Hallo an alle!
Vielleicht erscheint es den meisten von Euch komisch, aber mich bewegt diese Frage unglaublich.
Zur näheren Erklärung: Ich war mir mit 10 Jahren schon sicher, keine Kinder zu wollen, spürte aber auch, dass es eine Art Blockade sein müsse. Im weiteren Leben reagierte ich auf den Gedanken an ein Kind mit Panikattacken. Ich lies mich mit 30 sterilisieren, dann wurde es besser. Vor zwei Jahren ging ich wegen schweren Depression in Psychotherapie - die Depressionen sind völlig weg und die Ursache wurde gefunden: Mißbrauch in der Kindheit.
Nun habe ich zum ersten Mal (ich bin 40) in meinem Leben wirklich die Wahlmöglichkeit (allein das ist für mich ein unglaublicher Luxus) und spüre auch das Bedürfnis nach Familie, aber all die Gedanken, Überlegungen und Ängste, die andere (Frauen) wahrscheinlich in der Pubertät durchmachen, kommen jetzt hoch und verwirren mich.
Also zu meiner Frage: Warum viele KEINE Kinder wollen, weiß ich, bitte keine Statements dazu, das würde nicht helfen.
Helfen würde mir - und darum bitte ich Euch - mir zu schreiben, war Eure innersten Beweggründe sind, Kinder zu haben/haben zu wollen.
Ich danke allen schon im Voraus.
Birgit
Hallo
Also zu meiner Frage: Warum viele KEINE Kinder wollen, weiß
ich, bitte keine Statements dazu, das würde nicht helfen.
Helfen würde mir - und darum bitte ich Euch - mir zu
schreiben, war Eure innersten Beweggründe sind, Kinder zu
haben/haben zu wollen.
Der „biologistische“ Gesichtspunkt:
Jegliche Investition an Zeit, Mühe oder Zuwendung, die
nicht auf die eigenen Kinder gerichtet ist, ist am Ende
verloren.
Um andere Motivationen für wahr zu halten,
bedarf es einer gehörigen Portion
guten Glaubens 
Grüße
CMБ
Hallo Birgit,
es gibt nichts schöneres auf der welt, als zu sehen, wie sein eigenes kind gross wird, sich entwickelt, eine eigene persönlichkeit wird.
das ist doch unser eigentlicher lebenssinn, oder ???
Hallo Birgit,
ich kann dir meine Gründe nicht wirklich beschreiben, was auch daran liegen mag, dass ich würde ich es versuchen, hunderte von Seiten bräuchte. Ich liebe Kinder und das in nahezu jedem Alter. Ob Junge oder Mädchen ist dabei auch fast egal. Beide haben „Vor- oder Nachteile“ wenn man bei Kindern überhaupt davon reden kann.
Wir haben zwei Kindern, zwei Jungs, Bjarne ist jetzt 3 ½ und Davin wird jetzt 1. Sobald ich abend nach Hause komme und meine Beiden Rocker sehe, ist alles andere wie weggeblasen. Die Arbeit, der Stress einfach alles. Der grosse kommt zu Tür gelaufen, flippt fast aus vor Freude und ruft Papa mein Papa, mein Lieblingspapa (bin mir manchmal nicht ganz sicher ob er noch einen hat der nicht sein Liebling ist 
Der kleine nimmt den Kopf runter beim Robben, gerade so als würde er dadurch aerodynamischer und somit schneller und robbt auf mich zu. Wenn ich mich dann ausgezogen habe, und so mit Ihnen auf dem Fussboden liege, toben und krabbeln sie über mich und die Welt ist in Ordnung.
Weißt du was ein Babyküsschen ist ? Wenn der kleine dir mit offenem Mund und sabbernden Lippen versucht einen Tuschi auf die Nase zu geben. In solchen Momenten weiss ich nicht ob ich es einfach nur schön oder nass finde.
Wie soll man dir all dieses Beschreiben. Ich glaube wenn du bei uns zu Besuch wärest würdest du nach einem Tag fragen ob du die kleinen mitnehmen dürftest.
Ich will dir gar nicht viel raten, vielleicht nur eins, gehe einfach mal an einen Ort wo viele Kinder sind, egal ob ein Spielplatz, ein Schwimmbad in dem Babyschwimmen angeboten wird, ein Kasperltheater, einen Zirkus und guck den lieben kleinen ein paar Stündchen zu. Hinterher wirst du wissen was ich versucht habe zu schreiben.
Liebe Grüsse
Me
Hallo Birgit,
alles was für mich zu diesem Thema zu sagen war, hat Reinhard Mey wunderschön in seiner CD „Mein Apfelbäumchen“ beschrieben.
Ich bin leider nicht poetisch begabt - aber das wars ganz einfach.
http://www.musicline.de/en/product/Mey%2CReinhard/Me…
aufgrund einer miesen Kindheit wollte ich auch nie Kinder haben - ich mach es jetzt (hoffentlich) besser.
Viele liebe Grüße
Carina
Früher konnte ich mit Kindern nicht viel anfangen.
Also ich meine, ich hab sie nicht gehasst oder so, aber ich war auch nicht traurig, wenn sie wieder weg waren. Babykotze auf der Schulter … Oh Gott!!!
Horror war es, wenn meine Freundin mit ihrem Baby kam (das ich zugegebenermassen sehr süß fand) und das Kind hat alles angefasst, mit diesen klebrigen Fingern, alles in den Mund genommen, eingespeichelt und abgekaut. WAAAH!
Was tut man da? Ich war nicht sicher wie man da reagiert und hab mir geschworen, sollte ich je ein Kind haben, würde es nicht die Chance haben, meine „Schätze“ abzusabbern.
Ich dachte da an so ein tolles Sicherheitsregalsystem, bei dem alles auf einer Höhe von ca. 1.50m schwebt, während das Kind unten auf einer abwaschbaren Fläche sitzt und abwaschbares Spielzeug ablutscht. *g* 
Genauso hab ich mit hochgezogenen Brauen das Drama im Supermarkt beobachtet, Kind lässt sich schreiend zu Boden fallen, tritt, heult, will Schokolade. Mir war klar, dass mir sowas nie passieren würde. Mit arrogantem Blick zur unfähigen Mutter stolzierte ich nach Hause in meine saubere, ruhige, Single Wohnung.
Naja, trotzdem wollte ich irgenwann ein eigenes Kind und hatte es auch bald.
Wie soll ich es beschreiben …
Nach der Geburt bekommst du das kleine Würmchen in den Arm und du schaust es an und … du weisst warum.
In dem Moment ist alles sonnenklar.
DAS ist es wofür es sich zu leben lohnt und was soll ich sagen - auch wenn die Kleinen dich zur Weissglut bringen und fasst um den Verstand ärgern können - es wird dir plötzlich total egal, ob sie alles anfassen und einspeicheln, ob sie trotzig sind oder ob die Nase läuft … es wird dir egal, denn wenn du so ein zahnloses grinsen bekommst oder einen nassen Sabberkuss oder ein „ich hab dich lieb“ das ist so schön… das knn man echt nicht beschreiben.
Wenn dein Kind morgens zu dir ins Bett krabbelt um zu kuscheln, oder wenn es dir im Winter Hausschuhe ans Bett bringt damit du keine „kalten Fussi’s“ bekommst … wenn dein Teenager dir sagt, du bist die tollste und coolste Mama der Welt… *schwärm*
Ich hatte eine Kollegin, die hatte keine Kinder, denn, wie sie erzählte, wollte sie nie eines haben. Teurer Urlaub, tolle Wohnung, großes Auto, super Job, alles lief so Klasse, warum dann einen kleinen Schreihals der nur Geld kostet?
Irgendwann, so mit 43, 44, kam der Wunsch hoch nach einem Kind, leider zu spät, denn sie kam bald darauf in die Wechseljahre und hat es immer bereut, keine Kinder zu haben - so hat sie es mir zumindest erzählt. Sie hat mir immer leid getan.
Hallo Birgit (und alle anderen)!
Meine Tochter wurde im August drei Jahre alt. Sie war alles andere als geplant; von ihrem „Entstehen“ erfuhren wir kurz nach unserer unharmonischen Trennung. Das Chaos dauert durch ignorantes Verhalten der Mutter noch immer an, aber wenn meine Kleine bei mir ist, DANN lebe ich erst richtig.
Irgendwann bat ich sie um einen Kuss. Sie sagte: „sowas macht man nicht“ Ich erwiderte: „Wenn man sich lieb hat darf man das!“ Seither, wann immer ich ein Küschen von ihr kriege, legt sie die Hände um meinen Hals und sagt „wenn man sich liebhat darf man das!“ - und lächelt.
Ja, ich will noch mehr Kinder. Und ich hoffe bald! (Auch wenn die Partnerin dafür noch nichtmal gefunden ist …) Aber ja, ich will Kinder. Will nochmal diesen schwangeren Bauch voller wahrem Leben streicheln; will nochmal dabeisein, wenn Leben auf die Welt kommt. Will nochmal all diese ersten Momente voller Zärtlichkeit und Brüllerei. Und vieles, vieles mehr.
Ich dachte auch bevor es Lisa gab, der Liebe begegnet zu sein. Aber das war nie so intensiv. Jemand fragte mich mal, warum ich eigentlich schon so früh während der Schwangerschaft sooo sicher war, dass es ein Mädchen wird. Und ich sagte: „Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, ich war in meine Tochter schon verliebt, bevor sie da war.“
Und wenn wir mit der U-Bahn fahren, sie neben mir sitzt und ihren Kopf an mich lehnt, dann sagt sie manchmal mit Blick auf unser Gegenüber: „Mein Papa!“ Dann könnt ich heulen vor Stolz. So wie jetzt. Und ab morgen ist sie wieder bei mir! *freu*
Das Lachen des eigenen Kindes ist, als wenn man einen Grauschleier von der Welt reißt. Danke, Lisa! Ja, ich will noch mehr davon.
Viele stolze, verliebte Grüße
Vince.
Hallo Birgit,
ich habe drei Kinder und auch wenn es nicht immer schön oder einfach ist, würde ich es immer wieder machen.
Diese kleinen Wesen zu sehen, die kleinen Händchen und Füßchen zu streicheln, zu sehen, wie sich ein Kind entwickelt, wie es die Welt entdeckt, dass ist schon ein schönes Gefühl.
Wenn dein Kind sich freut, wenn es dich sieht, und mit ausgebreiteten Armen und einem strahlenden Gesicht auf dich zukommt, das tut schon gut.
Ich merke, dass auch ich mit meinen Kindern wachse, man hat eine andere Sicht auf viele Dinge.
Aber ich muss ja auch zugeben, dass ich sie manchmal schon an die Decke hängen möchte(sinnbildlich).
Aber alles in allem liebe ich meine Kinder sehr.
Liebe Grüße
lujuma
Hallo Birgit,
deine Zweifel kann ich gut verstehen. Auch ich habe wesentliche Teile meiner Pubertät viel später erlebt als üblich. Ganz wichtig dabei war die Schwangerschaft: den eigenen Körper annehemen, indem ich die Veränderung akzeptiere. Dem Körper zu vertrauen und es einfach gut werden zu lassen, das waren wichtige Erfahrungen. Dies waren aber nicht die Gründe, aus denen heraus wir uns für kinder entschieden haben, das kam eher überraschend.
Wir haben uns trotzdem vor der Zeugung unserer Kinder ganz bewusst Gedanken dazu gemacht, nicht zuletzt, weil wir anfangs eigentlich ein Kind adoptieren wollten, und da wird man sehr genau über seine Gründe befragt.
Ich war bis dahin auch keine große Kindernärrin, konnte nicht viel mit ihnen anfangen und schon gar nicht mit Babys. Und trotzdem war er ganz stark da, der Wunsch nach einem Kind. Dafür Worte zu finden und anderen zu beschreiben war ein längerer Prozess und ist auch nicht rational nachzuvollziehen. Das untrügliche Gefühl und die Sicherheit des Wunschs nach einem Kind, bestand einfach darin, dass in meinem Herz noch Platz ist für die Liebe zu einem Kind, dass in meinem Leben noch Platz ist für ein Kind. Mit dem Kind gemeinsam zu leben, ihm die Welt zu zeigen und sie mit ihm und durch es neu zu erleben, das war die Ursache bei mir.
Das Gefühl der absoluten, reinen Liebe, der Zusammengehörigkeit, der Gemeinsamkeit, das ist es, was ich durch die Kinder erfahren habe.
Dieses Glück hilft auch, die Ängste und Sorgen, die ein Leben mit Kindern auch mit sich bringt, zu bewältigen.
Alles in allem: meine Kinder bereichern mein Leben und geben ihm einen tiefen Sinn.
Alles Gute bei deiner Auseinandersetzung mit dem Kinderwunsch!
Ulla
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Birgit,
und Sehnsucht viel Liebe zu geben. Das Abenteuer Eltern! Wie werde ich Situationen in meinem Leben meistern, wenn ich nicht nur für mich die Verantwortung trage?
Ich war mir mit 10 Jahren sicher, Kinder zu wollen. Ich wuchs in kinderreicher Umgebung auf und bis auf den üblichen Ärger mit den ewig rückständigen Eltern, mit viel Wärme.
Mit ca. 20 kam ich dann in Kreise der emanzipierten Frauenbewegungen und erkämpfte mir eine Selbständigkeit, die in meinem Umfeld nicht selbstverständlich war.
Ab 25+ kamen dann Grundsatzüberlegungen über mein zukünftiges Leben, was will ich erreichen, welche Werte sind für mich wichtig.
Mit 28 Jahren stand ich dann vor der Entscheidung einen großen Sprung auf der Karriereleiter zu machen(mein Boss stand kurz vor der Pension) oder doch eine Familie zu gründen.
Keine Kinder…nie zu wissen welches Wunder mein Körper zustande bringt? Fremde Kinder sehen und sich fragen, wie wohl meine Kinder aussehen würden, wie sie sich entwickeln, welche Talente und Eigenschaften sie mitbekommen haben?
Nie Mutter sein, nie diese innige Verbundenheit zum Kind fühlen, nie den Stolz auf diese kleinen Wunderwesen?
Ich hatte viel mehr Bedenken in meinem Leben etwas Entscheidendes zu versäumen, wenn ich auf Kinder verzichte, als auf eine Karriere und großartige Urlaube und Boutiquenbummel.
Die intensivsten Gefühle in meinem Leben habe ich als Mutter erlebt und ich bin heute froh darüber, nicht darauf verzichtet zu haben.
Liebe Grüße von
Kerbi
Hallo 
Ich habe vor 10 Wochen meine kleine Tochter bekommen. Sie war kein Wunschkind und ich hätte sie beinahe… ich mag gar nicht daran denken… nicht behalten.
Wenn ich sie anschaue, bin ich so glücklich, sie ist das süßeste Etwas auf der ganzen Welt (meine ich *fg*). Seit drei Wochen lächelt sie mich an und ich bin soooooooooooo happy über jedes einzelne Lächeln. Schon in der Schwangerschaft habe ich mich in mein Kind verliebt, über jeden einzelnen Tritt habe ich mich gefreut, nur nicht über jedes Kilo *fg*
Wenn du morgens neben deinem kind (sie schläft bei mir mit im bett) aufwachst und sie dich anlächelt und verschlafen aus ihren kleinen augen guckt;geht die sonne nochmal auf
das ist das gefühl eine mutter zu sein… und es ist super
ilkA
Hallo Birgit,
was kann man jetzt noch schreiben, nachdem so viele Menschen, so viele schöne Worte geschrieben haben?
Als ich die Antworten las, kamen mir vor Rührung schon mal die Tränchen ins Knopfloch.
Wir sind gerade in einer nicht so leichten Phase. Unsere Tochter ist jetzt gut 5 Jahre, sie macht wohl gerade mal wieder eine Phase des „ich distanziere mich von meiner Mama“ durch. Das kann soooo nervig sein.
Als ich jetzt aber die Statements der anderen las, vielen mir so viele Dinge ein, die mir nur meine Tochter geben kann, dass ich den ganzen Frust schnell wieder vergesse.
Das eigene Kind bringt einen so in Wallung, wie es kein anderer Mensch schafft.
Ich denke manchmal, dass sie dasjenige in meinem Leben ist, was ICH geschafft habe. Ich habe sie 9 Monate lang in mir getragen, ich habe ihre ersten Bewegungen gespürt. Sie hat sich gewehrt, wenn ich zu lange in Besprechungen gesessen habe, wenn ich Musik hörte, die ihr nicht gefiel. Anders hat sie sich bemerkbar gemacht, wenn sie sich wohl fühlte, die Bewegungen waren sanfter.
Und als sie dann auf der Welt war, kam ein unbändiger Stolz dazu, als sie anfing zu laufen, zu sprechen, wie sie sich anderen Personen gegenüber verhält… sie ist einmalig und sie kommt von UNS.
Ich weiss nicht, ob wir je noch ein anderes Kind bekommen, aber eines weiss ich:
Wenn wir unsere Tochter nicht hätten, unser Leben wäre arm.
Ich wünsche dir Kraft für deinen Weg, egal wie du dich entscheidest.
einen schönen Tag wünscht
Conny
die Depressionen
sind völlig weg und die Ursache wurde gefunden: Mißbrauch in
der Kindheit.
Auch wenn es mich nichts angeht, so bin ich einfach mal erstaunt, dass man von seinem eigenen Mißbrauch nichts wissen kann (bzw. so stark verdrängt hat). Das ist aber ein anderes Thema, welches mich durchaus interessiert.
Nun habe ich zum ersten Mal (ich bin 40) in meinem Leben
wirklich die Wahlmöglichkeit (allein das ist für mich ein
unglaublicher Luxus) und spüre auch das Bedürfnis nach
Familie, aber all die Gedanken, Überlegungen und Ängste, die
andere (Frauen) wahrscheinlich in der Pubertät durchmachen,
kommen jetzt hoch und verwirren mich.
Also zu meiner Frage: Warum viele KEINE Kinder wollen, weiß
ich, bitte keine Statements dazu, das würde nicht helfen.
Helfen würde mir - und darum bitte ich Euch - mir zu
schreiben, war Eure innersten Beweggründe sind, Kinder zu
haben/haben zu wollen.
Ich danke allen schon im Voraus.
Tja meine innersten Beweggründe waren schon immer, dass es einfach zum Leben dazu gehört Kinder zu haben (machen) und wenn man etwas absichtlich nicht macht, was zum Leben dazu gehört, dann wirkt sich das negativ auf einen selbst aus.
Als weiteren Beweggrund ist der davon abgeleitete Glaube, dass ich in meinen Kindern weiterlebe, also ich allein das Gefühl habe durch mein Kind mein eigenes Ich über meinen eigenen Tod hinaus zu „retten“.
Jetzt habe ich eine Tochter und ich fühle eine tiefe Verbundenheit. Ich muss aber sagen, dass mir meine Frau immer noch wichtiger ist als meine Tochter, bzw. ich eine stärkere Verbundenheit zu meiner Frau fühle. Seit meine Frau unser Kind geboren hat ist die Verbundenheit noch gewachsen.
Seit ich meine erste Tochter habe verspüre ich den Wunsch nach noch mehr Kinder. Meine Schwester hat vier Kinder und das gilt es einzuholen! 
Lieben Gruß
Skyver
Hallo Birgit,
ich bin zu meinem Kind gekommen wie die Jungfrau… Naja, weißt schon
Ich wollte (war ich mir da wirklich so sicher?) auch nie Kinder. Aber ich war ja auch noch jung und all das nicht wirklich ein Thema. Dann war es soweit, trotz Pille schwanger von Mann, bei dem klar war, dass das NIE klappen würde… Egal!
Durch mein Kind hat sich mein Leben total geändert: ICH habe mich total geändert! Wenn ich das in einem Satz zusammenfassen müsste, würde ich sagen: „Wenn man ein Kind hat, nimmt man sich selber nicht mehr so furchtbar wichtig!“
Das ist eigentlich auch schon meine Hauptargumentation!
Wenn Dir das zu einfach gestrickt ist, verliere ich mich gerne in Details 
Ganz liebe Grüße und ein kleiner Tipp: Mit einem Kind/Familie kann man sein Leben nur bereichern!
Jana
Hallo,
ich traue mich ja kaum die Anzahl von Monologen zu unterbrechen aber bei deinem Artikel kam ich ins Grübeln. Du bist deiner Frau mehr verbunden als deinem Kind. Ich lasse es mal so stehen und setze Verbundenheit nicht mit Liebe gleich.
Ich für mich kann es nicht vergleichen. Ich (ich spreche jetzt mal von Liebe) kann es nicht abwägen. Weder Kind gegenüber Frau noch die Kinder untereinander. Für mich ist die Liebe/Verbundenheit jedem einzeln gegenüber einmalig zumal es nicht nur die Person ist die ich liebe sonder auch die Charaktereigenschaften und die sind nun einmal verschieden.
In Hamburg wurde dieser Tage ein kleines Mädchen ermordet und ich für mein Teil bekomme bei solchen Geschichten automatisch Verlustängste. In solchen Momenten wird man sich der Liebe gegenüber seiner Familie besonders bewusst und mir ist wieder einmal klar geworden wie einzigartig meine Liebe zu meiner Frau und zu meinen Kindern ist.
Viele Grüsse
Me
PS: Wenn ich schon damit angefangen habe dazwischen zu quatschen, dann noch das. Beim lesen der vielen Antworten kullerte schon eine kleine Träne, insbesondere bei Ilka. Ist schon komisch wie der Körper auf solche Antworten reagieren kann.
Hallo,
ich traue mich ja kaum die Anzahl von Monologen zu
unterbrechen aber bei deinem Artikel kam ich ins Grübeln. Du
bist deiner Frau mehr verbunden als deinem Kind. Ich lasse es
mal so stehen und setze Verbundenheit nicht mit Liebe gleich.
Tja und ich kam ins Grübeln als manche hier ihre Erfahrungen so beschrieben haben, als ob sie erst mit dem Kind ein tiefes Liebesgefühl erfahren haben, was ich an für sich recht schade fand.
Ich für mich kann es nicht vergleichen. Ich (ich spreche jetzt
mal von Liebe) kann es nicht abwägen. Weder Kind gegenüber
Frau noch die Kinder untereinander. Für mich ist die
Liebe/Verbundenheit jedem einzeln gegenüber einmalig zumal es
nicht nur die Person ist die ich liebe sonder auch die
Charaktereigenschaften und die sind nun einmal verschieden.
Tja bei mir ist das vielleicht vererbt. Mein Vater hat meine Mutter auch über alles geliebt und tut dies immer noch. Ich weiss zwar auch, dass er mich sehr sehr lieb hat aber eben weniger als meine Mutter.
Und so setzt sich die Geschichte eben bei mir fort.
Sollte ich mal mit ihm besprechen…da kommt er bestimmt ins Stottern…hehe.
In Hamburg wurde dieser Tage ein kleines Mädchen ermordet und
ich für mein Teil bekomme bei solchen Geschichten automatisch
Verlustängste. In solchen Momenten wird man sich der Liebe
gegenüber seiner Familie besonders bewusst und mir ist wieder
einmal klar geworden wie einzigartig meine Liebe zu meiner
Frau und zu meinen Kindern ist.
Solche Nachrichten vermeide ich auch gern, aber in Watte packen ist das Gegenteil von das Richtige tun.
PS: Wenn ich schon damit angefangen habe dazwischen zu
quatschen, dann noch das. Beim lesen der vielen Antworten
kullerte schon eine kleine Träne, insbesondere bei Ilka. Ist
schon komisch wie der Körper auf solche Antworten reagieren
kann.
Tja manchmal heule ich auch über ähnliche „sentimentale“ Sachen. Nur heute bin ich nicht in Stimmung. 
Lieben Gruß
Skyver
Hallo Skyver,
ich will deine Gruende nicht in Frage stellen,
nur zeigen, dass sie nicht zu verallgemeinern sind:
Tja meine innersten Beweggründe waren schon immer, dass es
einfach zum Leben dazu gehört Kinder zu haben (machen) und
wenn man etwas absichtlich nicht macht, was zum Leben dazu
gehört, dann wirkt sich das negativ auf einen selbst aus.
Okay, also mein Mann und ich, sind dann wohl geschaedigt,
denn Kinder haben wir keine gemacht (jedenfalls nicht im
Eigenbau).
Als weiteren Beweggrund ist der davon abgeleitete Glaube, dass
ich in meinen Kindern weiterlebe, also ich allein das Gefühl
habe durch mein Kind mein eigenes Ich über meinen eigenen Tod
hinaus zu „retten“.
Auch das faellt bei uns flach. Ich persoenlich hielt meine
Gene nie fuer wichtig genug, um sie unbedingt der Nachwelt
erhalten zu muessen. Manchmal tat es mir leid, keine
„Kopie“ meines Mannes erleben zu koennen, aber es waere es ja
doch keine Kopie geworden, ich haette nur mal gern gesehen,
was fuer Kinder er ‚gemacht‘ haette.
Jetzt habe ich eine Tochter und ich fühle eine tiefe
Verbundenheit. Ich muss aber sagen, dass mir meine Frau immer
noch wichtiger ist als meine Tochter, bzw. ich eine stärkere
Verbundenheit zu meiner Frau fühle. Seit meine Frau unser
Kind geboren hat ist die Verbundenheit noch gewachsen.
Ich kaeme ueberhaupt nicht auf die Idee die Gefuehle,
die ich fuer meine Kinder habe mit denen, die ich fuer
meinen Mann habe zu vergleichen.
Gruesse
Elke
Mission
Hallo Birgit,
für uns (!) war es eine Selbstverständlichkeit und unausweichlich.
Kinder zu bekommen und verantwortungsvoll aufzuziehen ist DER Sinn des Lebens.
So einfach ist das.
Obwohl Dein Posting im Detail etwas wiedersprüchlich erscheint (sterilisiert und nun doch die Wahl) - wenn Du tatsächlich die Wahl hast…
Dann irritiert mich Deine Frage noch mehr als die Wiedersprüche.
Freundliche Grüsse
Anonym
PS: Deine traumatische Kindheitserfahrung betreffend - es tut mir unendlich leid, dass Dir soetwas wiederfuhr.
DIESES tiefe Gefühl
Hallo!
Wenn ich meine kleine Tochter im Arm halte, empfinde ich ein so unbeschreiblich tiefes Gefühl von Liebe, wie es ohne Kind nie empfunden werden kann. In diesem Moment weiß ich, dass ich alles für dieses Geschöpf geben würde; auch mein Leben.
Grüßle, Iris
Hallo Birgit,
es gibt nichts schöneres auf der welt, als zu sehen, wie sein
eigenes kind gross wird, sich entwickelt, eine eigene
persönlichkeit wird.
das ist doch unser eigentlicher lebenssinn, oder ???
Hallo Mark,
danke für Deine Antwort. Genau das will ich herausfinden!