Sind die noch zu retten? Im Gebäudebereich hinkt Deutschland massiv den (eh schon verspäteten) Vorgaben nach. Nun also ist alles egal? Wir wollen zwar klimaneutral werden, aber das soll durch Zauberei geschehen?
Oder ist es uns egal, ob unsere Enkel wegen uns in einer Hölle leben müssen oder nicht?
Sie werden. Aber nicht wegen des Klimawandels. “Forschende”. Wenn ich das schon sehe …
Soll ich es zum 100. Mal aufzählen?
Hier in Deutschland: Dürre, massiver Wassermangel, Starkregen, extreme Überflutungen, extreme Hitze, Absterben von heimischen Pflanzen und Tieren, Ausbreitung neuer Arten (z. B. solche, die lustige Krankheiten übertragen), extremes Ansteigen an Klimaflüchtlingen, die in den neuen Wüsten nicht leben wollen, die friesischen Inseln versinken im Meer, die Deiche müssen extrem erhöht werden… alles seit 30 Jahren vermutet, inzwischen sicher…nagut, sollte der Golfstrom sich stark abschwächen, kippt dann alles irgendwann ins Gegenteil…was ist das für dich? Ein leicht lädiertes Paradies?
Die Wähler wollen es so.
Denken die.
Reiner Opportunismus.
Immerhin streicht man der Forschung nicht einfach alle Mittel und deklariert par ordere du mufti CO2 für harmlos.
Warum bist du jetzt so überrascht? Das stand doch so im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD.
Es wird ja ohnehin so kommen, dass sich Wärmepumpen durchsetzen. Irgendwann werden Gasanschlüsse nicht nur wegen das Gaspreises uninteressant, sondern auch, weil durch die geringere Zahl der „Abonnenten“ auch die Grundkosten immer teurer werden.
Und dann stellt sich irgendein Trottel von Union oder SPD hin und behauptet, dass das Ganze nur so gut gelaufen ist, weil man damals den Zwang aus dem Gesetz genommen hat (das man ursprünglich selber auf den Weg gebracht hat).
Frau Reiche sagte dieser Tage: „Wir haben Wort gehalten. Das Habecksche Heizungsgesetz wird abgeschafft.“
Drei Lügen in einem Satz:
- Das Gesetz ist nicht von Habeck, sondern von der Union,
- Es hieß nie Heizungsgesetz.
- Es wird nicht abgeschafft.
Die Union ist so ein korrupter, verlogener Drecksverein, der Generationen um ihre Zukunft bringt, um ihre Pfründe zu sichern. Im Grunde muss man da schon fast Sympathien für die afd entwickeln. Die ist in ihrer Verfassungsfeindlichkeit, ihrem Rassismus, ihrer Faktenfeindlichkeit und ihrem ganzen Hass wenigstens ehrlich. Die Union tut immer noch so, als sei sie eine Partei der Mitte und am Wohl des Volkes interessiert.
@raketenbasis, darf ich für dich antworten?
„Ist dich alles toll so, ich finde die CDU Klasse, jammere nicht so rum!“
Da muss ich Frau Reiche jetzt aber in Schutz nehmen. Den Satz hat ihr wahrscheinlich E.ON vorgegeben.
Die Idee einer Volonté générale ist meiner Meinung nach sowieso unsinnig.
Das Volk ist keine homogene Masse, denn die einzelnen Teile dieser Masse denken kaum altruistisch, sondern egoistisch. Es gibt keinen gemeinsamen Willen, „Das Beste“ durchsetzen zu wollen. Das „Wohl des Volkes“ ist daher schwer zu definieren. Was den Reichen nutzt, kann auch den Armen Vorteile bringen - aber oft ist das eben nicht der Fall.
Politiker sind keine Volksvertreter, sondern bestenfalls Interessensgruppenvertreter.
In einer Welt gebildeter Bürger, die zumindest offen für andere Meinungen sind, die sich im Wesentlichen vernünftig und verantwortungsvoll verhalten wollen und zumindest ab und zu einmal Gemeinsinn vor Eigensinn stellen, würde das am Ende ja auch ganz wunderbar funktionieren.
Aber in der realen Welt, bei denen die Dümmsten am lautesten schreien, gibt es halt auch Parteien, die die Schreihälse befrieden und befriedigen wollen.
Ich meine, dass du es warst, der mir einmal den Film „Idiocracy“ empfahl. Wir hielten „1984“ für eine Vorhersage der Zukunft? Es ist wohl eher Idiocracy, der unsere Zukunft beschreibt.
Die Demokratie ist eine ziemlich miese Staatsform unter diesen Umständen. Eine bessere kenne ich aber nicht. Es fehlt aber der Konsens aller Parteien, Wissenschaft vor Populismus zu stellen, Weitsicht vor Opportunismus. Für diese Entwicklung dürfen wir uns bei der AfD bedanken.
Ich will in dem Kontext mal Maja Göpel sinngemäß wiedergeben: Es ist schon interessant, wie die Definition der Mehrheit variiert, je nachdem, wer darüber spricht und worum es geht. Bei der Ampel hatten wir die Situation, dass die FDP Mehrheit so definierte, dass nur dann eine für ein Vorhaben vorhanden ist, wenn die FDP auch damit einverstanden ist. Bei der Union scheint Mehrheit so definiert zu sein, dass ein Vorhaben dann von der Mehrheit gewollt ist, wenn die Parteispitze das Gefühl hat, dass die Mehrheit der Unionsanhänger dafür ist. Die Union wiederum ist mit einem Stimmenanteil von knapp 29% gewählt worden.
Auf der anderen Seite stehen 80% aller Menschen auf dem Planeten und - je nach Umfrage - um die 70% der Deutschen, die sich mehr Klimaschutz wünschen. 55-70% (wieder je nach Umfrage) der Deutschen wünschen sich ein generelles Tempolimit auf den Autobahnen.
Im Kern läuft es darauf hinaus, dass eine Minderheit Politik für die Minderheit macht, weil sie darauf beharrt, dass es für die Politik, die sich die Mehrheit wünscht, keine Mehrheit gibt.
Korrekt.
Heute schrieb jemand darüber, dass Portugal im Januar 80% Strom aus erneuerbaren Energien im Netz hatte. Die Antworten darauf spiegeln ganz wunderbar wider, wie die Debatte geführt wird.
- 80% seien nicht 100%
- Portugal habe mehr Küste, mehr Sonne, mehr Wind und weniger Industrie
- Portugal sei viel kleiner, habe eine viel kleinere Wirtschaftsleistung und eine kleinere Bevölkerung als Deutschland
Alles nicht falsch, aber eben auch alles nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass alle Apologeten unrecht hatten, die in den letzten Jahrzehnten behaupteten, dass ein Stromnetz nicht mehr als 2, 10, 15, 25, 50% EE-Strom verkraften kann. Die gleichen Leute, die beklagen, dass wir aus Frankreich Atomstrom beziehen (der vom Volumen her keine Rolle spielt und nur dann gekauft wird, wenn er billiger ist als der Strom, den wir in dem Moment selbst erzeugen könnten), kommen gar nicht auf den Gedanken, dass wir aus Portugal, Spanien oder Italien Solar- oder Windstrom importieren könnten, obwohl wir schon jetzt massenweise Strom aus Dänemark, Norwegen und Schweden beziehen, während wir wiederum vor allem die Fossilländer Polen und Slowakei mit EE-Strom beliefern, wenn wir zu viel davon erzeugen. Die gleichen Leute, die gegen Stromimporte sind, haben kein Problem damit, dass wir praktisch 100% des benötigten Erdöls, Erdgases und Uranerzes importieren müssen und mussten. Die gleichen Leute, die nur das Geld sehen, das wir für Netze, Kraftwerke und Batterien ausgeben werden, haben kein Problem damit, dass wir buchstäblich Billionen dafür ausgegeben haben und ausgeben, fossile Brennstoffe im Ausland zu kaufen, sie um die halbe Welt zu schippern bzw. zu pumpen, sie zu verladen, mittels Rohre und LKW durch das Land zu transportieren, in Tanks und Tankstellen zu lagern und dort abzuholen bzw. uns von dort in den Keller bringen zu lassen, damit sie in Fahrzeugen und Heizungen, die auch alle mal gekauft werden mussten, verbrannt zu werden.
Ich weiß nicht, was mit den Leuten los ist, d.h. ich habe keine Erklärung dafür, wie man sich beim Denken so verlaufen kann. Und vor allem kapiere ich nicht, wieso es ausgerechnet bei diesem Thema den Menschen an Phantasie und Technologiegläubigkeit mangelt.
Der war gut!
Hallo, zum Teil ekelhafte, dumme, verantwortungslose Bemerkungen. Dumm geboren werden wir alle, aus der Gegenwart lernen, forschen und für und über die Zukunft denken, keine hellseherischen Prophezeihungen oder Kaffeesatz Aussagen.
Guten Morgen
Ich verstehe leider nicht, was Du mir oder uns mitteilen möchtest. Wenn Du etwas an meinen Aussagen kritisieren möchtest, dann werde konkret. Wenn Du die Entgegnungen auf die 80%-Aussage kritisieren möchtest, dann stelle das klar und werde konkreter.
„Bis 2030 sollten erneuerbare Energien 80 Prozent unserer Stromversorgung tragen, erinnerte Reiche.“ (Hamburger Abendblatt, 27.2.26), „und aus diesem Grund kürze ich jetzt massiv Subventionen für Solaranlagen. Dazu habe ich mir lustige gesetzliche Regelungen ausgedacht, die den Betrieb von Solaranlagen für Bürger so kompliziert machen, dass viele daran die Lust verlieren werden.
Ohne mein Eingreifen hätten wir 2030 womöglich 83 oder gar 85 Prozent erneuerbare Stromerzeugung. Und das müssen wir von der Gasindustrie unbedingt verhindern!!“
„Dass die „Subventionen“ darin bestehen, dass wir dem Erzeuger ein Entgelt bezahlen, das in etwa dem durchschnittlichen Preis entspricht, den auch alle gewerblichen Erzeuger von Strom erhalten (ganz gleich, welcher Primärenergieträger Verwendung findet), möchte ich an dieser Stelle genauso wenig erwähnen, wie den Umstand, dass die Netzbetreiber an sonnigen Tagen die Möglichkeit haben, neue PV-Anlagen abzuschalten und so zu verhindern, dass der ganze eklige PV-Strom die Straßen hinunterläuft und die Kanalisation verstopft. Schließen möchte ich mit der unpräzisen Behauptung, dass sich die privaten PV-Anlagen trotzdem rechnen; schließlich hat hier niemand gefragt, welchen Zeitraum ich mit „rechnen“ meine.“
In Kundengesprächen sage ich vereinfachend, dass sich die PV-Anlage als Geldanlage für vorhandenes Vermögen rentieren wird , jedoch vermutlich nicht, wenn man sich das Geld dafür leihen muss.
Die garantierte Einspeisevergütung war wichtig für die Kalkulation.
Was soll den nun kommen? Dynamische Preise, also die Pflicht zum Handel an der Strombörse mit einem Broker dazwischen? Oder Vergütung zum Jahresmarktwert (zuletzt irgendwo bei 4 ct/kWh)?
Jedenfalls dürfte beide Male das Interesse an Akkus steigen.
Es ist unglaublich. Dieser TAZ -Artikel hat absolut nicht damit zu tun, was der Experte gestern in der Tagesschau erklärte und was Frau Reiche höchstpersönlich dem Hamburger Abendblatt heute erklärte. Tagesschau und Abendblatt scheinen von einem komplett anderen Ereignis zu sprechen als die TAZ!
Tagesschau und Abendblatt vermitteln, dass Reiches Entscheidungen nachvollziehbar, verständlich sind (unter anderem, weil es so teuer sei, den Bürgern bei kleinen Solaranlagen zu unterstützen (?), und weil es billiger sei, wenige große Solaranlagen zu bauen (wo lässt Reiche die bauen? Auf welchen Flächen?) )
Nur in der TAZ wird vorgerechnet, wie stark Schwarz-Grün gerade die CO2-Einsparungen abbremst und die von Reiche erwähnten Möglichkeiten (grüner Wasserstoff) als Luftschlösser betrachtet.
Irgend jemand redet hier also Unsinn bzw. lügt, oder, vorsichtig formuliert, verschweigt wichtige Fakten.
Haben sie wirklich vermittelt? Eigentlich wird in der Tagesschau nur berichtet, was Andere vermitteln (wollen).
Was ja schonmal zeigt, wie wenig sie über den Tellerrand schaut.
Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten ist eine autarke, dezentrale Stromversorgung ziemlich sinnvoll … zumindest um die Basics am Laufen halten zu können. Man sieht in der Ukraine, was sonst passieren kann.
Aber das ist ja nicht ihr Ressort … ![]()
In mein Bekanntenkreis haben sich mehrere unabhängig voneinander bei den Heizungsbauer ihres Vertrauens informiert. Auch wenn es bei der konkreten Technik unterschiedliche Meinungen gab haben eigentlich alle gesagt, dass das „grüne“ Heizungsgesetz aussreichend Möglichkeiten bietet.
Benzin- und Gaspreise steigen durch den Krieg, man befüchtet weitere Preissteigerungen und die Sorgenfalten werden größer…wenn man jetzt viel mehr Windanlagen, Solaranlagen und Stromspeicher hätte, wäre man in einem höheren Grade unabhängig von Öl und Gas und explodierenden Preisen. Warum verstehen die meisten Menschen nicht, wie viel Sicherheit uns das geben würde?
Zur Verteidigung muss man sagen, dass manche Politiker halt einfach ziemlich dumm sind:
In demselben Mima-Beitrag soll Hagel vor den Siebtklässlern an der Tafel den Treibhauseffekt erklären. Es lief nicht so gut. »Zwischen der Erde und der Sonne ist die Atmosphäre. Und wenn die immer dünner wird, dann wird die Sonne immer heißer«, erklärt Hagel. »Und der Grund dafür sind Abgase, CO₂, und und und. Das ist dieser Treibhausgaseffekt.« Der 37-Jährige blickt in die Klasse, sagt: »Alright, oder?« und fragt noch die Lehrerin, ob das so gepasst habe. »Wunderbar, bin beeindruckt«, antwortet die Pädagogin.