allerdings niemals in diesem Ausmaß.
Es sollten deutliche Entlastungen an anderer Stelle
einhergehen.
Genau diese Entlastungen an anderer Stelle hat es ja gegeben.
Das ist schlichtweg unwahr.
Der Normalbürger ist durch die Ökosteuer definitiv mehr belastet.
Da geht nichts dran vorbei.
Und die fehlen ja hier (Rentenbeitrag zählt nicht, s.o.).
Doch zählt natürlich, weil die Senkung der Lohnnebenkosten
immer eine der Hauptforderungen der Industrie war.
Klar, für die Industrie ist das ein gewisser Vorteil, sofern sie sich von der Ökosteuer aufgrund energieintensiver Produktion befreien lassen konnte.
Ansonsten geht der Vorteil durch die gestiegenen Energiekosten und dadurch die gestiegenen Preise für alles (!) wieder flöten.
Dagegen war praktisch nur Teile der Großindustrie.
Dagegen war und ist v.a. der breite unternehmerische
Mittelstand in D, der leider dazu nicht gehört wird und wurde,
obwohl er die Gruppe darstellt, die die meisten Setuern
aufbringt.
Doch wurde gehört. Aber Du begreifst ja nicht, dass BDI und
DIHT Vertreter des deutschen Mittelstandes sind. Und die
wurden gehört. Mußt den deutschen Mittelstand ja für ziemlich
unorganisiert und dämlich ansehen.
Wieder so ein polemischer dummer Spruch.
Sonst fällt Dir wohl nichts ein?
BDI und DIHT vertreten zunächst einmal sich selbst.
Es gab die Argumente, die ich hier bringe, von hunderten von GFs deutscher KMUs. Jeder wußte, daß eine Extrabesteuerung von Energie ohne gleichzeitige drastische Steersenkungen im Unternehmens- und KSt-Bereich verheerende Folgen haben wird. Und nun haben wir den Salat, die KMUs und der Normalbürger bluten mal wieder für eine große Idee der Ökodogmatiker und Neidsozis, denn die Großindutrie läßt sich von der Ökosteuer freistellen und Menschen mit hohem Gehalt interessieren die monatlichen Mehrkosten durch das aufgrund der durch die Ökosteuer gestiegene Preisniveau sowieso nicht.
Nein, aber auch nicht mit MINERALöl, höchstens mit Heizöl. Der
MINERALölverbrauch ist allerdings um 11% gesunken.
Das ist ein neuer Aspaekt für mich.
Ich wußte nicht, daß hier getrennt wird.
Könntest Du hierauf bitte noch genauer eingehen?
Gibt es auch eine Senkung beim Heizöl?
Weiß ich nicht. Weiß nur, dass der MINERALölverbrauch um 11%
gesunken ist. Und das ist nun mal 100% verkehrsbedingt. Ob und
wenn ja, wie stark der HEIZÖLverbrauch gesunken ist, weiß ich
nicht.
Ist diese Trennung steuerlich relevant?
Was meinst Du jetzt mit „steuerlich“? Bezogen auf die
Ökosteuer oder auf die Steuer allgemein? Bezogen auf die
Ökosteuer nicht, allgemein natürlich schon. Mineralölsteuer
wird natürlich nicht auf Heizöl erhoben.
Das heißt also, es gibt anscheinend eine Lenkungswirkung der Ökosteuer, und das vermutlich größtenteils im privaten Bereich (Unternehmen fahren nicht weniger dadurch). Daran hatte ich bisher nicht geglaubt.
Die Motoren der modernen Massenautos sind auf den
Geschwindigkeitsbereich von 120 - 140 Km/h ausgerichtet. Es
bestehen allerdings bei den modellen für D im Bereich Fahrwerk
und Bremsen Reserven für höhere Geschwindigkeiten.
Eben. Und wie hoch ist der Anteil der Autobahnfahrten im
„Leben“ eines Autos. Und selbst da kann nicht immer >120
gefahren werden. 140 sollte schon gar nicht, da höher als die
Richtgeschwindigkeit.
Die Richtgeschw. sollte 160 sein.
Vielleicht sollte man Motoren mehr auf
Geschwindigkeiten ausrichten, die auch am häufigsten gefahren
werden. Ist heute leider nicht der Fall, wie Du richtig
bemerkst.
Ich sagte weiter oben, daß dies ohnehin der Fall ist.
Daß der Duchschnitts-PKW insgesamt um locker 30% sparsam
geworden ist in den letzten 10 jahren ist ohnehin Fakt.
Wo hast Du diese Zahl her? Als Fakt? Meines Wissens ist das
nicht der Fall. Der Verbrauch ist konstant geblieben, kann
aber auch keine Quelle anbieten.
Ist nicht wahr.
Allein die Herstellerangaben zum Normverbrauch beweisen hier
schon das Gegenteil.
Keine Antwort, ist auch eine Antwort. Also noch mal die Frage:
wo hast Du die Zahl her? Meines Wissens ist der
Durchschnittsverbrauch pro Pkw konstant geblieben.
Nun werde mal nicht frech.
Jeder heutige PKW verbraucht, verglichen mit seinen
Vorgängermodellen aus den 80ern (z.B. Golf 2 - Golf 4; Ford
Escort - Ford Focus, Ford Taunus - Ford Mondeo u.s.w.)
deutlich weniger Benzin.
Zum dritten Mal: wo hast Du die Zahlen her? Meines Wissens ist
das nicht der Fall. Stelle aber fest, dass Du einfach mal eine
Zahl in den Raum geworfen hast, die Du in keinster Weise
belegen kannst.
Leider habe ich die alten Prospekte nicht mehr.
Ich hatte vor Wochen in einem Magazin die 30% gelesen und suche noch danach.
Wenn Du es mir so nicht glaubst, gibt es zunächst 3 Möglichkeiten:
1.) Vergiß` es.
2.) Frage in einem Autohaus Deiner Wahl nach Vergleichswerten.
3.) Frage beim ADAC nach.
Alle beide werden das bestätigen, ich habe das so erlebt.
Im übrigen war Deine Ausgangsaussage: „Dass der
Durchschnitts-Pkw insgesamt um locker 30% sparsamer geworden
ist in den letzten Jahren ist ohnehin Fakt.“
Definiere mal „Durchschnitts-Pkw“? Ich wähle mal ein extremes
Beispiel: 1990 sind ALLE Deutschen Golf gefahren. Dann war der
Durchschnitts-Pkw 1990 ein Golf. 2000 sind alle Deutschen
Mercedes S-Klasse gefahren. Dann war der Durchschnitts-Pkw ein
Mercedes S-Klasse.
Das ist nicht wahr. Der Deutsche fährt, auch das habe ich vor einigen Wochen gelesen, nach wie vor Golf.
1990 war die Durchschnittsleitung ca. 72 PS, heute ca. 90.
Nimmt sich also gar nichts, v.a. vor dem Hintergrund, daß ein ´87er Golf mit 90 PS weniger verbraucht hat als ein ´87er Golf mit 72 PS (warum auch immer)… 
Stimmt natürlich nicht. Was ich aber damit sagen will, ist
dass man nicht stumpf Golf 2 mit Golf 4 vergleichen kann
(obwohl auch hier noch zu klären ist, ob dieser sparsamer
geworden ist) sondern ein Durchschnitts-Pkw von 1990 mit einem
von 2000, unabhängig von der Marke.
Es ist natürlich einfach, immer dann, wenn einem nichts mehr einfällt, zu behaupten, man könne „das so nicht vergleichen“. Zielführend ist das aber nicht.
Ich sagte ja bereits, daß 1990 genauso wie in 2000 der Golf das Durchschnittsmodell ist. Seit spätestens den späten 80ern ist der Golf das meistverkaufte Auto in Deutschland.
Grüße,
Mathias

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