Hallo Heike,
- ich habe noch 400 Aktien von United Internet
- von Risiko eingehen halte ich nicht sehr viel
Nur kurz: Ob man bei einem 12-Monats-Gewinn von 54%, aber
einem 27% Verlust in drei Monaten von „kein risiko eingehen“
sprechen kann… aber ist schon okay, ich find die auch gut.
Dieser Aussage stimme ich voll undganz zu.
Konkret bedeutet das:
10% z.B.auf ein Geldmarktkonto oder einen Geldmarktfonds.
20% z.B in einen längerfristig anlegenden Euro Geldmarktfonds.
Das wären 30% auf Geldmarktfonds, die aktuell kaum mehr als
die Inflationsrate erwirtschaften, hhhmmmmm… ehrlich
gesagt ist doch aktuell das eine oder andere GeldmarktKONTO
lukrativer mit 3% Zins.
Hier muss ich mich korrigieren. Da hat bei mir der Druckfehlerteufel zugeschlagen.
Richtig muss es heissen: 20% in einen längerfristigen Rentenfonds.
30% z.B in einen kurzfristig anlegenden Euro Rentenfonds.
10% z.B in einen „spekulativen“ Rentenfonds mit
Fremdwährungen.
40% Renten bei tendenziell eher steigenden Zinsen - vielleicht
ein klein wenig neben der Spur.
Die durchschnittliche Rendite der im Fonds enthaltenen Renten bei längerlaufenden Rentenfonds ist höher als die von Geldmarktanlagen.
Die durchschnittliche Duration der im Fonds enthaltenen Renten liegt hier bei vielleicht 4 Jahren.
Über die tendeziell steigenden Zinsen kann man auch anderer Meinung sein. Bei einer zu erwartenden Zinssteigerung von 2% wäre der Anteil von längeren Renten sicher zu hoch. Da gebe ich dir Recht. Eine solche Zinssteigerung wäre aber nur dann zu erwarten, wenn sich die Inflationsraten verdoppeln würden. Dieses Risiko sehe ich für die nächsten 24 Monate nicht. Und wenn ich nach ein oder zwei Jahren (weil nundie Zinsen wieder fallen) in längerfristige umschichte, kostet das wieder Geld.
Wir gehen hier von einer langfristigen Anlagestrategie aus. Wenn wir das Depot nun nach sagen wir 5 Jahren betrachten, werden wir denke ich, kaum einen grossen Unterschied feststellen, egal ob der langfristige Rentenanteil bei 30% oder bei 40% lag.
30% z.B.in einen breitgestreuten internationalen Aktienfonds.
Der ist sicher deutlich risikoärmer als Deine
Aktiendirektanlage!
Ich gehe davon aus, dass du nicht von Einmalanlage sprichst,
sondern von einem Sparplan!?
Ich spreche von durchaus von einer Einmalanlage, und das vor dem Hintergrung, dass das Kapital auf Sicht nicht benötigt wird.
Bei welcher Bank oder Sparkasse Du das machst, ist sicher
nicht so entscheident wie die Aufteilung, die Du wählst. Schau
bei der Beratung darauf, das Du von einem Spezialisten in
Geldanlagen und nicht von einem Allrounder beraten wirst. Und
da wirst Du in Karlsruhe sicher fündig. Ob die Post allerdings
solche Spezialisten hat, weiss ich nicht. Wahrscheinlich bist
Du bei einer Bank oder Sparkasse besser aufgehoben.
Beste Grüsse aus dem Schwabenland
Roland
P.S.: Das soll keine abwertende Kritik sein,
sehe ich auch nicht so, Deine Anmerkungen halte ich für qualifiziert.
ich wollte a)
meinen Senf dazugeben,
b) zum ausdruck bringen, dass ich das etwas anders sehe
das halte ich für gut
c) ist in diesem Forum aber auch klar, dass
selbst über notariell festgestellte Tagestemperaturen
unterschiedliche Meinungen kursieren.
Frank
Das Problem bei Anlageempfehlunge ist, das keiner die Glaskugel hat und jeder erst hinterher weiss, welche Anlage die Beste war.
Beste Grüsse aus dem Süden
Roland