Hi Herbert,
also, ich denke, mit ‚er hat…‘ und ‚er hat nicht‘ vermehren
wir zwar die Postings, kommen aber nicht weiter, deswegen eine
kleine Zusammenfassung.
Wie ich verstanden habe, stört Dich weniger, daß Friedmann die
Studie veröffentlicht hat, sondern mehr was er so zwischen den
Zeilen vermeintlich über Deutschland gesagt haben soll.
Ganz recht. Nichts anderes habe ich geschrieben.
Aber zunächst zu etwas ganz anderem (zu einem Posting an
Marion). Der ZdJ hat sowie sein Pendant in Österreich
selbstverständlich auch noch andere Aufgaben als sich über den
Holocaust auszulassen.
Weshalb vertritt er diese dann nicht erkennbar oder besser, beschränkt sich auf diese Aufgaben?
Er ist sozusagen der Gemeinderat der
Juden, während die Rabbiner naturgemäß nur ihre Schäfchen und
nur in religiösen Fragen vertreten. Seine Aufgabe kann es
nicht sein, den Deutschen ‚eins auszuwischen‘. Falls das
Friedmann (was ich nicht glaube) getan hat ist das natürlich
ein Fehler.
Er hat den Deutschen keins „ausgwischt“, er hat sich erstens angemasst, die demokratische Institution der politischen Partei an sich anzúgreifen und 3er hat zweitens implizit die Deutschen als Antisemiten bezeichnet.
Es könnte natürlich sein, daß Du da etwas in eine
vielleicht ungeschickte Aussage hineininterpretierst. Was
jetzt der Fall ist werden wir hier nicht klären. Ich kenne
seine Reden nur aus dem Internet und es kommt oft darauf an,
wie man etwas sagt.
Richtig.
Und, ich möchte das nochmal festhalten da, wie ich an Mike Klings Postings sehen durfte, das wohl nicht alle verstanden haben: ich habe natürlich nur interpretiert. Was denn sonst???
Ich kann natürich nicht in Friedmanns Kopf schauen, daher mache ich das, was Ihr alle hier auch tut, wenn Ihr Euch hier äußert: ich interpretiere!!
Also, bei Friedmann kann man sich ja in verschiedene
Internetseiten einlesen. Dafür gibt’s ja Suchmaschinen. Als
Chef des ZdJ kann er nur bestehen wenn er sämtliche
Empfindlichkeiten seiner ‚Schäfchen‘ kennt und darauf
reagiert.
Herbert, ich befürchte mit dieser Aussage drängst Du die Juden
in Deutschland in eine Ecke, die ihnen nicht gerecht wird.
Moooment, Dieser Vorwurf ist neu… Kommt in meine
Vorwüfesammlung… Zwischen Kommunist und
Wärmeflaschenverwender…
Ich fürchte, Du hast mich missverstanden. Ich wollte damit nur
sagen, dass bei weitem nicht alle Juden in D hinter Friedmann
stehen.
Stimmt, war ja auch eines meiner Argumente (so 7-8 Postings
weiter oben)
Ich weiss.
Friedmann ist ein ganz mieser Hetzer.
Bin ich überhaupt nicht Deiner Meinung. Aber wie gesagt, jetzt
ist es mir nicht so wichtig. Wäre aber gut, wenn Du das
belegen könntest.
Das habe ich hier im Forum mannigfach getan. Lies bitte meine
anderen Artikel, ich kann doch nicht alles 5 mal schreiben.
Ich habe jetzt die meisten Deiner Postings gelesen, und nur
Deine Meinung gefunden, Friedmann hätte Dich persönlich und
ganz Deutschland beleidigt. Deine Argumentation kann ich nicht
ganz nachvollziehen. (Ich weiß schon, etwas zwischen den
Zeilen zu bemerken und zu beweisen, daß jemand es so gemeint
hat ist sehr schwer) Ich nehme zur Kenntnis, daß Du es so
empfunden hast. Wir werden da allerdings geteilter Meinung
bleiben.
Kein Problem.
Ich gestehe hier, wie ich ja schon desöfteren geschrieben habe, hier jedem seine eigene Interpretation zu. Und nichts anderes erwartze ich von meinen Gesprächspartnern.
Wenn jemand Deutschland beleidigt, ich würde Deine Aufregung
verstehen.
Wenn Herr Friedmann gesagt hätte ‚alle Deutschen sind anti…‘
oder ‚Deutschland ist anti…‘ wäre ich mit Dir und würde
diesen Unsinn verurteilen.
Er hat das gesagt.
Natürlich nicht wörtlich, aber ich bin auch nicht hier um
Wortklauberei zu betreiben, sondern um aktuelle Ereignisse
realitisch zu diskutieren.
Eben, ich auch nicht 
Fein.
Ich habe ihn eben so verstanden.
Wenn er es anders gemeint hat, hätte er das mittlerweile richtig stellen können.
Schlöießlich bin ich ja nicht der einzige, der das so empfindet, wie ich tagtäglich höre.
Mit der Studie von 25 %… hätte er wohl nur 25% der Deutschen
beleidigen können. Außerdem hat er ja nicht ‚Antisemiten‘
gesagt. Aber wir drehen uns im Kreis. Wir verwenden die
gleichen Argumente wie am Anfang.ch
Genau hierzu habe ich sehr viel geschrieben.
Lies es, dann weisst Du, wie ich das sehe.
s. o.
Ich glaube nicht, dass
er hierfür breite Zustimmung findet.
Jetzt verwendest Du meine Argumentation
Ich würde es so
sehen: Ausräumung von Vorurteilen wie Jesusmörder usw. da sind
sie sicher mit ihm.
Wer bitte interessiert sich denn ernsthaft für den Vorwurf
„Jesusmörder“???
tjaaa, da gibt es schon noch einige. Vor einiger zeit auch auf
dem Auslandsbrett…
Also ich kann mit dem Vorwurf nichts anfangen.
Sorry, aber diesen Ansatz habe ich bislang für mich noch nicht durchdacht. Vielleicht mache ich das mal demnächst.
‚Den Deutschen‘ (der Einfachheit halber) eines auswischen,
dafür würde er keine Zustimmung finden. Das macht er auch
nicht, auch wenn es in so manchen Ohren so angekommen ist.
Ich verweise wieder auf meine anderen Postings.
s. o.
Vielleicht ein Beispiel: Elimelech hat man 4 mal nach Israel
geschickt, allein in diesem Brett. Ist ihm sicher schon im
RealLife passiert. Das nervt.
Das glaube ich.
Seine Argumentationen allerdings legen die Empfehlung nahe.
Welche Argumentationen? Kannst Du mir ein Posting von ihm
zeigen in dem er unfair war?
Komischerweise sind sie alle(!) weg.
Ich wollte hierzu eigentlich eine schöne Begründung schreiben,
aber ich kann kein einziges Posting von ihm mehr im Archiv
finden.
Eine MOD-Verschwörung *g* - ich weiß, Postings sind im Archiv
nicht leicht zu finden, deswegen lassen wir das.
Bin ich einfach nur zu blöd oder was soll das? 
Ich bleibe
weiterhin bei meiner Meinung: Man ist mit Eli unfairer
umgegangen, als er es jemals war. Selbst ich bin zuweilen
unfairer als Eli.
Das kann ich nicht unterschreiben.
Andere Stiche: Jesusmörder,
Juden reich, (Vorwurf trifft vor allem jene, die gerade so
über die Runden kommen) einflußreich, Juden war es als
einzigen erlaubt im Mittelalter Zinsen zu nehmen und sind
schon deswegen Geldsäcke… es gibt noch vieles mehr.
Naja, ernstzunehmen sind solche Anwürfe wohl nicht wirklich.
Nein, natürlich nicht. Das Traurige: Die diese Anwürfe machen,
nehmen das ernst und das trifft natürlich.
Dass es in dieser Diskussion nicht um so einen Käse geht,
dürfte klar sein.
Hängt aber alles miteinander zusammen…
Um diesen Punkt abzuschließen: ich halte es für legitim, über Grenzen von 148 oder 1968/69 zu diskutieren.
Ich halte es jedoch für illegitim, eine Erbschuld, die nur aus einem durch 300 Jahre nach bestimmten Ereignissen, die über 2000 Jahre zurück liegen, geschriebens Buch belegbar ist, als Begründung für die Diffamierung einer Volksgruppe heranzuziehen.
Ich kann auch nicht genau sagen, wo ich die Grenze auf dem zeitstrahl ziehen würde, ich denke es wäre so ab 1800…
So, wenn jemand diese Empfindlichkeiten nicht hat, kommt das
was vom ZdJ kommt wie eine Gebetsmühle vor. Das trifft dann
andere Empfindlichkeiten, die ‚der Deutschen‘ (ich weiß schon,
gibt’s genausowenig wie ‚die Juden‘, aber ich verwende diesen
Ausdruck der Einfachheit halber.
Gehe ich in dem Fall mit.
Versuche ich doch gerade einen Konsens… 
Den werden wir zu diesem Thema nicht finden.
Schade, den halben Konsens hatten wir ja schon…
Das ist doch was.
Ok, den Mechanismus muß man
erstmal verstehen, dann sieht man einiges schon entspannter.
Vereinfacht: Nicht jeder, der auf den Holocaust hinweist, will
den Deutschen ans Leder.
Das mag sein.
Die Leute, welche sich momentan zu Wort melden, haben jedoch
eindeutige Ziele.
So? Was für Ziele denn? Mit obigen Satz habe ich auch eher die
einfachen Menschen und nicht Politiker gemeint. Über diese
weiter unten mehr.
Die habe ich weiter oben in den Postings an Lego und Marion
ausgiebig dargelegt.
Es geht um Macht und Geld, ich habe das aber noch
differenziert.
OK, habe ich gelesen. Aber nicht der ‚kleine Mann‘. Der ist
genauso oder genausowenig geld- und machtgierig wie jeder
andere Christ auch.
Richtig.
Meine Kritik richtet sich hier, und ich wiederhole es nochmal, rein an die verbrecherische Regierung Israels und deren Unterstützer.
Warum hetzt wohl ein Marcel Reich-Ranicki nicht mit?
Der gehört zu der von Dir genannten Gruppe.
Als Kritiker und Schriftsteller weiß er, was er mit welchen
Ausdrücken bei seinen Zuhörern bewirkt.
Er ist v.a. auch Journalist. Wie Friedmann.
Stimmt. Ich habe den Eindruck, er agiert weit klüger als viele
andere.
Na also!
Friedmann hat, und das wollte ich damit sagen, EBEN NICHT rein aufgrund seines Berufes das recht, sich so zu äußern, wie er es tat!
Friedmann und
Spiegel sowie auch Frau Knobloch hingegen verfolgen klare
Ziele.
Du meinst, den Deutschen etwas auszuwischen. Ich habe nicht
den Eindruck. Ich habe eher den Eindruck, sie haben nur etwas
ungeschickter agiert als Herr Reich-Ranicki.
Es geht nicht darum, „den Deutschen etwas auszuwischen“.
Das ist alles so viel profaner.
Hier wäre eine Erklärung ganz gut. (Ich bin nicht so gut in
Zwischendenzeilenlesen)
friedmann ist ein politischer Extremist, der sein Geld mit der Hetze gegen Deutschland und die Deutschen verdient.
Würde man ihm die Grundlage für seine Volksverhetzung entziehen, indem man einen allgemeinen Konsens findet, der im Kern aussagt, dass es (beispielsweise) die Generation der nach 1960 Geborenen einen Dreck interessiert, für irgendeine nicht vorhandene Erbschuld gerade zustehen, wäre seine Aufgabe obsolet.
Daher muss er hetzen, um sich selbst zu rechtfertigen. Nur dass er dabei auf der Seite der nichtjüdischen Deutschen noch Anhänger findet, ist für mich besonders erschreckend.
Und: Nicht jeder dem das nervt ist ein Antisemit (jaja, Lego,
ich weiß *g*) .
Es wäre schön, wenn das auf breiter Front akzeptiert werden
würde.
Wird es. Auch wenn so mancher so reagiert wie Du nur mit
umgekehrten Vorzeichen. Ich habs schon gesagt: Betrachte die
sich aufschaukelnden Mechanismen, und Du siehst das ganze
entspannter.
Ich betrachte sie und gerate in Rage…!
dann hast Du sie nicht wirklich verstanden…
Das kann sein.
Vielleicht fehlt mir dafür noch das gesetztere Alter.
Ich weiß ja jetzt aus welcher Ecke es
nicht kommt. Auch wenn ich überhaupt nicht Deiner
Meinung bin. Nochmal, man muß schon ein bißchen mehr kennen:
Woher kommt er, was will er usw. Ok, Du tust Dir in den USA
(wo wohnst Du da? (bin nur neugierig)) da schwerer, aber es
gibt ja wie gesagt das Internet.
Ich bin seit 2 Wochen hier in der Ecke um Boston/Mass. Vorher
lebte ich in München/By.
Das heisst, ich hatte durchaus eine Chance, mich in der
heissen Zeit genauestens zu informieren.
Da nun nur noch Funktionärspolemik zu erwarten ist, schätze
ich habe ich das wichtigste gehört.
Ja, ich denke selbst in Deutschland ist die Aufregung
vergessen.
Nein, das denke ich nicht.
Jetzt sammelt man sich und dann kommen sicherlich noch ein
paar interessante Umfragen und Analysen.
Will heissen: Christiansen & Co. haben ihre Auftritte gehabt,
jetzt können die intelligenten Leute anfangen, sich mit dem
Thema zu befassen.
Das Thema steht nun, jetzt muss man damit auch umgehen.
Das bleibt zu hoffen. Hoffentlich in sachlicher Atmosphäre.
Hoffentlich ohne dem Willen ‚dem Anderen‘eins auszuwischen.
Hoffentlich in dem Willen einen Konsens zu erzielen. Aber da
bin ich eigentlich ganz optimistisch.
Ich weiss es nicht.
Deine Ziele teile ich generell, nur fürchte ich wird es keinen bequemen Konsens geben. Das Thema muss vom Tisch, so hart es ist.
Die Amis weinen ihrem Bürgerkrieg auch nicht mehr hinterher, sondern machen einen Feiertag draus.
So einfach kann es bei uns bzgl. des Themas Holocaust zwar nicht sein, einen entspoannteren Umgang werden wir jedoch erzielen müssen. Sonst sagt man irgendwann der Erinnerung den Kampf an, was auch nicht richtig ist.
Mir ging es ähnlich mit Dir. Ich weiß schon, ich hab ja schon
vorher etwas von Dir gelesen, aber bei 2 Sätzen haben bei mir
sämtliche (von meinem Vorfahr installierten) Glocken geläutet.
Jetzt kenne ich Dich besser. Nein, so manche Ansicht von Dir
gefällt mir so überhaupt nicht, aber damit kann ich leben.
Jeder soll ja seine eigenen Ansichten haben. (Dir geht’s ja
bei mir ähnlich, nehme ich an.)
Danke.
Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber wenigstens
möchte ich als liberaler, demokratischer Gesprächspartner
akzeptiert werden.
Ok, akzeptiert… ich auch.
Fühle Dich als solcher akzeptiert! 
Fein, !!Konsens!! 
In diesem Punkt natürlich. Sonst wäre es doch saublöd gewesen, sich die ganze Zeit füreinander zu nehmen, oder nicht?
Die meisten (vernünftigen) wissen obiges. Sonst würde ja, wer
kann auswandern.
Ich habe das getan.
Ich will mit dem rückgratlosen linken Gesindel in Deutschland
nichts mehr zu tun haben. Ich komme erst zur Wahl wieder…
Ohoh, wenn ich jedesmal mein Land verlasse, wenn mir die
Regierung nicht gefällt… da meine ich besonders die
gegenwärtige FPÖVP.
Ja, in Deinem Fall müsstest Du schon 10 Jahre weg sein. Aber
Ösiland funktioniert ja dennoch ganz gut.
Ja, Ösiland können selbst Haider und einige anderen nicht
kaputt machen 
Richtig.
Ich war schon immer der Meinung, eine gute Demokratie kann
einen Haider aushalten…
Richtig.
Ich hoffe, sie schafft das auch mit einem Friedmann…
Kein Wunder, bei dem was die Skiorte an mir verdienen.
Du bist also unser Existenzminimum 
Ja.
Dann komm doch wieder. Hast Du nicht gehört, daß es bei uns in
Fremdenverkehrsorten wieder mehr Arbeitslose gibt?
Schon, nur wird das vor dem Winter nix mehr, fürchte ich.
Bin ja gerade in USA und muss noch nach Frankreich, Portugal und Spanien dieses Jahr.
Ganz recht. Und ich fordere ebendieses Recht auch für die
Deutschen ein!
Wo ist das Problem?
Damit habe ich überhaupt kein Problem. Schreib mal die
Empfindlichkeiten ‚der Deutschen‘ nieder. Vielleicht können
wir ja dann besser miteinander umgehen. Ein Exemplar schicken
wir dann Friedmann. Alles unter einer Bedingung: Daß Du Dich
mit Empfindlichkeiten von Juden auseinandersetzt.
Das habe ich beides bereits getan. Steht alles hier im Forum.
Nur dem Friedmann schicke ich sicherlich nichts. Mit diesem
Mann möchte ich nichts zu tun haben.
Wäre aber nicht so schlecht. Vielleicht reagiert er ja. Und
vielleicht erkennst Du dann, daß er nicht der verbohrte
radikale Politiker ist, für den Du ihn hältst.
Es wäre wohl einen Versuch wert, da hast Du recht.
Ich sehe mal zu, ob ich am Wochenende die Zeit finde, ein paar
Fakten zusammenzusuchen.
Wäre schön. Ich denke (positive) Überraschungen sind nicht
ausgeschlossen.
Ich hatte etwas Zeit und werde demnächst meine Ergebnisse dazu „veröffentlichen“. Nur sieht das für den Kollegen Friedmann sehr düster aus.
In der Zusammenfassung ist er einfach nur ein mieser Volksverhetzer. Dazu muss ich stehen.
Richtig. Jedwede Kritik wird dann mit einem
Antisemitismus-Vorwurf zurückgewiesen, das war´s.
Aaah, nein! Was ich meinte war z. B. Post wie sie Herr
Muzicant unter anderem bekommt, in der z. B. ihm nichts
anderes empfohlen wird, als auf der Stelle zu sterben und
dabei sämtliche Juden Österreichs mitzunehmen (ich habe das
jetzt in eine zivilisiertere Sprache übersetzt). Wenn jemand
kritisiert ohne antisemitische Klischees zu verwenden, dann
muß man diese auch als Kritik auffassen.
Das tue ich.
Nur hat mein Freund Friedmann das nicht getan.
Bei Friedmann weiß ich es nicht, aber hierzulande nimmt Herr
Muzicant sehr wohl Stellung zu fundierter Kritik. Ich denke,
hier wirst Du mir recht geben: Zu antisemtisch gefärbter
Kritik braucht er nicht Stellung nehmen. Ich denke Herr
Friedmann handelt ähnlich.
Nein, er verurteilt jedwede Kritik pauschal als antisemtisch.
In Österreich:
Heute erzählte mir ein Bekannter, jemand habe ihm in einem
Streit mit Hitler gedroht. Nett nicht?
Wie das denn? Hitler ist doch vor 57 Jahren gestorben.
Originalton: (sic) ‚Wenn da neiche Hidla kummt! Dea rauchd
eing in da Pfeiffn. Waast eh!‘
Naja, da Ihr in dieser Richtung momentan nur den Haider zu
bieten habt, kann nicht viel passieren. Deutscher
Reichskanzler wird DER jedenfalls nicht…
ja, eh. Küssel und Fuchs sind ja jetzt unschädlich. Aber mein
Bekannter hat das schon als beleidigend empfunden…
Dann kann man ihm wohl nicht helfen.
Was wem in Deutschland passiert, kann ich nicht sagen. Ist
wohl ähnlich wie in Österreich.
Ich weiss von keiner Diskriminierung von Juden hier.
Mache mal eine repräsentative Umfrage 
Ich habe ja weiter oben mal von meinen Erfahrungen oder besser
von den Erfahrungen meiner ca. 25 jüdischen Bekannten
geschrieben. Das wollte dann ja keiner hören und man
unterstellte mir, ich würde ja gar keine Juden kennen.
Daher spare ich mir die Wiederholung jetzt lieber.
OK, bei uns gibt es ja mehr Wiederholungen als im
österreichischen Fernsehen
Ich wage es aber zu bezweifeln,
daß 25 Menschen irgendwie repräsentativ sind.
Natürlich sind sie das nicht.
Aber diese Aussagen kann man sich wenigstens mal anhören.
Kein Mensch in Europa will mehr irgendwen wegen Hautfarbe,
Religion, Abstammung o.ä. diskriminieren.
Wenn das so ist, bin ich froh…
So soll es sein. Die paar die es dennoch tun, sind ein
verschwindend geringer Teil der Bevölkerung.
Wenn das so ist… ich wiederhole mich…
So ist es.
Dein Wort in SEINEM Gehörgang.
In wessen?
SEINEM! *Mit Blick nach oben*
Ich fürchte, da habe ich verloren. Ich bin aus der Kirche ausgetreten.
Doch, genau dieser Fehler wird gerade gemacht. Weshalb
distanzieren sich einzelne jüdische Gemeinden nicht von
Friedmann? Einfach Flugblätter im Stadtteil würden ausreichen.
Wenn sie sich distanzieren, dann vielleicht nicht
öffentlich…
Aber genau das wäre das richtige Zeichen.
Vielleicht steht man z. B. in Deinem Land recht kritisch der
Regierung gegenüber. Wenn jemand aus dem Nachbarstaat fragt,
erhält er vielleicht eine ganz andere Meinung… Aber ich
denke, es geht nur um Friedmann bzw. dem ZdJ?!
Richtig.
Wäre ich Jude, ich würde diesen verrückten mit allen Mitteln
dazu zu bewegen versuchen, nicht für alle Mitglieder meiner
Gruppe zu sprechen!
Woher weißt Du, das sie das nicht tun? Hier in Österreich: So
mancher Jude ist mit Herrn Ariel Muzicant (Präsident der
israelitischen Kultusgemeinde in Österreich) und dem was er
sagt, nicht so ganz wirklich einverstanden. Nach außen steht
man aber hinter ihm, vor allem wenn man die oft unglaublichen
Anschuldigungen hört. Damit meine ich nicht solche Sachen wie
Du von Dir gegeben hast. Da gibt es viel ärgeres.
Ich habe nichts arges (um genau zu sein gar nichts) gegen
Juden im allgemeinen gesagt.
Stimmt. Ich meinte was Du über den Politiker Friedmann
sagtest. Und es liegt mir sehr fern, Deine Worte mit denen in
diesen Briefen zu vergleichen.
Ich stehe voll und ganz zu meiner Beurteilung dieses Mannes.
OK, ich widerstehe jetzt der Versuchung mich zu wiederholen.
Dann muss ich das ebenfalls nicht tun.
Ein Vergleich: Ich lästere schon über österreichische
Zustände. Aber wenn das ein Ausländer, speziell ein Deutscher
macht, dann stört mich das. Da werde sogar ich zum Patrioten.
Ich erlaube mir schon ein paar Seitenhiebe, denn ich kenne
Österreich einigermassen, habe Verwandtschaft dort.
Sei Dir auch gegönnt. Ich erlaube mir das auch über deutsche
Zustände. Wie z. B. über Frikadellen. Schon allein das Wort…
Und das was Ihr Kaffee nennt…
Da hast Du recht. In Bayern heissen die aber Fleischpflanzerl
das klingt ja schon besser (wenns auch besser schmeckt bin ich
dabei)
Kommt drauf an, ob Zwiebelstückchen drin sind oder nicht.
und wir trinken hier Bier und keinen Kaffee…
aufs Bier freue ich mich schon. (Bin am 6. und 7. Juli in
München)
Na dann viel Spaß!
Nur Du mußt ihnen schon zugestehen, daß sie
zuweilen aufzeigen wenn etwas falsch läuft.
Wir reden hier nicht von „aufzeigen“ und es lief auch nichts
falsch, bis Friedmann die Lügen über vermeintliche Aussagen
von Möllemann verbreitet hat.
Das sehe ich wieder anders. Aber, bitte, lassen wir das. Das
führt zu nichts. Da gibt es jetzt wichtigere Dinge…
Welche?
Dieses Thema IST wichtig.
Ja, glaube ich Dir.
Aber vielleicht bin ich jetzt der falsche Ansprechpartner. Du
kannst mich nicht dazu bewegen Dir zustimmend auf die Schulter
zu klopfen. Auch werde ich mich künftighin nicht mehr darüber
aufregen.
Das erwarte ich auch nicht.
Aber Du hast mir hier zum Thema geantwortet, nicht umgekehrt.
Ich möchte Dir doch kein Gespräch aufzwingen.
Ok, dann höre ich damit auf.
Fein. Es gibt hier keinen parlamentarischen Konsenszwang! 
Wie das mit den Juden ist hat ?Karl Kraus? treffend
formuliert. Wenn es wer anderer war bitte um Korrektur. Ich
merke mir Zitate, wer sie geschrieben hat wiederum nicht.
Schau ich mir die Juden an,
so habe ich wenig Freude dran,
fallen mir jedoch die anderen ein,
bin ich froh, ein Jud‘ zu sein.
Mir fehlt hier der Zusammenhang.
Außerdem geht es ja hier um die Ausgrenzung der Deutschen aus
der Gruppe der Juden. Genau das praktiziert der ZdJ ja auch
und ich halte davon eben genau gar nichts.
Vielleicht haben sich ja die Juden ausgegrenzt wiedergefunden.
Aber ich bin gegen jede Ausgrenzung. Die Grenzen verwischen
langsam, sehr langsam aber sicher, und das ist gut so.
Oh nein, das Gegenteil ist der Fall!
Es werden gerade neue Grenzen gezogen!
Und das muss Friedmann sich auf die Fahne schreiben.
Wir werden doch nicht den Fehler machen, uns von Politikern
auseinanderdividieren zu lassen …
Ich persönlich nicht.
Auf politischer Ebene ist jedoch sehr großer Schaden entstanden.
Deutschland muß sich nicht
angegriffen fühlen. Deutschland ist (wie Österreich) eine gute
Demokratie. Gerade deswegen kann sich Deutschland Kritik
anhören, kann sie ggf. zurückweisen wenn diese unberechtigt
ist.
Das wäre der Optimalfall.
Die Realität sieht anders aus.
Ich nehme mir die Freiheit Deutschland in die Nähe des
Optimalfalles zu rücken 
Leider sind wir momentan weit davon entfernt.
Die Leute, die momentan noch an der Macht sind (nicht nur
politisch), wollen die Sache nicht gehen lassen. Genau das ist
aber oft nötig, um erfolgreich neu anzufangen.
Und das heisst nicht, dass man alles, was man gelernt hat,
vergisst.
Ok, da bin ich mit Dir. Naja, bis auf das mit ‚den Leuten‘.
Ich glaube, daß deren Handlungen eher nicht von ‚politischem
Kalkül‘ geleitet wird, als von Enttäuschungen…
Weshalb sollte jemand enttäuscht sein, der es vom
altkommunistischen Lehrer oder vom Taxifahrer zum Minister
gebracht hat?
Da ist mir etwas entgangen. Ich kenne die Karrieren deutscher
Politiker zu wenig. Was ich mit Enttäuschungen gemeint habe
habe ich schon öfter geschrieben *Wiederholungen mit knapper
Not vermieden*
O.K.
Ich verweise hier nur kurz auf ein paar Punkte:
-
J. Fischer, Grüne: Aussenminister, Altkommunist, Studienabbrecher, Taxifahrer, PLO-Symphatisant. Heute geläutert und „Pragmatiker“, war wegen Körperverletzung an einem Polizisten angeklagt, wiurde natürlich eingestellt.
-
Ströbele, Parlamentarier, Kommunist.
-
Trittin, Minister, Kommunist, Mitglied KHB (Kommunistischer Hochschulbund).
u.s.w.
Wir wollen keine Mahner und auch keine Mahnmale mehr. Wir
wollen eine liberale, in Echtzeit gelebte Demokratie!
Die will ich, wie jeder aufrechte Demokrat auch. Nur, Mahnmale
sind wichtig. Nicht (nur) für Juden oder andere Minderheiten
oder Mehrheiten. Sie sind wichtig für die Demokratie, für
jeden aufrechten Demokraten.
Naja. Wenn eine Demokratie Mahnmale braucht, um daran erinnert
zu werden, dass sie demokratisch sein muss, ist sie vielleicht
nichts wert.
Ääch, sie ist viel wert. Und sie ist unvollkommen, wie die
Menschen die sie repräsentiert. Das heißt aber nicht, daß wir
sie nicht vervollkommnen können.
Guter Punkt. Wir scheinen uns nur nicht ganz darüber einigen
zu können, wie diese Vervollkommnung aussehen könnte.
Ich wünsche mir Liberalität, Gerechtigkeit und Chancen.
Ist ja Demokratie, daß wir darüber reden können 
Aber mit Liberalität, Gerechtigkeit und Chancen gehe ich
ohnehin mit Dir (Auch wenn jeder unter Liberalität etwas
anderes zu verstehen scheint) Zwei Punkte erscheinen mir noch
wichtig: Solidarität und Menschlichkeit (ich alter Hippie)
Menschlichkeit ja, Solidaridät wie man sie in den aktuellen
linksextremen Strömungen findet, nicht.
Ich meine Solidarität wie sie auch Pfarrer oder Rabbiner bzw.
christlichsoziale und halblinke Sozialdemokraten meinen.
Diese Solidarität hört beim Geld auf.
Natürlich, das Leistungsprinzip ist wichtig, aber können wir
den Menschen sagen, wir kürzen die ‚Arbeitslose‘ in Zeiten in
denen es mehr Arbeitssuchende als offene Arbeitsstellen gibt?
Wo es in einigen Städten im Osten von Deutschland mehr als 40
% Arbeitslose gibt?
…und in anderen Städten mehr offene Stellen als
Arbeitssuchende.
Ja, mit den offenen Stellen ist das so eine Sache …gewünscht
Dipl. Ing. 25 Jahre mit 30 Jahren Berufserfahrung 
Nein, nein. So nun auch wieder nicht.
Wir haben im Westen einen hohen Bedarf an Facharbeitern, die es im Osten arbeitslos gibt.
Die Kerle wollen eben nur nicht umziehen.
Nur die Ossis wollen nicht umziehen. Deshalb muss hier eine
Motivation her.
Ich kenne zwar nur ein Beispiel, aber der ist sogar nach
Österreich gezogen. (Liebe Grüße von Hafenmaus/Reiko ans
Forum)
Wo ist der eigentlich abgeblieben?
Hierzu gab es hier auch schon mal eine scharfe Diskussion vor
ein paar Monaten.
Bin bereit es sachlich (nicht scharf) zu diskutieren.
Bringt nichts, ich habe eigentlich schon alles gesagt. Ich fasse zusammen: Arbeitsloser bekommt Jobangebot im Bundesgebiet, also muss er umziehen. Tut er das nicht, wird die Stütze sofort gestrichen.
Was hat der Steuerzahler damit zu tun, dass es dem Kollegen zu Hause so gut gefällt?
Das Hauptaugenmerk muss auf dem Wohl desjenigen liegen, der das alles bezahlt!
Noch eine fast unausweichliche Entwicklung: Die Menschen
werden immer älter, verbringen also immer mehr Zeit in der
Pension.
Auch das muss geändert werden, denn auch der
Gesundheitsstandard steigt, daher halte ich eine
Rentenaltersnahebung in 7-Jahresstufen von 68, 70 und dann 72
Jahren für angemessen.
OK, wenn die Menschen nicht nur länger leben sondern auch
länger gesund bleiben ist das auch zu vertreten… Wie wäre
eine Stufenlösung? Z. B. ab 68 nur mehr 20 Stunden arbeiten.
warum nicht? Für doie Großindustrie mag das ja durchsetzbar sein.
Es darf nur kein Zwang dazu sein, denn die Alltersteilzeitregelung in Deuschland, die ein Arbeitnehmer ab einem gewissen Alter nehmen kann und nur 3 Monate vorhger ankündigen muss, kann nicht auf breiter Bahn in kleinen Firmen klappen.
Der Arbeitgeber muss ja noch nicht einmal gefragt werden. Man muss es ihm nur 3 Monate (!!) vorher ankündigen…
(Die Kräfte lassen auch nach) Ich denke viele rüstige ältere
Menschen wären froh, nicht ganz von der Arbeitswelt Abstand
nehmen zu müssen. ABER, es gibt da noch ein ganz anderes
Problem. Viele Menschen wechseln immer öfter unfreiwillig den
Arbeitsplatz. Je älter man wird, desto schwerer wird es einen
neuen zu finden. Da hat es schon ein 40jähriger schwer… wie
würde es einem 70jährigen ergehen? Da müßte sich noch einiges
in der Arbeitswelt tun.
Das hängt zu einem großen Teil auch von den steuerlichen Rahmenbedingungen ab.
Irgendwann werden sich jährlich wirklich spürbare
Anzahlen von Leuten wie ich es bin aus D verabschieden, um in
einer für sie günstigeren Umgebung ihr Glück zu suchen.
Ah, das glaub ich nicht. Dafür seid Ihr zu viele…
Diejenigen, die es können, tun es auch.
Und ich sagte ja nicht „alle“, sondern „spürbare Anzahlen“.
Das denke ich nicht. Für viele ist das Auswandern ja ein
schmerzhafter Prozeß. Viele Freunde die in Deutschland
gearbeitet haben, haben zwar ganz gut verdient, aber auch viel
Geld verloren. Wohnungswechsel oder das Bezahlen von 2
Wohnungen, Fahrten in die Heimat… usw. Man überlegt sich
schon 3 Mal bevor man weggeht.
Das ist klar.
Viele tun es temporär. Wer hat beispielsweise etwas gegen 3-5 Jahre Schweiz?
Danach habe ich soviel verident wie in 10 Jahren Deutschland.
Und, es gibt trotz allem nicht viele Länder, wo es besser als
in Deutschland ist. So viele ‚green cards‘ stellen die auch
nicht aus.
Man muss nur die einfachen Lösungen nehmen: Frankreich, Schweiz, Italien, Schweden. Überall kein Problem, für 3-5 Jahre zu arbeiten und überall höhere Nettoeinkommen, wenn auch nur im Verhältnis zum dortigen Warenkorb.
Übrig bleibt der finanzielle „Bodensatz“, sprich die schwachen
und Unwilligen. Und das nur, weil man letzteren nicht
rechtzeitig Dampf unterm Hintern gemacht hat.
Den gibt es natürlich. Aber eine Mehrheit der Arbeitssuchenden
sucht auch Arbeit, und ist froh wenn sie diese dann hat.
Und noch froher, wenn sie sie tauschen kann gegen eine Arbeit
in einem Land mit günstigeren Bedingungen.
s. o.
Mahnmale, die erinnern, daß alle,
wirklich alle unter dem unmenschlichen mörderischen Regime(n)
gelitten haben und gestorben sind. (Mehr oder weniger halt)
Und wie gut es uns in unserer/n Demokratie(n) geht, so
unvollkommen sie sind, und wie viele Fehler sie auch immer
haben.
Also ich für meinen Teil weiss das auch so. Ich brauche kein
Mahnmal, das dann manche Leute auch noch beschmutzen, indem
sie es für ihre niederen Motive instrumentalisieren, sh.
Berlin.
Das mit den niederen Motiven überhör ich jetzt mal. Auch wenn
Du kein Mahnmal brauchst, was ist mit Menschen in 100 Jahren?
Die brauchen das erst Recht nicht.
Nun, hoffentlich nicht. Ich denke wir haben viel aus
vergangenen Diktaturen gelernt. Ein kleines Beispiel ist, daß
man in die Wahlzelle muß. Wir sollten weiterlernen.
Richtig. Nur helfen dabei keine Mahnmale, sondern nur das
Aufrechterhalten und Entwickeln von gemeinsamen Werten.
OK, einverstanden, wenn man dazu keine Mahnmale brauchen
würde…
Man braucht sie nicht. Bestimmt nicht.
insistente Mehnerei kann auch in das Gegenteil umschlagen.
Friedmann unterstellt das ja sogar schon, ich persönlich denke, er schafft gerade erst das Potential dafür.
Und ich habe einen Traum,* daß eines Tages kein
Unterschied mehr zwischen Religionen udergl. gemacht wird. Daß
eines Tages die Kinder der Verfolgten und die Kinder der
Verfolger bei einem Bier zusammensitzen, im vollkommenen
Unverständnis für die Vorgänge von damals.
Ich auch!
Aber verstehst Du denn nicht, dass genau solche Typen wie
Friedmann das verhindern!?
Naaaa, das kann wohl selbst er nicht verhindern…
Nein, aber er irritiert die Entwicklung.
Nichtmal das…
Doch, leider tut er das.
Nein, tut er nicht
*wie oft schaffen wir da eine
Wiederholung*?
Er tut es, ich stehe fest dazu!
Ich habe einen
Traum,* daß es eines Tages keine Minderheiten oder Mehrheiten
gibt, nur mehr Menschen. Menschen, bei denen es vollkommen
unwichtig ist, welche Hautfarbe sie haben, welche Sprache sie
sprechen oder welcher Religion sie anhängen oder von woher sie
kommen.** Einen guten Teil des Weges haben wir schon bis
dahin.
Ich schätze King, aber da die Menschheit ein unwürdiger
Sauhaufen ist, wird dieser Traum wohl einer bleiben.
Och, ich habe da mehr Vertrauen in die Menschheit. Es wird nur
noch einige Zeit dauern. Es sind Menschen wie King, die Träume
wahr werden lassen. Vergleiche nur die Situation in den USA
damals als er die Rede hielt und heute.
Eben. Das ist erschreckend.
Die weisse Elite interessiert sich nach wie vor kaum für die
Schwarzen und bleibt unter sich.
Es gibt noch keine echte Chancengleichheit.
Stimmt, aber es hat sich viel getan. Es ist kaum ein halbes
Jahrhundert her, als es noch Schulen für Schwarze und Weiße
gab. Oder in manchen Bundesstaaten gab es Straßenbahnwaggons
für Schwarze… Lassen wir der Gesellschaft in den USA noch
ein wenig Zeit.
Gerne. Ich favorisiere sowieso Frankreich.
OK, aber warum?
Besserer Wein, weniger Steuern, ein Haus an der Cote, das genausoviel kostet wie ein Reihenhaus in München, schönere Frauen, entspannteres Arbeiten…
Grüße,
Mathias