Hi Frau Schlau Schlau,
ohne jetzt auf die konkreten Beispiele eingehen zu wollen, schildere ich dir, was ich meine (aus systemischer Sicht):
Eine Mútter sollte immer eine Mutter sein, keine Freundin,
ein Vater sollte ein Vater bleiben, kein Freund,
und ein Erzieher ein Erwachsener, kein Gleichgesinnter.
Und in diesem Rahmen sollten Grenzen gesetzt werden. Sollte Klarheit vorhanden sein.
Damit Vorbilder gewährleistet sind.
Nicht mehr und nicht weniger.
Und sehr gerne ohne Gewalt, ohne körperliche und ohne psychische. Am liebsten auf der menschlichen Ebene. Auf der, auf der ich das Kind ernst nehme mit seinen Wünschen und Bedürfnissen. Auf der, auf der ich ihm ein Gegenüber bin, aber dennoch der Erwachsene.
Verstanden?
jeanne
Soweit denken 2jährige mit Sicherheit noch nicht!
Und dass Papa und Mama einiges dürfen, was das Kind noch nicht
darf, sollte ja selbstverständlich sein.So ist es das? Gut Autofahren, wählen gehen (obwohl auch da
gibt es ja interessante Ansätze der Neuorierentierung) sind
altersgebunden, aber so pauschal zu sagen Erwachsene dürfen
mehr als Kinder, ist für mich ein grundverkehrter und auch
recht hochmütiger Ansatz. Gerade im zwischenmenschlichen
Bereich und darein zählt für mich das o.g. Problem, müssen für
alle die gleichen Regeln gelten. Wie soll ein Kind sonst
verstehen, was richtig und falsch ist, wie lernen wie man sich
verhält?