ich lese einige Bücher mehrfach - allerdings selten noch einmal komplett, Buchstabe für Buchstabe, sondern meist abschnittsweise, einige Sequenzen, sozusagen quer.
Geht’s hier einigen ählich? Kann jemand das absolut nicht nachvollziehen?
ich habe die meisten meiner Bücher mehrmals gelesen.
Ich verschlinge Bücher regelrecht und soviele wie ich am liebsten lesen würde, kann und will ich mir nicht kaufen. Oft hab ich auch keine Zeit, in die Leihbibliothek zu gehen (und immer 6 oder 7 Bücher durch die Stadt zu schleppen ist auch nicht so lustig). Dann les ich halt meine Bücher nochmal.
Manchmal, wenn ich ziemlich erledigt bin und mich entspannen will, ist es ganz gut, das Buch, das ich lese schon zu kennen. Dann brauch ich nicht mehr so mit zu fiebern und mit zu bangen (ich lese gern Krimis) und die ganze Sache ist entspannender.
Ja, ich geb zu, ich habe einen Tick was lesen angeht, man könnte sagen ich sei süchtig nach Büchern, aber was soll’s, es schadet ja keinem
Grüßle,
Sandra
PS: mein Freund meint, ich soll die Bücher mal von hinten nach vorne lesen, dann wäre ich nicht so schnell durch LOL
Außer wenn’s Krimis sind - die lese ich nur einmal, dann ist bei den allermeisten die Luft = Spannung raus. Da gibt es wirklich nur wenige, bei denen die Spannung, das „who’s done it“, nicht das tragende Element ist.
Bei Fachbüchern tue ich mich relativ schwer, denn die lese ich selektiv - mal hier ein Häppchen, mal dort. Selten, dass ich die in einem Zug lese.
Den Rest (mein liebstes Genre ist SF&F) schmökere ich meist einmal recht schnell durch, um hinterher (oft auch erst nach Jahren) noch einmal mit Genuß zu lesen. Aber dann muß es schon zumindest eine gute Übersetzung sein, wenn ich es nicht in der Ursprache lesen kann.
Grüße
Eckard.
Mir gehts genau wie Sandra: Wenn ich so viele Bücher kaufen müsste, wie ich gerne lesen würde, wäre ich bald bankrott. Ohne Leihbibliotheken wäre ich verloren! Und im „Notfall“ (wenn gerade keine neuen Bücher da sind, z.B. im Urlaub, wenn man wieder mal nicht genug Bücher eingepackt hat…) oder wenn ich in einer bestimmten Stimmung bin, lese ich gerne Bücher ein zweites bis xtes Mal. Es gibt Bücher, die lese ich sehr gerne (auch auszugsweise) wenn ich gut drauf bin oder auch andere für traurige Stimmungen usw.
Aber manchmal ist es auch sehr lästig, wenn man so schnell liest wie ich: andere nehmen in den Urlaub 1 Buch mit und haben die ganze Zeit was zu lesen - ich dagegen schleppe mich mit mindestens 5 Büchern (für 2 Wochen Urlaub) ab, und oft reicht der Lesestoff trotzdem nicht.
Grüße von einer „Leidensgenossin“,
Annegret
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es gibt einige Bücher, die ich mehrfach gelesen hab, aus unterschiedlichen Gründen
Zum einen, weil ich sie als gut in Erinnerung habe und sie noch mal genießen will
oder weil ich mir Details noch mal ins Gedächtniss rufen will
oder aus aktuellen Gründen (zuletzt z.B. Haffners ‚Anmerkungen zu Hitler‘).
Man muß ja nicht so weit gehen wie mein Bruder, der jedes Jahr um die Weihnachtzeit von Kästner ‚Das fliegende Klassenzimmer‘ ließt, weil es für ihn einfach zu Weihnachten dazugehört, wie für andere Silvester ohne ‚Dinner for one‘ kein Silvester ist.
Hi Diana,
weichst Du jetzt auf andere Bretter mit den Umfragen aus?
Geht’s hier einigen ählich? Kann jemand das absolut nicht
nachvollziehen?
Je nach Buch, wie immer. Es gibt Bücher, die ich mehrfach gelesen habe und immer noch wiederlesen würde. Es gibt welche, die werde ich nie im Leben nochmal anfassen (da gibt es ein aktuelles Beispiel…)
Andere wiederum kann ich nur abschnittsweise wiederholen.
Kennst Du Rayuela von Julio Cortázar? Das ist in Abschnitten durchnumeriert. Am Anfang gibt es eine Leseanleitung: entweder von vorne bis hinten oder nach einem ausgeklügelten System, das ironischerweise nie ein Ende findet (Übrigens ist die deutsche Übersetzung grauenhaft, ansonsten würde ich das zu meinen Lieblingsbüchern zählen - das zur anderen Umfrage
Ca. die Hälfte meiner Bücher (~ 650) habe ich mehr als einmal gelesen, ein geschätztes Viertel häufiger als zweimal. Was die Art des Lesens anbelangt, schließe ich mich dir an: Die wenigsten dieser Bücher lese ich beim zweiten Mal vom Anfang bis zum Ende, häufig sind es bestimmte Absätze/Kapitel, die ich nochmals lese. Manchmal fällt mir beim Lesen eines Buches eine Stelle aus einem anderen Buch ein, die ich dann nochmals nachschlage.
Ich lese allerdings 1. sehr schnell und 2. häufig zwei oder mehr Bücher parallel.
weichst Du jetzt auf andere Bretter mit den Umfragen aus?
*lach* Umfragen habe ich schon immer in den jeweils thematisch entsprechenden Brettern gemacht
Es gibt welche, die werde ich nie im Leben nochmal anfassen (da gibt es ein aktuelles Beispiel…)
Hehe, bin schon mal gespannt…
Kennst Du Rayuela von Julio Cortázar?
Ja, ich wollte das Buch damals wegen des interessanten literarischen Experiments lesen…die Übersetzung muß grauenhaft sein, anders kann ich mir kaum erklären, daß ich es nach dem ersten Kapitel angewidert weggelegt habe
ich lese einige Bücher mehrfach - allerdings selten noch
einmal komplett, Buchstabe für Buchstabe, sondern meist
abschnittsweise, einige Sequenzen, sozusagen quer.
Geht’s hier einigen ählich? Kann jemand das absolut nicht
nachvollziehen?
Ich mache das auch:
Ein paar Bücher auf meinem Nachtkästchen liegen dort schon seit Jahren und ich lese immer wieder Abschnitte daraus, obwohl ich sie eigentlich schon kenne. Hin und wieder habe ich einfach Lust eine bestimmte Stelle nochmal zu lesen, oder einfach nur die Stimmung des Buches „aufzusaugen“.
Manche Freunde von mir verstehen das nicht, weil sie es für Zeitverschwendung halten.
Das kommt auf das Buch an. Fachbücher immer - Krimis nie. (Um mal die Extrembeispiele zu nennen.) Mir ist aber beim Nachdenken über deine Frage(n) aufgefallen, daß ich auch Bücher besitze, die ich zwar nicht mehrmals gelesen habe, in denen ich aber sicherlich weit mehr als 50 mal lese. Also Bücher, die zwar nicht Fachbuch sondern durchaus der Belletristik zuzuordnen sind, aber die ich einfach nicht am Stück lesen kann. Bestes Beispiel hierfür in meinem Fall: „Die Mission des Luftballons“ von Alfred Polgar.
Schönen Gruß vom
Sams
P.S. Bisher bin ich das einzige mir bekannte Exemplar Mensch, welches Lexika liest. Kennst du vielleicht weitere?
Das kommt auf das Buch an. Fachbücher immer - Krimis nie.
Letzteres wäre ja auch kontraproduktiv (als alter Querleser frage ich mich gerade, ob meine Abneigung gegen Krimis daherstammt )
Mir ist aber beim Nachdenken über deine Frage(n) aufgefallen, daß ich auch Bücher besitze, die ich zwar nicht mehrmals gelesen habe, in denen ich aber sicherlich weit mehr als 50 mal lese.
Geht mir genauso…ich könnte etliche aufzählen…
P.S. Bisher bin ich das einzige mir bekannte Exemplar Mensch, welches Lexika liest. Kennst du vielleicht weitere?
Ah! Die natürlichste Form des Querlesens ("–>")! Ja, klar: Mich. Einige wenige Menschen, die schon als Kind den Brockhaus gelesen haben Eine Freundin von mir hat fast nur Lexika im Regal, u.a. die verrückten vom Eichbornverlag.
P.S. Bisher bin ich das einzige mir bekannte Exemplar Mensch,
welches Lexika liest. Kennst du vielleicht weitere?
also wie einen Roman lese ich ein Lexikon normalerweise nicht, aber drin schmökern tu ich gerne, manchmal stundenlang.
Mein Vater hat aber meinen Brockhaus wie einen Roman gelesen. Immer wenn ein Exemplar rauskam, hat er es sich ausgeliehen und ein zwei Wochen später wiedergegeben, oft lag im Schluß irgend ein Zeitungsfetzen, der ihm als Lesezeichen gedient hat.