Beste Guthabenverzinsung

Hallo,

ich würde gerne 20.000 Euro bestmöglich anlegen. Ich habe mir schon verschiedene Modelle angesehen, bisher hat mir das Produkt Postbank Quartal Sparen am Besten gefallen. Hierbei wird der Betrag, der permanent ein Quartal lang auf dem Konto lag mit 3% p.a. versteuert. Das wären dann bei 20.000.- Euro für jedes Quartal 50.- Euro (3% von 20.000 geteilt durch 12) und für jedes Jahr 200.- Euro Zinsgutschrift.

Kennt jemand ein noch lukrativeres Modell?

Hallo Heike,

ohne das Angebot der Post zu kennen, bezeichnet man mit Quartal den Zeitraum von 3 Monaten. Daher muss Deine Rechnung 3% von 20.000 geteilt durch 4 lauten. Schwups schon kommen 150,00 Euro pro Quartal dazu, also fuer jedes Jahr 600,00 Euro.
Wenn Du bei Deiner Rechnung schon von einem lukrativen Modell sprichst, wird es durch die richtige Rechnung der Knaller.

Gruss,
Alfred

Hallo,

ich würde gerne 20.000 Euro bestmöglich anlegen.
Kennt jemand ein noch lukrativeres Modell?

Jo!
Möglichkeit 1: DKB-Konto eröffnen, kostenlose EC- und Visa-Card abgreifen, Geld auf Visa-Konto überweisen, 3,05% Zinsen bei täglicher Verfügbarkeit erhalten.

Möglichkeit 2: Deniz-Bank, Problem: Du musst einen Euro drauflegen!! :wink: 3-Monats-Festgeld ab 20.001€ für 3,35% anlegen, 6-Monats-Festgeld für 3,475% anlegen.

Frank Wilke

Hallo Alfred,

vielen Dank für den Hinweis, aber ich glaube du machst einen Fehler. Die 3% laufen pro Quartal auf p.a. Basis, also muss man die Zinsgutschrift von 600.- Euro pro Quartal durch 12 teilen. Oder mache ich einen Fehler?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

o.w.T.

Hallo,

vielen Dank für den Hinweis, aber ich glaube du machst einen
Fehler. Die 3% laufen pro Quartal auf p.a. Basis, also muss
man die Zinsgutschrift von 600.- Euro pro Quartal durch 12
teilen. Oder mache ich einen Fehler?

ja, 3% p.a. heißt 3% pro Jahr und damit stimmt die Rechnung von Alfred.

Gruß,
Christian

Hallo Heike,

so, wie die Frage gestellt ist, ist eine gute Antwort Glücksache.

Für eine Empfehlung sollest Du dem Forum noch folgende Infos geben:

Hast Du bereits Pläne mir dem Geld?
Hast Du evtl. noch andere Anlagen?
Wie lange kannst Du auf das Geld Verzichten?
Bist Du bereit, ein bestimmtes Risiko einzugehen, wenn Du dafür mehr Ertrag bekommst?
Muss das Geld täglich oder kurzfristig verfügbar sein?
Spielen steuerliche Aspekte eine Rolle?

Einzelne Angebote ohne diese Angaben zu bewerten macht keinen Sinn.

Beste Grüsse

Roland

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im zweifelsfall schaun, dass du mit dem Geld als privatinvestor in immobilien kommst…die haben je nach projekt nen recht guten wert, werden per grundbuch abgesichert, und der zins ist auch im normalfall höher als bei so ziemlich jeder bank…

in unserem letzten projekt haben wir auf 10 Jahre 5% p.a. geboten, im aktuellen sinds wahrscheinlich sogar 6% p.a.

Hallo Christian,

ist diese Empfehlung, nach den Informationen die wir haben, Dein Ernst?

Nichts für ungut, aber ich halte diese Empfehlung doch für etwas gewagt. Und der Zins sagt alles über das damit verbundene Risiko.

Beste Grüsse

Roland

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Hallo Roland,

vielen Dank für deine Hilfe.

  • ich habe noch keine Pläne mit dem Geld
  • ich habe noch 400 Aktien von United Internet
  • ich kann lange auf das Geld verzichten (Jahre)
  • von Risiko eingehen halte ich nicht sehr viel
  • das Geld muss nicht täglich verfügbar sein, kurzfristig wäre nett, muss aber nicht sein
  • steuerliche Aspekte spielen auch eine Rolle.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Heike,

unter den genannten Aspekten halte ich folgende Strategie für überlegenswert:

Aufteilung der Anlagesumme in 70% risikoarme Anlagen und 30% risikotragende Anlagen. Die risikoarmen bringen Dir die Sicherheit, aber nur einen überschaubaren Ertrag. Die risikotraggenden bringen Dir den Mehrertrag, schwanken aber dafür mehr. Diese Schwankungen können kurzfristig schmerzlich sein, weswegen sie auch nur dann Sinn machen, wenn man das Geld längerfristig anlegen kann.

Konkret bedeutet das:

10% z.B.auf ein Geldmarktkonto oder einen Geldmarktfonds.
30% z.B in einen kurzfristig anlegenden Euro Rentenfonds.
20% z.B in einen längerfristig anlegenden Euro Geldmarktfonds.
10% z.B in einen „spekulativen“ Rentenfonds mit Fremdwährungen.

30% z.B.in einen breitgestreuten internationalen Aktienfonds.
Der ist sicher deutlich risikoärmer als Deine Aktiendirektanlage!
Aktien haben langfristig eine hohe Wertentwichlung, ausserdem sind
die Kursgewinne (nach heutiger Steuergesetzgebung) nach einem
Jahr steuerfrei.

Da niemand die Entwicklung der Kapitalmärkte voraussehen kann, bist Du so nach „allen“ Seiten abgesichert, ohne auf die sich ergebenden Chancen zu verzichten.

Wenn Du in Investmentfonds investierst, kannst Du i.d.r binnen drei Tagen an das Geld kommen. Natürlich zum jeweiligen Tageskurs.

Die meisten Banken bieten standartisierte Vermögensverwaltungen auf Basis von Fonds oder Zertifikaten an. Macht kurzfristig keinen Sinn. Wenn man langfristig anlegen kann, eine sinnvolle Sache.

Bei welcher Bank oder Sparkasse Du das machst, ist sicher nicht so entscheident wie die Aufteilung, die Du wählst. Schau bei der Beratung darauf, das Du von einem Spezialisten in Geldanlagen und nicht von einem Allrounder beraten wirst. Und da wirst Du in Karlsruhe sicher fündig. Ob die Post allerdings solche Spezialisten hat, weiss ich nicht. Wahrscheinlich bist Du bei einer Bank oder Sparkasse besser aufgehoben.

Beste Grüsse aus dem Schwabenland

Roland

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Quartal, Monat, Jahr…

vielen Dank für den Hinweis, aber ich glaube du machst einen
Fehler. Die 3% laufen pro Quartal auf p.a. Basis, also muss
man die Zinsgutschrift von 600.- Euro pro Quartal durch 12
teilen. Oder mache ich einen Fehler?

Hallo Heike,

da ein Quartal ein Viertel von einem Jahr ist, mußt Du also die 3 % durch 4 teilen. Ergibt: 0,75% pro Quartal, also 150 euro bei 20.000 euro Anlagesumme.
Durch zwölf teilen wäre bei monatlicher Betrachtung.

Wenn die 150 euro dann wirklich quartalsweise vergütet werden ist das sogar noch etwas besser, da dann ja auch die 150 euro für den jeweils verbleibenden Rest Zinsen bringen… .

Ansonsten wären Bundeswertpapiere noch eine Idee. Wenn Du den Rückzahlungszeitpunkt abwartest ist das auch sehr sicher und die Rendite liegt bei ca. 4 % aktuell (voll steuerpflichtig).

Vielleicht mischst Du einen offenen Immobilienfonds dazu. Die Erträge dürften in der gleichen Dimension liegen, allerdings ist meist die Hälfte davon steuerfrei, was netto zu einer höheren Rendite führt.

Gruß Schorsch

Hallo Heike,

Vielleicht mischst Du einen offenen Immobilienfonds dazu. Die
Erträge dürften in der gleichen Dimension liegen, allerdings
ist meist die Hälfte davon steuerfrei, was netto zu einer
höheren Rendite führt.

Gruß Schorsch

Huhu, aber hier bitte folgendes in Berechnung einbeziehen:
Regulär sind hier Ausgabeaufschläge >5% zu zahlen, über div. Handelshäuser zwar mit 80% Rabatt, aber dennoch nicht umsonst. Um dann >3% zu erzielen, muss der Fonds bereits 4% machen. Ist ja durchaus drin, ich wollt’s nur sagen.

:wink:
Frank Wilke

Hallo Heike,

  • ich habe noch 400 Aktien von United Internet
  • von Risiko eingehen halte ich nicht sehr viel

Nur kurz: Ob man bei einem 12-Monats-Gewinn von 54%, aber einem 27% Verlust in drei Monaten von „kein risiko eingehen“ sprechen kann… aber ist schon okay, ich find die auch gut.

Konkret bedeutet das:

10% z.B.auf ein Geldmarktkonto oder einen Geldmarktfonds.
20% z.B in einen längerfristig anlegenden Euro Geldmarktfonds.

Das wären 30% auf Geldmarktfonds, die aktuell kaum mehr als die Inflationsrate erwirtschaften, hhhmmmmm… ehrlich gesagt ist doch aktuell das eine oder andere GeldmarktKONTO lukrativer mit 3% Zins.

30% z.B in einen kurzfristig anlegenden Euro Rentenfonds.
10% z.B in einen „spekulativen“ Rentenfonds mit
Fremdwährungen.

40% Renten bei tendenziell eher steigenden Zinsen - vielleicht ein klein wenig neben der Spur.

30% z.B.in einen breitgestreuten internationalen Aktienfonds.
Der ist sicher deutlich risikoärmer als Deine
Aktiendirektanlage!

Ich gehe davon aus, dass du nicht von Einmalanlage sprichst, sondern von einem Sparplan!?

Bei welcher Bank oder Sparkasse Du das machst, ist sicher
nicht so entscheident wie die Aufteilung, die Du wählst. Schau
bei der Beratung darauf, das Du von einem Spezialisten in
Geldanlagen und nicht von einem Allrounder beraten wirst. Und
da wirst Du in Karlsruhe sicher fündig. Ob die Post allerdings
solche Spezialisten hat, weiss ich nicht. Wahrscheinlich bist
Du bei einer Bank oder Sparkasse besser aufgehoben.

Beste Grüsse aus dem Schwabenland

Roland

P.S.: Das soll keine abwertende Kritik sein, ich wollte a) meinen Senf dazugeben, b) zum ausdruck bringen, dass ich das etwas anders sehe c) ist in diesem Forum aber auch klar, dass selbst über notariell festgestellte Tagestemperaturen unterschiedliche Meinungen kursieren.
Frank

Hallo Heike,

  • ich habe noch 400 Aktien von United Internet
  • von Risiko eingehen halte ich nicht sehr viel

Nur kurz: Ob man bei einem 12-Monats-Gewinn von 54%, aber
einem 27% Verlust in drei Monaten von „kein risiko eingehen“
sprechen kann… aber ist schon okay, ich find die auch gut.

Dieser Aussage stimme ich voll undganz zu.

Konkret bedeutet das:

10% z.B.auf ein Geldmarktkonto oder einen Geldmarktfonds.
20% z.B in einen längerfristig anlegenden Euro Geldmarktfonds.

Das wären 30% auf Geldmarktfonds, die aktuell kaum mehr als
die Inflationsrate erwirtschaften, hhhmmmmm… ehrlich
gesagt ist doch aktuell das eine oder andere GeldmarktKONTO
lukrativer mit 3% Zins.

Hier muss ich mich korrigieren. Da hat bei mir der Druckfehlerteufel zugeschlagen. :frowning: Richtig muss es heissen: 20% in einen längerfristigen Rentenfonds.

30% z.B in einen kurzfristig anlegenden Euro Rentenfonds.
10% z.B in einen „spekulativen“ Rentenfonds mit
Fremdwährungen.

40% Renten bei tendenziell eher steigenden Zinsen - vielleicht
ein klein wenig neben der Spur.

Die durchschnittliche Rendite der im Fonds enthaltenen Renten bei längerlaufenden Rentenfonds ist höher als die von Geldmarktanlagen.
Die durchschnittliche Duration der im Fonds enthaltenen Renten liegt hier bei vielleicht 4 Jahren.

Über die tendeziell steigenden Zinsen kann man auch anderer Meinung sein. Bei einer zu erwartenden Zinssteigerung von 2% wäre der Anteil von längeren Renten sicher zu hoch. Da gebe ich dir Recht. Eine solche Zinssteigerung wäre aber nur dann zu erwarten, wenn sich die Inflationsraten verdoppeln würden. Dieses Risiko sehe ich für die nächsten 24 Monate nicht. Und wenn ich nach ein oder zwei Jahren (weil nundie Zinsen wieder fallen) in längerfristige umschichte, kostet das wieder Geld.

Wir gehen hier von einer langfristigen Anlagestrategie aus. Wenn wir das Depot nun nach sagen wir 5 Jahren betrachten, werden wir denke ich, kaum einen grossen Unterschied feststellen, egal ob der langfristige Rentenanteil bei 30% oder bei 40% lag.

30% z.B.in einen breitgestreuten internationalen Aktienfonds.
Der ist sicher deutlich risikoärmer als Deine
Aktiendirektanlage!

Ich gehe davon aus, dass du nicht von Einmalanlage sprichst,
sondern von einem Sparplan!?

Ich spreche von durchaus von einer Einmalanlage, und das vor dem Hintergrung, dass das Kapital auf Sicht nicht benötigt wird.

Bei welcher Bank oder Sparkasse Du das machst, ist sicher
nicht so entscheident wie die Aufteilung, die Du wählst. Schau
bei der Beratung darauf, das Du von einem Spezialisten in
Geldanlagen und nicht von einem Allrounder beraten wirst. Und
da wirst Du in Karlsruhe sicher fündig. Ob die Post allerdings
solche Spezialisten hat, weiss ich nicht. Wahrscheinlich bist
Du bei einer Bank oder Sparkasse besser aufgehoben.

Beste Grüsse aus dem Schwabenland

Roland

P.S.: Das soll keine abwertende Kritik sein,

sehe ich auch nicht so, Deine Anmerkungen halte ich für qualifiziert.

ich wollte a)

meinen Senf dazugeben,

b) zum ausdruck bringen, dass ich das etwas anders sehe

das halte ich für gut

c) ist in diesem Forum aber auch klar, dass

selbst über notariell festgestellte Tagestemperaturen
unterschiedliche Meinungen kursieren.
Frank

Das Problem bei Anlageempfehlunge ist, das keiner die Glaskugel hat und jeder erst hinterher weiss, welche Anlage die Beste war.
Beste Grüsse aus dem Süden

Roland

Das wären 30% auf Geldmarktfonds, die aktuell kaum mehr als
die Inflationsrate erwirtschaften, hhhmmmmm… ehrlich
gesagt ist doch aktuell das eine oder andere GeldmarktKONTO
lukrativer mit 3% Zins.

Hier muss ich mich korrigieren. Da hat bei mir der
Druckfehlerteufel zugeschlagen. :frowning: Richtig muss es heissen:
20% in einen längerfristigen Rentenfonds.

Alles klar, hatte mich schon gewundert.

Über die tendeziell steigenden Zinsen kann man auch anderer
Meinung sein. Bei einer zu erwartenden Zinssteigerung von 2%
wäre der Anteil von längeren Renten sicher zu hoch. Da gebe
ich dir Recht. Eine solche Zinssteigerung wäre aber nur dann
zu erwarten, wenn sich die Inflationsraten verdoppeln würden.
Dieses Risiko sehe ich für die nächsten 24 Monate nicht. Und
wenn ich nach ein oder zwei Jahren (weil nundie Zinsen wieder
fallen) in längerfristige umschichte, kostet das wieder Geld.

Leuchtet ein, einverstanden!

Wir gehen hier von einer langfristigen Anlagestrategie aus.
Wenn wir das Depot nun nach sagen wir 5 Jahren betrachten,
werden wir denke ich, kaum einen grossen Unterschied
feststellen, egal ob der langfristige Rentenanteil bei 30%
oder bei 40% lag.

Hast Recht, bei dem angepeilten Risiko liegt der Vorschlag doch innerhabl der Soll-Vorgaben.

Ich spreche von durchaus von einer Einmalanlage, und das vor
dem Hintergrung, dass das Kapital auf Sicht nicht benötigt
wird.

Hmm… da hab ich einfach eine grundsätzlich andere Meinung. In Investmentfonds, die einer Schwankung unterliegen, gehe ich nur mit Sparplänen oder mit Einmalanlage + Sparplänen.

Das Problem bei Anlageempfehlunge ist, das keiner die
Glaskugel hat und jeder erst hinterher weiss, welche Anlage
die Beste war.
Beste Grüsse aus dem Süden

Roland

Orakel, orakel … Hast Recht!
Grüße aus Osnabrück
Frank

Hallo Frank,

prima, das wir grundsätzlich der gleichen Meinung sind. :smile: Ich hatte das auf Grund deines ersten Postings auch so vermutet.

Bezüglich des Aktienfonds gebe ich dir in sofern Recht, das für einen langfristigen Vermögensaufbau ein Einzahlplan absolut richtig ist.
Aber das Geld steht nunmal sofort zur Verfügung. Was spricht also dagegen, es sofort zu investieren. Über das Timing kann man streiten.
(Glaskugel) Aber rein statistisch gesehen merkt der Anleger zwar kurzfristig, wenn er den falschen Einstiegszeitpunkt erwischt hat.
In 19 von 20 Fällen ist das nach 10 Jahren Anlagedauer aber nicht mehr relevant, im Gegensatz zur Rendite, die bei Aktienfonds (zumindest bei den breit gestreuten) spürbar höher ist.

Das Geld steht ja wie gesagt sofort zur Verfügung, also brauchen wir sofort eine effiziente Asset Allocation, um auch die Chancen der Aktienmärkte jetzt nutzen zu können. (Selbstverständlich mit entsprechendem Risiko). Wenn der Anleger mit anhaltend rückläufigen Aktienkursen rechnet wäre eine Startegie mit Einzahlplänen konsequent und richtig. Dann allerdings ist eine Einmalanlage Unfug.
Ich gehe von eher steigenden Aktienkursen aus.

Beste Grüsse aus dem Süden an das schöne Osnabrück (wo ich einen Teil meiner Jugend verbracht habe - aber das ist lange her-)

Roland

Bezüglich des Aktienfonds gebe ich dir in sofern Recht, das
für einen langfristigen Vermögensaufbau ein Einzahlplan
absolut richtig ist.
Aber das Geld steht nunmal sofort zur Verfügung. Was spricht
also dagegen, es sofort zu investieren. Über das Timing kann
man streiten.
(Glaskugel) Aber rein statistisch gesehen merkt der Anleger
zwar kurzfristig, wenn er den falschen Einstiegszeitpunkt
erwischt hat.
In 19 von 20 Fällen ist das nach 10 Jahren Anlagedauer aber
nicht mehr relevant, im Gegensatz zur Rendite, die bei
Aktienfonds (zumindest bei den breit gestreuten) spürbar höher
ist.

Hallo,

rein rational gesehen ist das absolut richtig. Da aber die wenigsten Privatanleger rational mit dem Thema Kapitalanlage umgehen, könnte die folgende Vorgehensweise den Stressfaktor etwas dämpfen:

Das für den Aktienbereich vorgesehene Geld wird in einem Geldmarktfonds geparkt und per Auszahlplan z.B. monatlich über fünf Jahre in den Aktienfonds umgeschichtet. Mittels Fondsplattformen ist dies möglich.
Nachteilig wäre diese Strategie, wenn die Kurse über die gesamte Anlagedauer steigen und dann besonders, wenn nach der letzten Einzahlung die Märkte einbrechen.
In den meisten normalen Szenarien mit ständigem auf und ab kann sich diese durch den Cost-Average Effect auch auszahlen. Auf jeden Fall ist das „gefühlte“ Risiko meist geringer.

Gruß Schorsch

Aber das Geld steht nunmal sofort zur Verfügung. Was spricht
also dagegen, es sofort zu investieren. Über das Timing kann
man streiten.

Einzahlung eines Teils in den Fonds, Rest auf verzinstes Tagesgeldkonto zu 3% oder mehr, danach Sparplan in Fonds

(Glaskugel) Aber rein statistisch gesehen merkt der Anleger
zwar kurzfristig, wenn er den falschen Einstiegszeitpunkt
erwischt hat.
In 19 von 20 Fällen ist das nach 10 Jahren Anlagedauer aber
nicht mehr relevant, im Gegensatz zur Rendite, die bei
Aktienfonds (zumindest bei den breit gestreuten) spürbar höher
ist.

Hier gehen unsere Meinungen auch etwas auseinander. Die Wahrscheinlichkeit, den Tiefpunkt der Anlage mit der Einmalzahlung zu treffen, ist doch eher klein. Mit monatlicher Einzahlung reingehen senkt normalerweise halt den Einstandspreis.
Was du vielleicht meinst: Es ist egal, ob man bei einem langjährigen Sparplan a) immer am 1. des Monats kauf b) immer den teuersten Kurs erwischt oder c) immer den günstigsten Kurs des Monats erwischt.

Frank

Davon abgesehen finde ich ein Investment in mageres Schwein auch irgendwie kultig!

Hallo Schorsch,

richtig, was Du sagst!

Der Anleger muss das machen, bei dem er sich am wohlsten fühlt!!!
Letztendlich wird er damit glücklich werden und nicht mit erzielten Renditen und Volatilitäten. Und mit Anlegern über das Sharp Ratio zu diskutieren ist nicht zielführend.

Beste Grüsse aus dem Süden

Roland
(Der diese Woche Urlaub hat und sich mit Kommentaren die Zeit vertreibt.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]