Brett Geschichte=>Thema Hitler

Ich werd mir ein Jahr Zeit nehmen Deine Links studieren, und
dann die Frage vermeintlich erneut stellen, oder gibts hier
doch noch irgendeine Antwort!
Da ja die Kernfrage auf Hitler zielt:

er ist mit etlichen Juden in seiner Nachbarschaft groß
geworden!
Welchen Einfluß hatte dieser Kontakt auf sein späteres Leben,
und welchen Anteil hatten die später Verschmähten an der
diesbezüglichen Charakterausprägung Hitlers?
Mied er sie, weil er sie zu kennen glaubte?

Moin, moin Torsten,

den ganzen Baum hab ich nicht gelesen, aber beim Überfliegen mancher Beiträge fiel mir Deine Kernfrage ins Auge:

Lies dazu einfach mal das Buch

„Hitlers Wien“ von Brigitte Hamann, erschienen im Piper-Verlag.

B. Hamann ist österreichische Historuikerin und hat sich um die Erforschung der Frühzeit Hitlers ausßerordentlich verdient gamcht.

Ich fürchte, daß man um die Lektüre mancher Bücher einfach nicht herumkommt, wenn man sich ein fundiertes Bild von einer Sache oder einem Zusammenhang verschaffen will.

Und was heißt übrigens, Du werdest diese Frage „vermeintlich“ von neuem stellen? Das Wort „vermeintlich“ enthält immer eine Wertung vorhandener Meinungen (daher kommt es ja auch), kann sich also i.A. nicht auf die Zukunft beziehen.

Gruß - Rolf

Die andere Seite
Hallo Torsten,

wenn Du den Verdacht hast, daß das ganze noch eine andere Hälfte hat, die aber zu zeigen verpönt ist, dann brauchst Du zeitgenössische Quellen, die nicht pädagogisch sinnvoll ausgewählt und aufbereitet sind.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Im Mittelalter war es den Juden verboten, einen „ehrenwerten“
Beruf zu ergreifen. Zünfte usw. waren ihnen verschlossen.

Warum?

weil zünfte christliche organisationen waren.

auch Juden ist das Zinsnehmen verboten gewesen

das ist es immer noch.

allerdings nur
von Mitgliedern ihres Glaubens (!) ! (Rate mal warum!)

ich rate dreimal:
Ex22,24;Lev25,35‑37;Dtn23,20‑2

gruß
datafox

Fazit: Sie waren also unfreiwillige Zeugen der Wahrheit des
Evangeliums, wenn sie diese Wahrheit auch nicht anerkannten -
was ihnen natürlich vorgeworfen wurde.

nein andersrum.

juden waren (oft sind) aus der sicht des christentums unfreiwillige zeugen der möglichen falschheit des evangeliums. sprich es dürfte ja eigentlich keine juden mehr geben, da ja jesus von allen menschen automatisch als messias anerkannt werden müßte, da ein messias das so an sich hat. aber es gibt es sie doch!

gruß
datafox

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Hallo Torsten…(Geduld, wird etwas länger)
…ich versuch mich jetzt noch mal an einer Erklärung, warum die Juden so viele Verfolgungen erleiden mussten.

mittlerweile sind wir
schon soweit daß Kammerknecht auch noch eine bessere Stellung
als die Mitgliedschaft in Zünften war.

Wer sagt denn sowas? Du darfst nicht immer nur in schwarzweiss denken und schon gar nicht heutige Denkmuster auf früher übertragen, und für´s Mittelalter brauchst du eine ganz andere Denke.
Beispiel Kammerknecht - läst sich auch umlegen auf Königsbauern, reichsfreie Städte etc. Einerseits war es gut, dem König/Kaiser direkt unterstellt zu sein. Der lokale Fürst konnte einem nicht so einfach an die Wäsche, weil, man hatte ja Rechtsansprüche. Andererseits waren die Könige/Kaiser damals meist weit weg, der Fürst aber sehr nah, und bis der König/Kaiser irgendwas in Gang setzte, um die Rechte seiner Kammerjuden zu verteidigen (wenn er es denn überhaupt wollte), war´s schon längst vorbei.
Und, größter Nachteil, die Kaiser waren oft finanzklamm, was speziell für die Juden Nachteile hatte (siehe Karl IV, der „seine“ Juden in Verdrehung von deren Rechtsanspruch auf Schutz eindfach versetzte - das war z.B. das Ende der Nürnberger Juden).

Und die Zünfte - das war wieder was ganz anderes: Ich versuch´s noch einmal, Dir zu erklären: Das waren abgeschottete Vereinigungen von Handwerksmeistern, die auf diese Weise den heimischen Markt unter sich aufteilen wollten. JEDER, der sich da reindrängen wollte, bekam´s mit dem Kartell der Zünfte zu tun, nicht nur die Juden. Deswegen waren Witwen von Meistern meist nicht lange unbemannt - wer sie heiratete, bekam den Betrieb und die Mitgliedschaft in der Zunft gleich mit…

Vielleicht waren „Zünfte“ dann noch Veranstaltungen unter
ihrer Würde?

Ein geschleckter Schnösel darf auch nicht in jeder
Strassen-Gang mitmachen!

ähm…kein kommentar…

(Die armen armen Juden die keiner Zunft angehörten, jetzt auf
einmal sogar besonderen Schutz des Königs genossen, konnten ja
nichts anderes als Geld verleihen, dessen Herkunft mir bis
jetzt keiner beantworten kann (oder will), das sind doch keine
Erklärungen, das ist Wischi Waschi im Kreisherumgerede,

Nein, das sind historische Fakten, die du nur leider nicht zur Kenntnis nehmen willst. Wie dir hier schon mehrmals klarzumachen versucht wurde.

Wir versuchen dir hier aufzudröseln, dass es nicht so simpel ist, gesellschaftliche Fragen zu klären, die aus dem Mittelalter in die Neuzeit herübergewirkt haben, weil das Mittelalter nicht nur eine andere Zeit als die Neuzeit war, sondern eine komplett andere Welt, mit vollkommen anderen Zusammenhängen.

Es gibt andere Gründe, die hier noch nicht angesprochen
wurden, ich kann sie nicht benennen aber ich fühle, daß sie da
sind und die gehören auf den Tisch!

Weisst du, Gefühle und Geschichte…

Was hinterher (heute) passiert ist stets nur Herumdokterei um
Sympthome aber Ursachenbeseitigung der Ablehnung?
Fehlanzeige.
Ich suche die Kernursache, die es zu identifizieren gilt und
hernach eine Schlichtung ermöglicht!

Die Kernursache ist, ganz ohne Simplifizierung, unter dem Stichwort „Xenophobie“ überall nachzulesen. A propos: Lies mal das heutige Feuilleton in der SZ: Da ist unter der Überschrift „Globalisierung des Hasses“ das Thema sehr gut abgehandelt, zwar für die Moslems, aber auch für die Juden anwendbar. Nach dieser Lektüre ist vielleicht auch die Frage nach der Schlichtung des Problems beantwortet.

Und die Jesusmördergeschichte, mag ich jetzt nicht mehr hören,
so ein bescheidenen Argument schreit ja zum Himmel!

DAS war für die mittelalterlichen Menschen aber REALITÄT!!! Und aus der Zeit stammt schließlich die ganze Judenhassundausrottungsgeschichte, nur wurde sie in der Neuzeit auf ein neues Fundament gestellt: Statt Religion bemühte man nun ein „wissenschaftlich“ erarbeites Konstrukt rund um Rasse, Blut und Vererbung! Die Ingredienz „Neid“ blieb allerdings gleich…

ja dann raus damit, waren sie im Schutz des Kaisers jetzt
besser oder schlechter als die Masse der Bauern/Handwerker
gestellt?

Und woraus resultierte die europaweite einheitliche Ablehnung?
Und waren die Juden, die aus Ägypten vertrieben wurden nicht
ganz andere als die später Leidtragenden?
Mitleidtränendrüsenauslösende Trittbrettfahrer? Kann doch
alles sein!
Not macht erfinderisch!
Und da muß ich nochmal zu den Zigeunern hinschwenken!

Weißt du, du verwurschtelst Zeiten, Themen und Thesen, dass es grad eine Freud ist, und verlangst einfache Antworten auf das Ganze. Das macht´s kompliziert, dir zu antworten. Eigentlich bist du hier der große Übersimplifizierer, der sich dann beschwert, dass die Antworten auf deine Fragen nicht so ausfallen, wie du sie gern hättest.
Also nochmal: Nachlesen unter den Stichworten „Xenophobie“, „Mittelalter“, vielleicht ergänzend im „Lexikon des Mittelalters“ den Artikel „Juden“ und dazu noch was über die Rassentheorien des 19.Jhs., dann wird dir vielleicht einiges klarer.

Und nachdem ich jetz selber ein halbes Buch geschrieben habe, hör ich jetzt auf. Versprochen!

VG
christian

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Es ändert nichts an der Aussage, welche die Langsamkeit der
Nachrichten und den damit Zusammenhängenden Widerspruch der
schnellen Einigung betraf.

es gab hier keine „Einigung“ - und wir reden hier von „Jahren“ - nicht Tagen oder Wochen, in denen ähnliche Entwicklungen zu verzeichnen sind. Ausnahmen: Kreuzzüge und Pest.

b.

ich schließe mich deiner BItte an.

Ja, ich bitte sehr darum, dass sich Torsten der Quellen annimmt. Für das Mittelalter habe ich nämlich wirklich Quellenstudium betrieben und behaupte, alle relevanten Quellen gelesen und verstanden zu haben. (dazu muss man natürlich teilweise Mittellatein können, was ich zu Studienzeiten noch gut lesen konnte, heute ehrlich gesagt nicht mehr.)

Bitte: Gerne Quellen lesen und bitte auch die Grundbegriffe von Geschichte ganz allgemein man wenigstens ansatzweise lesen. Daran hapert es nämlich ganz erheblich. *seufz* DAs würde schon viel helfen.

b.

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in anbetracht dessen, dass du sogar zugibst, meine antwort nicht richtig gelesen zu haben, sehe ich nicht ein, mir nochmal die mühe zu machen, alles zu erklären, was du nicht verstehst. *seufz*

der grund, warum die antworten nicht einfach werden, ist, dass deine frage schon falsches voraussetzt, was erstmal richtig gestellt werden musste. leider verstehst du das offensichtlich nicht. auch gut.

siehst Du also waren sie jetzt womöglich auch noch
privilegiert?

„Privileg“ ist ein mittelalterliches „Rechtsinstitut“, insofern ist die Kammerknechtschaft per se tatsächlich ein „Privileg“, aber nicht in dem Sinne, wie du „Privileg“ heute verstehst.

Vielleicht waren „Zünfte“ dann noch Veranstaltungen unter
ihrer Würde?

Nein, es war ihnen seitens der Zünfte verboten, dort einzutreten.

Ein geschleckter Schnösel darf auch nicht in jeder
Strassen-Gang mitmachen!

Das sagt nun alles über dein Niveau aus, Geschichte zu erkunden:smile:! Danke für die Entlarvung der eigenen Gesinnung.

b.

find ich gar nicht zynisch. wie gesagt, ich redete von der theologie der mittelalterlichen kirche: fest zu halten bleibt, dass die christliche theologie des mittelalters ein ambivalentes verhältnis zu den juden hatte.
ob da „psychologisch“ andere gründe auch noch zu finden sind, will ich gar nicht bestreiten - im gegenteil, interessant ist ja, dass die juden so richtig in den mittelpunkt der kirchlichen propaganda kamen als innerkirchlich die alten dogmen hinterfragt wurden.

grüßli,

barbara

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JETZT sind wir dran, am Kernthema

auch Juden ist das Zinsnehmen verboten gewesen

das ist es immer noch.

allerdings nur
von Mitgliedern ihres Glaubens (!) ! (Rate mal warum!)

ich rate dreimal:
Ex22,24;Lev25,35‑37;Dtn23,20‑2

würden also die Finanz-Juden rückwirkend auch die Angehörigen fremder Religionen als geldtechnisch „gleichberechtigt“ ansehen, gäbe es
a) das Zinsverbot religionsübergreifend! und damit absehbar in kürze unumkehrbar weltweit!
b) könnten die Juden den schwarzen Peter den bis dahin weiterhin zinsnehmenden Christen und religionsunabhängigen Überbleibseln zuschieben, und wären darselbst völlig aus der Schußlinie!
c) hätten endlich alle Erdbewohner Grund zur Freude, daß endlich Gleiche unter Gleichen mit allen daraus folgenden Konsequenzen leben!
(Die heute weltweit zu verzeichnenden Kriege oder kriegerischen Auseinandersetzungen (erkennbar ausschließlich) zwischen „Arm und Reich“ finden unter „Gleichen“ definitiv nicht mehr statt!)

Denn die Tatsache, daß Juden (einst bis heute) nur von „Nichtjuden“ Zins verlangen, ist eine von den Juden ausgehende Diskriminierung „Andersartiger“, oder die Nichtanerkennung eines beliebigen Menschen, nur aufgrund ihrer „nichtjüdischen“ Einstufung!

Da fällt mir noch ein, für den Fall, daß diese „Unterscheidung“ auf deutschem Boden stattfindet (stattfand) verstößt sie gegen das Grundgesetz Artikel 3 Abs. 3

„…Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat
und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt
werden…“

gruß
datafox

dto Torsten

hast Du eine Glaskugel?

Ein geschleckter Schnösel darf auch nicht in jeder
Strassen-Gang mitmachen!

Das sagt nun alles über dein Niveau aus, Geschichte zu
erkunden:smile:! Danke für die Entlarvung der eigenen Gesinnung.

b.

Es ist zugegeben nicht immer einfach mich von Fall zu Fall einer Charaktergruppe zuzuordnen, (wenn man sowas überhaupt braucht) aber wenn ich hier zwei nicht miteinander sympathisierende Vertreter aufzähle weißt Du daß ich zu einer gehöre?

Vielleicht ist ja auch die Batterie Deiner Glaskugel leer!
Gruß Torsten

(PS: Deine Links werd ich mir schon noch vornehmen, versprochen, mein Zeitmanagement drückt bloß noch etwas dagegen ( :wink: )!
Lesen, gegenteilige Meinung analysieren, alles parallel durch den Lügendetektor laufen lassen, der wahrscheinlichkeit nach wahrhaftige Ergebnisse zusammenzufassen und posten, das braucht halt eine Weile!

hört sich sachlich gut an
Hallo Wolfgang,

es ist ja JEDEM Gericht zueigen, zuerst Kläger und Beklagten anzuhören bevor ein Urteil gefällt werden muß!

Dabei spielt es überhauptkeine Rolle welcher Natur Kläger (z.B. Mafia) oder Beklagter (soziale Herkunft) sind, sie sollten in jedem Fall vorurteilsfrei gehört werden (können)!

Daher klingt Dein Vorschlag logisch und macht neugierig!
Mehr Details?

Was ich hier bei diesem „Frage und Antwortspiel“ noch vermisse, ist der Einwand, den es ja geben muß, denn er wird ja sekündlich unterstellt, etwa in der Form:

„… ja, es war völlig richtig, daß man den Juden den Zutritt zu den Zünften verwehrte, weil…“

Das Mittelalter muß der offiziellen Überlieferung folgend, ausschliesslich aus derartigen „Denkern“ bestanden sein, und das Nachvollziehen ihres Denkenansatzes ist heute nicht mehr möglich?

Die Unterschiede zwischen Menschen des Mittelalters und heute auf ihren gesamten Denkprozess zu legen finde ich anmassend. Das Gehirn war vor 500 Jahren biologisch genausowei entwickelt wie heute. Der gesunde Menschenverstand dementsprechend.
Die Begründung, daß eine Begebenheit die einem Märchen gleichend 1500 Jahre zurückliegend den Ausschluß einer Bevölkerungsgruppe aus dem gesellschaftlichen Leben nach sich zieht ist mir zu kleinkrämerisch und haarspalterisch.
Ich könnte es mir im äussersten Fall derart vorstellen, daß diese in der Art abgegeben wurden: „… und ausserdem sind sie Schuld, daß Jesus ermordet wurde…“, grad so als ob er dann heute noch leben würde! Also als i- Tüpfelchen. Aber das allein begründet nie und nimmer den Ausschluß, die Entziehung einer Lebensgrundlage!
Für wie naiv (um keine schlimmere Bezeichnung hineinzuschreiben) haltet ihr denn Eure Vorfahren! Also wirklich!

Ich bitte in diesem Zusammenhang um Entschuldigung, aber „Antworten“ erhielt ich (allgemein) in meinem Leben bereits recht viele und zuweilen in Regelmäßigkeit Vorgefertigte! Aber besonders wenn es um ein sich „festlaufende Probleme“ handelte (vgl. Palästinenser) waren Antworten aus der eingestaubten „Schublade“ seltenst die Zielführendsten.

Und besonders in einem seit etlichen Jahrzehnten und Generationen nahezu unverändert dahinschwelenden Konflikt mit Antworten aus der „Schublade“ Lösungen herbeiführen zu wollen, belegt mir im Wesentlichen eines:

sie taugen dafür offensichtlich nicht!

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

dto Torsten

Vielleicht ist ja auch die Batterie Deiner Glaskugel leer!

nö, diese Feststellung schaffe ich diesmal sogar ohne Brille - und die Glaskugel muss ich nichtmal anwerfen, eher einen Babelfisch - für die ein oder andere Satzkonstruktion.

b.

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Buch über Wien
Hallo Rolf,

Moin, moin Torsten,

den ganzen Baum hab ich nicht gelesen, aber beim Überfliegen
mancher Beiträge fiel mir Deine Kernfrage ins Auge:

Lies dazu einfach mal das Buch

„Hitlers Wien“ von Brigitte Hamann, erschienen im
Piper-Verlag.

B. Hamann ist österreichische Historuikerin und hat sich um
die Erforschung der Frühzeit Hitlers ausßerordentlich verdient
gamcht.

Ich fürchte, daß man um die Lektüre mancher Bücher einfach
nicht herumkommt, wenn man sich ein fundiertes Bild von einer
Sache oder einem Zusammenhang verschaffen will.

danke für die Info, ich werd es mir vornehmen, also wirklich danke für den Tip!

Und was heißt übrigens, Du werdest diese Frage „vermeintlich“
von neuem stellen? Das Wort „vermeintlich“ enthält immer eine
Wertung vorhandener Meinungen (daher kommt es ja auch), kann
sich also i.A. nicht auf die Zukunft beziehen.

nun Rolf, ein wenig Erfahrung, über Antworten auf Fragen dieses Thema betreffend, was meinst Du wie lange man sich darum herumwindet, bis mal die Korrelation Zins Juden eingeräumt bzw zugegeben wird.

Ich fürchte, daß u.A. auch hier der Hund begraben liegt, und möchte dem nächsten (religionsübergreifenden) Verbrechen gegen die Menschlichkeit gedanklich vorbeugen.

Und selbst nach dem Studium der angegebenen Quellen durch mich, ist ja noch nicht alles gut, oder?

Ganz im Gegenteil!
Oder verträgt man sich heute und in naher Zukunft etwa?

Gruß - Rolf

dto Torsten

würden also die Finanz-Juden …

blabla blubber gelöscht.

du hältst das forum für dümmer als ich das tue. der geneigte leser dürfte spätestens hier deine absichten erkennen.

das ist keinen kommentars würdig!

datafox

3 „Gefällt mir“

in der Tat

das ist keinen kommentars würdig!

datafox

dto



ach, vielleicht doch noch einen Satz, es sollte mich wohl ehren, mit einem anerkannten Meister der Rethorik und Menschenmanipulation auf eine Stufe gestellt zu werden, tut es aber nicht, weil ich weder Achtung vor jemand habe, der Tausende in Unheil schickte, noch in irgendeiner Weise möchte, mit sojemandem weder weltanschaulich noch sonstwie verglichen zu werden!

Statt dessen bediene ich mich verbal nochmal bei Möllemann:

„Manche hier im Forum haben anscheinend die Hosen derart voll, daß sie überall nur noch „braunes“ sehen!“

Es ist in jedem Fall niemandem entgangen, aus welcher „Ecke“ diese Unterstellung kommt!
Ich habe eine winzige eltiäre Gruppe Deiner verblichenen Glaubensgenossen angesprochen, und Du springst auf, wie vom wilden Mann gebissen! Lächerlich!

Antisemitismus beschränkt sich nicht auf Rechts
und ist auch nicht exklusiv den „Braunen“ vorbehalten
Nur zur Info

-mkl-

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zinsverbot im jüd. recht - link für alle andern

und Du springst auf, wie vom
wilden Mann gebissen! Lächerlich!

klar am ende ist es ja nur paranoia. leider kenne ich ein paar, für die diese paranoia fast im ofen endete. leider, mein lieber, verstehe ich da keinen spaß mehr!

soviel zu dir, torsten.

für alle anderen im forum, die sich sachlich über das zinsverbot nach jüdischem recht informieren wollen, hier eine quelle:

http://www.juedisches-recht.de/MC-Lexikon-Ergaenzung…

dazu ist noch anzumerken, daß wie im link erwähnt, sich dieses verbot auf ein antikes staatswesen, in dem juden die mehrheit bildeten, bezieht (es wurde 1:1 von den christen übernommen!). heute nach 2000 jahren gibt es wieder so ein staatswesen, und jene juden, die sich an religiöses recht halten, beziehen keine kredite von anderen juden sondern von arabern. viele israelische banken haben daher arabische mitbesitzer, so zb. die als koscher geltende misrachi-gruppe. anstatt vom mittelalterlichen jüdischen zinswucher zu schwadronieren, könnte torsten sich mal auf den modernen arabischen zinswucher konzentrieren… mann, da merkt man erst was das für schwachsinnige gedanken sind.

gruß
datafox

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Hallo Datafox und alle anderen,

blabla blubber gelöscht.

ich staune sowieso, wieviel Antwort Torsten noch bekommt, es ist nicht der einzige Thread dieser Art von ihm und wenn er einmal einen ganz neuen Nutzer von w-w-w findet, ist er sich nicht zu schade die haesslichsten Luegenseiten zu linken oder Hassprediger zu zitieren.

*plonk* an Torsten,

viele gruesse, peter

Exodus?

Antisemitismus beschränkt sich nicht auf Rechts
und ist auch nicht exklusiv den „Braunen“ vorbehalten
Nur zur Info

-mkl-

Tja Mike, was soll ich dazu sagen, irgendwie lag mir die Frage zur „Exodus“ ohnehin die ganze Zeit schon auf den Lippen, d.h. sie wäre eigentlich etwas später gekommen, aber deinem Hinweis folgend schon jetzt, bedeutet das, daß das Flüchtlichsschiff voller Juden nicht von ALLEN Häfen die es anlaufen wollte abgewiesen worden ist, weil diese in nationalsozialistischer Hand (1947… wie auch, zwei Jahre nach der Niederlage!) waren oder etwa den Nationalsozialisten auskunftspflichtig waren, sondern weil…

…da sollte jetzt was stehen!
Ehrlich, ich weiss es wirklich nicht, ich bin ein Nachgeborener!

Da möchte ein Land, welches den Zwist zwischen den Bevölkerungsgruppen sieht und teilweise sogar schürt, deren Übersiedlung nach Palästina seit 1933 forcieren dies sogar mit finanzieller Beteiligung es gibt darüberhinaus veröffentlichte Ergebnisse langwieriger Überlegungen Madagaskar als Siedlungsraum für die Ausgewiesenen zu gewinnen, ab Anfang der 40er Jahre eskaliert die Situation (Eichmann) die Repressoren unterliegen schliesslich (8.5.1945) und zwei Jahre später flüchten die Gewinner Hals über Kopf obgleich ihre „einzigsten“ Peiniger in Nürnberg bereits rechtskräftig verurteilt waren?

Der Nationalsozialismus war besiegt zumal vorher nur in Deutschland präsent. Dennoch ist zwei Jahre danach kein europäisches Land bereit die jüdischen Exodus-Flüchtlinge aufzunehmen?

Also, vor wem flohen sie?
Warum wurden sie überall abgewiesen?
Doch nicht etwa stille Fortschreibung der mittelalterlichen Geschichte?
Gruß Torsten