Sehr viel besser!
Da hat sich der 2. Versuch ja richtig gelohnt!
Bilder 1+2 finde ich sehr gut.
Bild 3 ist gut, aber noch zu detailreich. Auf die Straße und die Bäume rechts und links könnte man bei diesem Architekturfoto noch verzichten.
Bilder 4+5 naja. Spiegelung ist gut, aber was sich da spiegelt ist nicht sonderlich fotogen.
Bild 6: Du hast das Haus schön von den Säulen eingerahmt, durch den Winkel wirkt das Haus aber zu schmal und kann nicht richtig zur Geltung kommen. Trotzdem ist das Foto noch okay, kann aber links und rechts bis an die Säulen beschnitten werden.
Bild 7: Besser als beim ersten Mal, aber die Zweige und der gesamte untere Teil können weg. Das kann man auch gut frontal fotografieren und eng beschneiden, dann erhält es eine abstrakte Wirkung.
Bild 8: Wirklich gut in Szene gesetzt. Links und unten könnte noch 1mm weg.
Wirklich eine beachtenswerte Verbesserung! Kompliment!
mich stört an den meisten der Bilder dass den Gebäuden der
fuss, die Basis genommen ist.
Hanna sieht grundsätzlich nicht nach unten. Deswegen fällt sie hie und da mal über ein paar Kleinigkeiten.
Ernsthaft: Fällt mir aber an meinen eigenen Bildern auch auf. Der Grund ist meistens : häßliche Autos im Vordergrund, die dann perspektivisch riesig rauskommen. Meißt auch noch bunt und damit noch dominanter…
Der zweite GRund: fehlender Platz nach hinten für den Fotografen, bzw. fehlender Weitwinkel…
Hallo,
sei nicht böse, wenns hart klingt, ich habe auch nicht alle Postings gelesen, aber mit Archtitektur-Fotografie hat das leider nix zu tun. Du hast überall stürzende Linien, es fehlen die Böden, die Brennweite war scheinbar öfters nicht ausreichend, auch die Bild- und Blickwinkel strozen eher nicht vor Einfallsreichtum. Helge hat recht, aus dem ersten sollte man ne Serie machen, aber ohne Anspruch auf Architektur, eher als Still-Life. Ansonsten würde ich nur noch die Nummer 47a nehmen.
Das Leben ist hart , aber nur so weiß man, was man ändern muß.
Vielleicht hättest Du Dich in diese Stahlkonstruktion (Bild 34a) reinstellen sollen und die Masten mit viel Tiefenschärfe in Szene setzen sollen… oder sowas
Grüße, ILAY
Das Motiv hat was, aber es sind zuviele überflüssige Elemente
im Bild, Versuch doch mal die wichtigen Sachen besser
rauszuarbeiten.
Hätte ich das Auto woanders parken sollen? Den Strauch
umpflanzen? Die Tür neu streichen? Oder wovon sprichst Du?
*nichtweißwasdumeinst*
Das ist eben das, was Fotografen können…rausarbeiten, das Bild gestalten und die Gestaltungs- und Aufteilungsregeln beachten. Das ist genau das, was allen diesen Bildern fehlt - Spannung, Bildaussage… Kennst Du den „goldenen Schnitt“ zum Beispiel? Weißt, deshalb ist ne Fotografen-Ausbildung auch 3 Jahre lang und andere studieren Fotodesign. Das ist keinem in die Wiege gelegt (außer den Fotodesignern (den nichtstudierten, weil der Titel ungeschützt ist), die von der Seite in den Markt strömen und oft mit gesundem Halbwissen die Preise verderben). Daher finde ich das Klasse, daß Du Dich hier stellst und daraus vielleicht was lernst…
Ich mache das auch so, allerdings in anderen Foren.
Grüße, ILAY
Helge hat recht, aus dem ersten sollte
man ne Serie machen, aber ohne Anspruch auf Architektur, eher
als Still-Life.
Interessante Strukturen… mal abgesehn davon dass man sich beeilen muss, das Ding sieht aus als würde es nicht mehr lange machen, wenn man die Risse in der aufgesetzten Etage so sieht. Parken würd ich da lieber nicht
Also - Vorsicht - Hanna, nicht dass dir ein Haus auf den Kopf fällt
Ernsthaft: Fällt mir aber an meinen eigenen Bildern auch auf.
Der Grund ist meistens : häßliche Autos im Vordergrund, die
dann perspektivisch riesig rauskommen. Meißt auch noch bunt
und damit noch dominanter…
Mich stören Autos auch mehr als ein fehlender Boden…
Gruß
Gerald
Ich erinnere mich noch an die Versuche ein Murmeltier richtig in Szene zu setzen (d.h, einigermaßen erkennbar aufs Bild zu bringen): die Rohre wurden immer länger, die Murmeltiere immer kleiner oder unschärfer…
Werde mir, bei meinem nächsten Besuch in den Bergen ein schönes Stoffmurmeli kaufen und auf einen Stein hocken…
Vor Jahren habe ich mal in einer Zeitschrift1 gelesen, dass einige Fotografen die Insekten mit Haarspray oder anderen Stoffen „fixieren“. Seitdem mag ich Insektenmakros noch viel weniger…
Grüße
Leo
1 Mir fällt der Name nicht mehr ein; in der Zeitschrift ging es stets um Wettbewerbe über ein bestimmtes Thema - ist dann leider in einer anderen Zeitschrift eingeflossen.
Hi
nun, dann lass sie abschleppen. Ein Haus ohne Sockel ist wie ein Mensch ohne Füsse…
wenn das Motiv gestört ist lass ichs halt, warte, oder sorge dafür dass es frei ist
nur Fotos beschneiden, dass das Dach der autos noch da ist oder die Kante einer Mauer… näh.
HH
Zu dem ersten Bild hier habe ich eine Frage:
Ihr habt ja gesagt, bei dem „Fleckerlteppich-Haus“ solle ich eine andere Perspektive und einen besseren Bildausschnitt verwenden.
Eine andere Perspektive habe ich jetzt. Aber welchen Bildausschnitt sollte ich nehmen?
Seid doch so lieb und mailt mir Eure Vorschläge! (Bild ist ja ganz leicht zu kopieren, und dann schnippselt es zurecht! Ich hab das Original noch und kann den gewählten Ausschnitt ja in der passenden Größe zuschneiden).
mich stört jetzt eigentlich nur dass die Ampel von oben reinfällt… ohne Henkel
hättst du die Position 3-5 Meter weiter rechts gewählt, hinge die Ampel nicht vorm dach, wenn sie aber hängt, sollte die Aufhängung zu sehen sein, oder wenn sie an drähten hängt komplett die Ampel drauf sein. Da sie vor dem First hängt, ist sie nicht zu beschneiden. wie gesagt -. standpunkt etwas weiter rechts, und die Ampel ist weg. Tiefer gehen liebber nicht. ansonsten nur etwa 10% beschneiden, unten, li, re. Links guckt auch irgend ne ampel ins Bild…
2 würde ich so beschneiden dass über dem grünen Haus kein Himmel zusehen ist… ne offenere Blende hätte es gnädig in die unschärfe verschwinden lassen, die Schärfe auf den Bogen gelegt.
4 würde ich etwas frontaler nehmen, das Tor sieht doch etwas gedrängt aus, zumindest wie 3, interessant wäre Licht im Torbogen…
Das stimmt schon. Was es noch viel schwerer macht, ein wirklich interessantes Foto zu machen (also nicht nur eines, dass in einen Insektenführer passen würde …)
Werde mir, bei meinem nächsten Besuch in den Bergen ein
schönes Stoffmurmeli kaufen und auf einen Stein hocken…
Falls Du nach Berchtesgaden (Königssee) kommst:
Wenn Du am Jenner http://www.jennerbahn.de/willkommen.asp von der Gipfelstation
nach Süden absteigst (den Wanderweg, nicht die Straße Richtung Stahlhaus) kommst Du gleich in Gipfelnähe über eine große Almwiese, die voll mit Murmeltierbauten ist. Da dort (für einen Nationalpark) ziemlicher Rummel ist, sind die Tiere einiges gewohnt und ziehen sich nicht sofort zurück. Ohne Geduld wird es auch dort nicht gehen. Die meisten Tiere dürftest Du morgens sehen, bzw. spät nachmittags (wahrscheinlich besseres Licht), wenn sich der Rummel halbwegs gelegt hat.
Falls Du nach Berchtesgaden (Königssee) kommst:
Wenn Du am Jenner http://www.jennerbahn.de/willkommen.asp von
der Gipfelstation
nach Süden absteigst (den Wanderweg, nicht die Straße Richtung
Stahlhaus) kommst Du gleich in Gipfelnähe über eine große
Almwiese, die voll mit Murmeltierbauten ist. Da dort (für
einen Nationalpark) ziemlicher Rummel ist, sind die Tiere
einiges gewohnt und ziehen sich nicht sofort zurück. Ohne
Geduld wird es auch dort nicht gehen. Die meisten Tiere
dürftest Du morgens sehen, bzw. spät nachmittags
(wahrscheinlich besseres Licht), wenn sich der Rummel halbwegs
gelegt hat.
Danke für den Tip. Aber, wo es die Viecher hat, weiß ich schon. Und ich fahre eventuell auch mal wierder da hin. Als ich das letzte mal da war, habe ich dann ein sehr lohnendes Bild einer Kuh geschossen! Die sind einfacher auszumachen und bleiben länger ruhig stehen ))!
Das einzige Mal, daß ich an ein Murmeli auf
(Das ist hingeschludert - man sollte es wirklich exakt bearbeiten, damit es perfekt symmetrisch wird.)
Oder sogar noch mehr ins Detail gehend - einzelne Fenster in Großaufnahme zb. (naja ist halt mein Geschmack).
Daß dein Rohmaterial aussieht wie der „verzweifelte Versuch einer Touristin“ finde ich (im Gegensatz zu vielen hier?) völlig normal. Wenn man Gebäude mit einer Standardkamera ablichtet, dann kommt halt nichts Gescheites raus, weil die Geometrie verzerrt wird. Das ist völlig normal und nicht zu ändern. Daher muß man nachbearbeiten.
Die beiden wichtigsten Knöpfe für dich hier sind (neben dem Standard wie Weißabgleich usw.):
Architekturfotographie ist ein gutes Übungsfeld, um sich mit Fluchtlinien und Symmetrie (Nichtsymmetrie) auseinandersetzen.
Also: Wie sieht das Haus aus, wenn man es frontal mittig fotographiert, leicht von der Seite und dabei Filmebene und Fassade parallel hält, wenn man beides gegeneinander verkippt etc. (Ein Fluchtpunkt, zwei Fluchtpunkte etc.).
Man kann zwar stürzende Linien per EBV korrigieren. Nur wundert sich dann mancher, weshalb das Ergebnis immer noch unnatürlich wirkt (Stichwort -> Kreise werden Ellipsen bzw. Objekte scheinen von mehreren Seiten gleichzeitig abgebildet). Deshalb ist es besser, von vorneherein die Aufnahme so zu planen, dass die Linien wie gewünscht verlaufen.
Versuche doch einfach mal, ein und dasselbe Objekt von verschiedenen Orten (links mitte rechts vom Objekt, oben auf einer Brücke von unten) zu fotographieren. Experimentiere dabei mit der Orientierung Deiner Kamera (parallel zum Objekt, verkippt um eine Achse, verkippt um zwei Achsen usw)
2 würde ich so beschneiden dass über dem grünen Haus kein
Himmel zusehen ist… ne offenere Blende hätte es gnädig in die
unschärfe verschwinden lassen, die Schärfe auf den Bogen
gelegt.
Ich war heute wieder dort und habe einen Blendenvergleich durchgeführt.
Ist meine Kamera kaputt oder mache ich etwas falsch, dass die Blende ganz ungnädig mit dem Hintergrund verfährt? Man sieht zwischen Blende 8,0 und 2,8 kaum einen Unterschied!!! http://www.expertentreffen.de/privat/schoene/archite…
Die Hintergrundunschärfe hat zum einen mit der gewählten Blende zu tun.
Zum anderen mit dem Abstand der Kamera zum Vordergrund und dem Abstand vom Vordergrund zum Hintergrund.
Beispiel (Wir gehen davon aus, das auf den Vordergurnd fokussiert wird):
Mit Blende 2,8 und einer Entfernung „Kamera zu Vordergrund“ von 2 Metern und einer Entfernung „Vordergrund zu Hintergrund“ von 20 Metern wird der Hintergrund unschärfer, als wenn bei gleichem Abstand von „Kamera zu Vordergrund“ der Hintergrund nur 10 Meter entfernt ist.
Eine kleinere Blendenöffnung (z.B. 8) dehnt den Bereich, welcher vor und hinter dem (fokussiertem) Vordergrund auch noch scharf abgebildet wird, aus.
In der Folge bedeutet dies: Je größer die Blendenöffnung gewählt wird und jener näher der (fokussierte) Vordergrund ist, um so unschärfer erscheint der Hintergrund. Der Effekt nimmt zu, je weiter der Hintergrund vom Vordergrund entfernt ist.
Ich hoffe, ich habe das einigermaßen verständlich erläutert