Hallo Andreas!
Vielen herzlichen Dank für Deinen Beitrag!
Und gleich dazu: Herzlich willkommen in WWW!!! :o)))
Und jetzt auf Deine Frage hin: Persönlich kenne ich niemandem. Einmal, wg einer Frage aus dem Fremdsprachen-Brett bzgl Aussprache in Katalanisch, habe ich mit jemandem telefoniert. Aber das ist auch alles. Also ich würde sagen, kennen -Nein, wir kennen uns nicht. Zumindest nicht persönlich. Nur wenn man hier oft postet, lernt man sich ein bißchen kennen, wie A oder B denken. Sonst nichts. Ansonten gibt es die sog. ViKa (Visitenkarte), die Du jederzeit ansehen kannst, indem Du der Name des Verfassers anklickst. Bei mir, zB erfährst du, daß ich einen sohn habe und daß er David Robert heisst. So kann jeder von meinem Sohn als David Robert reden, goldrichtig liegen und uns trotzdem noch nie begegnet sein.
So ich hoffe das ist was Du mit Deiner Frage wissen wolltest. Wenn du mehr darüber wissen willst, nur zu! :o)))
Und jetzt zum Thema:
für ein dreijähriges Kind ist das sicher schwierig, die
„gesamte Konstellation“ zu verstehen. Aber manchmal reicht
meinen Kindern ein ganz kleiner Hinweis auf die Richtung,
alles weitere überlegen sie sich oft in ihren Köpfen selbst.
Ich glaube das ist sehr, aber sehr altersabhängig. Und mit 9 ja -durchaus. Mit 3 -Nein! Ich bezweifle sogar, daß sie aus einer Geschichte, die Rückschlüsse nehmen und sich danach fragen „kann das ein Hinweis auf mich gewesen sein?“
Maja fragt ja, ob David (kennt ihr euch hier im Forum alle
schon länger?) aktiv danach fragt; ich könnte mir vorstellen,
dass es schon ausreicht, wenn das Kind im Kindergarten oder
von Freunden gefragt wird „warum heißt du so und nicht
anders…“
Ich glaube es nicht, daß es ausreicht, denn:
-
Er heisst genauso wie ich. Sollte ich mal heiraten, wird sich daran auch nichts ändern. Sollte er Geschwister bekommen, so werden sie auch so heissen wie er. Also da ist nichts zu machen.
-
Dadurch daß er noch nicht lesen kann und die Kinder nicht mit Nachnamen gerufen werden, kann ihn so etwas nicht auffallen…
Ansonsten: Wie sollte er sonst heissen? Angenommen ich bin Helena Lopez und mein Freund (sein Vater) Josef Müller. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, so ist es durchaus üblich daß die verheirateten Eltern jeweils ihre Geburtennamen beibehalten. Bei uns in Spanien ist es sogar Pflicht, da keine andere Möglichkeit vorhanden ist.
es gibt tausend Möglichkeiten. Eventuell brauchst
Du ja gar nicht das ganze Thema bis in jede Tiefe erklären,
sondern nur dem Kind den ersten Zugang dazu zu zeigen;
Ja klar! Und dafür wollte ich eben eine Geschichte. Er wird vermutlich keine Rückschlüsse auf sich ziehen, wenn ich ihn frage zB weshalb Mowgli denkt daß der Wolf sein Vater ist. Er wird sagen er weiß es nicht und schön is. Es liegt an uns, sein Vater und mir, in die GEschichte einzugehen und ihn dann weiter mit ihm reden. Dafür wolte ich eben die Geschichte, weil Das Dschungelbuch kennt er IMO dafür viel zu gut.
meine
Kinder sagen dann meist erstmal nichts und Tage später kommt
dann eine Rückfrage - dann merke ich auch, was sie noch wissen
wollen und was vielleicht für sie gar nicht so interessant ist
(wir Erwachsenen aber (aus unserer Sicht!) unbedingt als
unverzichtbar wichtig ins Spiel bringen würden).
Ja genauso ist es. Aber der ersten Schritt? Und bei einem 3-jährigen??
Eine wirkliche Geschichte fällt mir auch nicht ein, aber würde
nicht die Geschichte von „Heidi“ und ihr Verhältnis zum
Großvater übertragbar sein? Eine nette Folge aus dieser
Zeichentrickserie herausgepickt, das Kind kennt sie vielleicht
sogar schon oder läßt sich zumindest leicht dafür
interessieren, danach eine Frage in der Art wie „warum hat der
Großvater die Heidi so lieb (und umgekehrt)“ (z.B. in dieser
Zeit in Frankfurt denkt Heidi oft an Großvater, nie taucht die
Frage nach dem leiblichen Vater auf) wäre evtl. ein Anfang?
Ja, aber dadurch daß seine sp. Großeltern ihn abgöttisch lieben (und umgekehrt) und neulich sein deutscher Opa leider eingeschlafen ist, weiß ich nicht so recht ob das wirklich taugt. Daß er sein heißgeliebter Opa nie mehr wiedersehen wird, hat er nicht kapiert. Soviel steht fest.
Egal wie, ich halte die Methode „sollen sie doch selber
Informationen fordern: ich helfe ihnen dann beim ersten
Schritt, wirklich laufen müssen sie alleine“ für ganz gut.
Aber erest ab gewissen Alter.
(Und der Hinweis im P.S. bzgl. der Diskussion: da gibt es
nichts zu diskutieren, völlig richtig)
Vielen Dank!!! :o)))
Schönen Gruß aus Nürnberg!
Helena