hi
…wenn du darin deine Erfüllung findest, ist mir das recht…
…mein Ziel war es dir zum Denken zu helfen, wenn nur eine Sekunden nun dachtest, dann macht mich das froh für dich…
cu
hi
…wenn du darin deine Erfüllung findest, ist mir das recht…
…mein Ziel war es dir zum Denken zu helfen, wenn nur eine Sekunden nun dachtest, dann macht mich das froh für dich…
cu
Oh, das Ziel hast Du glatt erreicht 
Besten Dank,
profound
Noch vor ein paar Jahren, wußte die Frau, was ihre Berufung
ist.
In der Küche stehen und für den Mann, was schönes Kochen.
Hey, Iwan, sorry, aber das nehm’ ich Dir nicht ab!
Denn die natürliche Berufung einer Frau ist nicht das Zu-Diensten-Sein für einen Mann oder die Kinder.
Aber Emanzipations-Themen sind nicht die meinen, das lassen wir hier bitte lieber.
Hm, ich denk’, ich muss Dir wieder mal eine Mail schreiben *seeehrkeckgrins* …
Es sind leider, die gesellschaftlichen Begleidumstände, von
Industriestaaten, die euch Frauen zu schaffen machen
Dazu könnt’ ich jetzt die Frage stellen, ob Du wirklich der Meinung bist, dass kein Mann auf dieser Welt Selbstfindungsprobleme hat?
Kann einfach nicht Dein Ernst sein, glaub’ ich Dir schlicht und einfach nicht 
Aber auch hier trifft meine obige Aussage zu … also doch Mail? *breitgrins*
Mit ein klein wenig frechen Grüßen,
profound
Hallo Frank
Der Lösungsweg ist doch super !
Was gehen mich die Erwartungen anderer an !
Du täuscht Dich, es gibt sehr viele Menschen, die sich auch „ganz
nah bei sich selbst“ ERTRAGEN können, ich gehöre zum Beispiel dazu.
Die wenigen, die sich nicht selbst ertragen können, finden sich irgendwann in der Suizid-Statistik wieder.
Gruß Iwan
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi, Stalker!
Du sprichst damit eines meiner „Lieblingsthemen“ an *G*
perfekt 
Ich komme leider oft nur zu der Erkenntnis, dass unsere
„Gesellschaft“ uns zu viele Zwänge auferlegt hat. Bzw. wir
durch Erziehung und gesellschaftliche Konditionierung nicht in
der Lage sind uns ein Bild zu machen.
… meine Meinung. Ein Zustand, der mich, gelinde gesagt, sehr wütend macht.
Ein Lösungsweg für mich, besteht darin, ALLES ausser mir
auszublenden, dann die „fremden“ Informationen (das
„Fremdgelernte“) auszublenden … bis nur das übrig bleibt,
was ich ALLEINE „gelernt“ bzw. erlebt habe.
Nun ja, abgesehen davon, dass Erlebtes und Gelerntes (durch Erfahrung meinst Du wohl) nicht komplett von „fremden“ Informationen getrennt werden können, habe ich gelernt, wie wichtig es ist, mit sich selbst im Einklang zu sein - sich selbst bis ins tiefste Innerste bewußt zu fühlen. Dennoch, auch wenn ich in der „Bewußtwerdung der Bedingungen“ (ein Mailfreund nannte das so schön) wirklich geübt werde, wenn ich genau erkenne, wer ich bin (ich komme eben drauf, dass ich das noch immer nicht in dem Masse weiß, wie ich es will) … ich lebe doch in dieser zwanghaften Gesellschaft. Darum komme ich nun mal nicht hinweg.
Wie beeinflusst DICH esoterisches und übersinnliches Wissen in der Praxis? Mag sein, dass das eine für Dich seltsame Frage ist, setze bitte einfach Naivität voraus, ok? Dann wundert man sich nicht gar so viel *amüsiertgrins* …
Allerdings muss hier jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen
verarbieten und sich selbst bewerten
Das stimmt, aber Hilfe wird überdimensional geschätzt *breitgrins* …
- wie ich festgestellt habe, neigen die Menschen eher dazu
alles als gegeben hinzunehmen.
Neinnein, ich ganz sicher nicht *sehrbestimmtKopfschüttl* !
Eine Disskussion somit m.M. nach abhängig vom
betrachteten Individuum.
*herzhaftlachenmuss* … was spricht dagegen, mich (das Individium) zu „betrachten“? *michzerkugl*
Sehr angeregte Grüße,
profound
Hallo Silvia
Noch vor ein paar Jahren, wußte die Frau, was ihre Berufung
ist.
In der Küche stehen und für den Mann, was schönes Kochen.Hey, Iwan, sorry, aber das nehm’ ich Dir nicht
ab!
Das ist wieder mal typisch, nun sage ich mal die Wahrheit und Du
nimmst mir diese nicht ab.
Denn die natürliche Berufung einer Frau ist nicht das
Zu-Diensten-Sein für einen Mann oder die Kinder.
Also, muß ich wohl erst Deine Mehl-Box mit überzeugenden Argumenten
zuschütten, bis auch Du Deine Berufung erkannt hast.
Es sind leider, die gesellschaftlichen Begleidumstände, von
Industriestaaten, die euch Frauen zu schaffen machenDazu könnt’ ich jetzt die Frage stellen, ob Du wirklich der
Meinung bist, dass kein Mann auf dieser Welt
Selbstfindungsprobleme hat?
Diese Aussage wurde von mir, so nicht getätigt.
Liebe Grüße von Iwan
Frank,
Leider gibt es nur einige, wenige Menschen die sich auch „ganz
nah bei sich selbst“ ERTRAGEN können!
??? Wie meinst Du das?
Liegt es nicht eher daran, dass viele gar nicht „zu sich selbst“ hinkommen?
Aber wenn man sich mal spürt, wieso sollte man das nicht ertragen?
*mirvölligunverständlichist*
*sehrgespanntbin*
profound
PS: Meinst Du damit die Ehrlichkeit zu und mit sich selbst?
Diese Frage ist mir eben eingefallen, musste ich noch stellen 
Iwan,
Das ist wieder mal typisch, nun sage ich mal die Wahrheit und
Du nimmst mir diese nicht ab.
*gggg*
Also, muß ich wohl erst Deine Mehl-Box mit überzeugenden
Argumenten zuschütten, bis auch Du Deine Berufung erkannt hast.
Nur zu 
Es sind leider, die gesellschaftlichen Begleidumstände, von
Industriestaaten, die euch Frauen zu schaffen machenDazu könnt’ ich jetzt die Frage stellen, ob Du wirklich der
Meinung bist, dass kein Mann auf dieser Welt
Selbstfindungsprobleme hat?Diese Aussage wurde von mir, so nicht getätigt.
Das ist korrekt, Iwan. Meine Frage ist auch nur der nächstfolgende logische Schritt - zumindest in meiner Gedankenlinie *herausforderndgrins*
Liebe Grüße
auch von mir,
profound
Du täuscht Dich, es gibt sehr viele Menschen, die sich auch
„ganz nah bei sich selbst“ ERTRAGEN können, ich gehöre zum
Beispiel dazu.
Die wenigen, die sich nicht selbst ertragen können, finden
sich irgendwann in der Suizid-Statistik wieder.
Hey, Vorsicht, Iwan!! Du hast mir versprochen, nur ernsthafte Beiträge zu psten - schon vergessen? *warnendFingererhebe*
Erstens einmal sind es möglicherweise gar nicht mal so wenige, und zweitens tätige ich hier die mutige (und vielleicht in sehr leichtsinniger Weise die waghalsige) Aussage, dass DU sehr wohl auch zu denen gehören könntest!
Ich will - und kann auch nicht - sagen, dass es auch so ist. Aber eines kann ich sehr wohl: Dich zu bitten, Dich an Deine Zusage zu halten *leichterbostbin*
*Dichabertrotzdemliebgrüße*,
profound
Hallo!
Es soll Menschen geben, die ungewöhnlich lange Zeit (im
Verhältnis der Dauer eines Menschenlebens) benötigen, um
endlich zu wissen, was ihre berufliche Eignung ist. Auf die
Frage, was sie denn als Hobby gern machen, können sie zwar
einiges aufzählen, aber nichts konkret herauslösen, was sie
gern täglich 8 Stunden tun würden. Oder gar ihr Leben lang.
Irgendwie hat das für mich einen negativen Hinterton.
Nur weil es früher üblich war einen Beruf zu ergreifen und sich den
40 Jahre lang anzutun muss doch ein häufigerer Wechsel nicht schlecht
sein?!
Im Gegenteil: gerade Leute die mehrere Zweige gesehen/erfahren/gelebt
haben können besser über den Tellerrand schauen.
Dazu kommt noch das ein Beruf eine Erfindung des modernen Menschen
ist; vor 20.000 Jahren war der Allgemeinberuf Lebenskünstler.
Erst mit Ackerbau und Industrialisierung wurde uns eine Wahl
ermöglicht mit der wir jetzt zu kämpfen haben.
Ein Hobby hat ausserdem die Eigenschaft nicht zwanghaft zu sein; wenn
ich nicht mehr will höre ich auf. Beruf hängt bei den meisten mit
Zwängen zusammen.
Jeden Tag Schnitzel mit Pommes schmeckt nach einiger Zeit auch nicht
mehr.
Berufseignungs-Tests haben ergeben, dass viele Interessen und
einige Begabungen vorhanden sind, und gezwungenermassen fängt
man auch irgendwo an (meist eine Lehre, die halt momentan gute
Aussichten hat).
Bis man draufkommt, dass es doch nicht das ist, was einen
wirklich befriedigt.
Siehe oben: vielleicht hat man ein Gebiet/eine Begabung ausgeschöpft.
Der Effekt des Neuen ist weg und man möchte wieder „erforschen“ und
ausprobieren.
Und hier meine Fragen dazu:
Wie kommt das?
Wem man die Möglichkeit zu wählen gibt der wird immer damit Probleme
haben. Gibt es keine Wahlmöglichkeit findet man sich spielend damit
ab-weil es eben „schon immer so war“. 
Könnte das im vagen Zusammenhang mit einer/der Identitätsfrage
stehen?
Ja klar. Je mehr man sich selbst entdeckt desto mehr sucht man etwas
das einen erfüllt. Und wer flexibel bleibt ändert sich und seine
Interessen eben.
Oder dass man seinen „Platz“ in der Gesellschaft nicht
erkennt/findet? Denn damit im Zusammenhang hört man oft die
Phrase „für die Gesellschaft nützlich sein“.
„Die Gesellschaft“ gibt es nicht.
Und das was als Kapitalismus bezeichnet wird möchte am liebsten eine
braven Arbeiter der nicht nachdenkt und konsumiert wie man es ihm
vorschreibt. Also einen hirnlosen Roboter der kurz vor Beginn der
Rentenzahlungen gesellschaftsfreundlich tot umfällt (natürlich
ausserhalb der Arbeit weil dann die BG nicht zahlen muss). *Ironie
aus*
Den mehrmaligen Wechsel der „Karriere“ kenne ich von vielen
ausländischen Bekannten. Deren Geschichten lesen sich
abenteuerlichst!
Eine Bekannte (jetzt eine Art Ergotherapeutin mit Masters Degree und
Klinikleiterin) war vorher 12 Jahre lang Landschaftsgärtnerin mit
eigenem Betrieb. Vorher hat sie griechische Geschichte studiert,
…
Deutschland ist eben etwas konservativer. 
Tschüss
Matthias
Hallo, Matthias!
Es soll Menschen geben, die ungewöhnlich lange Zeit (im
Verhältnis der Dauer eines Menschenlebens) benötigen, um
endlich zu wissen, was ihre berufliche Eignung ist.Irgendwie hat das für mich einen negativen Hinterton.
Nur weil es früher üblich war einen Beruf zu ergreifen und
sich den 40 Jahre lang anzutun muss doch ein häufigerer
Wechsel nicht schlecht sein?!
Mich aufrichtig entschuldige, Matthias, das war nicht negativ gemeint. Ich habe damit nicht die Berufsausübung, sondern den Berufswunsch gemeint. Aber ich hab’ schon gesehen, dass ich das schlecht formuliert habe, dass man das so verstehen kann, habe ich nicht bedacht. Sorry, wollte Dich in keiner Weise negativ berühren *entschuldigenderBlick*
Im Gegenteil: gerade Leute die mehrere Zweige
gesehen/erfahren/gelebt
haben können besser über den Tellerrand schauen.
Stimmt. Ich für mich hab’ schon extreme Schwierigkeiten bei der Vorstellung, ein Jahr lang im gleichen Umfeld, mit den gleichen Personen (weil erfahrungsgemäss nicht sehr beweglich) im gleichen Trott zu arbeiten. Es macht mich krank, buchstäblich. Extrem, weiß ich, ist aber so.
… Allgemeinberuf Lebenskünstler.
Hm, das klingt sehr ansprechend … es impliziert permanente Bewegung. Gefällt mir.
*nachdenk* … Kennst Du den Film „Titanic“? Diesen Film kann man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, ich nehme jetzt den des „Lebenskünstlers“ heraus, das der Haupt-Schauspieler …? (Name vergessen) verkörpert hat. Er war einer der sehr, sehr wenigen, der WIRKLICH gelebt hat - meiner Meinung nach. Dieser Aspekt an dem Film hat mich damals sehr berührt. Auch heute noch.
Könnte das im vagen Zusammenhang mit einer/der Identitätsfrage
stehen?Ja klar.
*sehrsehrtiefnachdenk* …
„Die Gesellschaft“ gibt es nicht.
Und das was als Kapitalismus bezeichnet wird möchte am liebsten
eine braven Arbeiter der nicht nachdenkt und konsumiert wie man es
ihm vorschreibt. Also einen hirnlosen Roboter der kurz vor Beginn
der Rentenzahlungen gesellschaftsfreundlich tot umfällt (natürlich
ausserhalb der Arbeit weil dann die BG nicht zahlen muss).
*Ironie aus*
Genau so seh’ ich das auch, und damit kann und will ich mich eben nicht anfreunden.
Den mehrmaligen Wechsel der „Karriere“ kenne ich von vielen
ausländischen Bekannten. Deren Geschichten lesen sich
abenteuerlichst!
Meine auch 
Liebe Grüße,
profound
Hallo!
Mich aufrichtig entschuldige, Matthias, das war nicht negativ
gemeint. Ich habe damit nicht die Berufsausübung,
sondern den Berufswunsch gemeint. Aber ich hab’ schon
gesehen, dass ich das schlecht formuliert habe, dass man das
so verstehen kann, habe ich nicht bedacht. Sorry, wollte Dich
in keiner Weise negativ berühren *entschuldigenderBlick*
Du brauchst dich nicht entschuldigen.
Es hat wie gesagt nur etwas negativ bzw. enttäuscht geklungen. Kann
mir schon vorstellen in welcher Situation du steckst. Kenn ich
nämlich auch.
Stimmt. Ich für mich hab’ schon extreme Schwierigkeiten bei
der Vorstellung, ein Jahr lang im gleichen Umfeld, mit den
gleichen Personen (weil erfahrungsgemäss nicht sehr beweglich)
im gleichen Trott zu arbeiten. Es macht mich krank,
buchstäblich. Extrem, weiß ich, ist aber so.
Naja-ein Gehirn braucht Input um frisch zu bleiben.
)
Im Prinzip lebst du nur deine natürliche Veranlagung aus.
… Allgemeinberuf Lebenskünstler.
Hm, das klingt sehr ansprechend … es impliziert permanente
Bewegung. Gefällt mir.
*nachdenk* … Kennst Du den Film „Titanic“? Diesen Film kann
man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, ich nehme jetzt
den des „Lebenskünstlers“ heraus, das der Haupt-Schauspieler
…? (Name vergessen) verkörpert hat. Er war einer der sehr,
sehr wenigen, der WIRKLICH gelebt hat - meiner Meinung nach.
Dieser Aspekt an dem Film hat mich damals sehr berührt. Auch
heute noch.
War der Film mit Arnold Schwarzenegger? Wenn nicht dann kenn ich ihn
nicht.
))
Was hält „uns“ denn davon ab auch was „verrücktes“ zu machen?
Angst bzw. fehlende Sicherheit.
Für „uns Deutsche“ muss eben alles „passen“; da macht man sich über
seine Rente Gedanken, über seine Krankenversicherung, …
Wenn man mal den Luxus eines sozialen Sicherungssystems erleben
durfte kann man sich das Leben ohne sowas nicht mehr vorstellen.
Einfach so ein Jahr durch die Welt reisen ohne Sicherheit im Rücken
ist nicht jedermanns Sache.
Die meisten-und da zähle ich mich dazu-wollen danach wieder eine
Wohnung mit fliessend Warmwasser und eine passende Arbeitsstelle.
Einen Vollblut-Lebenskünstler interessiert sowas weniger weil der
auch bereit ist „schwere“ Zeiten durch einen Hilfsarbeiterjob zu
überbrücken.
Ich weiss nicht ob das jetzt alles verständlich ist.
„Die Gesellschaft“ gibt es nicht.
Und das was als Kapitalismus bezeichnet wird möchte am liebsten
eine braven Arbeiter der nicht nachdenkt und konsumiert wie man es
ihm vorschreibt. Also einen hirnlosen Roboter der kurz vor Beginn
der Rentenzahlungen gesellschaftsfreundlich tot umfällt (natürlich
ausserhalb der Arbeit weil dann die BG nicht zahlen muss).
*Ironie aus*Genau so seh’ ich das auch, und damit kann und will ich mich
eben nicht anfreunden.
Je nach Beruf hat man es da gewisse Schwierigkeiten.
Aber wie mit jedem Problem: am Anfang steht die Formulierung des
Problems-dann kann man dran arbeiten.
Tschüss
Matthias
*erfreutbin*, Matthias!
Es hat wie gesagt nur etwas negativ bzw. enttäuscht geklungen.
Enttäuscht kann durchaus sein.
Kann mir schon vorstellen in welcher Situation du steckst. Kenn ich
nämlich auch.
*hellhörigbin*
Naja-ein Gehirn braucht Input um frisch zu bleiben.
)
*herzhaftlachenmuss*
Im Prinzip lebst du nur deine natürliche Veranlagung aus.
Kombinier’ ich richtig? „Input“ wäre meine natürliche Veranlagung??
Sorry, *aufderLeitungsteh*
…Titanic …
War der Film mit Arnold Schwarzenegger? Wenn nicht dann kenn
ich ihn nicht.))
Nein, Schwarzenegger macht nicht solche tiefsinnigen Filme *grummel* Wie kommst Du grade auf ihn??
Ich hab’ nachgesehen. Der Schauspieler ist Leonard DiCaprio.
Was hält „uns“ denn davon ab auch was „verrücktes“ zu machen?
Angst bzw. fehlende Sicherheit.
Ach, da kann ich nicht mitreden, ich hab’ mein ganzes Leben nur „ver-rücktes“ gemacht *sehramüsiertgrins*
Für „uns Deutsche“ muss eben alles „passen“; da macht man sich
über seine Rente Gedanken, über seine Krankenversicherung, …
Wenn man mal den Luxus eines sozialen Sicherungssystems erleben
durfte kann man sich das Leben ohne sowas nicht mehr vorstellen.
Ich weiß, ich kenne die deutsche Mentalität aus eigener Erfahrung, hab in D gelebt.
Einfach so ein Jahr durch die Welt reisen ohne Sicherheit im
Rücken ist nicht jedermanns Sache.
… meine schon
denn: was ist schon „Sicherheit“?
Einen Vollblut-Lebenskünstler interessiert sowas weniger weil
der auch bereit ist „schwere“ Zeiten durch einen Hilfsarbeiterjob
zu überbrücken.
Ich weiss nicht ob das jetzt alles verständlich ist.
Oja, mehr, als Du denkst *verschmilztgrins* … Durch all meine „Hilfsarbeiterjobs“, wie Du es nennst, hab’ ich mich - und damit die Welt - erst so richtig kennen und auch lieben gelernt! Mannomann, das klingt jetzt überheblich, aber ich mein’s nicht so *kleinlautgrins*
Aber wie mit jedem Problem: am Anfang steht die Formulierung
des Problems - dann kann man dran arbeiten.
Hm, diese Formulierung klingt interessant … *nochkeineGedankendazuhab* …
Überlegende Grüße,
profound
Hallo,
Weißt Du, was ich absolut und überhaupt nicht verstehe?
Dass man für die „Gesellschaft“ (diesen Ausdruck jetzt
allgemein verwendet) nur dann jemand ist, wenn man einen gut
bezahlten Job hat, wenn man bei einer gut klingenden Firma
arbeitet, als großartig geltende Aufgaben wahrnimmt, viel
Verantwortung (am Besten über Andere) hat, uns so weiter und
so fort.
Schau, das ist die Pervertierung von „(1) wer arbeitet, ist nützlich für die Gesellschaft“, so wie Du es ähnlich zuvor formuliert hattest und ich Dir recht gegeben hatte. Oft sind Statussysmbole (Überstunden, dicker Dienstwagen etc) oft wichtiger, als ein erfülltes Leben.
Andererseits kann jemand menschlich sehr angenehm sein, viel
in den Herzen anderer bewegen (ich weiß, das klingt jetzt
irgendwie komisch, kann’s aber nicht treffender sagen),
anderen in ihrem Leben eine Hilfe sein … ABER wer is’ das
schon? Der hat ja nix studiert, hat nicht mal einen Beruf
gelernt (igitt, ein Schmarotzer!), hat nie in seinem Leben bei
einer „ordentlichen“ Firma gearbeitet …Du kennst Dich aus?
Ja, aber dem liegt ein Denkfehler zugrunde: „(1) ist umkehrbar“, also „wer nicht arbeitet ist nicht nützlich“. Das stimmt jedoch nicht. Rein logisch ist (1) ist nur hinreichend für das „Nützlichsein“ aber nicht notwendig. Deshalb ist (1) nicht umkehrbar. Oder einfacher ausgedrückt: Es gibt auch andere Möglichkeiten „von Nutzen“ zu sein, nicht nur Arbeit.
Meine Meinung dazu? Unmenschlich - um nicht zu sagen
„menschenverachtend“, aber das kommt mir gar so hart vor,
ungerecht, unproduktiv, einengend … ach, da könnt’ ich jede
Menge Beschreibungen aufzählen. Ist aber nicht positiv …
sorry.
Nein, nein, Du hast schon Recht. Die Umkehrung „nur wer arbeitet ist nützlich“ ist menschenverachtend.
Tja, offensichtlich hab’ ich hier ein echtes Problem - nämlich
mit der Gesellschaft.
Hmm, es denken viele, aber nicht alle so. Es ist nicht die „Gesellschaft“ als Ganzes.
Dem muss ich wohl auf den Grund gehen *bisschenentmutigtbin*
…
Hast Du Dir schon einmal überlegt, was Du eigentlich von Deinem Beruf erwartest, und was von Deinem Leben? Der Beruf ist ein wichtiger Teil des Lebens, aber eben auch nur eine Facette des Ganzen.
Liebe Grüsse zurück
R.
Hallo Silvia
Du täuscht Dich, es gibt sehr viele Menschen, die sich auch
„ganz nah bei sich selbst“ ERTRAGEN können, ich gehöre zum
Beispiel dazu.
Die wenigen, die sich nicht selbst ertragen können, finden
sich irgendwann in der Suizid-Statistik wieder.Hey, Vorsicht, Iwan!! Du hast mir versprochen, nur ernsthafte
Beiträge zu psten - schon vergessen? *warnendFingererhebe*
Kann nicht sein, ich verspreche nie etwas, außer ich verschaffe mir
dadurch einen Vorteil, was zwischen dir und mir nicht der Fall ist.
Außerdem ist das ernsthaft !
Erstens einmal sind es möglicherweise gar nicht mal so wenige,
und zweitens tätige ich hier die mutige (und vielleicht in
sehr leichtsinniger Weise die waghalsige) Aussage, dass DU
sehr wohl auch zu denen gehören könntest!
Warum gehört Mut dazu, um diese Aussage zu tätigen ?
Sehr leichtsinnig und waghalsig ist das schon !
Meine 2 einzigen positiven Charaktereigenschaften kommen dann zum
Vorschein ! (nachtragend und rachsüchtig)
Ich will - und kann auch nicht - sagen, dass es auch so ist.
Aber eines kann ich sehr wohl: Dich zu bitten, Dich an Deine
Zusage zu halten *leichterbostbin**Dichabertrotzdemliebgrüße*,
Du mußt mich mit einem anderen verwechseln, von einer Zusage ist
mir nichts bekannt, auf Deinen Heiratsantrag, habe ich doch nicht
mit ja geantwortet. Das war nicht Ich.
Viele liebe Grüße von Iwan
Hallo profound
Da ich oft mit der Frage nach beruflicher Orientierung in meiner Praxis konfrontiert werde, habe ich mir im Laufe der Zeit mal so eine Art Viereck gemacht. Sieht so aus:
Neigung Talent
Sozialer Sinn Wirtschaftlichkeit
Wenn ein paar davon zutreffen, kann man schon ernsthaft daran gehen, sich mit dieser Berufs-Sparte näher zu befassen.
Neigung allein reicht meist nicht, wenn kein Talent für etwas da ist.
Talent allein auch nicht, wenn es einen nicht interessiert.
Die Aufgabe muss (für einen selbst) einen (sozialen) Sinn haben.
Und man sollte sich davon ernähren können.
Gruss, Branden
Hey, Matthias, es ist tatsächlich gut, über eine Sache, die einen bewegt, drüberzuschlafen 
Naja-ein Gehirn braucht Input um frisch zu bleiben.
)
Im Prinzip lebst du nur deine natürliche Veranlagung aus.Kombinier’ ich richtig? „Input“ wäre meine natürliche Veranlagung??
Sorry, *aufderLeitungsteh*
Bin schon herunten *verschmilztgrins* … und ich verstehe *höchsterfreutbin* …
Verbindlichsten und herzlichen Dank! 
profound
Sinn?
Hi, R.!
Hast Du Dir schon einmal überlegt, was Du eigentlich von
Deinem Beruf erwartest, und was von Deinem Leben? Der Beruf
ist ein wichtiger Teil des Lebens, aber eben auch nur eine
Facette des Ganzen.
Oh, viel zu oft hab’ ich das. Anfangs hatte ich sehr detaillierte Vorstellungen meines Existens-Sinnes, das hat sich im Laufe der Jahre sehr gewandelt. Naturgemäss, denk’ ich.
Ich versteh’ Deine Frage als eine offene und keine rhetorische, drum beantworte ich sie - naja, eigentlich beantworte ich’s mir selbst *leichtverschämtgrins* …
Also, „was ich mir vom Leben erwarte“ … bei dieser Formulierung wurlts in mir. Ich habe keine Erwartungshaltung im Leben, es ist nicht so, dass das Leben MIR etwas geben müsste.
Aber wenn ich’s umformuliere, kommt’s auf die Frage hinaus: Was ist der SINN meines eigenen Lebens (im Gegensatz zm Leben Allgemein)? Hm, es macht mich sehr nachdenklich, dass diese Frage in allen dreien meiner hier hereingestellten Fragen als Grundfrage auftaucht *leichtirritiertbin* …
*nachdenkenmuss* …
Naja, auf den übergeordneten Sinn möchte ich hier nicht nochmal eingehen, das wär’ zu exzessiv und in dieser Verbindung auch nicht wirlich relevant.
Vor kurzem hab’ ich die Aussage gelesen, dass jeder seinem Leben selbst Sinn gibt. Mit anderen Worten, der Sinn, den ich selbst meinem eigenen Leben gebe, ist der Sinn MEINES Lebens.
Darüber hab’ ich viel nachgedacht, und mein bisheriger Erkenntnis-Stand ist, dass dies sehr wahr ist. Und an dieser Stelle sag’ ich einmal mehr, dass meiner Meinung nach diese Frage gar nicht die essentielle ist. … Glaub’ ich zumindest.
Das, was mir viel mehr zu schaffen macht, ist, dass ich mein Leben icht so gestalten kann, wie ICH es gern möchte. Ich würde so gerne all die Dinge wissen und wahrnehmen, die normalerweise nicht so offenbar sind, egal, welches Themengebiet das betrifft. Ich möchte mich sehr viel mehr mit Menschen austauschen, die mir vieles voraus sind, von denen ich lernen kann. Eben zB, wie man das Leben noch sehen kann, wie das tiefe Empfinden von Lebensgefühl(en) noch vertieft/erweitert werden kann (klingt jetzt etwas komisch), … es gibt doch noch sooo vieles mehr als das, was sich in unserer (so hab’ ich oft das Gefühl) sehr begrenzten Art zu leben abspielt.
Obwohl ich es wirklich liebe, mit Mitseelen zu verkehren, ich liebe es, zu sehen, wie ich Herzen in positiver (und oft in nicht vorhersehbar tiefer) Weise berühren kann, das ergibt sich einfach aus dem Nichts - und das macht mir unendlich viel Freude. Dennoch hab’ ich manches Mal tatsächlich das Empfinden, nicht hierher zu gehören. Und doch lebe ich hier, in diesem System. Das muss einen Grund haben, aber ich weiß ihn einfach nicht.
Egal, ob Du das jetzt verstehen kannst oder nicht (und auch auf die „Gefahr“ hin, dass Du mich als reif für die Klapsmühle bezeichnest), es ist so, dazu steh’ ich.
Hm … ich bemerke eben meine große Überraschung, dass ich dies hier so frei von der Leber weg schreibe *perplexbin* … hab’ ich noch nie getan. *doppelseufz* … vielleicht denk’ ich auch nur zu viel, durchaus möglich. Man sollte eine Aussage, die man sehr oft und unabhängig voneinander hört, nicht ignorieren *schwerenHerzenslächle* …
Naja, in diesem Sinne dank’ ich Dir für Deine direkte Frage, die mich dazu bewogen hat, Dinge zu erwähnen, die ich (auch mir gegenüber) nicht so oft erwähne.
In diesem Sinne aufrichtige und herzliche Grüße,
profound
essentielle Nachfrage
Sorry, R., hab’ noch was vergessen.
Hast Du Dir schon einmal überlegt, was Du eigentlich von
Deinem Beruf erwartest, und was von Deinem Leben? Der Beruf
ist ein wichtiger Teil des Lebens, aber eben auch nur eine
Facette des Ganzen.
Durch das Schreiben des vorherigen Postings bin ich auf eine für mich essentielle Frage gestoßen.
Ist es tatsächlich so, dass ICH vom Leben etwas erwarten kann? Ist es nicht eher umgekehrt, dass ich mich fragen muss, was das Leben VON MIR erwartet?
*überdimensionalgespanntbin* auf Deine Antwort,
und herzlichst,
profound
Hallo,
probier es doch aus!
Eine Aufgabe könnte sein, sich 5 Minuten!! NUR 5 Minuten ganz auf sich selbst zu konzentrieren. Also absolute Stille, kein Radio, kein Fernsehen, keine Geräusche, vielleicht den Raum verdunkeln und sich selbst ERTRAGEN.
Nach zwei Minuten fangen die Meisten an, sich an der Nase, oder sonstwo zu kratzen, fangen an unruhig zu werden, u.s.w
Es bearf bei manchen Menschen einige Übung, um sich auszuhalten, nur wenige sind sich selbst GENUG!
Verstehst Du was ich sagen möchte?
Wir sind nun mal jede Menge Hektik und Theater um uns rum gewöhnt und viele Menschen beschäftigen sich ununterbrochen mit irgendetwas und wenn es halt die Glotze ist. Es ist für viele völlig fremd, sich selbst zu SPÜREN- den eigenen Atem zu hören.
Die Gedanken die in dieser Zeit kommen und gehen, oder vielleicht auch bleiben, oder sich drehen (reimt sich sogar) könnten ja auch unangenehm sein. Bevor wir uns aber mit unangenehmen Gedanken beschäftigen, schalten wir beispielsweise lieber die Glotze ein.
Deshalb schrieb ich, dass es nur wenige gibt (also mir sind nur wenige bekannt), die es wirklich ganze 5 Minuten relativ ruhig erleben.
Wie’s bei Dir ist, kannst Du nur selbst erfahren.
PS: Meinst Du damit die Ehrlichkeit zu und mit sich selbst?
Diese Frage ist mir eben eingefallen, musste ich noch stellen
Ich glaube es ist einfach oft so, dass wir uns lieber mit ANDEREN MENSCHEN und ANDEREN PROBLEMEN beschäftigen, oder uns durch Glotze und Musik berieseln lassen, um bloss nicht nachdenken zu müssen, was im eigenen HAUS so los ist. Sich selbst zu hinterfragen ist eben nicht einfach, weil dann oft auch unangenehme Gedanken kommen können. Menschen die das nicht können, oder nicht wollen, als UNEHRLICH sich selbst gegenüber zu bezeichnen, fände ich aber auch nicht o.k.
Gruß
Frank