Kennt von Euch jemand das Gefühl, das die Bibel einem Angst und Bange macht?
Ich habe die Bibel immer geschätzt, schon wegen der alten Lebensweisheiten, die sie enthält. Ich bin ohne Konfession. Hatte aber Gespräche mit Leuten aus freien ev. Gemeinden, die die Bibel nach ihrer Meinung genau studiert haben und zu wissen meinen, worum es geht, besonders, wenn es die Apokalypse betrifft. Ich hatte auch verschiedene esoterische Literatur zur Apokalypse gelesen (z. B.Seth).
Alles klingt sowohl aus der Bibel wie auch aus der Esoterik plausibel.
Ich weiss überhaupt nicht mehr, wo ich mich einordnen könnte. Nur eins:
Die Bibel, die ich eigentlich hoch schätze, macht mir mit ihren …zig Geboten immer mehr Angst.
Nur eins:
Die Bibel, die ich eigentlich hoch schätze, macht mir mit
ihren …zig Geboten immer mehr Angst.
Hallo
Das könnte eher ein psychologisches Problem sein. Vielleicht hast Du irgendwo ein schlechtes Gewissen. Das spiegelt sich dann bei der Lektüre dieser Art Literatur.
keep cool
rolf
Hallo Traude,
wie die beiden Antworten schon zeigen, eigene Ängste oder andere Bücher.
Wenn schon Bibel, dann versuch sie richtig zu verstehen. Wenn die Bibel (Religion/Kirche/Glaubensgemeinschaft) von Apokalypse oder Weltuntergang redet, was meint sie denn damit? Vielleicht Ihren eigenen Untergang? Kann es sein, daß die „Fischlein“, die gnadenlos alle anderen Glaubensrichtungen integrierten oder vernichteten, schon vor 2000 Jahren von eben diesen Religionen lernten, daß wir nun das Zeitalter des Wassermannes bekommen? Kann es sein, daß sie da schon prophezeiten, daß ihr Ende kommt? Warum sollte denn das nächste Zeitalter mit ihnen besser umgehen als sie selbst mit den Widdern?
Nimm das alles nicht so eng. Die Erde ist etwas was ein paar geldgeile, dumme Menschlein nicht zerstören können. Beispiel? Wenn wir ein Ozonloch reißen, dringt mehr Sonnenlicht ein. Damit wird die Erde wärmer, auch die Ozeane. Wenn nun mehr Wasserdampf am Himmel ist wird das Sonnenlicht wieder gedämpft. Es kühlt etwas ab. Es gibt ein paar Turbulenzen in der Atmosphäre. usw. usw. Klar gehen da ein paar Menschlein drauf. Und? Können ja mit ihren Aktien-Paketen heizen, bis wieder warm wird, oder der Glaube an Geld und Wachstum erfroren ist.
Mensch werde wach. Geh ein bißchen spazieren, fühle die Sonnenstrahlen, hör das Murmeln eines Baches, riech die Blumen und Gräser, hör dem Lied des Windes zu und freu Dich an „diesem“ Leben.
Gruß Norbert
Hallo Traude,
das Problem ist, dass eigentlich jeder eine Meinung zur Bibel hat und dabei der Ansicht ist, richtig zu liegen. Es geht ja sogar soweit, dass man anfängt, die Bibel rückwärts und quer zu lesen, um da irgendwelche neuen Botschaften finden zu wollen. Teilweise werden da Dinge besonders betont, während andere Dingen, die vielleicht im Zusammenhang stehen, fast ganz unterschlagen werden.
Da ich den christlichen Glauben als Hoffnungsglaube begreife, kann ich Dir aus meiner Sicht sagen, dass Du Dich einfach mal nicht daran orientieren solltest, was alle möglichen anderen Menschen an Meinungen so kundtun, weil Du nicht weisst, was sie bewegt.
Es heisst: So sehr hat Gott die Menschen geliebt, dass er seinen Sohn für sie in den Tod gab. Und: Gott ist die Liebe, sagt Johannes. Was Dir Angst macht, wird daher vermutlich nicht die Bibel sein, sondern möglicherweise das, was teilweise selbsterklärte Experten aus unbekannten Beweggründen dazu verlautbaren. Aber keiner weiss wirklich genau, was die Bibel wirklich will. Selbst Martin Luther stand in manchen Fragen vor einem Rätsel. Selbst die Jünger Jesu haben nicht immer verstanden, was Jesus meinte oder was Gott wollte. Und auch Jesus selbst weiss nicht um alles, was Gott geschehen lassen wird.
Was z. B. die unzähligen Weltuntergangsprophetien von verschiedenen Grüppchen anbelangt…alle sind bisher schiefgegangen. Nichts hat gestimmt. Trotzdem gibt es immer wieder apokalyptische Voraussagen von Menschen, die die Bibel scheinbar „besser“ kennen. Aber Jesus sagte: Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein." (Mt 24,36). Was? Selbst Jesus sagt, dass er nicht wüsste, wann die Endzeit zuende geht? Na, aber gut, dass wir soviele Endzeitsekten haben, die da besser informiert sind…(wie oft hätte, wenn man den Zeugen Jehovas folgt, in den letzten 150 Jahren schon alles zuende sein müssen? 5x?).
Lass’ Dich nicht einschüchtern von dem, was irgendwelche Leute behaupten. Gott ist zuverlässig. Er wird die Dinge zum Guten wenden und hat das in Jesus Christus bereits bewiesen - im Gegenteil zu jenen, denen sämtliche Prohetien immer wieder schiefgehen, denen man aber dennoch mehr Glauben schenkt.
Wenn Du zuvor ein gutes Gefühl beim Lesen der Bibel hattest, dann hast Du sich richtig gelesen. Wenn Dir plötzlich unwohl ist, dann liegt das nicht ander Bibel, sondern an anderen Menschen, die mit scheinbar schlüssigen Erklärungen herbeikommen, weil sie ihre Lehre so zurecht gebastelt haben, dass diese durch die Bibel gestützt wird.
Gruss
tigger
Liebe Traude,
auf die wüsten Spekualtionen von Thorshammer und Norbert gehe ich jetzt mal nicht ein - die verraten mehr über die verfasser als über die Bibel, und auch Fritz lasse ich jetzt mal außen vor - ich schätze ihn außerordentlich, aber das, was er für seine rationale Bertrachtungsweise hält, versperrt ihm doch manchen Zugang.
Laß uns mal unterscheiden zwischen den Prophezeiungen der Apokalyptik - dazu zähle ich das Danielbuch und die Offenbarung des Johannes - und den Geboten.
Viele, vor allem „bibeltreue“ Christen meinen, aus den Prophezeiungen des Daniel und des Johannes einen Fahrplan für die Geschichte konstruieren zu können. Auch viele Esoteriker und manche - nennen wir sie mal - „konfliktträchtige Sondergemeinschaften“ stützen sich allzumal auf die offenbarung des Johannes.
In diesem besonderen Fall halte ich es für klug, sich an die alt- und die neutestamentliche Wissenschaft zu halten (nicht nur, weil ich das mal studiert habe): Die apokalyptische Literatur ist eine verhältnismäßig späte Erscheinung der jüdischen Geschichte und kam auf in Zeiten der Bedrängung, als also die Gemeinde (für die christliche Gemeinde gilt das ebenso) verfolgt wurde, ihr Glaube unterdrückt, der Gottesdienst verboten oder in den Untergrund abgedrängt.
In diesen Zeiten hat die apokalyptische Literatur versucht, der Gemeinde die Geschichte zu deuten: Zwar wird die Gemeinde verfolgt und muß leiden, aber der Herr bleibt doch Gott, und er wird das Leiden nicht für ewige oder unabsehbare Zeiten andauern lassen. Apokalyptische Literatur ist also erstens Trost- und zweitens Widerstandsliteratur!
Sie bezieht sich immer auf ihre eigene Zeit, und was sie an Prophezeiungen bietet, will immer Gott als den Herrn der Geschichte erweisen. Sie ist also drittens auch Geschichtstheologie! Sie ist aber ganz gewiß kein Kursbuch für die Geschichte; die Schlacht von Harmaggedon und das 1000jährige Reich (nur als Beispiele) sind keine Ereignisse, die wir irgendwann in der Geschichte der Menschheit erwarten dürften oder müßten, sondern Bilder, mit deren Hilfe der Seher seine Gemeinde ermutigen, trösten, stärken wollte.
In den Geboten (genau 613 an der Zahl) in der Tenach - Altes Testament - hat Israel nie eine Einengung gesehen; sie haben nie Angst gemacht, sondern sie waren für Israel der Ausdruck dessen, daß Gott es zu Seinem Volk gemacht hat. Lies einmal Psalm 19 - da wirst Du etwas von der Freude über die Gebote spüren können!
In der Tat: Gott ist ein Gott der Liebe und der Freiheit. Ein Ausdruck dessen ist die Tatsache, daß die Juden die Befreiung aus Ägypten - neben dem Bundesschluß am Sinai - als das entscheidende Ereignis ihrer Geschichte betrachten, dessen sie noch heute gedenken.
Eine solche Erinnerung an die Befreiung stünde uns Christen nicht übel an.
Gruß - Rolf
Hallo auch,
schön zu lesen, dass es noch andere Menschen wie Tigger und Rolf gibt, die da ziemlich ähnliche Ansichten wie ich haben und es dann auch noch so ruhig erklären können. Ich denke auch, dass man - wie bei den anderen Texten der Bibel - auf die Entstehungszeit hinweisen muss und die besonderen Umstände, die zur Niederschrift dieser Bücher führten.
Zum Endzeitgedanken: Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass in jeder Generation Menschen davon ausgingen, das Ende der Welt zu erleben. Selbst Paulus beklagt ja schon diese Haltung einiger Gemeinden, denen er schreibt.
Gott ist ein zeitloses Wesen. „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.“ (1. Mose 1,31) Schon zu diesem Zeitpunkt aber weiß Gott, wie diese Schöpfung einst ein Ende findet, und wäre es wirklich so schlimm, dann könnte er nicht bei der Schöpfung sagen, dass es „sehr gut“ ist.
Viele Grüße
Christian
Hallo und Danke für Eure Antworten.
Ihr habt mich wieder etwas auf den Teppich zurückgeholt.
Hab beschlossen, fürs erste religiöse Gespräche zu meiden, und die Bibel erst einmal weggepackt. Die intensive Beschäftigung damit hat mir nicht gutgetan. Ich wurde schon richtig schwermütig beim Lesen der Apokalypse und auch noch parallel dazu der täglich neuen Schreckensmeldungen. Irgendwie passt es ja wirklich, was die Bibel da als Zeichen der Endzeit voraussagt: Zunehmende Erdkatastrophen, Verrohung der Menschen etc. Insofern möchte ich die Bibel auch nicht einfach abtun als Scharteke oder Schwindelbuch.
Bin aber entschlossen weiter so zu leben, keinem Mitmenschen zu schaden. Mehr kann ich nicht.
Und doch, so locker wie Ihr – bes. Norbert – sehe ich die Zukunft trotzdem nicht. Wie schafft Ihr das. Lest Ihr keine Nachrichten?
Grüße von Traude
Hallo Traude,
Und doch, so locker wie Ihr – bes. Norbert – sehe ich die
Zukunft trotzdem nicht. Wie schafft Ihr das. Lest Ihr keine
Nachrichten?
das ist es ja gerade:
Die täglichen Nachrichten schlagen sich ziemlich aufs Gemüt.
Man könnte an der Schlechtigkeit der Welt verzweifeln.
Da lese ich doch lieber in der Bibel. Da steht nämlich, dass Gott alles zu einem guten Ende bringen wird.
Gruss Harald
Hallo Tigger,
hab Deine Nachricht erst gerade gelesen. Besonders Dein letzter Absatz:
“Wenn Du zuvor ein gutes Gefühl beim Lesen der Bibel hattest, dann hast Du sich richtig gelesen. Wenn Dir plötzlich unwohl ist, dann liegt das nicht an der Bibel, sondern an anderen Menschen, die mit scheinbar schlüssigen Erklärungen herbeikommen, weil sie ihre Lehre so zurecht gebastelt haben, dass diese durch die Bibel gestützt wird.“
hat mir geholfen und leuchtet mir ein. Danke. Fühle mich erleichtert.
Gruß von Traude
Hallo Traude,
Und doch, so locker wie Ihr – bes. Norbert – sehe ich die
Zukunft trotzdem nicht. Wie schafft Ihr das. Lest Ihr keine
Nachrichten?
Doch, klar. Speziell an den großen weltpolitischen Katastrophen kann ich persönlich aber erstmal nichts ändern. Ich kann aber im Kleinen dafür sorgen, dass die Welt ein bisschen besser wird - so wie Du ja auch schon sagtest, dass Du keinem schaden möchtest, und das ist doch die beste Voraussetzung, um die Welt besser zu machen. Wenn das jeder so machen würde („Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst“), würde es vielleicht weniger dieser schlimmen Nachrichten geben. So lange aber lohnt es sich, auch mal den Fernseher auszuschalten (und vielleicht auch mal die Bibel wegzulegen) und eine Runde durch den Park zu gehen und sich mal wieder des Wunders des Lebens an sich bewusst zu werden. Das hilft Dir vielleicht über die Schwermütigkeit hinweg. Und wenn es Dir wieder besser geht, lies doch mal die Weihnachtsgeschichte oder die Schöpfungsgeschichte oder die Bergpredigt, da wird nämlich so richtig schön deutlich, dass gegen alle dunklen Zukunftsvisionen die Schöpfung schlussendlich doch eine positive und gute Sache ist.
Viele Grüße
Christian
Hallo Traude,
freut mich, dass mein Artikel behilflich sein konnte.
“Wenn Du zuvor ein gutes Gefühl beim Lesen der Bibel hattest,
dann hast Du sich richtig gelesen. Wenn Dir plötzlich unwohl
ist, dann liegt das nicht an der Bibel, sondern an anderen
Menschen, die mit scheinbar schlüssigen Erklärungen
herbeikommen, weil sie ihre Lehre so zurecht gebastelt haben,
dass diese durch die Bibel gestützt wird.“
Damit meine ich halt die Zweckentfremdung mancher Verse. Da werden die merkwürdigsten Glaubenskonstrukte geschaffen und diese werden dann wieder unter dem Hinweis auf bestimmte Verse gestützt. Dass aber die betroffenen Stellen dabei nicht selten vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen werden und damit in einem völlig falschen Licht erscheinen, was sich dem Unbedarften natürlich meist nicht sofort eröffnet, ist solchen Leuten dann aber auch vollkommen egal, Hauptsache ist für sie, die Aussagen der Bibel wurden irgendwie auf ihr Lehrwerk zurechtgebogen. Dass das dann verwirrt und mitunter auch beängstigt, ist normal. Du scheinst Dir ja zuvor ein gesundes Verhältnis zur Schrift geschaffen zu haben, bleib dabei.
Gruss
tigger
Davon ab wäre es mal interessant zu überlegen, wo die
Literatur und auch der Buchdruck heute ohne die Bibel wären,
genau, christian.
gruß
ann
Hallo und Danke
Und doch, so locker wie Ihr – bes. Norbert – sehe ich die
Zukunft trotzdem nicht. Wie schafft Ihr das. Lest Ihr keine
Nachrichten?
Grüße von Traude
Dann hast du keine trüben Gedanken mehr und siehst die Welt optimistischer.
Hallo
Ihr habt mich wieder etwas auf den Teppich zurückgeholt.
Hab beschlossen, fürs erste religiöse Gespräche zu meiden, und
die Bibel erst einmal weggepackt. Die intensive Beschäftigung
damit hat mir nicht gutgetan.
Ja, dabei erkennt man u.a. das es den „lieben Gott“ nicht gibt …
Ich wurde schon richtig
schwermütig beim Lesen der Apokalypse und auch noch parallel
dazu der täglich neuen Schreckensmeldungen.
Warum? Das zeigt doch nur, das es die gleiche Weltuntergangshysterie schon vor 2000 Jahren gab und „da sind wir aber immer noch!“.
Irgendwie passt es
ja wirklich, was die Bibel da als Zeichen der Endzeit
voraussagt: Zunehmende Erdkatastrophen, Verrohung der Menschen
„O tempora, o mores! - Oh Zeiten, Oh Sitten!“
Cicero (106 - 43 v.C.)
etc. Insofern möchte ich die Bibel auch nicht einfach abtun
als Scharteke oder Schwindelbuch.
Die Bibel ist ja auch das Buch einer Endzeit Religion, die Christen warten schon seit es sie gibt auf den Weltuntergang.
Bin aber entschlossen weiter so zu leben, keinem Mitmenschen
zu schaden. Mehr kann ich nicht.
Korinther 13 4-7
„Die Liebe ist langmütig, sie ist gütig;
sie neidet nicht; sie tut nicht groß,
sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig,
sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern,
sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
sondern sie freut sich mit der Wahrheit,
sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles“
Wie schafft Ihr das. Lest Ihr keine
Nachrichten?
Doch, aber die benutzen kleinere Buchstaben und davon viele.
Gruss Jan
Brother Grimm
Hallo,
Die Bibel, die ich eigentlich hoch schätze, macht mir mit
ihren …zig Geboten immer mehr Angst.Lies Grimms Märchen stattdessen,
Und sobald sie bei meinem Lieblingsmärchen „Das unartige Mädchen“ angekommen ist, hat sie das gleiche Problem wie mit der Bibel. Es macht ihr Angst.
Shakespeare, Goethe, Schiller und Th. Mann wären weitere
Alternativen, wenn Schopenhauer und Nietzsche nicht in Frage
kommen. Montaigne und Lichtenberg nicht zu vergessen!
Und als Kontrastprogramm ISBN: 3548303897 Buch anschauen und ISBN: 3499109069 Buch anschauen
Gruss Jan
Hallo,
Lies Grimms Märchen stattdessen,
Und sobald sie bei meinem Lieblingsmärchen „Das unartige
Mädchen“ angekommen ist, hat sie das gleiche Problem wie mit
der Bibel. Es macht ihr Angst.
Nun ja, aber bei Märchen weiß man, dass es Märchen sind, während bei der Bibel dieses Wissen noch nicht sehr verbreitet ist. Wie man hier sieht!
Und als Kontrastprogramm ISBN und ISBN
Also, ich weiß nicht so recht. Das zweite vielleicht.
Fritz
Hallo Fritz,
Nun ja, aber bei Märchen weiß man, dass es Märchen sind,
während bei der Bibel dieses Wissen noch nicht sehr verbreitet
ist. Wie man hier sieht!
Du solltest nicht immer Deinen Glauben als Wissen darstellen.
Gruss Harald
Narrenschiffe…
Hallo erstmal,
Der Kommentar von ihm spricht zum Glück ja für sich…
Das hinwiederum spricht für dich! Und weil du schon persönlich
wurdest, werde ich es jetzt auch!
Weißt Du Fritz, bei aller Diskussion finde ich nach wie vor, dass man sich grüßen
sollte, am Anfang und am Ende der Mail. Aber auch das ist zum Glück jeden selber
beschieden, ich mag einfach diese Umgangsformen.
Ich stimme Dir zu, dass eine Mindestkenntnis * der Bibel zur
Allgemeinbildung gehört* Ich hoffe, du hast die. Aber viel mehr scheint es nicht zu
sein, sonst würdest du anders reden und schreiben.
Warum? Nur weil Du aus der Lektüre zu einem anderen Schluss gekommen bist als ich
muss das noch lange nicht heißen, dass ich sie weniger intensiv kenne - wir
brauchen das aber jetzt auch nicht auszudiskutieren, akzeptiere einfach, dass ich
einen anderen Schluss aus der Bibel ziehe als Du oder akzeptiere es nicht. Ich
missioniere Dich nicht, Du brauchst selbiges bei mir auch nicht zu probieren.
Davon ab wäre es mal interessant zu überlegen, wo die Literatur und auch der
Buchdruck heute ohne die Bibel wären,
Genau! Überleg mal! Statt der Bibel wissenschaftliche,
aufklärerische Texte, angefangen bei den alten Griechen, über
die Renaissenceautoren, die Humanisten …
Irgendwo in diesem Thread befindest Du, wenn ich mich recht erinnere, dass das,
was in der Bibel steht, auch schon die Griechen kannten, jetzt bemängelst Du,
dass das in der Bibel weitertradiert wurde? In der Bibel steht auch ne Menge, das
von den alten Ägyptern übernommen wurde, und?
Und was Aufklärung, Renaissance und Humanismus angeht: Wunderbar Fritz, aber auf
welchem kulturellen Nährboden sind sie denn entstanden? Ich glaube, auf dem
Christlichen…
Und überschätz bloß den Anteil nicht, den der Druck von Bibeln
hatte während der Anfangszeit des Buchdrucks.
Lasse ich mal unkommentiert.
Es gab nämlich Drucke der wissenschaftlichen Autoren. Die sind
dir halt bloß unbekannt, weil du offensichtlich die Bibel vor
dem Kopf hast!
LOL, sorry, ich lache eigentlich nicht gerne über Leute. Aber wenn Du Dich mal
einigermaßen mit den Postings von Leuten, denen Du was persönlich vorwirfst,
beschäftigen würdest, dann würdest Du Dir überlegen, ob Du ihnen sowas vorwirfst.
Nö, Fritz, das ist ein Niveau, das Du nicht nötig hast und auf das ich nicht
weiter eingehe.
Sebastian Brants „Narrenschiff“ = übrigens ein Lesetipp für
dich! - wurde x-mal öfter gedruckt als alle Bibeln der Zeit
zusammen.
Zu der Behauptung fordere ich jetzt mal klare Zahlen von Dir! Wie oft sind alle
Bibeln der Zeit bisher gedruckt worden und wie oft das Narrenschiff? Bitte mit
Quellenangabe.
Und: Ohne den Druck der Bibel wäre auch das Narrenschiff kaum gedruckt worden,
lies doch mal:
All land syndt yetz voll heylger geschrifft
Vnd was der selen heyl antrifft /
Bibel / der heylgen vætter ler
Quelle:
http://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronolo…
Gruß (wie gesagt),
Christian
Keine Panik!
Hallo und Danke für Eure Antworten.
Ihr habt mich wieder etwas auf den Teppich zurückgeholt.
Hab beschlossen, fürs erste religiöse Gespräche zu meiden, und
die Bibel erst einmal weggepackt. Die intensive Beschäftigung
damit hat mir nicht gutgetan.
Das kommt davon, wenn man sie zu ernst nimmt.
Ich wurde schon richtig
schwermütig beim Lesen der Apokalypse
ganz ehrlich, wenn man mal das Loch auf der Insel Patmos gesehen hat in der Johannes seine Apokalypse geschrieben haben soll, dann versteht man so manches… Ich wäre da auch ein bissle Schwermütig geworden.
und auch noch parallel
dazu der täglich neuen Schreckensmeldungen.
Ich höre meist nur noch Radionachrichten, ist einfach besser, wenn man sich nicht mehr dem täglichen Grauen per Fernsehen aussetzt.
Und immer dran denken: Only bad news are good news.
Die Meldung: „3 Kinder aus brennedem Haus gerettet“ schafft es maximal auf Seite 15 des regionalen Käseblättchens, „3 Kinder im brennenden Haus erstickt“ kommt in der Sauren Gurken Zeit überregional…
Irgendwie passt es
ja wirklich, was die Bibel da als Zeichen der Endzeit
voraussagt: Zunehmende Erdkatastrophen, Verrohung der Menschen
etc. Insofern möchte ich die Bibel auch nicht einfach abtun
als Scharteke oder Schwindelbuch.
Wahrscheinlich finden sich so Endzeitaussagen bereits in Ägyptischen Papyri oder auf Sumerischen Keilschrifttafeln.
Bin aber entschlossen weiter so zu leben, keinem Mitmenschen
zu schaden. Mehr kann ich nicht.
na dann…
Und doch, so locker wie Ihr – bes. Norbert – sehe ich die
Zukunft trotzdem nicht. Wie schafft Ihr das. Lest Ihr keine
Nachrichten?
Doch, aber „siehe oben“
was steht schon im „Reiseführer durch die Galaxis“:
„Keine Panik“
Lieben Gruß:
Mike
Hallo Traude
Kennt von Euch jemand das Gefühl, das die Bibel einem Angst
und Bange macht?
Für einen kurzen Moment ja, sonst zum Glück nicht.
Ich habe die Bibel immer geschätzt, schon wegen der alten
Lebensweisheiten, die sie enthält.
Die Lebensweisheiten ist der eine Teil der Bibel. Der Hauptteil ist aber das Evangelium, die Erlösung durch das Erlösungswerk Jesus und somit das ewige Leben.
Die persönliche Annahme Jesus, ist der Pass zum ewigen Leben.
Das Wissen des ewigen sündlosen lebens lässt die zukünftigen Katastrophen in einem ganz anderen Licht erscheinen, so dass Angst nicht angebracht ist.
Ein Vergleich: Es ist wie wenn Du schwanger bist. Es werden Schmerzen bei der Geburt anstehen. Trotzdem hat man in Erwartung des Endresultates kaum Angst.
Ich bin ohne Konfession.
Entscheidend ist nicht die Konfession, sondern die Beziehung die Du zu Jesus hast. Lies dazu auch in der Bibel des Gespräch von Jesus mit Nikodemus.
Hatte aber Gespräche mit Leuten aus freien ev. Gemeinden, die
die Bibel nach ihrer Meinung genau studiert haben und zu
wissen meinen, worum es geht, besonders, wenn es die
Apokalypse betrifft. Ich hatte auch verschiedene esoterische
Literatur zur Apokalypse gelesen (z. B.Seth).
Alles klingt sowohl aus der Bibel wie auch aus der Esoterik
plausibel.
Ich weiss überhaupt nicht mehr, wo ich mich einordnen könnte.
imm folgende 3 Hauptaussagen:
- Der lauwarme Glaube, weder an jesus als Erlöser zu glauben, noch ihn völlig abzulehnen, wird immer weniger werden. Immer mehr Menschen werden sich für die eine, oder die andere seite entscheiden.
- Es kommen schlimme Dinge auf die Menschen wegen den Menschen zu.
- Am Schluss gewinnt das Gute und es gibt eine neue Erde, wo es viel schöner ist.
- Jeder der Jesus als seinen erlöser angenommen hat, wird auf dieser neuen Erde leben. Jeder der sich gegen ihn entschieden hat, wird dort nicht eintreten und gemäss seinen Taten gerichtet.
Kurz gesagt, Christen müpssen trotz allem gar nichts befürchten, iim Gegenteil.
Nur eins:
Die Bibel, die ich eigentlich hoch schätze, macht mir mit
ihren …zig Geboten immer mehr Angst.
Ich finde keine zig Gebote. Die Bebote und verbote der Strassenverkehrsverordung sind tausenmd mal grösser!!! Die Bibel enthält sehr wenig Gebote 810) und alle bauen auf der Grundlage auf: Liebe deinen giott mit ganzen herzen, ganzer Kraft und ganzen verstand. Und daraus abgeleitet, liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!
usserdem sind die Gebote zu unserem Nutzen da, ao wie Du zB Deinem Kind Saxhen auferlegst, weil Du es gut mit ihm meinst. Du sagts ihm zB renne nicht auf die Strasse, weil du es schützen willst, nicht um ihm etwas zu verbieten.
Gruss
Beat