Hallo,
nicht jeder mag die entkoffeinierten Kaffees. Früher trank man Kaffeeersatzprodukte,volkstümlich „Muckefuck“ („Mocca faux“ falscher Kaffee) aus Getreide, Malz, Feigen, Zichorie, z. B. Kaffee Haag oder Karo-Kaffee.
Vor allem zur Nervenberuhigung gibt es spezielle Beruhigungstee-Mischungen, die u. a. Baldrianwurzel, Hopfenzapfen und Melissenblätter enthalten. Man bekommt sie in Drogeriemärkten und natürlich in Apotheken.
Und wenn man nicht gleich einen direkten Beruhigungstee trinken möchte, sondern einen koffeinfreien Tee wünscht, bieten sich neben vielen üblichen Kräutertees, wie Pfefferminze, Fenchel- oder Früchtetees, z. B. Teesorten, wie Roibos- bzw. Rotbuschtee, aber auch griechische Kräutertees (Bergtee oder Dictamos) an, die recht neutral schmecken, aber nicht wie Schwarz-, Grün-, Weiß- oder Matetees, usw., Koffein enthalten.
Andererseits muss man sagen, dass das Koffein aus Grüntee beispielsweise „verzögert“ freigesetzt wird, länger aber moderat wirksam ist, und diese Tees, egal ob „grün“ oder „fermentiert“, daher bei Stress nicht gleich pulssteigernd und schweißtreibend wirken wie Kaffee. Im Gegensatz zum Kaffee darf Tee auch ruhig einmal etwas „dünner“ aufgegossen werden, mit Zitrone abgeschmeckt werden, sodass man am Ende viel Flüssigkeit erhält ohne gleich zu zittern.
Weiterhin hilft es in Stresszeiten, einen Teil der Mittagspause zu einem zügigen Spaziergang zu nutzen. Bewegung ist eine äußerst effektive Entspannungshilfe.
Gruß, Renate
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