Berlin-Wahl

genauso undurchführbar wie:

Deren Paradies war ein undurchführbares.

rehi mathias,

genauso undurchführbar wie die versuche der sozialen marktwirtschaft

  • preisstabilität
  • vollbeschäftigung
  • ausgeglichener aussenhandel
  • konjunkturschwankungen ausgleichen

etc. etc.

alles in allem sind alle utopien immer nur schall und rauch. die von adam smith, hobbey, montesquieu wie die von marx. das korrekt mittelmass für die bevölkerung der welt zu finden gilt es heute mehr denn je!

findet jedenfalls der showbee

p.s. das hierzu in unserer staatsstruktur, der sozials und steuerpolitik was gemacht werden muss, leuchtet doch ein, oder?

Hi!

Aha, wer PDS wählt oder für wählbar hält, ist in deinen Augen
nicht würdig, dass man sich mit ihm auseinandersetzt?

Korrekt.
Betrachtet man die Argumentation z.B. von Sarah Wagenknecht,
wird das verständlich. Bei soviel Ignoranz hat man keine
Chance.

Wir sprachen doch von PDS-Wählern. Nicht von solchen,
vielleicht wirklich zu jeder vernünftigen Diskussion unfähigen
Personen wie der Wagenknecht.
Nochmal die Frage also: Hältst du auch alle PDS-Wähler und
Sympathisanten für diskussionsunwürdig?

Die meisten sind es wohl, ja.
Da ist wohl Hopfen und Malz verloren.
Bei den Jüngeren Leuten, wie sie ja in Berlin-Ost zuhaufe die PDS gewählt hatten, könnte sich eine Diskussion und Aufklärung evtl. noch lohnen.

Und da ich schon vermute, wie die Antwort lautet:
Wenn ja, wie willst du dann den gegenwärtigen Zustand mit so
vielen Menschen, die dieser Partei ihre Stimme geben, ändern?

Die Partei verbieten und nur noch demokratische Parteien zu den Wahlen zulassen. Dann werden sie sich zwangsläufig eine Alternative suchen, oder eben zuhause bleiben.

Bravo, dass nenne ich eine von demokratischem Geist beseelte
Haltung!

Weswegen diese Ironie? Es ist mein recht in einem
demokratischen, freien Land, mir auszusuchen mit wem ich rede.

Natürlich. Jeder kann sich in einer Demokratie auch
undemokratisch verhalten, solange er seine Mitmenschen damit
nicht beeinträchtigt.

Das stimmt im Prinzip.
Womit wir den Zirkelschluß zur PDS und ihrer Symphatisanten hätten: ihnen wird es erlaubt, sich undemokratisch zu verhalten und Millionen von Mitbürgern zu beeinträchtigen.

Was macht man mit Menschen, die einer argumentativen
Auseinandersetzung unwürdig sind? Bestrafen? Missachten?
Oder lieber vor ihnen weglaufen, auswandern, da es so viele
sind?

Mißachten reicht in diesem Fall.
In 10 Jahren wissen wir ohnehin mehr. Entweder sind dann die
Kommunisten in der Versenkung verschwunden oder ich bin dann
ausgewandert.

Diese Schlussfolgerung ist dann natürlich logisch. Wenn der
politische Gegner nicht würdig ist, sich mit ihm
auseinanderzusetzen, dann kann man wirklich nur abwarten (und
darauf hoffen, dass es andere tun).

Richtig.

Für mich sind diese Nuancen nicht so leicht erkennbar.

Sollte das eine Einsicht sein, dass es Insiderwissen zum Thema
„DDR“ und „SED“ geben kann?

Klar kann es das geben. Das ändert aber ncihts an meiner
Ansicht, die ja auch über derartiges Wissen mitgeprägt ist.
Ich sprach ja bereits von unseren Freunden.

Aber dein Wissen aus zweiter Hand wiegt mehr, als das aus
erster Hand bzw. eigener Erfahrung?

Nein, aber ich habe die Info von mehreren Personen erhalten, die ich gut kenne und deren Background ein sehr respektabler ist.
Verstehe mich nicht falsch, ich möchte Dich hiermit nicht beleidigen. Aber ich kenne Dich nicht, weiß nicht was Du machst, wie Du ausgebildet bist.
Daher wiegt für mich natürlich die Ansicht derer, die ich kenne, schwerer.

…die Basis, auf welcher sie Politik machen und das wofür sie
stehen.
Oder denkst Du, Du findest bei der NPD noch einen
Obersturmführer?

dazu siehe Punkt 3

Vergiß es.

Was soll ich vergessen?

Deinen „Punkt 3“. Ich teile ihn nicht. Also lassen wir´s.

Nein, die Aberkennung von Wahlrechten ist ein totalitäres
Mittel. Es ist m.E. unproblematisch, Demokratiefeinde unter
den Wählern zu haben, wenn es keine wählbaren
demokratiefeindlichen Parteien gibt.

OK, du gibst mir also Recht, dass allein der Umstand, dass
ehemalige SEDler in der Partei sind, nicht für deren Verbot
ausreicht? Dann hätten wir auch Punkt 2 abgehakt.

Nein, das tue ich nicht. Habe ich nie gesagt.
Lies noch mal.

OK, du sprachst von „Wählern“, nicht von „Mitgliedern“. Das
habe ich tatsächlich falsch gelesen.

, dann bleibt in meinen Augen nichts als eine
Verschwörungstheorie übrig (…)
Da du konkrete Belege ja nicht bringst…

Ich beobachte die Protagonisten der Partei, lese zwischen den
Zeilen und höre denjenigen PDS-Wählern zu, die so etwas wie
eine politische Meinung zu haben scheinen und komme zu diesem
Schluß.
Schriftliche Belege gibt es hierfür natürlich nicht. Ist auch
nicht nötig, wie ich meine, denn ich schreibe hier keine
Doktorarbeit, sondern äußere meine politische Meinung und
meine Bedenken.

Natürlich schreiben wir hier keine Doktorarbeit.
Nur äußerst du in meinen Augen nicht einfach nur Bedenken,
sondern sprichst eine Totalverurteilung aus.
Und da du über Sachen sprichst, die ich zum Teil selbst erlebt
habe, da du über Menschen verurteilend sprichst, die mit mir
zusammen betroffen waren, äußere ich meinerseits meine
Bedenken.

Das ist ja auch in Ordnung.
Wir haben hier, und genau das ist ja den Genossen von der PDS ebenfalls nach wie vor ein Dorn im Auge, Meinungsfreiheit.
Denke also, was Du willst. Es ist o.k. für mich.

Herrscht unter den PDS-Mitgliedern Zwang bezüglich deren

Stimmabgabe?

Vermutlich.

Bitte führe diese Diskussion nicht durch pauschale und
offensichtlich falsche Behauptungen ad absurdum.

Ich bin kein PDS-Mitglied. Aber wer dort Mitglied ist, wird
wohl auch dementsprechend wählen.

Du gründest dein Urteil auf Vermutungen?
Vielleicht kannst du dich so weit in mich hineinversetzen,
dass mich das dann natürlich nicht überzeugt.

Solltest Du nicht glauben, daß ein Parteimitglied „seine“
Partei auch wählt, kann ich Dir auch nicht weiterhelfen.

Hier scheinst du aufgefordert, noch einmal nachzulesen.
Ausgegangen sind wir von deiner Vermutung, unter den
PDS-Mitgliedern würde Zwang hinsichtlich der Stimmabgabe
herrschen.
Das hat ja wohl nichts damit zu tun „daß ein Parteimitglied
‚seine‘ Partei auch wählt“.

Wo ist der Unterschied?
Stimme ich gegen das Programm meiner Partei, ist meine Mitgliedschaft obsolet.
Anders seiht das natürlich in Bundestag und Bundesrat aus, wo ich ja nicht einmal alle 4 Jahre eine Partei wähle, sondern über Gesetze u.ä abzustimmen habe, die ich im Einzelfall trotz Parteiraison ablehnen kann.

Kann ich nichts mehr tun.

Kannst du oder willst due es nicht konkret belegen und
definieren?

(…) Hierzu kann ich nur sagen, daß es auch keine Literatur
über Hitler´s Konzentrationslager gab. Einige kannten die
Wahrheit.
Andere haben versucht, sie durch fadenscheinige Argumente zu
vertuschen oder vor sich selbst zu ignorieren. Am
fürchterlichen Ergebnis hat das nichts geändert…

Einen Unterschied gibt es aber: Die PDS und ihre politische
Tätigkeit ist aktuell noch vorhanden. Wenn man es versuchte,
könnte man sehr wohl die Chance haben, Belege zu finden.

Der erste und wichtigste Beleg ist die geistige, ideologische Basis dieser Partei.
Sie basiert auf der Führungsebene eines Mörderregimes.
Was würde wohl passieren, wenn ich heute die „3. Reich Revival Partei“ o.ä. gründen wollte?

99% der Bevölkerung würden das kategorisch ablehnen.
Komischerweise gab und gibt es gegen die PDS und ihre Protagonisten keinen Volksaufstand. Ich vberstehe die Welt nicht mehr.
Es ist für mich persönlich einfach vollkommen unfassbar, wie auch nur ein einziger Mensch der lesen und schreiben kann diese Partei auch nur für legitim halten bzw. sie dann auch noch wählen kann!

Grüße,

Mathias

Hallo Reiko!

Wie sähe es aus, hätte die DDR fortbestanden?
Ich sage nur: Armut und Hunger.
Das Problem hat ja der böse Westen gelöst.

Auch wieder Zustimmung. Anfang 90 und bis zum späten Frühjahr
hinein mussten wir (hab damals eine Freundin im Oderbruch
gehabt) beim Dorfbäcker ein Laib Brot 2 Wochen im Voraus
bestellen! So sah es damals aus. Die Wirtschaft, und sei es
nur um Mehl gegangen, war vollkommen zusammengebrochen. Und
dies wäre auch ohne Mauerfall passiert, weil es schlichtweg
nicht mehr vermeidbar war.

Schreibe das bitte auch den anderen Träumern hier ganz groß hin!

Und um blühende Landschaften zu erzeugen
(das war der Spruch zur Wiedervereinigung!) haben wir etliche
Flächen vorbereitet. Nun müssen aber „die anderen“ auch mal
was tun!

Meine Meinung!

Auch meine im Wesentlichen. Ohne die Hilfe des Westens, und
zahlreicher Menschen von dort, sähe es heute im Osten noch
ganz anders aus. Das sollte niemand vergessen. Aber nach einem
Jahrzehnt Nehmen darf man jetzt auch mal von Geben sprechen.

So sieht es aus!
Nur herummeckern ist nicht angebracht.

Genau das ist es!
Hier ist der Knackpunkt!
Wer zu Hause keinen Job findet, muß eben umziehen.
Es werden genügend Leute gesucht in Deutschland.
Ich akzeptiere es nicht, daß Leute auf meine Kosten zu Hause
hocken und Stütze kassieren, weil sie unwillig sind,
umzuziehen.

Auch Zustimmung. Allerdings: Für einen Familienvater ist es
ziemlich schwer, einfach seine Frau und die Kinder einzupacken
und wegzugehen. Ich ziele mehr auf die jungen Leute, die seit
ihrem Schulabschluss von Stütze leben und nicht bereit sind,
Ihre Bequemlichkeit aufzugeben und einen Anfang zu wagen. Und
davon gibt es wahrlich nicht wenige, vor allem im Osten.

Es ist mir, gelinde gesagt, scheißegal ob der Typ Kinder hat oder die Linde rauscht. Es interessiert sich auch niemand dafür, wenn ich Kinder habe und mein Geld lieber in sie investieren möchte als in Steuern, die dann wiederum Leuten zugute kommen, die das nicht zu schätzen wissen bzw. zu faul oder zu ignorant sind, selbst ihren Hintern zu bewegen.

Es ist nciht meine Aufgabe als gebendes Mitglied der
Solidargemeinschaft, den Leuten ein schönes Leben an einem Ort
ihrer Wahl zu ermöglichen. Vielmehr ist es die Pflicht eines
jeden Arbeitslosen, sich schleunigst einen Job zu suchen und
seine Mitbürger wieder zu éntlasten. Egal, wo dieser Job auch
ist!

Naja, von schönem Leben wage ich nicht zu reden. Die
Lebenshaltungskosten sind in beiden Teilen Deutschlands
identisch, das Einkommen beileibe noch lang enicht.

Noch ein Grund mehr, sich einen Job im Westen zu suchen und nciht im Osten auf meine Kosten hocken zu bleiben.

Warum
dies? Aber es stimmt, jeder ist seines Glückes Schmied. Man
muss es nur versuchen. (P.S.: Hier in Austria ist das Leben
auch nicht wesentlich einfacher wie in Germany, allerdings:
ich habe seit meiner Ankunft hier Arbeit. Solange am Stück wie
in Deutschland mein Leben nicht).

Na also.

„Der Markt“ hat noch Platz für 20.000 Unternehmen.
Das ist nicht das Problem.

Welche Unternehmen? Wenn ich die Firmenpleiten jährlich sehen,
dann beginne ich zu suchen…

Tja, man sollte schon etwas nachdenken, bevor man sich selbständig macht.
Aber Mittel und Wege gibt es immer, v.a. im Bereich Dienstleistung.
Firmenpleiten resultieren zumeist aus rigider Kreditpolitik von Banken bzw. horrenden Steuervorauszahlungen und der daraus folgenden Illiquidität.
Hier kann man durchaus noch etwas tun.
Daß die deutschen Großbanken dringend einen Dämpfer benötigen zeigt für mich allein schon deren aktuelle Personalpolitik.

Das kann ich bestätigen, Reiko ist ja auch´n alder Ossie!

Eben. Aber auch ein sehr kritischer Ossi, was das eigene Volk
angeht.

Das mag ich.

Grüße,

Mathias

Hallo,

Bei den Jüngeren Leuten, wie sie ja in Berlin-Ost zuhaufe die
PDS gewählt hatten, könnte sich eine Diskussion und Aufklärung
evtl. noch lohnen.

Na, das ist doch ein Ansatz :wink:
Das klingt in meinen Ohren besser, als Verdammung und Missachtung.

Die Partei verbieten und nur noch demokratische Parteien zu
den Wahlen zulassen. Dann werden sie sich zwangsläufig eine
Alternative suchen, oder eben zuhause bleiben.

Das würde ich ebenfalls unterstützen. Für das Verbot wäre ich allerdings nur, wenn mir jemand mehr und konkreteres bietet, als ich bisher von dir gehört habe.

Natürlich. Jeder kann sich in einer Demokratie auch
undemokratisch verhalten, solange er seine Mitmenschen damit
nicht beeinträchtigt.

Das stimmt im Prinzip.
Womit wir den Zirkelschluß zur PDS und ihrer Symphatisanten
hätten: ihnen wird es erlaubt, sich undemokratisch zu
verhalten und Millionen von Mitbürgern zu beeinträchtigen.

Wenn ich feststelle, dass mir noch keine konkreten Fakten bekannt sind, die eine Verfassungsfeindlichkeit belegen, dann sehe ich im Großen und Ganzen nicht, wo sich die PDS-Sympathisanten undemokratisch verhielten.
Sie wählen eine zugelassene Partei in einer demokratischen und geheimen Wahl.

Wenn der politische Gegner nicht würdig ist, sich mit ihm
auseinanderzusetzen, dann kann man wirklich nur abwarten (und
darauf hoffen, dass es andere tun).

Richtig.

Ich hoffe, du setzt hier nicht wirklich nur auf den politischen Kampf anderer gegen die PDS sondern beteiligst dich auch.
Wir brauchen jeden Mann! :wink:
Allerdings könntest du diesem Kampf durch zu krasse Thesen schaden, in dem du die Leute, die heute noch PDS wählen, so vor den Kopf stößt, dass sie allein aus Trotz weitermachen.

Aber dein Wissen aus zweiter Hand wiegt mehr, als das aus
erster Hand bzw. eigener Erfahrung?

Nein, aber ich habe die Info von mehreren Personen erhalten,
die ich gut kenne und deren Background ein sehr respektabler
ist.

ok, akzeptiert

Verstehe mich nicht falsch, ich möchte Dich hiermit nicht
beleidigen. Aber ich kenne Dich nicht, weiß nicht was Du
machst, wie Du ausgebildet bist.
Daher wiegt für mich natürlich die Ansicht derer, die ich
kenne, schwerer.

Gut, ich habe mich nicht beleidigt gefühlt. Vielleicht hat sich dieser Punkt im Eifer des Gefechtes auch etwas zu sehr zugespitzt.

Und da du über Sachen sprichst, die ich zum Teil selbst erlebt
habe, da du über Menschen verurteilend sprichst, die mit mir
zusammen betroffen waren, äußere ich meinerseits meine
Bedenken.

Das ist ja auch in Ordnung.
Wir haben hier, und genau das ist ja den Genossen von der PDS
ebenfalls nach wie vor ein Dorn im Auge, Meinungsfreiheit.
Denke also, was Du willst. Es ist o.k. für mich.

Ich weiß nicht genau wem die Meinungsfreiheit ein Dorn im Auge ist, aber du hast natürlich Recht: Dass es sie (noch) gibt, ist ein gutes Zeichen.
Allerdings, und dass halte ich für fast genauso wichtig, wie die Freiheit eine Meinung zu äußern: Es muss auch immer die sachliche Auseinandersetzung mit anderen Meinungen gesucht werden. Und bei diesem Punkt hatte ich anfänglich das Gefühl, dass du sie durch Verurteilungen und Verdammungen behinderst.
Unser langer Disput spricht natürlich jetzt dagegen.

Hier scheinst du aufgefordert, noch einmal nachzulesen.
Ausgegangen sind wir von deiner Vermutung, unter den
PDS-Mitgliedern würde Zwang hinsichtlich der Stimmabgabe
herrschen.
Das hat ja wohl nichts damit zu tun „daß ein Parteimitglied
‚seine‘ Partei auch wählt“.

Wo ist der Unterschied?
Stimme ich gegen das Programm meiner Partei, ist meine
Mitgliedschaft obsolet.

Wo ist das so? Bei der PDS? Werden dort Mitglieder ausgeschlossen, die gegen das Parteiprogramm stimmen? Hast du dafür Quellen?

(…) Hierzu kann ich nur sagen, daß es auch keine Literatur
über Hitler´s Konzentrationslager gab. Einige kannten die
Wahrheit.
Andere haben versucht, sie durch fadenscheinige Argumente zu
vertuschen oder vor sich selbst zu ignorieren. Am
fürchterlichen Ergebnis hat das nichts geändert…

Einen Unterschied gibt es aber: Die PDS und ihre politische
Tätigkeit ist aktuell noch vorhanden. Wenn man es versuchte,
könnte man sehr wohl die Chance haben, Belege zu finden.

Der erste und wichtigste Beleg ist die geistige, ideologische
Basis dieser Partei.

Das ist mir leider zu diffus, aber lassen wir das.

Sie basiert auf der Führungsebene eines Mörderregimes.
Was würde wohl passieren, wenn ich heute die „3. Reich Revival
Partei“ o.ä. gründen wollte?

Auch hier möchte ich widersprechen. Den Vergleich halte ich auf Grund dessen, was ich weiß für übertrieben. (Zumindest, wenn man über die DDR spricht.)
Aber darüber könnten wir sicher auch noch trefflich und lange diskutieren. Das sollten wir aber - damit die Übersicht noch einigermaßen erhalten bleibt - bei Gelegenheit in einem neuen Thread (schreibt man das so?) machen.

99% der Bevölkerung würden das kategorisch ablehnen.
Komischerweise gab und gibt es gegen die PDS und ihre
Protagonisten keinen Volksaufstand. Ich vberstehe die Welt
nicht mehr.

Ich denke, viele (auch im Osten) sehen zwar die zweifelhafte moralische Basis dieser Partei, nur wenige sehen das aber so extrem wie du. (Nur vorbeugend: Hier ist nichts Beleidigendes gemeint!)

Es ist für mich persönlich einfach vollkommen unfassbar, wie
auch nur ein einziger Mensch der lesen und schreiben kann
diese Partei auch nur für legitim halten bzw. sie dann auch
noch wählen kann!

Na, wenn das kein guter Abschluss ist! Hier kann ich dir voll und ganz zustimmen. Auch ich bin über die Wahlerfolge der PDS entsetzt. Ich kann mir zwar denken, wie sie dazu kommen, ihr Kreuz bei denen zu machen. Dass Menschen in ihrem Wahlverhalten aber so kurzsichtig (in beide Richtungen: Vergangenheit und Zukunft) sind, ist leider (siehe Herrn Koch in Hessen) wohl Tatsache.

Ich weiß noch, wie ich in den letzten Tagen der NVA abkommandiert wurde, um den Parteitag einer der Mutationen dieser Partei (damals nannten sie sich SED-PDS) zu bewachen.
Allein die Tatsache, dass so etwas befohlen werden konnte, fand ich (angesichts der angebrochenen Freiheit im Land) unglaublich.
Übrigens: Kurz danach habe ich (mit einem Mitsoldaten) den Streik in unserer Kompanie organisiert. Das war mein erstes Erlebnis von Freiheit, bei dem ich selbst als Handelnder aktiv war.

Zeit für eine kleine Anekdote?

Als der Streik - es ging gegen ein Manöver mit den Russen im Februar oder März 1990 - einige Tage andauerte, kam dann auch die Presse aus dem Westen. Ergebnis war, dass mein Mitstreiter und ich als Organisatoren des Streiks interviewt wurden.
Ich weiß noch, dass es ein ARD-Journalist war, habe die Sendung danach auch gesehen, aber leider den Namen dieser Sendung vergessen.
Wir haben uns auf das Interview vorbereitet und wollten nur 2 Punkte bringen:

  1. Wir streiken gegen ein Manöver mit den Russen, weil wir das Ende des kalten Krieges als Anlass sahen, an solchen Militärgroßveranstaltungen (die ja noch eindeutig den Feind im Westen sahen) nicht mehr teilzunehmen.
  2. Wir rufen auch die Bundeswehrsoldaten zum Streik auf, damit ein Zeichen gegen die militärische Konfrontation zwischen Ost und West gesetzt wird.

Beide Punkte habe ich so vorgetragen.
Rate mal, welchen Punkt die ARD-Leute rausgeschnitten haben…

Gruß,
Salzmann

Hallo Salzmann!

Bei den Jüngeren Leuten, wie sie ja in Berlin-Ost zuhaufe die
PDS gewählt hatten, könnte sich eine Diskussion und Aufklärung
evtl. noch lohnen.

Na, das ist doch ein Ansatz :wink:
Das klingt in meinen Ohren besser, als Verdammung und
Missachtung.

Ich verdamme niemanden.
Missachten tue ich derartige Wahlentscheidungen jedoch sehr.

Die Partei verbieten und nur noch demokratische Parteien zu
den Wahlen zulassen. Dann werden sie sich zwangsläufig eine
Alternative suchen, oder eben zuhause bleiben.

Das würde ich ebenfalls unterstützen. Für das Verbot wäre ich
allerdings nur, wenn mir jemand mehr und konkreteres bietet,
als ich bisher von dir gehört habe.

Damit kann ich leben.
Würde man mir als Staatssekretär den Auftrag geben, ausreichend Material zu sammeln, würde ich das tun.
Leider fehlt mir aufgrund meiner aktuellen Stellung als „Werktätischer“ die Zeit dafür, eine wissenschaftliche Abhandlung zu diesem Thema zu schreiben.

Natürlich. Jeder kann sich in einer Demokratie auch
undemokratisch verhalten, solange er seine Mitmenschen damit
nicht beeinträchtigt.

Das stimmt im Prinzip.
Womit wir den Zirkelschluß zur PDS und ihrer Symphatisanten
hätten: ihnen wird es erlaubt, sich undemokratisch zu
verhalten und Millionen von Mitbürgern zu beeinträchtigen.

Wenn ich feststelle, dass mir noch keine konkreten Fakten
bekannt sind, die eine Verfassungsfeindlichkeit belegen, dann
sehe ich im Großen und Ganzen nicht, wo sich die
PDS-Sympathisanten undemokratisch verhielten.
Sie wählen eine zugelassene Partei in einer demokratischen und
geheimen Wahl.

So gesehen hast Dui natürlich recht. Mein Punkt ist hier aber, ich wiederhole es noch mal, die Zulassung der PDS. Sie halte ich für Unrechtmäßig und ich kann nicht glauben, dass das wirklich so schwer nachzuvollziehen ist.

Wenn der politische Gegner nicht würdig ist, sich mit ihm
auseinanderzusetzen, dann kann man wirklich nur abwarten (und
darauf hoffen, dass es andere tun).

Richtig.

Ich hoffe, du setzt hier nicht wirklich nur auf den
politischen Kampf anderer gegen die PDS sondern beteiligst
dich auch.
Wir brauchen jeden Mann! :wink:
Allerdings könntest du diesem Kampf durch zu krasse Thesen
schaden, in dem du die Leute, die heute noch PDS wählen, so
vor den Kopf stößt, dass sie allein aus Trotz weitermachen.

Das ist mir klar.
Aber was soll´s, I am what I am…
Und außerdem bin ich kein Politiker (aufgrund meiner nicht-juristischen Ausbildung bleibt mir das wohl auch weiterhin verwehrt…).

Und da du über Sachen sprichst, die ich zum Teil selbst erlebt
habe, da du über Menschen verurteilend sprichst, die mit mir
zusammen betroffen waren, äußere ich meinerseits meine
Bedenken.

Das ist ja auch in Ordnung.
Wir haben hier, und genau das ist ja den Genossen von der PDS
ebenfalls nach wie vor ein Dorn im Auge, Meinungsfreiheit.
Denke also, was Du willst. Es ist o.k. für mich.

Ich weiß nicht genau wem die Meinungsfreiheit ein Dorn im Auge
ist, aber du hast natürlich Recht: Dass es sie (noch) gibt,
ist ein gutes Zeichen.
Allerdings, und dass halte ich für fast genauso wichtig, wie
die Freiheit eine Meinung zu äußern: Es muss auch immer die
sachliche Auseinandersetzung mit anderen Meinungen gesucht
werden. Und bei diesem Punkt hatte ich anfänglich das Gefühl,
dass du sie durch Verurteilungen und Verdammungen behinderst.
Unser langer Disput spricht natürlich jetzt dagegen.

Das ehrt mich.

Hier scheinst du aufgefordert, noch einmal nachzulesen.
Ausgegangen sind wir von deiner Vermutung, unter den
PDS-Mitgliedern würde Zwang hinsichtlich der Stimmabgabe
herrschen.
Das hat ja wohl nichts damit zu tun „daß ein Parteimitglied
‚seine‘ Partei auch wählt“.

Wo ist der Unterschied?
Stimme ich gegen das Programm meiner Partei, ist meine
Mitgliedschaft obsolet.

Wo ist das so? Bei der PDS? Werden dort Mitglieder
ausgeschlossen, die gegen das Parteiprogramm stimmen? Hast du
dafür Quellen?

Ich habe das nicht behauptet, daher keine Quellen.
Ich versuche es nochmal anders: weshalb sollte ich Mitglied in einer Partei sein, wenn ich selbige dann nicht wähle? Das gilt, wie ich bereits sagte, nicht nur für die PDS und ihre Mitglieder.

(…) Hierzu kann ich nur sagen, daß es auch keine Literatur
über Hitler´s Konzentrationslager gab. Einige kannten die
Wahrheit.
Andere haben versucht, sie durch fadenscheinige Argumente zu
vertuschen oder vor sich selbst zu ignorieren. Am
fürchterlichen Ergebnis hat das nichts geändert…

Einen Unterschied gibt es aber: Die PDS und ihre politische
Tätigkeit ist aktuell noch vorhanden. Wenn man es versuchte,
könnte man sehr wohl die Chance haben, Belege zu finden.

Der erste und wichtigste Beleg ist die geistige, ideologische
Basis dieser Partei.

Das ist mir leider zu diffus, aber lassen wir das.

Sie basiert auf der Führungsebene eines Mörderregimes.
Was würde wohl passieren, wenn ich heute die „3. Reich Revival
Partei“ o.ä. gründen wollte?

Auch hier möchte ich widersprechen. Den Vergleich halte ich
auf Grund dessen, was ich weiß für übertrieben. (Zumindest,
wenn man über die DDR spricht.)
Aber darüber könnten wir sicher auch noch trefflich und lange
diskutieren. Das sollten wir aber - damit die Übersicht noch
einigermaßen erhalten bleibt - bei Gelegenheit in einem neuen
Thread (schreibt man das so?) machen.

Schreibt man so.
Nur soviel: ich halte den Vergleich für mehr als legitim.
Die Ideologie (teilweise, Juden durften glaube ich auch Arbeiter oder Bauer werden, richtig?), die politischen Methoden, das Verhalten gegenüber „Abtrünnigen“, die kategorische Ablehnung alternativer Systeme – all das beweist mir, dass die DDR nichts anderes als eine Evolution des 3. reiches war. Glücklicherweise war auch ihr kein langer Bestand beschieden.

99% der Bevölkerung würden das kategorisch ablehnen.
Komischerweise gab und gibt es gegen die PDS und ihre
Protagonisten keinen Volksaufstand. Ich verstehe die Welt
nicht mehr.

Ich denke, viele (auch im Osten) sehen zwar die zweifelhafte
moralische Basis dieser Partei, nur wenige sehen das aber so
extrem wie du. (Nur vorbeugend: Hier ist nichts Beleidigendes
gemeint!)

Schon klar.
Schade, dass die meisten die Zeichen nicht lesen können oder wollen.
Hiermit meine ich nicht Dich, unsere Diskrepanzen sind ohnehin nur graduell.

Es ist für mich persönlich einfach vollkommen unfassbar, wie
auch nur ein einziger Mensch der lesen und schreiben kann
diese Partei auch nur für legitim halten bzw. sie dann auch
noch wählen kann!

Na, wenn das kein guter Abschluss ist! Hier kann ich dir voll
und ganz zustimmen. Auch ich bin über die Wahlerfolge der PDS
entsetzt. Ich kann mir zwar denken, wie sie dazu kommen, ihr
Kreuz bei denen zu machen. Dass Menschen in ihrem
Wahlverhalten aber so kurzsichtig (in beide Richtungen:
Vergangenheit und Zukunft) sind, ist leider (siehe Herrn Koch
in Hessen) wohl Tatsache.

Volle Zustimmung.

Ich weiß noch, wie ich in den letzten Tagen der NVA
abkommandiert wurde, um den Parteitag einer der Mutationen
dieser Partei (damals nannten sie sich SED-PDS) zu bewachen.
Allein die Tatsache, dass so etwas befohlen werden konnte,
fand ich (angesichts der angebrochenen Freiheit im Land)
unglaublich.

Das sagt doch viel aus. Von all diesen Gedanken und Aktionen hat sich die pDS bis heute nicht distanziert. Die stehen dazu und würden das wieder so machen. Daher leite ich u.a. meine Illegitimitätsannahmen ab.

Übrigens: Kurz danach habe ich (mit einem Mitsoldaten) den
Streik in unserer Kompanie organisiert. Das war mein erstes
Erlebnis von Freiheit, bei dem ich selbst als Handelnder aktiv
war.

Hut ab!

Zeit für eine kleine Anekdote?

Jawoll, Herr Leutnant! :wink:

Als der Streik - es ging gegen ein Manöver mit den Russen im
Februar oder März 1990 - einige Tage andauerte, kam dann auch
die Presse aus dem Westen. Ergebnis war, dass mein Mitstreiter
und ich als Organisatoren des Streiks interviewt wurden.
Ich weiß noch, dass es ein ARD-Journalist war, habe die
Sendung danach auch gesehen, aber leider den Namen dieser
Sendung vergessen.
Wir haben uns auf das Interview vorbereitet und wollten nur 2
Punkte bringen:

  1. Wir streiken gegen ein Manöver mit den Russen, weil wir das
    Ende des kalten Krieges als Anlass sahen, an solchen
    Militärgroßveranstaltungen (die ja noch eindeutig den Feind im
    Westen sahen) nicht mehr teilzunehmen.
  2. Wir rufen auch die Bundeswehrsoldaten zum Streik auf, damit
    ein Zeichen gegen die militärische Konfrontation zwischen Ost
    und West gesetzt wird.

Beide Punkte habe ich so vorgetragen.
Rate mal, welchen Punkt die ARD-Leute rausgeschnitten haben…

Das ist klar.
Passte damals nicht ins Bild, man brauchte simple, klare Aussagen. Leute die mitdachten hatten ohnehin ein langsameres Vorgehen empfohlen.

Grüße,

Mathias

Hallö Mathias,

So sah es damals aus. Die Wirtschaft, und sei es

nur um Mehl gegangen, war vollkommen zusammengebrochen. Und
dies wäre auch ohne Mauerfall passiert, weil es schlichtweg
nicht mehr vermeidbar war.

Schreibe das bitte auch den anderen Träumern hier ganz groß
hin!

Das bringt nix. Es gibt doch zu viele Leute, die alles besser wissen und das, was man selber erfahren hat, als Hirngespinst abtun.

So sieht es aus!
Nur herummeckern ist nicht angebracht.

Naja, hier, in diesem Forum wird ja weniger gemeckert, sondern teils eher realistisch gesehen. Aber im Reallife, im Osten, da wo es den Leuten tatsächlich oft dreckig geht, da wird gemeckert was das Zeug hält. Ohne auf die Idee zu kommen, doch mal selber in die Hände zu spucken und seines Glückes eigener Schmied zu werden.

Ihre Bequemlichkeit aufzugeben und einen Anfang zu wagen. Und
davon gibt es wahrlich nicht wenige, vor allem im Osten.

Es ist mir, gelinde gesagt, scheißegal ob der Typ Kinder hat
oder die Linde rauscht. Es interessiert sich auch niemand
dafür, wenn ich Kinder habe und mein Geld lieber in sie
investieren möchte als in Steuern, die dann wiederum Leuten
zugute kommen, die das nicht zu schätzen wissen bzw. zu faul
oder zu ignorant sind, selbst ihren Hintern zu bewegen.

Vielleicht richtig. Vielleicht aber auch nicht. Es kann nicht angehen, dass in einem Land wie Deutschland nur noch die Arbeitskraft zählt (was ohnehin schon fast erreicht ist). Die Ideale wie Kinder und Familie zählen mittlerweile nix mehr. Was wird dadurch erreicht? Richtig ist, der Arbeitnehmer muss flexibler werden. Das kann und darf aber nicht heissen, dass er alle paar Monate seine Kinder aus der (neu) gewohnten Umgebung reisst und somit erheblich ihr Erwachsenwerden beeinflusst.

Es ist nciht meine Aufgabe als gebendes Mitglied der
Solidargemeinschaft, den Leuten ein schönes Leben an einem Ort
ihrer Wahl zu ermöglichen. Vielmehr ist es die Pflicht eines
jeden Arbeitslosen, sich schleunigst einen Job zu suchen und
seine Mitbürger wieder zu éntlasten. Egal, wo dieser Job auch
ist!

Mathias, die Leute, die im Osten ein sprichwörtlich schönes Leben führen, leben in den seltensten Fällen von Deinen Beiträgen. Dennoch sind es einfach zuviel faule Menschen, die aufgrund der Tatsache Sozialhilfe nicht arbeiten gehen wollen. Allerdings: Würde die Wirtschaft ein Lohn zahlen, der deutlich über der Hilfe zum Lebensunterhalt liegt, sähe die Sache ganz anders aus.

Noch ein Grund mehr, sich einen Job im Westen zu suchen und
nciht im Osten auf meine Kosten hocken zu bleiben.

Gegenfrage: vieviel Probleme hättst Du damit, von heut auf Morgen von Munich nach Klein-Pampow im Norden Berlins zu ziehen?
Gesellschaftlich? Finanziell? Politisch?

Prinzipiell stimme ich Dir aber zu.

Das mag ich.

Thanks

CIAo

Hi!

Ihre Bequemlichkeit aufzugeben und einen Anfang zu wagen. Und
davon gibt es wahrlich nicht wenige, vor allem im Osten.

Es ist mir, gelinde gesagt, scheißegal ob der Typ Kinder hat
oder die Linde rauscht. Es interessiert sich auch niemand
dafür, wenn ich Kinder habe und mein Geld lieber in sie
investieren möchte als in Steuern, die dann wiederum Leuten
zugute kommen, die das nicht zu schätzen wissen bzw. zu faul
oder zu ignorant sind, selbst ihren Hintern zu bewegen.

Vielleicht richtig. Vielleicht aber auch nicht. Es kann nicht
angehen, dass in einem Land wie Deutschland nur noch die
Arbeitskraft zählt (was ohnehin schon fast erreicht ist). Die
Ideale wie Kinder und Familie zählen mittlerweile nix mehr.

Das wird aber auch nicht dadurch geändert, dass man die Leute für das Daheimhocken bezahlt.
Eine einfache Argumentationskette könnte hier sein: mache den faulen Hunden Dampf, senke die Sozialbeiträge und erhöhe damit das Nettoeonkommen und schon ist es wieder etwas einfacher, eine Familie durchzubringen.

Was wird dadurch erreicht? Richtig ist, der Arbeitnehmer muss
flexibler werden. Das kann und darf aber nicht heissen, dass
er alle paar Monate seine Kinder aus der (neu) gewohnten
Umgebung reisst und somit erheblich ihr Erwachsenwerden
beeinflusst.

Es geht hier nicht darum, die Leute alle paar Monate umziehen zu lassen. Du verfälschst hier massiv die Tatsachen.
Hier geht es darum, einmal eine prinzipielle Entscheidung für einen Umzug in eine andere Stadt aus beruflichen Gründen zu treffen.
Ich hatte in den letzten 7 Jahren ca. 8 Wohnungen. Mich hat auch niemand gefragt. Ich wäre viel zu stolz gewesen, auch nur eine Mark anzunehmen.
Bevor ich auf Stütze lebe, arbeite ich lieber bei McDoof in Frankfurt/oder.

Es ist nciht meine Aufgabe als gebendes Mitglied der
Solidargemeinschaft, den Leuten ein schönes Leben an einem Ort
ihrer Wahl zu ermöglichen. Vielmehr ist es die Pflicht eines
jeden Arbeitslosen, sich schleunigst einen Job zu suchen und
seine Mitbürger wieder zu éntlasten. Egal, wo dieser Job auch
ist!

Mathias, die Leute, die im Osten ein sprichwörtlich schönes
Leben führen, leben in den seltensten Fällen von Deinen
Beiträgen.

Falsch. Sie leben von der Stütze und die bezahle ich schließlich mit.

Dennoch sind es einfach zuviel faule Menschen, die
aufgrund der Tatsache Sozialhilfe nicht arbeiten gehen wollen.
Allerdings: Würde die Wirtschaft ein Lohn zahlen, der deutlich
über der Hilfe zum Lebensunterhalt liegt, sähe die Sache ganz
anders aus.

Würde die Sozialhilfe wirklich nur das absolute Minimum an Leben ermöglichen, wäre die Motivation deutlich höher, was zu tun.
Die Wirtschaft wird in Zukunft noch weniger bezahlen, sogar die IG-Metall macht da mit.
Die nächste Konsequenz ist dann natürlich auch ein deutliches Absenken der Sozialetats.
Daher denke ich auch, dass die baldige Rezession auch ihre guten Seiten haben wird. Einige Leistungen wird man zweifelsfrei demnächst überprüfen.

Egal wie man es dreht oder wendet, unsere Gesellschaft ist nun mal auf Leistung ausgelegt. Und wer diese Leistung erbringen kann aber nicht will, braucht eisigen Wind von vorne.

Noch ein Grund mehr, sich einen Job im Westen zu suchen und
nciht im Osten auf meine Kosten hocken zu bleiben.

Gegenfrage: vieviel Probleme hättst Du damit, von heut auf
Morgen von Munich nach Klein-Pampow im Norden Berlins zu
ziehen?
Gesellschaftlich? Finanziell? Politisch?

s.o.
Bevor ich anderen zur Last falle, gehe ich eben woanders hin, solange ich kann.
Ich habe schon in schlimmen Städten gelebt, das könnte ich auch wieder. Nur habe ich an mir gearbeitet und muß das nicht tun. Wer das beizeiten nicht getan hat, hat dennoch nicht das Recht, heute bei mir abzugreifen!

Grüße,

Mathias

Hallö,

Ich hatte in den letzten 7 Jahren ca. 8 Wohnungen. Mich hat
auch niemand gefragt.

Ich bin seit 1990 9 mal umgezogen. Ich hab damit auch kein Problem. Aber viele andere halt.

Ich wäre viel zu stolz gewesen, auch nur
eine Mark anzunehmen.

Zu stolz? Mensch, wenn Du kein Kanten Brot mehr daheim hast, nicht weisst, wovon Du Miete zahlen sollst, dann bin ich nicht zu stolz, das zu beantragen, was mir zustehet. Ich würde es aber nicht unt, um nicht arbeiten gehen zu müssen. Davon gibt es jedoch leider zuviele, hierin hast Du Recht.

Bevor ich auf Stütze lebe, arbeite ich lieber bei McDoof in
Frankfurt/oder.

Glaub ich nicht. Drei-Schicht, für kanppe 7,50 brutto die Stunde, da gehst Du sicher nicht arbeiten…

Mathias, die Leute, die im Osten ein sprichwörtlich schönes
Leben führen, leben in den seltensten Fällen von Deinen
Beiträgen.

Falsch. Sie leben von der Stütze und die bezahle ich
schließlich mit.

Du verstehst mich nicht. Ein wirklich schönes Leben führt kein Sozi-Empfänger. Diese mögen faul sein auf Kosten der Allgemeinheit, aber schön Leben? Es ist mehr ein Dahinvegetieren, allerdings meisst selbstverschuldet. Nur verwahre ich mich strikt dagegen, alle Stütze-Empfänger in einen Topf mit den Schmarotzern zu werfen.

Dennoch sind es einfach zuviel faule Menschen, die
aufgrund der Tatsache Sozialhilfe nicht arbeiten gehen wollen.
Allerdings: Würde die Wirtschaft ein Lohn zahlen, der deutlich
über der Hilfe zum Lebensunterhalt liegt, sähe die Sache ganz
anders aus.

Würde die Sozialhilfe wirklich nur das absolute Minimum an
Leben ermöglichen, wäre die Motivation deutlich höher, was zu
tun.
Die Wirtschaft wird in Zukunft noch weniger bezahlen, sogar
die IG-Metall macht da mit.
Die nächste Konsequenz ist dann natürlich auch ein deutliches
Absenken der Sozialetats.
Daher denke ich auch, dass die baldige Rezession auch ihre
guten Seiten haben wird. Einige Leistungen wird man
zweifelsfrei demnächst überprüfen.

Und der Endeffekt? Die Zahlen der Hilfeempfänger wird stetig steigen. Mit sinkenden Löhnen und Gehältern werden immer weniger bereit sein, zu arbeiten. Da stören sinkende Leistungen weniger. Leisten kann man sich dann eh kaum noch das wichtigste, da die Lebenshaltungskosten im Gegenzug stetig steigen. Der derzeitige Trend in der Wirtschaft wird zu einer massiven Verarmung ganzer Landstriche und Bevölkerungsschichten führen. Man sollte aufpassen, gewisse Sozialdemokraten haben eine Republik bereits einmal auf ähnliche Weise in den Abgrund geführt…

Ich habe schon in schlimmen Städten gelebt, das könnte ich
auch wieder.

Da kann ich zwiefelsohne mithalten, wetten? Schlimmer als Rostock gehts fast nimmer (rein aus sozialen Aspekten).

Nur habe ich an mir gearbeitet und muß das nicht
tun. Wer das beizeiten nicht getan hat, hat dennoch nicht das
Recht, heute bei mir abzugreifen!

Ich stimme Dir ja zu, nur: Eben dieses Recht hat er ja, laut Gesetzgeber. Und so lange musst Du es (wenn auch nicht stillschweigend) hinnehmen, dass ein Teil Deiner Beiträge eben dem Sozialwesen zugeführt wird.

Übrigens ist die Sozialhilfe in Bayern wesentlich höher als in Brandenburg. Wer verschleudert mehr?

:wink:)

CIAo
Reiko

Hi!

Deren Paradies war ein undurchführbares.

rehi mathias,

genauso undurchführbar wie die versuche der sozialen
marktwirtschaft

  • preisstabilität
  • vollbeschäftigung
  • ausgeglichener aussenhandel
  • konjunkturschwankungen ausgleichen

etc. etc.

alles in allem sind alle utopien immer nur schall und rauch.
die von adam smith, hobbey, montesquieu wie die von marx. das
korrekt mittelmass für die bevölkerung der welt zu finden gilt
es heute mehr denn je!

Genau das sehe ich anders!
Diese ganze Gleichmacherei führt zu nichts anderem als Lethargie und Mittelmäßigkeit.
Ich bin ein Verfechter des Leistungsprinzips und der individuellen Freiheit.

p.s. das hierzu in unserer staatsstruktur, der sozials und
steuerpolitik was gemacht werden muss, leuchtet doch ein,
oder?

Allerdings. Nur fürchte ich, wollen wir beide komplett verschiedene Richtungen…

Grüße,

Mathias

Hi!

Ich hatte in den letzten 7 Jahren ca. 8 Wohnungen. Mich hat
auch niemand gefragt.

Ich bin seit 1990 9 mal umgezogen. Ich hab damit auch kein Problem. Aber viele andere halt.
Und was geht mich das bitte an?
Wieso macht man deren Unflexibilität zu mei9nem Problem??
Erst wenn wirklich nichts mehr geht, sollten die anderen Mitbürger einspringen müssen.

Ich wäre viel zu stolz gewesen, auch nur
eine Mark anzunehmen.

Zu stolz? Mensch, wenn Du kein Kanten Brot mehr daheim hast, nicht weisst, wovon Du Miete zahlen sollst, dann bin ich nicht zu stolz, das zu beantragen, was mir zustehet. Ich würde es aber nicht unt, um nicht arbeiten gehen zu müssen. Davon gibt es jedoch leider zuviele, hierin hast Du Recht.
Zunächst muß alles mögliche, natürlich auch ein Umzug, versucht worden sein. Vorher steht m.E. niemandem etwas zu!

Bevor ich auf Stütze lebe, arbeite ich lieber bei McDoof in
Frankfurt/oder.

Glaub ich nicht. Drei-Schicht, für kanppe 7,50 brutto die Stunde, da gehst Du sicher nicht arbeiten…

Ich meine es so, wie ich es schrieb. Ich habe schon schlimmere Jobs gehabt.
Und habe niemanden angebettelt!

Mathias, die Leute, die im Osten ein sprichwörtlich schönes
Leben führen, leben in den seltensten Fällen von Deinen
Beiträgen.

Falsch. Sie leben von der Stütze und die bezahle ich
schließlich mit.

Du verstehst mich nicht. Ein wirklich schönes Leben führt kein Sozi-Empfänger. Diese mögen faul sein auf Kosten der Allgemeinheit, aber schön Leben? Es ist mehr ein Dahinvegetieren, allerdings meisst selbstverschuldet. Nur verwahre ich mich strikt dagegen, alle Stütze-Empfänger in einen Topf mit den Schmarotzern zu werfen.
Das tue ich nicht.
Nur definieren wir „Schmarotzer“ offensichtlich unterschiedlich.

Dennoch sind es einfach zuviel faule Menschen, die
aufgrund der Tatsache Sozialhilfe nicht arbeiten gehen wollen.
Allerdings: Würde die Wirtschaft ein Lohn zahlen, der deutlich
über der Hilfe zum Lebensunterhalt liegt, sähe die Sache ganz
anders aus.

Würde die Sozialhilfe wirklich nur das absolute Minimum an
Leben ermöglichen, wäre die Motivation deutlich höher, was zu
tun.
Die Wirtschaft wird in Zukunft noch weniger bezahlen, sogar
die IG-Metall macht da mit.
Die nächste Konsequenz ist dann natürlich auch ein deutliches
Absenken der Sozialetats.
Daher denke ich auch, dass die baldige Rezession auch ihre
guten Seiten haben wird. Einige Leistungen wird man
zweifelsfrei demnächst überprüfen.

Und der Endeffekt? Die Zahlen der Hilfeempfänger wird stetig steigen. Mit sinkenden Löhnen und Gehältern werden immer weniger bereit sein, zu arbeiten.
Bei fast null staatlicher Unterstützung wird die Motivation schon kommen, keine Sorge. Wer soll das denn auch noch bezahlen?

Da stören sinkende Leistungen weniger. Leisten kann man sich dann eh kaum noch das wichtigste, da die Lebenshaltungskosten im Gegenzug stetig steigen. Der derzeitige Trend in der Wirtschaft wird zu einer massiven Verarmung ganzer Landstriche und Bevölkerungsschichten führen. Man sollte aufpassen, gewisse Sozialdemokraten haben eine Republik bereits einmal auf ähnliche Weise in den Abgrund geführt…

Ich denke eher, dass derartige Entwicklungen dieses Land wieder attraktiver für Investoren machen und daher die Situation für die arbeitswilligen Leute verbessert werden kann. Die anderen allerdings werden sich sicherlich in den nächsten Jahren warm anziehen müssen…

Ich habe schon in schlimmen Städten gelebt, das könnte ich
auch wieder.

Da kann ich zwiefelsohne mithalten, wetten? Schlimmer als Rostock gehts fast nimmer (rein aus sozialen Aspekten).

Und?

Nur habe ich an mir gearbeitet und muß das nicht
tun. Wer das beizeiten nicht getan hat, hat dennoch nicht das
Recht, heute bei mir abzugreifen!

Ich stimme Dir ja zu, nur: Eben dieses Recht hat er ja, laut Gesetzgeber. Und so lange musst Du es (wenn auch nicht stillschweigend) hinnehmen, dass ein Teil Deiner Beiträge eben dem Sozialwesen zugeführt wird.

Damit habe ich kein Problem. Wir brauchen ein Sozialwesen. Jeder kann morgen an den Baum fahren und danach hilfsbedürftig sein.
Nur der Sozialbetrug und die Subvention von Faulheit muß aufhören.

Übrigens ist die Sozialhilfe in Bayern wesentlich höher als in Brandenburg. Wer verschleudert mehr?

Die Gesamtsumme ist hier vermutlich niedriger. Die Dauer der Zahlung pro Kopf sicherlich auch.

Grüße,
Mathias

falsch verstanden?
rehi mathias,

alles in allem sind alle utopien immer nur schall und rauch.
die von adam smith, hobbey, montesquieu wie die von marx. das
korrekt mittelmass für die bevölkerung der welt zu finden gilt
es heute mehr denn je!

Genau das sehe ich anders!
Diese ganze Gleichmacherei führt zu nichts anderem als
Lethargie und Mittelmäßigkeit.
Ich bin ein Verfechter des Leistungsprinzips und der
individuellen Freiheit.

ich meinte „mittelmass“ bezogen auf wie die wirtschafts- staatsstruktur sein muss. ein total freier markt geht m.E. genausowenig wie ein zentral durchplanter. ich denke sogar (zu deiner verwunderung nun bestimmt), das in D zuviel reguliert wird. ich sehe zwar der zunehmenden privatisierung jedes staatsbetriebs mit aengstlichem auge entgegen (siehe bundesdruckerei oder berliner verkehrsbetriebe nun), finde aber im gegenzug, das die staatlichen „sanktionen“ im vergleich zum rest europas ungesund sind (kammern, sv-system, bildungssystem, mitbestimmung, gewerkschaften etc… !). hier muss man liberaler werden, genauso in teilen der wirtschaftspolitik. man darf es allerdings nicht übertreiben. mein spruch bezüglich deutschland. wir haben zur zeit kein soziales netz, welches menschen in not unterstützt (wie geplant von den erdenkern), sondern eine soziale hängematte, die vielen im lande auf kosten der anderen staatlich finanzierten urlaub zu hause gewährt. jaja, hört sich arg an, ich denke aber hier muss viel gemacht werden.

also, kann es sein, das wir doch in etwa die gleiche richtung denken auch wenn ich „ossi“ bin und meine probleme habe, das alle auf die pds einhauen und sagen es ist die alte sed!?

gruss

der showbee

Einverstanden!
Soweit gehe ich sofort mit!

Dennoch werde ich es nciht unterlassen, auf die SED einzuhauen, wo auch immer ich kann.
Vielleicht legt man auch einmal für mich weiß Rosen vor der Uni München ab…

Grüße,

Mathias

Lieber Mathias,

hast Du und Deine Reputation wirklich nötig,
äußere Zeichen verehrt zu bekommen?

Vielleicht von der Stalin-Fraktion der real noch immer
existierenden SED, getarnt als PDS? Es soll da so ein paar
Kader dort geben! Luxemburg forever, oder so.

Nur tote Helden - sind gute Helden.
Lebende Helden - sind schlauer!

Auch ich war Feind! des Mauermörder-Regimes, und Karl-Eduard,
Sudel-Ede hat meine Leistungen im Schwarzen Kanal besprochen.
Nu isse tot! der Ede. (Ich war’s nicht! Es war sein eigener Hass
und die vielen Entenbrüste von der SED-Pension finanziert, nehme
ich mal an.)