Olympia bringt mich auf echt tolle Ideen. 
Die Bodenturnerinnen machen in ihrer Kür zum Ende jeder Diagonalen gigantische Sprünge. Dabei fällt auf, daß die übersprungene lichte Höhe weit - sehr weit - über die Zweimetermarke hinausschießt.
Nun sollte es doch möglich sein, einen Bewegungsablauf zu „komponieren“, der es ermöglicht, am Ende des Anlaufs ein Hindernis in Form einer Stange zu überspringen. Und das ist doch nichts anderes als klassischer Hochsprung.
Nun kann man natürlich den weichen Turnhallenboden nicht mit der relativ harten Kampfarena der Leichtathletik vergleichen. Diese unterstützende Wirkung fällt natürlich weg. Aber im Gegenzug kann die gesamte Energie in die Höhe gepumpt werden, ohne Konzentration auf Haltung, Ausdruck und Ästhetik.
Wenn wir also mal die erste Verwunderung über die Idee beiseite schieben und es nicht gleich als Spinnerei abtun… was spricht dagegen?
Gruß!
Tino