lt. meinem BMW-Händler ist es nicht mehr möglich, dass wenn man/frau eine Finanzierung für´s Auto in Anspruch nimmt - kein Rückgaberecht mehr hat…dies angeblich geht nur bei Leasing ? Und wie es so ist - ist Leasing natürlich viel teurer…
Kann mir das jemand bestätigen, dass bei Finanzierung, sprich z.B. nach 36 Monaten kein Rückgaberecht mehr ist, sondern man/frau muss das Auto behalten…
Hallo,
wenn offensichtlich nicht genügend „Cash in der Täsch“ ist, um sich einen fahrbaren Untersatz aus dem oberen Preissegment (hier: BMW) zu kaufen,
wenn also Fremdfinanzierung überlegt wird, an der andere - ob die BMW-Bank oder welche Bank auch immer - verdienen,
dann wäre bei mir als erstes die Überlegung, ob nicht eher ein ökonomischeres Gefährt angesagt ist.
Wer zu einer Fremdfinanzierung von Konsumgütern (wozu ich auch ein Auto rechne) greift, der kann sich idR dieses Konsumgut eigentlich (noch) nicht leisten.
Gruß
Karl
Eine Finanzierung ist ein Kauf auf Pump. Das Fahrzeug gehört Dir damit (vorerst zwar mal der Bank, aber wenns abgestottert ist steht Dein Name als Eigentümer drauf). Du kannst es dann natürlich verkaufen, aber wieso sollst Du es zurückgeben können? Du gehst ja auch nicht zum Computerladen holst Dir einen Rechner und nach 24 Monaten sagst Du, Du willst ihn zurückgeben. Oder ein Mobiltelefon o.ä.
Hallo,
ein Auto dieses Herstellers hält locker 10 Jahre, wenn man es nicht vorher um den Baum wickelt. Selbst das Finanzamt meint, daß 6 Jahre eine übliche Nutzungsdauer für einen PKW ist.
Im Prinzip ist es egal, ob man das Fahrzeug nach 3 Jahren verkauft oder ob man es im Leasing zurückgibt. Ich habe jedenfalls nur sehr selten gehört, daß Leasingfahrzeuge von Privatleuten exakt zum vorgesehenen Rückkaufwert zurückgehen, da es immer Mängel gibt, die noch abgezogen werden können. Man erzielt also letztendlich auch keinen großartig anderen Preis, als bei einem Verkauf (Ausnahme war vielleicht 2009, als wegen der Abwrackprämie Gebrauchtwagen aus Verkäufersicht wirklich schlechte Preise hatten, aber dann fährt man halt noch ein Jahr…).
Wenn man die Leasingraten nicht geschäftlich absetzen kann, ist das normalerweise der teurere Weg, da sich der Leasinggeber das Risiko das Fahrzeug am Ende nicht los zu werden natürlich auch bezahlen läßt.
nicht nur bei BMW ist eine Finanzierung ein Kauf auf Raten und man wird zum Schluss Eigentümer des Fahrzeugs. Einige Herstellerbanken bieten allerdings tatsächlich Modelle an, bei denen am Ende einer Finanzierung ein Rückkauf/Weiterverkauf (nicht Rückgabe) vorab vereinbart werden kann.
Leasing ist dem gegenüber ein Bezahlen der gezogenen Nutzungen über die Zeit und endet normalerweise mit Rückgabe am Ende der Leasingdauer. Aber auch hier gibt es Modelle mit einer Schlusszahlung, bei der das Leasingobjekt dann am Ende der Leasingdauer in das Eigentum des Leasinggebers übergeht.
Leasing lohnt wirtschaftlich nur dann, wenn man die Kosten als Freiberufler/Selbständiger absetzen kann. Ansonsten ist es ein Hobby für Leute mit zu viel Geld, die regelmäßig ohne Stress ein neues Auto vor der Tür haben wollen. Es ist also gerade keine Alternative zur Finanzierung, wenn es für den sofortigen kompletten Fahrzeugerwerb nicht reicht.
Wer zu einer Fremdfinanzierung von Konsumgütern (wozu ich auch
ein Auto rechne) greift, der kann sich idR dieses Konsumgut
eigentlich (noch) nicht leisten.
Gruß
Karl
Moin!
Quatsch!
Wer z.B. monatlich 600,-EU zuviel hat kann daß doch für eine Finanzierung locker machen.
Aber mit den 600,-EU 50.000,-EU anzusparen würde ja 7 Jahre dauern. Möglicherweise ohne Auto.
Was hat daß damit zu tun, ob man es sich leisten kann, oder nicht?