Besser Vokabeln lernen

Hallo zusammen,

ich hab irgendwie ein Problem beim Vokabeln lernen. Egal ob Englisch, Latein oder Spanisch, ich hab immernoch nicht die richtige Lernmethode zum Vokabelnlernen gefunden.

Gut, ich kann am Abend davor auf einen Lateintest 2 Seiten Vokabeln lernen und schreibe dann vielleicht auch ne 2, aber die Vokabeln kann ich dann höchstens eine Woche.
In Spanisch und Englisch kann ich mir die Vokablen schon um einiges länger merken, aber auch hier entfallen mir diese auch wieder.

Nun meine Frage(n) an euch:
Was kann ich machen, damit ich mir (v.a. in Latein) die Vokabeln länger merken kann?
Gibt es vielleicht eine andere Methode, die Vokabeln erst mal zu lernen, damit es mal etwas Abwechslung beim Lernen gibt?

Immer diese Sprachen:/ Mathe zB ist kein Problem für mich; das verstehe ich einmal und dann ist das okay…

Vielleicht noch etwas zu mir: Ich bin 16 und gehe in die 11. Klasse eines Gymnasiums.

Ich hoffe, ihr habt vielleicht einige Tipps für mich parat:wink:

Lg, Julian

Hallo Julian,

du solltest erst die Suche gebrauchen:
http://www.wer-weiss-was.de/app/search/global?search…
Guck dir die Ergebnisse an, da sind viele interessante Tipps dabei.

Ansonsten kann ich dir mal erklären, wie ich Vokablen lerne.
Wichtig ist, das du verschiedenen Sinne gebrauchst (Sehen, Hören, Tasten…)
Ich lese ein neues Wort und schreibe mir den Satz auf eine Karteikarte. Das ist wichtig, so assoziierst du das Wort mit dem Satz in welchem du es das erste mal gelesen hast.
Dann suche ich weitere Beispielsätze und schreibe diese auf. Ausserdem schreibe ich noch 2-3 Synonyme auf. Zu guter letzt mache ich noch eine Zeichnung auf die Karteikarte die das Wort mehr oder weniger eindeutig wiedergeben.
Ausserdem, wenn ich mir absolut nix merken kann, dann hänge ich mir Plakate auf. Diese sehe ich immer, wenn ich dran vorbei laufe.
Ich würde mir aber nicht extra Material kaufen, du weißt am besten, was du lernen mußt.
Du kannst dir auch selbst Vokabeln aufnehmen (Mp3) und unterwegs anhören.

Hoffe, dir geholfen zu haben
Gruß
Fabian

Hallo Julian,

ich bin auch ein Freund des „Karteikartenschreibens“.

  1. bleibt beim Aufschreiben schon ein bißchen was hängen.
  2. lernst Du die Vokabeln unabhängig von der Reihenfolge im Buch.
    Ich wusste z. B. immer „ach ja, nach dem Wort kam ja das, was ich
    mir nie merken kann, also muss das … sein“. Das bringt Dir in
    einer Klausur nur herzlich wenig.
  3. kannst Du die Karteikarten aufheben und zwischendurch immer mal
    wieder durchgehen. Die Vokabeln, die Du Dir gut merken kannst kommen
    auf den einen Stapel und die, die immer wieder vergessen werden,
    kommen auf einen anderen. So kannst Du Dich wirklich auf die
    Vokabeln konzentrieren, die Dir Schwierigkeiten bereiten.

Dann solltest Du noch ausprobieren, was Dir beim Lernen hilft. Ich lerne zum Beispiel lieber „audiovisuell“. Will sagen, nur Vokabeln anschauen reicht mir persönlich nicht. Da brauch ich Ewigkeiten. Wenn ich sie dabei aber laut vorlese, kann ich sie mir sehr schnell merken.

Viele Grüße
Sabrina

Hallo Julian,

weißt du denn, welcher „Lerntyp“ du bist? Es gibt den auditiven Lerntyp und den visuellen Lerntyp.

Der auditive Lerntyp lernt dadurch, dass er etwas hört. Ich bin so ein auditiver Lerntyp. Deshalb spreche ich mir Vokabeln auf den MP3-Player und höre mir das beim Spazierengehen an. Zu Hause lerne ich sie fast immer laut, und wenn ich im Bus bin, bewege ich zumindest die Lippen.
Außerdem habe ich mir jetzt Podcasts zum Lernen heruntergeladen. (In meinem Fall Hebräisch.) Wenn ich so ein Wort drei oder vier mal höre, dann weiß ich es auch. Auf Papier kann ich es zehn Mal vor mit sehen und es bleibt nichts hängen.

Ein visueller Lerntyp braucht alles schriftlich vor sich. So jemand lernt wohl am besten aus dem Buch oder Heft. Ein visueller Lerntyp „sieht“ in einer Prüfung u.U. die entsprechende Heftseite vor sich. Meine Cousine hat diese Fähigkeit - das könnte mir nicht passieren :wink:

Also: Finde mal raus, welcher Lerntyp du bist.

Gut ist auch die Methode, nach Karteikarten zu lernen. Das funktioniert so: http://de.wikipedia.org/wiki/Lernkartei

Das bedeutet nun natürlich nicht, dass du alle Vokabeln auf Karteikarten schreiben musst. (Da wirst du ja nicht mehr fertig.)
Ich habe mir eine „virtuelle Lernkartei“ in Form eine Excel-Datei gebastelt. Die sieht in etwa so aus:

Deutsch…Hebräisch…Wortart…Fach Kartei

Katze…חָתוּל…Substantiv…2
Hund…כֶּלֶב…Substantiv…2
finden…מָצָא…Verb…3
suchen…בִּקֵּשׁ…Verb…1

(Wundere dich bitte nicht über die Punkte. Das ist nur, damit die Formatierung erhalten bleibt.)

Nun setze ich mich vor den PC und lerne. Und zwar beginne ich mich „Fach“ 1, denn das sind die Worte, die ich jeden Tag lernen muss. Also, wie hieß gleich nochmal „suchen“? Ach ja, richtig, „בִּקֵּשׁ“. Ich habe es gewusst :wink: Dieses Wort wandert also in „Fach“ 2 - indem ich einfach eine 2 in die entsprechende Zelle schreibe.

Wenn ich mit dem Lernen fertig bin, sortiere ich die Tabelle neu. Es funktioniert wunderbar, ist schnell gemacht und ist viel besser als Vokabellisten, weil man die Wörter „aussortieren“ kann, die man sowieso schon weiß. Die ganz hartnäckigen Wörter, die man sich gar nicht merken kann, kann man sich dann ausdrucken und im Bus lernen oder eben auf den MP3-Player sprechen. (Falls du das machen willst: Du brauchst ein Mikro für den PC, das kostet ca. EUR 15,- und ein Programm dazu, z.B. Audacity, das ist Freeware.)

Immer diese Sprachen:/ Mathe zB ist kein Problem für mich; das
verstehe ich einmal und dann ist das okay…

*gg*

Ach was, das klappt schon. Versuch’s mal mit der virtuellen Kartei.

Schöne Grüße

Petra

Wow, danke für deine ausführliche Antwort! (für die anderen natürlich auch:wink:)

weißt du denn, welcher „Lerntyp“ du bist? Es gibt den
auditiven Lerntyp und den visuellen Lerntyp.

Nein, weiß ich (noch) nicht. Ich habs noch nicht ausprobiert.

Der auditive Lerntyp lernt dadurch, dass er etwas hört. Ich
bin so ein auditiver Lerntyp. Deshalb spreche ich mir Vokabeln
auf den MP3-Player und höre mir das beim Spazierengehen an. Zu
Hause lerne ich sie fast immer laut, und wenn ich im Bus bin,
bewege ich zumindest die Lippen.

Das wär natürlich nicht schlecht, das mit dem MP3. Muss ich mal ausprobieren!

Ein visueller Lerntyp braucht alles schriftlich vor sich. So
jemand lernt wohl am besten aus dem Buch oder Heft. Ein
visueller Lerntyp „sieht“ in einer Prüfung u.U. die
entsprechende Heftseite vor sich.

So komisch das auch klingt, das „in der Arbeit sehen“ hatte ich auch schon so einige Male (kam darauf an, wie gut ich gelernt hab) Besonders in Geschichte, Erdkunde oder Bio (so Lernfächer eben) kommt das tatsächlich vor. Bloß bei Vokabeln hab ich das leider noch nicht feststellen können :smiley:
Das heißt jetzt wohl, dass ich mir die unbekannten Voks aufschreiben muss…

Also: Finde mal raus, welcher Lerntyp du bist.

Mach ich, ich probier auf jeden Fall mal das mit dem Aufnehmen aus.

Gut ist auch die Methode, nach Karteikarten zu lernen.
Da wirst du ja nicht mehr fertig.)

Genau das war mein Problem mit den Karteikarten…:confused:

Ich habe mir eine „virtuelle Lernkartei“ in Form eine
Excel-Datei gebastelt. Es funktioniert wunderbar, ist schnell :gemacht und ist viel besser als Vokabellisten, weil man die Wörter
„aussortieren“ kann, die man sowieso schon weiß.

Also das könnte die Lösung für das Problem sein…

Vielen Dank für deine Tipps, werd ich versuchen zu beherzigen. Die virtuelle Kartei werd ich mal ansetzen, aber es sind ja immerhin noch Ferien!

Julian

Hallo Julian,

neben dem Tipp in´s Archiv zu schauen und den anderen konkreten Tipps noch meine Empfehlung. Da Du offensichtlich einen PC hast, kannst Du im Internet Radio/Fernsehen empfangen, zumindest in den lebenden Sprachen.
Aber auch für Latein gibt es irgendwo eine HP, die aktuelle Dinge behandelt.

Du hast in Deiner ViKa keine Angaben gemacht, also Rätselraten. Es gibt in vielen größeren Städten häufig Sprachgesellschaften, die aber leider immer unter den unterschiedlichsten Namen auftauchen, dort werden oft Konversationtreffen statt, evtl. Sprachkurse häufig mit Muttersprachlern.

Viel Erfolg

Gruß Volker

Hallo,

Wie ich mir Wörtern in anderen Sprachen merke ist so, daß ich mir (vorallem auf englisch) Lieder suche, wo das Wort (möglichst) häufig vorkommt. Allein durch (nach-)singen, merkst Du Dir diese leichter (zumindest ich). z.B. „Another one bites the dust“ (Sorry fällt mir kein besseres Beispiel ein… Allerdings mag ich Queen sehr): Jedesmal wenn ich dieses Lied von Queen höre, denke ich an „Que otro muerda el polvo“, die wörtliche Übersetzung dafür und ebenfalls einen sehr bekannten Spruch auf Spanisch.

Für andere Sprachen habe ich mir eine Art Spruch, Leitsatz, Redewendung gesucht bzw. erfunden, die möglichst kurz und prägnant war. (Wäre es nicht so kinderleicht, wäre mMn. das bekannte „Yes, we can“ ein sehr gelungenes Beispiel dafür) Weiß ich was das auf meine Muttersprache heisst, vergesse ich es nicht mehr so einfach. Beispiel? (Fällt mir gerade nichts besseres ein): Das Buch „Krieg und Frieden“ heisst im russischen Original „Boiná i mir“. Jetzt werde ich es kaum je wieder vergessen, daß „Boiná“ Krieg heisst und entsprechend „Mir“ Frieden.

Für mich war das immer gut, allerdings nicht für alle Wörter geeignet, die ich gebraucht habe.

Ich hoffe das war Dir eine Hilfe.

Schöne Grüße,
Helena
PS. Bei mir nichts, aber rein gar nichts geht über die Sprache üben, üben und nochmals üben. Und egal viele oder gar wenige Fehlern dabei entstehen. Und natürlich möglichst mit Muttersprachlern, die vermutlich meistens nicht in der Lage sein werden, zu sagen, warum dies oder jenes so ist. Aber sie werden immer sagen können wie dieses eine Wort heisst.

Hi,

Du hast ja schon viele Tipps bekommen, um die Lernerei abwechslungsreicher und typgerechter zu gestalten. Aber Dein Problem war ja nicht, die Vokabeln bis morgen in den Kopf zu bekommen, sondern, sie darüber hinaus zu behalten. Dazu musst du sie wiederholen, und zwar in immer größeren Abständen. Da ist das Karteikartensystem sehr gut, denn es gibt einem die Struktur vor, in der man wiederholt (die, die du kannst, wiederholst du in größeren Abständen, und die, die du nciht kannst, in kleineren). Unterstützend wirken dabei auch Vorschläge wie songtexte übersetzen (auch mal D -> En), oder sich überlegen "Wie hätte ich das jetzt auf En gesagt?2 . Man kann auch still in der Fremdsprache mit sich selber reden.

Die Franzi

Hallo Julian

Immer diese Sprachen:/ Mathe zB ist kein Problem für mich; das
verstehe ich einmal und dann ist das okay…

Richtig: Was man verstanden hat, ist gelernt.

Dies trifft sowohl auf Mathe wie auch auf Sprache zu.

Nur stellen dich eine Matheaufgabe und das eine neue Vokabel vor zwei unterschiedliche Herausforderungen:

Das Verstehen einer Mathematikaufgabe erfordert von dir, dass du nach einer verborgenen Logik SUCHST.
Sobald der Groschen fällt, hast du sie gelernt.

Bei Vokabeln hingegen suchst du vergeblich nach einer Logik, sie sind willkürlich:
AX = BM; YZ = QV

Ergo: Du musst ihnen eine Logik bzw. einen Sinn GEBEN.

Im normalen Leben geschieht das, indem du neue Wörter und ihre Bedeutung in echten Lebenssituationen kennen lernst und anwendest.

In der Schule und bei einer toten Sprache fehlt dir diese Möglichkeit weitgehend, weshalb dir das Vokabellernen so schwer fällt.

Du musst den Wörtern also auf andere Weise eine Bedeutung geben.

Hier eine effiziente Methode, die deine Phantasie anregt, lustig sein kann und sich erst noch gut mit dem bereits vorgeschlagenen Karteikartensystem verbinden lässt:

Ich erklär sie dir an einem Beispiel:

parere = gehorchen (hab ich im Internet gefunden, kann selbst nämlich kein Latein)

Da es hier keinen direkten logischen Zusammenhang zwischen den beiden Wörtern gibt, müssen wir ihn uns selbst herstellen:

  1. Stell dir vor deinem geistigen Auge möglichst lebhaft eine Situation vor, in der du jemandem gehorchen musst.
  • Z.B. steht dein Lehrer vor dir und bittet dich um Gehorsam.
  1. Nun musst du das neue Wort „parere“ irgendwie in diese Situation hineinbringen:

Dazu suchst du nach ähnlich klingenden Wörtern/Wortkombinationen wie: „Paar ehren“, „paar Rehe“, „Barriere“.
Alle diese Phrasen kannst du dir ebenfalls bildlich vorstellen.

  1. Nun kombinierst du die beiden Bilder in möglichst absurder Weise:
    Hier ein paar mögliche Beispiele:
  • Entweder du gehorchst dem Lehrer, oder du musst als Strafe ein „Paar ehren“ (stell dir z.B. ein frisch verheiratetes Ehepaar vor, dem du Geschenke bringen musst)

  • Entweder du gehorchst dem Lehrer, oder er schickt ein „paar Rehe“ nach dir

  • Du hast nicht auf deinen Lehrer gehört und im Diktat Barriere mir „P“ (Parriere) geschrieben. Jetzt gibts Prügel.

Du musst dir eine dieser Situationen wirklich lebhaft vor deinem geistigen Auge vorstellen, damit sie sich gut einprägt.

Wenn du an der Prüfung nun auf das Wort „gehorchen“ stößt, dann erinnerst du dich sofort an das Bild mit dem drohenden Lehrer und somit auch an den Begriff, der mit „pa…“ anfängt. Dieser wiederum erinnert dich an parere.

Der Groschen ist gefallen.

Diese Methode braucht zwar ein bisschen Übung, steigert dein Erinnerungsvermögen aber enorm. Gedächtniskünstler prägen sich so übrigens Namen ein.

Gruß
Ben

Hallo Juli,

es gibt eine Unzahl von Lernmethoden, aber fürs Faktenlernen habe ich gerne mit der Kateikartenmethode gearbeitet.

Du nimmst eine DIN A6 Karteikarte und schreibst auf die eine Seite eine Frage und auf die andere die Antwort, hier also die Wörter in beiden Sprachen.

Dann nimmst Du einen Karteikasten für eben DIN A6 Karten und richtest vier Abteilungen ein, füllst die Karten (bis zu ca. 200 - 300) in die erste Abteilung.
Nimm eine Karte, lies die Frage und beantworte sie Dir selber. Ist die Antwort richtig, kommt die Karte in die zweite Abteilung, ist sie falsch, verbleibt sie in der ersten.
Sind alle Karten in der zweiten Abteilung, geht das Spiel von vorne los, nur daß dann die richtig beantwortet Karte in die dritte Abteilung kommt, ist sie falsch beantwortet wieder in die erste.
Dann wieder solange bis alle Karten in der dritten Abteilung sind. Beim nächsten Durchlauf kommen die richtigen Karten in die vierte Abteilung, die falschen in die erste.

Sind alle Karten in der vierten Abteilung wird immer wieder kontrolliert und falsche Karten kommen wieder in die erste Abteilung.

Du kannst natürlich immer wieder Karten austauschen oder ergänzen.

Gandalf

Eine ziemlich interessante Methode, das muss ich schon sagen. Im Laufe des Lesen hab ich mich immer wieder gefragt, ob das nicht viel zu zeitaufwändig ist, aber langsam glaube ich, dass das mit der Zeit vielleicht sogar ziemlich flott gehen könnte!
Ich hab mir gedacht, dass ich vielleicht diese Methode erst mal bei den „zähen“ Vokabeln anwende.

Auf jeden Fall Danke für deine ausführliche Antwort!!

Lg Julian

Ich hab mir gedacht, dass ich vielleicht diese Methode erst
mal bei den „zähen“ Vokabeln anwende.

Ja, das ist eine sehr gute Idee!
Du kreierst mit dieser Methode im Wesentlichen ja nur eine STÜTZE für dein Gedächtnis. Das ist besonders bei den Wörtern sinnvoll, die im Gedächtnis nicht hängen bleiben wollen.
Bei den Wörtern, die du dir auch so merken kannst, brauchst du natürlich keine Stütze.
Betrachte die Methode deshalb als Ergänzung zu den anderen Methoden und nicht als Ersatz.

Schönes Wochenende!
Ben

Hallo,

Du hast ja nun inzwischen viele Antworten bekommen. Das
Karteikastenprinzip von Leitner hat sich bewährt. Dafür
kann man normale Karten nehmen oder noch besser, am besten
den PC. Es gibt diverse Lernprogramme. Ich benutze diese
Methode schon seit -zig Jahren. Ich möchte Dir das Suchen
ersparen und empfehle folgende Programme:
Vtrain
MemoStep6 oder
phase-6

Du solltest Dir alle drei Programme auf Deinem Pc
anschauen und ausprobieren. Vtrain wird seit Jahren
produziert und lfd. verbessert. Es hat extrem viele
Möglichkeiten und ist m.E. eigentlich überladen.
MemoStep6 ist relativ neu und leicht zu bedienen. Hier
gibt es die Möglichkeit, die Daten auch an einen
Organizer zu übertragen (nur CE). phase-6 ist ganz neu
und nett gemacht. Da mir Vtrain in manchen Dingen zu
umständlich ist, bin ich dabei auf phase-6 umzusteigen.
Ein Import ist möglich. Bei allen Programmen musst Du
Deine Vokabeln selbst eingeben, das übt schon mal.
Alternativ kannst Du sie auch rein kopieren, auch mit
Vertonung. Alle haben gemeinsam, dass auch ein Schnellernen
möglich ist, d.h. die Vokabel wird am PC angezeigt, Pause, Antwort,
Pause, neue Vokabel usw. Diese Übung ist vor einer Arbeit
sinnvoll. Die Antwort wird nicht eingetippt!! Interessant
ist, dass beim Start des PC`s gesagt wird, Du musst heute
xxx Vokabeln lernen.So, das soll es erst einmal sein, wenn Du
Fragen hast, dann frage einfach. Bei phase-6 ist die Anbindung
an einen PDA angedacht (CE,OS).
Gruß G.

Ich möchte Dir das Suchen

ersparen und empfehle folgende Programme:
Vtrain
MemoStep6 oder
phase-6

Du solltest Dir alle drei Programme auf Deinem Pc
anschauen und ausprobieren.

Okay, würde ich gerne machen, aber sind die denn alle kostenlos, oder muss ich erst mal 20 Euro ausgeben, bloß um es mir anzusehen?

Auf jeden Fall danke für die Antwort:wink:

Julian

Okay, würde ich gerne machen, aber sind die denn alle
kostenlos, oder muss ich erst mal 20 Euro ausgeben, bloß um es
mir anzusehen?

Auf jeden Fall danke für die Antwort:wink:

Hallo Julian,

die Programme kannst Du zunächst ausgiebig testen. Je nach
Programm 15 - 30 Tage oder bei einer Version Eingabe von
Karten von 100 Stck. Gruß G.

Nachtrag: Phase-6 arbeitet mit Firmen wie Klett u.a.
zusammen und stellt Vokabeln u.a. zur Verfügung für diverse
Schulbücher (leider nicht kostenlos). Und noch ein Hinweis:
Wenn eine Karte 5 Fächer durchlaufen hat, dann hast Du diese
Vokabel auch gelernt. Gruß g.

Hallo Juli,

ich benutze gerne: http://www.vokker.net/de/start/

Ist kostenlos, beruht auf dem Karteikartensystem, man braucht bei der Anmeldung keine persönlichen Daten anzugeben und man kann nach einem Lernplan lernen. Das bedeutet, dass die Vokabeln in den unteren Stufen nach kürzerer Zeit wiederholt werden als die auf den höheren Stufen.

Gruß
Kati

Hallo Julian,

da gibt es zwei Tricks:

  1. 10%-Regel: wenn Du die Vokabeln in 20 Tagen noch wissen willst, musst Du sie nach 2 Tagen wiederholen.
  2. Ohrwurm-Regel: lerne die Vokabeln laut mit ruhiger Musik im Hintergrund. Singe die Deutschen und z.B. englischen Wörter dazu langsam 5-6 mal.
    z.B. singen - to sing, singen - to sing, SINGE MIT!!!(egal wie es sich anhört) SEI ENTSPANNT!
    Wiederhole das zwei Mal mit einer Pause dazwischen.
    Z.B. 20 Vokabeln am Tag, zwei mal den Song mit allen 20 Vokabeln hören, 2 Stunden Pause dazwischen.
    Wähle an unterschiedlichen Tagen unterschiedliche Lieder, aber den gleichen Song beim Wiederholen.

Grüsse,
Dina

Hallo Juli,

ich benutze gerne: http://www.vokker.net/de/start/

Ist kostenlos, beruht auf dem Karteikartensystem, man braucht
bei der Anmeldung keine persönlichen Daten anzugeben und man
kann nach einem Lernplan lernen. Das bedeutet, dass die
Vokabeln in den unteren Stufen nach kürzerer Zeit wiederholt
werden als die auf den höheren Stufen.

Hallo Kati,
das Programm kann doch offenbar nur online benutzt
werden. Längere Beispielsätze sind offenbar nicht
möglich. Ich habe es eben mal kurz getestet. Vielleicht
habe ich etwas übersehen. Grundsätzlich sollten zu
jeder Vokabel mehrere Übersetzungen eingegeben werden
können sowie Beispielsätze. Tut mir leid, aber von diese
Programm würde ich abraten. Gruß G.

Hallo Julian,
ich habe von meinem Freund einen Super-Tipp bekommen. Mir ging es so bei Englisch. Unter www.virtlantis.com gibt es einen mitwachsenden Vokabeltrainer. Der ist spitze und die angebotenen Kurse machen irre viel Spass. Schau mal rein, kostenlos anmelden und loslegen.
Gruß
Micha