Breichenkampf:-) - Hilfe!

nach den vielen sternchen zu urteilen, scheint das ja tatsächlich auf großes befremden gestoßen zu sein.

charlotte hat aber tatsächlich ein löffelchen, denn es ist kleiner als die löffel für erwachsene.

Ich habe gerade ein Ökotest-Heft vor mir liegen, dort wird auch von Babglässchen gesprochen. Das ist meiner Meinung nach auch ein völlig üblicher und korrekter Begriff.

Ich finde den Alternative „Breimenge“ blöd, Breichenmenge hört sich für besser an (und trifft es eher, bei den winzigen Mengen). Ich habe aber nicht Gemüschen, oder Pastinakchen oder Obstzwischenamhzeitchen geschrieben.:smile:

Bleibt einmal Mündchen (und sicher viermal Mund) und einmal Pickelchen (und es sind keine Riesenpickel, sondeen eben Pickelchen).

Scheinbar hängen sich hier manche an den _chens auf. verstehen tue ich das aber nicht. so exzessiv habe ich sie meiner ansicht nach nicht verwendet.

schwamm drüber. ich merks mir, dass das hier unerwünscht ist. verstehen kann ich es aber nicht.

barbara

hi barbara,

es ging mir in meinem posting nicht darum, dich anzugreifen, sondern lediglich um einen dezent gemeinten hinweis, dass du gefahr laeufst, in deiner fuer dich neuen mutterrolle alte fehler zu begehen.

ich sehe diese verniedlichungen als einstieg in die sog. babysprache, und ich wage kaum, mir vorzustellen, wie du spontan mit deinem kind kommunizierst, wenn du hier im forum bereits erwachsenen mitlesern dieses niveau per geschriebenem bedachten wort unterjubeln willst.

im ueberschwang des muttergluecks geschehen oft seltsame dinge - hoechstintellektuelle rational denkende menschen degradieren sich selbst UND ihre umgebung auf die babyschiene…

das ist gut gemeint, das kommt bei gleichgesinnten an, aber es ist
falsch!

es ist deswegen falsch, weil es u.a. die entwicklung des kindes bremst - hierzu gibt es ausreichend ernstzunehmende untersuchungen - und das hast du sicherlich auch schon gewusst, bevor du mutter wurdest…

gruss
kuddel

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Hi KHS,

ich sehe diese verniedlichungen als einstieg in die sog.
babysprache, und ich wage kaum, mir vorzustellen, wie du
spontan mit deinem kind kommunizierst, wenn du hier im forum
bereits erwachsenen mitlesern dieses niveau per geschriebenem
bedachten wort unterjubeln willst.

Ich habs zwar immer vermieden in typischer Babysprache mit meinem Kind zu sprechen, aber dem -chen Wahn war ich auch mehr oder weniger verfallen, ganz ohne es zu merken…bis mein Sohn als 5 Jähriger meinte:" Mama, warum sagst Du bei mir immer Fingerchen, Däumchen, Füßchen? ich habe doch genauso Finger wie Du…nur eben kleiner" :wink:
Wir sprachen dann darüber warum man bei manchen Dingen -chen benutzt…bei Eichhörn war ich dann aber erstmal überfragt :wink:

LG
Maja

hi kuddel,

ich rede mit meiner tochter ganz normal - ich sage nicht mal „dada“:smile:. davon abgesehen gibt es zum thema kindererziehung so dermaßen viel unterschiedliche studien, ansichten, meinungen und erfahrungen, dass ich es mir nicht anmaßen würde zu sagen, was der beste weg ist. ich denke, die meisten eltern finden ihren eigenen, guten weg, der für sie und ihr kind instinktiv passt (wenn sie genau schauen, wie es ihrem kind dabei geht). und wenn eine mutter gerne „dada“ sagt ist das völlig in ordnung.

(ich habe glaube ich im viel zitierten babyjahrebuch gelesen, dass eine gute mischung aus babysprache-wörtern und elternsprache das beste ist für den spracherwerb des kindes. wobei ich auch hier sage: leben und leben lassen.)

leider ist erziehung zur ersatzreligion für viele geworden, jeder muss vom allein selig machenden weg überzeugt werden. (typische kritische themen sind: impfen, florette, schreien lassen, nachtschlaf, kinderkrippe ja/nein, berufstätigekeit der mutter, familienbett uswusf) - ich hole mir gerne rat, wenn ich denke, dass ich einen brauche,höre mir auch gerne an, wenn erfahrene eltern was zu sagen haben. erlaube mir aber dennoch, meinen weg zu gehen:smile:.

(der in diesem fall ohne „dada“ auskommt")

beste grüße,

barbara

Hi, Maja!

Wir sprachen dann darüber warum man bei manchen Dingen -chen
benutzt…bei Eichhörn war ich dann aber erstmal überfragt :wink:

Eine frühere Kollegin von mir haßte diese Verkleinerungen auch wie die Pest. Beim Frühstück fragte ich sie dann mal, was sie gerade esse? Womöglich ein Bröt?

Grüßle
Regina
die die typisch schwäbische Verkkleinerung auch nicht überall ranhängt; das „Grüßle“ ist halt mein Markenzeichen geworden, damit jeder weiß, daß ich Schwäbin (Schwäble) mit Leib und Seele bin

Hallo, Barbara!

Ja, hier muß man mit Verkleinerungen aufpassen.

Als ich in einem Posting mal „Kindi“ erwähnte, auch unter uns Eltern eine völlig gebräuchliche Kurzform von „Kindergarten“, hab ich ein böses Posting bekommen, was meine Kinder denn später erwarten würde, ein Atombömchen und ähnlich niedliche Dinge.

Grüßle
Regina

Hallo Barbara,

seit 2 Wochen üben Charlotte (und ich) das Essen. *gg*

das ist schön.

Seit letzten Donnerstag wird das aber täglich komplizierter -
und am Ende heult sie dann immer. Obwohl es das gleiche
Breichen ist, verzieht sie schon beim ersten Löffelchen
angewidert das Gesicht und kneift den Mund mittlerweile sehr
geschickt zu, grinst sogar mit geschlossenem Mund, damit ich
nicht bei einem ihrer kleinen Lachanfälle das Löffelchen ins
Mündchen bekomme.

Kann es tatsächlich sein, dass Deine Tochter sehr wohl merkt, dass es nicht das ist, was Du zu essen bekommst? Meine Tochter und mein Neffe (mein Tagessohn) waren beide keine Fans der Gläschen und Breichen-Nahrung, sondern legten Wert darauf, das zu essen was die Mutti/Tante auch aßen. Die Nahrung muss nur ein bisschen zerkleinert werden bzw. beim Zahnen sind ein paar Vollkornkrusten sogar hilfreich, wenn die Kinder sie akzeptieren.

Habt ihr irgendeine Idee, was ich anders machen könnte, damit
sie wieder Spaß am Essen findet?

Lass sie von Deinem Teller probieren, und zwar Dein Essen.

Für Tipps und Erfahrungen sehr dankbar,

Also, außer Bananen und bei Verdauungsproblemen handgeriebenen Apfel hat meine Tochter seit ihrem 10. Lebensmonat nichts babytypisches mehr zu sich genommen, Muttis Milch (bis 15 Monate) mal ausgenommen.

Grüße, Karin

Hi Barbara,

Verstehe nicht, wieso da manche so allergisch drauf reagieren.

nicht allergisch, aber es passt so gar nicht zu
anderen Postings von dir – und vergib mir, aber
irgendwie wenn ich die Tendenz deiner Postings angucke,
was du früher so geschrieben hast und jetzt, da glaube
ich schon, einen Unterschied in der Sprache zu entdecken.
Beweisen kann ich das jetzt nicht, weil ich ja nicht
nach deinen Artikeln suchen kann. Will ich auch gar nicht.
Es ist halt nur was, was ich glaube, dass es mir aufgefallen
ist.

Gruß
Elke

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Babyjahre - Babysprache…
Hallo Barbara,

mal eine kurze Anmerkung zu der Empfehlung bezüglich der Babysprache in „Babyjahre“. Dort heißt es, dass die sog. Ammensprache (höhere Stimme, langsamer reden, einfacherer Satzbau, viele Wiederholungen) durchaus okay und sinnvoll ist, eine Babysprache selbst zu sprechen (Wauwau, Dada, Brummbrumm *grusel*) jedoch kontraproduktiv ist. Besser ist es, dem Kind beispielsweise auf sein „wauwau“ zu antworten „ja, das ist ein Hund“.
Dieses Konzept hat sich bei uns bewährt.
Was den Brei angeht (Breichenmenge hört sich für mich übrigens schlimm an, aber wenn es dir gefällt, dann ist das mir recht egal), so gibt es Kinder, die mit der Standardvorgehensweise nicht klarkommen. Es gibt 3 Möglichkeiten:

  1. Das Baby fühlt sich noch nicht bereit für Brei. Dann heißt es, ganz einfach mal 1-2 Wochen weiter nur Milch gegen und dann noch mal starten.
  2. Das Baby steht nicht auf Glaskost, sondern mag lieber selbstgekochte Sachen.
  3. Das Baby will mehr Abwechslung. Ja, das gibt es. Meine 2 Mädels haben offenbar nie gelesen, dass Babys keine Abwechslung brauchen. Maximal 2 Tage nacheinander der gleiche Brei, dann musste was neues her.
    Was nun am wahrscheinlichsten ist, musst du selbst testen. Ich würde, schon um den Druck zu nehmen, erst mal wenigstens 1 Woche nur Milch geben und dann vielleicht mal selbst was kochen.
    Kleiner Trick: Gib ihr selbst einen Löffel in die Hand (oder ein Löffelchen *g*), dann hat sie was zu tun.
    Fütterst du sie eigentlich einzeln oder esst ihr zusammen? Ihr Brei auf einem Teller serviert, der so aussieht wie deiner, steigert oft enorm den Appetit. Meine Kinder wollten sehr schnell das essen, was wir auch aßen. Manchmal ging das, manchmal musste ich tricksen.
    So, nun wollen die „Damen“ ihr Essen haben.

Viele Grüße, Heike

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Hi Regina,

Als ich in einem Posting mal „Kindi“ erwähnte, auch unter uns
Eltern eine völlig gebräuchliche Kurzform von „Kindergarten“,

Mag ja sein, dass ihr das im Schwäbischen so sagt.
Mag auch sein, dass Eltern, die Kinder im Kindergartenalter
haben, das heutzutage so sagen.
Obs also regional oder temporal bestimmt ist, weiß
ich nicht.
Aber für alle Nicht-Schwaben (und soweit weg bin ich nicht)
und alle Nicht-Kindergarteneltern bzw. Nichtmehr-Kindergarteneltern
klingt es einfach zum *Schütteln*.

Gruß
Elke

PS: Bei den „Grüßlis“ geht’s mir übrigens nicht anders,
aber das mag eine persönliche Idiosynkratie sein.

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Hi Karin,

Lass sie von Deinem Teller probieren, und zwar Dein Essen.

So ähnlich wie bei dir, war das bei uns auch.
Der erste Sohn bekam extra gekocht (Fertignahrung in Gläsern
waren in Südafrika 1. unerschwinglich für den täglichen Bedarf
und 2. überhaupt nicht abwechslungsreich), er brauchte, da
er ein extremes Frühchen war, sowieso immer was „Besonderes“.
Der zweite bekam dann sehr bald mehr oder weniger die
gleiche Nahrung wie der 15 Monate ältere Bruder.
Er war gerade mal 10 Monate als er unheimlich Terror beim
Essen machte - er wollte von unserem Teller. Es gab Chili
con Carne. Irgendwann hatte ich die Nase voll und ich
hielt ihm eine Gabel hin (wir essen nicht extrem scharf,
aber immerhin). Ich dachte, er wird es ausspucken und
verstehen, dass das nichts für ihn ist.
Pustekuchen. Es schmeckte ihm!
Das war der letzte Tag, dass ich für unsere beiden Jungs
separat gekocht habe.

Gruß
Elke

PS: vielleicht will Barbaras Tochter wirklich einfach
was anderes oder mehr Abwechslung. Ich habe das schon mal
beschrieben: die erste Festnahrung, die unsere Söhne bekamen,
waren 1/2 zermatschte Avocado, 1/2 zermatschte Banane; durchaus
bekannte Kindernahrung in Südafrika. Sie konnten nie genug kriegen.

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Hallo Heike,

selbst gekocht habe ich ja schon. Also die Pastinaken für Charlotte:smile:! Das kann’s nicht sein.

zur Babysprache in „Babyjahre“ - das lese ich nicht so strikt heraus wie du. Im Gegenteil, Largo verwendet sogar selbst an einigen Stellen im Text die Babysprache (Gugu-Dada-Spiele, „Wägelchen“, Mäntelchen" anziehen beim Spaziergehen.) Ich finde die Stelle gerade nicht (ich weiß, dass er dass er dazu durchaus was kritisches zu sagt, aber „kontraproduktiv“ steht das sicher ja nicht). Vielmehr sagt er, dass in den ersten zwei Lebensjahren Kind und Eltern fast ausschließlich mit der Körpersprache kommunizieren.

Außerdem: „Form und Inhalt ihrer Sprache sollten die Eltern nicht dem sprachlichen Ausdruck des Kindes, sondern seinem Entwicklungsstand und seinem Sprachverständnis anpassen. Sie sind dann am verständlichsten, wenn sie sich konkret, das heißt handlungs- und sachbezogen ausdrücken.“ (S. 319 f.)

Es gibt also nicht eine Wahrheit.

Dieses Konzept hat sich bei uns bewährt.

*seufz* das höre ich - wie gesagt - als Standardantwort von allen Eltern zu allen Themen. Da ist ja ok für dich, aber deshalb kann es ja sein, dass andere Eltern andere Erfahrungen machen, die auch gut sind, oder?

Kleiner Trick: Gib ihr selbst einen Löffel in die Hand (oder
ein Löffelchen *g*), dann hat sie was zu tun.

hatte ich als allererstes versucht:smile:.

Fütterst du sie eigentlich einzeln oder esst ihr zusammen? Ihr
Brei auf einem Teller serviert, der so aussieht wie deiner,
steigert oft enorm den Appetit. Meine Kinder wollten sehr
schnell das essen, was wir auch aßen. Manchmal ging das,
manchmal musste ich tricksen.

Ja, das probier ich noch aus (das mit dem „Erwachsenenteller“)

grüßlis,

barbara

p.s. grüßlis sag ich schon ewig und bleib auch in diesem brett dabei:smile:!

Hallo Karin,

Kann es tatsächlich sein, dass Deine Tochter sehr wohl merkt,
dass es nicht das ist, was Du zu essen bekommst?

Hm, ja, wahrscheinlich schon.

Meine Tochter

und mein Neffe (mein Tagessohn) waren beide keine Fans der
Gläschen und Breichen-Nahrung, sondern legten Wert darauf, das
zu essen was die Mutti/Tante auch aßen. Die Nahrung muss nur
ein bisschen zerkleinert werden bzw. beim Zahnen sind ein paar
Vollkornkrusten sogar hilfreich, wenn die Kinder sie
akzeptieren.

Wenn ich sie von meinem Teller essen lasse, besser gesagt von meinem „Erwachsenen-Essen“, ist das aber sicher viel zu stark gewürzt. (Zumindest bei meiner Art zu kochen.) Außerdem gibt es ja Gerichte, die nicht glutenfrei und ähnliches sind - da müsste ich ja immer schauen, ob das ok ist. Und selbst auf Baby-Diät gehen ist auch nicht so toll.

Lass sie von Deinem Teller probieren, und zwar Dein Essen.

Echt? Mit 6 Monaten?

Also, außer Bananen und bei Verdauungsproblemen handgeriebenen
Apfel hat meine Tochter seit ihrem 10. Lebensmonat nichts
babytypisches mehr zu sich genommen, Muttis Milch (bis 15
Monate) mal ausgenommen.

Du sagst, du hast damit mit 10 Monaten angefangen, jetzt ist sie ja erst 6 Monate. Aber die Aussicht noch 4 Monate voll zu stillen, bis Charlotte auch unsere Kost verträgt, ist nicht so wirklich prickelnd für mich:frowning:. Ich stille zwar seit Beginn unkompliziert und stressfrei, aber ich möchte allmählich mehr Freiraum für mich. Noch 4 Monate warten, da fang ich an kribbelig zu werden:smile:).

grüßlis,

barbara

selber blöd.

irgendwie wenn ich die Tendenz deiner Postings angucke,
was du früher so geschrieben hast und jetzt, da glaube
ich schon, einen Unterschied in der Sprache zu entdecken.

Sag das bloß nicht weiter! Es gibt tatsächlich Studien, die behaupten, dass Mamis in den ersten zwei Jahren nach der Geburt ihrer Zwergerl in der sprachlichen Intelligenz extrem abbauen. Das gibt sich dann aber wieder, sagen die Studienchen. Wenn du also Anzeichen für Verblödung an mir bemerkt haben solltest, behalte es bitte diskret für dich und trampel nicht noch auf einer offenen Wunde rum. Wer gilt schon gerne als Blödi? (wo die Geburtenraten unter Akademikerinchen sowieso so niedrig sind).

tummlige grüßlis vom texterinchen,

barbara

P.S. :wink:
:wink:

Hallo Barbara,

wir fingen auch ungefähr mit 6 Monaten an, andere Dinge zu probieren. Anfangs natürlich die Babygläschen (Karotte zuallererst) und dann Woche für Woche immer mal wieder etwas neues dazu, logischerweise haben wir auch auch diverse Fertigbreie versucht. Aber mein Sohn wollte von Anfang an keinen Brei. Ganz selten hat er mal diesen Abendbrei aus dem Glas gefuttert, aber selbst diese Mahlzeiten kann ich an zwei Händen abzählen.

Auch zerdrückte Banane war ihm seit je her ein Greuel und noch heute meidet er diese Frucht.
Und er hatte weiterhin niemals Appetit auf Brei egal welche Geschmacksrichtung, egal welcher Hersteller.

Wenn Dein Kind keinen Brei will, dann versuche etwas anderes was für sein Alter geeignet ist…wenn gar nichts dabei ist was schmeckt, dann wirst Du wohl noch eine Weile weiterstillen müssen.

Wie wärs mit Kochbüchern oder Rezepten für die erste Beikost?
http://www.babywelt.de/beratung/146.html
ISBN: 3466344514 Buch anschauen
http://www.chefkoch.de/kochbuch/43/Babynahrung-rezep…

Grüße
Maja

Hallo Barbara,

dem Entwicklungsstand passe ich mich an, indem ich eben kaum/keine Fremdwörter und komplizierten Satzkonstruktionen verwende, sondern in einfachen und klaren Sätzen rede. Nur, warum sollen Ticktack (Uhr) und Hasi (statt Hase) einfacher sein? (Nur mal als Beispiel, die Liste ist nahezu endlos lang.) Warum soll ein Kind erst Babygebabbel lernen, um dann später umlernen zu müssen? Ehrlich: Wer meint, sein Kind dann eben in der Schule in „Deutsch als Fremdsprache“ anmelden zu müssen, dem sei das unbenommen. Ich wollte nur mal ein paar kritische Denkanstöße geben.
Klar haben die meisten Leute reden gelernt, auch die mit exzessiver Babysprache seitens der Eltern. Nur: Komischerweise haben die meisten, die ich diesbezüglich kenne, eine grauenhafte Rechtschreibung etc. Einen ursächlichen Zusammenhang wage ich nicht herzustellen, halte ihn aber für möglich. Nein, ich habe keine Studie zur Hand. Mir fiel es nur auf.
Wenn du also mit deinem Kind in der Babysprache sprechen möchtest, dann tu es doch, bitte. Von mir aus auch mit deinem Mann und dem Briefträger, ist doch nicht verboten. Wir leben in einem freien Land.
Eins ist nur klar: Du kannst gerne den Nutzen des „richtig“ sprechens mit einem Baby bestreiten, schaden wird es aber zumindest nicht (oder ich habe zweimal richtig Glück gehabt).
Auf alle Fälle wünsche ich euch guten Appetit beim Brei(chen)essen.

Viele Grüße, Heike

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HAllo Heike,

also, *ich* rede mit meinem Baby nicht in diser Babysprache. Es nervt, dass mir das die ganze Zeit unterstellt wird, obwohl ich das hier bereits klar gestellt habe. Und mich nervt eben allgemein, dass sehr viele Eltern ihren Weg als den einzig wahren ansehen. Wie gesagt, mein Motto ist da leben und leben lassen.

mehr wollte ich mit meiner antwort an dich nicht sagen. viele wege führen nach rom.

grüße,

barbara

Babysprache ist nicht falsch!
Hi Kuddel,

es ist eine leider immer noch aus den 68ern hängen gebliebene Fehlinformation, Babysprache sei falsch und man solle und mpsse mit Babys aus intellektuell hochwertigem Niveau kommunizieren.

Heike hat unten schon die beste Quelle zitiert: R. Largos „Babyjahre“.

Menschen, die mit Babys sprechen, heben automatisch ihre Stimme, reden „zwitschernder“ und verfallen so automatisch in genau die Tonhöhe, die ein Säugling am besten hören kann. Wenn ein Baby die ersten Plappereien von sich gibt, sind die Großen automatisch davon begeistert und verfallen darein, dem Kinde nachzusprechen: Babysprache. Oder anders: Spiegelung. Und siehe da: Diese „dumme“ Angeohnheit zeigt dem Kind, daß man es versteht und ermuntert es zu Kommunikation.

Ich kenne keine Mutter, die „Heita-teita-guggu-da“ mit ihrem Kind spricht. Aber viele, die zärtlichen Unsinn plappern, wenn sie mit ihrem Baby reden. Gott sei Dank. Das ist für das Kind und seine Entwicklung nämlich richtig und gut.

Es hat lange gedauert, aber mittlerweile kann die Wissenschaft nachweisen, daß das, was Mütter seit ehedem automatisch tun, auch richtig ist. Was für ein Glück.

Liebe Grüße,
Nike

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was WIRKLICH anderes
Zu diesem Thema fällt mir was WIRKLICH anderes ein. *fg*

wer sagt denn, dass ich mit charlotte so rede?? *wunder*
klar, ey alde, mach kein stress, sonst setzt was, ist besser,
gell?

Nettes Beisammensein mit Freunden. Ein Freund hält seine kleine Tochter (paar Monate alt) auf dem Arm und gibt ihr das Fläschchen. Sie nuckelt vergnügt.
Er: „Jaaa, so ist das schön, immer fein trinken, prima, schluck, Du Luder!“

Wir lagen vor Lachen am Boden. :smiley:

Liebe Grüße,
Nike