Bevorzugt Gott manche Menschen?

Hallo,

Die Vorstellung daß ein Allmächtiges Göttliches Wesen, das die
Macht hat mit einem Gedanken Welten zu erschaffen,irgendwelche
menschlein, warum auch immer bevorzugt oder bestraft, scheint
mir Unwarscheinlich.
Dies währe eines wirklich Allmächtigen Gottes nicht Würdig.

ich kann es mir ja auch nicht vorstellen, darum meine Frage.
Also bist Du der Ansicht, dass es quasi Schicksal ist, ich
mich damit abfinden und das beste draus machen sollte?

Ja,dieser Ansicht bin ich.

Du stellst Deine Frage in der Annahme einer Göttlichen Existenz.
Angenommen es gäbe etwas Göttliches das Glück und Unglück verteilt.
Mir ginge es wie Dir es währe schwer für mich eine Erklärung zu finden warum z.b. täglich unschuldige Kinder unter Qualen verhungern und ich im Glück schwelge.
Niemand kann dies für mich Verständlich erklären.
Aber eben dies ist mit ein Hauptgrund meiner Atheistischen Einstellung.
Die Erklärung nach Glück ist auch sehr Glaubensabhängig.
Es währe sehr Interessant was für ein Schluss Du für Dich aus den Postings ziehst,da du ja noch keine festgelegte Glaubensrichtung hast.

Gruß
Markus

Hallo Natascha,

erst mal: Gute Besserung!

Es liegt sicher auch an der Einstellung des Menschen.
In Deinem Fall denke ich, dass Deine positive Einstellung
einen Grossteil zu Deinem Glück beiträgt.

Okay, um es direkt auf Gott zu beziehen, der ja die Menschen
zu sich bringen will - je nach Einstellung des Einzelnen zeigt
sich Gott entsprechend „positiv“ oder „negativ“?

ich würde eher sagen, der Mensch sieht Gott „positiv“ oder „negativ“.

Wenn ich also immer nur negativ denken würde,
käme ich eher zu Gott, indem es mir mal so richtig mies ginge
und ich in dieser Situation anfinge, mich mit Gott zu
beschäftigen?

*grübel*
So kompliziert habe ich das noch gar nicht betrachtet :wink:

Lass uns die beiden Dinge mal trennen.

Glück oder Unglück kommen nicht zwangsläufig von Gott. Sie können verschiedene Ursachen haben. Auch, was Du als Glück oder Unglück ansiehst, hängt von vielen Faktoren ab.
Aber der postiv Denkende sieht eher das Glück.

Jetzt der Bezug zu Gott.
Der positiv Denkende dankt Gott für sein Glück, wenn er an einen Gott glaubt.
Der negativ Denkende macht Gott für sein Unglück verantwortlich, hält Ihn für ungerecht, oder sieht sich in der Annahme bestätigt, dass es keinen Gott geben kann, weil es ihm so schlecht geht.

Dass die Suche nach Gott meist im Unglück beginnt, liegt wohl daran, dass man Gott als „letzten Ausweg“ sieht. Und viele Menschen vergessen Gott, wenn es ihnen wieder besser geht. Ja manche denken, dass es auch ohne Gott besser geworden wäre.

Wie auch immer. Dankbarkeit ist gefragt :wink:

Und wenn Du der Meinung bist, Gott hätte Dir mehr Glück als anderen geschenkt, ist das sicher ein Grund, dankbar zu sein.

Gruss Harald

Hallo Tychi:

Ich war mal mit so ganz Religioesen unterwegs. Nette Menschen,
aber ihr Weltbild…Sie nahmen die Bibel woertlich.

ich nehme die Bibel auch wörtlich :wink:

Aber ich such mir nicht nur jene Stellen raus, die meine These bestätigen sollen.

Da bekam ich zur Antwort: „Es geht dir so gut, weil der Teufel
deine Seele schon hat. Nur denen, die an Gott glauben macht er das
Leben schwer, damit sie den Glauben an Gott verlieren. Dich aber hat
der Teufel sicher, und damit du gar nicht erst auf den Gedanken
kommst, Gott je zu brauchen,
raeumt dir der Boese alle Hindernisse aus dem Weg.“

na ja, das ist eine Möglichkeit.
Aber es gibt auch noch ganz andere Erklärungen, die auch mit der Bibel übereinstimmen.

Es gibt auch viele Beispiele, wo es Gläubigen gut gegangen ist. (Abraham, Joseph, David)

Gruss Harald

Hallo Markus

Die Vorstellung daß ein Allmächtiges Göttliches Wesen, das die
Macht hat mit einem Gedanken Welten zu erschaffen,irgendwelche
menschlein, warum auch immer bevorzugt oder bestraft, scheint
mir Unwarscheinlich.
Dies währe eines wirklich Allmächtigen Gottes nicht Würdig.

ich kann es mir ja auch nicht vorstellen, darum meine Frage.
Also bist Du der Ansicht, dass es quasi Schicksal ist, ich
mich damit abfinden und das beste draus machen sollte?

Ja,dieser Ansicht bin ich.

Du stellst Deine Frage in der Annahme einer Göttlichen
Existenz.
Angenommen es gäbe etwas Göttliches das Glück und Unglück
verteilt.

Das es etwa göttlioches geben kann, heisst noch lange nicht, das Dies Glück und Unglück verteilt.

Mir ginge es wie Dir es währe schwer für mich eine Erklärung
zu finden warum z.b. täglich unschuldige Kinder unter Qualen
verhungern und ich im Glück schwelge.
Niemand kann dies für mich Verständlich erklären.

Dann werde ich es mal versuchen, auch wenn ich mir bewusst bin, dass ich dies nicht 100%ig kann.

Die Tragik die du als Beispiel schilderst, geht von 2 Annahmen aus.

  1. Dies sei wirklich tragisch.
    In Anbetracht der kurzen Zeit in der wir leben im Vergleich zur Unendlichkeit ist alles leid hier sehr relativiert.
  2. Du gehst von einem individualistischen Menschenbild aus, wie praktisch alle Europäer. wenn man ein anderes Bild hat, dann kann zB schlechte taten einer Gruppe von Menschen, oder auch nur eines Menschen eine gruppe die ganze Gruppe treffen. Beispiel Fussballmannschaft. Findest du es richtig dass der Stürmer der 2 Tore schoss verliert, nur weil der torhüter drei ganz leichte Bälle reinliess? Kaum einer würde da von Ungerechtigkeit sprechen, da einfach die Manschaft als ganzes emehr Tore bekam verloren hat, auch wenn die Mannschaft den besten Spieler der Welt hat.
    uNTER DIESEM ASPEKT HAT DIE ERBSÜNDE NEBENBEI AUCH NOCH EINEN EINFLUSS AUF DAS UNGLÜCK IN DER HEUTIGEN WELT.

Im weiteren hat Gott dem Menschen die völlige Entscheidungsfreiheit gegeben! Dh. der Mensch kann sich für das schlechte entscheiden und das schlechte hat immer schlechte Auswirkungen. (siehe auch obige Erbsünde). Wenn Gott also das schlechte verhindern möchte, dürfte der mensch nichts mehr schlechtes machen, also hätte er nicht mehr die Entscheidungsfreiheit. Anders gesagt, in der Entscheidungsfreiheit des Menschen liegt eben auch das nachfolgende Gute wie böse dass es in der Welt gibt und geben wird.
Bsp: Wenn Du Kinder hast, werden sie irgendwann volljährig sein und selber entscheiden dürfen. Du kannst Ihnen bis dann und auch noch nach der Volljährigkeit sagen, was sie warum und wie tun bzw. unterlassen sollen. Du wirst aber nicht verantwortlich sein, wenn Deine volljährigen Kinder sich nicht an deinen Rat halten (falsches tun und sündigen) und es dadurch schlechte konsequenzen ergibt. Diese schlechten konsequenzen können auch andere treffen (zb Mord) welche unschuldig sind. Also ist es doch auch nicht statthaft, Gott das Unglück auf dieser Welt zuzuschieben, obwohl man sich nicht an seine Gebote gehalten hat. Und schon gar nicht wenn es Menschen trifft, die nie die Beziehung zu Gott suchten.

Aber eben dies ist mit ein Hauptgrund meiner Atheistischen
Einstellung.

Wie oben erwähnt, ist dies für mich gerade das Gegenteil. enn die Menschen sich nach Gott ausrichten würden und wenn sie seine für uns gutgemeinten gebote halten würden, dann gäbe es solche schrecklichen sachen wesentlich weniger. U.a. hat er auch geboten, für die Armen und schwachen einzustehen, dh zB mit Spenden das Leid zu lindern.

Es währe sehr Interessant was für ein Schluss Du für Dich aus
den Postings ziehst,

Da wäre ichauch interessiert…

Gruss
beat