Buddhismus

Liebe/-r Experte/-in,
ich schreibe eine Klausur über das Thema „Hinanyana-Buddhismus“ und ich brauche ganz dringend ein paar Ratschlage oder Meinungen.

Wie sehen Sie das? Handelt es sich bei dieser Schulrichtung um eine Religion?
Im Buddhismus fehlt ja ein transzendentes Wesen. Ist es trotzdem eine Religion?
Was macht denn eine Religion denn aus?
Ihre Ansicht würde mich sehr interessieren und mir auch weiterhelfen.

Vielen herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Maria

Liebe/-r Experte/-in,
ich schreibe eine Klausur über das Thema

„Hinanyana-Buddhismus“ und ich brauche ganz dringend ein paar Ratschlage oder Meinungen.

Vielen herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen,
Maria

Hallo Maria,
es wäre hilfreich das Umfeld ( ABI Klausur?) zu wissen…

Der Ausdruck ‚Hinayana‘(kleines Fahrzeug - im Gegensatz zum großen F.= Mahayana und diamantenen F.=Vajrayana ) ist nicht mehr üblich, statt dessen wird zwischen Theravada (Lehre der Alten/ ursprünglicher Buddhismus)und Mahayana/Vajrayana - unterschieden .

Ja, der Buddhismus ist ‚auch‘ eine Religion, wenn man als Kern (den Glauben an )die Erlösung vom Leiden versteht.
‚Auch‘ , weil der Lehre ebenso eine philosophische und wissenschaftliche Bedeutung beigemessen wird.

Das mögen monotheistischen Religionen anders interpretieren: ohne (Schöpfer) Gott keine Religion…

Wenn Sie mehr in die Tiefe gehen wollen, können Sie mich auch direkt anschreiben ([email protected])

beste Grüße Dieter

Liebe/-r Experte/-in,
ich schreibe eine Klausur über das Thema
„Hinanyana-Buddhismus“ und ich brauche ganz dringend ein paar Ratschlage oder Meinungen.
Vielen herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Maria

Hallo Maria,

tolles Klausur Thema! Für das Abitur? :wink:

zu den Fragen:

F: Handelt es sich bei dieser Schulrichtung um eine Religion?

A:Ja…und zwar Religion verstanden als Glaube an Erlösung

F:Im Buddhismus fehlt ja ein transzendentes Wesen. Ist es trotzdem eine Religion?

A: Oh, der Buddhismus kennt eine weitverzweigte Götterwelt mit Brahma an der Spitze

nur ist eben auch dieser ( wie auch alle Götter und Wesen unter ihm ) letztlich dem Leiden unterworfen .
D.h.in diesem Sinne ist der Buddhismus eine Meta Religion , denn er geht über den Schöpfergott der monotheistischen Religionen hinaus

F:Was macht denn eine Religion denn aus?

A:Meines Wissens haben alle Religionen den Erlösungsgedanken gemein, was trennt ist der Weg dorthin. Eine Beschränkung der Interpretation des Wortes Religion , die nur den Glauben an den einen Schöpfergott zuläßt, ist m.E. engstirnig.
Man stelle sich vor, einen der zahlreichen asiatischen Buddhisten zu fragen , ob er denn eine Religion hätte :wink:

Also für mich heißt Religion Glaube an Erlösung…

Ich hoffe, einige der Hinweise sind nützlich, weitere Fragen willkommen.

beste Grüße Dieter

P.S: der Ausdruck Hinayana wird heutzutage nicht mehr genutzt… üblich ist Theravada , neben Mahayana /Vajrayana

Liebe/-r Experte/-in,

ich schreibe eine Klausur über das Thema

Maria

sorry für 2 Antworten… ich meinte, die erste wäre verlorengegangen…denn es kam eine Erinnerung von
wer-weiß-was…

welche gefällt besser :wink:
Dieter

Hallo Maria,

ich habe Deine Anfrage erhalten und werde sie nach Möglichkeit nächste Woche beantworten. Musste heute ein langes Interview über den tibetischen Buddhismus geben/schreiben/bearbeiten.

Schönes Wochenende. Falls das zu wenig schnell ist für Dich, bitte kurze Rückmeldung.

Grüsse aus Basel
Bruno Waldvogel-Frei

Hallo Maria,

meine Definition – was eine Religion ausmacht – ist: Den Weg des Menschen zu seiner spirituellen Entwicklung, bis hin zur Vollendung zu zeigen.
Wie dieses Zeigen nun stattfindet, ist von Religion zu Religion verschieden.
Die Bhagavad Gita (Hinduismus) gibt WISSEN. Der Buddha (Buddhismus) gibt LOGIK, und die Bibel (Christentum gibt SYMBOLIK! Daoismus und die Upanishaden (Ursprung Yogalehre) sind höchstes Wissen, zeigen aber keinen Weg!

ALLE diese Religionen sind ZERSPLITTERT. Im Christentum in Katholiken, Evangelen, Protestanten, Apostolen, Zeugen Jehovas, Juden, Moslem. Jeder hat als Grundlage die Bibel, und jeder legt die Aussagen (Schriften) anders aus.
Genau so zersplittert ist der Buddhismus in die einzelnen Schulen, und auch der Hinduismus „in Sekten“.
Wenn man es genau nimmt (meine Definition), ist auf Grund der verschiedenen Auslegungen, NICHTS mehr eine wahre Religion! Das höchste Wissen ist „ZERFALLEN“, und übrig ist nur noch „Teilwissen“.

So wie Elisabeth Haich (Yogalehre) sagt: Jede Sekte hat ihre Wahrheit, und jeder Wahrheit hat ihre Sekte.

Aber eben, nicht mehr die GANZE Wahrheit.
Doch die Schriften sind noch großteils richtig erhalten. doch die Auslegungen der „Schriftgelehrten“ sind zum großen Teil falsch.

Um einen WEG zu zeigen (Buddhismus), braucht man kein transzendentes Wesen, das zu erreichen ist. Buddha: Ich zeige den Weg wie ein Floß, das euch ans andere Ufer bringt! FERTIG.
Wenn ich am anderen Ufer bin, habe ich eben die Vollendung. Da brauche ich nicht zu erklären, wie es da aussieht.
Im Übrigen sind Himmel und Hölle Bewusstseinszustände, und keine Orte! Auch das Nirwana ist ein geistig seelischer ZUSTAND, der zu erreichen ist – und zwar IM LEBEN, und nicht erst nach dem körperlichen Tod!

So weit in kurzen Worten meine Ansicht. Ich bin kein Theoretiker, sondern ein Praktiker. Daher bin ich nicht sicher, ob Ihnen meine Antwort für die Schule (Theorie) hilft?
Theoretiker wollen theoretische Antworten. ;- ))))

Sollte Sie das Thema ernsthaft SELBST interessieren, so würde ich Ihnen ein kleines Buch empfehlen: http://www.amazon.de/Das-spirituelle-Leben-Bewusstse…
Hier werden die besagten Bewusstseinszustände (WEG) gezeigt, und die GLEICHHEIT der Religionen.

Mit freundlichen Grüßen,

H. Schatz

Liebe Maria

Gerade bei Anfragen in den Bereichen - Psychatrie, Psychologie und Philosophie hat die Erfahrung gezeigt, dass die Antworten zum Teil einen solchen Umfang erfordern, dass ich mir hier schon einen „Wolf“ :smile: getippt habe und trotdem das Gefühl hatte, das es immer noch mehr Aspekte zu berücksichtigen gegeben hätte !
Eine ausreichende Antwort, gerade auch bei deiner Anfrage lässt sich meiner Meinung nach nur in einem Dialog finden und hat auch schon so funktioniert !
Wie schon des öfteren, mache ich das Angebot dies am Telefon zu erörtern.
Unsere Festnetznummer ist 02632/949698 und ich bin am Besten gegen Abend zu erreichen. Es meldet sich entweder jemand mit Esser oder Esser/Nonn. Einfach nach Detlef fragen.
Falls keine Festnetzflat vorhanden oder grundsätzlich kein Interesse an einem Gespräch besteht, einfach nochmals anfragen und ich werde dann versuchen die Thematik mal schriftlich anzugehen.
Das wird aber dann einige Zeit dauern .

Liebe Grüße

Detlef Nonn

Liebe Margot, vielleicht ist dein Klausurtermin schon

vorüber - trotzdem eine kurze Antwort:
Damit eine Glaubenslehre als Religion bezeichnet wird
braucht es Götter bzw. einen Gott, der Zugriff auf die
Menschen (und ihre Schicksale)hat, der auf sie
einwirken kann.
Buddha hat die Gottesvorstellung abgelehnt. Trotzdem
wird seine Lehre bisweilen als Religion bezeichnet. Ich
finde es richtiger seine Lehre als Heilslehre zu sehen,
die einen tiefen philosophischen Hintergrund hat.
Die Lehre nimmt als Urbuddhismus ihren Ausgang, wandelt
sich dann zum sog. Hinajana(Theravada), die „Lehre der
Alten“), das kleine Fahrzeug, dann zum Mahajana=großes
Fahrzeug, dann zum Vajrajana=Diamantfahrtzeug und dem
Tantrajana (bes. in Tibet).Theravada hat sich besonders
in Südostasien erhalten, in Kambodscha, Vietnam,
Thailand…Im Westen findet man alle Richtungen,
insbes. das Mahajana.
Mit herzlichem Gruß, gerne wieder,
herbert

Liebe Maria,

meines Erachtens ist der Buddhismus (sowohl Hinayana/Theravada als auch Mahayana) im sterngen Sinne keine Religion, weil ihm ein Gott oder wie du sagst ein transzendentes Wesen fehlt. Es gibt aber auch weitere Unterschiede zu den grossen „Buchreligionen“ , d.h. den Religionen, die ihre Tradition auf einem Schriftwerk basieren (beim Buddhismus die Tripittika). Z.B. ist die religioese Praxis im Buddhismus dem einzelnen ueberlassen, es gibt keine „Taufe“, „Suenden“, „Gebote“, „Beichte“, „Glaubensbekenntnisse“, „Gebete“, „Fastenregeln“ etc. und der Buddhist folgt lediglich der Weisheitslehre des Buddha und ist von diesem angehalten alles, selbst dessen eigene Worte, in Frage zu stellen und nur dass zu „glauben“, was er fuer sich selbst zu einem bestimmten Zeitpunkt als richtig und wahr anerkennen kann. Das ist ein Prozess, der ein Leben lang andauert, und in dem der Buddhist „seinen Weg“ selbst suchen und finden muss. Dabei gibt es zwar „Verkehrsregeln“, die dabei helfen Unfaelle und Sackgassen zu vermeiden aber kein „GPS“ dass den kuerzesten Weg zum Nirvana aufzeigt. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass Buddhist fuer alles, was ihm in seinem Leben zustoesst, selber verantwortlich ist ; es gibt keinen strafenden Gott, kein Schicksal oder Kismet, nur das universale Gesetz des Karma, nach dem das „aus dem Wald herausschallt, was man (im Laufe von verschiedenen Leben) in ihn hineinrufen hat“. In diesem und anderen Aspekten (z.B. dem Verstaendniss von Materie)ist der Buddhismus fast naturwissenschaftlich und nicht religioes.

Andererseits kann man nicht uebersehen, dass in buddhistischen Laendern des Hinayana/Theravada, wie in Thailand, wo ich z.Zt. lebe und arbeite, und wo der Buddhismus Staatsreligion ist, es Aspekt gibt, die man durchaus als Religion bezeichnen koennte. So gibt es Tempel, Moenchsorden und Zeremonien, die die Menschen von der Wiege bis zum Grabe und durch eine Serie von jaehrlichen buddhistischen Festlichkeiten begleiten; es gibt staatliche Regelwerke, ein Religionsministerium, Gebete, Veranstaltungen, bildliche und skulpturelle buddhistische Kunst, religoese Talismane, Urnengraeber, und viele andere Merkmale, die man auch bei anderen Religionen findet. M.E. resultieren diese aber eher aus der sozialen Notwendigkeit der „Betreuung“ von (buddhistischen) Menschen, sind sozusagen mehr soziologisch als theologisch.

Interressant bzw. bezeichnend ist im Vergleich zu den anderen Grossreligionen auch wie man Buddhist wird: Nicht durch Geburt in eine buddhistische Familie oder durch Taufe oder buddhistische Aufnahmerituale, die von Moenchen ausgefuehrt wuerden, sondern nur durch einedie freie Entscheidung des Individuums, dass nichts anderes tut als zu rezitieren, dass es Zuflucht nimmt im Buddha (dem historischen Heilslehrer), der Sangha (Gemeinschaft der Heiligen) und dem Dhamma oder Dharma (der Heilslehre des Buddha). Das wars.

Man koennte noch viel zum den Begriffen Hinayana, Theravada und Mahayana sagen, aber das ist ja nicht das Thema.

Ich hoffe meine Worte helfen etwas bei der Klausur. Viel Erfolg!

Mit lieben Gruessen aus Bangkok

Annanda

Wie sehen Sie das? Handelt es sich bei dieser Schulrichtung um
eine Religion?
Im Buddhismus fehlt ja ein transzendentes Wesen. Ist es
trotzdem eine Religion?
Was macht denn eine Religion denn aus?
Ihre Ansicht würde mich sehr interessieren und mir auch
weiterhelfen.

Vielen herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Maria

Liebe Maria,

ich sehe den Hinayana-Buddhismus als Religion. Der einzige nenneswerte Unterschied zwischen Hinayana und Mahayana ist der, das Anhänger des Hinayana in erster Linie für ihr eigenes Erwachen arbeiten und die Anhänger der Mahayana auf das Eingehen ins Nirvana verzichten um alle Lebewesen zu retten. Die zentrale Lehre in beiden sind die vier edlen Wahrheiten von Buddha und der achtfache Weg. Da es im Buddhismus vor allem auf die Weitergabe der Lehre von Meister zu Schüler ankommt, sind verschiedene Schulen entstanden, die den einen oder anderen Aspekt mehr in den Mittelpunkt stellen.

Und ich finde ein transzendentes Wesen nicht erforderlich für eine Religion. Da es verschiedene Menschen gibt, muss es auch verschiedene Wege zur Vervollkommnung geben. Für mich ist eine Religion hilfreich, wenn sie den Menschen hilft freundlich und mitfühlend zu sich selbst und ihren Mitgeschöpfen zu sein. Ob man dazu nun einen Gott braucht, der einem vorschreibt, wie man zu leben hat oder ob es durch eigene Erfahrung und durch eigenes Lernen kommt, ist zweitrangig und hängt von der eigenen Person ab.

Ich persönlich hatte mit dem Glauben an einen Gott immer große Schwierigkeiten, so das mir persönlich der Zen-Buddhismus am besten gefällt und für mich der richtige Weg ist.

Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen. Für weiter Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

Mit lieben Grüßen,

Kijo

  1. Sept. 2009+NACHTRAG
    Habe deine Mail gerade noch mal gelesen, vor dem archivieren.
    Da fiel mir auf, dass du speziell auch nach dem kleinen fahrzeug, auch kleiner weg genannt, gefragt hast.
    hier noch eine kurzer text dazu, den ich dir kopiert habe:

Buddha gave instructions for three different types of people. Those who wanted to avoid suffering received the instructions about cause and effect called the Small Way (skt. Hinayana). Those who wanted to do more for others were given the teachings on wisdom and compassion called the Great Way (skt. Mahayana). Where people had strong confidence in their own and others’ Buddha nature, Buddha taught the Diamond Way (skt. Vajrayana). Here, he manifested as forms of energy and light or directly transmitted his enlightened view as a flow of awareness. On this highest level, the aim is the complete development of mind, the spontaneous effortlessness of the Great Seal (skt. Mahamudra).

schreibe mir bitte ob und was du gebrauchen konntest.
es hilft mir zukünftige antworten zu verbessern.
gruß peter


Hallo Margot, Maria???
Ich bin Peter und praktiziere tibetischen Buddhismus seit 15 Jahren.

Betrachte bitte folgendes:
Alle semitischen Religionen (wünschen stets zurückzukehren zu etwas verlorenen, wie der Name schon sagt -> verfolge die Etymologie des Wortes) haben gemeinsam ein allmächtiges Wesen, extern und stets getrennt zu dir. Dieses Wesen kann alles, du nichts (wenig). Der Dialog wird also niemals gleichberechtigt sein. Wenn es überhaupt einen Dialog gibt. :wink:
Für diese (Judentum, Christen, Moslems) wurde der Begriff Religion ursprünglich geschaffen. Später wurde der Begriff erweitert auf alle Glauben voraussetzenden Weltanschauungen. Sobald du irgendetwas anbetest, bist du im Bereich der Religionen.

All das trifft für den Buddhismus nicht zu.
Es ist keine Religion, nicht mal eine Weltanschauung, weil wir die Welt gar nicht ‚anschauen‘.
Du sollst hier nichts glauben, sondern alle Aussagen selbst an deiner Lebenserfahrung messen. Was du bestätigt findest nimmst du, den Rest lässt du vorläufig einfach stehen. Der kann später noch stimmig werden. Du entwickelst dich ja jeden Tag weiter.

Dann: Es gibt nichts zu dem du zurückkehren kannst (Paradies), weil du nie etwas verloren hast.
Es gibt kein EXTERNES Wesen mit Allmacht, weil DU selbst erleuchtet bist und alle Schöpferkraft in dir trägst, auch wenn die Wahrnehmungsschleier, die deinen Geist (mind NICHT spirit) verwirren, dich das zunächst nicht erkennen lassen.
Lasse dich nicht verwirren von Fernsehbeiträgen, die dir Menschen zeigen die Buddha-Statuen anzubeten scheinen. Das ist unsere westliche Interpretation der gesehenen Bilder. Sprichst Du mit diesen Menschen, lernst du schnell, dass es nicht so ist.

–> eine Klausur, die du schnell hinter dich bringen willst, wird dich dem Thema nicht näher bringen. wenn es dich persönlich interessiert lies hier --> http://www.buddhismus-schule.de/
und, noch allgemeiner -> http://www.buddhismus.de

–> nachdem der aktuelle Buddha (shakiamoni) durchs Land gezogen war und jeweils so lehrte, wie die Menschen es verstanden (heute würden wir sagen: er hat sie da abgeholt, wo sie von ihrer Entwicklung her standen), haben sich daraus drei Arten der praktischen Arbeit herausgebildet.
a) theravada=hinayana - leid vermeiden -> Ziel: Ende des Leidens
b) mahayana - leid vermeiden UND nach Erleuchtung streben -> Ziel: eigene Erleuchtung
c) diamantweg - leid vermeiden UND nach Erleuchtung streben UND zum Wohle aller wiederkommen um zu helfen -> Ziel: Erleuchtung für viele (alle)

Stark vereinfacht, aber was soll ich tun in fünf Minuten.

Im Diamantweg gibt es mehrere Schulen, die bekannteste ist die des Dalai Lama (die tugendhaften. nur Profi-praktizierende, keine Laien. Thema ist Stolz und Anhaftung).
eine andere sind die ningmapas, Thema Zorn, Gewalt.
meine Richtung die Karma Kagy gibt Menschen eine Heimat, die gierig auf mehr (Wissen, nicht nur Materie) sind.
sobald du weißt, was deine primäre Motivation ist, bietet dir die richtig ausgewählte Schule die Mittel zu deiner Entwicklung. und genau wie bei uns, schummeln bringt dich nicht wirklich weiter.
noch ein Link - http://www.bildungsserver.de/db/fachlist.html?fach=4653

ich bin heute am Nachmittag zuhause, du kannst auch anrufen: 0711-3511889
Gruß nach Karlsruhe aus www.esslingen.de
hab’ spaß und genieße
Peter

Sorry für die Tippfehler, meine Tastatur spinnt ein bisschen, braucht wohl neue Batterien. Zum korrigieren reicht mir die Zeit grad nicht, muss schnell noch was einkaufen. Bin ab 14:00 wieder da.

Hallo Maria,
wenn Du eine Klausurarbeit schreiben mußt, dann informiere Dich doch schon mal im Internet, denn mit ein paar Sätzen kann man das nicht abhandeln.
Ob der Buddhismus eine Religion ist?Kommt drauf an, was Du unter Religion verstehst. Im B. wird keine Wesenheit angerufen, wie Allah, Gott oder Jahwe oder irgendwelche Heiligen.Im Buddhismus versuchen wir, das Sein, die letztendliche Wirklichkeit zu verstehen, die Wirklichkeit des Universums. Und da wir Teil des Universums sind, ist auch dieses Sein in uns, die Buddhanatur, mit der wir das Leben verstehen.
Um das zu versuchen zu verstehen, muß man allerdings meditieren, so lehrt der Buddha.
Hinayana ist die frühe Form des Buddhismus,das kleine Fahrzeug, bei der es nur um die Erleuchtung des Einzelnen ging. Später hat Buddha den Mahayanabuddhismus gelehrt, d.h. das große Fahrzeug, damit alle Menschen die Erleuchtung erlangen können, wobei die Nächstenliebe eine entscheidende Rolle spielt (das Ideal ist der Boddhisattwa)
B. hat kein Dogma, Buddha hat keine Lehre hinterlassen wie d.Islam z.B.
B. ist Religion wenn Du sie täglich ausübst, also meditierst, sonst ist es eine Philosophie.
Herzlichen Gru
Mary

Hinanyana-Buddhismus
Sehr geehrter Herr Möller,

vielen herzlichen lieben Dank für Ihre nette Antwort. Ja, hat mir weitergeholfen und danke,dass ich Ihnen weiterhin noch Fragen stellen kann, falls notwendig.

Grüße,

Maria

Hi Maria!

„Buddhismus“ ist keine Religion, da wie gesagt, das transzendente Wesen fehlt.

Im „Buddhismus“ gibt es drei Hauptschulen: Hinayana, Mahayana und Vajrayana.

Hinayana legt den Schwerpunkt auf: Achtsamkeit, keinem Lebewesen schaden zuzufügen.

Mahayana legt den Schwerpunkt auf: Mitempfingen, für alle Lebewesen.

Vajrayana legt den Schwerpunkt auf: Weisheit, dass alle Lebewesen miteinander verbunden sind.

„Buddhismus“ ist immer eine Mischung aus diesen 3 Aspekten und der Akzent wird je nach Schule verschoben.

Die Quintessenz der Lehre des Buddha ist: „Geistesschulung“, da alle Phänomene aus dem Geist entstehen, ist es logisch diesen zu Schulen und somit das Leiden zu beenden, das entsteht, wenn der Geist nach Gedanken „greift“.

Ein wichtiger Punkt ist, dass auch nicht intellektuell talentierte Menschen zu einem Buddha (Geistzustand des Erwachtseins) werden können. Warum?

Da Geistesschulung damit zusammengefasst werden kann, ganz einfach immer auf sein Herz zu hören! Dies erkennt man auch an dem Spruch: Nicht mit den Augen sehen, nicht mit den Ohren hören, nicht mit dem Körper fühlen, nicht mit dem Mund reden, nicht mit dem Geist denken, sondern mit dem Herzen.

Ein wahrer Meister, zeigt immer auf sein Herz, wenn du ihn nach seinem Geist frägst.

Dazu muss man Meditieren. Meditation ist das „heimkommen“ des Geistes zu sich selbst. In seine Wahre Geistnatur, welche wiederum das Herz ist.

Wer bei der Meditation nicht an Gedanken haftet und auf sein herz hört, der ruht automatisch in Samadhi.
Samadhi, das natürliche ruhen des Geistes/Herzens in sich selbst, kann dann Mitempfinden entwickeln. Mitempfinden für sich selbst und seine Schwächen, Mitempfinden für andere und ihre Schwächen.
Wenn das Mitempfinden größer wird, dann spricht man von Boddhicitta. Der Erleuchtungsgeist/Herz der Erleuchtung. Hier entsteht der Antrieb Erleuchtung zum Wohle für alle Lebewesen zu erlangen.

Ein Guru, Buddha, Boddhisattva, Arhat, Yogi sind keine transzendenten Wesen im „Buddhismus“, sondern nur reale Personen, verschiedene Personen, die einen Aspekt der Geistnatur repräsentieren. Sprich einen Aspekt deiner eigenen Geistnatur.

Wer den Yidam in seinem Herzen gefunden hat, braucht nicht mehr zu glauben - er ist Glaube. Er braucht kein Mitempfinden zu entwickeln - er ist Mitempfinden.

Wer sein Herz gefunden hat, meditiert permanent, ein Weiser, der innerlich die Ruhe und Güte gefunden hat, die er schon immer gesucht hat. Ein Weiser ist deswegen die glücklichste Person, die du jemals kennenlernen wirst.

Hinanyana-Buddhismus
Sehr geehrter Herr Waldvogel,

vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort…

das wäre nett, wenn Sie mir sobald Sie Zeit haben, etwas schreiben würden.
Meine Klausur ist am 14.09.also wäre nächste Woche noch gut.

Mit freundlichen Grüßen,
Maria

HInanyana-Buddhismus
Sehr geehrter Herr Schatz,

vielen herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Mail.

Mit freundlichen Grüßen,

Maria

Hinayana-Buddhismus
Hallo Detlef,

vielen herzlichen Dank.Ich werde Ihr Angebot sehr gerne in Anspruch nehmen und Sie anrufen.

Mit freundlichen Grüßen,

Maria

Hinayana-Buddhismus
Hallo Herbert,

vielen herzlichen Dank für die nette Antwort.
Die Klausur ist erst am 14.09.

Ich habe noch eine Frage…Sie meinten, ich könne wieder fragen bei Nichtverstehen.
Sie meinten, dass es sich bei Buddhas Lehre um eine Heilslehre handelt. Was genau ist damit gemeint.

Dass die Menschen vom Leiden erlöst werden?

Mit freundlichen Grüßen,

Maria

Hinayana-Buddhismus
Liebe Annanda,

vielen lieben herzlichen Dank für die ausführliche und hilfreiche Mail!!!

Liebe Grüße,

Maria

Buddhismus
Liebe Kijo,

vielen lieben herzlichen Dank für die nette Beanwortung meiner Mail.

Mit lieben Grüßen,

Maria