hi,
Man muss gut genug sein. Und es gibt nicht viele, die
Professoren werden wollen und habilitieren.
dein vertrauen darauf, dass in unserer gesellschaft ausschließlich qualität zählt, möge dir der liebe gott erhalten. ich hab dir geschrieben, weil ich mein / weiß, dass es (leider!) nicht so ist.
Ich habs probiert, wie gesagt, es reicht mir nicht. Das hat
nix mit Hochmut zu tun, sondern mit Liebe an der Mathematik.
im ernst? liebe „an“? oder doch liebe „zur“? geh bitte, das sind doch phrasen!
Klar, man kann als Lehrer auch forschen etc., aber ich sehe
den Unterschied zwischen den Lehramtsstudenten und den
Diplom-Studenten. Die Lehramtsstudenten reißen sich den Arsch
auf und haben sehr viel zu tun. Aber alles wird nur
angerissen.
das ist - bitte! - blödsinn.
vielleicht in oldenburg, vielleicht überhaupt in deutschland, was weiß ich. aber in vielen ländern gibts schlicht und einfach keine anderen lehrveranstaltungen fürs lehramt. die lernen exakt das gleiche.
Entschuldige, aber die meisten können nichts
richtig (im Bereich Mathe. Ich kenne viele und bin mit vielen
befreundet, kann das also ruhigen Gewissens sagen). Die
Dilpom-Studenten können sich hingegen ganz dem widmen, was sie
wirklich mögen. Da bin ich auch dankbar für, ganz ehrlich.
also du schwebst auch auf einer rosaroten wolke. und das mit dem hochmut halt ich jetzt explizit aufrecht.
Nee, ist ne total lumpige Uni in Oldenburg. Nichmal die
Internetseite ist gut. Unser Vorteil: Wir haben 2-3 Profs, die
sich sehr für die Studenten einsetzen. Das ist alles. Tut mir
leid, dass das bei euch nicht so war.
istn missverständnis. wir hatten sehr wohl lehrer, mit denen guter kontakt möglich war. ich hab nie was anderes behauptet.
kannst ja antworten:
du, ich bin an einer uni mit relativ guten vitamin-b-optionen;
wir schnacken auch schon mal mit den profs, da ist das kein
problem.
6, setzen. Voll am Thema vorbei. Wär ja ne Spitzenantwort auf
die Frage „Was machst du denn später, wenn du dein Diplom
hast?“
hä?
ist vielleicht doch besser, wenn du nicht lehrerin wirst.
bitteschön: du hattest die frage gestellt, was man auf die frage „Was willst du eigentlich später mal machen, wenn du dein Diplom hast?“ und „Her mit dem breitgefächerten Angebot an Jobmöglichkeiten, die ein Mathe-Diplom (oder dann doch lieber ein Doktor) mit sich bringt.
“
jetzt schlag ich dir eine antwort vor, die ganz deiner derzeitigen karriere entspricht und du meinst „thema verfehlt“. ja wieso denn? das ist doch genau die antwort, die du brauchst. oder ist sie zu undiplomatisch? zu unkorrekt?
probiermas noch mal anders.
meiner meinung nach kannst du noch so gut sein: es gibt als („reine“) mathematikerin überhaupt keine sicherheit, einen halbwegs guten job zu kriegen. da kann alles mögliche auf dich zukommen. qualität ist ein notwendiges kriterium, aber kein hinreichendes. das spektrum dessen, was man mit einem mathe-diplom machen kann und was so üblich ist, hab ich dir schon aufgespannt. es ist seeeehr breit. so simpel ist die antwort.
neidisch bin ich dir nichts. wirklich.
michael