… welche ist richtig Dr. Mustermann
oder Herrn Dr. Mustermann, oder Dr. Herr Mustermann für Briefadresse
Herr Dr. Mustermann
… welche ist richtig Dr. Mustermann
oder Herrn Dr. Mustermann, oder Dr. Herr Mustermann für
Briefadresse
http://www.google.com/search?client=opera&rls=de&q=A…
Gruß
Stefan
„Herrn Dr. Mustermann“ ist korrekt.
falsch!
Nein, das ist falsch. Denn er fragt nach der Adresse! In der Adresse MUẞ es lauten „Herrn Dr. Mustermann“ (Dativ!), auch wenn es viele Unwissende gibt, die es falsch machen!
In der ANREDE (darauf bezieht sich ja auch Dein Link) sagt man dann „Herr“ (Nominativ).
Nein, das ist falsch. Denn er fragt nach der Adresse! In der
Adresse MUẞ es lauten „Herrn Dr. Mustermann“ (Dativ!), auch
wenn es viele Unwissende gibt, die es falsch machen!
Hallo,
früher mal schrieb man vor jeder Adresse „An“, darauf folgt der Dativ, was man aber bloss beim Herrn merkt, nicht bei Frau oder Firma.
ABER: z.B. auf dem vorgedruckten Adresskleber „DHL Paket“ steht nicht „An“, sondern „Empfänger“ - das ist der Herr Dr. Mustermann, kein Dativ weit und breit.
Das ist auch schon deswegen viel praktischer oder zumindest EDV-gerechter, weil in der Adressdatei natürlich kein Dativ gespeichert ist.
Gruss Reinhard
MUẞ
Das Versal-ß ist KEIN offizieller deutscher Buchstabe. Das war immer schon so.
Ich erlaube mir, die deutschen Rechtschreibregeln zu zitieren:
(1) Die Schreibung des Deutschen beruht auf einer Buchstabenschrift.
Jeder Buchstabe existiert als Kleinbuchstabe und als Großbuchstabe
(Ausnahme ß)
http://rechtschreibrat.ids-mannheim.de/download/rege…
Seite 15
Aber das Dokument stammt ja vom dir so sehr verhassten „Rat für deutsche Rechtschreibung“, also hat das ja für dich prinzipiell keine Bedeutung. Schade.
Gruß
Stephan
Ja, diese Möglichkeit existiert natürlich auch.
Auch wenn das „an“ fehlt bzw. nicht vorhanden ist, verdeutlicht doch erst das dativische „Herrn“ mit schöner Evidenz, daß dieser der Adressat ist.
früher mal schrieb man vor jeder Adresse „An“, darauf folgt
der Dativ, was man aber bloss beim Herrn merkt, nicht bei Frau
oder Firma.
„Bloß“ IMMER mit „ß“!
Und wieso „früher mal“? Das ist ultrahochmodern! Früher mal schrieben viele nichts davor, ggf. weil sie es nicht besser wußten.
„Empfänger“
Ja, „Empfänger:“ (mit Doppelpunkt) ermöglichte (Konj.) die einzige korrekte Alternative zur Verwendung des Dativ an dieser Stelle
Das ist auch schon deswegen viel praktischer oder zumindest
EDV-gerechter, weil in der Adressdatei natürlich kein Dativ
gespeichert ist.
Das bestreite ich entschieden. Es ist ein Leichtes, männlichen Vornamen jeweils automatisiert ein „Herrn“ voranzustellen, weiblichen jeweils ein „An Frau“.
Versal-ẞ
Das Versal-ẞ gibt es meines Dafürhaltens noch gar nicht lange!
Das Versal-ẞ gibt es meines Dafürhaltens noch gar nicht lange!
…und trotzdem benutzt du es? Obwohl es deiner so geliebten veralteten Rechtschreibung widerspricht? Oder war das einfach nur aus Jux, weil’s sich anbot?
(ernstgemeinte Frage)
Gruß,
- André
„Bloß“ IMMER mit „ß“!
Nicht immer. Vielleicht ist er ja Schweizer (und arbeitet bloß in Pfullingen)…?
Gruß,
- André
deiner so geliebten veralteten Rechtschreibung
Die klassische Rechtschreibung ist keineswegs veraltet! Alle die, die das nicht begreifen (wollen), sind dumm!
du hast nie begriffen, daß es nicht darum geht, irgendetwas „Altes“ zu bewahren bzw. der Vergangenheit hinterherzulaufen. Das war eine dümmliche Unterstellung deinerseits. Mein Plädoyer für die klassische Rechtschreibung ist eigentlich eines gegen die neue, weil diese wirklich völlig idiotisch war und ist.
Außerdem ist dein Lächerlichmachen meiner Position angesichts der bestehenden Verhältnisse - du mit den real bestehenden Verhältnissen im Rücken - blanker Zynismus!
Seit wann wird in der Schweiz Deutsch gesprochen?
Servus,
falls es um Neuhochdeutsch geht, und Du vielleicht das Schreiben meinst, von dem hier ja die Rede ist: Etwa seit Mitte des 17. Jahrhunderts.
Falls es um Mittelhochdeutsch geht, das in der CH genauso wie in einigen süddeutschen Gebieten teilweise noch gesprochen wird, freilich für modernen schriftlichen Ausdruck ungeeignet ist: Seit etwa 1 100.
Schöne Grüße
MM
du hast nie begriffen, daß es nicht darum geht, irgendetwas
„Altes“ zu bewahren
… und Du kannst oder willst nicht begreifen, dass man - ganz unabhängig davon, worum es in einer Diskussion geht - sich mit Äußerungen wie
Alle die, die das nicht begreifen (wollen), sind dumm!
von vornherein selbst disqualifiziert …
Gruß
Kreszenz
Das bestreite ich entschieden. Es ist ein Leichtes, männlichen
Vornamen jeweils automatisiert ein „Herrn“ voranzustellen,
weiblichen jeweils ein „An Frau“.
Wieso nicht „An Herrn“? Ich meine, warum machst du da einen Geschlechtsunterschied? Gibt’s da eine Norm?
Gruss Reinhard
Wieso nicht „An Herrn“?
Weil „Herrn“ bereits den Dativ beinhält (bzw. „beinhaltet“), während „Frau“ auch im Dativ „Frau“ bleibt, weshalb hier zur Verdeutlichung dieser als Adressat das „An“ vorangestellt wird.
du hast nie begriffen, daß es nicht darum geht, irgendetwas
„Altes“ zu bewahren… und Du kannst oder willst nicht begreifen, dass man - ganz
unabhängig davon, worum es in einer Diskussion geht - sich mit
Äußerungen wieAlle die, die das nicht begreifen (wollen), sind dumm!
von vornherein selbst disqualifiziert …
Doch, da gebe ich Dir sogar Recht. Man möge mir diesen „Wutausbruch“ nachsehen. Er resultiert allerdings aus dem hier leider (!) verbreiteten Zynismus, der darin besteht, mit der „Wucht der“ Realität der bestehenden Verhältnisse im Rücken gegen Kritiker selbiger bestehenden Verhältnisse zu polemisieren…
Das ist eine klare Diskriminierung des männlichen Geschlechts mit sehr schwachen Argumenten. Ich will auch mein „An“ haben.
Leider gibt es hier keine Anwendungsmöglichkeit für das schöne grosse Binnen-I, das schon viele ähnliche Probleme gelöst hat.
Gruss Reinhard
Leider gibt es hier keine Anwendungsmöglichkeit für das schöne
grosse Binnen-I, das schon viele ähnliche Probleme gelöst hat.
Verdammt, habe ich übersehen: man könnte natürlich EmpfängerIn schreiben. Ist wohl die perfekte Lösung.
Gruss Reinhard