Beruf(ung)

Hi Silvia,

mir liegt schon die ganze Zeit auf der Zunge zu fragen, was Dich bewegt, diese Comicsprache zwischen die Zeilen zu werfen.
*GRRRR*
Für mein Empfinden macht es dieses durchaus ERNSTE THEMA irgendwie lächerlich, andererseits bekomme ich einen besseren Eindruck (bzgl. Deines Feelings)…Es paßt aber irgendwie nicht…??

Wie wäre es denn mit der Einstellung: jetzt mach ich das, was
mir Spass macht. Morgen schaun wir neu. Interessen verändern
sich. Was mir heute noch Spass gemacht hat kann in ein, zwei
Jahren UNINTERESSANT geworden sein- dann kann ich mich doch
neu orientieren? Also wo ist das Problem.

*autsch*
Für Dich ist das kein’s, ich weiß das. Du weisst ja, was Dir
durch und durch Spaß macht :wink:

Ja, aber doch NUR HEUTE, zeig mir denjenigen, der weiß was mir MORGEN Spaß macht, oder zeig mir den, der weiß das es ein MORGEN gibt.
Im Übrigen habe ich 40 Jahre gebraucht, um heraus zufinden was mir wirklich Spaß macht und ich kenne auch verdammt viele Leute die wesentlich älter sind als ich und es immer noch nicht wissen.

Eine gruselige Vorstellung wäre doch, wenn ich das Leben PLANEN könnte.
Für mich wäre es schon gruselig genug, wenn ich meinen Berufsweg PLANEN könnte. Das wäre ja zutiefst LANGWEILIG.

Liebe Grüße
Frank

Hi, Frank!

Eine Aufgabe könnte sein, sich 5 Minuten!! NUR 5 Minuten ganz
auf sich selbst zu konzentrieren. Also absolute Stille, kein
Radio, kein Fernsehen, keine Geräusche, vielleicht den Raum
verdunkeln und sich selbst ERTRAGEN.
Nach zwei Minuten fangen die Meisten an, sich an der Nase,
oder sonstwo zu kratzen, fangen an unruhig zu werden, u.s.w
Es bearf bei manchen Menschen einige Übung, um sich
auszuhalten, nur wenige sind sich selbst GENUG!
Verstehst Du was ich sagen möchte?

Absolut. Sorry, wenn ich das so unverblümt sage, aber das mach’ ich sehr oft, und nicht nur fünf Minuten lang :wink:
Im Gegenteil, ich liebe es. Und ich suche sehr oft nach Möglichkeiten, nur ganz für mich alleine zu sein. Man hört und fühlt so vieles in sich drin *jetztlachenmuss* weil’s so komisch klingt …

Ich hab’ keinen Fernseher, weil ich keinen brauch.

Die Gedanken die in dieser Zeit kommen und gehen, oder
vielleicht auch bleiben, oder sich drehen (reimt sich sogar)
könnten ja auch unangenehm sein.

Ja, das war tatsächlich einige Zeit sehr intensiv sogar der Fall. Aber das war gut so, denn nur dadurch konnt’ ich mich mal so richtig mit ihnen - und damit mit mir selbst - auseinander setzen.

Deshalb schrieb ich, dass es nur wenige gibt (also mir sind
nur wenige bekannt), die es wirklich ganze 5 Minuten relativ
ruhig erleben.

Ich glaube es ist einfach oft so, dass wir uns lieber mit
ANDEREN MENSCHEN und ANDEREN PROBLEMEN beschäftigen, oder uns
durch Glotze und Musik berieseln lassen, um bloss nicht
nachdenken zu müssen, was im eigenen HAUS so los ist. Sich
selbst zu hinterfragen ist eben nicht einfach, weil dann oft
auch unangenehme Gedanken kommen können. Menschen die das
nicht können, oder nicht wollen, als UNEHRLICH sich selbst
gegenüber zu bezeichnen, fände ich aber auch nicht o.k.

Da stimme ich Dir zu.

Hab’ vielen Dank für diese Details!

Herzlichst,
profound

Hi, Frank!

mir liegt schon die ganze Zeit auf der Zunge zu fragen, was
Dich bewegt, diese Comicsprache zwischen die Zeilen zu werfen.
*GRRRR*

Hm, ich hab’ eben überlegt, mich dafür zu entschuldigen, aber ich tu’s nicht, weil das eben meine Emotionen sind. Wenn ich diese „Comicsprache“, wie Du sie nennst, einwerfe, dann empfinde ich in diesem Augenblick eben genau das, was dadurch zum Ausdruck kommt. Sorry, wenn es Dir nicht passt, aber ich bin nun mal ich, und ich habe diese Art, mit auszudrücken. *ärgerlich* … jetzt hab’ ich mich doch entschuldigt *GRRRR* sag’ jetzt ich!!
Warum überliest Du’s nicht einfach, statt Dich drüber zu ärgern?

Für mein Empfinden macht es dieses durchaus ERNSTE THEMA
irgendwie lächerlich, andererseits bekomme ich einen besseren
Eindruck (bzgl. Deines Feelings)…Es paßt aber irgendwie
nicht…??

Nein, lächerlich macht es das nicht, ganz sicher nicht. Schreibst Du Deine Worte vollkommen emotionslos? Ins lächerliche ziehen würde ganz was anderes bedeuten, es würde abwertend sein bzw. wirken. Nachdem so viele ernst zu nehmende und ausgesprochen gute Beiträge dazu kommen, bin ich - für mich natürlich nur - sehr überzeugt davon, dass meine „Emoticons“ (die in jedem Chat halt bildhaft ausgedrückt werden, aber hier habe ich nun mal keine kleinen Bildchen) nicht als lächerlich machend empfunden werden.
Deine Reaktion finde ich jedenfalls überdenkenswert, in diesem Sinne also ein herzliches Danke für Dein feedback.

Eine gruselige Vorstellung wäre doch, wenn ich das Leben
PLANEN könnte.
Für mich wäre es schon gruselig genug, wenn ich meinen
Berufsweg PLANEN könnte. Das wäre ja zutiefst LANGWEILIG.

Tja, das sehe ich auch so. Und da das Leben eben ständige Bewegung ist, ist eine starre Planung auch gar nicht möglich. Offensichtlich habe ich mich nicht gut genug ausgedrückt, denn das war nicht mein Grundgedanke.

Tut mir aufrichtig Leid, dass ich Dich so unangenehm berührt habe, ich wünsche Dir jedenfalls einen sehr angenehmen Abend.

Mit lieben Grüßen
profound

Hallo und Danke, Frank!

Du hast mit Deinem Posting ziemlich exakt das ausgedrückt, was ich in der Hinsicht über unsere (gemeinsame Berufs-) Welt denke.

Und: Du ermutigst mich, das künftig auch ganz klar und direkt (engl.: frank!) selbst zu sagen! - (Weil) Du hast mir geholfen auf den Weg, das mal auf den Punkt genau ausdrücken zu können.

Weiter so - und liebe Grüsse durch’s Netz der Netze

CU DannyFox64

Hallo Sivia,
ich empfehle Dir: „I will dance“ Bill Ellioth, aus der Videothek.
Regina

Hallo Silvia,

Ist es tatsächlich so, dass ICH vom Leben etwas erwarten
kann? Ist es nicht eher umgekehrt, dass ich mich fragen muss,
was das Leben VON MIR erwartet?

Weisst Du, für mich ist das ein Geben und ein Nehmen, ein Fluss. Wir leben nicht an irgendeiner Biegung am Fluss (da wo Deutschland ist oder so ähnlich) sondern mittendrin. Wenn Du vom Leben nur etwas erwartest, aber nichts bringst/herauslässt, dann läufst Du irgendwann voll und platzt. Wenn du nichts hineinlässt/erwartest, läufst Du irgendwann aus und bist leer. Ich hoffe, Du verstehst das etwas - nunja - wässrige Bild.

Einen schönen Abend
R.

Hallo,

Erkenntnis-Stand ist, dass dies sehr wahr ist. Und an dieser
Stelle sag’ ich einmal mehr, dass meiner Meinung nach diese
Frage gar nicht die essentielle ist. … Glaub’ ich zumindest.

Mag sein, aber vielleicht relativiert das ja andere Fragen.

Das, was mir viel mehr zu schaffen macht, ist, dass ich mein
Leben icht so gestalten kann, wie ICH es gern möchte. Ich
würde so gerne all die Dinge wissen und wahrnehmen, die
normalerweise nicht so offenbar sind, egal, welches
Themengebiet das betrifft.

Zunächst ist Wissbegierde ja schön. Wie Du aber selbst erfahren hast, kann Wissbegierde auch eine alles zersetzende Kraft sein. Man kann nicht alles in sich aufnehmen. An den Spannungen, die daraus entstehen ist selbst Faust gescheitert. Diese Spannungen sind eine echte Herausforderung.

… Dennoch hab’ ich manches Mal tatsächlich das
Empfinden, nicht hierher zu gehören.
Und doch lebe ich
hier, in diesem System.

Lebst Du in einem System, einem Uhrwerk, oder lebst Du nicht vielmeher mit anderen Menschen?

Liebe Grüsse
R.

Hi, R.!

Ich hoffe, Du verstehst das etwas - nunja - wässrige Bild.

Doch, doch, R.! Vielen Dank für diese einfachen Worte mit (oberflächlich gar nicht so leicht zu erkennendem) tiefem Inhalt!

Dir auch schönen Abend,
profound

Hallo Matthias!

Nur um es in den rechten Kontext zu rücken, gebe ich vorweg:
Der Absatz, mit dem Du „ironisch“ schreibst, also weiter unten, hat mich jetzt dazu verleitet, noch Perspektiven hinzuzufügen…

Siehe oben: vielleicht hat man ein Gebiet/eine Begabung
ausgeschöpft.
Der Effekt des Neuen ist weg und man möchte wieder
„erforschen“ und ausprobieren.

_ Das ist hier strengstens verboten! - Nein, nicht das Ausprobieren und Erforschen, nein, das nicht! Seine Begabungen auf einem Gebiet auszuschöpfen, das ist verboten!_ - So oder so in etwa denken viele Firmen. In Deutschland wollen sie unbedingt den lückenlosen Lebenslauf mit seit der Lehre permanent steigender Karriere auf der nach oben hin offenen Befähigungsskala zum Fachid***en, der zudem noch alles schluckt, was man ihm sagt. Fragt sich dann halt nur, wo neue Führungs kräfte herkommen sollen?! (Übrigens: Alles andere sind Weicheier, Warmduscher - so wie ich - Warum dusche ich auch morgens nur warm, wenn’s mir kalt ist?)

*ironic-modus=aus*

Wem man die Möglichkeit zu wählen gibt der wird immer damit
Probleme haben. Gibt es keine Wahlmöglichkeit findet man sich
spielend damit ab-weil es eben „schon immer so war“. :wink:

Besser ist’s doch „spielend zu wählen“.
(Aber unter oben ausgeführtem Anbetracht fällt das z.Zt. leider aus.)

„Die Gesellschaft“ gibt es nicht.

Das sehe ich jetzt nicht ganz so. Ich meine schon, dass es ein bewusstseinstragendes Feld gibt, das sich als „Gesellschaft“ bezeichnen lässt, soziale Aspekte und das Miteinander-Können/oder-nicht-können eingeschlossen.

Ähnlich verhält sich das mit „Kapitalismus“:

Und das was als Kapitalismus bezeichnet wird möchte am
liebsten eine braven Arbeiter der nicht nachdenkt und
konsumiert wie man es ihm vorschreibt. Also einen
hirnlosen Roboter der kurz vor Beginn der Rentenzahlungen
gesellschaftsfreundlich tot umfällt (natürlich ausserhalb
der Arbeit weil dann die BG nicht zahlen muss).
Ironie aus*

Richtig! Und das hat überhaupt nichts mit Ironie zu tun. Auch wenn Du - mit Verlaub bitte - glaubst, das sei jetzt ironisch. Ich halte das nicht dafür, wirklich nicht.

Was Du damit zum Ausdruck bringst ist die pure und typische Intention des Kapitalismus - zumindest wie wir ihn heute kennen - im Sinne einer Optimierung des Gewinns. Und der Mensch zählt dabei nur noch als das, was bereits in der Theorie vorlag: als geldwerter Arbeitsfaktor [Punkt].
…quasi „dem Feind ins Auge geschaut“.

Wenn Du es aber tatsächlich als ironisch verstanden wissen willst, ja, dann kommt dann doch so etwas wie „Gesellschaft“ dazu. Das in allen und beliebigen Grössenordnungen sozialer Gruppen und Ausrichtungen. Weil: meiner Meinung nach die verklebten, alten Muster immens zu der vorherrschenden „gelebten Unmenschlichkeit“ beitragen.

Den mehrmaligen Wechsel der „Karriere“ kenne ich von vielen
ausländischen Bekannten. Deren Geschichten lesen sich
abenteuerlichst!
Eine Bekannte (jetzt eine Art Ergotherapeutin mit Masters
Degree und Klinikleiterin) war vorher 12 Jahre lang
Landschaftsgärtnerin mit eigenem Betrieb. Vorher hat
sie griechische Geschichte studiert…

Klasse! Solche Menschen wünsche ich mir!
Auf jedem erarbeiteten Gebiet kompetent!
*heul* Warum ist das nur in Deutschland nicht möglich???

Deutschland ist eben etwas konservativer. :wink:

Sorry, nur eine kleine Korrektur. :wink:

Also, ich kann durchaus zynisch sein; das ist wohl klar geworden.
Nur, das will ich eigentlich so nicht. Lieber ist mir, mit offenem Herz und klarem Verstand auch auf die Leute zuzugehen, die repressive Methoden anwenden, und ihnen gegenüber Kritik so anzubringen, dass sie sich zum Guten hin ändern. Und das möglichst bald.

Nun, ja. Vielleicht war’s ein Beitrag, ich hoffe’s zumindest.

Liebe Grüsse &
CU DannyFox64

ich empfehle Dir: „I will dance“ Bill Ellioth, aus der
Videothek.

Danke, Regina. Kannst Du kurz sagen, worum’s bei diesem Film geht?

Liebe Grüße
profound

… beruflicher Orientierung … so eine Art Viereck…
Neigung - Talent - Sozialer Sinn - Wirtschaftlichkeit

Die Aufgabe muss (für einen selbst) einen (sozialen) Sinn
haben.

Danke, Branden, diese Aussage nach sozialem Sinn finde ich überdenkenswert, weil dieser doch sehr individuell ist. *nachdenk* … ein guter Denkansatz!

Lieben Gruß,
profound

Das gefällt mir ausgezeichnet!

mir auch *G*

Mit anderen Worten: Ich bin ganz nah bei mir.
Und weit weg von den Erwartungen anderer. Kompliment!

kein leichter Weg dorthin, aber mit einigen Übungen / Meditation zu schaffen

Leider gibt es nur einige, wenige Menschen die sich auch „ganz
nah bei sich selbst“ ERTRAGEN können!

leider ein „schwerer Schritt“ sich selbst zu akzeptieren oder zu erkennen - nicht ohne Grund ein Inhalt der Psychotherapie

Gruß
Frank

und zurück

Kann nicht sein, ich verspreche nie etwas, außer ich
verschaffe mir
dadurch einen Vorteil, was zwischen dir und mir nicht der Fall
ist.

solange wir „sachlich“ bleiben und diskutieren können :smile:

Außerdem ist das ernsthaft !

davon gehen wir hoffentlich IMMER aus :wink:

… meine Meinung. Ein Zustand, der mich, gelinde gesagt, sehr
wütend macht.

ich musste lange damit kämpfen und kann es auch nach „Jahren“ noch nicht verstehen, aber es mittlerweile akzeptieren

Wie beeinflusst DICH esoterisches und übersinnliches Wissen in
der Praxis?

Ich akzeptiere meine übersinnlichen Erlebnisse / Reisen / Experimente - anders geht es nicht, sonst würde ich schnell den Faden zur Realität verlieren und verrückt werden :confused:

was allerdings AUCH ein Weg sein kann *grübel*

Mag sein, dass das eine für Dich seltsame Frage
ist, setze bitte einfach Naivität voraus, ok? Dann wundert man
sich nicht gar so viel *amüsiertgrins* …

Ich bin der Träumer und der Traum - der Schlächter und das Lamm

Sehr angeregte Grüße,
profound

und zurück

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Merci, profound! owT
.

Hi Silvia,

du hast mich nicht „unangenehm gerührt“. Ich fand es lediglich nicht passend. Das war alles- weder böse, noch ärgerlich, noch gerührt!

Es passt FÜR MICH nicht, o.K.?

Gruß
Frank

Hi, Frank,

Es passt FÜR MICH nicht, o.K.?

Ja. Verstehe vollkommen.

Lieben Gruß,
Silvia

ich empfehle Dir: „I will dance“ Bill Ellioth, aus der
Videothek.

Danke, Regina. Kannst Du kurz sagen, worum’s bei diesem Film
geht?

Irland, Arbeitslosigkeit, Aufstände, … ein Junge soll entsprechend seines Umfeldes lernen, sich durchzukämpfen. Boxen soll er lernen. Doch in der gleichen Sporthalle hinter dem Vorhand übt eine Ballettgruppe. Bill fühlt sich hingezogen. Er spürt, dass Musik und Tanz ihn anrühren, ihn in Bewegung bringen, er fühlt sich berufen. In vielen kleinen Schritten, mit vielen Hindernissen, Rückschlägen und großen Schwierigkeiten findet er schließlich dorthin und wird ein ganz Großer.

Sorry, ich hatte mehrer Tage nicht reingeschaut. Gruß Regina

Liebe Grüße
profound

Hi, Regina!

Sorry, ich hatte mehrer Tage nicht reingeschaut. Gruß Regina

Das macht nix, ist mir auch so gegangen :wink:

Danke jedenfalls für die Inhaltsbeschreibung!

Liebe Grüße,
Silvia

Hi, R.!

Tja, Du hast Recht mit Deiner Aussage:

Zunächst ist Wissbegierde ja schön. Wie Du aber selbst
erfahren hast, kann Wissbegierde auch eine alles zersetzende
Kraft sein. Man kann nicht alles in sich aufnehmen. An den
Spannungen, die daraus entstehen ist selbst Faust gescheitert.
Diese Spannungen sind eine echte Herausforderung.

Ich denke, ich hab’s verstanden. Hab’ ja jetzt auch ein paar Tage Zeit gehabt, diese Aussage „wirken“ zu lassen, denn wie ich sie gelesen hab’ dieses „Man kann nicht“, war ich wieder erbost, schon wieder hören zu müssen, was ich nicht alles können kann. Nimm’s nicht persönlich, es ist MEIN „Problem“ :wink:

Die Möglichkeit in Betracht ziehend, dass es nicht interessant ist, was ich hier schreibe, nehm’ ich mir doch die Freiheit heraus, jetzt laut zu denken:

Und zwar bin ich auf eine sehr grundlegende Sichtweise der Dinge gekommen. Es geht gar nicht so sehr drum, den eigenen „Sinn“ zu erforschen, als viel mehr darum, herauszufinden, was einem wichtig ist. Wenn ich das weiß, stellt sich die Frage nach dem kleineren und universelleren Warum gar nicht wirklich (zumindest nicht so, dass es beunruhigt, verwirrt oder irritiert), weil sowohl Sinn als auch Zweck ja da ist. Damit erkenne ich auch meinen Platz im Verhältnis zu anderen, und damit auch, wer ich bin, auch, warum etwas für mich wichtig/unwichtig ist und wie es mich „bewegt“. Naja, das könnte ich jetzt weiterspinnen, aber das erspar’ ich Dir lieber, das wär’ zu lang :wink:

Lebst Du in einem System, einem Uhrwerk, oder lebst Du nicht
vielmeher mit anderen Menschen?

Danke, R. Treffend, in jeder Hinsicht, aber konstruktiv :smile:)

Damit herzlichen Dank,
Silvia