Blauer Dunst

Hallo @ all,

die es schon versucht haben mit dem Rauchen aufzuhören.

Gehöre auch zu dieser Kategorie und habe heute einen
interssanten Artikel hierzu gelesen.

Nachstehend der Link hierzu:

http://focus.msn.de/D/DG/DGA/DGAC/DGAC05/dgac05.htm

http://focus.msn.de/PF1D/PF1DN/PF1DNA/pf1dna.htm?pre…

Vielleicht hilft die eine oder andere Idee, dass
das „Laster“ der Vergangenheit angehören könnte.

Viel Erfolg beim Versuch

Grüsse Teparo

Hmm,
glaubst Du die 85% ?

Gruss
Enno

Paff!.. Paff!
Hallo Enno

glaubst Du die 85% ?

Nein - aber die Thesen, bzw. die Ansätze sind sicherlich
nicht zu verachten.

Sollte dies Phänomen tatsächlich eintreten dass nur noch
15% der Bevölkerung dem blauen Dunst fröhnen,
was wäre dann die Konsequenz für die Tabakindustrie, usw…
und am Ende das daraus zusätzlich resultierende Problem
eines noch höheren Haushaltsdefizits.

Oder sollen dann die 15% die Steuerausfälle der
restlichen 85% übernehmen.

Dann wird eine Zigarette ja mindestens so teuer wie
Luxuslimousine \*ggg\*.

15%iger Gruss Teparo
(mich hat man bei dieser Umfrage außen vor gelassen)

Hi Teparo,

habe es aufgegeben, das Rauchen aufgeben zu wollen. Habe alle Methoden (außer Zyban) probiert… hoffnungslos,
LG Anja (rauchend)

Hallo Teparo!

Ich habe vor 7 Wochen aufgehört. Ich denke, dass viele abhängig bleiben, da sie nicht die Ursache für ihre Sucht suchen und beseitigen. Das ist bestimmt, wie mit dem Alkohol. Man bleibt eigentlich immer süchtig, habe auch immer noch das Verlangen nach dem Glimmstängel. Aber ich habe den Willen, es nicht mehr zu tun. Das ist das einzige, was mir zur Zeit hilft. Mit Nikotin-Pflaster zum Beispiel, was soll das bringen, außer der Pharmaindustrie viel Geld. Ich habe über Jahre diese Pflaster in der Qualitätssicherung auf ihren Gehalt und Freisetzungsrate geprüft. Kannte genug Leute, die diese Dinger ausprobiert haben und nicht mit dem Rauchen aufgehört haben. Ist doch logisch, oder? Einfach etwas wegnehmen ohne zu wissen, warum man das braucht führt meiner Meinung nach nicht zum Ziel. Es ist doch nicht nur der körperliche Entzug des reinen Nikotins! So ein Käse!

Sehe ich das falsch?

Mich ekelt der Geruch mitlerweile total an. Denke, dass ich einfach fertig bin mit dem Thema, habe 25 Jahre geraucht und schon lange gespürt, dass ich meinen Körper damit zu sehr belastet habe. Ich habe es nie gut vertragen. Denke, dass das für mich der Grund war, aufzuhören.

Wünsche allen viele dunstfreien Stunden, Tage, Monate und Jahre!

Fabi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Teparo!

Ich habe vor 7 Wochen aufgehört.

Gratuliere!

Ich denke, dass viele
abhängig bleiben, da sie nicht die Ursache für ihre Sucht
suchen und beseitigen.

Interessant wäre für mich eine Information über die Ursache Deiner Nikotinsucht - wie bist Du darauf gekommen??? Gleichzeitig hieße das ja, das Du mit dem Erkennen der Ursachen und deren Verarbeitung nicht mehr abhängig wärst,oder?

Das ist bestimmt, wie mit dem Alkohol.

und wie mit jeder anderen Sucht…

Man bleibt eigentlich immer süchtig, habe auch immer noch das
Verlangen nach dem Glimmstängel. Aber ich habe den Willen, es
nicht mehr zu tun. Das ist das einzige, was mir zur Zeit
hilft.

Der Wille ist das, was irgendwann zum Einbruch führt. Einen Willen kann man brechen, einen Wunsch nicht…

Mit Nikotin-Pflaster zum Beispiel, was soll das
bringen, außer der Pharmaindustrie viel Geld. Ich habe über
Jahre diese Pflaster in der Qualitätssicherung auf ihren
Gehalt und Freisetzungsrate geprüft. Kannte genug Leute, die
diese Dinger ausprobiert haben und nicht mit dem Rauchen
aufgehört haben. Ist doch logisch, oder?

Warum ist das logisch??? Ich kenne zwar keine Statistiken über den „Placebo“-Effekt - aber die Erfolgsrate in Sachen Placebo ist ziemlich hoch…

Einfach etwas
wegnehmen ohne zu wissen, warum man das braucht führt meiner
Meinung nach nicht zum Ziel.

Siehe meine Frage oben - was war Dein Motiv zum Rauchen??? Und wie hast Du dieses Motiv „umgewandelt“ - woher kommt Deine Erkenntnis?

Es ist doch nicht nur der
körperliche Entzug des reinen Nikotins! So ein Käse!

Natürlich nicht. Die körperliche Sucht ist - je nach „Stoff“ relativ schnell überwunden (Medis haben die längste „Halbwertszeit“, dann kommen die sogenannten harten Drogen, dann Alkohol (ich spreche hier nur von den „stofflichen“ Süchten) - aber Nikotin hat, was die psychische Komponente betrifft, eine Top-Stellung bei allen Süchten…

Sehe ich das falsch?

Natürlich nicht… aber… s.o.

Mich ekelt der Geruch mitlerweile total an.

Das propagiert ja Allen Carr - die Selbst-Hypnose in Sachen was mich gestern noch begeistert hat, ekelt mich heute…

Denke, dass ich
einfach fertig bin mit dem Thema,

Neid! :wink:

habe 25 Jahre geraucht und
schon lange gespürt, dass ich meinen Körper damit zu sehr
belastet habe. Ich habe es nie gut vertragen.

Mir ist schon die 1. Zigarette nicht bekommen … Wer kann das überhaupt behaupten, dass es seinem Körper nicht belastend, also verträglich war???

Denke, dass das
für mich der Grund war, aufzuhören.

Hier widersprichst Du Dir. Eben hast Du noch gehauptet, dass es die Erkenntnis über die (fehlgeleiteten) ursprünglichen Motive war,die zu erkennen notwendig ist…

Wünsche allen viele dunstfreien Stunden, Tage, Monate und
Jahre!

Ja, diese Anfangs-Euphorie kenne ich zu gut. Gleich wird man zum Weltenverbesserer - ich habe drei Jahre nicht geraucht und wieder angefangen (Kettenraucher) - sprechen wir mal später wieder drüber…

Trotzdem: Ich freue mich über jede/n, der/die es schafft…
Anja

Hi
…weil alles ausser „einfach aufhören“ Quark ist.
Wieviel Geld haben dich diese tollen Methoden gekostet?
Bücher, Kaugummis, Pflaster… Schwachsinn. 3 Wochen den Ar*** zusammenkneifen und das schlimmste ist vorbei, die folgenden 3 Monate sind dagegen schon fast eine Erholung.
HH (nichtrauchend, immerhin 9 der letzten 25 Jahre…)

Hi Teparo,

habe es aufgegeben, das Rauchen aufgeben zu wollen. Habe alle
Methoden (außer Zyban) probiert… hoffnungslos,
LG Anja (rauchend)

Hi

Hier widersprichst Du Dir. Eben hast Du noch gehauptet, dass
es die Erkenntnis über die (fehlgeleiteten) ursprünglichen
Motive war,die zu erkennen notwendig ist…

Die Erkenntnis das schon die erste Sch… war als Auslöser ist ein Widerspruch? naja… Ohne die Erkenntnis den Dreck nicht mehr zu wollen wirst du sicher nicht aufhören.

Wünsche allen viele dunstfreien Stunden, Tage, Monate und
Jahre!

Ja, diese Anfangs-Euphorie kenne ich zu gut. Gleich wird man
zum Weltenverbesserer - ich habe drei Jahre nicht geraucht und
wieder angefangen (Kettenraucher) - sprechen wir mal später
wieder drüber…

Klar, und du hast nur wieder angefangen, weil dein Umfeld so genervt von dir war dass du ihnen das nicht mehr antun konntes… ne?
Wenn du das wie ich bereits dreimal gemacht hättest, wärst du wie ich wenigstens 9 (ich jetzt gerade im 4ten) Jahre von deinen 25 Rauchfrei gewesen. Das wär doch schon was was dein Körper dir danken würde. Endgültig hast du erst in der Kiste aufgehört.

Trotzdem: Ich freue mich über jede/n, der/die es schafft…

Danke :smile: ich freu mich irgendwie schon auf meine nächste Erste, irgendwann, vielleicht in 3-7 Jahren… am strand, mit nem Mojito in der einen Hand… dann kann ich mal wieder aufhören.

HH

Anja

Hi Helge,

Ohne die Erkenntnis den Dreck nicht
mehr zu wollen wirst du sicher nicht aufhören.

War bei mir immer das erste Motiv. Aber ich habe auf einen Thread geantwortet, der eine andere Aussage gemacht hatte…

Wünsche allen viele dunstfreien Stunden, Tage, Monate und
Jahre!

Ja, diese Anfangs-Euphorie kenne ich zu gut. Gleich wird man
zum Weltenverbesserer - ich habe drei Jahre nicht geraucht und
wieder angefangen (Kettenraucher) - sprechen wir mal später
wieder drüber…

Klar, und du hast nur wieder angefangen, weil dein Umfeld so
genervt von dir war dass du ihnen das nicht mehr antun
konntes… ne?

Keineswegs, nach 3 Jahren Nichtrauchen ist keiner mehr davon ausgegangen, dass ich jemals wieder rauche… Außerdem habe ich vor 20 Jahren wieder angefangen…

Wenn du das wie ich bereits dreimal

Markt Twain sagte glaub’ich, dass er immer wieder mit dem Rauchen aufhören könnte, er hatte das schon über 100 Mal geschafft…

gemacht hättest, wärst du
wie ich wenigstens 9 (ich jetzt gerade im 4ten) Jahre von
deinen 25 Rauchfrei gewesen. Das wär doch schon was was dein
Körper dir danken würde. Endgültig hast du erst in der Kiste
aufgehört.

Jetzt muss ich mit dem blöden Spruch kommen: Alles hört in der Kiste auf (gefällt mir selbst nicht, dass ich das hier sage/schreibe…)

Trotzdem: Ich freue mich über jede/n, der/die es schafft…

Danke :smile: ich freu mich irgendwie schon auf meine nächste
Erste, irgendwann, vielleicht in 3-7 Jahren… am strand, mit
nem Mojito in der einen Hand… dann kann ich mal wieder
aufhören.

Das klingt doch schon wieder richtig blöd… oder?
Anja

Hallo,

Mich ekelt der Geruch mitlerweile total an.

*g* mein Onkel ist vor Jahren zum militantesten Nichtraucher mutiert, den ich bisher kennengelernt hat. Wenn der Klimmstengel irgendwo angeht, sieht er komplett rot. Für mich ist das einfach ein verinnerlichter Schutzmechanismus vor Rückfälligkeit. Ich habe vor Jahren, als ich den Sport noch ambitionierter/verbissener betrieben habe und die 5% Körperfett Marke mal wieder unterschreiten wollte einige (um nicht zu sagen fast alle) Nahrungmittel mental als tabu erklärt, die dem Ziel abträglich sein konnten (auf gut Deutsch: alles was schmeckt). In der Zeit hatte ich auch Ekelgefühle beim Geruch einer Pizza *g*.

Gruss
Enno

Hi Teparo,

mein Rezept war recht simpel, ich habe einfach aufgehört. Nach 35 Jahren strengsten Qualmens und einer Woche Grippe, in der ich bei aller Anstrengung nicht rauchen konnte (kann sich das jemand vorstellen? Ha - der hat doch nie richtig geraucht! Und das bei 40 Stück Reval ohne…) habe ich mich gefragt, warum aus sieben Tagen nicht acht werden sollten. Das war’s dann. 1996. Noch heute vermisse ich allerdings in harten Diskussionen das krampflösende „Jetzt lass uns erstmal eine stauben!“

Gruß Ralf

Das klingt doch schon wieder richtig blöd… oder?
Anja

MMh, wir würde es reichen, denn dann hätt ich wenigsten die hälfte von 30 Jahren nicht geraucht. was mit sicherheit gesünder ist 3 jahre von 25 nicht zu rauchen. un der grösste Unterschied ist, ich kann es sagen ohne Kippe in der Hand :smile:

HH

Hallo Teparo!

Ich habe vor 7 Wochen aufgehört.

Gratuliere!

Ich denke, dass viele
abhängig bleiben, da sie nicht die Ursache für ihre Sucht
suchen und beseitigen.

Interessant wäre für mich eine Information über die Ursache
Deiner Nikotinsucht - wie bist Du darauf gekommen???

Mitmachen war angesagt, Gewohnheiten, Stressabbau. Zuerst habe ich vor Monaten mit dem Joggen (mal wieder) angefangen und war mitlerweile bei 2x 60 min. Da hatte ich vielleicht den Ersatz für den Stressabbau. Vielleicht, ich kenne die Ursache nicht genau, wenn ich ehrlich bin.

Gleichzeitig hieße das ja, das Du mit dem Erkennen der
Ursachen und deren Verarbeitung nicht mehr abhängig
wärst,oder?

Ich denke, wenn man die Ursache erkennt, was sicher sehr schwer ist (s.o), kann man die beseitigen. Ohne Ursache keine Wirkung. Vielleicht ist das zu einfach gedacht, keine Ahnung!

Das ist bestimmt, wie mit dem Alkohol.

und wie mit jeder anderen Sucht…

Man bleibt eigentlich immer süchtig, habe auch immer noch das
Verlangen nach dem Glimmstängel. Aber ich habe den Willen, es
nicht mehr zu tun. Das ist das einzige, was mir zur Zeit
hilft.

Der Wille ist das, was irgendwann zum Einbruch führt. Einen
Willen kann man brechen, einen Wunsch nicht…

Dann nenn es von mir aus Wunsch! :wink:

Mit Nikotin-Pflaster zum Beispiel, was soll das
bringen, außer der Pharmaindustrie viel Geld. Ich habe über
Jahre diese Pflaster in der Qualitätssicherung auf ihren
Gehalt und Freisetzungsrate geprüft. Kannte genug Leute, die
diese Dinger ausprobiert haben und nicht mit dem Rauchen
aufgehört haben. Ist doch logisch, oder?

Warum ist das logisch??? Ich kenne zwar keine Statistiken über
den „Placebo“-Effekt - aber die Erfolgsrate in Sachen Placebo
ist ziemlich hoch…

Du, das sind keine Placebos! Reines Nikotin im Pflaster! Außerdem habe ich das ja an Bekannten beobachtet, klar ist das nicht representativ! Wollte auch bewußt nicht auf Statistiken hinaus. Die musst du eh mit größter Vorsicht genießen!

Einfach etwas
wegnehmen ohne zu wissen, warum man das braucht führt meiner
Meinung nach nicht zum Ziel.

Siehe meine Frage oben - was war Dein Motiv zum Rauchen??? Und
wie hast Du dieses Motiv „umgewandelt“ - woher kommt Deine
Erkenntnis?

Ich habe einfach viel darüber nachgedacht in den letzten Monaten, ich konnte mich nicht rauchen sehen (auf Fotos z.B.)und ich lebe eigentlich sonst sehr gesund (Bio-Kost etc.).

Es ist doch nicht nur der
körperliche Entzug des reinen Nikotins! So ein Käse!

Natürlich nicht. Die körperliche Sucht ist - je nach „Stoff“
relativ schnell überwunden (Medis haben die längste
„Halbwertszeit“, dann kommen die sogenannten harten Drogen,
dann Alkohol (ich spreche hier nur von den „stofflichen“
Süchten) - aber Nikotin hat, was die psychische Komponente
betrifft, eine Top-Stellung bei allen Süchten…

Um so besser, wenn man davon weg kommt!
Ich mache mir aber auch keinen Stress im Kopf von wegen, den anderen was beweisen zu müssen. Ich fühle mich einfach gut und das motiviert mich!

Sehe ich das falsch?

Natürlich nicht… aber… s.o.

Mich ekelt der Geruch mitlerweile total an.

Das propagiert ja Allen Carr - die Selbst-Hypnose in Sachen
was mich gestern noch begeistert hat, ekelt mich heute…

Denke, dass ich
einfach fertig bin mit dem Thema,

Neid! :wink:

habe 25 Jahre geraucht und
schon lange gespürt, dass ich meinen Körper damit zu sehr
belastet habe. Ich habe es nie gut vertragen.

Mir ist schon die 1. Zigarette nicht bekommen … Wer kann das
überhaupt behaupten, dass es seinem Körper nicht belastend,
also verträglich war???

Denke, dass das
für mich der Grund war, aufzuhören.

Hier widersprichst Du Dir. Eben hast Du noch gehauptet, dass
es die Erkenntnis über die (fehlgeleiteten) ursprünglichen
Motive war,die zu erkennen notwendig ist…

Wünsche allen viele dunstfreien Stunden, Tage, Monate und
Jahre!

Ja, diese Anfangs-Euphorie kenne ich zu gut. Gleich wird man
zum Weltenverbesserer - ich habe drei Jahre nicht geraucht und
wieder angefangen (Kettenraucher) - sprechen wir mal später
wieder drüber…

Trotzdem: Ich freue mich über jede/n, der/die es schafft…
Anja

Hi Anja,

nur kurz, weil du schreibst, dass du ja schon alles ausprobiert hast…mir hat sehr geholfen, als mir eine standhafte Nichtraucherin erzählt hat, dass jeder Versuch anders ist. Mal fällt es schwerer, mal leichter, immer ist alles anders und das unabhängig von der Methode.

Das hat mir Mut gemacht, ein zweites Mal aufzuhören, nachdem mein erster Versuch mit Depressionen (oder so ähnlich) geendet hat. Und ich muss sagen, sie hat Recht. Jeder Versuch ist anders, es kann jederzeit plötzlich einfach sein und klappen!!!

Alles Gute für dich
Gruß
Jeanny

Hi Teparo,

habe es aufgegeben, das Rauchen aufgeben zu wollen. Habe alle
Methoden (außer Zyban) probiert… hoffnungslos,
LG Anja (rauchend)