Wann fangen wir an?
MfG,
Noel
Wann fangen wir an?
MfG,
Noel
ach leute, nun haltet doch mal den ball flach!
es ist doch kein grundrecht des menschen, mineralölprodukte durch die einspritzanlage bzw. den vergaser zu jagen. der aktuelle preis tut natürlich weh, aber das zeug ist halt nur endlich vorhanden auf diesem popeligen planeten, da kann’s ja nicht schaden, etwas sparsamer damit umzugehen.
übrigens ist der sprit bei uns - verglichen mir frankreich oder den niederlanden - richtig billig. oder hat irgendjemand wirklich ein problem mit zwei mark pro liter?
das fragt sich ernsthaft: christoph
oder hat irgendjemand
wirklich ein problem mit zwei mark pro liter?
Im Grunde nicht, nur der extrem hohe jetzige Anstieg stört mich. In 16 Jahren mit der CDU stieg der Benzinpreis um nur 50 Pf, aber mit der SPD jetzt um weitere 50 Pf in nur zwei Jahren.
MfG,
Noel
oh mann, das hat mit der spd (und den grünen, du hast vergessen die grünen hauptverantwortlich zu machen, die doch für jedes ungemach verantwortlich sind, oder?) genau soweit zu tun, wie 6 pfennig ökosteuer im jahr reichen. für den rest darfst du dich bei der opec, den mineralölfirmen und ganz besonders bei dem weichen euro bedanken, den helmut kohl uns eingebrockt hat. ich bin beileibe kein überzeugter sozialdemokrat, aber den aktuellen benzinpreis der bundesregierung anhängen zu wollen, ist quatsch und wird auch bei der hundertsiebungszwanzigsten wiederholung nicht wahr sondern nur noch quätscher. ehrlich!
in der hoffunung, dass es auch andere verstehen: christoph
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Unberechtigte Kritik!
Im Grunde nicht, nur der extrem hohe jetzige Anstieg stört
mich. In 16 Jahren mit der CDU stieg der Benzinpreis um nur 50
Pf, aber mit der SPD jetzt um weitere 50 Pf in nur zwei
Jahren.
Das hat nichts mit den Parteien zu tun, sondern v.a. mit dem Ölpreis und Dollarkurs.
An der Mineralölsteuerschraube hat jede Partei bisher gedreht.
Klar steigt durch den gestiegenen Ölpreis zusätzlich auch noch die Mehrwertsteuer…
ivo
Notorische Linksfahrer…
…regen uns in diesem Brett immer wieder auf. Jetzt wissen wir auch, dass es sich um Nötigung handeln kann, genauso wie es Nötigung ist, wenn wir zu dicht auffahren, Lichthupen oder Hupen. Aber warum um Himmelswillen wollt Ihr jetzt den gleichen kriminellen Stuss machen wie die Franzosen. Zum Thema Steuern und Kraftstoff haben die Vorschreiber sich ja schon geäussert. Ich möchte deswegen nur mal auf die zwar alte, aber immer noch gültige Leier von Angebot und Nachfrage hinweisen. Leute spart Sprit, meidet die Tankstellen, kauft das wo der Sprit am billigsten ist und meidet auch die Tankstellensupermärkte, wenn die anderen Geschäfte zu haben. Ich weiss, dass letzteres gegen die Pächter geht, aber vielleicht geben diese „armen“ Leute denn auch den Druck des Verbrauchers weiter. Das schönste an diesen Massnahmen ist, dass Sie alle legal sind.
Gruss
Blocher (=schweizerdeutsch für Raser)
Hoffentlich bald. Das was die Franzosen jetzt machen ist
die aktuelle Version von WIR SIND DAS VOLK.
mfg
Heinz
Wann fangen wir an?
MfG,
Noel
tz, tz, tz
oh mann, das hat mit der spd (und den grünen, du hast
vergessen die grünen hauptverantwortlich zu machen, die doch
für jedes ungemach verantwortlich sind, oder?) genau soweit zu
tun, wie 6 pfennig ökosteuer im jahr reichen. für den rest
darfst du dich bei der opec, den mineralölfirmen und ganz
besonders bei dem weichen euro bedanken, den helmut kohl uns
eingebrockt hat.
Na ja, sid wir mal ehrlich, der DEM ginge es im Moment auch nicht viel besser… das unterschiedliche Wirtschaftswachstum hatte den Dollar genauso hochgetrieben.
ich bin beileibe kein überzeugter
sozialdemokrat, aber den aktuellen benzinpreis der
bundesregierung anhängen zu wollen, ist quatsch und wird auch
bei der hundertsiebungszwanzigsten wiederholung nicht wahr
sondern nur noch quätscher. ehrlich!
Das stimmt.
in der hoffunung, dass es auch andere verstehen: christoph
tue ich
Gruß Ivo
*der es trotzdem schweinisch teuer findet*
na wenigstens einer, der mich versteht…
Wann fangen wir an?
MfG,
Noel
Hoffentlich überhaupt nicht!
Wir sollten schön die Beine stillhalten! Denn hier herrscht immernoch die Vollgas-Mentalität, auf der Autobahn; in der Stadt von einer Ampel zur anderen jagen, und die Leute Fahrzeuge bevorzugen, mit grossem Hubraum und hoher Leistung, die alle jenseits der 10 Liter schlucken… *kopfschüttel*
Und da ja auch die Ölmultis nicht doof sind, und das Benzinrausch-Verhalten der Deutschen ebenfalls mitkriegen, lassen die uns auch dafür ordentlich zahlen… würde ich auch machen!
GRuss
Kai
Wer macht eine Website?? Das ist wohl der beste Weg, die Sache zu promoten, ohne Kosten zu verursachen.
Vorschlag: 22.11.
Dann lassen wir die Preistreiber, Weltverbesserer u.s.w. büßen und beten…
Gruß,
Mathias
wenn jemand täglich knapp 100 KM zur arbeitsstelle fährt (weil man ja laut unserer staatlichen Top Führung auch weiter entfernte jobs tun soll), dann merkt man das schon.
wenn ich sehe das meine „Öko“ Steuer für ach so Ökologische Projekte wie die Rentenkasse und die Bahn verpulvert werden habe ich da schon was gegen.
Wenn die Steuer ihren Sinn erfüllt, gibt es keine Mehreinnahmen also dürfete auch nichts verplant sein von dem geld, alles andere ist Betrug am Bürger und wenn der staat geld braucht soll er die mehrwertsteuer anheben, das belastet dann jeden.
aber ändern tun wir da eh nichts dran solange es leute gibt die grün wählen.
udo
lieber udo,
zum einen war die ökosteuer nicht dafür gedacht, dass damit krötenteiche und vogelschutzgebiete eingerichtet werden. der gedanke war vielmehr, den sprit und alle anderen fossilen brennstoffe massvoll zu verteuern, damit ein anreiz besteht, weniger davon zu verbrauchen. und die mehreinnahmen sollten eingesetzt werden (und werden ja auch eingesetzt), um die kosten der arbeit (rentenversicherung!!) zu reduzieren. an sich doch eine gute idee.
und was nun die auswirkungen angeht: selbst wenn eine strecke zu deiner arbeitsstelle 100 kilometer beträgt (du am tag also 200 fahren musst, um auch wieder nach hause zu kommen) und wenn wir jetzt mal annehmen, dass dein auto auch bei fahrten über land oder auf der autobahn auf 100 kilometer abenteuerliche 15 liter verbraucht, dann merkst du am tag ziemlich genau eine mark achtzig an ökosteuer. das sind bei durchschnittlich 220 arbeitstagen im jahr 396 mark im jahr. das merkt man, aber es bringt einen nicht um. oder: wenn es dich umbringt, dann ist ein auto mit 15 litern auf 100 kilometer offensichtlich sowieso jenseits deines finanziellen rahmens, auch ohne ökosteuer.
ausserdem kannst du diese kosten - anders als deinen rentenbeitrag - selbst beeinflussen (sparsameres auto kaufen, bahnfahren o.ä.). kurz: ich verstehe das gejammere nicht. aber ich muss ja nicht alles verstehen…
grüße, christoph
Hoffentlich überhaupt nicht!
Wir sollten schön die Beine stillhalten! Denn hier herrscht
immernoch die Vollgas-Mentalität, auf der Autobahn; in der
Stadt von einer Ampel zur anderen jagen, und die Leute
Fahrzeuge bevorzugen, mit grossem Hubraum und hoher Leistung,
die alle jenseits der 10 Liter schlucken… *kopfschüttel*
man kann’s auch anders ausdrücken: wenn man denn ein bestimmtes auto, das viel sprit braucht weil’s alt oder gross oder beides ist, unbedingst haben will, dann muss man eben auch aushalten, was das kostet und prioritäten setzen. also mir ist mein saab cabrio noch so wertvoll, dass ich es niemals weggeben werde. aber wenn die spritpreise weiter steigen, dann werde ich es nur noch im sommer zulassen und ansonsten einmotten und für den alltag nen lupo oder sowas kaufen.
aber wenn für jemanden der dreizehn jahre alte fünfer-bmw aus der tiefer-breiter-härter-kategorie als potenzprothese, machtinstrument auf der autobahn und mittel der flucht vor der zweiraumwohnung mit gummibaum wichtig und wertvoll ist, dann macht ein downgrading auf ein ökonomisch und ökologisch vernünftiges auto vermutlich wirklich ernste probleme…
Und da ja auch die Ölmultis nicht doof sind, und das
Benzinrausch-Verhalten der Deutschen ebenfalls mitkriegen,
lassen die uns auch dafür ordentlich zahlen… würde ich auch
machen!
du, dass shell deutschland, aral usw. im moment nix verdienen, das glaub’ ich denen sogar. die fette kohle ziehen doch die muttergesellschaften ab, die das rohöl fördern. schwefelarmes super plus herzustellen ist wirklich schweineteuer, da kommt nicht viel bei rum für die firmen, die nachher das zeug an der tanke verkaufen.
GRuss
Kai
dito, christoph
und was nun die auswirkungen angeht: selbst wenn eine strecke
zu deiner arbeitsstelle 100 kilometer beträgt (du am tag also
200 fahren musst, um auch wieder nach hause zu kommen) und
wenn wir jetzt mal annehmen, dass dein auto auch bei fahrten
über land oder auf der autobahn auf 100 kilometer
abenteuerliche 15 liter verbraucht, dann merkst du am tag
ziemlich genau eine mark achtzig an ökosteuer. das sind bei
durchschnittlich 220 arbeitstagen im jahr 396 mark im jahr.
das merkt man, aber es bringt einen nicht um. oder: wenn es
dich umbringt, dann ist ein auto mit 15 litern auf 100
kilometer offensichtlich sowieso jenseits deines finanziellen
rahmens, auch ohne ökosteuer.
Das ist genau der entscheidende Punkt, an dem deutlich wird, wie unreflektiert die Rumschreierei bezüglich des Benzinpreises ist. Deine Rechnung ist sicherlich der Worst-Case und ein Betrag um die 200 DM/Jahr ist realistischer, aber worauf es ankommt, ist die Tatsache, dass konkrete Geldbeträge niemals von Kritikern der Ökosteuer genannt werden. Ausgehend von dem emotionalen Gehalt der meisten Äußerungen könnte man ja annehmen, dass demnächst eine Hungersnot über unser Land zieht, weil die Benzinpreise steigen. Liegt wohl daran, dass das Auto als heilige Kuh emotional weit oben auf der Gefühlsskala angesiedelt ist.
Wenn man gleichzeitig sieht, dass ein Grossteil der Bevölkerung bedenkenenlos bereit ist, wesentlich höhere Geldbeträge für fragwürdige Gegenleistungen herauszugeben ohne dies zu reflektieren, kommt man allerdings schon ins Grübeln. Alleine der Handyboom…brauchen wirklich so viele Personen ein Handy? Und warum regt sich keiner über die exorbitanten Tarife auf? Und warum nutzen die Leute die Dinger selbst dann, wenn sie neben einer Telefonzelle stehen, aus der sie zu Festnetzpreisen günstiger telefonieren können? Oder Pay-TV oder sonstwas…
In anderen Bereichen gibt es anscheinend die Bereitschaft, bedenkenlos Geldbeträge rauszuschmeißen, die über die individuellen Kosten der Ökosteuer hinausgehen. Solange es uns so gut geht, dass wir dies tun, brauchen wir uns doch wirklich nicht über die Ökosteuer in einer Form auszuregen, als bräche der nationale Notstand aus.
Abgesehen davon steht die Benzinpreiserhöhung in keinem Verhältnis zu dem, was der durchschnittliche Deutsche generell bereit ist, für sein Auto auszugeben. Die Monatlichen Raten für den Neuwagenkauf dürften bei den meisten Personen über dem liegen, was sie über de Ökosteuer im Jahr mehr bezahlen.
Ich fahre übrigens auch jeden Tag insgesamt 50 km,um an meinen Arbietsplatz zu gelangen. Mein Wagen verbraucht ca 6l/100km und an der Tankstelle registriere ich zwar den gestiegenen Bezinpreis, aber bei der Überlegung, was mich das im Jahr mehr kostet, kann ich mich nicht aufregen…ich werde an anderer Stelle stärker geschröpft und es gibt schlimmeres als diese zusätzliche „Last“.
Deswegen zu einem Volksaufstand aufzurufen erscheint mir denkbar unangemessen.
Grendel
hallo,
ich möchte zu keinem aufstand aufrufen, mich stört einzig und alleine das mit der ökosteuer (die ja wirklich nur von einem begrenzten kreis an mitmenschen entrichtet wird, etwas bezahlt wird, das alle amgeht.
genauso wenig möchte ich mir ein neues auto nur weil ein paar politiker mir das über diese steuer klar machen möchten.
360,- dm im jahr finde ich sind viel geld, wenn ich überlege was ich sonst noch so an steuer abdrücke, denn ich glaube ich drücke schon genug steuer ab, die sich nicht öko schimpft.
allerdings sehe ich ein, das eine diskussion nichts nützt da wir da alle nicht kompetent genug sind. deshalb will ich es hierbei belassen.
udo
Ich kann’s nicht mehr hören!
Hi ihr alle!
zum einen war die ökosteuer nicht dafür gedacht, dass damit
krötenteiche und vogelschutzgebiete eingerichtet werden. der
gedanke war vielmehr, den sprit und alle anderen fossilen
brennstoffe massvoll zu verteuern, damit ein anreiz besteht,
weniger davon zu verbrauchen. und die mehreinnahmen sollten
eingesetzt werden (und werden ja auch eingesetzt), um die
kosten der arbeit (rentenversicherung!!) zu reduzieren. an
sich doch eine gute idee.
Dann darf man sie aber nicht Öko-Steuer sondern Renten oder Spritsparsteuer
nennen! Und Mensch!!! Wir sparen doch Benzin! Ein durchschnittliches Auto heute braucht ca. 6-8 Liter. Wenn ich mein Auto trete, braucht es 8 Liter. Das ist nicht viel. Aber: In den USA z.B. werden Geländewagen gefahren die 20 und mehr Liter brauchen. Ich denke nicht, daß wir Deutsche und Europäer etwas wie eine Spritsparverordnung brauchen! Und 1,50/liter wäre doch auch ok, oder? Schließlich geht es ja denen an die Geldbörse, die wenig haben, oder glaubst du, daß sich jemand mit 200.000 DM und aufwärts um die paar Mark Öko-Steuer und Mineralölsteuer (Vorschlag: Wir verdoppeln die Öko Steuer oder Verdreifachen sie und schaffen dafür die Mineralölsteuer ab?! Wäre das nicht was???) die sein 750er BMW braucht groß ärgern?
Und zum Thema Bahn: Hast du Gleitzeit? Da kommt in der Woche ganz schön was zusammen, wenn du Bahn fährst
((((
Gruß
Marcus
andersrum gefragt…
würdest Du eine Autobahnmaut mit DM 100,-- begrüssen?
Rolf
würdest Du eine Autobahnmaut mit DM 100,-- begrüssen?
Rolf
Mit welcher Gegenleistung?
MfG,
Noel
Hm, Gegenleistung in dem Sinne keine. Außer daß der gesamte Durchgangsverkehr Europas auch blechen muß. Zweckmäßige Bestimmung ist lt. EU wohl nicht erlaubt. Die Kohle würde also in den großen Topf einfließen, genauso wie die Mineralölsteuer.
Die Frage sollte natürlich provozieren. Mir fällt nur auf daß viele die Autobahngebühr befürworten da sie ja auch im Ausland fällig ist und dann eben diese Ausländer auch in Deutschland blechen müßten. Bei der Ökosteuer machen jetzt alle Front gegen die, vergleichsweise niedrige, Erhöhung.
Die Hauptgründe für die Erhöhung sind nun mal die Opec und der Dollarkurs. Kein Mensch würde auf die Idee kommen zu demonstrieren weil das Heizöl teurer geworden ist…also warum macht man das beim Benzin. Weil einige Oppositionsfritzen und die dazugehörigen Medien ein lautes Geschrei anheben und die Automobilclubs kräftig mit der Meute heulen.
Natürlich tut es weh aber
Ich bin weder Rot noch Grün denke aber, daß es mit der ungebremsten Benzinverbrauchswut auch nicht mehr lange so weitergehen kann. Wie sonst kann man die Autoindustrie und die Verbraucher dazu bringen sparsamere Transportmittel herzustellen bzw. zu nutzen? Sag mir eine andere Möglichkeit als über den Spritpreis und ich stell mich zu Deiner Demo dazu.
Fröhliches Diskutieren wünscht uns
Rolf