Blockade in Unterricht 2. Klasse

Hallo

Meine Tochter ist in der 2. Klasse.
Zur Zeit steht sie in Mathe auf einer 6 - es wurde erst eine Arbeit geschrieben ,die sie total verhauen hat.Die schrftl. Bemerkung der Lehrerin dazu-
Ihre Tochter entspricht nicht den Anforderungen der 2. Klasse und tendiert zur Wiederholung der 2. Klasse.Als die Arbeit zurückgegeben wurde , wurde von der Lehrerin die Schüler(2)mit einer 6 vor der gesamten Klasse in meinen Augen gedemütigt in der Form -die eine 6 haben bleiben sitzen-
Meine Tochter kam natürlich weinend nach Hause.
Seid dem geht gar nichts mehr,zu Hause schafft sie alle Rechenaufgaben,wir üben viel,es wird auch für andere Fächer gelernt ,aber sobald irgendeine Abfrage in der Schule ist,weiß sie nichts mehr.Sie klagt oft über Kopfschmerzen , Bauchweh und hat des öfteren Fieber-Aus ärztlicher Sicht ist sie total gesund.
Ich habe schon viel mit der Lehrerin geredet ,angeblich hat sie ihr Bestes getan .
Als ich sie um Hilfe gebeten habe,wegen Nachhilfe oder Förderunterricht oder irgendwas was meiner Tochter helfn kann, kam nichts.
Ich hatte auch mir erlaubt zu Fragen ob eventuell eine Lehrnschwäche vorliegt oder Prüfungsangst oder eine Blockade ,kam zur Antwort-sowas kan sie sich nicht vorstellen.
Nun habe ich wieder ein Gespräch in eier Woche mit ihr und ich denke mal ,das mir die Lehrein vorschlagen wird ,meine Tochter auf eine Sonderschule zu schicken .Da werden wohl das erste mal die Fetzen fliegen.
Kann mir bitte jemand irgendwie weiter helfen?
Vielen Lieben dank im Vorraus

hallo romana,

so erfahrungen lassen dann ein lehrer hasserbuch schreiben… ich persönlich bin zwar noch nicht im schuldienst würde aber dazu tendieren ein gespräch mit dem direktor zu vereinbaren um meine tochter evtl. in eine parallelklasse oder gar eine andere grundschule zu schicken. vielleicht hat sie (deine tochter) durch das erlebnis mit der sechs und dem verhalten der lehrerin eine solche blockade entwickelt, dass sie alles zu hause gelernte vergisst. ich konnte bspw. bis zur dritten klasse niocht richtig lesen. aber anstatt mir schlechte noten zu geben hat meine lehrerin versucht mich zu fördern.
lange rede kurzer sinn, sollte deine tochter nur in mathe schlecht sein und dass auch erst seit kurzem, dann ist es doch ein indiz für eine innere abneigung ihrerseits.

lg aks

Hallo,

einen ähnlichen Fall hatten wir mit unserer Tochter auch

ich setze mich mit ihne per E-Mail in Verbindung

MfG

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Hallo Ramona!

Das nach so einem Erlebnis eine Angst vor dem Unterricht/der Lehrerin entsteht ist auf alle Fälle klar!!
Und das die Lehrerin sich da nicht bewegt ist auch klar, weil sie ja dann eventuell auch ihre Unfähigkeit zu geben müsste.

Mein Rat wäre, sich mit der Schulleitung in Verbindung zu setzen, vielleicht zusammen mit den Eltern der anderen Kinder mit einer 6.(oder generell mit Eltern, die diese Methoden unmöglich finden)!
Und wenn das gar nichts hilft, dann würd ich auf jeden Fall die Schule wechseln!
Ich denke nicht, dass man am Anfang eines Halbjahres, nach einer geschriebenen Arbeit eine Aussage über den Stand und die Kompetenzen eines Kindes machen kann!! Zeigt schon die Inkompetenz der Lehrerin!

Und wenn das alles nicht hilft, sind Therapien auch immer gut für Kinder (das ist ja auch nichts schlimmes eine Therapie zu machen!)

Ich hoffe, dass die Situation besonders für Deine Tochter bald wieder gut wird, und sie allen zeigen kann, was sie in Mathe drauf hat!

Liebe Grüße
Berlind

Hallo Berlind

wir können leider die Schule hier nitte wechseln,ergo es gibt nur eine und das ist eine Volkaschule für etliche Dörfer.
Ich habe vorhin meine Tochter bei einer Nachhilfe für Schüler angemeldet.Das ist nicht nur Nachhilhe sondern Hilfe generell für solche Fälle -sprich Lehrerin-.Meine Tochter wird erstmal nur beobachtet , getestet auf Mathe Deutsch und der Gleichen ,ein Gespräch über die Schule,Leherin und was vorgefallen ist.Stellt sich herraus das es das konsequente Fehlverhalten der Leherin daran Schuld ist, wird ein Gespräch geführt zwischen der Leherin und der Nachhilfeleherin, welche auch Grundschulleherin ist aber speziell für Lernschwächen und Blockaden bzw Prüfungsangst ausgebildet ist.
Ich danke euch trotzdem für eure lieben Ratschläge und Hilfe die ich natürlich gerne annehme.
Mit lieben Grüßen Ramona

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo.

Meine Tochter ist in der 2. Klasse.
Zur Zeit steht sie in Mathe auf einer 6 - es wurde erst eine
Arbeit geschrieben ,die sie total verhauen hat.Die schrftl.
Bemerkung der Lehrerin dazu-
Ihre Tochter entspricht nicht den Anforderungen der 2. Klasse
und tendiert zur Wiederholung der 2. Klasse.Als die Arbeit
zurückgegeben wurde , wurde von der Lehrerin die Schüler(2)mit
einer 6 vor der gesamten Klasse in meinen Augen gedemütigt in
der Form -die eine 6 haben bleiben sitzen-
Meine Tochter kam natürlich weinend nach Hause.

Hmm, das klingt etwas merkwürdig. Ein Kind normalen Gemüts reagiert wegen einer solchen zugegebenermaßen etwas unangenehmen Situation aber doch nicht so.

Geht da vielleicht schon mehr mit der Lehrerin ab und es kam noch nicht zum Vorschein? Ist Deine Tochter etwas schüchtern oder etwas zart vom Gemüt her, so daß so eine nun nicht überdramatische Aktion der Lehrerin so drastisch durchschlägt?

Um aber einen sehr kooperativen Vorschlag zu bringen: Bei uns damals gab es auch zwei Schüler, die einfach vor Klasse zu nichts mehr fähig waren; die eine fing an, wie ein Schloßhund zu heulen, der andere erstarrte quasi zur Salzsäule.
Die Lehrer haben dann mündliche Kontrollen immer separat nach dem Unterricht oder in den langen Hofpausen in ihrem Zimmer durchgeführt. Also nur Lehrer und Schüler. Diese Maßnahme hat die gröbste Zeit überbrückt, bis es mit den beiden besser wurde.
Versuch es doch einmal wohlwollend mit Diplomatie in diese Richtung.

Damit die Versetzung gesichert wird, solltest Du auch versuchen, zusätzliche schriftliche Arbeiten an Land zu ziehen. So kann Deine Tochter mit Fleiß und etwas Befähigung zu guten Noten kommen und umgeht die mündlichen Leistungen - sofern das die Lehrerin mitträgt.

Gegenwärtig anzunehmen, die Lehrerin sei schuld, ist verfrüht. Erst wenn Du jedwede Möglichkeit zur friedlichen Kooperation ausgeschöpft hast, kannst Du einen ernsthaften Rückschluß ziehen. Bis dahin hütete Dich vor solchen Aufschreien, wie hier teilweise zu lesen von wegen „Inkompetenz der Lehrerin“ usw… Dir bringt eine knallharte Konfrontation gar nichts, sondern Deine Tochter wird vermutlich die folgenden Klassen eher noch darunter leiden.

Setze auch nicht zuviel auf die Nachhilfelehrerin, die kann da gar nichts tun. Keine Stimme im Parlament.
Vielleicht einmal nett mit der Lehrerin reden, wie erwähnt - das war es aber dann auch schon, denn wenn sich die Grundschullehrerin nicht reinreden läßt, hast Du nichts gekonnt.

Es könnte ebenfalls möglich sein, daß sich bei Deiner Tochter erst durch die Aktion der Lehrerin ein Schalter im Kopf umgelegt hat, der nur darauf wartete. Gehe das Problem sachlich, diplomatisch, aber entschieden an - es wäre fatal, sich auf die Lehrerin einzuschießen und dann stellt man fest, daß es in der Mittelstufe bei anderen Lehrern nicht anders ist.

Es gibt einfach solche Menschen, die mit einer gewissen Sorte von impulsiven, plauzenden oder „strengen“ Leuten nicht klarkommen und dann solche Verhaltensweisen zeigen wie Deine Tochter gegenüber der Lehrerin. Ich selbst habe eine Mitstudentin, die davon ebenfalls betroffen ist.

MfG

Hallo Ramona!

Das ist ein guter Anfang! Ich denke, dass sich das Problem so lösen lässt!
Ist natürlich blöd, dass es keine anderen Schulen in der Umgebung gibt. Aber manchmal tut es auch schon ein Klassenwechsel.:smile:
Nun hasst Du den ersten Schritt gemacht.
Viel Glück für Dich und Deine Tochter!

LIebe Grüße
Berlind

@ Studing: ja, genauso reagieren Kinder!
Hallo Studing!

Hmm, das klingt etwas merkwürdig. Ein Kind normalen Gemüts
reagiert wegen einer solchen zugegebenermaßen etwas
unangenehmen Situation aber doch nicht so.

Das kann ich nicht unwidersprochen stehen lassen!

Doch, genauso reagieren Kinder.
Stell Dir doch bitte einmal vor, was in einem relativ jungen
(Schul)Kind vorgeht.
Es sitzt zuhause, lernt, übt, und in der Schule geht total die Jalousie herunter.
Obendrein wird es vor der ganzen Klasse gedemütigt und bloßgestellt. Bekommt von der Lehrerin den Stempel „die Doofe hat hier sowieso nichts mehr verloren“

DAS soll Pädagogik sein???

Ich spreche da übrigens aus Erfahrung.
Obwohl ich als Schulkind stets als „keck“ bezeichnet wurde, hatte unser Mathelehrer mich innnerhalb weniger Wochen seines Unterrichts zu einem total eingeschüchterten Kind (ausschließlich)im Mathe-Unterricht gemacht.

Zuhause konnte ich die Aufgaben, in der Klasse bzw. in den Arbeiten ging NICHTS mehr.
Nur noch Blockade, Angst, die totale Hilflosigkeit, ich habe mich einfach nur erbärmlich gefühlt.

Dieses Gefühl übrigens hat sich fast durch meine gesamte Schulzeit in Sachen Mathe fortgeführt.

Lediglich 2 Jahre lang, bei einer ausgesprochen liebevollen, alten Lehrerin, konnte ich mein „Mathe-Trauma“ mal vergessen, man merke auf, ich stand auf 2, dann kamen wieder solche (man möge mir die Wortwahl verzeihen) Sadisten und das Spielchen ging von vorne los.
Klar, dass mir die 5 in Mathe bis zum Abschluss an der Backe klebte.

Ich finde es immer wieder entsetzlich, welch offenbar armselige Persönlichkeiten da manchmal vor einer Klasse stehen.

Angelika

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Hallo Ramona!

Das Vorgehen der Lehrerin scheint mir nicht nur pädagogisch total daneben, sondern auch menschlich.

Sowas macht man einfach nicht, und schon gar nicht in einer 2. Grundschulklasse.

Da scheint die Lehrerin über´s Ziel hinausgeschossen zu sein, denn das Resultat ist nicht etwa, dass die Kinder motiviert werden und besser lernen, sondern dass Ängste aufgebaut werden und die Kinder einen Horror zunächst gegen das Fach, die Lehrerin, die Schule entwickeln.

Ist der Lehrerin erst JETZT, mitten in der 2. Klasse aufgefallen, dass Deine Tochter in Mathe Probleme hat? Gab es zuvor nie irgendwelche Schwierigkeiten?

Dem muss SOFORT gegengesteuert werden!!

Entweder durch eine Querversetzung in die Parallelklasse, oder aber - einfach um dem Kind Ruhe zu gönnen und es nochmal die Unterrichtsinhalte wiederholen zu lassen eine Rückversetzung JETZT in die 1. Klasse.

Parallel dazu würde ich den Schulpsychologen ansprechen um feststellen zu lassen, ob möglicherweise eine Teilleistungsschwäche besteht.

Es gibt wirklich Kinder, die können mit Zahlen nur wenig anfangen. Wenn man das aber weiß, so kann man ihnen auch in einer Regelschule helfen!

Kopf hoch, und sag Deiner Tochter, dass Ihr an einer Lösung für sie arbeitet.

Angelika

Hallo alle und guten morgen

ich möchte mich hiermit im Namen meiner Tochter und auch ich für Eure
liebevollen Reaktionen, Tipps,Hilfeleistungen und und und bedanken.
Mir gehts jetzt besser und vorallem meiner Tochter.Ich habe ihr von hier erzählt.Das viele Menschen ihr die Daumen drücken und an sie glauben.Sie hat gestrahlt und das tat gut.
Danke danke danke nochmals Eure Ramona und Lucy

Schlimm genug
Hallo Angelika,

sei mir nicht böse, aber wer (von klein auf) Kritik an seiner Leistung als Kritik an sich als Mensch versteht, der wird später nicht nur im Matheunterricht unglücklich sein.

Pädagogik heißt doch nicht, dass Kinder Wohlgefühle bekommen, sondern dass sie Wissen erwerben. (Wohlgefühle können natürlich ein Mittel zum besseren Erwerb von Wissen sein.) Wenn die Matheaufgaben zu Hause klappen, hat die Lehrerin doch gute Arbeit geleistet. Dass es in der Schule nicht klappt, hat mit Leistungsdruck zu tun - der unmöglich nur von der Lehrerin kommen kann, egal wie „fies“ sie ist.

Und wer sich das dann so zu Herzen nimmt, braucht - da kann man Studing nur zustimmen, dringend mehr Selbstbewusstsein. Ramona - sag deiner Tochter, dass sie auch mit einer Mathe-6 ein großartiger und liebenswerter und kluger Mensch ist.

Susan

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Hallo Susan!

Natürlich ist man trotz einer 5 in Mathe ein toller Mensch, dennoch kann ein Kind das in meinen Augen (noch) nicht wirklich trennen.
Auch dann nicht, wenn man es ihm immer wieder sagt.

Es erlebt doch in der Schule in diesem Fach offensichtlich die Ablehnung als Schüler und als Mensch.

Von Kuschelpädagogik wollte ich eigentlich nicht sprechen, aber ich denke es gibt doch genügend Aussagen und Untersuchungen zum Thema „lernen unter positiver Stimmung gelangt dauerhafter ins Langzeitgedächtnis“.

Und nein, ich bin Dir nicht böse, hatte und habe ja außerhalb von Mathe (nicht nur in der Schule) glücklicherweise viele Erfolgserlebnisse.
:wink:

Angelika

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Hallo.

Hmm, das klingt etwas merkwürdig. Ein Kind normalen Gemüts
reagiert wegen einer solchen zugegebenermaßen etwas
unangenehmen Situation aber doch nicht so.

Das kann ich nicht unwidersprochen stehen lassen!

Doch, genauso reagieren Kinder.

Nein, nein - das ist eine Behauptung.

Kinder reagieren eben *nicht* so drastisch.
Du stellst es so dar, als ob automatisch jedes Kind, was einer etwsa unangenehmeren Situation vor einer Gruppe ausgesetzt wird, einen solchen Blockadekomplex entwickelt; oder gar Angst.
Angst ist ein großes Wort und viel zu überzogen in diesem Kontext.

Weiterhin stellst Du es so dar, als ob die Lehrerin ein inkompetentes, bösartiges Luder ist. Das halte ich aus der Distanz für mehr als gewagt, eine tollkühne Einschätzung.
Mir ist noch *nie* ein Kind normalen Gemüts in diesem Alter über den Weg gelaufen, was so heftig auf eine solche Aktion reagiert hat.
Hier pauschalisierst Du einfach zu weit.

Stell Dir doch bitte einmal vor, was in einem relativ jungen
(Schul)Kind vorgeht.
Es sitzt zuhause, lernt, übt, und in der Schule geht total die
Jalousie herunter.
Obendrein wird es vor der ganzen Klasse gedemütigt und
bloßgestellt. Bekommt von der Lehrerin den Stempel „die Doofe
hat hier sowieso nichts mehr verloren“.

Das brauch ich mir nicht vorstellen, ich war selbst einmal Schüler in dem Alter und solche Momente gehören unumstößlich dazu. Es geht nicht immer nur mit positiver Konditionierung, Einlullen in Lob oder dergleichen. Man braucht einfach auch einmal eine gewisse Ermahnung und Verdeutlichung, was man da für einen kapitalen Bock geschossen mit einer solchen Note.

Das Problem ist einfach, daß die Tochter es erstens persönlich und zweitens viel zu ernst nimmt. Eine schlechte Note ist - trotz des Schockmoments und der Erwähnung vor der Klasse - kein Weltuuntergang.

Die letzte Bemerkung setzt dann der Polemik die Spitze auf - das ist eine pure Unterstellung und eigentlich schon zuweit aus dem Fenster gelehnt. Pack die Emotionen in den Schrank; solch einen Satz einer Lehrerin aus purer Rage in den Mund zu legen, ist mehr als unangemessen.

DAS soll Pädagogik sein???

Nun stell sich das einer vor: ja. Solche Momente hatten wir alle, und wir hatten auch alle solche Momente vor der Klasse. Und, oh Wunder, wir leben noch.

Ich spreche da übrigens aus Erfahrung.
Obwohl ich als Schulkind stets als „keck“ bezeichnet wurde,
hatte unser Mathelehrer mich innnerhalb weniger Wochen seines
Unterrichts zu einem total eingeschüchterten Kind
(ausschließlich)im Mathe-Unterricht gemacht.

Das erklärt auch, warum Du mit dem Thema so unsachlich und wenig distanziert umgehst. Das angesprochene Mädchen sollte im Vordergrund stehen und nicht Deine Konfliktbewältigung im Nachhinein.

Zuhause konnte ich die Aufgaben, in der Klasse bzw. in den
Arbeiten ging NICHTS mehr.
Nur noch Blockade, Angst, die totale Hilflosigkeit, ich habe
mich einfach nur erbärmlich gefühlt.

Dann ist das aber unmöglich die alleinige Schuld des Lehrers. Sieh an, was Du geschrieben hast. Klingt eher nach fehlendem Selbstbewußtsein zur Streßbewältigung, wenn man vor größeren Menschenansammlungen spricht.

Stell Dir eine Rede vor unzähligen Leuten vor. Da haben auch abgeklärte Professoren noch ein bißchen Lampenfieber - doch was läuft schief bei dem Mädchen im Vgl. zum Professor? Richtig, in dem Moment, wo beispielsweise der erwähnte Professor die „Angst“ und Nervosität überwindet, und zum Worte ansetzt, schaltet es bei dem Mädel aus. Blackout, blauer Bildschirm „Schwerer Ausnahmefehler“. Anstatt das ungute Gefühl zu überwinden, ging der Kopf ins Blockieren. Das gleiche ist mit Sicherheit auch bei Dir damals passiert.

Und *das* sieht nicht wie die Schuld der Lehrerin aus. Vielleicht ist sie ein bißchen Katalysator, daß sozusagen der „strenge“ Blick von der Seite den Rest beisteuert - aber da mußte jeder einmal durch.

Lediglich 2 Jahre lang, bei einer ausgesprochen liebevollen,
alten Lehrerin, konnte ich mein „Mathe-Trauma“ mal vergessen,
man merke auf, ich stand auf 2, dann kamen wieder solche (man
möge mir die Wortwahl verzeihen) Sadisten und das Spielchen
ging von vorne los.
Klar, dass mir die 5 in Mathe bis zum Abschluss an der Backe
klebte.

Also bremse Dich mal bitte. „Sadisten“. „Trauma“.

Deine Schilderung heißt nichts weiter, als daß Du mit einem speziellen Typ Mensch nicht zurechtkommst. Siehe meine Studienkollegin. Rückschlüsse auf die Lehrqualität zu ziehen, ist purer Wahnsinn. Frage Dich, warum es bei den anderen Leuten ging und gerade bei Dir ausgerechnet bei den entsprechenden Lehrern wieder die Blockade kam. Es liest sicher eher so, als ob Dein Gemüt das geradezu forciert hat. Frei nach dem Motto „Ach, das ist ja so ein Sadist und da schalte ich wieder auf Blackout, also schalte ich auch auf Blackout.“.

Gebranntes Kind scheut Feuer - wie es so schön heißt.
Von panischen, schon fast hysterischen Angstanfällen steht dort nichts.

Ich finde es immer wieder entsetzlich, welch offenbar
armselige Persönlichkeiten da manchmal vor einer Klasse
stehen.

Und ich finde es entsetzlich, welch armselige und anmaßende Wertungen Du hier aus der Entfernung abgibst. Das ist hier eine denkbar ungünstige Gelegenheit für Deine Selbsttherapie, denn Du hast zu dem Geschehen alles andere als eine vernunftbedarfte Distanz, bis regelrecht emotional involviert.

Du machst es Dir verdammt leicht, Deine Traumata hier einfach auf die Situation zu übertragen und dann so eine blanke Haßtirade über die Lehrerin ergehen zu lassen.

Klasse.

MfG

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Hi!

Du stellst es so dar, als ob automatisch jedes Kind, was einer
etwsa unangenehmeren Situation vor einer Gruppe ausgesetzt
wird, einen solchen Blockadekomplex entwickelt; oder gar
Angst.
Angst ist ein großes Wort und viel zu überzogen in diesem
Kontext.

Ist es nicht. Es mag nicht für alle Kinder gelten, es gibt auch robuste. Sei es, daß die von Natur aus so veranlagt sind, oder daß sie bereits zu einer gewissen Dickfelligkeit erzogen wurden.
Aber mindestens genauso oft gibt es Kinder, die an solchen Erlebnissen noch jahrelang zu knabbern haben, die noch jahrelang unter den Folgen (insbesondere für die schulische Laufbahn) leiden.

Der Fehler liegt in dem Fall eindeutig NICHT bei den Kindern!Eskann und darf nicht unser Ziel sein, sensible kleine Menschlein härter zumachen.

Klingt eher nach fehlendem
Selbstbewußtsein zur Streßbewältigung, wenn man vor größeren
Menschenansammlungen spricht.

Das erklärt natürlich das Versagen des Kindes bei schriftlichen Arbeiten (wie im Ausgangsbeitrag erwähnt.) *ironieoff*

Ich urteile aus der Ferne: Du hast keine blasse Ahnung, was es bedeutet, (Prüfungs)Angst zu haben.

alien (mit Schulangstkind)

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Hallo!

Doch, genauso reagieren Kinder.

Nein, nein - das ist eine Behauptung.

Dito.

Kinder reagieren eben *nicht* so drastisch.
Du stellst es so dar, als ob automatisch jedes Kind, was einer
etwsa unangenehmeren Situation vor einer Gruppe ausgesetzt
wird, einen solchen Blockadekomplex entwickelt; oder gar
Angst.

Sicher nicht jedes Kind, natürlich gibt es individuelle Unterschiede. Aber es dürfte vielen Kindern so gehen, dass sie durch eine solche Herabwertung und Bloßstellung vor der gesamten Klasse das Vertrauen in das eigene Können und dadurch die Motivation, in diesem Fach überhaupt noch etwas zu lernen, verlieren.

Angst ist ein großes Wort und viel zu überzogen in diesem
Kontext.

Nein, dieses Wort ist hier genau richtig.

Weiterhin stellst Du es so dar, als ob die Lehrerin ein
inkompetentes, bösartiges Luder ist. Das halte ich aus der
Distanz für mehr als gewagt, eine tollkühne Einschätzung.

Natürlich ist es gewagt, weil wir nur anhand der (subjektiven) Schilderung der Mutter urteilen können. Aber so, wie sich die Situation nach ihren Worten darstellt, macht die Lehrerin weder einen kompetenten Eindruck noch scheint sie in der Lage zu sein, Einsicht zu zeigen.

Mir ist noch *nie* ein Kind normalen Gemüts in diesem Alter
über den Weg gelaufen, was so heftig auf eine solche Aktion
reagiert hat.

Was noch gar nichts zu bedeuten hat.

Stell Dir doch bitte einmal vor, was in einem relativ jungen
(Schul)Kind vorgeht.
Es sitzt zuhause, lernt, übt, und in der Schule geht total die
Jalousie herunter.
Obendrein wird es vor der ganzen Klasse gedemütigt und
bloßgestellt. Bekommt von der Lehrerin den Stempel „die Doofe
hat hier sowieso nichts mehr verloren“.

Das brauch ich mir nicht vorstellen, ich war selbst einmal
Schüler in dem Alter und solche Momente gehören unumstößlich
dazu. Es geht nicht immer nur mit positiver Konditionierung,
Einlullen in Lob oder dergleichen. Man braucht einfach auch
einmal eine gewisse Ermahnung und Verdeutlichung, was man da
für einen kapitalen Bock geschossen mit einer solchen Note.

  1. Eine solche Note IST bereits deutlich genug.
  2. Das Ziel von Erziehung darf es nicht sein, das Kind so weit zu verunsichern, dass es gar kein Vertrauen mehr in seine Leistungsfähigkeit zeigt und voller Angst im Unterricht erscheint.

Das Problem ist einfach, daß die Tochter es erstens persönlich
und zweitens viel zu ernst nimmt.

Das Mädchen ist schätzungsweise 7 oder 8 Jahre alt, es ist noch ein Kind! Und Kinder reagieren nun mal im Allgemeinen wesentlich sensibler auf Kritik und erst recht auf solche Bloßstellungen und Angstmacherei.

Eine schlechte Note ist -
trotz des Schockmoments und der Erwähnung vor der Klasse -
kein Weltuuntergang.

Richtig. Nur ist das dem Kind nicht klar. Und selbst wenn es ihm vom Kopf her klar sein sollte, ändert das nichts an der entstandenen Angst.

Die letzte Bemerkung setzt dann der Polemik die Spitze auf -
das ist eine pure Unterstellung und eigentlich schon zuweit
aus dem Fenster gelehnt. Pack die Emotionen in den Schrank;
solch einen Satz einer Lehrerin aus purer Rage in den Mund zu
legen, ist mehr als unangemessen.

Sie spricht nur deutlich aus, was die Lehrerin euphemistisch umschrieben hat und was dennoch in ihrer Aussage steckt.

DAS soll Pädagogik sein???

Nun stell sich das einer vor: ja. Solche Momente hatten wir
alle, und wir hatten auch alle solche Momente vor der Klasse.

Pauschalisiere bitte nicht. Ich hatte zum Glück fähigere Lehrer und habe solche Momente, in denen ich vor der ganzen Klasse niedergemacht wäre, nicht erlebt.

Und, oh Wunder, wir leben noch.

Ja, fragt sich nur, mit welchen Ängsten und Leistungseinbußen.

Ich spreche da übrigens aus Erfahrung.
Obwohl ich als Schulkind stets als „keck“ bezeichnet wurde,
hatte unser Mathelehrer mich innnerhalb weniger Wochen seines
Unterrichts zu einem total eingeschüchterten Kind
(ausschließlich)im Mathe-Unterricht gemacht.

Das erklärt auch, warum Du mit dem Thema so unsachlich und
wenig distanziert umgehst. Das angesprochene Mädchen sollte im
Vordergrund stehen und nicht Deine Konfliktbewältigung im
Nachhinein.

DAS ist eine gewaltige Unterstellung. Weil Angelika diese Erfahrung gemacht hat, kann sie an dieser Stelle sogar viel besser mitreden als du, weil sie die Empfindungen des Mädchens gut nachvollziehen kann. Aber DU solltest dich mit solchen Unterstellungen zurückhalten.

Zuhause konnte ich die Aufgaben, in der Klasse bzw. in den
Arbeiten ging NICHTS mehr.
Nur noch Blockade, Angst, die totale Hilflosigkeit, ich habe
mich einfach nur erbärmlich gefühlt.

Dann ist das aber unmöglich die alleinige Schuld des Lehrers.
Sieh an, was Du geschrieben hast. Klingt eher nach fehlendem
Selbstbewußtsein zur Streßbewältigung, wenn man vor größeren
Menschenansammlungen spricht.

Falls du nicht aufmerksam gelesen hast: Die Angstblockade erstreckt sich auch auf schriftliche Arbeiten.

Stell Dir eine Rede vor unzähligen Leuten vor. Da haben auch
abgeklärte Professoren noch ein bißchen Lampenfieber - doch
was läuft schief bei dem Mädchen im Vgl. zum Professor?
Richtig, in dem Moment, wo beispielsweise der erwähnte
Professor die „Angst“ und Nervosität überwindet, und zum Worte
ansetzt, schaltet es bei dem Mädel aus. Blackout, blauer
Bildschirm „Schwerer Ausnahmefehler“. Anstatt das ungute
Gefühl zu überwinden, ging der Kopf ins Blockieren. Das
gleiche ist mit Sicherheit auch bei Dir damals passiert.

Wie gesagt: Es geht auch um schriftliche Arbeiten.

Und *das* sieht nicht wie die Schuld der Lehrerin aus.

Doch.

Lediglich 2 Jahre lang, bei einer ausgesprochen liebevollen,
alten Lehrerin, konnte ich mein „Mathe-Trauma“ mal vergessen,
man merke auf, ich stand auf 2, dann kamen wieder solche (man
möge mir die Wortwahl verzeihen) Sadisten und das Spielchen
ging von vorne los.
Klar, dass mir die 5 in Mathe bis zum Abschluss an der Backe
klebte.

Also bremse Dich mal bitte. „Sadisten“. „Trauma“.

Deine Schilderung heißt nichts weiter, als daß Du mit einem
speziellen Typ Mensch nicht zurechtkommst.

Nein, ihre Schilderung bedeutet, dass sie zu einem Zeitpunkt, zu dem sie noch kein dickes Fell entwickelt hatte und noch nicht in der Lage war, die Situation wie ein Erwachsener zu beurteilen, von einem inkompetenten Lehrer unterrichtet und niedergemacht wurde.

Siehe meine
Studienkollegin. Rückschlüsse auf die Lehrqualität zu ziehen,
ist purer Wahnsinn. Frage Dich, warum es bei den anderen
Leuten ging und gerade bei Dir ausgerechnet bei den
entsprechenden Lehrern wieder die Blockade kam.

Weil nicht alle Schüler in bestimmte Situationen kamen und weil es individuelle Reaktionen gibt.

Ich finde es immer wieder entsetzlich, welch offenbar
armselige Persönlichkeiten da manchmal vor einer Klasse
stehen.

Und ich finde es entsetzlich, welch armselige und anmaßende
Wertungen Du hier aus der Entfernung abgibst.

Wenn überhaupt, dann trifft das eher auf deine Äußerungen zu.

Das ist hier
eine denkbar ungünstige Gelegenheit für Deine Selbsttherapie,
denn Du hast zu dem Geschehen alles andere als eine
vernunftbedarfte Distanz, bis regelrecht emotional involviert.

Wieder diese Unterstellung als Totschlagargument. Ebenso könnte Angelika behaupten, weil du diese Situation überhaupt nicht kennst, könntest du als Nichtinvolvierter nicht mitreden. Aber solche Unterstellungen und Totschlagargumente bringen niemanden weiter.

Du machst es Dir verdammt leicht, Deine Traumata hier einfach
auf die Situation zu übertragen

Hör doch endlich auf damit, allen, die nicht so empfinden wie du und die die Situation anders einschätzen als du, Inkompetenz und Traumata zu unterstellen. Du solltest eher deinen eigenen Standpunkt kritisch hinterfragen.

Gruß,
Anja

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Hallo Ramona,

hier möchte ich Dir zwei Links mit auf den Weg geben, die mir auch schon sehr geholfen haben:

Rechte rund um die Schule
http://www.das-rechtsportal.de/frameset.asp?url=http…

„Wenn Lehrer Schüler seelisch verletzen“ lang aber lesenswert!
http://www.prof-kurt-singer.de/eltern1.htm

Grüsse
Maja

PS lass Dich nicht unterkriegen!!

Hallo.

Doch, genauso reagieren Kinder.

Nein, nein - das ist eine Behauptung.

Dito.

Lol, wird das jetzt ein Bäumchen-wechsel-Dich-Spiel?
Das ist natürlich keine Behauptung sondern eine nichtwertende Feststellung.

Kinder reagieren eben *nicht* so drastisch.
Du stellst es so dar, als ob automatisch jedes Kind, was einer
etwsa unangenehmeren Situation vor einer Gruppe ausgesetzt
wird, einen solchen Blockadekomplex entwickelt; oder gar
Angst.

Sicher nicht jedes Kind,

Erfahrungsgemäß sogar die wenigsten Kinder, sonst liefen nämlich nur noch psychotische, gestörte Leute in unserer Gesellschaft herum - und *das* ist zumindest noch weiß Gott nicht der Fall.

Weiterhin stellst Du es so dar, als ob die Lehrerin ein
inkompetentes, bösartiges Luder ist. Das halte ich aus der
Distanz für mehr als gewagt, eine tollkühne Einschätzung.

Natürlich ist es gewagt, weil wir nur anhand der (subjektiven)
Schilderung der Mutter urteilen können. Aber so, wie sich die
Situation nach ihren Worten darstellt, macht die Lehrerin
weder einen kompetenten Eindruck noch scheint sie in der Lage
zu sein, Einsicht zu zeigen.

Das sind doch alles nur infame Unterstellungen, die rein emotional motiviert sind und nicht im entferntesten etwas mit einer sachlichen Beurteilung der Lage zu tun haben.

Das brauch ich mir nicht vorstellen, ich war selbst einmal
Schüler in dem Alter und solche Momente gehören unumstößlich
dazu. Es geht nicht immer nur mit positiver Konditionierung,
Einlullen in Lob oder dergleichen. Man braucht einfach auch
einmal eine gewisse Ermahnung und Verdeutlichung, was man da
für einen kapitalen Bock geschossen mit einer solchen Note.

  1. Eine solche Note IST bereits deutlich genug.
  2. Das Ziel von Erziehung darf es nicht sein, das Kind so weit
    zu verunsichern, dass es gar kein Vertrauen mehr in seine
    Leistungsfähigkeit zeigt und voller Angst im Unterricht
    erscheint.

Die nächste Unterstellung: Wo wird denn bitte deutlich, daß es das „Ziel“ der Lehrerin gewesen ist.
Diese Sichtweise ist grotesk - man sieht, was man sehen will.
Ich wiederhole: Es gibt genügend Menschen im Lehrerberuf, die von einem recht gewöhnungsbedürftigen Charakter sind. Das heißt aber noch lange nicht, daß sie solche Aktionen mit purer Häme und Absicht durchziehen.

Um *diese* entscheidende, sachliche Relativierung geht es.

Eine schlechte Note ist -
trotz des Schockmoments und der Erwähnung vor der Klasse -
kein Weltuuntergang.

Richtig. Nur ist das dem Kind nicht klar. Und selbst wenn es
ihm vom Kopf her klar sein sollte, ändert das nichts an der
entstandenen Angst.

Komisch - es gibt mehr als genug Schüler, die sich sehr gut von so einem Schockmoment zu lösen vermögen und nicht in eine bedenkliche Blockadehaltung hineinrutschen.

Die letzte Bemerkung setzt dann der Polemik die Spitze auf -
das ist eine pure Unterstellung und eigentlich schon zuweit
aus dem Fenster gelehnt. Pack die Emotionen in den Schrank;
solch einen Satz einer Lehrerin aus purer Rage in den Mund zu
legen, ist mehr als unangemessen.

Sie spricht nur deutlich aus, was die Lehrerin euphemistisch
umschrieben hat und was dennoch in ihrer Aussage steckt.

Eben nicht - eine infame Überinterpretation.

Die Lehrerin hat nichts weiter getan, als gesagt, es mögen alle auf ihren Stühlen sitzen bleiben, die eine ‚6‘ kassiert haben.

Alles andere - speziell die blanke Parole von Angelika - sind pure Unterstellungen; der Lehrerin wird etwas in den Mund gelegt.

Pauschalisiere bitte nicht. Ich hatte zum Glück fähigere
Lehrer und habe solche Momente, in denen ich vor der ganzen
Klasse niedergemacht wäre, nicht erlebt.

Ich pauschalisiere nicht - ich rücke nur eine total verwaschene Sichtweise ins Lot. Ich stehe noch nicht einmal auf der Seite der Lehrerin, aber genausowenig stehe ich auf der Seite der Mutter.
Mir geht es um die Sachlage und die logischen Rückschlüsse, die sich ziehen lassen. Was hier stattfindet, ist aber alles andere als
distanziert und diplomatisch.

Und, oh Wunder, wir leben noch.

Ja, fragt sich nur, mit welchen Ängsten und Leistungseinbußen.

Bitte? Das ist ja wohl Unfug - Du tust gerade so, als ob man automatisch einen tiefen Knacks im Kopf davonträgt, nur weil man einmal eine Streßsituation vor der Klasse durchleben mußte.
Ihr werdet an eurer Panikmache eines Tages noch alle umkommen -
die Schilderungen der Mutter sind eindeutig: So wie die Sache liegt, gab es angeblich keinen Vorfall mit der Lehrerin zuvor; damit ist es nicht die Norml, daß bei so einer, wie gesagt, unangenehmen Situation das Kind gleich derart drastisch reagiert.

Das ist eine simple, empirische Feststellung und soll einfach nur relativieren. Ihr verliert euch sonst in eurer gefühlsbetonten, unsachlichen Hetze.

Das erklärt auch, warum Du mit dem Thema so unsachlich und
wenig distanziert umgehst. Das angesprochene Mädchen sollte im
Vordergrund stehen und nicht Deine Konfliktbewältigung im
Nachhinein.

DAS ist eine gewaltige Unterstellung. Weil Angelika diese
Erfahrung gemacht hat, kann sie an dieser Stelle sogar viel
besser mitreden als du, weil sie die Empfindungen des Mädchens
gut nachvollziehen kann. Aber DU solltest dich mit solchen
Unterstellungen zurückhalten.

Es sind keine Unterstellungen, denn ich behaupte nichts - ich stelle nur fest.

Sie kann eben genau deshalb eben nicht mitreden. Man merkt deutlich, daß sie extrem emotional engagiert ist. Hier findet keine distanzierte und logische Betrachtung der Lage statt, sondern es ist eine Hexenjagd, zu der es beim bisherigen Stand der Dinge rein gar keinen guten Grund gibt - wenn es überhaupt für solche Tiraden einen Grund geben kann.

Es sind völlig die Relationen verloren gegangen; diese emotionsgeladene Diskussion ist einfach verkehrt, richtig ist und bleibt die distanzierte, nüchterne Sichtweise ohne Gefühle, wenn man Außenstehender ist.
Und wenn du 10.000 Sterne für Deine Geschreibsel bekommst, das ändert nichts daran, daß man die Lage mit der logischen Sichtweise weit besser beurteilt, als es bspw. Angelika in ihren Kommentaren tut.

Meine Äußerungen sind dabei ohne Wertung, ich ergreife weder Partei für die Lehrerin, noch heiße ich in erwiesenen Fällen wirklich demütigende Methoden gut.
Was ihr in das Verhalten der Lehrerin hineinlegt und im Kaffeesatz herumdeutet, ist aber alles andere als fair. Ich rücke nur euren Rahmen zurecht, denn urteilen kann ich als außenstehender nicht. Ich kann nur analysieren. Hier wird sich aber in akutem Maße rein aus irgendwelchen selbsterlebten Traumata oder vorschnellen Verurteilen ziemlich drastisch auf die Lehrerin eingeschossen. Anstatt etwas Maß zu halten, geht jeder mit dem ganzen Arsenal auf sie los.
Das geht absolut nicht in Ordnung, und mehr sage ich gar nicht dazu.
Nix da mit Unterstellungen und dergleichen.

Falls du nicht aufmerksam gelesen hast: Die Angstblockade
erstreckt sich auch auf schriftliche Arbeiten.

Nein, da steht sinngemäß, daß die Tochter selbst in anderen Fächern trotz Vorbereitung zuhause bei jedweder ABFRAGE blockiert.
Abfrage versteht man in erster Linie erst einmal als mündliche Kontrolle.

Davon abgesehen haben wir damit auch das wichtigste Indiz: Sie blockiert ebenso in anderen Fächern.
Ein weiterer Grund, aus vernünftiger Sicht höchste Vorsicht mit Beshculdigungen, Vorverurteilungen oder sonst etwas walten zu lassen bezogen auf die angeblich „soooo schuldige Lehrerin“.

Und *das* sieht nicht wie die Schuld der Lehrerin aus.

Doch.

Das ist doch alles nur maßlose Unterstellung und keine distanzierte Sichtweise. Solange man die anderen Faktoren nicht herausrechnen kann, sollte man einfach einen Gang runterschalten und auf die Lehrerin zugehen - und eben nicht die große Jagd auf die Lehrerin ausrufen.

Selbst wenn die Leherin bei der Tochter etwas ausgelöst haben mag, so ist die Absicht dieser Aktion absolut streitbar und aus der Distanz überhaupt nicht zu klären. Sind wir wieder beim Maß halten. Ebenso ist man sofort wieder bei der Gemütslage der Tochter und beim Vergleich zu meiner Studienkollegin.
Es mag zynisch klingen: Aber solche Sachen können passieren, wenn gewisse Faktoren ungünstig zusammentreffen, doch das berechtigt immer noch nicht, einfach so - wie es heutzutage leider typisch ist - sofort mit allen Waffen und Parolen der Lehrerin aufs Dach zu steigen.

Es reicht schon, wenn der angesprochene impulsive oder plauzige Lehrertyp auf ein dünnhäutiges junges Mädchen trifft. Wer hier dann dem Leher einfach - und auch noch aus der Entfernung - sofort die Schuld zuschiebt, hat jeden Bezug zur zwischenmenschlichen Realtität verloren; vor allem sind auch Lehrer fehlbar.
Die Relativierung fehlt hier einfach - euer emotionales Engagement in Eheren, aber es ist deplaziert.

Also bremse Dich mal bitte. „Sadisten“. „Trauma“.

Deine Schilderung heißt nichts weiter, als daß Du mit einem
speziellen Typ Mensch nicht zurechtkommst.

Nein, ihre Schilderung bedeutet, dass sie zu einem Zeitpunkt,
zu dem sie noch kein dickes Fell entwickelt hatte und noch
nicht in der Lage war, die Situation wie ein Erwachsener zu
beurteilen, von einem inkompetenten Lehrer unterrichtet und
niedergemacht wurde.

Eben nicht: 1. Unterstellung: inkompetenter Lehrer; 2. Unterstellung: niedergemacht worden.

Wie gesagt, impulsiv überbetonte, fixe Idee.

Und ich finde es entsetzlich, welch armselige und anmaßende
Wertungen Du hier aus der Entfernung abgibst.

Wenn überhaupt, dann trifft das eher auf deine Äußerungen zu.

Lol, der Höhepunkt zum Schluß, oder wie?

Wenn Du mit logischen Bemerkungen, die einzig zum Zurechtrücken der Sachlage dienen bei dieser Hexenjagd, nicht zurechtkommst, antworte am besten nicht mehr.

Du bist inzwischen schon genauso emotional involviert und damit fehlgeleitet, wie Teile von Angelikas Kommentaren.

Zu Deinem Entsetzen und Unverständnis, entwickele ich jetzt trotz Deiner versuchten harten Worte auch keine Blockade und gehe auch nicht weinend nach hause. Sorry.

Wieder diese Unterstellung als Totschlagargument. Ebenso
könnte Angelika behaupten, weil du diese Situation überhaupt
nicht kennst, könntest du als Nichtinvolvierter nicht
mitreden. Aber solche Unterstellungen und Totschlagargumente
bringen niemanden weiter.

Kann sie nicht, denn eine distanzierte, nüchterne Sichtweise ist bei einer Situationsanlayse und Erörterung sogar Pflicht.
In Ansätzen wird das jedem Schüler in der Mittelstufe eingetrichtert, weil man eben sonst solche Dinge von sich gibt, wie Angelika.

Dort tobt sich dann der Rotstift aus - zurecht.

Als „Totschlagargument“ war das auch gar nicht zu verstehen; ich habe lediglich festgestellt, Angelika sei einfach zu nahe dran und damit befangen. Das stimmt ja auch offensichtlich - ich habe aber nicht gesagt, sie solle sich raushalten, sie solle sich bremsen, waren meine Worte. Dann klappts auch mit der sachlichen Sichtweise und man mutiert nicht zum Großinquisitor an der Computertastatur.

Hör doch endlich auf damit, allen, die nicht so empfinden wie
du und die die Situation anders einschätzen als du,
Inkompetenz und Traumata zu unterstellen. Du solltest eher
deinen eigenen Standpunkt kritisch hinterfragen.

Sollte ich, wenn ich das tun würde, was Du da von Dir gibst.
du verwechselst gerade Dein Feinbild. Hast Du oben noch auf der Lehrerin herumgehackt, so bin ich jetzt das Ziel, ausgerechnet das neutrale Regulativ.
Komm runter von Deinem Heiligen Krieg. Angelika hat an mehreren Stellen die Situation ja gerade *nicht anders eingeschätzt* - sie hat sie gar nicht eingeschätzt. Sie ist sofort mit der Streitaxt außer Emotion auf die wehrloseste Person in diesem Drama losgegangen.
Einfach blind auf das schwächste Glied in der Kette, was auch noch die größten Angriffsfläche aufweist.

So nicht meine Damen.
Damit ist dann auch der Standpunkt restlos klargestellt von meiner Seite her. Konstruktive Vorschläge zur Kooperation habe ich ja nun mehr als genug vorgebracht.

Schlagt euch alleine die Köpfe weiter ein.

Viele Grüße
MfG :smile:

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OT
Hallo Meister ;-I

Ich versuche auch möglichst objektiv an dieses Thema heranzugehen, mich bei äußerer Betrachtung „relativ“ unbetroffen zu geben und bin in dem was ich dazu denke gespalten

Aber dennoch ist es nicht möglich, solche Dinge, die Menschen betreffen, objektiv und streng logisch zu sehen

Daher ist es (nach meiner subjektiven Meinung) nicht angebracht, anderen immer ihre logische Kombinationsfähigkeit abzusprechen, nur weil jemand anderer Meinung ist…

Niemand kann immer die logisch richtigen Schlüsse ziehen. Erst recht wenn es um andere Menschen geht.

Insofern halte ich Anjas diesbezüglichen Kritikpunkt für richtig.

Um dir zu verdeutlichen was ich meine versuche ich mal den Satz umzuformulieren:
Du hättest (nach meiner kritischen These) etwa folgendes gesagt:

Insofern stelle ich fest: Anjas diesbezüglichen Kritikpunkt ist richtig.
Insgesamt erscheint mir dein Verhalten etwas anmaßend. Tut mir Leid, aber ich denke ich bin nicht der einzige.

Und du kannst jetzt ruhig versuchen, mir Unlogik oder Motivation aus Traumatik zu unterstellen, oder aber du denkst darüber etwas nach und überlegst, ob in vielem ein Stückchen Wahrheit steckt

VG, Stefan

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Hallo!

Doch, genauso reagieren Kinder.

Nein, nein - das ist eine Behauptung.

Dito.

Lol, wird das jetzt ein Bäumchen-wechsel-Dich-Spiel?
Das ist natürlich keine Behauptung sondern eine nichtwertende
Feststellung.

Mir scheint, du hättest in der Schule nicht aufgepasst, als der Unterschied zwischen Behauptungen und Feststellungen erläutert wurde. Eine Feststellung wäre es, wenn du hier eine objektive, allgemein anerkannte Tatsache geschrieben hättest. Weil du aber - ohne jegliche Begründung - deine subjektive Meinung in einem kurzen Satz aufgestellt hast, kann dies nur eine Behauptung sein. Ebenso wie die Aussage von Angelika.

Kinder reagieren eben *nicht* so drastisch.
Du stellst es so dar, als ob automatisch jedes Kind, was einer
etwsa unangenehmeren Situation vor einer Gruppe ausgesetzt
wird, einen solchen Blockadekomplex entwickelt; oder gar
Angst.

Sicher nicht jedes Kind,

Erfahrungsgemäß sogar die wenigsten Kinder, sonst liefen
nämlich nur noch psychotische, gestörte Leute in unserer
Gesellschaft herum

Nun, von „Psychose“ und „Gestörtsein“ war hier nicht die Rede, sondern lediglich davon, dass das Kind Angst entwickelt hat. Du solltest nicht übertreiben und die Worte der anderen Poster so verdrehen, wie es dir gerade passt.

Weiterhin stellst Du es so dar, als ob die Lehrerin ein
inkompetentes, bösartiges Luder ist. Das halte ich aus der
Distanz für mehr als gewagt, eine tollkühne Einschätzung.

Natürlich ist es gewagt, weil wir nur anhand der (subjektiven)
Schilderung der Mutter urteilen können. Aber so, wie sich die
Situation nach ihren Worten darstellt, macht die Lehrerin
weder einen kompetenten Eindruck noch scheint sie in der Lage
zu sein, Einsicht zu zeigen.

Das sind doch alles nur infame Unterstellungen, die rein
emotional motiviert sind und nicht im entferntesten etwas mit
einer sachlichen Beurteilung der Lage zu tun haben.

An dieser Stelle möchte ich etwas anmerken, was an deinen Beiträgen generell auffällig ist: Du scheinst dich selbst für eine höchstobjektive Instanz zu halten, die allein in der Lage sei, die Situation korrekt zu beurteilen.
Nun, ich enttäusche dich nur ungern, aber dem ist nicht so. Du bist nicht mehr und nicht weniger Mensch wie die anderen Poster hier, hast ebenso eine eigene - SUBJEKTIVE - Meinung, die du gern äußern kannst, allerdings bitte ohne den Anspruch, damit die absolute Wahrheit zu verkünden.

Insofern ist es wieder nur eine Behauptung bzw. deine subjektive Meinung, alle anderen Poster außer dir seien nicht in der Lage, die Situation sachlich zu beurteilen.

Das brauch ich mir nicht vorstellen, ich war selbst einmal
Schüler in dem Alter und solche Momente gehören unumstößlich
dazu. Es geht nicht immer nur mit positiver Konditionierung,
Einlullen in Lob oder dergleichen. Man braucht einfach auch
einmal eine gewisse Ermahnung und Verdeutlichung, was man da
für einen kapitalen Bock geschossen mit einer solchen Note.

  1. Eine solche Note IST bereits deutlich genug.
  2. Das Ziel von Erziehung darf es nicht sein, das Kind so weit
    zu verunsichern, dass es gar kein Vertrauen mehr in seine
    Leistungsfähigkeit zeigt und voller Angst im Unterricht
    erscheint.

Die nächste Unterstellung: Wo wird denn bitte deutlich, daß es
das „Ziel“ der Lehrerin gewesen ist.

Wo habe ich geschrieben, dass die Lehrerin mit ihrem Verhalten explizit dies beabsichtigt hat? Mir scheint, du interpretierst in meine Worte zu viel hinein, nämlich so viel, wie es dir für deinen „Angriff“ passt.

Ich übe Kritik an der Handlung der Lehrerin und bin der Meinung, dass ein solches Verhalten eben die von mir beschriebenen Konsequenzen hat bzw. haben kann (je nach Kind). Deshalb lehne ich diese Erziehungsmethode von ihr ab, unabhängig davon, was sie damit ursprünglich beabsichtigt hat.

Um *diese* entscheidende, sachliche Relativierung geht es.

Es wundert mich, wo du hier Unsachlichkeit entdeckt zu haben glaubst.

Eine schlechte Note ist -
trotz des Schockmoments und der Erwähnung vor der Klasse -
kein Weltuuntergang.

Richtig. Nur ist das dem Kind nicht klar. Und selbst wenn es
ihm vom Kopf her klar sein sollte, ändert das nichts an der
entstandenen Angst.

Komisch - es gibt mehr als genug Schüler, die sich sehr gut
von so einem Schockmoment zu lösen vermögen und nicht in eine
bedenkliche Blockadehaltung hineinrutschen.

Das mag sein. Andererseits gibt es auch mehr als genug Schüler, die dies nicht vermögen. Und zum Glück ist dies den meisten Lehrern auch klar.

Die letzte Bemerkung setzt dann der Polemik die Spitze auf -
das ist eine pure Unterstellung und eigentlich schon zuweit
aus dem Fenster gelehnt. Pack die Emotionen in den Schrank;
solch einen Satz einer Lehrerin aus purer Rage in den Mund zu
legen, ist mehr als unangemessen.

Sie spricht nur deutlich aus, was die Lehrerin euphemistisch
umschrieben hat und was dennoch in ihrer Aussage steckt.

Eben nicht - eine infame Überinterpretation.

Die Lehrerin hat nichts weiter getan, als gesagt, es mögen
alle auf ihren Stühlen sitzen bleiben, die eine ‚6‘ kassiert
haben.

Welchen Zweck soll es denn haben, der gesamten Klasse auf diese Art und Weise mitzuteilen, dass diese beiden Schüler eine 6 geschrieben haben?
Ich sehe dahinter keine hehren pädagogischen Ziele, sondern lediglich eine Bloßstellung und Demütigung der Kinder.

Pauschalisiere bitte nicht. Ich hatte zum Glück fähigere
Lehrer und habe solche Momente, in denen ich vor der ganzen
Klasse niedergemacht wäre, nicht erlebt.

Ich pauschalisiere nicht - ich rücke nur eine total
verwaschene Sichtweise ins Lot.

Ach so, na klar, wie konnte ich nur vergessen, dass du die absolute, objektive Wahrheit repräsentierst und die Sichtweisen von uns dummen Postern zurechtzurücken hast.
Hast du dich schon mal gefragt, ob nicht deine Sichtweise auch etwas ver-rückt sein könnte?

Mir geht es um die Sachlage und die logischen Rückschlüsse,
die sich ziehen lassen. Was hier stattfindet, ist aber alles
andere als
distanziert und diplomatisch.

siehe oben

Und, oh Wunder, wir leben noch.

Ja, fragt sich nur, mit welchen Ängsten und Leistungseinbußen.

Bitte? Das ist ja wohl Unfug - Du tust gerade so, als ob man
automatisch einen tiefen Knacks im Kopf davonträgt, nur weil
man einmal eine Streßsituation vor der Klasse durchleben
mußte.

Stopp! Wo war von einem „tiefen Knacks im Kopf“ die Rede?
Ängste hat doch jeder Mensch, mal mehr und mal weniger, mal welche, die ihn mehr einschränken und mal welche, mit denen er sich sehr gut arrangieren kann. Ich halte aber gerade Versagens- und Prüfungsangst für sehr hinderlich für den weiteren Lebensweg, zumal sie höchstwahrscheinlich mit Motivations- und Leistungseinbußen einhergehen wird.

Das ist eine simple, empirische Feststellung und soll einfach
nur relativieren. Ihr verliert euch sonst in eurer
gefühlsbetonten, unsachlichen Hetze.

„Ihr“? Wer sind denn „wir“? Die dummen, verblendeten anderen Poster?

Das erklärt auch, warum Du mit dem Thema so unsachlich und
wenig distanziert umgehst. Das angesprochene Mädchen sollte im
Vordergrund stehen und nicht Deine Konfliktbewältigung im
Nachhinein.

DAS ist eine gewaltige Unterstellung. Weil Angelika diese
Erfahrung gemacht hat, kann sie an dieser Stelle sogar viel
besser mitreden als du, weil sie die Empfindungen des Mädchens
gut nachvollziehen kann. Aber DU solltest dich mit solchen
Unterstellungen zurückhalten.

Es sind keine Unterstellungen, denn ich behaupte nichts - ich
stelle nur fest.

Zu dem Unterschied zwischen Feststellungen und Behauptungen habe ich mich oben schon mal geäußert.

Sie kann eben genau deshalb eben nicht mitreden. Man merkt
deutlich, daß sie extrem emotional engagiert ist. Hier findet
keine distanzierte und logische Betrachtung der Lage statt,
sondern es ist eine Hexenjagd, zu der es beim bisherigen Stand
der Dinge rein gar keinen guten Grund gibt - wenn es überhaupt
für solche Tiraden einen Grund geben kann.

Nein. Angelika bringt einen sehr wertvollen Aspekt in die Diskussion ein: Sie äußert sich aus der Sicht einer Betroffenen, die einerseits bereits die Konsequenzen solcher Situationen kennt und gleichzeitig bereits die nötige (zeitliche) Distanz zu dem Erlebten hat, um sich sachlich dazu äußern zu können.

Es sind völlig die Relationen verloren gegangen; diese
emotionsgeladene Diskussion ist einfach verkehrt, richtig ist
und bleibt die distanzierte, nüchterne Sichtweise ohne
Gefühle, wenn man Außenstehender ist.

Du hättest dich kürzer fassen können: Richtig ist DEINE Sichtweise, alle anderen sind emotionsgeladen, involviert etc. *grins*

Und wenn du 10.000 Sterne für Deine Geschreibsel bekommst, das
ändert nichts daran, daß man die Lage mit der logischen
Sichtweise weit besser beurteilt, als es bspw. Angelika in
ihren Kommentaren tut.

Sprich: Und wenn ich 10.000 Sterne für mein „Geschreibsel“ (so siehst du also mein Posting) bekomme, ändert es nichts daran, dass deine Sichtweise die einzig richtige bleibt. *breit grins*

Meine Äußerungen sind dabei ohne Wertung, ich ergreife weder
Partei für die Lehrerin, noch heiße ich in erwiesenen Fällen
wirklich demütigende Methoden gut.

*noch breiter grins*

Das geht absolut nicht in Ordnung, und mehr sage ich gar nicht
dazu.

Na dann ist ja gut. *lol*

Falls du nicht aufmerksam gelesen hast: Die Angstblockade
erstreckt sich auch auf schriftliche Arbeiten.

Nein, da steht sinngemäß, daß die Tochter selbst in anderen
Fächern trotz Vorbereitung zuhause bei jedweder ABFRAGE
blockiert.
Abfrage versteht man in erster Linie erst einmal als mündliche
Kontrolle.

Ok, für mich ist Abfrage eben jede Art von Abfrage, sowohl mündliche als auch schriftliche. Hier wissen wir nicht, wie Ramona das genau gemeint hat.

Davon abgesehen haben wir damit auch das wichtigste Indiz: Sie
blockiert ebenso in anderen Fächern.

Nun, es steht nur da, dass auch für andere Fächer gelernt wird, nicht, dass die Blockade auch dort besteht. Doch selbst wenn: In der Grundschule ist es meist so, dass ein Lehrer sämtliche Fächer unterrichtet. Davon abgesehen kann es sein, dass sich die Angst mittlerweile auf Schule allgemein ausdehnt.

Und *das* sieht nicht wie die Schuld der Lehrerin aus.

Doch.

Das ist doch alles nur maßlose Unterstellung und keine
distanzierte Sichtweise. Solange man die anderen Faktoren
nicht herausrechnen kann, sollte man einfach einen Gang
runterschalten und auf die Lehrerin zugehen

Das hat Ramona doch gemacht - ohne Ergebnis.

Es mag zynisch klingen: Aber solche Sachen können passieren,
wenn gewisse Faktoren ungünstig zusammentreffen, doch das
berechtigt immer noch nicht, einfach so - wie es heutzutage
leider typisch ist - sofort mit allen Waffen und Parolen der
Lehrerin aufs Dach zu steigen.

Es reicht schon, wenn der angesprochene impulsive oder
plauzige Lehrertyp auf ein dünnhäutiges junges Mädchen trifft.
Wer hier dann dem Leher einfach - und auch noch aus der
Entfernung - sofort die Schuld zuschiebt, hat jeden Bezug zur
zwischenmenschlichen Realtität verloren; vor allem sind auch
Lehrer fehlbar.

Richtig. Errare humanum est. Aber einsehen sollte man seine Fehler dann doch.

Die Relativierung fehlt hier einfach - euer emotionales
Engagement in Eheren, aber es ist deplaziert.

Behauptung. *grins*

Also bremse Dich mal bitte. „Sadisten“. „Trauma“.

Deine Schilderung heißt nichts weiter, als daß Du mit einem
speziellen Typ Mensch nicht zurechtkommst.

Nein, ihre Schilderung bedeutet, dass sie zu einem Zeitpunkt,
zu dem sie noch kein dickes Fell entwickelt hatte und noch
nicht in der Lage war, die Situation wie ein Erwachsener zu
beurteilen, von einem inkompetenten Lehrer unterrichtet und
niedergemacht wurde.

Eben nicht: 1. Unterstellung: inkompetenter Lehrer; 2.
Unterstellung: niedergemacht worden.

Das einzige, worin ich dir hier Recht geben kann, ist: Wir kennen Angelikas Situation nicht en detail. Aber so, wie sie das dargestellt hat, liest es sich sehr wohl nach einem Lehrer, der bei ihr die Ängste durch unsensiblen Umgang ausgelöst und erhärtet hat. Einen solchen Lehrer würde ich nicht als kompetent bezeichnen und die Schaffung von Ängsten durch die Abwertung des Schülers nennt sich in der Umgangssprache nun mal „niedermachen“.

Wie gesagt, impulsiv überbetonte, fixe Idee.

Herr Therapeut, wenn wir Sie mit Ihrer unfehlbaren Meinung nicht hätten… *grins*

Und ich finde es entsetzlich, welch armselige und anmaßende
Wertungen Du hier aus der Entfernung abgibst.

Wenn überhaupt, dann trifft das eher auf deine Äußerungen zu.

Lol, der Höhepunkt zum Schluß, oder wie?

Ich werfe nur den Ball zurück. Aber das, was du anderen unterstellst, scheint für dich nie und nimmer gelten zu dürfen.

Wenn Du mit logischen Bemerkungen, die einzig zum
Zurechtrücken der Sachlage dienen bei dieser Hexenjagd, nicht
zurechtkommst, antworte am besten nicht mehr.

Dito.

Du bist inzwischen schon genauso emotional involviert und
damit fehlgeleitet, wie Teile von Angelikas Kommentaren.

Nur Du, Meister, bist es nicht. *lol*

Zu Deinem Entsetzen und Unverständnis, entwickele ich jetzt
trotz Deiner versuchten harten Worte auch keine Blockade und
gehe auch nicht weinend nach hause. Sorry.

Wenn du meine Worte schon als „hart“ oder „versucht hart“ ansiehst, dann kannst du dir wohl nicht vorstellen, was „hart“ bei mir wirklich bedeutet. :wink:
Aber da ich keinen Spaß daran habe, andere Leute abzuwerten, brauche ich auf dieses Wort-Repertoire gar nicht zuzugreifen.

Wieder diese Unterstellung als Totschlagargument. Ebenso
könnte Angelika behaupten, weil du diese Situation überhaupt
nicht kennst, könntest du als Nichtinvolvierter nicht
mitreden. Aber solche Unterstellungen und Totschlagargumente
bringen niemanden weiter.

Kann sie nicht, denn eine distanzierte, nüchterne Sichtweise
ist bei einer Situationsanlayse und Erörterung sogar Pflicht.
In Ansätzen wird das jedem Schüler in der Mittelstufe
eingetrichtert, weil man eben sonst solche Dinge von sich
gibt, wie Angelika.

Dort tobt sich dann der Rotstift aus - zurecht.

Aber nur, wenn du dich als Lehrer aufspielst, der die Wahrheit für sich gepachtet hat. :smile:

Als „Totschlagargument“ war das auch gar nicht zu verstehen;
ich habe lediglich festgestellt, Angelika sei einfach zu nahe
dran und damit befangen. Das stimmt ja auch offensichtlich -
ich habe aber nicht gesagt, sie solle sich raushalten, sie
solle sich bremsen, waren meine Worte. Dann klappts auch mit
der sachlichen Sichtweise und man mutiert nicht zum
Großinquisitor an der Computertastatur.

Ja, Meister. Amen, Meister. *grins*

(Merkst du eigentlich nicht selbst, wie du dich permanent über alle anderen Poster hier erhebst und nur deine Ansicht als die einzig richtige zulässt?)

Hör doch endlich auf damit, allen, die nicht so empfinden wie
du und die die Situation anders einschätzen als du,
Inkompetenz und Traumata zu unterstellen. Du solltest eher
deinen eigenen Standpunkt kritisch hinterfragen.

Sollte ich, wenn ich das tun würde, was Du da von Dir gibst.
du verwechselst gerade Dein Feinbild. Hast Du oben noch auf
der Lehrerin herumgehackt, so bin ich jetzt das Ziel,
ausgerechnet das neutrale Regulativ.

Es ist anmaßend, sich selbst als „das neutrale Regulativ“ zu bezeichnen und mir Feindbilder zu unterstellen. Ich bin hier nicht im Krieg und du bist nicht Gott.

Komm runter von Deinem Heiligen Krieg. Angelika hat an
mehreren Stellen die Situation ja gerade *nicht anders
eingeschätzt* - sie hat sie gar nicht eingeschätzt. Sie ist
sofort mit der Streitaxt außer Emotion auf die wehrloseste
Person in diesem Drama losgegangen.
Einfach blind auf das schwächste Glied in der Kette, was auch
noch die größten Angriffsfläche aufweist.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Angelika hat ihre Sichtweise auf die Situation geschildert, nicht mehr und nicht weniger.

So nicht meine Damen.
Damit ist dann auch der Standpunkt restlos klargestellt von
meiner Seite her. Konstruktive Vorschläge zur Kooperation habe
ich ja nun mehr als genug vorgebracht.

Nun, auf „konstruktive Vorschläge“ anderer scheinst du ja auch nicht eingehen zu wollen. Aber wir sind hier weder im Krieg noch bei Friedensverhandlungen, das scheinst du zu übersehen.

Schlagt euch alleine die Köpfe weiter ein.

Schau du ruhig weiter zu und tu uns Verblendeten weiterhin deine Wahrheit kund, Meister.

Gruß,
Anja

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DANKE, Anja!
Hallo Anja!

Du hast mir wirklich viel Arbeit abgenommen, indem Du bereits wunderbar in meinem Sinne dem Meister des Lichtes geantwortet hast. Vielen Dank dafür!

Mir liegt es absolut fern alle Lehrer über einen Kamm zu scheren, und leider kann ich (trotz mehrerer Jahrzehnte Abstand zu meiner Grundschulzeit) nicht mit „schönen“ mathematischen Unterrichtserfahrungen aufwarten.

Kleines Beispiel gefällig?

Anno 1963, Mathearbeit.

Aufgabe 1 wurde an die Tafel geschrieben.
Der Lehrer hatte eine Stopp-Uhr, wir bekamen für das Lösen der Aufgabe exakt soundsoviel Minuten Zeit.
Danach wurde mit dem Klingeln der Stopp-Uhr die Aufgabe abgewischt und die nächste Aufgabe angeschrieben.
Wehe, wenn man noch an dem Ergebnis der vorherigen Aufgabe gerechnet hat.
Wurde als nicht erledigt gewertet.

Beim Austeilen der korrigierten Klassenarbeit wurde jeder einzelne Schüler, der die Arbeit schlechter als 4 geschrieben hatte nach vorne gerufen.

Dort durfte er sich dann vor der Klasse als Idioten bezeichnen lassen.

Als meine Eltern gewagt hatten mich trotz einer 5 in Mathe an einer weiterführenden Schule anzumelden, kam der Mathe-Lehrer in den Deutsch-Unterricht.
Sprach mich direkt an und sagte „die sowieso will auf die XYZ-Schule, das packt die ohnehin nicht. Die ist in Mathe ja soooo schlecht. Sag mir mal, was ist denn 5x6?“

Jeder denke sich nun sein Teil dabei und frage sich ehrlich, wie ER sich dabei gefühlt hätte.

Angelika