Hallo Marion,
Deine Anmerkung zu
Es gibt
keine Grundlage in der modernen
molekularen Genetik für
Mutationen als Ursache für die
Unterschiede der Lebewesen…
blieb noch unkommentiert. Ich hatte mich dabei nicht korrekt ausgedrückt, also nicht richtig zitiert.
Richtig heißt es: Es gibt keine Grundlage in der modernen molekularen Genetik für Mutationen als Ursache für die Entstehung völlig neuer Genfunktionen, neuer Genfamilien, Genwirkketten, neuer Arten, neuer Formen, neuer Organismen.
Zusatzinformationen hierzu:
Das „Paradebeispiel“ für die Wandelbarkeit INNERHALB DER ART, d.h. für die Evolution auf
einer KOMPLEXITÄTSEBENE sind die Finken der Galapagosinseln. Die über 300 Hunderassen, die aus dem Wolf durch Züchtung hervorgegangen sind, sind eher ein Negativbeispiel für das gleiche Phänomen.
Lönek: „99,99% aller Mutationserscheinungen führen zu Genfunktionsbeeinträchtigungen
bzw. -verlusten (Bsp. Mensch, Fliegenversuche) Die Variabilität, die beobachtet wird, erklärt nicht die Entstehung der Gene, die wir brauchen, um neue Arten, Familien, Ordnungen, Klassen zu erklären. Es gibt keine Beispiele von Mutationen, die neue Arten, … hervorgebracht haben“.
Die Zucht verschiedener Tierrassen und Pflanzensorten ist nur möglich gewesen, weil im Erbgut jeder Lebensform (Art) gewisse rezessive Gene (nicht in Erscheinung tretende Erbmerkmale) vorhanden sind, die dazu benutzt werden können, neue Varietäten zu züchten. Die Anzucht neuer Varietäten ist möglich, nicht aber die Züchtung neuer Arten.
In 200 000 Fällen kommt es ungefähr einmal vor, daß sich beim Erbvorgang, durch den sich die Gene (Erbfaktoren) verdoppeln, kleine Unstimmigkeiten ergeben. Auslösende Faktoren können verschiedene Strahlenarten, Wärme oder chemische Stoffe sein. Die Folge einer solchen genetischen Veränderung im Erbgefüge ist eine „Mutation“. Die meisten Mutationen sind rezessiv (nicht in Erscheinung tretend) und daher nicht gleich erkennbar. Mit der Zeit jedoch mag eine rezessive Mutation in Form eines neuen Merkmals erkennbar werden. Dieses neue Merkmal mag so auffallend sein, daß es die Aufmerksamkeit auf sich zieht (beispielsweise gefüllte Blüten), und man findet, es sei es wert, trotz einer möglicherweise geringeren Fruchtbarkeit, züchterisch erhalten zu werden. Pflanzen, bei denen ein verändertes Merkmal auftritt, sind die „Sports“ der Pflanzenzüchter. Wenn nur an einer Knospe oder an einem Zweig neue Merkmale auftreten, werden sie als „Knospensports“ bezeichnet. Da sich die genetische Veränderung auch auf den Samen der Pflanze auswirkt, wird das neue Merkmal vererbt. Wenn eine Art ausstirbt, ist ihr „Genpool“, ihr Genbestand, verloren, und für den Menschen gibt es keine Möglichkeit, das rückgängig zu machen.Unser heutiges Verständnis der Genetik führt uns zu der Erkenntnis, daß der Mensch durch seine Pflanzenzüchtungen eigentlich nichts Neues entwickelt hat. Das gilt auch ganz besonders für die natürliche Auslese oder den blinden Zufall, von dem in Verbindung mit der Evolutionstheorie gesprochen wird. Die Ehre gebührt voll und ganz dem Schöpfer, der die Pflanzen so geschaffen hat, daß sie Generationen hindurch als Wildform bestehen konnten und daß der Mensch durch Züchtung eine so wunderbare Vielfalt zu entwickeln vermag. Bei der Entwicklung neuer Pflanzensorten hat der Mensch lediglich die Möglichkeiten genutzt, die von Anfang an in den Pflanzen vorhanden waren.
Die Evolutionisten sagen, Veränderungen im Zellkern seien dafür verantwortlich. Sie glauben, daß solche evolutionären Veränderungen in erster Linie das Ergebnis von Veränderungen der Erbanlage seien.
Solche Veränderungen im genetischen Apparat der Zelle nennt man Mutationen. Sie sollen die Ursache für die Entstehung neuer Merkmale und für die Entwicklung vom Einzeller bis zum Menschen sein. Der britische Genetiker P. Koller erklärte: „Mutationen ermöglichen Variabilität, und aus diesem Grunde sind sie für den evolutionären Fortschritt notwendig.“
Bringen sie etwas NEUES hervor?
Bringen diese Veränderungen, Mutationen genannt, wirklich neue Merkmale hervor? Nein. Professor Moore schreibt: „Jede Genmutation hat lediglich eine Veränderung bereits vorhandener oder bekannter Merkmale zur Folge.“ Jede Genmutation ist somit nur eine Variante eines Merkmals, das bereits da ist. Sie führt zu einer Veränderung, aber nicht zu etwas ganz Neuem.
Durch Genmutationen mögen zum Beispiel Farbe, Beschaffenheit oder Länge des Haars verändert werden. Aber das Haar bleibt Haar. Es entwickelt sich niemals zu Federn. Durch Mutationen mag die Form der Hand eines Menschen verändert werden, aber die Hand bleibt dennoch eine Hand, und sie entwickelt sich nie zu einem Flügel. Ferner treten diese Veränderungen nur innerhalb eines gewissen Bereiches auf, sie bewegen sich um einen Mittelwert. Folgendes diene zur Veranschaulichung: Es gibt Menschen (Watussi), die über 2 Meter groß werden, andere (Pygmäen) werden nur 1,20 Meter groß. Einige wenige Personen werden größer als 2 Meter (in der Bibel wird von einem solchen Mann berichtet — Goliath —, der 2,90 Meter groß war), und einige wenige (Zwerge) sind kleiner als 1,20 Meter. Aber Mutationen werden niemals zur Folge haben, daß ein Mensch 6 Meter oder nur 15 Zentimeter groß wird. Die Größe der meisten Menschen schwankt zwischen 1,50 Meter und 1,80 Meter.
Ferner sind die Veränderungen zufolge von Mutationen gewöhnlich sehr klein. Und das Ergebnis sind nie vollständig andere Merkmale. Deshalb berichtet der Verfasser des Buches Darwin Retried folgendes über den verstorbenen Richard Goldschmidt, der ein bedeutender Genetiker war: „Nachdem Goldschmidt viele Jahre lang Mutationen bei Taufliegen beobachtet hatte, begann er zu verzweifeln. Die Veränderungen, klagte er, seien so winzig, daß, wenn tausend Mutationen in einem Exemplar vereinigt würden, es immer noch keine neue Art ergebe.“
Ein noch schwierigeres Problem
Aber es gibt ein noch schwierigeres Problem als das. Dieses Problem hängt mit der Art der unplanmäßigen Änderungen im Erbgefüge einer Zelle zusammen. Diese Änderungen, seien es Chromosomen- oder Genmutationen, sind gewöhnlich nachteilig.
Über Chromosomenmutationen wird zum Beispiel in dem Buch Chromosomes and Genes gesagt: „Viele bewirken physische und geistige Schäden.“ Wenn ein Kind anstatt mit sechsundvierzig mit siebenundvierzig Chromosomen geboren wird, mag es mongoloid sein (Mongolismus ist eine Form des Schwachsinns) oder sonstwie intellektuell minderbegabt, oder es mag körperliche Anomalien aufweisen. 48 Chromosomen bewirken bei einem Kind Schwachsinn und Mißbildungen.
Das wird auch bei Genmutationen beobachtet. Der Evolutionist P. Koller gibt folgendes zu: „Die meisten Genmutationen sind rezessiv und schädlich, ja sie mögen sogar letal sein.“ Ferner schreibt er: „Umfangreiche Studien haben . . . ergeben, daß der größte Teil der Mutationen für den Träger des mutierten Gens nachteilig ist. Man hat bei Versuchen festgestellt, daß auf jede vorteilhafte oder nützliche Mutation Tausende von schädlichen Mutationen kommen.“
Es wird somit allgemein anerkannt, daß Mutationen den Organismus schwächen sowie seine Fruchtbarkeit und Lebensdauer beeinträchtigen. Stebbins schreibt, daß das Ergebnis stets gleich war, wenn Insekten, die eine erbliche Mutation erfahren hatten, neben normalen Insekten den Kampf ums Leben führen mußten: „Nach einer größeren oder geringeren Anzahl von Generationen sind die Mutanten ausgemerzt.“ Sie konnten nicht bestehen, weil sie entartet waren.
Wenn die Mutationen evolutionäre Veränderungen bewirken und deshalb so wichtig sind, sollte man sie begrüßen, ja man sollte ihr Auftreten begünstigen. Man beachte aber, was Asimov schreibt: „Zusätzliche Bestrahlung steigert die Mutationsrate. Das ist eine lästige Tatsache, weil die meisten Mutationen nachteilig sind.“ Dennoch kommt er, nachdem er das zugegeben hat, zu folgendem Schluß: „Schließlich werden die Mutationen aber doch eine Fort- und Aufwärtsentwicklung bewirken.“ Ist das einleuchtend?
Ist es vernünftig, anzunehmen, daß all die hochkomplizierten Zellen, Organe und Gliedmaßen der Lebewesen sowie die hochverwickelten Lebensprozesse durch einen Vorgang entstanden sind, der Verkümmerungen zur Folge hat? Man denke daran, daß die Evolutionisten folgendes zugeben: „Auf jede vorteilhafte oder nützliche Mutation [kommen] Tausende von schädlichen Mutationen.“
Angenommen, du möchtest ein Haus bauen — würdest du dann eine Baufirma damit beauftragen, deren Arbeiter dafür bekannt sind, daß bei ihnen auf eine Arbeit, die sie richtig machen, Tausende kommen, die sie falsch machen? Würdest du in einem Auto mitfahren, dessen Fahrer dafür bekannt ist, daß bei ihm auf eine richtige Entscheidung Tausende von Fehlentscheidungen kommen? Würdest du dich von einem Arzt operieren lassen, der dafür bekannt ist, daß bei ihm auf Tausende falscher Bewegungen nur eine richtige kommt?
Kann durch Mutationen ein Auge entstehen?
Hätte zum Beispiel das menschliche Auge durch eine Reihe von Mutationen oder „Genunfällen“, wie sie auch genannt werden, entstehen können? Um den Sehvorgang zu ermöglichen, müssen all die vielen Einzelteile des Auges vollständig und absolut funktionsfähig vorhanden sein. Der Sehvorgang kommt nicht zustande, wenn die geringste Störung vorhanden oder wenn ein Einzelteil unvollständig ist. Das Auge ist dann unnütz.
Die Evolutionisten behaupten, daß die „Natur“ nur solche Veränderungen akzeptiere, die sofort gebraucht werden könnten oder die für den Organismus von Vorteil wären. Doch auf diese Weise hätte niemals ein Auge entstehen können.
Man beachte auch, daß es verschiedene Sehorgane gibt: das menschliche Auge, die Augen der Säugetiere, der Insekten, der Vögel und der Fische. Bei einer solchen Vielfalt von Augen hätte sich nicht nur einmal ein Auge entwickeln müssen, sondern viele Male und auf verschiedene Weise. Hast du schon einmal gehört, daß verschiedene Kameras „zufällig“ entstehen? Nein, es muß jemand dasein, der sie entwirft, und jemand, der sie herstellt. Dabei ist eine Kamera ein ganz einfacher Apparat im Vergleich zu einem Auge.
Deshalb ist es verständlich, daß der amerikanische Botaniker F. B. Salisbury über das Auge schrieb: „Es ist schlimm genug, annehmen zu müssen, Genunfälle seien e i n m a l für die Entstehung solcher Gebilde verantwortlich, aber der Gedanke, durch diesen Vorgang wären mehrmals solche Gebilde entstanden, wie es die moderne Theorie lehrt, macht mich schwindlig.“
Außerdem ist die Frage angebracht: Wie häufig treten Mutationen auf? In dem Werk World Book Encyclopedia wird gesagt: „Spontane Mutationen traten so selten auf, daß die Forscher kaum vorankamen.“ Um die Mutationsforschung vorantreiben zu können, mußten sie Mutationen durch Röntgenstrahlen und chemische Stoffe hervorrufen. Der Evolutionist G. L. Stebbins schreibt: „Die Mutationsraten sind ganz verschieden . . ., aber sie sind stets gering. Es ist fast unmöglich, gezielte Versuche durchzuführen, um die Ursache ,spontaner‘ Mutationen zu ermitteln, weil sie so selten vorkommen.“ Und P. Koller schreibt: „Die Wahrscheinlichkeit, daß sich in einem Gen ein solcher Unfall ereignet, ist eins zu hundert Millionen.“
Evolution oder Degeneration?
Eine Mutation wird, wie erwähnt, als ein „Unfall“ bezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich ein solcher Unfall ereignet, beträgt „eins zu hundert Millionen“. Über die Mutationen, die auftreten, wird gesagt: „Auf jede vorteilhafte oder nützliche Mutation [kommen] Tausende von schädlichen Mutationen.“
Vermittelt dir das den Eindruck, es handle sich dabei um einen Vorgang, durch den die Lebewesen evolutionäre Fortschritte machten, durch den sie geeigneter würden und durch den Neues entstehe? Oder ist es nicht eher ein Vorgang, der vorhandene Lebewesen schädigt? Ist dieser Vorgang evolutionär oder degenerativ?
In dem Buch Chromosomes and Genes lesen wir: „Muller schätzt, daß etwa sechs Prozent aller Menschen mit einem gewissen Verlust der Tüchtigkeit zufolge von Genmutationen geboren werden. Daher überrascht es nicht, daß einige Biologen sagen, während die kulturelle und technisch-wissenschaftliche Evolution fortschreite, entwickle sich die Menschheit in biologischer Hinsicht nicht aufwärts, sondern sie degeneriere.“
Zu welchem Schluß kommst du angesichts dieses Beweismaterials? Ist die Behauptung, die Mutationen — Erbänderungen gelten den Evolutionisten als wichtigster Faktor der Entwicklung — ermöglichten die Artbildung, stichhaltig? Oder ist es nicht viel wahrscheinlicher, daß Individuen einer Grundart durch Mutationen geschädigt werden? Und lassen die Tatsachen nicht erkennen, daß vorteilhafte Veränderungen lediglich Varietäten innerhalb einer Grundart hervorbringen?
Wir möchten das Thema „Mutationen“ — die Hauptstütze der Evolutionshypothese — mit einem Zitat aus dem Aufsatz Professor Moores von der Universität des Staates Michigan abschließen:
„Als Fehler, als Unfälle, haben die erblichen Abänderungen im wesentlichen einen Verlust zur Folge; sie bewirken eine Entartung oder Degeneration bekannter körperlicher Merkmale. Es kann ohne weiteres bewiesen werden, daß die meisten Genmutationen den Verlust der Entwicklungsfähigkeit und der Fortpflanzungsfähigkeit zur Folge haben, ja sogar den Tod nach sich ziehende Letalfaktoren. . . .
Jemand mag nun ,vorteilhafte‘ Genmutationen erwähnen. Eine Veränderung der Farbe bei Motten oder eine Änderung der Nahrungsverwertung bei Bakterien mag angeführt werden als Ergebnis ,vorteilhafter‘ Genmutationen. Diese Veränderungen bei Motten oder Bakterien sind aber innerhalb einer Art von Lebewesen geblieben und haben keine Artgrenze überquert.
Nach peinlich genauen Untersuchungen und Analysen muß von jeder dogmatischen Behauptung . . ., Genmutationen wären das Rohmaterial für den Evolutionsprozeß . . ., erklärt werden, sie sei ein Märchen.“
Die Aussage Darwins „es gibt in der freien Wildbahn so etwas wie eine natürliche Auslese, die in langen Zeiträumen zu einer Höherentwicklung der Arten führt“ ist falsch.
Hallo Torsten
Leider muss ich dich enttäuschen, denn
meines Wissens sind Kubis Ausführungen
aus wissenschaftlicher Sicht völlig
korrekt.
Aber dennoch falsch. Und darum kannst Du mich leider nicht enttäuschen
)))))
Aber wie heisst es so schön: „Der Glaube
eines Menschen ist sein Himmelreich“ 
Glaube, Marion, ist übrigens der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, selbst wenn man sie nicht sieht.
Freundlichen Gruß
Torsten