Bücher die 'man gelesen haben muss'

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß, es ist eine sehr schwierige Frage, aber ich bitte euch, trotzdem zu versuchen, mir eine Antwort zu schreiben.
Es ist nämlich so, dass ich gerne Bücher lesen möchte, die einfach soo wichtig und bedeutend sind, dass man sie gelesen haben muss. Bücher, deren Inhalt oder Thema zum Allgemeinwissen gehören sollte.
Ich wäre sehr froh, wenn ihr mir da ein paar nennen könntet!

Vielen Dank im Voraus

Sandra (17)

Im Archiv findest du Antworten

Guten Tag, Sandra

Im Archiv findest du Antworten:
/t/buecher-die-man-gelesen-haben-muss/390334

Freundlich grüsst

Rolf

Hallo Sandra,
es gibt kein Buch, das man gelesen haben muss - außer dem Alten Testament, **in dem** ein Angehöriger unserer Kultur mal einiges gelesen haben sollte.

Gruß
gargas

Hallo Sandra,

eine nicht zu beantwortende Frage! Wo liegen Deine Interessen?

Jeder liest Bücher nach seinem Interessensgebiet. Frag 20 Leute, und Du bekommst 20 Meinungen…

Vielleicht hilft Dir dieser Link: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2181735,00.html Die Lieblingsbücher der Deutschen…

Mit nur einer Anmerkung: Der Herr der Ringe: Nur in der „alten“ Übersetzung so richtig gut (Und schon hast Du die erste persönliche Meinung :wink: )
Am besten: Herr der Ringe gleich in Englisch

Grüße

Midir

Hallo Sandra,

Ich weiß, es ist eine sehr schwierige Frage, aber ich bitte
euch, trotzdem zu versuchen, mir eine Antwort zu schreiben.
Es ist nämlich so, dass ich gerne Bücher lesen möchte, die
einfach soo wichtig und bedeutend sind, dass man sie gelesen
haben muss. Bücher, deren Inhalt oder Thema zum
Allgemeinwissen gehören sollte.

das ist inm der Tat sehr schwierig, und jeder wird Dir eine andere Antwort geben. Unter dem Filter meiner persönlichen Präferenzen, die sicher die meisten nicht teilen, empfehle ich:

Stanislaw Lem: EDEN (http://www.buchkritik.at/kritik.asp?IDX=103)
Hoimar von Ditfurth: Im Anfang war der Wasserstoff (http://hoimar-von-ditfurth.de/wasserstoff.html)
Brian Greene: Das elegante Universum (http://www.inkultura-online.de/greene.htm)
Brian Greene: Der Stoff, aus dem der Kosmos ist (http://www.amazon.de/Stoff-Kosmos-ist-Beschaffenheit…)
Stephen King: The Stand (http://www.amazon.de/letzte-Gefecht-Stand-Stephen-Ki…)
Stephen King: Der dunkle Turm (http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Dunkle_Turm)

Gruß
BeLa

Hallo,

Es ist nämlich so, dass ich gerne Bücher lesen möchte, die
einfach soo wichtig und bedeutend sind, dass man sie gelesen
haben muss. Bücher, deren Inhalt oder Thema zum
Allgemeinwissen gehören sollte.

Versuchs erst mal damit:

http://www.amazon.de/B%C3%BCcher-Alles-was-lesen-mus…

Gruss
Hank

Hallo Sandra,
es gibt kein Buch, das man gelesen haben muss - außer dem
Alten Testament, **in dem** ein Angehöriger unserer Kultur mal
einiges gelesen haben sollte.

wenn schon dann das neue Testament und vorher Homer, Ovid etc. damit man merkt um wieviele Jahrhunderte uns das Christentum zurückgeworfen hat.

Gruss Jan

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Hi,

  • außer dem
    Alten Testament, **in dem** ein Angehöriger unserer Kultur mal
    einiges gelesen haben sollte.

Und warum das denn?
Sooo toll ist die Sprache aber auch nicht.

Gruß
Elke
*gegen jede Art der Muss-Listen*

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Hallo,

also erstmal musst du unbedingt Marx gelesen haben, zum Einstieg empfehle ich „Groucho und ich“ ISBN: 3442722276 Buch anschauen . (… interessiert sich für Komiker der etwas älteren Generation …)

In der Bibel und bei Homer lesen schadet nie.

Wichtig finde ich persönlich noch Salinger „Fänger im Roggen“, Orwell „1984“, Huxley „Brave new World“, C. Bukowski, Henry Miller, Kafka „Die Verwandelung“, Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen „Der abenteuerliche Simplicissimus“ (hab auch nur drin geschmökert), Bert Brecht „Mutter Courage“, James Joyce …

Gruss Jan

Hallo Elke,

Und warum das denn?

Ei, aus kulturgeschichtlichen Gründen.

Sooo toll ist die Sprache aber auch nicht.

Doooch, an manchen Stellen schon. Außerdem stehen da ganz viele tolle Geschichten drin; und die langweiligen Stellen kann man ja überspringen

Gruß :wink:
gargas

*gegen jede Art der Muss-Listen*

ich auch

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Hallo Sandra,

das ist echt eine schwierige Frage.

Das Tagebuch der Anne Frank
Goethe: Faust (Teil 1)
Michael Ende: Momo
Aldous Huxley: Brave New World
Fahrenheit 451
Uncle Tom’s Cabin (aber nicht die deutsche Übersetzung - das Buch wurde soviel ich weiß als Kinderbuch adaptiert!)
Incidents in the Life of a Slave Girl
Douglas Adams: A Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

Und wenn du die gelesen hast, dann schau nochmal vorbei :wink:

Schöne Grüße

Petra

dieses hier
http://www.amazon.de/Leseliste-Kommentierte-Empfehlu…

gabs mal als give away von jokers dabei. aber auch der kauf lohnt.

schöne grüße
ann

Hallo du Liebe!

Ich glaube, ich denke da ähnlich wie du und interessiere mich für die „ganz großen Bücher“. Manchmal lohnt ja auch die Anstrengung auch sehr, ein Buch zu lesen, in das man erst einmal mit etwas Mühe „reinkommen“ muss. Allerdings sollte man sich auch nicht zu sehr unter Druck setzen.
Leider gibt es viel zu viel „Großes“, als dass man es in einem Leben alles (in Ruhe, und z. Teil mehrmals) lesen könnte. Wo soll man da anfangen?

Ein paar Schlagworte mit dem Mut zur (Riesen-)Lücke:

  • „Hamlet“ von Shakesbeare
  • „Nathan der Weise“ von Lessing
  • „Die Leiden des jungen Werthers“ und „Faust“ von Goethe
  • „Kabale und Liebe“ von Schiller
  • „Der zerbrochene Krug“ und „Kohlhaas“ von Kleist
  • „Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Eichendorf
  • „Weihnachtsgeschichten“ von Dickens
  • „Krieg und Frieden“ von Tolstoi
  • „Der Steppenwolf“ von Hesse
  • „Leben des Galilei“ von Brecht
  • „Der Prozess“ von Kafka
  • „Lolita“ von Nabokov
  • „Stiller“ von Frisch
  • „Die Blechtrommel“ von Grass
  • „Abbitte“ von McEwan

Gruß!
Christian

Ich weiß, es ist eine sehr schwierige Frage, aber ich bitte
euch, trotzdem zu versuchen, mir eine Antwort zu schreiben.
Es ist nämlich so, dass ich gerne Bücher lesen möchte, die
einfach soo wichtig und bedeutend sind, dass man sie gelesen
haben muss. Bücher, deren Inhalt oder Thema zum
Allgemeinwissen gehören sollte.
Ich wäre sehr froh, wenn ihr mir da ein paar nennen könntet!

Vielen Dank im Voraus

Sandra (17)

Also um ehrlich zu sein. deine Liste… Für mich ist das alles Pflichtlektüre, also zum Großteil.
Abraten will ich dir von Kleist. Tu dir das nicht freiwillig an. Tus nicht. Es ist richtig schlecht zu lesen, durch diese furchbaren Schachtelsätze und der Sinngehalt bleibt für mich auch offen.

Die Physiker - Dürrenmatt

Das liest sich ganz gut, und ist mal eine andere Variante mit der Gesellschaft sich auseinander zu setzen. Oder auch mit dem einzelnen. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Bücher, ‚die man gelesen haben muss‘ gibt es nicht
Hallo Sandra -

auch auf die Gefahr hin, wenig hilfreich zu sein, aber Bücher, „die man gelesen haben muß“, gibt es grundsätzlich nicht. Zumindest nicht, ohne entsprechenden Zusatz, je nach Kontext, z.B.,
„… wenn man über das Thema Judenverfolgung mitreden will.“
„… wenn man hier Germanistik studieren will.“
„… wenn man einen repräsentativen Überblick über die neuere deutsche Literatur haben will.“

Der Satz ohne entsprechende Einschränkung ist, worauf ich in meinen Literaturseminaren immer hinweise, viel zu ungerichtet dogmatisch, um überhaupt wirklich ernsthaft diskutiert werden zu können. Es geht bei einer „Muß-Liste“ schließlich immer darum, was sie bezwecken soll und wer sie definiert. Ohne diese Ergänzungen (bzw. ohne die Kenntnis von den Kriterien des Zustandekommens) sind solche Pflichtlisten eher gefährlich und halten, statt Orientierungshilfe zu sein, nur vom Entwickeln eigener fundierter Beurteilungskriterien ab.

… ist aber natürlich alles kein Vorwurf an Dich.

Hallo Astarte,
Deiner ViKa lässt sich entnehmen, dass Dein Studienwunsch Philosophie ist. Nun steht es mir nicht zu, Deinen (oder sonst jemandes) literarischen Geschmack zu kritisieren oder von einem Studien-/Berufswunsch zu- oder abzuraten. Diese Äußerung von Dir finde ich allerdings recht bedenklich:

Abraten will ich dir von Kleist. Tu dir das nicht freiwillig
an. Tus nicht. Es ist richtig schlecht zu lesen, durch diese
furchbaren Schachtelsätze und der Sinngehalt bleibt für mich
auch offen.

Wenn Du schon Probleme hast, die klar strukturierte Sprache Kleists (der trotz seiner literaturhistorisch schillernden Position nicht ganz zufällig als Klassiker gilt) zu verstehen, dann solltest Du vielleicht probehalber einmal ein paar Seiten Kant oder Hegel lesen, bevor Du dich für ein Studienfach entscheidest.

Freundliche Grüße,
Ralf

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Hi Sandra,

Anfang der 80er Jahre hat die Wochenzeitung „Die Zeit“ einen Kanon der 100 wichtigsten Bücher rausgegeben:

http://de.wikipedia.org/wiki/ZEIT-Bibliothek_der_100…

Eines meiner Lieblingsbücher ist nicht dabei:

Franz Hohler, „Die Steinflut“ ISBN 342312735X Buch anschauen

Aber das ist, wie andere schon schrieben, eine ganz und gar individuelle Angelegenheit…

Viel Spaß beim Lesen

Anja

Joyce ot
Huhu,

James Joyce?? Wasn von dem? Ich hab nur Ulysses gelesen,und obwohl ich weiß, dass ganz viele Menschen das ganz toll finden ist das eins der wenigen Bücher mit denen ich absolut null anfangen kann. Also gäbe es einen Preis für das am meisten überbewertete Buch des letzten Jahrhunderts, würde ich das sofort vorschlagen.
(War es Tucholsky, der mal gesagt hat, der Ulysses ist wie Instant-Suppenpulver? [Man kann es nicht essen, aber viele werden noch ihr Süppchen daraus kochen.]?)

Seitdem traue ich mich jedenfalls an nichts von Joyce mehr ran. Ist denn der Rest irgendwie…anders??

Lg
Sonja

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Gruss
Rolf,
kein Freund von Muss-Listen

Hallo Sonja,
ich gebe freimütig zu, den Ulysses (Wollschlägers Übersetzung) mit großer Begeisterung gelesen zu haben. Ein wenig Kenntnis von Homers ‚Original‘ ist für das Verständnis recht hilfreich. Auf die Erzählweise des ‚stream of concsiousness‘ muss man sich freilich einlassen können - das gelingt nicht jedem.

Seitdem traue ich mich jedenfalls an nichts von Joyce mehr
ran. Ist denn der Rest irgendwie…anders??

Als Einstieg unbedingt zu empfehlen: das Frühwerk ‚Dubliners‘ (Kurzgeschichten). Das ist noch recht konventionell. Auch der autobiographische Roman ‚Ein Porträt des Künstlers als junger Mann‘ ist noch ‚gemäßigter‘ Joyce.

Finnegans Wake freilich - eine Übersetzung habe ich mir da (außer ein paar Arno-Schmidt-Fragmenten) noch nicht angetan. Vom Original habe ich jedenfalls nur Bahnhof verstanden.

Freundliche Grüße,
Ralf