Hallo,
einer meiner Freunde aus der Alpenrepublik hat mir vor ein paar Tagen einen Floh ins Ohr gesetzt.
Er sagte mit, in Österreich werden die verbeamteten Lehrer so bezahlt, dass sie ein Grundgehalt bekommen und dann nach Arbeitseinsatz (also Anzahl der Unterrichtsstunden) dieses beliebig erhöhen können.
Das wäre was für Deutschland. Entweder würden 50 % verhungern, oder sie würden wieder 28 bis 30 Stunden in der Woche arbeiten.
An die Lehrer. Kommt mir jetzt nicht mit den Ausflüchten, dass
Ihr hoffnungslos überarbeitet seid, weil Ihr mindestens 50 Stunden noch daheim arbeitet.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund
einer meiner Freunde aus der Alpenrepublik hat mir vor ein
paar Tagen einen Floh ins Ohr gesetzt.
Er sagte mit, in Österreich werden die verbeamteten Lehrer so
bezahlt, dass sie ein Grundgehalt bekommen und dann nach
Arbeitseinsatz (also Anzahl der Unterrichtsstunden) dieses
beliebig erhöhen können.
Das wäre was für Deutschland. Entweder würden 50 % verhungern,
oder sie würden wieder 28 bis 30 Stunden in der Woche
arbeiten.
An die Lehrer. Kommt mir jetzt nicht mit den Ausflüchten, dass
Ihr hoffnungslos überarbeitet seid, weil Ihr mindestens 50
Stunden noch daheim arbeitet.
Ich weiss nicht, wie das in Deinem Bundesland aussieht, aber wenn Du glaubst, es wäre überall in Deutschland gang und gäbe, dass Lehrer fürs Nichtstun bezahlt würden, dann solltest Du Dich vielleicht mal etwas ausgiebiger informieren. (Vielleicht mal mit Lehrern reden?)
Das mit den 50 Stunden Heimarbeit ist sicherlich übertrieben von Dir, meine Mutter (Grundschule) kommt aber bestimmt auf 15-20, Streitereien mit Eltern, die übrigens mit den gleichen Vorurteilen in jede Diskussion reingehen wie Du sie sicherlich nur vergessen hast zu erwähnen („Ja dann erziehen Sie mein Kind doch mal, wofür werden Sie denn bezahlt“), nicht eingeschlossen.
Es ist immer sehr einfach, mit billiger Polemik gegen vermeintlich faule Berufsstände vorzugehen (Lehrer, Politiker, Postbeamte…)
Ich kann Dir nur dieselbe Frage stellen wie ich sie Rainer im Zusammenhang mit dem Schlaraffenleben der Politiker gestellt habe:
Wenn Du doch als Lehrer total faul sein kannst und trotzdem irrsinnig gut dafür bezahlt wirst (nichts anderes impliziert Dein Beitrag); ja warum bist Du denn dann nicht Lehrer geworden!?
Im Übrigen bekommen Lehrer, die weniger Stunden unterrichten, auch weniger Lohn…
Gruss
Hallo Raimund
Hallo Lars,
Das mit den 50 Stunden Heimarbeit ist sicherlich übertrieben
Ich kann Dir als leidgeprüfter Gatte einer Grundschullehrerin in NRW nur beipflichten!
Beispiel letzte Woche: (zusätzlich zu den 28 Unterrichtsstunden:smile:
Elternsprechtag (vormittags und Nachmittags bis ca 17:30),
Konferenz (4 Stunden Nachmittags),
Elternpflegschaftsversammlung (abends von 20 Uhr bis 22 Uhr),
zwei Klassenarbeiten (Deutsch Aufsatz ca. 5 Std Korrekturarbeit; Mathe ca 2,5 Std Korrektur)
Vorbereitung zur Klassenfahrt (Rumtelefonieren wg Bus - auf eigene Kosten natürlich - Wälzen von Katalogen ca 2 Std),
Bestellung von Bastelmaterial - ca 1,5 Std,
mehrere Elternanrufe ca 1 Std (einer davon Abends um 23:00!!)
dazu normale Unterrichtsvorbereitung ca 5 Std (knapp gerechnet)
Und das war eine ganz hundsordinäre, normale Woche. Nichts mit Zeugnisschreiben, Klassenfahrt, Exkursion oder sonstigen „aushäusigen“ Sachen!
Und wenn Du nun alles zusammengerechnet hast, dann unterhalten wir uns weiter.
Lieben Gruß
Eckard.
Hi Raimund,
der Gedanke an eine leistungsorientierte Bezahlung ist gut. Damit könnte ein Kontrollsystem errichtet werden, das in der Wirtschaft gang und gäbe ist.
In Deutschland haben die Lehrer fast 13 Wochen Ferien. Nach den entsprechenden Besoldungsgesetzen stehen Ihnen genauso viel Urlaubstage zu wie anderen Beamten auch. Angeblich soll die restliche freie Zeit der Ferien für Vorbereitung, Fortbildung usw. genutzt werden.
Die Praxis ist anders.
Die 13 Wochen Ferien werden voll als Urlaub beansprucht. Sog. Lehrerausflüge, die wie Betriebsausflüge sehr sinnvoll sind, finden grundsätzlich in der Schulzeit statt (Unterrichtsausfall). Konferenzen finden grundsätzlich während der Schulzeit statt (Unterrichtausfall). Fortbildungsseminare für Lehrer werden ausschließlich in der Schulzeit in Anspruch genommen (Unterrichtsausfall). Selbst der Gang zu einem Arzt (Lehrer sind ja auch 'mal krank) erfolgt - häufig beobachtet - in der Unterrichtszeit (Unterrichtsausfall).
Das sind an fast allen Schulen festzustellende Praktiken und Tatsache.
Meine Töchter haben in einem Schuljahr über 20%(!) Unterrichtsausfall wegen all dieser Termine und der sich merkwürdigerweise in der Unterrichtszeit zwischen zwei Ferienblöcken anhäufenden Krankheitsausfällen der Lehrer, die dann mit vollem Elan und kraftstrotzender Gesundheit in die Ferien hinein gehen.
Vor 3 Jahren ist eine Statistik über den Lehrerstatus mit Arbeitszeiten und Gehältern aller Länder der Welt veröffentlicht worden.
Deutschland war hierbei das Land mit der niedrigsten Arbeitszeit der Lehrer (!) und den mit Abstand höchsten Gehältern (!) aller Länder.
Es ging ein Aufschrei durch die Republik. Die Lehrervertreter schwiegen hierzu und siehe da, nach 2 Wochen sprach niemand mehr über dieses Papier.
Aber die Lehrer und deren Sympathisanten, die sich so vehement gegen die Vorwürfe wehren, sollen nicht glauben, dass sie den Eltern und Bürgern dieses Landes schwarz für weiss vormachen können.
Die meisten Eltern verhalten sich ruhig, wenn ihre Kinder die Schule besuchen. Sie wollen durch ihre Kritik keine Nachteile für die Kinder erwerben. Wenn die Kinder dann die Schulzeit hinter sich haben, versiegt das Interesse der Eltern an diesem Thema, das ist menschlich.
Es wäre Aufgabe der Politik sich hiermit zu befassen. Wir klagen seit Jahren über die schlechte Schulausbildung unserer Abiturienten, die im europäischen Vergleich gar nicht gut aussehen. Aber ist dies nicht verwunderlich bei der Menge an Unterrichtsausfall?
Gruß,
Francesco
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wow, soviel geballtes Unwissen gepaart mit Vorurteilen hat noch nicht mal Raimund hier reingestellt.
In Deiner Visitenkarte steht, dass Du Journalist bist; auch an Dich stelle ich die Frage, warum Du diesen Beruf und nicht den Traumberuf Lehrer gewählt hast. Na?
Hallo
Ich schicke meinen Sohn in eine Privatschule. Dort hat man das Problem, daß oft Lehrer abwandern, wenn sie eine öffentliche Alternative bekommen.
An der Bezahlung allein liegts nicht, aber bei uns fallen keine Stunden aus und die Kinder werden ganztägig betreut. Es muß also was dran sein an den Vorteilen eines Beamtenlebens - und zwar etwas, was man nicht ohne weiteres in Mark und Euro ausrechnen kann.
Gruß
Thomas
Lehrerbezahlung
Hallo Raimund,
jetzt muss ich doch mal kurz das Sachliche mal zur Seite schieben und dir eine unverschämte Pauschalisierung und Polemik an den Kopf werfen…
Ich finde das ziemlich schäbig von dir in einem ironischen Unterton zu behaupten, dass wir Lehrer hoffnungslos überarbeitet sind… und dann die Zahl von 50 Stunden - das wären 10 Stunden pro Tag… allen Ernstes: in Anbetracht deiner Visitenkarte hätte ich doch etwas mehr Sachlichkeit und Authenzität gewünscht. Aber du gehörst anscheinend zu der Sorte Menschen, die alles, was die Politiker den Lehrern vorwerfen, nachplappern…
Beispiel:
Ich bin seit August 2000 hier in der Schweiz Primarlehrer und unterrichte eine erste Klasse - wohlgemerkt nur EINE erste Klasse mit 24 Kindern und habe ein volles Deputat mit 29 Stunden… mein Stundenplan sieht so aus, dass ich immer 4 Stunden Vormittags und an 4 Tagen in der Woche auch Nachmittags habe.
Unsere Konferenzen, die in einem Turnus von 4 Wochen stattfinden, finden jeweils nach dem Unterricht statt… nicht zu schweigen von den NACH der Schule stattfindenden Fortbildungen…
Jetzt das Gehalt: obwohl die Schweiz recht gut bezahlt, vergisst du leider, dass ich auch noch leben sollte - sprich, ich habe noch Lebenshaltungskosten und die sind hier nicht unbedingt niedrig… Gehalt und Lebenshaltungskosten halten sich im Vergleich zu Deutschland etwas die Waage…
Ich möchte gerne wissen, wie deine Arbeitszeit und deine Arbeit aussieht… dann können wir auf einem sachlichen Niveau weiter diskutieren
Matthias
Auch bei dir Francesco muss ich mal ein paar Vorurteile abbauen:
In Deutschland haben die Lehrer fast 13 Wochen Ferien. Nach
den entsprechenden Besoldungsgesetzen stehen Ihnen genauso
viel Urlaubstage zu wie anderen Beamten auch. Angeblich soll
die restliche freie Zeit der Ferien für Vorbereitung,
Fortbildung usw. genutzt werden.
Die Praxis ist anders.
Nein, die Praxis ist eben nicht anders. Als Grundschullehrer, wie ich einer bin, muss teilweise die Ferien nutzen, um vorzubereiten. Vor allem dann, wenn man gerade den Beruf ergriffen hat und nicht die Routine von Lehrern hat, die 20 Jahre in diesem Beruf sind…
Die 13 Wochen Ferien werden voll als Urlaub beansprucht. Sog.
Lehrerausflüge, die wie Betriebsausflüge sehr sinnvoll sind,
finden grundsätzlich in der Schulzeit statt
(Unterrichtsausfall).
Stimmt leider auch nicht. Die Lehrerausflüge sind so gelegt, dass sie nach dem Unterricht stattfinden - war in meiner Schule so…
Konferenzen finden grundsätzlich während der Schulzeit statt (Unterrichtausfall).
Stimmt auch nicht (bin echt erstaunt woher du diese Behauptungen nimmst… macht mich echt sauer, dass jemand du, der keine Ahnung hat, so was behauptet)… Unsere Konferenzen finden immer nach dem Unterricht statt EBEN DASS KEIN UNTERRICHT AUSFÄLLT.
Fortbildungsseminare für Lehrer werden ausschließlich in der :Schulzeit in Anspruch genommen (Unterrichtsausfall).
Sollen denn die Lehrer immer das gleiche machen? Sie haben einen Anspruch auf Fortbildung, die eine moderne Anpassung an den Unterricht bedeuten…
Selbst der Gang zu einem Arzt (Lehrer sind ja auch 'mal krank) :erfolgt - häufig beobachtet - in der Unterrichtszeit.
Das schlägt dem Fass das Boden aus… soll ich das Vorwurf verstehen, oder was? Wann gehst du denn zum Arzt, wenn du krank bist? Am Abend oder auch während deiner Arbeitszeit? Und wie ist das dann? Fällt dann nicht auch für dich die Arbeit aus? Mann, Mann, Mann…
Das sind an fast allen Schulen festzustellende Praktiken und
Tatsache.
So, dann nenn mir mal ein paar konkrete Zahlen… an fast allen Schulen … genauso ein Polemiker und Nachplappler wie Raimund
Meine Töchter haben in einem Schuljahr über 20%(!)
Unterrichtsausfall wegen all dieser Termine und der sich
merkwürdigerweise in der Unterrichtszeit zwischen zwei
Ferienblöcken anhäufenden Krankheitsausfällen der Lehrer, die
dann mit vollem Elan und kraftstrotzender Gesundheit in die
Ferien hinein gehen.
Mann sei vorsichtig was du sagst… es gibt viele Lehrer die trotz Krankheit in die Schule gehen, weil sie für ihren Beruf leben…
Vor 3 Jahren ist eine Statistik über den Lehrerstatus mit
Arbeitszeiten und Gehältern aller Länder der Welt
veröffentlicht worden.
Deutschland war hierbei das Land mit der niedrigsten
Arbeitszeit der Lehrer (!) und den mit Abstand höchsten
Gehältern (!) aller Länder.
Quelle?
Aber die Lehrer und deren Sympathisanten, die sich so vehement
gegen die Vorwürfe wehren, sollen nicht glauben, dass sie den
Eltern und Bürgern dieses Landes schwarz für weiss vormachen
können.
Lehrer und Sympathisanten? Das klingt nach Kriminalisierung…
Die meisten Eltern verhalten sich ruhig, wenn ihre Kinder die
Schule besuchen. Sie wollen durch ihre Kritik keine Nachteile
für die Kinder erwerben. Wenn die Kinder dann die Schulzeit
hinter sich haben, versiegt das Interesse der Eltern an diesem
Thema, das ist menschlich.
Es wäre Aufgabe der Politik sich hiermit zu befassen. Wir
klagen seit Jahren über die schlechte Schulausbildung unserer
Abiturienten, die im europäischen Vergleich gar nicht gut
aussehen. Aber ist dies nicht verwunderlich bei der Menge an
Unterrichtsausfall?
Der Unterrichtsausfall ist nur ein Kriterium dafür… das andere weit wichtigere ist die Veralterung des Lehrkörpers und die Nicht-Einstellung von jungen Lehrern…
Grüsse
Matthias
Wow, soviel geballtes Unwissen gepaart mit Vorurteilen hat
noch nicht mal Raimund hier reingestellt.
In Deiner Visitenkarte steht, dass Du Journalist bist; auch an
Dich stelle ich die Frage, warum Du diesen Beruf und nicht den
Traumberuf Lehrer gewählt hast. Na?
Du hättest es nicht besser formulieren können… Danke!!!
stimmt … ein floh
hallo raimund,
ohne jetzt die tatsächliche situation exakt zu kennen, so wie du das darstellst, stimmt es bestimmt NICHT.
je nach unterrichtsfach haben die lehrer verschieden hohe „planstunden“, die mit dem lehrergehalt abgegolten werden.
da in einigen fächern lehrermangel herrscht, müssen dort notgedrungen überstunden geschoben werden, die dann extra bezahlt werden.
in überlaufenen fächern gibt es keine überstunden, da bleibt ein lehrer bei seinem grundgehalt - und aus. keine chance, im „akkord“ mehr dazuzuverdienen.
Hi Matthias,
ich habe mit meinem Posting gewußt, dass ich in ein Wespennest steche.
Wenn du mir Unwissenheit vorwirfst, woher nimmst du das? Du weisst nichts von mir. Das ist etwas zu flach. Wir sollten bei allen Meinungsverschiedenheiten sachlich bleiben, oder?
Und Polemik, wo in meinem Artikel ist auch nur ein polemischer Ansatz?
Ich spreche aus 42jähriger Erfahrung. Erfahrungen als Schüler, der ich lange Jahre war, Erfahrung als Vater, der seine Töchter 13 Jahre (jeweils) durchs Schulleben begleitet hat.
Ich spreche aus Erfahrung, die ich als Journalist gewonnen habe und Statistiken, und zwar Reporte von Unternehmensberatungsgesellschaften wie auch amtliche Statistiken der Bundesländer studiert habe.
Das nur soweit hier auf der Kompetenz, etwas zu diesem Thema sagen zu dürfen, herum geritten wird.
Es ist eine Tatsache, dass Lehrerausflüge grundsätzlich in der Schulzeit veranstaltet werden. Es mag vielleicht einige wenige Schulen in Deutschland geben, die das anders handhaben. Dann aber bitte ich diese zu benennen. Ich werde das nachprüfen und öffentlich hervorheben, wenn es stimmt.
Es ist auch eine Tatsache, dass Fortbildungsveranstaltungen und Seminare für Lehrer in der Schulzeit stattfinden. Ich habe hierzu einen Ordner voll Beweise von etwa 60 Schulen in Nordrhein-Westfalen. Fortbildungsveranstaltungen können genauso gut in den Ferien abgehalten werden, aber da geht kein Lehrer hin. In NRW wurde diese Erfahrung gemacht und auf Anfrage an das Ministerium in Düsseldorf wurde gesagt, Fortbildungsveranstaltungsangebote in den Ferien würden nicht angenommen, deshalb müsse man sie in der Schulzeit anbieten.
Wer das bezweifelt, der soll den Gegenbeweis antreten. Da bin ich sehr gespannt.
Zu der Erhebung der UN über den Status der Lehrer, dass in Deutschland die Lehrer die kürzeste Arbeitszeit auf der Welt und das höchste Gehalt haben, hast du dich nicht geäußert.
Sehr interessantes Verhalten!
Und der Arztbesuch! Ich bitte dich. Ein Lehrer kann genauso gut nachmittags nach der Schule zum Arzt gehen, wenn es nicht um eine akute Erkrankung geht. Und das meinte ich damit (medizinische Check-Ups, Zahnarzt-Routine-Untersuchungen usw. müssen nicht zwingend vormittags während der Schulzeit absolviert werden).
Gruß,
Francesco
Hi Lars,
fällt dir nichts Sachliches ein? Habe ich den Nagel etwa auf den Kopf getroffen?
Wieso geballtes Unwissen? Wo siehst du Unwissenheit? Versuche es doch einmal, Wissen auszutauschen, wir können das gerne einmal antesten.
Vorurteile habe ich keine. Mein Statement bezieht sich auf Erfahrungen und das Studieren von Veröffentlichungen, deren Ergebnisse ich wiedergegeben habe. Das war nicht emotional gemeint. Das liegt mir fern. Genauso möchte ich auch keine Polemik von dir übernehmen.
Warum sollte der Lehrerberuf für mich ein Traumberuf sein? Ich arbeite auf einer anderen Basis und habe auch mit Berufsethik und Vorbehalten zu tun, die mich genauso stören.
Hier geht es um ein anderes Thema und du solltest nicht ausweichen, sondern etwas zur Sache beitragen, wenn du kannst?
Gruß,
Francesco
Wow, soviel geballtes Unwissen gepaart mit Vorurteilen hat
noch nicht mal Raimund hier reingestellt.
In Deiner Visitenkarte steht, dass Du Journalist bist; auch an
Dich stelle ich die Frage, warum Du diesen Beruf und nicht den
Traumberuf Lehrer gewählt hast. Na?
Hi Matthias,
Wenn du mir Unwissenheit vorwirfst, woher nimmst du das? Du
weisst nichts von mir. Das ist etwas zu flach. Wir sollten bei
allen Meinungsverschiedenheiten sachlich bleiben, oder?
Das sehe ich genauso und habe nicht behauptet, dass ich von dir alles weiss… ich kenne nur deinen Beruf!!!
Ich spreche aus Erfahrung, die ich als Journalist gewonnen
habe und Statistiken, und zwar Reporte von
Unternehmensberatungsgesellschaften wie auch amtliche
Statistiken der Bundesländer studiert habe.
Das nur soweit hier auf der Kompetenz, etwas zu diesem Thema
sagen zu dürfen, herum geritten wird.
Nun, das sind aber alles Kompetenzen, die auf Statistiken beruhen und wie du als Journalist weisst, ist Papier geduldig und Statistiken sagen überhaupt nichts aus… sie geben nur ein etwaiges Bild der jeweiligen Situation preis…
Ich spreche als Lehrer und sehe mich dahingehend kompetent, dir das aus der Praxis zu sagen… du jedenfalls hast NUR als Vater an der ganzen Sache einen Anteil, steckst aber nicht in dem System drin. Es ist natürlich sehr einfach sich hinter Statistiken zu verstecken… gebe ich zu…
Es ist eine Tatsache, dass Lehrerausflüge grundsätzlich in der
Schulzeit veranstaltet werden. Es mag vielleicht einige wenige
Schulen in Deutschland geben, die das anders handhaben. Dann
aber bitte ich diese zu benennen. Ich werde das nachprüfen und
öffentlich hervorheben, wenn es stimmt.
Es ist auch eine Tatsache, dass Fortbildungsveranstaltungen
und Seminare für Lehrer in der Schulzeit stattfinden. Ich habe
hierzu einen Ordner voll Beweise von etwa 60 Schulen in
Nordrhein-Westfalen. Fortbildungsveranstaltungen können
genauso gut in den Ferien abgehalten werden, aber da geht kein
Lehrer hin. In NRW wurde diese Erfahrung gemacht und auf
Anfrage an das Ministerium in Düsseldorf wurde gesagt,
Fortbildungsveranstaltungsangebote in den Ferien würden nicht
angenommen, deshalb müsse man sie in der Schulzeit anbieten.
Wer das bezweifelt, der soll den Gegenbeweis antreten. Da bin
ich sehr gespannt.
Ich wusste wirklich nichts vorher von dir… jetzt weiss ich mehr… du brauchst unbedingt Beweise um dich selbst zu bestätigen… das ist ein bisschen ‚flach‘, findest du nicht?
Du kannst nur von der Schule sprechen, in der deine Töchter gegangen sind… mehr kannst du auch nicht… alles andere sind Berichte von anderen, wo du nicht drinsteckst… übrigens, hier in der Schweiz finden Fortbildungsveranstaltungen in den Ferien statt…
Zu der Erhebung der UN über den Status der Lehrer, dass in
Deutschland die Lehrer die kürzeste Arbeitszeit auf der Welt
und das höchste Gehalt haben, hast du dich nicht geäußert.
Sehr interessantes Verhalten!
Das muss ich nicht… wieso auch… ich bin gerade dir keine Rechenschaft schuldig!!!
Und der Arztbesuch! Ich bitte dich. Ein Lehrer kann genauso
gut nachmittags nach der Schule zum Arzt gehen, wenn es nicht
um eine akute Erkrankung geht. Und das meinte ich damit
(medizinische Check-Ups, Zahnarzt-Routine-Untersuchungen usw.
müssen nicht zwingend vormittags während der Schulzeit
absolviert werden).
Die Argumentation „Ein Lehrer kann genauso gut nachmittags nach der Schule zum Arzt gehen, wenn es nicht um eine akute Erkrankung geht.“ ist ziemlich lächerlich… ich könnte mir vorstellen, dass du da auch Statistiken drüber hast… wahrscheinlich sprichst du aber auch nur aus Erfahrung, die du während der Schulzeit deiner Töchter gemacht hast… in deinen Augen jedoch höchst repräsentativ und allgemein geltend für alle Lehrer…
Matthias
Arztbesuch nebst Rundumschlag
Hallöli,
mal abgesehen davon, daß hier mal wieder Einzelfall und allgemeine Aussage durcheinander geschmissen werden, Schweiz mit Deutschland verglichen wird und und und…, möchte ich eine Sache herausgreifen.
Wenn die Arbeitszeit eines Lehrers so furchbar lang ist, und das will ich hier gar nicht mal bestreiten, und außerdem die Zuhause-Vorbereiterei mit zur Arbeitszeit zählt, was hier schon mehrfach betont wurde, wobei ich nicht unterstellen will, daß es so ist oder nicht, dann wäre es nur vernünftig, wenn ein Lehrer in der Zeit zum Arzt geht, wo sein Arbeitsausfall den geringsten Schaden verursacht. Das dürfte wohl mit ziemlicher Sicherheit NICHT die Zeit sein, wo 25-35 andere halbfertige Menschen in einem Klassenraum sitzen und darauf warten, daß ihnen der entsprechende Lehrer wider besseren Wissens versucht, ihnen was Sinnvolles fürs Leben beizubringen.
Und jetzt kommt wieder diese Schiene: Ich geh aber nachmittags zum Arzt, ich kenne aber so viele Kollegen, die gehen nachmittags zum Arzt… Oder aber auch: Ich kenne soviele Lehrer, die vormittags zum Arzt gehen usw.
Tatsache ist, daß es Lehrer gibt, die die Ihnen überlassene Freiheit zur Einteilung Ihrer Arbeit mißbrauchen, und solche, die es nicht tun. Das gilt für andere Beamte, das gilt für Bundesangestellte (z.B. Professoren) und es gilt für jeden Angestellten und Arbeiter. Und genau hier setzt doch die ursprüngliche Frage/Anregung an: Leistungsorientierte Bezahlung. Gibts in vielen Unternehmen und vielleicht auch bald bei der Schule Ihres Vertrauens.
Habe die Ehre.
Christian
Und der Arztbesuch! Ich bitte dich. Ein Lehrer kann genauso
gut nachmittags nach der Schule zum Arzt gehen, wenn es nicht
um eine akute Erkrankung geht. Und das meinte ich damit
(medizinische Check-Ups, Zahnarzt-Routine-Untersuchungen usw.
müssen nicht zwingend vormittags während der Schulzeit
absolviert werden).Die Argumentation „Ein Lehrer kann genauso gut nachmittags
nach der Schule zum Arzt gehen, wenn es nicht um eine akute
Erkrankung geht.“ ist ziemlich lächerlich… ich könnte mir
vorstellen, dass du da auch Statistiken drüber hast…
wahrscheinlich sprichst du aber auch nur aus Erfahrung, die du
während der Schulzeit deiner Töchter gemacht hast… in deinen
Augen jedoch höchst repräsentativ und allgemein geltend für
alle Lehrer…Matthias
LaV
Hallo Raimund, hallo Ihr anderen,
wenn man mal von den Verallgemeinerungen absieht, die man hier wohl präsentieren muß, um etwas Aufmerksamkeit zu erregen, ist Deine Anregung/Frage - Raimund - durchaus legitim. Von der praktischen Ausgestaltung mal abgesehen, gibt es wohl keinen Grund dafür, warum Lehrer, sonstige Beamte, Bundesangestellte usw. nicht genauso leistungsabhängig bezahlt werden, wie andere Angestellte oder Arbeiter das heute inzwischen werden.
Wieviele Lehre auch immer ihre Freiheiten mißbrauchen, und das werden schon mindestens 20 in Deutschland sein, denn soviele bekomme ich aus meiner Erinnerung alleine schon zusammen, es sollte doch sichergestellt sein, daß sich das entsprechend bei der Bezahlung bemerkbar macht. Wie diese leistungsabhägige Vergütung (LaV) auszugestalten wäre, ist ein ganz anderes Problem, ob das über die Stundenzahl zu regeln ist, ebenfalls. Daß aber alle Lehrer treu Ihre 40-50 Stunden-Woche abreißen ist mindestens ebenso ein Gerücht, wie daß ALLE Lehrer permanent auf der faulen Haut liegen.
Witzigerweise wehren sich gerade die gegen ein leistungsabhängiges Vergütungsmodell, die im Rufe stehen, nicht die „Ich will“-Schreier bei der Arbeitsabgabestelle zu sein. Das gilt für die einzelnen Berufsgruppe, wie auch innerhalb eines Betriebs. So geschehen bei uns vor rund 18 Monaten.
Also: Vielleicht vergessen wir für einen Augenblick mal „ich war aber immer fleißig“ und „mein Lehrer war Montags immer krank“ und leiten die Diskussion mal in eine sinnvolle Richtung: Wie könnte denn ein gerechtes Entlohnungsystem für Lehrer, Professoren und meinetwegen Polizisten und Finanzamtler aussehen?
Meine Meinung.
Gruß
Christian
hi francesco,
im grunde muss ich zustimmen, leistungsorientiert sollte jeder bezahlt werden, auch die beamten (berlin macht den anfang mit seinen beamten und öff.dienst).
trotzdem darf man nicht alle über einen kamm scheren. ich habe nun 15 jahre schulerfahrung, 13 jahre abitur und nun fast 2 jahre berufsschule, aber alle gleich waren sie nicht!
In Deutschland haben die Lehrer fast 13 Wochen Ferien. Nach
den entsprechenden Besoldungsgesetzen stehen Ihnen genauso
viel Urlaubstage zu wie anderen Beamten auch. Angeblich soll
die restliche freie Zeit der Ferien für Vorbereitung,
Fortbildung usw. genutzt werden.
das sehe ich auch so, das ist schlecht!
Meine Töchter haben in einem Schuljahr über 20%(!)
Unterrichtsausfall wegen all dieser Termine und der sich
merkwürdigerweise in der Unterrichtszeit zwischen zwei
Ferienblöcken anhäufenden Krankheitsausfällen der Lehrer, die
dann mit vollem Elan und kraftstrotzender Gesundheit in die
Ferien hinein gehen.
das mit 20% kann ich nicht ganz äquivalent sehen. bei uns am gymnasium war es nicht so. wenn mal einer krank war, war er zwar wegen dem schnupfen gleich 10 tage krank, aber das kam eher seltener vor. vielleicht hatte ich einfach glück.
momentan an der berufsschule stelle ich aber auch so einiges fets. ein lehrer wird in 2 jahren in ruhestand versetzt und der macht nichts richtiges mehr, nur noch auf die rente warten… was ist das für ein leben? was ist das für eine lebenseinstellung? auch musste ich folg. feststellen: wir haben 2 lehrer die ein und dasselbe fach geben. war der eine krank musste der andere um es auszugleichen auch krank werden. aber das sind hoffentlich nur einzelfälle …
Es wäre Aufgabe der Politik sich hiermit zu befassen. Wir
klagen seit Jahren über die schlechte Schulausbildung unserer
Abiturienten, die im europäischen Vergleich gar nicht gut
aussehen. Aber ist dies nicht verwunderlich bei der Menge an
Unterrichtsausfall?
Gruß,
Francesco
ich finde mein abitur war ganz ok hier brandenburg. ich kann keine groben mängel im lehrplan an sich vorstellen, obwohl auch ich für maximal 12 jahre abi und max. 2 jahre berufsschule bin (welchen berufsschüler der nebenbei 8 stunden arbeiten gehen kann, hindert es auch am berufsschultag 8h in der schule zu sitzen (und nicht 6 * 45 min ???)) …
nebenbei zur stundenzahl meiner abilehrer:
die meisten (75%) kamen um 7:30 - 7:45 machten 6-8 stunden und verschwanden dann auch erst zwischen 14 und 15:30 … das macht immerhin 6,5 - 7,45 stunden, also im schnitt 7 1/8 stunden… und den rest haben sie wirklich zu hause arbeiten korriegiert… wirklich! ich denke glück haben da nur die sportlehrer und die lehrer von fächern, wo nie aktualisiert wird …
so sehe ich das, um mal eine andere meinung einzubringen!
shob
p.s. ich bin kein lehrer, werde keiner und meine eltern sind auch nicht lehrer!!!
Hallo,
Raimund, da hast du aber wieder ein Thema angesprochen uijuijui,
ich wollte mich ja erstmal zurückhalten, aber nachdem ich die Beiträge hierzu gelesen habe, kann ich nur sagen :
Ich wollt ich wär (k)ein Lehrer, dann hätt ich (was) nichts zu tun, ich legte heute mal ein Päuschen ein und morgen auch mal zwei bis drei und in den Ferien würd ich zur schule gehen wollen.
Hi,
Die gerechte Bezahlung wäre nach Leistung schon gar nicht so schlecht, aber du weißt doch, solange Lehrer hoheitliche Aufgaben wahrnehmen sind sie weiterhin Beamte mit nem solbernen Löffel.
Nun will ich nicht noch philosophieren, dann könnte man ja mal das Wesen eines Lehrers (geschichtlich bis zum heutigen Tage) mal ergründen und dann noch die Wahrheit im Beamtentum suchen, ohjeoje, ich glaube, dann hagelts wieder noch mehr um mich herum, diesmal dann von der Lehrerschaft.
Gruß von einem Instrumentallehrer, der Einzeluntericht erteilt.
Tschüßße
Wieso geballtes Unwissen? Wo siehst du Unwissenheit? Versuche
es doch einmal, Wissen auszutauschen, wir können das gerne
einmal antesten.
Vorurteile habe ich keine. Mein Statement bezieht sich auf
Erfahrungen und das Studieren von Veröffentlichungen, deren
Ergebnisse ich wiedergegeben habe. Das war nicht emotional
gemeint. Das liegt mir fern. Genauso möchte ich auch keine
Polemik von dir übernehmen.
Warum sollte der Lehrerberuf für mich ein Traumberuf sein? Ich
arbeite auf einer anderen Basis und habe auch mit Berufsethik
und Vorbehalten zu tun, die mich genauso stören.
Hier geht es um ein anderes Thema und du solltest nicht
ausweichen, sondern etwas zur Sache beitragen, wenn du kannst?
Ich weiss nur, was ich hier zuhause sehe: Eine mit den Nerven total fertige Mutter, die offenbar mit dem Schulstress alles andere als gut klarkommt. Sie ist ja auch offenkundig nicht die einzige, denn keine andere Berufsgruppe als Lehrer geht in so grossen Mengen in den vorzeitigen Ruhestand (meine Ex-Stufenleiterin z.b., die sich offenbar in GRabenkämpfen mit dem Rest der Schulleitung aufgerieben hat).
Meinst Du das liegt aN Faulheit oder vielleicht daran, dass es eben doch ziemlich stressig ist, vor 30 dreisten kleinen Rackern zu sitzen, die einem nur auf die Nerven gehen?
Würden die Länder endlich mal mehr Lehrer einstellen, würden sich die Probleme auf beiden Seiten vermutlich schon bald beheben lassen.
Aber das würde Geld kosten, also schürt die Politik eben Vorurteile (man erinne sich nur an Schröders „faule Säcke“).
Natürlich gibt es auch eine Menge fauler Penner, die schleunigst entfernt werden sollten. Wenn ich als Schüler Unterrichtsmaterialien aus den 70ern kopiert bekomme frage ich mich auch, was mein Lehrer in den letzten 25 Jahren in seinem Fachgebiet überhaupt noch mitbekommen hat.
Aber wegen solcher Fälle diese ekelhaften Pauschalisierung zu betreiben, alle Lehrer seien überbezahlt und würden nichts leisten, finde ich ziemlich daneben.
Und meine Frage fand ich keineswegs ablenkend. Wenn jemand einen Beruf derartig schön beschreibt (13 Wochen Urlaub, volles Gehalt, nur 29 Stunden die Woche usw.), dann muss er sich auch fragen lassen, warum er ihn trotzdem nicht wollte.
Gruss
Also: Vielleicht vergessen wir für einen Augenblick mal „ich
war aber immer fleißig“ und „mein Lehrer war Montags immer
krank“ und leiten die Diskussion mal in eine sinnvolle
Richtung: Wie könnte denn ein gerechtes Entlohnungsystem für
Lehrer, Professoren und meinetwegen Polizisten und
Finanzamtler aussehen?
hi,
meine meinung:
-nach gegebenen stunden
-nach vor-nachbereitungsaufwand je nach fach
-nach vorgesetzten-schüler-eltern-bewertung
-regelm. der fortbildung
das wären die wichtigsten kriterien, welche natuerlich unterschiedlich gewichtet werden muessten.
das ein ansatz. und da deutschland ein land der bürokratie ist, kann man genauso wie die besoldungstabellen eine leistungspunktetabelle bilden. bedeutet es gibt einen lehrergundlohn der je nach erreichter punktzahl (die sagen wir jedes 3. jahr überprüft wird) abschläge oder zuschläge erhält.
bsp. normaler geschichte/deutsch lehrer erhält 4.000,- nach beurteilungstabelle stehen ihm 108% zu, also 320,- mehr (richtig gerechnet), da er sich drauf ausruhte faellt die auswertung nach drei jahren schlechter aus und er erhält nur noch 96% vom grundlohn (nicht vom vorlohn), also nur noch 3.840 DM …
das wäre ein überschaubares system, oder?
shob
Hi showbee,
Dein Ansatz wäre ein Ansatz. Besonders nett fand ich den Einwurf bzgl. Bürokratie. Vielleicht hat ein möglichst kompliziertes Modell sogar die besten Chancen. Man könnte auch Pausenaufsichtskoeffizienten, Klassenbuchführungsoptionen und Klassenfahrtsausführungsquotienten bilden:wink:
In der Tat sehe ich das Problem des Ausruhens. Habe ich einmal Klasse 5-13 unrterrichtet, muß ich nur seltenst neue Unterrichtsunterlagen anfertigen. Daß sich in der Wissenschaft, aber auch in vielen anderen Bereichen viel tut, also auch mehr zu aktualisieren ist, haben viele Lehrer nicht begriffen. Es ist schon krank, wenn ein Schüler in der 12. Klasse gebeten wird, ein Referat zum Ozonloch zu halten, weil er offensichtlich informierter ist, als der Lehrer. (Übrigens aufgrund u.a. eines Buches, daß er bei einem Jugend-Forscht-Wettbewerb gewonnen hat, zu dem ihn der gleiche Lehrer ermutigt hat. Es gibt also fast immer zwei Seiten.)
Eine Befragung der Schüler ist durchaus möglich. An vielen Lehrstühlen der HH-Uni Düsseldorf wird am Ende jeden Semesters eine Studentenbefragung durchgeführt. Wie jeder einzelne Lehrstuhl mit den Ergenissen umgeht, entzieht sich meiner Kenntnis.
Vielleicht sollten wir wirklich (ohnen Witz) die Ergebnisse der Diskussion an entsprechende Stellen weitergeben. Wenn hier jeder auf sein Copyright verzichtet, nutze ich mal meine Drähte.
Gruß
Christian
hi,
meine meinung:
-nach gegebenen stunden
-nach vor-nachbereitungsaufwand je nach fach
-nach vorgesetzten-schüler-eltern-bewertung
-regelm. der fortbildungdas wären die wichtigsten kriterien, welche natuerlich
unterschiedlich gewichtet werden muessten.das ein ansatz. und da deutschland ein land der bürokratie
ist, kann man genauso wie die besoldungstabellen eine
leistungspunktetabelle bilden. bedeutet es gibt einen
lehrergundlohn der je nach erreichter punktzahl (die sagen wir
jedes 3. jahr überprüft wird) abschläge oder zuschläge erhält.bsp. normaler geschichte/deutsch lehrer erhält 4.000,- nach
beurteilungstabelle stehen ihm 108% zu, also 320,- mehr
(richtig gerechnet), da er sich drauf ausruhte faellt die
auswertung nach drei jahren schlechter aus und er erhält nur
noch 96% vom grundlohn (nicht vom vorlohn), also nur noch
3.840 DM …das wäre ein überschaubares system, oder?
shob