Blindleistung 3 Phasen

hallo,
Der Normstecker für das Elektroauto soll dreiphasig sein und mit einer Spannung von 400 Volt arbeiten.
-könnte man nun mit einer eigenen Solaranlage auf dem Hausdach als Inselanlage so eine 3 Phasespannung wandeln?
danke
Friedrich
PS:https://elearning.mat.univie.ac.at/physikwiki/images…

Hallo Friedrich,

Der Normstecker für das Elektroauto soll dreiphasig sein und
mit einer Spannung von 400 Volt arbeiten.
-könnte man nun mit einer eigenen Solaranlage auf dem Hausdach
als Inselanlage so eine 3 Phasespannung wandeln?

Technisch kein Problem.
Die Gleichspannung der Solaranlage muss sowieso mit einem Umrichter in Wechselspannung umgewandelt werden.
Ein 3-Phasiger Umrichter ist nur etwas teurer als ein 1-Phasiger.

Ich kenne jetzt die Vorschriften nicht genau, aber wenn du ins Netz einspeist, muss das teilweise sowieso 3-Phasig geschehen, zumindest ab einer bestimmten Leistung.

MfG Peter(TOO)

Hallo,
was hat das mit Blindleistung zu tun?
Eine Gleichspannung in eine Wechselspnnung zu wandeln um sie dann wieder gleichzurichten und damit Akkus zu laden erscheint mir etwas unlogisch.
Wenn die Anlage nur dazu benutzt werden soll erscheint es mir effektiver durch Reihenschaltung der PV-Module gleich auf die Systemspannung zu gehen und direkt auf dieser Spannung über den Laderegler zu laden. Vielleicht sollte man sich dazu einen zweiten, genormten „Übergabepunkt“ überlegen.

Cu Rene

Hallo Rene,

Eine Gleichspannung in eine Wechselspnnung zu wandeln um sie
dann wieder gleichzurichten und damit Akkus zu laden erscheint
mir etwas unlogisch.
Wenn die Anlage nur dazu benutzt werden soll erscheint es mir
effektiver durch Reihenschaltung der PV-Module gleich auf die
Systemspannung zu gehen und direkt auf dieser Spannung über
den Laderegler zu laden. Vielleicht sollte man sich dazu einen
zweiten, genormten „Übergabepunkt“ überlegen.

Das würde aber wiederum ein Norm für die Akkuspannung des Fahrzeugs erzwingen.
Diese ist aber sehr unterschiedlich und ein Norm würde eher den Fortschritt behindern.
Momentan ist so zwischen 12V und 96V alles Mögliche auf dem Markt, welche Gleichspannung solls nun sein ??

Dann denkst du auch noch etwas einseitig. Der Strom muss ja nicht Fotovoltaisch erzeugt werden. Der kann auch aus Wind/Wasserkraft, Prozessabwärme, oder umgekehrt aus einem Blockheizwerk stammen. Dann wäre noch die Geothermie oder etwas an das wir noch gar nicht gedacht haben.

230/400V 50Hz ist in Europa, mehr oder weniger, Standard und wird es auch noch lange Zeit bleiben. Dafür sorgt schon das europäischen Verbundnetz.

3-Phasen haben den Vorteil, dass die Gleichrichtung einfacher wird (man kann sich den Ladeelko sparen) und es können entsprechend grosse Ströme für eine Schnellladung entnommen werden.

Normen haben immer den Nachteil in manchen Fällen unpassend zu sein, aber was nutzt dir ein technisch ideales System, wenn du keine Ladestationen für dein Fahrzeug findest?

MfG Peter(TOO)

1 „Gefällt mir“

Mahlzeit!

Ich kenne jetzt die Vorschriften nicht genau, aber wenn du ins
Netz einspeist, muss das teilweise sowieso 3-Phasig geschehen,
zumindest ab einer bestimmten Leistung.

Ab 5kW Peak oder besser die Gesamtunsymetrie darf 5kWp nicht
überschreiten.

Gruß
Stefan

Wie schon gesagt…technisch möglich… klar!

Aber wo ist der Sinn???
Also, wieviel kw/h mußt du in ein E-KFZ über nacht für den nächsten Betrieb laden… wieviel qm Voltaik/Akkus hast du um so viel kw/h aufzubringen…?
Bei schlechtem Wetter machst du, was??? Die Akkus per Stomerzeuger laden… um dann den 3Phasen Wechselrichter zu beteiben…?

Da würde ich doch lieber genrel ins Netz speisen, deinen Bonus der Reichen für die Reichen mitnehmen und mein E-KFZ an die Netzsteckdose hängen. dann kannst du dich freuen das der normale Verbraucher den Reichen die „Ökopreise“ finanziert.

Oder habe ich da was missverstanden?

Hallo Fragewurm,

Oder habe ich da was missverstanden?

Der Friedrich stellt viele Fragen, scheinbar meist, wenn er irgendwo etwas gelesen hat.

MfG Peter(TOO)

Aber wo ist der Sinn???

Worin liegt überhaupt der Sinn von Photovoltaik?
Also abseits ökonomischer Vorteile für die Inhaber und Installateure.

Also, wieviel kw/h mußt du in ein E-KFZ über nacht für den
nächsten Betrieb laden… wieviel qm Voltaik/Akkus hast du um
so viel kw/h aufzubringen…?

Wie meinst Du das mit den Kilowatt pro Stunde? Eine Änderung der Leistung ist bei Solarzellen kein Problem…
Schatte einfach eine 1kW Peak Anlage innerhalb von 36 Sekunden aus dem Volllastbetrieb heraus vollstäöndig ab - Du hast dann 1kW / 0,01h Leistungsänderung, also 100kw/h.

(Ich bitte um Entshuldigung, aber ich bekomme beim Lesen von kW/h immer so einen Schwindel, verbunden mit leichter Übelkeit :wink: )

Klar, Du meinst kWh.
Aber selbst ein Opel-Ingenieur hat sich in einem Leserbrief der Autobild dazu hinreißen lassen, von soundsoviel kW/h Ladung zu sprechen. Es steht schlecht für Opel, soviel ist nun klar.

Da würde ich doch lieber genrel ins Netz speisen, deinen Bonus
der Reichen für die Reichen mitnehmen und mein E-KFZ an die
Netzsteckdose hängen.

Die neue Vergütung für selbstgenutzten Solarstrom macht das sinnlos.
Seit einiger Zeit bekommst Du für jede selber verbratene kWh 25C.
Macht zuzüglich der Ersparnis von 20C/kWh (dafür hättest Du diese vom Netzbetreiber kaufen müssen) 45C und ist somit höher als die 43C für eingespeiste kWh bei jetzt in Betrieb gehenden Anlagen.
Der Sinn dahinter? Frag mich nicht.

hallo,

Aber wo ist der Sinn???

es geht um den Normstecker bei vielleicht allen Elektroautos und um die theoretisch Machbarkeit der reinen Funktion.
(also diese nötige STECKER-Spannung aus Gleichstrom zu erzeugen.)

cu
Friedrich
PS:und einspeisen kann man auch nur bei sehr großen Anlagen.- das rechnet sich finanziell sowieso nich:wink:

hallo,

Hallo Friedrich!

es geht um den Normstecker bei vielleicht allen Elektroautos

Gibt es da Normstecker??? Ich weiß es nicht - aber wenn es sie gibt, kann man die auch irgendwo kaufen und dann auch installieren…

und um die theoretisch Machbarkeit der reinen Funktion.
(also diese nötige STECKER-Spannung aus Gleichstrom zu
erzeugen.)

Ähm, man kann (nicht nur theoretisch) aus jeder (ausreichend hohen) Gleich- oder Wechselspannung nahezu jede erdenkliche Wechsel- oder Gleichspannung gewinnen, das ist einzig und allein eine Frage des (montären und fachlichen) Aufwandes - ob das allerdings irgendwie wirtschaftlich wäre, lass’ ich jetzt mal offen, einige Konstrukte ergeben einfach keinen logischen Sinn…

cu
Friedrich

Ich wünsche dir eine gute Nacht!
MfG, Olli

PS:und einspeisen kann man auch nur bei sehr großen Anlagen.-
das rechnet sich finanziell sowieso nich:wink:

Hmm, viel zu allgemein gesprochen! Einspeisen kann ich auch mit einer 2,5kWp-Anlage - rechnen würde sich das aber sicherlich nicht so wirklich… Und wo fängt bei dir „sehr groß“ an???
Auch hier gilt: das Gesamtkonzept muss stimmen (und die Politik darf nicht irgendwann rückwirkend die Abnahmepflicht der EVUs kippen), dann klappt’s auch mit dem Rechnerischen… ;o)

Morgen!

Hmm, viel zu allgemein gesprochen! Einspeisen kann ich auch
mit einer 2,5kWp-Anlage - rechnen würde sich das aber
sicherlich nicht so wirklich…

Wieso nicht?
Wenn sich ein 5kWp Anlage lohnt oder 10kWp dann lohnt auch 2,5kWp.
Entweder so ein Ding macht x% Rendite oder nicht.

(und die
Politik darf nicht irgendwann rückwirkend die Abnahmepflicht
der EVUs kippen)

Wieviele Gesetze kennst du die rückwirkend verändert wurden?

Gruß
Stefan

Morgen!

PS:und einspeisen kann man auch nur bei sehr großen Anlagen.-
das rechnet sich finanziell sowieso nich:wink:

Das weißt du woher, Stammtisch?
Kannst du mal vorrechnen oder behauptest du das nur so?

Gruß
Stefan

Morgen!

Aber wo ist der Sinn???

Worin liegt überhaupt der Sinn von Photovoltaik?

Ich würde mal sagen die Sonne ist die einzige Energiequelle die wir
Erdlinge nicht verbrauchen können ist das nicht Sinn genug?

Die Sonne stellt genügend Energie zur Verfügung um unsere gesamte
Weltwirtschaft versorgen zu können ohne das wir die Erde überdachen
müßten warum verballern wir lieber unsere letzten Resourcen anstatt
sich schleunigst damit auseinander zu setzen wie wir diese Energie
sinnvoll nutzen können?

Da alle anderen Resourcen begrenzt sind sollte man da schon mal drüber
nachdenken.

Gruß
Stefan

Hallo Stefan

Worin liegt überhaupt der Sinn von Photovoltaik?

Ich würde mal sagen die Sonne ist die einzige Energiequelle
die wir
Erdlinge nicht verbrauchen können ist das nicht Sinn genug?

Da alle anderen Resourcen begrenzt sind sollte man da schon
mal drüber
nachdenken.

Es gibt noch ein ganz anderes Problem.

Die durchschnittliche Temperatur der Erde ergibt sich aus dem was die Sonne tagsüber einstrahlt und dem was Nachts wieder in den Weltraum abgestrahlt wird.

Fast alles was an Energie „erzeugt“ wird endet wieder als Wärme.

Fossile Brennstoffe sind nun aber Energie, welche der Erde vor Millionen Jahren entzogen wurde und sie somit abgekühlt hat. Das Freisetzen dieser Energie muss also die Erde wieder erwärmen.

Das Selbe Problem ergibt sich aber auch mit der Kernfussion oder irgendeinem Perpetuum Mobile. Es wird dabei Energie freigesetzt, welche die Erde erwärmt.

Von der Gesamtbilanz bleibt also nur die Sonnenenergie, bzw. darauf basierendes, wie Holz, Wind, Wasserkraft usw.

Auch wenn da alles die Energiebilanz nicht verändert, das System ist ja recht träge, kann es aber trotzdem zu einer Verlagerung der Klimazonen kommen, wenn das ganze global im grossen Rahmen durchgeführt wird.

Wenn ich in der Sahara Sonnenenergie gewinne, diese Energie nach Europa transportiere und hier wieder freisetze, kühlt sich die Sahara ab und in Europa wird es wärmer.

Die Sonnenenergie muss also dort eingefangen werden, wo sie auch wieder freigesetzt wird um das Klima möglichst wenig zu beeinflussen.

MfG Peter(TOO)

1 „Gefällt mir“

Hallo Peter,

Auch wenn da alles die Energiebilanz nicht verändert, das
System ist ja recht träge, kann es aber trotzdem zu einer
Verlagerung der Klimazonen kommen, wenn das ganze global im
grossen Rahmen durchgeführt wird.

Die Vermutung ist möglich aber nicht sicher. Bis jetzt kenne ich
keine Abhandlung die sich ernsthaft damit beschäftigt hat.

Wenn ich in der Sahara Sonnenenergie gewinne, diese Energie
nach Europa transportiere und hier wieder freisetze, kühlt
sich die Sahara ab und in Europa wird es wärmer.

Prinzipiell hast du sicher Recht aber du vernachlässigst wieviel
Sonnenergie von der Sahara reflecktiert wird und in wie weit
Sonnenkolektoren (Photovoltaik oder Kollektoren oder was auch immer)
dies verändern.

Ich fürchte soweit hat man noch nicht gedacht aber nichts desto trotz
glaube ich das es ohne Sonne in Zukunft nicht mehr geht.

Die Sonnenenergie muss also dort eingefangen werden, wo sie
auch wieder freigesetzt wird um das Klima möglichst wenig zu
beeinflussen.

Das wird wahrscheinlich nicht möglich sein.

Ich hatte es an anderer Stelle schon mal gepostet aber der Artikel
http://www.spektrum.de/artikel/940406 ist wirklich lesenswert.
Unten nach der Leseprobe kann man den ganzen Artikel kostenfrei als
PDF bekommen.

Gruß
Stefan

hey,
…auf gedruckte kostengünstige Solarmodule!

zudem aber behaupte mal die Anlagen müssen gereinigt,gewaret,und repariert werden und die gute Tat reicht ja auch aus.:smile:
ich habe eine Infoquelle da wird es dir vorgerechnet und behauptet:

hier Stefan…„Der Kauf einer Solaranlage lohnt sich nur, wenn diese wenigstens 20 Jahre hält.“

http://www.test.de/themen/umwelt-energie/test/-/1371…

cu
Friedrich
PS:20 JAAAHRE!!!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Morgen!

Auch so!

Hmm, viel zu allgemein gesprochen! Einspeisen kann ich auch
mit einer 2,5kWp-Anlage - rechnen würde sich das aber
sicherlich nicht so wirklich…

Wieso nicht?
Wenn sich ein 5kWp Anlage lohnt oder 10kWp dann lohnt auch
2,5kWp.
Entweder so ein Ding macht x% Rendite oder nicht.

Lohnen im Sinne der Amortisation - ich hätte meine Investitionen gerne in einem überschaubaren Zeitfenster wieder raus und nicht erst nach einer theoretischen Laufzeit von gefühlten 523 Jahren… Solange die Abnahmepflicht besteht, lohnen sich die Dinger schon (wenn sie denn einer geplant hat, der ‚einen Plan‘, also Ahnung hat), aber wenn die Pflicht mal gekippt wird, geraten einige ‚Solarbauern‘ wohl in gewaltige Schwierigkeiten aufgrund des dann völlig falschen Finanzierungsmodells…
Nenn mich von mir aus paranoid oder Verschwörungstheoretiker, aber ich hab’ da so meine Befürchtungen… Musst du ja nicht übernehmen. ;o)

(und die Politik darf nicht irgendwann rückwirkend die Abnahmepflicht der EVUs kippen)

Wieviele Gesetze kennst du die rückwirkend verändert wurden?

Ich weiß nicht, ob das nun gültige Gesetze sind/waren, aber mir fallen da die Pendlerpauschale ein und auch seinerzeit die Erhöhung der Spekulationsfristen bei nicht selbstgenutzten Immobilien - diese Aktionen haben ‚Papa Staat‘ sicherlich ne Menge Geld in die Taschen gespült (aber so wie in diesem Land mit unser aller Geld umgegangen wird, dürfte das auch umgehend wieder irgendwo versickert sein, aber das ist ja ein ganz anderes Thema)…
Und wie oft wurde schon der Kernenergieaustieg verschoben (okay, hatte meines Wissens nach auch noch keinen endgültigen Gesetzescharakter, aber das Rumgeeier geht ja nun auch schon ‚etwas‘ länger)???
Und auch die Finanzbehörden erweisen sich erfahrungsgemäß doch immer wieder als sehr einfallsreich…
Fakt ist, ich traue den deutschen Politikern (egal, welcher Partei!) nicht weiter, als ich sie schmeißen kann!
Was mich noch tröstet im Falle des Kippens der Abnahmeverpflichtung: das Geld ist ja nicht weg, es hat nur jemand anderes…

Gruß
Stefan

Gruß zurück, Olli

Hallo!

hier Stefan…„Der Kauf einer Solaranlage lohnt sich nur,
wenn diese wenigstens 20 Jahre hält.“

Was ein Schmarn.

http://www.test.de/themen/umwelt-energie/test/-/1371…

Ich denke die sollten lieber bei Bügeleisen und Waschmaschinen
bleiben.

  1. Zum ersten sind die Zahlen eher überzogen schlecht (meine Anlage
    Kosten 5k€/kWp; Ertrag in NRW 1000kWh/kWp pro anno, Baujahr Anfang
    2007). Allein mit diesem Verhältnis kommen Photovoltaikanlagen heute
    auf einen Preis/Ertrag Faktor von unter 10. Schau dir mal Miethäuser
    an die liegen Kaufpreis/Mieteinnahme bei 12-18.

2)Es ist Augenwischerei zu behaupten die Module halten keine 20 Jahre
und deshalb wäre es Risikoreich. Aktuelle Module haben 25 (in Worten
fünfundzwanzig) Jahre Garantie (meine Anlage 10 Jahre auf 90%
Leistung 25Jahre auf 80% Leistung).

  1. Die haben nicht verstanden wie sich Rendite berechnet. Dank
    degressiver Abschreibung der gesamten Anlagekosten, kostengünstigen
    Kredit der KFW rentiert es sich recht schnell und führt zu keiner
    Zeit zu einer Liquiditätsminderung. Lediglich die MwSt der Anlage
    mußte für etwa 2 Monate vorgestreckt werden bis sie vom Finanzamt
    erstattet wurde, seit dem nimmt meine Liquidität ständig zu.

Gruß
Stefan

Hallo!

Lohnen im Sinne der Amortisation - ich hätte meine
Investitionen gerne in einem überschaubaren Zeitfenster wieder
raus

Hat man doch, zumindest schon mal schneller als bei einer Immobilie.

aber wenn die Pflicht mal
gekippt wird, geraten einige ‚Solarbauern‘ wohl in gewaltige
Schwierigkeiten aufgrund des dann völlig falschen :Finanzierungsmodells…

Die Rendite geht halt zurück, sollte Energie (Strom) so teuer bleiben
wie im Moment bedürfte es dann tatsächlich über 20 Jahre. Ich wage
allerdings zu bezweifeln das du in 5 oder 10 Jahren noch Strom für
20C bekommst und somit sieht es auch dann schon wieder besser aus.
Das einige Leute damit allerdings ein Liquiditätsproblem bekommen ist
vermutlich richtig.

Wieviele Gesetze kennst du die rückwirkend verändert wurden?

Ich weiß nicht, ob das nun gültige Gesetze sind/waren, aber
mir fallen da die Pendlerpauschale ein

Naja da hat man auch schon zurückgerudert.

und auch seinerzeit die
Erhöhung der Spekulationsfristen bei nicht selbstgenutzten
Immobilien

Stimmt das ist das einzige soweit ich weiß. :smile:

Was mich noch tröstet im Falle des Kippens der
Abnahmeverpflichtung: das Geld ist ja nicht weg, es hat nur
jemand anderes…

Die Abnahmeverpflichtung macht das Ganze lukrativ da gebe ich dir
Recht aber auch ohne diese Verpflichtung wäre es kein Minusgeschäft.

Gruß
Stefan

Morgen!

Aber wo ist der Sinn???

Worin liegt überhaupt der Sinn von Photovoltaik?

Ich würde mal sagen die Sonne ist die einzige Energiequelle
die wir
Erdlinge nicht verbrauchen können ist das nicht Sinn genug?

Ich sehe das von der ökonomischen Seite:
Wenn ich X Euro zur Verfügung habe, wie sollte ich die investieren, um maximalen Nutzen für die Umwelt zu bekommen?
Oder ganz praktisch:
Wieso baut sich Familie C., stolze Inhaber eines 6 Familienhauses, für 30.000 Euro eine Photovoltaikanlage aufs Dach, während im Keller die 20 Jahre alte Ölheizung feuert und das Haus keine vernünftige Wärmeisolierung hat?
Weil der wirtschaftliche Anreiz fehlt! Die Solaranlage rentiert sich nach einigen Jahren, ökonomisch nur auf Grund wahnwitziger Subventionierung, ökologisch natürlich auch ohne die.
Eine Heizungserneuerung plus Wärmedämmung würde der Umwelt viel mehr ersparen.

Also lasst uns doch mal überlegen:
Ich erzeuge 1kWh Strom, die ich selber verbrauche. Dann bekomme ich 25Cent und spare noch 20Cent Bezugskosten.
Wie liefe das mit Brennstoffen?
Wieso bekomme ich nicht für eine kWh Gas, die ich weniger verbrenne, zusätzlich zur Ersparnis noch 25Cent oben drauf?
Wir haben vor ein paar Jahren mit nicht unerheblichem finanziellen Aufwand eine Gasbrennwertheizung eingebaut, seitdem beziehe ich regelmäßig rund 1/3 weniger Gas aus dem Netz. Vergütet wird mir das überhaupt nicht, also nicht zusätzlich. Das ist ökolog/nomisch Unfug.

Letzlich ist es doch für die Bilanz egal, ob ich aktiv etwas erzeuge, oder ob ich etwas einspare. So oder so erspare ich der Umwelt ne Menge CO2. Aber nur das eine wird gefördert. Schade.