Bild gegen Klinsmann

Unter den Spielern der aktuellen Nationalmannschaft hat „Bild“ keinen Informanten. Angeblich hat Oliver Kahn für die Zeit nach der Weltmeisterschaft einen Exklusivvertrag mit der Zeitung. Umso blindwütiger greift „Bild“ Klinsmann an. Dies geschieht vor allem durch WM-OK-Chef Beckenbauer, der, so hört man, eine Million Euro pro Jahr für seine Tätigkeit bei „Bild“ bekommen soll und den uns das ZDF trotzdem als unabhängigen Experten verkauft. Über „Bild“-Kolumnist Günter Netzer, den die ARD als unabhängigen Experten verkauft. Über einige Trainer aus der Bundesliga, die „Bild“ brauchen, um ihren Job zu sichern. Und über DFB-Funktionäre der zweiten, Politiker der dritten Reihe und enttäuschte Spieler wie Christian Wörns. (…)

„Bild“ hat den Nachfolger [für Klinsmann] schon positioniert: Matthias Sammer. Dessen Medienberater heißt Ulrich Kühne-Hellmessen und war Chefreporter bei „Bild“. Sammer wurde, unter Einsatz aller Blätter des Springer-Verlags und der üblichen Trittbrettfahrer, als neuer DFB-Sportdirektor gegen Klinsmanns Kandidaten, Hockey-Nationaltrainer Bernhard Peters, durchgeboxt. Ein Erfolg. Der Ausgang des Kampfes zwischen Klinsmann und „Bild“ ist offen. Es ist wie im Fußball. Nicht immer gewinnt der Bessere.

Quelle
http://www.bildblog.de/

Hallo,
ich denke, jeder halbwegs intelligente Mensch, auch wenn er BILD
regelmässig zu sich nimmt, hat inzwischen dieses Blatt durchschaut.
Jeder weiss was BBILD will und bezweckt - das ist schon so offensichtlich, dass man eigentlich nur mehr darüber lachen kann, als
sich zu empören. Das machen die nicht nur im Sport so, sondern auch
in der Politik - siehe z.Zt. die Mehrwertsteuer mit diesem Aufkleber.
Lachen muss ich auch immer über die „geistreichen“ Leserbriefe und
über Herrn Wagner - kurzum - sie sind erkannt.
Gruss
Czauderna