Brauchen Hilfe ,wir können nicht mehr

Hallo liebe Leute :smile:

wir haben seit fast ein Jahr ein Problem ,oder besser gesagt wir wissen nicht mehr weiter.Es ist wirklich sehr lang ,aber ich weiß nicht wie ich es kürzer fassen soll.
Ich erkläre es euch mal:

Wir,27 Jahre die Mutter und der Mann 24 Jahre ,der Stiefvater. Es sieht so aus unser Kind ist jetzt fast 4 Jahre. Sein richtiger Papa hat sich im Alter von 2 Jahren von seiner Mama getrennt. Dies hat leider unseres Kind alles mit bekommen. Das ganze Drama. Dann haben wir uns kennengelernt da war aber schon ein wenig gras über der Sache. Wir haben auch nicht gleich das Kind mit in unsere Beziehung eingebunden,sprich wir haben uns nur getroffen wenn er schlief. Mussten ja beide erstmal schauen ob es mit uns Klappt.

Die Erste Begegnung war wirklich sehr erfreulich. Er sah mich auch schnell als Papa an. Doch es war auch ganz schnell vorbei damit mit der Freude. Er hatte ein Lieblings Kuscheltier was immer dabei sein musste ,zum schlafen ,zum essen einfach überall. Wenn der Hund (Kuscheltier) weg war fing er an rum zubocken. Man konnte ihn nur schwer beruhigen. Fast ging das Geschrei Stunden lang. Keiner von uns beiden wurde Laut. Oft kamen die Bockphasen beim Anziehen ,Essen oder Schlafen ,Zähneputzen ,Waschen (Badewanne). Eigentlich ganz normale Sachen.

Ich musste dann ab den 1.04.2007 zur Bundeswehr. Ab dem Zeitpunkt war ich nur noch das Wochenende da. Ab dem Zeitpunkt wurde es immer schlimmer. Jede Stunde rumschreien und nicht mehr Hören. Es wurde so schlimm das man ihn nicht mehr beruhigen konnte. Er schrie bis er Heißer war. Oft wollte er etwas Trinken ,wir wollten ihm etwas geben ,dann sagte er immer Nein. Aber im nächsten Moment sagt er wieder das er etwas Trinken möchte. Dann sagte er Wau Wau wegschmeißen, oder Wau Wau nicht haben. Dann hat er diesen immer weggeworfen. In dem Moment wollte er diesen aber gleich wieder ,wenn man ihm das Kuscheltier geben wollte sagte er wieder NEIN,dann gleich wollte er aber wieder sein Kuscheltier. Es war damals schon schwer. Dann mussten wir umziehen 01.07.2007. Da war er auch noch nicht im Kindergarten. Ab den 1.07.2007 ging er dann in den Kindergarten. Es hat super geklappt ,klar ab und zu hat er gebockt aber es ging.

Nach 2 Wochen nach dem Umzug ging es wieder los, alles noch schlimmer. Er kann nicht alleine Spielen, geht seiner Mama überall nach und fragt verschiedene Sachen. Jeden Tag suchte er ein Grund zum Bocken ,vorm Essen ,nach dem Essen , vorm Schlafen ,beim Schlafen. Oft bis in die Nacht hat er geschrieen. Es war nicht mehr auszuhalten,es war wirklich Schwer. Ab dem Zeitpunkt wurden wir auch mal Lauter und haben selber nicht gewusst was wir machen und sagen sollen. Das machte dies noch viel schlimmer. Ab den 1.09.2007 habe ich mich dazu entschieden weg von der Bundeswehr zugehen weil es immer schlimmer wurde. Ab dem Zeitpunkt war ich wieder Zuhause. Da ging es auch wieder ,viel Harmonie und viel Spass ,viel Kuscheln. Doch dann fing es wieder an, Er wollte nicht mehr aufs Klo gehen, wir mussten zum Arzt und ab den Zeitpunkt musste er wieder ins Krankenhaus, Verstopfung hatte er. 3 Tage war er dort. Wir haben ihn wieder mit nachhause genommen und seit dem hat er Angst vorm Kackan( Groß machen) ,schreien ,weinen ,Wutausbrüche. Wir haben einen weg gefunden wie es wieder klappt ,weil wir den Moment wo er aufs Klo muss gesehen haben.

Naja aber auch in anderen Situationen lief es schief. Beim Aufstehen ,Früh ging es schon los das rumgeschreie. Kein Frühstück essen wollen ,nicht anziehen und so weiter. Er wurde Laut und Schrie nur rum ,oft benutz er nur das Wort NEIN NEIN NEIN ,das immer hintereinander. Egal was man ihm sagte ,ob ruhig oder Laut es hat nix gebracht. Nun ab dem 1.3.2008 sind wir nach Dresden gezogen. Wegen arbeitaussicht und besser Möglichkeiten zur Freizeit Beschäftigung.

Seit 2 Wochen wird es ganz ganz schlimm. Er hat jetzt jeden Tag die Phasen 4-5 mal am Tag- Früh beim Aufstehen,nach dem Kindergarten auf dem Heimweg, Dann um Mittagsschlaf zu machen ,nach dem Mittagsschlaf beim Aufstehen. Dann wenn wir auf dem Spielplatz sind. Rum Schreien ,so laut wie man es nicht hören will. Und immer wieder NEIN NEIN, Hasen wegschmeissen, und Wörter wie GEH WEG ,GEH WEG.Er tritt gegen Türen und wirft Gegenstände auf uns.

Kurz zusammen gefasst:

Unser 3 Jährigen Kind ist jeden Tag wütend und schreit rum. Sagt zu uns " Geh weg" Jetzt kommt es,wenn er etwas möchte wie Trinken in der Phase wo er Wut hat und ihm das Trinken geben möchte sagt er wieder NEIN NEIN,nimmt man das Trinken wie Weg sagt er wieder TRINKEN HABEN ,TRINKEN HABEN. Er wird dabei immer lauter und Wütender. Er hat jetzt einen Kuschelhasen ,den sollen wir immer wegschmeisen. Oft Sagt er auch er müsse Pullern oder Groß, wenn man dann gehen möchte dann will er nicht.

Nun auch in der Öffentlichkeit:

Auf dem Spielplatz möchte er Rutschen ,doch alleine unvorstellbar wenn Kinder auf dem Platz sind. Wir sagen geh doch rutschen,dann will er nicht ,dann sagen wir dann können wir doch gehen, dann schreit und weint er sehr extrem und will nur noch Rutschen,doch auf die Rutsche geht er nicht ,selbst wenn man ihm zur Rutsche führt. Dann sagt er ,er will nicht Rutschen ,sondern Kuschelhase wegschmeisen, egal ob der Hase dabei ist oder nicht. Oder wir wollen Fußball spielen, da steht er neben mir dem Stiefpapa und will Fußball spielen ,aber im nächsten Moment bockt er wieder rum. Egal ob man den Ball zu ihm spielt ,er bockt rum und sagt Fussball spielen ,aber er weint und will nicht spielen.

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie das ist. Wir können nicht mehr ,es geht seit 1 Woche den ganzen Tag ,jedes kleine Problem fängt er an zu weinen ,wir haben keine Chance ihn zu beruhigen. Oft machen wir die Türe zu und lassen ihn schreien. Morgen gehen wir auch wieder zu einer Beratungsstelle. Hoffen das wir schlauer werden ,aber wir denken er hat ganz Große Verlustängste ,und hat die Trennung nicht vertragen.

Was können wir tun? Bitte helft uns.

Hallo Robert,

ihr macht das, was in eurer Situation das einzig richtige ist: ihr holt euch Hilfe bei einer Beratungsstelle.

  1. Euer Sohn ist mitten drin im Trotzalter. Unser Sohn hat genau in diesem Alter jeden Nachmittag nach dem Schlaf 2-3 Stunden gebrüllt, sich den Kopf nicht nur auf flasche Stellen gehauen, sondern sich extra Kanten ausgesucht dafür. Und „kleinere“ Trotzanfälle (die bei Unbeteiligten Schock auslösten) gabs täglich zu hauf.
  2. Die Verlustängste, die du vermutest, können das ganze verschlimmern.
  3. Auch wenn es noch so schwer zu ertragen ist: ihn wegsperren macht das ganze schlimmer. Er hat vielleicht wirklich Angst euch zu verlieren, das wird dadurch verstärkt.

Bei uns hat festhalten geholfen. Liebevoll, aber fest (lockerer lassen, wenn er sich beruhigt, dabei aber aufpassen --> unser Sohn wartete auf den geeigneten Moment und schlug dann mit dem Kopf nach hinten, gegen mein oder meines Mannes Kinn --> großes Aua bei uns, nicht bei ihm). Nach so einem stundenlangen Drama waren wir alle immer fix und fertig. Er übrigens auch.

Denn: er macht das nicht gern, er fühlt sich selbst besch*** dabei, aber er kann das nicht kontrollieren. Es liegt außerhalb seiner Kontrolle. Es gibt dazu sogar Untersuchungen, die die Gehirnströme von Kindern aufzeichnen, während sie Trotzanfälle haben. Da ist nichts mehr mit kontrollieren. Aus diesem Grund: bestes Mittel ist Vermeidung. Manchmal reicht es, ihn abzulenken, das muss aber ganz früh geschehen, nicht erst, wenn er brüllt.

Bei uns war es übrigens so, dass er sich sehr schnell beruhigte, sobald man ihn dazu bekam, einen Schluck zu trinken oder Happen zu essen (allerdings war es schwer, ihn dazu zu bringen, selbst wenn er brüllte, dass er Durst habe, wollte er nicht unbedingt etwas trinken) - das war so extrem, dass wir ihn auf Diabetes untersuchen ließen. Ergebnis war zum Glück negativ, d.h. er hatte keine Diabetes, es wurden aber starke Blutzuckerschwankungen festgestellt (was besonders nach dem Mittagsschlaf deutlich wurde). Wir konnten danach manchen (aber nicht jeden) Anfall vermeiden, indem wir auf seine Ernährung achteten. Das hieß auch, sobald er grantig wurde, ihm was zum Knabbern oder Trinken untergeschoben (Vorsicht: so kann man auch fette Kinder erzeugen).

Von unserem Sohn habe ich geschrieben, um dir zu zeigen, dass es auch anderen Eltern so geht und ging und dass man das überlebt (mit Narben und nicht ganz mit Vergessen).

Deshalb zum Ausgang zurück: Geht zu der Beratung. Holt euch jede Hilfe, die ihr kriegen könnt!

Gruß + alles Gute,

eklastic

Hallo eklastic,

Danke erstmal für die Antwort. Wenn wir das so lesen ,dann sehen wir doch auch unseren Sohn. Doch haben wir den eindruck das er oft mit einfachen Sachen nicht klar kommt.

Wie zum beispiel das mit dem Spielplatz ,wenn kinder dort sind. Er möchte Spielen ,aber er traut sich nicht ,nur wenn wir mit rutschen und auch mit auf den Spielplatz kommen.

Wenn man ihn fragt ob er Angst hätte vor den Kindern auf dem Spielplatz ,dann nickt er mit dem Kopf und sagt auch JA.

Er macht in jeder Situation komische Bewegungen mit seinen Fingern ,er dreht und zieht an seinen Fingern(Verkrampfungen) . Dabei schlägt er auch sehr oft auf seine Knie. Wir können ruhig mit ihm Reden aber das bringt nicht viel.

Das mit dem Trinken ist Komisch ,genau das habe ich heute auch wieder gemacht und dann war ruhe,ein auf die andere Minute als wäre nix gewesen.Aber ob dies immer klappt?

Also ich der Stiefpapa darf gar nix mehr sagen,muss auch dazu sagen das ich in manchen Sachen auch sehr Streng bin. Wenn er Böse war.

Naja es ist wirklich nicht einfach für uns ,es macht auch keinen Spaß mehr weil wir wirklich jeden Tag etwas anders tun. Aber einfach auf jede Situation achten ist wirklich nicht leicht. Weil wir haben auch andere Pflichten den wir nach gehen müssen.

Oft geben wir uns auch die Schuld und dann Streiten wir ,fast schon jeden Tag. Es könnte alles so schön sein.

Hoffe wir erreichen etwas.

Danke erstmal es tut gut wenn man nicht alleine da steht mit dem Problem,weil man denkt immer das trifft nur uns so hart.

Hi Robert

Er macht in jeder Situation komische Bewegungen mit seinen
Fingern ,er dreht und zieht an seinen Fingern(Verkrampfungen)
. Dabei schlägt er auch sehr oft auf seine Knie. Wir können
ruhig mit ihm Reden aber das bringt nicht viel.

Noch ein Grund für die Beratung.
Das habe ich früher auch gemacht und ich mache es (aus diversen Gründen) manchmal heute noch. Es zeugt von innerer Zerissenheit, einem nicht-wissen-was-zu-tun, und wie sollte man es in dem Alter auch wissen? Manchmal dient es auch als Alternativschmerz, sprich, wenn einem etwas weh tut (das kann körperlich, das kann aber auch seelisch sein wie Verlustängste, die ich lange sehr stark hatte), dann schlägt man sich halt aufs Knie um einen anderern Schmerz zu erzeugen, der ihn dann überdeckt oder ablenkt.
Dieses mit dem Fingern herumdrehen und krallen steigert sich bis der Kragen platzt. Und der dürfte bei einem 4 jährigen nicht hoch sein.

Also, lasst euch beraten und checkt nochmal genau durch, was den Jungen beunruhigen könnte.

lg
Kate

1 „Gefällt mir“

Hallo Robert,

zunächst einmal: ich finde es großartig wie Du beobachtest, Dir Gedanken machst und den Schritt tust
um Rat zu fragen.

Auf dem ersten Blick sehe ich ein Kind, dass eine Trennung vom Vater inklusive Rosenkrieg
durchmachen musste, Umzug, neue Umgebung, Kindergarten, neuen Lebenspartner der Mutter - alles
wirklich lebensbedrohliche Umstände für ein erst so kurzes Leben. Und on Top noch die Trotzphase (lies
mal hier nach - das ist wirklich eine sehr empfehlenswerte Seite, auch zum Nachschlagen bei anderen
Erziehungsfragen):

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_H…

Es wird selten vorkommen, dass ein Lebensumstand ein stabiles Kind aus der Bahn bringt, hier kommen
aber viele Umstände zusammen. Alles was Du schreibst ist eine Beschreibung der Trotzphase,
zugegebener Weise in einer extremen Form. Das einzige, was ich finde nicht unbedingt zum Bild dazu
passt ist das Wegwerfen des geliebten Kuscheltieres - das zeigt eher, dass das Kind irrsinnig unter
Verlustangst leidet. Vielleicht hat es auch angst Dich vollständig zu akzeptieren, weil der Schmerz Dich
dann zu verlieren zu groß wäre - er hat es ja nun mal so erlebt.

Wichtig ist wie ihr damit umgeht (Familienhandbuchlink lesen), eine Ruhe und Stetigkeit in den Alltag
bringt, ihn viel miteinbezieht (Haushalt, Werkeln etc) - wie stolz so ein Kleiner ist, wenn er Papa beim
Nagel in die Wand hauen helfen darf oder gezeigt bekommt, wie man Luft in einen Reifen pumpt -
schenkt ihm Selbstbewusstsein und macht ihn stark - lobt ihm ganz viel und macht mal was anderes als
auf dem Spielplatz zu gehen - geht in den Wald, sammelt Stöcker (das lieben Jungs in diesem Alter) oder
spielt im Park zu zweit Ball.

Das Trotzen gehört nun mal zu einer gesunden Entwicklung dazu - auch wenn es oft alles andere als
gesund aussieht - lasst ihn möglichst viel selber machen und redet nicht auf ihn ein wenn er einen Anfall
hat. Wenn er schreit bis seine Stimme weg ist, dann fragt ihn nicht, ob er etwas trinken möchte, sondern
stellt ihm eine Flasche Wasser und ein Glas hin und macht ihn nur darauf aufmerksam, dass es dort steht
und er sich bedienen kann, wenn er möchte. Wenn er rutschen will, aber nicht wenn andere Kinder dabei
sind, dann sag ihm: der Spielplatz ist für alle Kinder da. Entweder Du wartest bis sie weg sind, oder wir
gehen lieber schaukeln.

Es ist eine sensible Zeit und vielleicht wäre es ratsam, dass jemand sie begleitet, der Euch und dem Kind
den richtigen Halt geben kann. Fragt doch mal euren Kinderarzt nach einem guten Kinderpsychologen
und eine Erziehungsberatung bieten fast alle Gemeinden und Städte an.

Viele Grüße

das wird schon wieder
Hallo Chili,

danke erstmal für die Antwort. Also ich muss sagen ,ich beobeachte sehr viel und frage mich ja selber jeden Tag mit meiner Partnerin was es sein kann. Aber oft wissen wir es nicht, ist ja auch klar.

Oft hören wir es wäre normal ,dann wieder nicht normal. Wir sind ja selber verunsichert. Das mit dem Kuscheltier ist eigentlich wirklich sehr übel. Oft ist das Kuscheltier gar nicht da und trotzdem sollen wir den Hasen wegschmeißen. Dann auch wenn er sagt wir sollen weg ,er sagt richtig „Geh Weg“ ,das verletzt uns beide sehr.

Weil du schreibst wir sollen mal in den Wald gehen. Jeden Tag etwas anders, mal Spielplatz ,mal Sandkasten spielen, Spazieren gehen mit dem Hund eh jeden Tag.an die Elbe fahren ,in den Wald gehen ,da will er immer Schnecken suchen. Wir fahren immer raus. Also daran liegt es nicht. Was mir noch auffällt wenn er unruhig schläft ,weiß man schon ungefähr was es für ein Tag wird. So wie das Wetter so der Tag,also wenn es Regnet wird es ein schlechter Tag für ihn.

Wie sieht es den aus mit dem Spielen,müssen die Eltern wirklich jedes mal mit dabei sein? Und das mit dem Spielplatz,die scheu vor Kindern woher kommt das?

Wir haben Freunde die haben auch Kinder,das Mädchen ist 4 Jahre und da ist er total offen ,nimmt sie in die Hand und spielt mit ihr. Aber wenn es nicht nach ihm geht ,dann blockt er ganz schnell ab.

Zum Zeigen von Sachen, wir haben ihn überall eingebunden ,auch beim Umzug ,Tapete abreisen ,malern. Überall wo er Helfen kann. Beim Abendbrot helfen oder auch mal den Hund halten. Oder das Fressen geben. Jeden Tag bekommt er von uns volle Aufmerksamkeit. OK von mir nicht mehr ganz ,weil ich ja auch ein Problem habe ,wo ich aber behandeln lasse. Oft denke ich es liegt an mir und meiner Art. Wenn ich mal Lauter werde ,oder ihm auf gefahren Hinweise. Oder ihm sage was man nicht darf. Zum Beispiel die Mama hauen. Da schreite ich ein. Ist das Falsch?

Leider ist es auch mal passiert das er ein Streit mitbekommt, Leider. Nun da können wir jetzt nix mehr rückgängig machen. Aufjedenfall wir wollen ja etwas tun ,aber viele Möglichkeiten gibt es da nicht. Wir haben schon diverse Nummern und Leute angerufen ,auch die Kinderärztin drauf angesprochen ,aber da wurde nie etwas getan.

Der jetzige Kindergarten ,hat Regeln und Klare Tagesabläufe. Wo er zuerst war ,da war vieles Lockerer ,auch sicherlich die Erzieher. Nicht das es daran jetzt liegt. Weil wo er noch zuhause war beim Umzug war alles Super. Jetzt Frühstückt er im Kindergarten ,das ist auch neu für ihn. Aber da klappt es . Da isst er sogar Brot was er zuhause nicht essen würde :smile:.

Hi Robert,
jetzt werden mir hier wieder alle den Kopf einschlagen wollen, aber macht nichts, ich geb trotzdem
meine Meinung dazu ab.
Trotzalter hin oder her, ich finde, ihr solltet wirklich konsequent sein. Damit meine ich, wenn er sagt, er
will nichts trinken, dann kriegt er auch nichts, und wenn er kein Stofftier haben will, dann ist es eben
weg. Er muss ja lernen, dass Worte auch eine Bedeutung haben, dass er nicht dauernd was anderes
sagen kann.
Wenn er denkt, er kann alles mit euch machen, dann wird er auch alles mit euch machen. Jetzt ist er
noch klein und nett, aber wenn ihr das nicht irgendwie eingrenzen könnt (ihm Grenzen setzen), dann
wird er mit 15 ein weniger angenehmer Sohn sein…
Und bzgl. des Weinens, ich würde ihn auch mal sich ausweinen lassen, richtig schreien (ist aber wichtig,
dass ihr sagt, er soll sich doch richtig ausweinen, alles rauslassen usw.). Wenn man den Kummer immer
erstickt, dann staut sich zuviel an. Und wenn er nur aus Trotz weint, dann schadet es auch nicht, ihn
weinen zu lassen, weil dann ist es eh nicht gut, wenn ihr wegen jeder Träne springt.
Zum Schlagen seines Knies stellt sich die Frage, ob er sich denn richtig spürt. Viele Kinder (die ich
kenne) spüren sich zu wenig und werden (u.a.) aufgrund dessen autoaggressiv und hauen mit dem Kopf
gegen die Wand/Boden, beißen sich, zwicken sich oder was auch immer. Diesbezüglich könntet ihr
probieren, seinen Körper durchzukneten, also richtig kneten, damit er sich spürt. Könntet ihr auch
machen, wenn er grad einen Wutanfall hat, das wäre nämlich Ablenkung und er würde seinen Körper
wieder bemerken und somit auf den Boden zurückkommen.
So würde ich es machen.
Nächtliche Grüße, C.

Hi Robert,;o)

Mönsch das iss ja ein halber Roman geworden.;o)

Wir,27 Jahre die Mutter und der Mann 24 Jahre ,der Stiefvater.
Es sieht so aus unser Kind ist jetzt fast 4 Jahre. Sein
richtiger Papa hat sich im Alter von 2 Jahren von seiner Mama
getrennt.

Meine erste Frage hier zu:Kann es sein das ihr euch da selber ein schlechtes Gewissen einredet?

Kann es deshalb sein,das ihr versucht diesen kleinen Jungen möglichst alles Recht zu machen?

Und vielleicht ihn deshalb zum Tyrannen macht?

Keine Panik,das habe ich auch durch.Mein Freund und ich haben uns damals getrennt,als mein Sohn 8 mon.war,auch ich hatte damals das Bedürfnis meinen Kind alles Recht zu machen,nur weil ich mir einredete das mein Sohn schon genug durchgemacht hatte…ja ich mußte ihn helfen darüber hinweg zu kommen.Irgendwann hatte ich keinen Sohn mehr sondern einen kleinen Haustyrannen von 2 Jahren,so ähnlich wie euer Kleiner.
Schuld waren meine Inkonsequenz,was mir eine Mitarbeiterin der Erziehungsberatungsstelle auf den Kopf zu sagte…nun ja,danach sah ich einiges klarer.;o)

Und möchte dir/euch gerne einige Tips geben.

Wenn er etwas trinken möchte,stellt ihn das Trinken hin,mit einen freundlichen BITTE,sagt er NEIN;NEIN einfach nicht beachten Trinken stehen lassen,entweder er trinkt oder er schmeißt vor Wut das Trinken wech,kommentarlos weg wischen…
Und das Spiel von vorne.
Falls er doch trinken sollte,netten Spruch dazu z.B. Mensch da hat aber einer mächtig Durst,toll!

Auf den Spielplatz.
Will rutschen…na dann geh doch mein Schatz,du schaffs das schon alleine,bin ich mir ganz sicher…will aber nicht…erstmal nix sagen,nicht beachten,auch Wutausbrüche weitgehens ironieren,nur eingreifen,wenn er versucht sich weh zu tun.
Wenn er sich entschließt zu rutschen,wieder ein netter Spruch:Mensch super,ich wußte das Du es alleine schaffst.;o)

Möchte er Hase oder Hund weg schmeißen,soll er es selber tun…wenn er ihn wieder haben will soll er ihn wieder raus holen u.s.w

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie das ist.

DOCH,ziemlich lebhaft sogar.

Wir können nicht
mehr ,es geht seit 1 Woche den ganzen Tag ,jedes kleine
Problem fängt er an zu weinen ,wir haben keine Chance ihn zu
beruhigen.

Was ihn fehlt ist nicht jemand der ihn alles Recht macht…sondern jemand der ihn klare Linie aufzeigt und er braucht positive Bestätigung.

Oft machen wir die Türe zu und lassen ihn schreien.
Morgen gehen wir auch wieder zu einer Beratungsstelle.

Ihr ward schon da?Was für Tips haben sie euch gegeben?

Habt ihr abgeklärt ob er vielleicht ADHS hat oder ähnliches,das wäre auch noch mal etwas was geklärt werden sollte,Kinderarzt fragen.

Hoffen
das wir schlauer werden ,aber wir denken er hat ganz Große
Verlustängste ,und hat die Trennung nicht vertragen.

Denke ich nicht,nur ihr habt da wahrscheinlich ein Problem draus gemacht,so wie ich.;o(

Was können wir tun? Bitte helft uns.

Konsequent sein und euch Unterstützung von Erziehungsberatungsstelle holen.

LG Biene

Hallo Sabine,


NEIN;NEIN einfach nicht
beachten Trinken stehen lassen,entweder er trinkt oder er
schmeißt vor Wut das Trinken wech,kommentarlos weg
wischen…

Kommentarlos wegwischen würde ich nichts, was mein Kind bewusst auf den Boden wirft. Würde man hier Deinem Ratschlag folgen, so wird er sich dieses Verhalten angewöhnen und es wird sich später in allen Richtungen bemerkbar machen. Das Kind muss das selbst aufwischen, so weit es in der Lage ist. Nur durch eigene Bemühungen lernt das Kind, sich anders zu verhalten.

Gruss
mrh

1 „Gefällt mir“

Prächtige Entwicklung
Hallo,

ich würde sagen:

Er entwickelt sich prächtig:smile:

Tipp: Gelassenheit an den Tag legen, nicht all zu viel diskutieren und erklären, sondern einfach Ihn austoben lassen, er beruhigt sich wieder.

Gruss
mrh

Hi mrh,


NEIN;NEIN einfach nicht
beachten Trinken stehen lassen,entweder er trinkt oder er
schmeißt vor Wut das Trinken wech,kommentarlos weg
wischen…

Das wurde mir so in der Erziehungsberatungsstelle geraten.

Kommentarlos wegwischen würde ich nichts, was mein Kind
bewusst auf den Boden wirft.

Und Dich somit wieder auf einen Machtkampf einlassen?

Würde man hier Deinem Ratschlag
folgen, so wird er sich dieses Verhalten angewöhnen und es
wird sich später in allen Richtungen bemerkbar machen.

Nun ja…mein Sohn hat es nach ca. 6 mal runterwerfen,nicht mehr gemacht…ich schätze mal, weil er darauf gehofft hat,das ich rumzetere…nun das blieb aber aus und das waren Wahrscheinlich ganz neue Erkenntnisse für ihn,gut mein Sohn war auch erst 2 Jahre,hm!

Das
Kind muss das selbst aufwischen, so weit es in der Lage ist.

Meinst Du wirklich das ein Kind in zornes Wut,dazu fähig ist einen klaren Gedanken zu fassen?

Gut man könnte es auch liegen lassen und wenn Kind sich beruhig hat,ihn einen Lappen in die Hand drücken.

Nur durch eigene Bemühungen lernt das Kind, sich anders zu
verhalten.

Ja,irgendwie gebe ich dir Recht…aber es ist hier ein Machtkampf der schon ausgeahndet ist,von da her…

Wenn etwas aus versehen runter fällt,gut wird es vom Kind wieder weggewischt,daraus lernt Kind,das es Dreck den es selbst verursacht hat, wieder wegzuwischen.

Passiert so was aus Wut,artet es schnell wieder in einen Machtkampf zwischen Erwachsenen und Kind aus und da liegt die Nadel im Heu begraben…

LG Biene

Hallo,

Und bzgl. des Weinens, ich würde ihn auch mal sich ausweinen
lassen, richtig schreien (ist aber wichtig,
dass ihr sagt, er soll sich doch richtig ausweinen, alles
rauslassen usw.).

Vielleicht hast du nicht richtig gelesen. Der Junge weint nicht in sich hinein. Der brüllt (möglicherweise für Stunden). Wir haben das ein gutes Jahr mitgemacht.
Da geht es nicht darum, dass man wegen jeder Träne springt, da geht es auch nicht darum, dass der Junge mal sagt er will zu trinken und mal nicht. Wenn du noch nie so einen Anfall erlebt hast, schätze dich glücklich. Aber deine Ratschläge zielen helfen bei der geschilderten Ausgangslage gar nicht, weil du das Problem gar nicht kennst.

Gruß
eklastic

3 „Gefällt mir“

Hallo,
wie die anderen teilweise schon schrieben, natürlich ist er gerade auch im Alter einer der Trotzphasen, somit kann man das Verhalten in gewissem Maße als „normal“ ansehen. Jedes Kind ist andererseits ganz individuell, das Eine ist ruhig und lieb, das andere ein Trotzkopf bis zum Geht-Nicht-Mehr. Euer Kind ist wohl eher von der zweiten Sorte. Dann gibt es KInder, die sind sehr flexibel, können gut mit Änderungen umgehen, und welche, die brauchen feste, möglichst unveränderliche Strukturen. Auch hier erscheint es mir, ds Euer Kind eher das Zweite braucht und der bisherige Lebensweg da nicht so günstig war mit den vielen Veränderungen und dem Hin und Her.
Für Euch als Eltern würde ich vorschlagen: feste Tagesstruktur schaffen, immer zur gleichen Zeit aufstehen, essen, Freizeitgestaltung usw - alles möglichst gleich durchführen. Das gibt dem Kind einen Rahmen, an dem es sich „festhalten“ kann.

Dann bei Trotzanfällen auch eine klare Linie fahren, immer auf die gleiche Art und Weise (auch „streng“) reagieren, nicht ständig nachgeben. Das Kind muss erst ein Gefühl der Sicherheit entwickeln und lernen, was wann passiert, und sich dann auch darauf verlassen können.

Viel Glück!
Beatrix

Hallo Sabine,

Das wurde mir so in der Erziehungsberatungsstelle geraten.

Und glaubst Du, daß sie die Weiseheit schlechthin ist und alles weiss?
So einfach würde ich keinen Ratschlag annehmen, denn die Intuition gibt meist die rechte Antwort. Wir verlernen immer mehr die Fähigkeit sich auf uns selbst zu verlassen.

Und Dich somit wieder auf einen Machtkampf einlassen?

Warum Machtkampf? Ich erkläre Ihm in Ruhe, daß sein Verhalten nicht angemessen ist. Erziehung findet nicht statt, wenn wir tatenlos zusehen. Für was braucht es dann Eltern? Ich empfehle mal über Kaspar Hauser etwas zu lesen.

Meinst Du wirklich das ein Kind in zornes Wut,dazu fähig ist
einen klaren Gedanken zu fassen?

Ja, daß meine ich. Man kann ja ein wenig abwarten.

Ja,irgendwie gebe ich dir Recht…aber es ist hier ein
Machtkampf der schon ausgeahndet ist,von da her…

Man kann immer noch gegensteuern, bei Erwachsenen ist meist hoffnungslos, bzw. mit eigenen langjährigen Erfahrungen verbunden. Einem Erwachsenen kannst Du sagen was Du willst, er wird sich schwer auf die Schnelle ändern wollen.

Passiert so was aus Wut,artet es schnell wieder in einen
Machtkampf zwischen Erwachsenen und Kind aus und da liegt die
Nadel im Heu begraben…

Wenn mein Kind aus Wut etwas wirft, dann schalte ich einen „Gang höher“, daß bedeutet, daß ich dann nicht diskutiere, sondern erwarte, daß er wischt und dabei bleibe ich stehen.

Gruss
mrh

2 „Gefällt mir“

Hallo,

ich empfehle einen Tripple-P Kurs. Hat uns bei ähnlichen Situationen sehr geholfen.

Gruß
Achim

Hallo mrh,

Das wurde mir so in der Erziehungsberatungsstelle geraten.

Und glaubst Du, daß sie die Weiseheit schlechthin ist und
alles weiss?

Nein,glaube ich nicht,aber es war für meine damalige zugespitze Lage,ein für mich und meinen Sohn guter Ratschlag.

So einfach würde ich keinen Ratschlag annehmen, denn die
Intuition gibt meist die rechte Antwort.

Sicher,wenn man dazu noch in der Lage ist,ich möchte jetzt hier nicht erläutern was so meine Gedanken waren.

Ich war schlichtweg einfach nicht mehr in der Lage auf mein Herz zu hören,verstehst du,ich gab an allen meinen Sohn die Schuld,ja ich war gestraft mit einen Monster.

Nein,ich war Schuld an allen und sonst keiner.Ich hatte es so weit kommen lassen…und mir wurden dort die Augen geöffnet.

Wir verlernen immer
mehr die Fähigkeit sich auf uns selbst zu verlassen.

Genauso denke ich heute auch…nur es gibt Situationen wo man einfach nicht mehr weiter kann,man einfach mit sich und allen überfordert ist.

Und hätte mir damals einer gesagt"Er entwickelt sich prächtig"hätte ich ihn dafür ne Weile gewürgt.

Heute würde ich darüber schmunzeln und denken jupp er hat irgendwie Recht.;o)

Warum Machtkampf? Ich erkläre Ihm in Ruhe, daß sein Verhalten
nicht angemessen ist.

Sicher,wenn man dazu noch die Kraft hat.

Erziehung findet nicht statt, wenn wir
tatenlos zusehen. Für was braucht es dann Eltern? Ich empfehle
mal über Kaspar Hauser etwas zu lesen.

Erziehung findet für mich statt,wenn ich als gutes Vorbild fungiere…dein Ratschlag mit den lesen find ich gut,ich lese gerne,aber ich denke das es für mich und meine Kinder nicht mehr so wichtig ist,dieses Buch unbedingt zu lesen.;o)
Da meine Kinder doch schon eher Erwachsen sind.

Meinst Du wirklich das ein Kind in zornes Wut,dazu fähig ist
einen klaren Gedanken zu fassen?

Ja, daß meine ich. Man kann ja ein wenig abwarten.

Ja,kann man.Und ich denke im Nachhinein ,das Du Recht hast,er ist mit fast 4 Jahren doch schon in der Lage ,seine Wutausbrüche zu verstehen und den Dreck selbst wegzuwischen.

Ja,irgendwie gebe ich dir Recht…aber es ist hier ein
Machtkampf der schon ausgeahndet ist,von da her…

Man kann immer noch gegensteuern, bei Erwachsenen ist meist
hoffnungslos, bzw. mit eigenen langjährigen Erfahrungen
verbunden. Einem Erwachsenen kannst Du sagen was Du willst, er
wird sich schwer auf die Schnelle ändern wollen.

Das stimmt natürlich.;o)

Wenn mein Kind aus Wut etwas wirft, dann schalte ich einen
„Gang höher“, daß bedeutet, daß ich dann nicht diskutiere,
sondern erwarte, daß er wischt und dabei bleibe ich stehen.

Gut,dann hast du nötige Stärke dieses durchzusetzen,ob Robert und seine Freundin diese Stärke auch noch besitzen?

LG Biene

3 „Gefällt mir“

Das unterstreich ich und Link
Hallo!

Wir hatten das auch (nicht ganz so extrem).

Und wir haben einen TripleP Kurs gemacht, dort bekommt man erstmal eine Palette von Erziehungswerkzeugen an die Hand und fühlt sich nicht mehr so hilflos. Man erfährt mehr über die Ursachen für solches Verhalten und lernt, sich und seine Reaktionen darauf zu beobachten. Und das alles recht unaufdringlich (fand ich in unserem Kurs), da gibt es keine Vorschriften und kein Sektenähnliches Getue, man bekommt eben Hilfe.

Dabei Man lernt andere Eltern kennen, denen es ähnlich geht.

Am Wichtigsten fand ich dabei, dass wir zu zweit dort waren. Dadurch werden beide Elternteile auf eine Linie gebracht, das erspart schon allein einige Konflikte. Wir erinnern uns noch heute (ist Jahre her) gegenseitig an manche Tipps.

Im Übrigen hat Euer Kind offensichtlich eine Methode gefunden, die in den meisten Fällen für es funktioniert. Euch ist das Schreien und die Wutausbrüche so unangenehm (vor allem in der Öffentlichkeit), dass Ihr einiges tut, um dieses Verhalten nicht bei ihm auszulösen. Nur so ins Blaue hinein geraten.

Hier der versprochene link:
http://www.triplep.de/pages/startseite/willkommen.htm

kernig

1 „Gefällt mir“

Vielleicht hab ich nicht richtig gelesen oder anders verstanden, wer weiß.
Aber soweit ich das mitgekriegt hab, geht es nicht um dein Kind, sondern um Roberts.
Unterstell mir bitte nicht, ich würde das Problem nicht kennen, denn zufällig arbeite ich mit Kindern
und erlebe so manches.
Es geht darum, dass der Junge ständig bockt und seine Wünsche ständig wechseln (Hase haben, Hase
wegschmeißen, Hase kriegen, Hase nicht wollen, Hase doch wollen usw.). Und diesen Wünschen oder
was auch immer das sein mag ständig nachzugehen, verstärkt das Verhalten nur noch.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

2 „Gefällt mir“

Hallo,

ich glaube Euch unbesehen, dass Ihr Hilfe braucht.
Bitte wendet Euch an die Beratungsstelle für Eltern Kinder und Jugendliche in Eurer Stadt, da sitzen Profis die sich mit Erziehungsproblemen bestens auskennen. Doktert in dieser jetzigen Situation nicht mehr allein damit herum, oder sucht in Foren nach Hilfe.
Bei der Beratungsstelle bekommt Ihr fachkundige Hilfestellung. Nicht dass ich die vielen Tipps die hier gegeben wurden nicht gut finden würde, ganz im Gegenteil, aber Euch fehlt hier die notwenige Anleitung und Begleitung.

Gruß
Maja

Hallo,

ich lese aus dem UP eine Verzweiflung raus, die weit größer ist, als das, was du herausliest und ja, die hat mich an unser Kind erinnert. Die weiteren Postings des Fragers bestätigen mich.
Und mit allem gebührenden Respekt mit Kindern zu arbeiten, heißt noch nicht unbedingt, dass du weißt, was es heißt mit so einem extremen Trotzkind jeden Tag über viele Wochen und Monate die gleiche Tortur zu erleben.

Gruß
eklastic