Beweis der Richtigkeit der Bibel

Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine konstruktive Kritik. Hier die erste Belegstelle:
New Scientist, 25. Juni 1981, S. 828:
„eine zunehmende Anzahl von Wissenschaft-lern, insbesondere eine wachsende Anzahl Evolutionisten, … behaupten, daß die Ab-
stammungstheorie Darwins überhaupt keine
streng wissenschaftliche Theorie ist. …
Viele der Kritiker sind Träger höchst aka-
demischer Grade.“ Zitat in dem Buch „Das
Leben - wie ist es entstanden?“ (Her.:
Wachtturm-Gesellschaft, Selters)
Die zweite:
Scientific American, Sept. 1978, S. 213:
"Wie der Zoologe Richard Lewontin sagt,
sind Pflanzen und Tiere >>gewöhnlich so gut
angepaßt, als wären sie eigens für ihre Umwelt ´konstruiert´ worden.>als die Hauptbeweise für einen
überragenden Konstrukteur.[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Barbara, Hallo Kubi

Zunächst möchte ich euch für die Blumen danken und nach einiger Zeit wieder einen Beitrag leisten.

Es kam mir genau so vor: daß er aus
welchen Gründen auch immer den Begriff
der Zeugen nicht benutzen wollte. Also
habe ich die Sache klargestellt.

Ja, das ist offenbar immer so. Ich habe
hier im Expertenbrett einen als ZJ
erkannt und danach gefragt, warum er sich
nicht deklariert,

Ja dies passiert und die Ursache ist sehr menschlich. Die folgende Logik ist allgemeingut in unserer Bevölkerung:

Jehovahs Zeugen sind eine Sekte ->
Sekten sind böse und gefährlich & Sektenmitglieder sind fanatisch und keinen Argumenten zugänglich ->
Man darf sich nicht mit einem Sektenmitglied einlassen.

Praktisch bedeutet dies, daß viele Menschen jedes Wort von mir ablehnen, sobald ich mich als ein Z.J. zu erkennen gebe (Scheuklappenreflex).
Deshalb gibt es auch Glaubensbrüder, die zunächst einmal ein Argument vorbringen oder Literatur abgeben um abzuwarten ob jemand positiv reagiert. Leider gibt es gelegntlich auch Glaubensbrüder, die einen fanatischen Eindruck hinterlassen.

Und zu Deinem „Kreuzzug“ gegen die ZJ:
schien. War ich zu gefährlich?

Zu klug, würde ich sagen :smile:)wenn
sektierer aller schattierungen eines
nicht leiden können, dann sind es Leute,
die Bescheid wissen.

Ich würde eher vermuten, daß du die beiden überfordert hast. Sie sind ja nicht einfach fortgeblieben, sondern haben einen weiteren Glaubensbruder hinzugezogen, der kompenter war.

skrupellosen Führungsmannschaft stecken.
Für die WT ist der ganze Missionsdienst
nur eine riesige Geldmaschine - mit
kostenlosen Angestellten, Werbern und
Buchkäufern (die ZJ müssen selber eine
gewisse Quote von Büchern kaufen).

Nun, bisher gab es in der investigativen Presse noch keinen Bericht von Gurus bei den Z.J., die in Rolls Royce fahren, über Villen und Millionen verfügen und sich mit Prostituierten vergnügen. Es gibt auch keinerlei Führerkult. Es gab durchaus Berichte im Wachturm, wer in der „leitenden Körperschaft sitzt“, aber ich konnte mir keinen Namen merken.

In Deutschland wird die Literatur kostenfrei abgegeben. Es müssen keine Quoten erfüllt werden und es MUß KEIN Predigtdienst gemacht werden.
Auch bei den Zeugen Jehovahs gibt es Karteileichen, die weder Predigtdienst leisten, noch in der Versammlung auftauchen, wenn auch sehr selten.
Deswegen bezweifle ich auch, daß eine alte Glaubensschwester Probleme bekommen haben soll, weil sie zu krank war, um in den Predigtdienst zu gehen (anderer Beitrag von Barbara).

Was die besagten Voraussagen zu „Weltuntergängen“ betrifft sind mir nur 2 Fälle bekannt:

  1. Der Gründer C.T. Russel erwartete im Herbst 1914 die Errichtung der Reiches Gottes auf der Erde. Bekanntermaßen passierte zu diesem Datum nicht viel.
    Das Datum spielt aber in den Glaubenslehren immernoch eine wichtige Rolle.

  2. Gemäß der Zeitenberechnung nach der Bibel sollten im Jahr 1975 6000 Jahre Menschheitsgeschichte voll sein. Einige Glaubesbrüder erwarteten in diesem Jahr Harmagedon obwohl offiziell betont wurde, daß kein Mensch das Datum kennt.

Im übrigen werde ich mir die erwähnten Links noch ansehen.

Einen herzlichen Gruß
Carlos

Hallo Thorsten,

Sir Fred Hoyle ist ein britischer
Astronom.

Das lässt die frage offen: Besagt sein Buch, dass ein schöpfer an uns interessiert ist, oder besagt es, dass die Zeugen Jehovas in allen Punkten ihrer Anschauungen richtig liegen? Du zitierst ihn als „weltliche Kompetenz“, daraus entnehme ich, dass er kein Zeuge ist, sonst wäre er ja nicht weltlich. Frage: wenn er die ansichten der ZJ in allen Punkten unterstützt, warum ist er dann keiner? Dass ein Schöpfer an uns interessiert ist, wird wohl auch jeder Katholik, Protestant, Jude, Mormone usw. bejahen, die aber eurer Ansicht nach zu den teuflischen Systemen zählen (jedenfalls Katholiken und Protestanten).
gruß,
bb

Hallo Barbara,

ich habe mich leider nicht klar genug
ausgedrückt. Das Buch „Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist“ wurde
nicht von ihm geschrieben, sondern er wird
in diesem Buch, das von der WT-Gesellschaft herausgegeben wurde zitiert.

MfG

Torsten

P.S.: Siehe auch die Beiträge „Wissenschaft-
lichkeit“.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Torsten

Gut, der erste Schritt ist getan, obwohl der New Scientist und der Scientific American (obwohl respektable Zeitschriften) nicht in der Form des Refereeing vorgehen, die ich gemeint habe.

Nun kommt der zweite - und schwierigere - Schritt, die Ehrlichkeit und zwar auch in Situationen, in denen es der eigenen Überzeugung zuwider läuft.

Auf Grund der von Dir gebrachten Zitate zu behaupten, es sei wissenschaftlich erwiesen, daß die Evolutionstheorie nicht stimmt oder keine echte Theorie ist, wäre eine glatte Lüge. Korrekt ist es zu sagen, daß es Wissenschaftler gibt (noch korrekter: eine Minderheit von Wissenschaftlern), die diese Meinung vertreten.

Aber das wird mein letzter Beitrag in dieser Diskussion sein, da ich mir eigentlich vorgenommen habe, mich nicht wieder in fruchtlose Diskussionen mit ZJs einzulassen - schlechte Erfahrungen, wie Du Dir denken kannst.

Gruß
Thomas

Hallo Torsten

Gut, der erste Schritt ist getan, obwohl
der New Scientist und der Scientific
American (obwohl respektable
Zeitschriften) nicht in der Form des
Refereeing vorgehen, die ich gemeint
habe.

Ja, schon klar. Ich konnte in der kurzen Zeit halt nicht alle Literaturhinweisen
nachgehen. Übrigens: Was machen wir denn
dann mit der Bibel??

Nun kommt der zweite - und schwierigere -
Schritt, die Ehrlichkeit und zwar auch in
Situationen, in denen es der eigenen
Überzeugung zuwider läuft.

Auf Grund der von Dir gebrachten Zitate
zu behaupten, es sei wissenschaftlich
erwiesen, daß die Evolutionstheorie nicht
stimmt oder keine echte Theorie ist, wäre
eine glatte Lüge. Korrekt ist es zu
sagen, daß es Wissenschaftler gibt (noch
korrekter: eine Minderheit von
Wissenschaftlern), die diese Meinung
vertreten.

Diese Argumentation ist schlichtweg falsch,
weil selbst wenn es eine Minderheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sein soll, die die Evolution widerlegen, Du
nicht sagen kannst, die Aussagen, die ich angeführt habe seien eine Lüge.

Aber das wird mein letzter Beitrag in
dieser Diskussion sein, da ich mir
eigentlich vorgenommen habe, mich nicht
wieder in fruchtlose Diskussionen mit ZJs
einzulassen - schlechte Erfahrungen, wie
Du Dir denken kannst.

Gruß
Thomas

Also dann ist es wirklich besser, wenn Du Deine Vorurteile für Dich behälst und Dich aus solchen Diskussionen heraushälst.

MfG

Torsten

Hallo Torsten

Übrigens: Was machen wir denn

dann mit der Bibel??

Ich glaube, das ist die eigentliche Frage, um die es dir geht, nicht, ob jetzt zehn oder siebzehn Wissenschaftler für oder gegen die Evolutionstheorie sind. Das führt sowieso zu nichts, denn in der Wissenschascht gibt es immer ein paar, die dagegen sind, wenn die anderen dafür sind. Gerade habe ich gelesen, dass eine „Anzahl bedeutender Wissenschaftler“ nachgewiesen hat, Rauchen sei eigentlich urgesund, schützt vor Krankheiten und heilt andere - na bitte!
Die Frage, die meist gestellt wird, hjeißt: Naja, wenn ich in der Bibel nicht mehr ALLES als unabdingbar richtig glauben kann, wie soll ich denn dann wissen, was ich glauben muss und was nicht?
-aber umgekehrt sage ich: Wenn ich glauben muss, dass ALLES in der Bibel so von Gott gesagt und gewollt wurde, auch dass man kleine Kinder an den Steinen zerschmettern soll und es eine große Tat ist, einen Gottlosen unter Missbrauch der Gastfreundschaft zu ermorden oder dass Jonas drei Tage im Magensaft des Wals herumgegrundelt ist, dann würde ich sagen (und ich habe es fast gesagt): Dieses Buch ist soi albern und bösartig, dass es als Grundlage eines Glaubens nichts taugt.
Eben habe ich das Buch eines Wissenschaftlers gelesen, der „bewies“, dass die Bibel ein Blödsinn ist, weil bestimmte Wunder „ganz natürlich zu erklären seien“. Der Mann huscht ebenso an der Realität vorbei wie fundamentalisten, die beschwören, dass Hasen Wiederkäuer sind.
Die Bibel besteht - was kein Geheimnis ist - aus verschiedenen Literaturgattungen, Mythen, Sprüchsammlungen, historischen Berichten, Sagen, Kriegsberichten, Volksmärchen, Prophetien, sozialkritischer Literatur etc. Vieles davon läuft parallel zu anderen alt orientalischen Weisheiten und Mythen (z.B. die „sprüche Salomons“)Von einem Sprichwort erwarte ich mir keine buchstäbliche Wahrheit, sondern eine sinngemäße: „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“, ist keine göttliche Weisheit über die Unfallgefahr bei Bauarbeiten, sondern über böse Absichten.

Also dann ist es wirklich besser, wenn Du
Deine Vorurteile für Dich behälst und
Dich aus solchen Diskussionen
heraushälst.

Ich nehme an, für dich sind alle Ansichten, die denen der ZJ widersprechen, bloße Vorurteile, und die Anhänger solcher Ansichten sollten sich aus Diskussionen heraushalten? Wissenschaftlich wäre dann wohl nur eine Versammlung von ZJ, die alle im Chor dasselbe sagen? Ich kenne Thomas jetzt schon wirklich lange, bin nicht immer seiner Absicht, muss aber sagen, er ist einer von den wenigen „bekennenden Christen“, die nicht nur sturz nach Schema F denken. Also wirf gerade ihm nicht vor, dass er Vorurteile verbreitet.
gruß,
bb

MfG

Torsten

Huhu Carlos, fein dass du wieder da bist, hast mir schon gefehlt,

Ja, das ist offenbar immer so. Ich habe
hier im Expertenbrett einen als ZJ
erkannt und danach gefragt, warum er sich
nicht deklariert,

Ja dies passiert und die Ursache ist sehr
menschlich. Die folgende Logik ist
allgemeingut in unserer Bevölkerung:

Jehovahs Zeugen sind eine Sekte ->
Sekten sind böse und gefährlich &
Sektenmitglieder sind fanatisch und
keinen Argumenten zugänglich ->
Man darf sich nicht mit einem
Sektenmitglied einlassen.

Praktisch bedeutet dies, daß viele
Menschen jedes Wort von mir ablehnen,
sobald ich mich als ein Z.J. zu erkennen
gebe (Scheuklappenreflex).
Deshalb gibt es auch Glaubensbrüder, die
zunächst einmal ein Argument vorbringen
oder Literatur abgeben um abzuwarten ob
jemand positiv reagiert.

Nun ja, das ist natürlich ein stichhältiges Argument. Es geht freilich nicht nur den ZJ so, sondern den meisten weltanschaulichen Gruppen, weil das Gegenüber „Eh schon weiß, wie die denken!“ Ich muss auch gestehen, wenn mich z.B. ein Scientologe ansprechen würde, wäre ich auch nicht gerade offen und zugänglich, weil ich mir von diesen Leuten einfach nichts Gutes erwarte.
Andererseits bestätigt es einem doch gerade das eigene Misstrauen, wenn jemand als Dunkelmann agiert, nicht sagt, wo er eigentlich herkommt usw. Ich erinnere mich noch an die freundliche Einladung: „Wir sind eine überkonfessionelle Gruppe junger Christen, die über Religion diskutieren!“ Das erste Mal wurde diese Einladung von den Moonies ausgesprochen (die mich dann mit Gewalt nicht aus der Wohnung lassen wollten!), das zweite Mal von Operation Mobilisation, wo sich die „Diskussion“ als Bekehrungsgehirnwäsche dritten Grades herausstellte.
Ich meine, was mich hier im Brett bewegt, deine Postings immer mit Interesse zu lesen, ist das Gefühl deiner persönlichen Integrität und die Tatsache, dass du auch durchaus bereit bist, einmal (siehe oben) einen Fehler einzugestehen - was uns allen nicht erspart bleibt. Ich habe mich letzthin mit einem Katholiken unterhalten, dessen Ansichten wirklich so ziemlich alles umfassten, was ich an Rom verabscheue, aber der Mann war offenbar persönlich integer und sehr menschlich, und so konnten wir zuletzt ganz gut miteinander reden, auch wenn ich nie seinem Verein beitreten werde.

wenn

sektierer aller schattierungen eines
nicht leiden können, dann sind es Leute,
die Bescheid wissen.

Ich würde eher vermuten, daß du die
beiden überfordert hast.

Ich meine, es gibt in allen religiösen gruppierungen so gewisse „Schmäh“, die eindeutig unwahr sind - erzählte mir doch letzthin ein Katholik, die Kirche habe sich immer strikt an die Bibel gehalten und außerdem habe sie nie die sexualität schlecht gemacht. Nun, beides lässt sich mit einfacher historischer Bildung widerlegen. Oder wenn Fundamentalisten sagen, sie seien „keiner Kirche oder Sekte angehörig“ und „überkonfessionell“, was hierorts als „ökumenisch“ verstanden wird, aber wohl eher als „hoch über allen anderen Konfessionen stehend“ zu interpretieren ist.
Solche Schmäh ärgern mich.

Nun, bisher gab es in der investigativen
Presse noch keinen Bericht von Gurus bei
den Z.J., die in Rolls Royce fahren, über
Villen und Millionen verfügen und sich
mit Prostituierten vergnügen.

Von Villen und Millionen hab ich schon gehört, von Prostituierten zugegebenermaßen noch nicht.

Es gibt

auch keinerlei Führerkult. Es gab
durchaus Berichte im Wachturm, wer in der
„leitenden Körperschaft sitzt“, aber ich
konnte mir keinen Namen merken.

Das stimmt sicherlich, dass es keinen Personenkult im Sinne eines „irdischen Messias“ oder gottähnlichen Pontifex gibt, davon habe ich allenfalls bei Nathan Knorr gehört, der ein sehr autoritärer Mann gewesen sein soll - allerdings auch dieser eher im Sinne eines Firmendirektors als eines Guru.
Im übrigen meine ich nicht, dass „sekte“ automatisch „liederliches Pakt“ heißt. Dass der weltanschauliche Gegner außergewöhnlich lüstern und sexuell verderbt ist, ist ein ebenso altes wie dummes Vorurteil. Auch beim Opus Dei und bei den Scientologen sind keine Orgien angesagt. Das Kennzeichen der Sekte ist ihre totalitäre Machtausübung, ob mit oder ohne Orgien (auch den Papst sieht man ja nur selten mit leichten Mädchen).

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die WT aus reiner Gottesliebe und ganz unneigennützig diese Tonnen von Literatur produziert, schon aus dem Grund, weil Bethel und diese ganze Literarmaschine ja irgendwie finanziert werden muss. Irgendwo muss also Geld hereinkommen, und so ein Großverlag ist nicht billig, selbst wenn die Mitarbeiter kostenlos arbeiten.

Im übrigen werde ich mir die erwähnten
Links noch ansehen.

Bin schon gespannt, was du dazu sagst. Es war eigentlich nicht meine Absicht, auf diese Links hinzuweisen, erst nachdem mir mehrmals vorgeworfen wurde, ins Blaue hinein anschuldigungen ohne Hintergrund zu erheben, habe ich es doch getan. Soll kein Startschuss dazu sein, sämtliche Läuse der letzten hundert Jahren aus dem Pelz der WT zu knacken. :smile:))
gruß,
bb

Hallo Barbara,

Deine VERMUTUNGEN sind grottenfalsch.

Servus

Torsten

Hallo Torsten,

Deine VERMUTUNGEN sind grottenfalsch.

Ich nehms zur Kenntnis, aber welche VERMUTUNGEN meinst du?
gruß,
bb

wissenschaftliche Widerlegung
Hallo Torsten,

Du bist hier einem Mißverständnis erlegen:

Diese Argumentation ist schlichtweg
falsch,
weil selbst wenn es eine Minderheit von
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
sein soll, die die Evolution widerlegen,
Du
nicht sagen kannst, die Aussagen, die ich
angeführt habe seien eine Lüge.

Das ist richtig, aber das hat Thomas auch nicht gesagt. Er hat nur gesagt, daß aus der Tatsache, das es Wissenschaftler gibt, die die Evolutionstheorie anzweifeln, noch lange nicht folgt, daß diese widerlegt ist.
Und das ist richtig. Bisher ist noch kein einziger wissenschaftlicher Gegenbeweis geliefert worden.

Gruß, Kubi

Scheuklappen
Hallo Carlos,

Zunächst möchte ich euch für die Blumen
danken

Keine Ursache. Redlich verdient.

Praktisch bedeutet dies, daß viele
Menschen jedes Wort von mir ablehnen,
sobald ich mich als ein Z.J. zu erkennen
gebe (Scheuklappenreflex).

Da hast Du zugegebenermaßen recht. Ich bemühe mich zwar immer redlich, JEDEM erst mal zuzuhören, bevor ich mich entscheide, ob es sich lohnt, mit ihm/ihr zu diskutieren, aber viele reagieren tatsächlich so wie von Dir geschildert.

Deshalb gibt es auch Glaubensbrüder, die
zunächst einmal ein Argument vorbringen
oder Literatur abgeben um abzuwarten ob
jemand positiv reagiert. Leider gibt es
gelegntlich auch Glaubensbrüder, die
einen fanatischen Eindruck hinterlassen.

Und die sind wahrscheinlich „schuld“ an dem Scheuklappenreflex. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, daß es zwar viele Einstellungen der ZJ gibt, die ich nicht im geringsten teile, aber daß ich bis jetzt noch fast immer mit ihnen diskutieren konnte, ohne daß Beleidigungen oder ähnliches aufgekommen wären. Und das kann ich von vielen Nicht-Zeugen nicht sagen. Also in der Regel (Ausnahmen gibt’s bei Euch natürlich auch) sind die Zeugen, die ich kennengelernt habe, zumindest eins: gut erzogen.

Ich würde eher vermuten, daß du die
beiden überfordert hast. Sie sind ja
nicht einfach fortgeblieben, sondern
haben einen weiteren Glaubensbruder
hinzugezogen, der kompenter war.

Nun ist es wohl an mir, mich für die Blumen zu bedanken…

In Deutschland wird die Literatur
kostenfrei abgegeben.

Irre ich mich, oder war das nicht früher mal anders?

Gruß, Kubi

Einwurf!!!
und auch noch nicht ein wissenschaftlicher Beweis dafür. Es gibt jedoch viele Beispiele der Natur, die dagegen sprechen…

gruss alex

zu der Sache mit der Literatur…
Hi Kubi,

also ja es stimmt bis in die 80er glaube ich hat man für jede Zeitschrift 50Pf genommen. Das wurde dann aber abgelegt. Man macht auch mit diesem Betrag Minus, wie du dir ja sicher vorstellen kannst. Also entschloss man sich die zusätzlichen 50Pf in Kauf zu nehmen. Das war dem Ruf sicherlich nicht unschädlich. Viele Zeugen tun sich jetzt leichter mit dem verteilen von Literatur.

wenn mehr Fragen… ich antworte gerne…

gruss alex

Hallo Torsten,

Du bist hier einem Mißverständnis
erlegen:

Diese Argumentation ist schlichtweg
falsch,
weil selbst wenn es eine Minderheit von
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
sein soll, die die Evolution widerlegen,
Du
nicht sagen kannst, die Aussagen, die ich
angeführt habe seien eine Lüge.

Das ist richtig, aber das hat Thomas auch
nicht gesagt.

Dann soll er mir das bitte genauer erklären.

Er hat nur gesagt, daß aus
der Tatsache, das es Wissenschaftler
gibt, die die Evolutionstheorie
anzweifeln, noch lange nicht folgt, daß
diese widerlegt ist.

Die Evolutionstheorie ist nur eine Theorie
und hat bisher noch nicht den Beweis für
eine Evolution des Lebens erbracht. Man muß
sie daher gar nicht widerlegen.

Und das ist richtig. Bisher ist noch kein
einziger wissenschaftlicher Gegenbeweis
geliefert worden.

Und das ist falsch. Es gibt wissenschaftliche Beweise.

Gruß, Kubi

Gruß
Torsten

Hallo Barbara,

Huhu Carlos, fein dass du wieder da bist,
hast mir schon gefehlt,

Ja, ich freue mich auch auf die Kommunikation.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen,
dass die WT aus reiner Gottesliebe und
ganz unneigennützig diese Tonnen von
Literatur produziert, schon aus dem
Grund, weil Bethel und diese ganze
Literarmaschine ja irgendwie finanziert
werden muss. Irgendwo muss also Geld
hereinkommen, und so ein Großverlag ist
nicht billig, selbst wenn die Mitarbeiter
kostenlos arbeiten.

Was das Geld betrifft ist die Antwort sehr einfach. Wie finanzieren sich denn die meisten Religionsorganistionen weltweit; nun mit Spenden. In Deutschland wurde früher die Literatur verkauft und in anderen Teilen könnte das noch der Fall sein. Wenn man aber die materielle Qualität der Literatur und die fehlenden Werbeeinnahmen betrachtet, lag der Verdacht nahe, daß die Preise nicht kostendeckend waren.

Inzwischen wird beispielsweise der Ostblock mit Literatur aus Deutschland/Selters versorgt. Die Kosten werden hauptsächlich durch Spenden der deutschen Glaubensbrüder gedeckt.

Natürlich stellt jetzt mancher die Frage, müssen sie das?

Das Thema Spenden wird gelegentlich im Wachturm (1-2 mal im Jahr) angesprochen, sowie die Möglichkeiten die es gibt.

Die Spenden sind freiwillig und anonym. Es gibt auch keine empfohlenen Beträge. Ich habe keine Ahnung was und ob überhaupt andere Glaubensbrüder spenden.

Als Anektode:
In Deutschland gibt es irgent ein Gesetz, welches verbietet, daß ein eingetragener Verein ein größeres Guthaben hat, als die Ausgaben für drei Monate betragen. Nun haben die Glaunensbrüder in unserem Saal letzten Monat den Spendenkasten für die örtliche Versammlung weggestellt, weil das Guthaben zu groß wurde.

Was die Motivation betrifft; Gehe davon aus, daß alle Z.J., egal welche Funktion sie ausüben, Überzeugungstäter sind. Wenn ich von Haus zu Haus gehe und dabei Zeitschriften hinterlasse, die ja nur ein Einstieg für die Bibel sind, ache ich das, wil ich glaube damit Gott zu dienen. Die gilt für die Glaubensbrüder, die den Druckereibetrieb organisieren genauso.

Bin schon gespannt, was du dazu sagst. Es
war eigentlich nicht meine Absicht, auf
diese Links hinzuweisen, erst nachdem mir
mehrmals vorgeworfen wurde, ins Blaue
hinein anschuldigungen ohne Hintergrund
zu erheben, habe ich es doch getan. Soll
kein Startschuss dazu sein, sämtliche
Läuse der letzten hundert Jahren aus dem
Pelz der WT zu knacken. :smile:))

Obwohl die Seite sehr genaue Kenntnisse zur Geschichte der Watchtower Society zeigt, konnte ich zu dem Thema angeblich vorausgesagter Weltuntergänge nichts anderes finden, als ich neulich schon erwähnt hatte. Ansonsten habe ich darauf verzichtet mir weitere Seiten anzusehen.

Wenn man im Internet stöbert, findet man sehr viele Seiten, auch deutschsprachige, die sich negativ mit den Z.J. befassen. Meine Erfahrung ist, daß die Vorwürfe, die man den Z.J. macht stark variieren und teilweise zeitgeistabhängig sind.

Ein Beispiel ist das Argument mit den Besitztümern der Wachturmgesellschaft. Ich habe auch in einem kritischen Fersehbeitrag gesehen, daß allein der Druckereikomplex in Selters/Deutschland 150 Millionen wert sein soll. Als einziger Kommentar wurde dann auch die Frage gestellt, wo das Geld herkommt.

Damit wird einfach nur der Eindruck hinterlassen, daß dies nicht mit rechten Dingen zugeht.

Gegenbeispiel: 50.000 Menschen würden jährlich 500 DM Kirchensteuer zahlen.
Damit kämen jährlich 25 Millionen zusammen.
(Liebe Leute schaut mal auf euren Lohnzettel und multipliziert den Betrag mal 12).

Zusätzlich steckt in dem Wert des oben genannten Druckereikomplex noch die Arbeitsleistung, die nahezu nur aus Selbsthilfe von Z.J. besteht.

Manche Argumente verlieren an Wert, wenn man sie nüchtern technokratisch betrachtet.

Mit lieben Grüßen
Carlos

Hallo Torsten,

Die Evolutionstheorie ist nur eine
Theorie
und hat bisher noch nicht den Beweis für
eine Evolution des Lebens erbracht. Man
muß
sie daher gar nicht widerlegen.

Sie hat keinen Beweis erbracht, das stimmt. Aber alles, was man bisher weiß, stimmt damit überein oder läßt sich mit ihr erklären., Insofern ist sie schon als richtig anzunehmen, bis das Gegenteil bewiesen wird. Und das ist noch NICHT geschehen.

Und das ist richtig. Bisher ist noch kein
einziger wissenschaftlicher Gegenbeweis
geliefert worden.

Und das ist falsch. Es gibt
wissenschaftliche Beweise.

Dann zeig mir mal welche.

Gruß, Kubi

und auch noch nicht ein
wissenschaftlicher Beweis dafür.

Stimmt. Ist auch schwierig, so komplexe Sachverhalte hieb- und stichfest zu beweisen.

Es gibt

jedoch viele Beispiele der Natur, die
dagegen sprechen…

Dann sag mir mal, welche. Alle, die ich kenne, bestätigen sie auf’s schönste.

Gruß, Kubi

Hallo Torsten,

Die Evolutionstheorie ist nur eine
Theorie
und hat bisher noch nicht den Beweis für
eine Evolution des Lebens erbracht. Man
muß
sie daher gar nicht widerlegen.

Sie hat keinen Beweis erbracht, das
stimmt. Aber alles, was man bisher weiß,
stimmt damit überein oder läßt sich mit
ihr erklären.

Da bist Du leider falsch informiert.

Insofern ist sie schon als
richtig anzunehmen, bis das Gegenteil
bewiesen wird. Und das ist noch NICHT
geschehen.

Und das ist richtig. Bisher ist noch kein
einziger wissenschaftlicher Gegenbeweis
geliefert worden.

Und das ist falsch. Es gibt
wissenschaftliche Beweise.

Dann zeig mir mal welche.

Ich kümmere mich darum. Inzwischen empfehle
ich Dir Das Buch „Das Leben - wie ist es entstanden“ (hrsg. von der Wachtturm-Gesell-
schaft).

Gruß, Kubi

Gruß

Torsten

Die Beweise
Hallo Kubi,

Hier nun also ein paar Beweise für die Widerlegung der organischen Evolution:
1.) http://members.xoom.com/hanskrause/
2.) Der Physiker H. S. Lipson sagte: „Die einzig akzeptable Erklärung ist die Schöpfung. Ich weiß, daß das für Physiker, wie in der Tat auch für mich, ein Anathema bedeutet, aber wir dürfen eine Theorie, die uns nicht gefällt, nicht verwerfen, wenn sie durch experimentelle Beweise gestützt wird“ (Physics Bulletin, 1980, Jg. 31, S. 138).
3.) Im Bulletin des Naturgeschichtlichen Museums von Chicago wurde auf folgendes hingewiesen: „Darwins [Evolutions-]Theorie ist stets eng mit dem Fossilienbeweis verknüpft worden, und vermutlich wird gemeinhin angenommen, die Fossilien hätten einen bedeutenden Anteil an der allgemeinen Beweisführung zugunsten darwinischer Interpretationen der Entwicklungsgeschichte. Genaugenommen trifft das bedauerlicherweise nicht zu. . . . Das Zeugnis der Gesteine lieferte weder damals, noch liefert es heute eine feinabgestufte, langsam fortschreitende Entwicklungsreihe“ (Januar 1979, Jg. 50, Nr. 1, S. 22, 23).
4.) Der Paläontologe Alfred Romer schrieb: „Darunter [unter dem Kambrium] liegen dicke Sedimentablagerungen, und es wäre zu erwarten, daß man darin die Vorstufen der kambrischen Formen finden würde; aber wir finden sie nicht; diese älteren Schichten entbehren nahezu aller Anzeichen von Leben, und man könnte vernünftigerweise sagen, das allgemeine Bild sei in Übereinstimmung mit der Anschauung, daß die Lebensformen zu Beginn des kambrischen Erdzeitalters separat erschaffen worden seien“ (Natural History, Oktober 1959, Nr. 8, S. 467).
5.) In der Encyclopedia Americana wird zugegeben: „Die Tatsache, daß sich die meisten Mutationen auf den Organismus schädlich auswirken, scheint kaum mit der Ansicht vereinbar zu sein, Mutationen seien die Quelle des Rohmaterials für die Evolution. In der Tat stellen die Mutanten, die in Biologielehrbüchern abgebildet sind, eine Sammlung von Mißbildungen und Monstrositäten dar, und die Mutation scheint eher ein zerstörender als ein aufbauender Prozeß zu sein“ (1977, Bd. 10, S. 742).
6.) Beweise, die in dem Videofilm „Hat die Bibel doch recht? - Der Evolutionstheorie fehlen die Beweise“ (Drei Linden Film, Fritz Poppenberg), erläutert werden:

  • Prof. Dr. S. Scherer: „Die Evolutionstheorie ist keine Wissenschaft, die sich auf Expe
    rimente stützen kann und kann daher keine biologisch empirischen (bewisbaren) Ausssagen machen und daher ist sie eher eine Theorie, die in die vorgeschichtlichen Wissenschaften, den Geiseswissenschaften einzuordnen wäre, in ihren ganzen beweisführenden Prinzipien.
    … Für Makroevolution - vom einfachen zum komplexeren - haben wir keinen einzigen experimentellen Beleg… Es gibt keine Grundlage in der modernen molekularen Genetik für
    Mutationen als Ursache für die Unterschiede der Lebewesen… Bakterienforschung: Etwas grundsätzliche neues kommt dabei nicht heraus was, neue Eigenschaften betrifft“.
  • Die Giraffe
  • Gregor Mendels Vererbungsregeln. Vor allem weil sie bewisbar ist und bessere Argumente
    hat im Ggs. zu Darwins Evolutiontheorie.
  • Natürliche Mutationen, da sie zu Nachteilen beim Überleben führen.
  • Dr. W.-E. Lönnig: „Es sind keine positiven Mutationen, d.h. keine Entstehung neuer Genfunktionen bekannt.“
  • Carl v. Frisch: „Ich bin überzeugt, daß mit Mutation und Selektion allein nicht entfernt die
    Vorgänge in der lebenden Natur erklärt werden können.“
  • Charles Darwin: „Die Geologie zeigt uns keineswegs eine ununterbrochene Kette organi-
    scher Wesen.“
  • Schnnitt zwischen Präkambrium und Kambrium - „die rätselhafte Explosion des tierischen
    Lebens im Präkambrium“.
  • Der „Bakterienmotor“.
    7.) Siegfried Scherer, Reinhard Junker: „Evolution - ein kritisches Lehrbuch“

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]