Hallo WWW-lers!
Ich suche ein paar Seiten im Web (ich selber habe schon ein paar gefunden, nämlich bei „eltern.de“ und „netdoktor“ wahlweise „at“ und „de“), indem es wissenschaftlich, aber vorallem ernst mit der Thema Kinderbeschneidung (auch „Zirkumzision“ gennant) auseinandersetzt. Dabei handelt es sich weder aus religiösen, noch aus „hygienischen“ Gründen, sondern vermeintlich wg. medizinischer Notwendigkeit.
Könnt Ihr mir bitte helfen?
Vielen Dank!
Schöne Grüße,
Helena
PS. Eure ernstgemeinte und gut begründete Meinungen sind natürlich auch herzlich willkommen!
Hallo Helena,
Ich suche ein paar Seiten im Web (ich selber habe schon ein
paar gefunden, nämlich bei „eltern.de“ und „netdoktor“
wahlweise „at“ und „de“), indem es wissenschaftlich, aber
vorallem ernst mit der Thema Kinderbeschneidung (auch
„Zirkumzision“ gennant) auseinandersetzt. Dabei handelt es
sich weder aus religiösen, noch aus „hygienischen“ Gründen,
sondern vermeintlich wg. medizinischer Notwendigkeit.
Könnt Ihr mir bitte helfen?
PS. Eure ernstgemeinte und gut begründete Meinungen sind
natürlich auch herzlich willkommen!
ich verstehe nicht genau was du möchtest. Eine allgemeine Diskussion über dieses Thema, oder eher die medizinische Seite?
Bei letzterem würde ich eher das Medizinbrett bemühen, wenn du auf den entsprechnden Seiten nicht das gefunden hast, was du suchst.
Als med. Grund fällt mir nur die Phimose ein.
Marion
Hallo Marion,
Vielen Dank für Deine Antwort!
Nein, es geht mir nicht darum, welche medizinischen Gründen vorliegen. Diese hat uns der Arzt genauer erklärt und gezeigt. Ausserdem bin ich auch Krankenschwester ;o)))
Und klar, hätte ich auch das medizinische Brett bemüht.
Es ging mir um persönliche Erfahrungen (in der Familie), oder Foren wo darüber diskutiert wird. Und auch Seiten wo man Studien darüber gibt.
Trotzdem vielen Dank!
Schöne Grüße,
Helena
PS. Für eine Zirkumzission, soviel ich weiß, gibt es nur einen medizinischen Grund: Phimose. Dann gibt es religiösen (Judentum) und sog. higienischen Gründen.
Ich suche ein paar Seiten im Web (ich selber habe schon ein
paar gefunden, nämlich bei „eltern.de“ und „netdoktor“
wahlweise „at“ und „de“), indem es wissenschaftlich, aber
vorallem ernst mit der Thema Kinderbeschneidung (auch
„Zirkumzision“ gennant) auseinandersetzt. Dabei handelt es
sich weder aus religiösen, noch aus „hygienischen“ Gründen,
sondern vermeintlich wg. medizinischer Notwendigkeit.
Könnt Ihr mir bitte helfen?
PS. Eure ernstgemeinte und gut begründete Meinungen sind
natürlich auch herzlich willkommen!
ich verstehe nicht genau was du möchtest. Eine allgemeine
Diskussion über dieses Thema, oder eher die medizinische
Seite?
Bei letzterem würde ich eher das Medizinbrett bemühen, wenn du
auf den entsprechnden Seiten nicht das gefunden hast, was du
suchst.
Als med. Grund fällt mir nur die Phimose ein.
Marion
Hallo
Es ging mir um persönliche Erfahrungen (in der Familie), oder
Foren wo darüber diskutiert wird. Und auch Seiten wo man
Studien darüber gibt.
Ich kenne nur eine Familie, wo es bei dem kleinen Sohn gemacht werden musste. Er hatte hinterher ziemliche Schmerzen, und war sehr lange besonders empfindlich.
Ich würde mich unbedingt vorher richtig gut schlau machen, wie man am besten damit umgeht. Ist wohl keine einfache Sache.
Viele Grüße
Simsy
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Hallo Simsy!
Vielen herzlichen Dank für Deine Antwort. Genau das ist was ich lesen wollte: Kommentare aus Erfahrungsberichte über Kinderbeschneidung.
Ich kenne nur eine Familie, wo es bei dem kleinen Sohn gemacht
werden musste. Er hatte hinterher ziemliche Schmerzen, und war
sehr lange besonders empfindlich.
Das kann ich mir sehr gut vorstellen…
Ich würde mich unbedingt vorher richtig gut schlau machen, wie
man am besten damit umgeht. Ist wohl keine einfache Sache.
Da hast du eindeutig und zu 100% Recht. Ich tue mich da verdammt schwer. Aber mittlerweile 3 Kinderärzte haben behauptet, seine Phymose ist hochgradig und MUß operiert werden…
Aber als Krankenschwester denke ich, Messer ist gründsätzlich immer die alleletzte Möglichkeit, allein wg. des Risikos, die -egal wie klein- es IMMER gibt. D.h. wir werden erst die „konservative“ bzw. „traditionalle“ Methode und schauen o etwas bewirkt. Daher meine Frage hier in WWW.
Liebe Grüße und nochmals Danke,
Helena
Hallo,
Es ging mir um persönliche Erfahrungen (in der Familie), oder
Foren wo darüber diskutiert wird. Und auch Seiten wo man
Studien darüber gibt.
mein Sohn hatte auch Phimose. In seinem Fall half es allerdings, beim Baden, wenn die Haut weich war, die Vorhaut immer wieder behutsam nach hinten zu ziehen. Das wurde über einen längeren Zeitraum ‚trainiert‘.
Es dauerte zwar recht lange und er hatte auch Angst davor, die Haut richtig nach hinten zu ziehen, aber schließlich klappte es. Allerdings war er dennoch sehr eng.
Vielleicht wäre diese Methode ja zumindest vorerst eine Alternative?
In den letzten Jahren hörte ich keine Klagen von ihm. Da er inzw. 14 ist, kümmere ich mcht seit Jahren nicht mehr darum und habe keine Ahnung, wie eng die Vorhaut noch ist. Ich gehe aber davon aus, dass alles ok ist.
Marion
Hallo,
war bei meinem Sohn ähnlich. Da das in Südafrika war, wo Beschneidungen an der Tagesordnung sind, hatte ich einen schweren Stand gegen die Kinderärzte (ich hatte persönliche Gründe, warum ich eine Beschneidung verhindern wollte). Dennoch habe ich mich durchgesetzt, wir haben etwas über ein Jahr regelmäßig Vorhaut zurückgeschubst. Inzwischen ist die Sache vergessen. Er hat seine Vorhaut und gut ist.
Was mich damals bestätigt hat, standhaft zu bleiben, war die Erfahrung einer Kusine. Ihr Sohn hatte einen zu engen Schließmuskel am After. Sie wehrte sich gegen eine Operation (weil sie als Krankenschwester von Problemen bis ins Alter nach solchen Operationen wusste). Sie hat zwei Jahre lang (als von Geburt bis ins zweite Lebensjahr) ihrem Sohn den Schließmuskel nicht nur gedehnt, sondern auch bei der Elimination geholfen (praktisch hieß das, sie musste eine Kanüle einführen, um ihm zu helfen). Die ganze Prozedur war sehr aufwändig und nicht einfach (wahrscheinlich war deshalb von den Ärzten nur die OP als gangbar beschrieben worden). Sie hat aber durchgehalten und nach zwei Jahren war die Sache ebenfalls durch die kontinuierliche Dehnung gut geworden.
Ich habe mir damals gesagt: wenn man das mit einem Schließmuskel erfolgreich machen kann, dann mit einer einfachen Haut erst Recht.
Der Erfolg spricht für sich, allerdings habe ich das Ergebnis immer wieder mal beim Kinderarzt nachsehen lassen.
Gruß
Elke
1 „Gefällt mir“
Hallo,
interessant finde ich ja, dass sich bisher nur Frauen zu diesem Thema geäußert haben…
Ich wurde bereits mit 9 Monaten beschnitten und hatte nie die Alternative bewusst erlebt. Ich hatte aber auch nie ein Problem damit, beschnitten zu sein.
Mein Sohn wurde mit 7 Jahre auch aus medizinischen Gründen beschnitten und hatte auch nie ein Problem damit (heute ist er 17).
Ich glaube, Frauen interpretieren da zu viel hinein.
Gruß
Michael
Hallo,
Vielen Dank, Michael, für Deine Antwort.
interessant finde ich ja, dass sich bisher nur Frauen zu
diesem Thema geäußert haben…
Na dann… Jetzt hat sich das geändert! ;o))
Ich wurde bereits mit 9 Monaten beschnitten und hatte nie die
Alternative bewusst erlebt. Ich hatte aber auch nie ein
Problem damit, beschnitten zu sein.
Vielleicht -und entschuldige mich, wenn ich Dich zu nahe trete- weil Du die Kehrseite nicht kennst…
Mein Sohn wurde mit 7 Jahre auch aus medizinischen Gründen
beschnitten und hatte auch nie ein Problem damit (heute ist er
17).
Mir geht es nicht nur um die Probleme die er als 7-jähriger haben wird oder nicht, sondern vielmehr darum, daß
-
Als Krankenschwester ist mir sehr bewußt, daß alle, ich wiederhole, alle OPs einen Risiko mit sich bringen.
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Für mich, grundsätzlich soll -allein deshalb aus diesem Grund- eine OP als das allerletzte Mittel verwendet werden wenn alle andere nicht geholfen haben.
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Wenn es bis jetzt kein gesundheitliches Problem aufgrunddessen gegeben hat, in wie fern zählt hier die „gesundheitliche Notwendigkeit“? In wie weit ist sie gegeben?
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Aus den o.g. Faktoren, welches Recht habe ich als Mutter in so einer Frage zu bestimmen, zumal es nicht unbedingt notwendig ist?
-
Mehrere Autoren reden von eine „natürliche“ Sache (die Verengung), die dann bis zum 15. Lebensjahr, sich von allein löst. Daß man evtl dazu „nachhelfen muß“ erscheint mir eine sehr, sehr gute Alternative zum OP. (Siehe den tollen, von mir besternten Artikel von Elke)
Ich glaube, Frauen interpretieren da zu viel hinein.
Glaube mir wenn ich sage, daß ich viele Männer konsultiert habe.
So und jetzt weißt du meine Gedanken darüber.
Vielen Dank, nochmals, für Deine Erfarung!
Liebe Grüße,
Helena
Beschneidung Kind, wenn medizinisch indiziert: ja
Hallo Helena,
bei meinem Sohn (gerade 6 geworden) wurde im Februar wegen entzündlicher Phimose eine radikale Circumcision durchgeführt.
Gleich vorab: Ich bin heilfroh, dass wir diesen Schritt gegangen sind.
Ich hatte auch hier im Forum gefragt, ob es Alternativen gibt. War auch sehr zufrieden mit den Antworten, letztlich blieb die Entscheidung natürlich doch bei uns Eltern.
Unsere Kinderärztin und 3 (unabhängige) Urologen diagnostizierten die o.g. Phimose (mein Sohn hatte bereits eine ausgeprägte und eine beginnende Eichehautentzündung - sehr sehr schmerzhaft!!!, Vorhaut war dann kurz vor der OP nur noch ca. 1 bis 2 mm offen).
Der Eingriff:
-
wir hatte mit dem Urologen eine erhaltende Circ. besprochen, d.h. ein Teil der Vorhaut sollte noch den Eichel-Kranz schützen
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während der OP hat der Urologe sich, wegen der unerwartet starken Entzündung und weil die Vorhaut teilweise mit der Eichel verwachsen/vernarbt war, doch für eine radikale (also ganze Vorhaut ab) Circ. entschieden.
-
direkt danach sah das Schwänzchen 2 Tage lang eher wie ein Bällchen aus, blau/rot, blutig, geschwollen.
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dann bildeten sich Schorf und Eiter. Der (grobe) Heilungsprozess dauerte 2 Wochen. (bei einem befreundeten Jungen dauerte er viel kürzer)
-
das Pinkeln tat in den ersten Tagen höllisch weh, berühren durfte niemand das Schwänzchen.
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ein bißchen Angst vor Berührung hat mein Sohn nach wie vor (ca. 4 Monate nach OP)
-
an die neue Erregbarkeit muß(te) sich mein Sohn gewöhnen. Das Schwänzchen war quasi dauererigiert. Aber nun konnte es dass auch ungehindert sein. Durch die Verengung konnte es sich nie richtig „entfalten“. Mir kam sein Schw. nach der OP ungleich größer vor.
-
Elke (eklastic) hatte mir hier im Forum sehr gute Tipps wegen der Narkose gegeben.
Ich hab dann noch zusätzlich zu diesen Tipps meinem Sohn gesagt, dass nach der OP das Schwänzchen endlich mal aus dem Häuschen rausgucken kann.
Als dann des Schw. immer wieder erigiert war und mein Sohn das befremdlich fand, sagte ich: na, jetzt hat es so lange nichts sehen können, da guckt es nun natürlich viel herum und will auch sehen, was oben ist. Fand mein Sohn sehr plausibel 
Ich finde, trotz des mühsamen Heilungsprozesses (der nicht bei jedem so mühsam sein muß!) und seiner anhaltenden Berührungsempfindlichkeit, die aber auch noch nachlassen wird, war es eine gute Entscheidung, die OP durchführen zu lassen.
Klar ist es ein enormer Eingriff und danach ist nichts wie vorher. Ich würde ihn auch nur aus medizinischen Gründen durchführen lassen. Gibt es da jedoch Gründe, dann kann ich nur dazu raten, so bald wie möglich die OP durchführen zu lassen. Wir haben 1 1/2 Jahre gewartet. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass wir es nicht schon eher haben machen lassen.
Beantworte gern weitere Fragen,
Claudia
Hallo Claudiam,
Vielen herzlichen Dank für Deine sehr hilfreiche Antwort!
Der Knackpunkt bei uns ist der, daß unser Knirps weder Schmerzen, noch Juckreiz, noch Entzündungen hat oder gehabt hat.
Für mich macht das einen riesen Unterschied zwischen Deinen Sohn und meinen.
Ich, selbstverständlich, respektiere Deine Entscheidung. Vermutlich ist sie Dir nicht leicht gefallen. Und ich freue mich mit euch, daß es hinterher alles so gut klappt.
Aber wie gesagt, eine akute medizinische Indikation liegt bei unser nicht vor. Und für mich gilt eine OP immer als allerallerletzen Mitteln zu verwenden, denn es ist nicht wieder rückgängig zu machen.
Also, nochmals vielen Dank und einen lieben Gruß,
Helena
Hallo Helena,
also ich blicke da jetzt nicht ganz durch.
hier sschreibst du
Aber wie gesagt, eine akute medizinische Indikation liegt bei
unser nicht vor.
und hier http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
schreibst du
[…]Da hast du eindeutig und zu 100% Recht. Ich tue mich da verdammt schwer. Aber mittlerweile 3 Kinderärzte haben behauptet, seine Phymose ist hochgradig und MUß operiert werden…[…]
Wie akut ist es denn nun? § unabhängige Arztmeinungen es wäre akut und dennoch liegt keine medizinische Indikation vor?
Wenn du so verunsichert bist, würde ich dir empfehlen einen Urologen aufzusuchen. Meine Erfahrung im damaligen Bekanntenkreis ist, dass Kinderärzte recht schnell dabei sind, eine Beschneidung bei Phimose anzuraten. vielleicht ist da ein Facharzt doch die bessere Wahl? Oder eine Kinderklinik?
Ich würde mich an deiner Stelle nochmals ausgiebig beraten lassen.
Viel Glück Marion
Hallo Helena,
wir hatten mit unserem Knirps ähnliche „Probleme“ im Kleinkindalter…auch eine Phimose und eine Verklebung, aber keinerlei Auffälligkeiten. Auch bei uns sagten zwei Ärzte unabhängig voneinander, dass diese Phimose und auch die Verklebung behoben werden müssten…und das bald…oder eben die ständigen Versuche die Vorhaut zurückschieben.
Letzteres habe ich tatsächlich Ansatzweise versucht, aber mir war schnell klar, dass das nicht unser Weg zum Erfolg sein kann und nach ausführlichen Infos aus dem Netz auch schnell wieder sein lassen.
Ich habe dann genau das Gleiche getan wie Du, mich umgehört und weiter im Inet gestöbert.
Wir haben ihn nicht beschneiden lassen, aber wir haben sehr genau beobachtet wie sich der Pippistrahl verhält und ob sich Smegmataschen bilden.
Seine Phimose hat sich inzwischen ganz von alleine zurückgebildet und nur noch eine klitzekleine Stelle ist mit der Eichel verklebt, letzteres gibt sich mit der Zeit.
Wenn der Bub, keine Beschwerden hat beim Wasserlassen, es sich keine Smegmataschen bilden und keine Entzündungen auftreten, würde ich zumindest mal abwarten, bis er in die Schule kommt. Sollte sich die Phimose dann noch nicht von selbst zurückgebildet haben, dann sollte man etwas tun, denn auf Dauer kann eine echte Phimose im Erwachsenenalter auch begünstigend für Krebs sein.
Gruß
Maja
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Hallo Marion,
also ich blicke da jetzt nicht ganz durch.
Entschuldigung!
hier sschreibst du
eine akute medizinische Indikation liegt bei
unser nicht vor.
und hier
Aber mittlerweile 3 Kinderärzte haben
behauptet, seine Phymose ist hochgradig und MUß operiert
werden…[…]
Beides stimmt. Du hast Recht. Es widersprechen sich aber nicht. Eine hochgradige Phimose ist NICHT unbedingt eine akute medizinische Indikation „per se“. Damit „akut und notwendig“ wird, müssen auch andere Faktoren eine Rolle spielen (zB. Entzündungen) Das ist bei unser kleiner nicht der Fall.
Wie akut ist es denn nun?
Gar nicht! Er hat keine krankhafte Symptome sonst…
unabhängige Arztmeinungen es wäre
akut und dennoch liegt keine medizinische Indikation vor?
Kein einziger Arzt hat gesagt es wäre akut. Bitte lies nochmal was Du aus meinem Munde kopiert hast, bitte.
Wenn du so verunsichert bist, würde ich dir empfehlen einen
Urologen aufzusuchen. Meine Erfahrung im damaligen
Bekanntenkreis ist, dass Kinderärzte recht schnell dabei sind,
eine Beschneidung bei Phimose anzuraten.
Eben! Daher meine Zweifeln!!
vielleicht ist da ein
Facharzt doch die bessere Wahl? Oder eine Kinderklinik?
Da hast du vielleicht wieder Recht. Allerdings mittlerweile bin ich so ziemlich davon übergegangen, zu warten und andere „konservative“ mitteln erst zu probieren. Zum operieren, da keine akute symptome, haben wir ja immer Zeit.
Ich würde mich an deiner Stelle nochmals ausgiebig beraten
lassen.
Das ist klar. Ich bin ja dabei…
Viel Glück
Danke!
Schönen Gruß,
Helena
Hallo Maja,
Bist du Dir sicher, daß wir in einem anderen Leben nicht Geschwister (o.Ä.) waren? ;o))) Allmählich denke ich ich muß meine Meinung über andere Leben revidieren, denn so viel Ähnlichkeiten mit Dir, kommen mir sehr suspekt vor. ;o))
Aber jetzt zurück zum Thema:
Genau das was du beschreibst, mit Punkt und komma hätte ich von uns sagen können. Auch genauso wie bei Dir, haben sich keine smegmataschen oder sonstiges gebildet und von entzündungen, Schmerzen, o.Ä. auch keine Spur.
Und natürlich, soweit werden wir uns auch so verhalten wir Ihr… Zum Operieren ist immer noch Zeit…
Vielen Dank und lieben Gruß
Helena
Grüß Gott, Helena!
Mir ist noch in lebhafter Erinnerung, dass eine damalige Nachbarin auch anlässlich einer Phimose von verschiedenen Ärzten zur OP gedrängt wurde, obwohl der damals ca. 5 oder 6-Jährige Sohn gar keine Probleme damit hatte, insbesondere keine Entzündungen.
Sie hatte Geduld und Gottvertrauen und hat die Sache nach Bundeskanzlerart „ausgesessen“, was sich ex post betrachtet als vernünftig erwiesen hat. Sie war intuitiv der Ansicht, die ewigen Dehnübungen, die der Kinderarzt schon zuvor empfohlen hatte, würden vielleicht hie und da doch zu kleinen Rissen führen, die sich dann entzünden könnten, und hatte u. a. auch aus diesem Grunde davon abgesehen - sie hielt dies auch für psychisch destruktiv. Sie hat einfach Gras über die Sache wachsen lassen.
10 Jahre später hat sie dem Sohn gegenüber mal beiläufig erwähnt, dass er dieses Problem früher mal hatte und sie es nicht übers Herz gebracht habe, an ihm rumschnippeln zu lassen. Er war ihr soooo dankbar für ihren Mut, denn die Sache hatte sich irgendwie auch ohne Zutun verwachsen
LG
sine
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Hi,
Beides stimmt. Du hast Recht. Es widersprechen sich aber
nicht. Eine hochgradige Phimose ist NICHT unbedingt eine akute
medizinische Indikation „per se“.
…
Kein einziger Arzt hat gesagt es wäre akut. Bitte lies nochmal
was Du aus meinem Munde kopiert hast, bitte.
ok, dann sorry.
Auf folgender Seite wird gerade die hochgradige Phimose als med. Indikation beschrieben, die mit Problemen beim Harnabfluss verbunden ist, daher interpretierte ich das ‚akut‘.
http://www.kinderchirurgie.at/leistungsspektrum/ausg…
Marion
Hallo Helena,
ich hatte mal einen Liebsten, der wegen einer entzündeten Phimose als ca. 8 Jähriger beschnitten worden war (also ca. 1970) - lt. seiner Darstellung war die Heilungsphase nach der OP recht schmerzhaft, anschließend gabs aber keine Probleme mehr.
Soweit mein Wissen dazu.
Gruß, Anne
Hallo Helena,
mein Sohn, heute 21 Jahre, damals ca. 4 Jahre, hatte eine Vorhautverengung.Wir haben es mit Spray versucht, leider erfolglos. Er wurde dann operiert. Bis heute keine Probleme
lisa
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