Bluttgruppendiät

Hallo ! Ein Kollege von mir schwört auf die Blutgruppendiät. Im Internet habe ich nun aber Artikel gefunden, die diese Diät als unwirksam bezeichnen.
Hat jemand Erfahrungen damit gemacht ?

Thanks
claudia

Hai, claudia,

kuck mal hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

(sollte der Link nicht funktionieren, dann bei Suche mal nach „Blutgruppe“ im Archiv kucken)

Zusammengefasst: hau’s in die Tonne. Glaub dem Kollegen nicht - oder, noch besser, laß ihn machen und frag ihn ca. einen Monat nach Ende der Diät, ob’s ihm denn nun langfristig geholfen hat…

Diäten sind - egal, wie sie heißen, Blödsinn - das einzig Wahre, um auf „sein“ Gewicht zu kommen, ist, sich nicht sinn- und zweckfrei mit Fettem und Süßem vollzustopfen und den Hintern hochzukriegen und sich zu bewegen.
Also Möhrchen und Äpfel, statt Chips vorm Fernseher; nur ein Riegel, statt die ganze Tafel, ein Löffelchen mehr Gemüse, dafür ein Löffelchen weniger Soße, Apfelschorle statt Cola…
Treppen statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Auto und auch gerne mal einfach so ein wenig Bewegung…

Man muß ja nicht gleich asketischer Hochleistungssportler werden, aber eine kleine generelle Umstellung bringt endlos mehr, als jede zeitlich begrenzte Diät.

Gruß
Sibylle

Hi Claudia,

Bezogen auf welches Blutgruppensystem? AB0, Rhesus, Kell, Kidd, MNS, …?

:wink:

Im Internet habe ich nun aber Artikel gefunden, die diese Diät
als unwirksam bezeichnen.

woran das wohl liegt…

so long, Simon

Diäten Vergleich
Hallo Claudia,

ich habe keine Erfahrungen mit der Blutgruppen Diät, aber vielleicht helfen Dir diese links bei der Orientierung:

http://www.novafeel.de/diaet/diaet-diaeten-vergleich…
http://www.ernaehrgesund.de/artikel/diaetvergleich/0…

Gruss
Eve*

Hallo Claudia!

Blutgruppendiät.

Hat jemand Erfahrungen damit gemacht ?

Ja - und zwar durchwegs positive.
Zunächst aber - und hier muß ich vor allem Sibylle korrigieren - ist festzuhalten, daß es sich hier NICHT um eine „Diät“ zum Abnehmen handelt.

Vielmehr geht es darum, Nahrungsmittel vom Speisezettel zu streichen, die sich mit der jeweiligen Blutgruppe nicht vertragen und daher zu Übersäuerung, Magendrücken, Blähungen, Müdigkeit, und was weiß ich was noch alles führten, ohne daß man sich (bisher) der Ursachen bewußt war.
Ich für meinen Teil habe in den Listen zunächst vieles gefunden, das ich sowieso nicht esse, weil es mir „nicht unter die Nase geht“, auch manches, von dem ich schon wußte, daß ich’s nicht vertrage. Aus dieser auffallenden Häufung von Hinweisen zog ich den Schluß, daß da was dran sein könnte, und begann, auch andere Nahrungsmittel wegzulassen bzw. bestimmte verstärkt zu verwenden.
Und tatsächlich - ich fühle mich wohler!

Es gibt einen Wälzer zu dem Thema, es gibt aber auch kleine Büchlein, die nur die Hinweise einer Blutgruppe beinhalten. Autor und Titel hab ich daheim, falls Du Interesse hast.

Gruß
Barney

Thanks, alle miteinander…ich werde in dem Fall mal noch weiter in der Literatur darüber stöbern, und dann mal schauen was das für meine Blutgruppe so heisst…

Bei mir ist es so, dass ich genug Sport mache, und meine Essgewohnheiten definiere ich mal als „durchschnittlich“…deshalb suche ich schon einfach nach einer „Ernährungsumstellung“ (Sollte ja auch nicht allzu radikal sein), welche insgesamt mein Wohlbefinden fördert…

Greets
Claudia

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Hallo Claudia,

siehe Stiftung Warentest – Diäten:
Das ganze Prinzip Blutgruppen-Diät ist mangels wissenschaftlicher Grundlage im Test durchgefallen, schlechteste Kategorie. http://www.tinto.de/xxl/diaetest.htm
http://www.forum-ernaehrung.at/feh/archiv/2000073100…

Tatsächlich hilft es, ein paar Low-fat-Bücher durchzulesen (siehe diaetest). Man lernt einzuschätzen, wieviele Fette wo drin sind, denn Fett macht fett!!

Wie bereits gesagt wurde, sind Diäten trügerisch, da im Anschluss die „normale“ Ernährung wieder praktiziert wird, was nach einer Diätkur in der Regel zum unerwünschten JoJo-Effekt führt.

Nahrungsumstellung heißt eben, dass man sich bewusst macht, wo die Fette drinstecken (Wurst, zu viel Fleisch, Nüsse, Sahnejoghurt, Croissants, Sahne-Nuss-Torten, fette Süßigkeiten wie Schokolade, uvm).
An Fetten soll man sparen.
Eiweiß soll in moderaten Mengen aufgenommen werden.
An Kohlenhydraten aus Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nudeln, Kartoffeln kann man sich schließlich satt essen.

Raffinierte Kohlenhydrate (Saccharose, Glucose, usw.) sollten nur in Verbindung mit anderen Nahrungsmitteln oder einer Mahlzeit, z. B. als Nachtisch, gegessen werden, da sie den Insulinspiegel sehr schnell hochtreiben. Dadurch wird der Zucker schnell abgebaut und der übrigbleibende hohe Insulinspiegel sorgt sofort für Hungergefühle!! Hat man aber z. B. vorher noch Gemüse oder Brot gegessen, so wird die Stärke sehr langsam in Zucker umgewandelt, was für ein gemächliches Absinken des Blutzuckerspiegeln sorgt und einen angepassten Insulinspiegel. Der Heißhunger bleibt aus.

Jede Mahlzeit sollte damit beginnen, dass man zuerst ein Glas Wasser trinkt.

Wie günstig sich körperliche Aktivitäten auswirken, braucht nicht gesondert betont zu werden.

Gruß, Renate

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