als ich beim Thema Beschneidung einmal einen Moslem fragte, ob das nicht weh getan hätte, antwortete er: Bei mir schon, aber heutzutage bekommen die Jungen eine lokale Betäubung.
Nun bekommen Moslems im Alter von 8 Jahre natürlich mit, was da an ihnen vorgenommen wird. Wie aber ist das bei Juden, die ja schon nach 8 Tagen beschnitten werden? Gibt es da heutzutage auch lokale Betäubung?
Wie aber ist das bei Juden, die
ja schon nach 8 Tagen beschnitten werden? Gibt es da
heutzutage auch lokale Betäubung?
Eigentlich eine Frage für’s Medizinbrett, schliesslich ist die frühkindliche Circumcision bei weitem nicht auf Juden beschränkt - im Gegenteil, jüdische Kinder dürften nur einen eher geringen Anteil weltweit einnehmen.
State od the art ist es jedenfalls, auch bei kleinen Kindern natürlich zu betäuben, entweder lokal oder Vollnarkose. Letztere ist üblicher, zumindest in modernen Gesundheitssystemen. Bei älteren Jungs oder Männern wird häufig nur eine Lokalanästhesie angewandt.
habe das bisher nicht erfahren (habe es ein paar mal mitgekriegt). oft gibt man man baby ein paar tropfen wein. bei einem älteren kind oder mann ist es natürlich was anderes. da ist es eine volle OP.
du hast zwar nicht direkt nach meinen proxy-Erfahrungen gefragt - aber hier bitte.
In Suedafrika werden junge Moslems meist irgendwann zwischen 6 und etwa 12,13 beschnitten. Heute meist in Krankenhaeusern. Meist mit Vollnarkose.
Ich habe ueber ein Jahr als freiwillige Helferin in der Kinderabteilung eines Krankenhauses gearbeitet und dort Kinder auf ihre Operationen vorbereitet. Das letzte 1/2 Jahr konnte ich nur noch Dienstag nachmittags hingehen, und da Mittwoch morgens die Beschneidungen (religioeus und medizinisch indiziert) dran waren, hatte ich hauptsaechlich diese Jungs als „Kunden“ (das erklaert zumindest meinen etwas ausgefallenen Wortschatz in Afrikaans, denn meine Arbeit in diesem Krankenhaus war der Ausloeser dafuer, dass ich Afrikaans gelernt habe).
Und nun zu dem Teil, bei dem Maenner immer ganz schmerzvoll das Gesicht verziehen, wenn ich davon erzaehle: bei verschiedenen Staemmen in Suedafrika (bei den Xhosa und den Sotho, nicht aber den Zulu) ist Beschneidung ein Teil der Mannwerdung: Halbwuechsige werden fuer mehrere Wochen oder Monate im Busch in Klassen zusammengehalten und werden dort von ‚alten Maennern‘ in allem unterwiesen, was sie zum Mann sein (innerhalb des Stammes) brauchen. Sie lernen Entbehrungen zu ertragen, bekommen Stammeswissen und religioese Unterweisung (hier ist der Brettbezug!) und muessen Mutproben bestehen. Am Ende werden sie - als aeusseres Zeichen ihrer Mannwerdung - beschnitten. Das geschieht auch heute noch ohne Betaeubung. Meist mit einem (hoffentlich scharfen Messer), manchmal mit geschliffenen Glasscherben. Es werden jedes Jahr etliche junge Maenner mit Infektionen, die daraus resultieren, in Krankenhaeusern eingeliefert. Es kommt auch immer noch zu Todesfaellen.
Obwohl ich beileibe kein Fachmann bin, habe ich mich damals mit Aerzten ueber Neugeborenenbeschneidungen unterhalten. Allgemeiner Konsensus war, dass eine Narkose (der Pieks) genauso schmerzhaft sei, wie die Beschneidung selbst, von daher mache man das bei Neugeborenen lieber ohne Betaeubung - dann sei die Belastung geringer. In Suedafrika werden maennliche Saeuglinge sehr oft beschnitten, unabhaengig von der Religion. Trotzdem ist diese Aussage ohne Gewaehr.
offtopic - entsetzt
oft gibt man man baby ein paar tropfen wein. bei
einem älteren kind oder mann ist es natürlich was anderes. da
ist es eine volle OP.
hi data,
ein paar Tropfen Wein!!!
Also ich hoffe, dass es sich bald rumspricht dass Alkohol die Gehirnzellen zerstört. Das gilt in besonderem Maße für Babys und Kleinkinder. Da die Gehirnreifung beim Neugeborenen ja noch nicht abgeschlossen ist werden durch das „bischen“ Alkohol schnell mal ein paar tausend Synapsen weggebrutzelt…
ich kann es echt nicht fassen was manche Leute mit Kindern für eine Scheisse machen.
da braucht man nicht so weit in die Exotik zu gehen: Der Schnulli in Gestalt eines zusammengebundenen Bausches aus ausrangierten Windeln, in Calvados (NW-Frankreich) oder Most (Süddeutschland) usw. getunkt, als übliches nächtliches Beruhigungsmittel für Säuglinge, ist erst paar Generationen her. Groß geworden ohne bedeutende Hirnschäden sind sie alle.
Zurück zur Religion: Ob der Glaube an das real existierende Fegefeuer für (z.B.) unkeusche Gedanken bei einem Zwölfjährigen im Vergleich wohl größere oder kleinere Schäden anrichtet? Ich mein jetzt nicht neurophysiologisch, sondern die betroffene Person in Gänze.
vielleicht suchst du dir dann auch mal zwei statistiken raus: die prozentzahl isrsaelischer quartalssäufer alkoholkranker im gegensatz zu mittel/nordeuropa, und dann die anzahl der getöteten verunfallten durch betrunkene autofahrer.
Groß geworden ohne bedeutende Hirnschäden sind sie alle.
In dem Ort, in dem ich lebte ein kleinwüchsiger, leicht zurückgebliebener Mann, ein Landwirt mit größeren Ländereien.
Von diesem Mann wird erzählt, dass er als Säugling eben zuviel Alkohol zu Beruhigung bekam.
Ich wäre mir also bezüglich deiner obigen Aussage nicht absolut sicher.
Also ich hoffe, dass es sich bald rumspricht dass Alkohol die
Gehirnzellen zerstört. Das gilt in besonderem Maße für Babys
und Kleinkinder. Da die Gehirnreifung beim Neugeborenen ja
noch nicht abgeschlossen ist werden durch das „bischen“
Alkohol schnell mal ein paar tausend Synapsen
weggebrutzelt…
*räusper*
Synapsen ungleich Neuronen (Gehirnzellen)
Synapsen sind nur die Verbindungen zwischen Gehirnzellen, um genau zu
sein, die Verbindung zwischen dem Axon der einen Nervenzelle
und dem Dendriten einer anderen.
Die Dinger bilden sich eh ständig neu, verschwinden wieder, und sind
im allgemeinen höchst variabel.
1.000 sind eine lächerlich kleine Zahl
Außerdem sind 1.000 von denen lächerlich wenig - es gibt ca. 100
Milliarden Nervenzellen im menschlichen Gehirn (ist aber nur n
Schätzwert ), da machen 1.000 oder auch 10.000 nur wenig
unterschied.
(Ich habe jetzt akut keinen Bock, ne Quelle zu suchen, aber AMAIK
sterben bei einem gesunden Erwachsenen täglich ein paar 100.000 bis
1.000.000 Hirnzellen)
Alkohol tötet Zellen erst in enorm hohen Konzentrationen
Alkohol wirkt erst bei Konzentrationen von ca. 20 - 30% tödlich auf
Zellen, zum desinfizieren wird Alkohol in weit höherer Konzentration
verwendet (so >60%). Diese hohen Konzentrationen treten nicht im
Körper auf - bei ungefähr 4 °/OO, also
zehntelprozent, liegt die Todesdosis für den Durchschnittmenschen.
Das sind also 0,4% Alkohol im Blut, wobei ich schätze, das ins Gehirn
eher weniger kommen.
Alkohol wirkt „nur“ auf Synapsenbildung, und bei Kindern
anscheinend auf die körperliche Entwicklung.
Alkohol tötet also keine Hirnzellen, sondern stört die Art, wie sie
sich zusammenschalten.
Außerdem wirkt es anscheiend auch auf die körperliche Entwicklung,
aber über die Mechanismen habe ich wenig Ahnung.
Ich möchte hier keineswegs Werbung machen, Kindern Alkohol zu geben, aber mich nervt es jedesmal extrem, wenn jemand Fachbegriffe durcheinander wirft.
Besonders wenn die Person ein bischen recht hat, aber den Mechanismus völlig verplant, und das ganze dann „wissenschaftlich“ aufzieht.
ich kann es echt nicht fassen was manche Leute mit Kindern für
eine Scheisse machen.
Wir wollen die Kirche im Dorf lassen - das Kinder Alkohol in niedrigen Dosen abbekommen ist wohl unvermeidlich … sobald man Zucker mit Luftabschluss hat, bildet sich Alkohol durch Gärung.
Das Zeug ist absolut allgegenwärtig, sonst hätten wir das Enzym zum Alkoholabbau nicht.
Versteh mich nicht falsch, ich bin absolut dagegen Kinder auf regelmäßiger Basis mit Alkohol zu betäuben, aber einmal zur Feier des Tages ein paar Tropfen Wein hat wohl eher einen psychologischen Effekt auf die Eltern (und die berufsmäßigen Gutmenschen) als auf das Kind.
(In flüßigen Arzneimitteln ist z.B. ziemlich häufig Alkohol drin - in
relativ hohen Konzentrationen. Würdest du es als Körperverletzung bezeichnen, einem Kind Hustensaft zu geben?
Prospan® Hustentropfen enthalten zum Beispiel 47 Vol.-% Alkohol.)
Obwohl ich beileibe kein Fachmann bin, habe ich mich damals
mit Aerzten ueber Neugeborenenbeschneidungen unterhalten.
Allgemeiner Konsensus war, dass eine Narkose (der Pieks)
genauso schmerzhaft sei, wie die Beschneidung selbst, von
daher mache man das bei Neugeborenen lieber ohne Betaeubung -
dann sei die Belastung geringer.
Ich weiß, das ist vermutlich eher eine Frage fürs Medizinbrett, aber wie kommt man denn auf diese Idee ? Ist das wissenschaftlich haltbar ? Offenbar geht man bei Männern und größeren Jungs doch auch nicht davon aus, dass der Pieks der Narkose genau so schmerzhaft ist, wie die Beschneidung.
Wo siehst Du das Problem? Das wird sicher unterschiedlich gehandhabt.
Ich kenne ein halbes Dutzend „Christen“, die auch beschnitten wurden. Alle mit Betäubung.
Ein kleiner Moslemjunge aus einem zentralafrikanischen Kral wird sicher nicht betäubt. Das gehört zur Mannwerdung und geschieht aus Mangel an Ärzten und aus Mangel an Wissen, dass es Betäubung gibt. Das macht Opa so, wie seit Jahrhunderten üblich.
Viel schlimmer sind die Mädchen dran, die auch beschnitten werden.
wirklich fuer’s Medizinbrett und ich berufe mich hier nur darauf, was mir ein paar Doktors mal erzaehlt haben.
(saubloedes Argument): Hunde, denen der Schwanz kupiert wird, kriegen - sofern man das in den ersten paar Tagen nach der GEburt macht - auch keine Anaesthesie.
Es ging auch um die Wirkung der Narkose.
Meine Soehne wurden ein paar Mal genaeht - wenn es nicht mehr als drei Stiche waren, immer ohne Narkose (weil das ja nur ein Stich mehr sei, als die Spritze, wurde damals auch gesagt)
Persoenlich nehme ich an, dass da ein Glaube herrscht, dass Babies nicht so viel fuehlen (!) wie Erwachsene. Da noch niemand das Gegenteil berichten konnte…
In dem Ort, in dem ich lebte ein kleinwüchsiger, leicht
zurückgebliebener Mann, ein Landwirt mit größeren Ländereien.
Das aber kann auch populationsgenetische Ursachen haben. Hat man oft in ländlichen Gegenden. Die meisten Leute da haben nur eine Großmutter.
Von diesem Mann wird erzählt, dass er als Säugling eben zuviel
Alkohol zu Beruhigung bekam.
Ja, wenn man dem Kinde täglich Alk einflößt, mag das wohl sein. Es ging aber nur um eine einmalige Verabreichung von ein „paar Tropfen Wein“ zum Zwecke der Beruhigung.
Alternativ hätte die moderne Medizin gewiss auch einige nette Produkte bereitgehalten.
In dem Ort, in dem ich lebte ein kleinwüchsiger, leicht
zurückgebliebener Mann, ein Landwirt mit größeren Ländereien.
Von diesem Mann wird erzählt, dass er als Säugling eben zuviel
Alkohol zu Beruhigung bekam.
Alle männliche Juden bekamen früher und auch heute noch immer sehr viele bei ihrer Beschneidung diese Form der Betäubung und ich kann nicht erkennen, dass Juden nun kleiner oder dümmer sind. Das normale Vorurteile geht ja fast genau in die andere Richtung
ein paar Tropfen Wein!!!
Also ich hoffe, dass es sich bald rumspricht dass Alkohol die
Gehirnzellen zerstört. Das gilt in besonderem Maße für Babys
und Kleinkinder. Da die Gehirnreifung beim Neugeborenen ja
noch nicht abgeschlossen ist werden durch das „bischen“
Alkohol schnell mal ein paar tausend Synapsen
weggebrutzelt…
Hi Sue,
Synapsen sind schädlich. Sie verbinden Zellen, sie lassen Denken zu. Evtl. sogar kritisches Denken, wohl auch noch systemgefährliches Denken?
Das wollen wir alle nicht. Da ist Alk schon besser. ))