Du überschätzt die Komplexität deines Gedankens maßlos…
Hast du dir mal überlegt, dass es in einem Thread, in dem es laut Titel um die aktuelle Bundesregierung geht und in der Fragestellung explizit um diese Regierung geht, tatsächlich um diese Regierung geht?
Natürlich sollte es normal sein, dass ein Minister auch aus den eigenen Reihen Kritik erfährt. Mir wäre dass aber in dieser Regierung bei Ministern der Union nicht aufgefallen, obwohl es mehr als genug Anlass dafür geben würde. Ich weiß echt nicht, wie ich das noch deutlicher formulieren kann.
Ja und man kann da nur gedankliches Gut in der Diskussion heranziehen, was während dieser Regierung geschaffen wurde?
Es ist doch ganz normal zu sagen:
Ein genannter Vorgang in dieser Bundesregierung ist normal, weil er in nahezu jeder Bundesregierung zuvor stattfand und zudem auch noch demokratietheoretisch betrachtet Sinn macht.
Wenn man an der Beantwortung der Frage interessiert ist.
Einen Versuch noch: Die deutsche Nationalmannschaft bekommt einen neuen Trainer der während eines Spieles keine Wechsel vornimmt. Im letzten Spiel hat aber ein Spieler so schlecht gespielt, dass er tatsächlich ausgewechselt wurde. Jetzt sagt ein Kommentator ‚Wie schlecht muss ein Spieler in dieser Nationalmannschaft sein, dass er vom Trainer ausgewechselt wird?‘.
So, und jetzt kommt jemand mit dem Hinweis, dass der vorherige Trainer ja auch Auswechslungen vorgenommen hat. Ist dieser Hinweis in dieser Situation hilfreich oder eher nicht?
Gut, dann müssen wir und eine andere Sprache zum diskutieren suchen, denn die deutsche Sprache wurde vor dieser Bundesregierung geschaffen. und auch alle moralischen und politischen Grundsätze
Dieses Gedankenspiel brachte mich deiner Interpretation deines Satzes näher. Es gibt aber auch andere legitime Interpretationen. Ich verstehe nun, weshalb du vehement auf den Artikel hingewiesen hast. Ich verzichte darauf, detailliert zu erläutern, wie ich den Satz verstand, um das hier nicht in eine Sprachdiskussion abgleiten zu lassen. Sollte jedoch elementares Interesse an meiner Interpretation bestehen, könnte ich diese auch darlegen.
Tatsächlich? Woher hast du die Information, dass der VS sich nicht auf Erkenntnisse der Vergangenheit stützte, sondern sich erst auf Anforderung Weimers „auf den Weg machte“.
Bitte Quelle.
Also bezüglich des Berliner Buchladens muss man davon ausgehen, dass sich der VS auf praktisch gar keine Erkenntnisse stützte, denn Weimer fiel ja komischer Weise kein einziges Argument ein, warum er die Buchladen Extremisten nannte.
Seine Akzeptanz des juristischen Verbots, sie so zu nennen, muss man wohl deuten als
"Ich hab die halt einfach so Extremisten genannt, weil mir alles, was links oder grün aussieht, Angst macht, und das Gefühl ist einfach Scheiße".
Die Urteile für die anderen Buchhandlungen stehen noch aus, im Moment deutet wohl nicht viel darauf hin, dass die Urteile anders ausfallen.
Weil Weimer nur zu diesem drei prämierten Buchhandlungen den Verfassungsschutz angefragt hat. Zu keiner anderen. Diese drei hätten einen Preis bekommen sollen- waren ihm aber zu links
Alle Institutionen, die staatliche Zuwendungen erhalten, werden überprüft
Der Verfassungsschutz gab Auskunft dass aus der Vergangenheit etwas vorliegt, aber nicht WAS
Deswegen strich Weimer die Preisträger von der Liste ohne zu wissen WAS der Hintergrund war …LINKS reichte ihm
Was ja eigentlich der wirkliche Skandal hier ist. Offensichtlich wurde das Haber-Verfahren hier missbraucht und sowohl die Buchhandlungen als auch die Öffentlichkeit so lange wie möglich belogen. Hat aber wie so vieles in dieser Regierung keinerlei Konsequenzen.
Ab wann werden mehr als 20 Prozent der Menschen in Deutschland finden, dass Klimaschutz ein sehr wichtiges Thema ist?
Bei drei Wochen um die 35 Grad?
Drei Wochen um die 40 Grad?
Drei Wochen um die 45 Grad?
Oder nie?
Nachtrag: Bei Umfragen gibt es meist sehr hohe Zustimmung zu dem Standpunkt, Umweltschutz sei wichtig. Ich muss also präzisieren: Wann finden Menschen es so wichtig, dass sie ihre Wahl (mit) davon abhängig machen (was ja sofort dazu führen würde, dass die CDU sich als große Klimaschutzpartei outen würde).
Es ist schlimm, wir müssen was unternehmen und ich fange daher bei mir persönlich an.
Oha, da wähle ich dann demnächst Grün, die tun was. So, jetzt muss ich aber endlich weiter, mein Flieger geht gleich, drei Wochen Kreuzfahrt zur Antarktis.
Ja, das fühlt sich schon irgendwie anders an. Aber die Aische Weidel sagt, dass ist nur Zufall. Da bin ich beruhigt, da muss ich mich mit so einem Thema ja gar nicht weiter befassen.
Früher gab es auch Sommer. Früher war es auch warm. Ich hatte in jedem Sommer als Kind einen Sonnenbrand.
Vermutlich nicht mal, wenn die Wasserversorgung nur noch mit Unterbrechungen kommt und Grundnahrungsmittel rationiert werden. Daran ist natürlich die Politik der Grünen Schuld.
Verdammt, die habe ich vergessen.
Das sind dieselben, die davon schwärmen, als Kind auf der Heckablage im Käfer mitgefahren zu sein - und wir haben das auch überlebt, BASTA!
Tja, leider nicht alle. In den 70ern hatten wir über 21.000 Verkehrstote in Deutschland bei 78 Mio Einwohnern und 21 Mio KFZ.
Das Gemetzel ging dann zurück. Auf unter ein Siebtel - bei dreimal mehr KFZ und vermutlich deutlich höherer Jahresfahrleistung.
Es reicht eine kalte Juliwoche und alles ist vergessen.
Letztes Jahr hatte ich in der ersten Urlaubswoche (Oberbayern) schwülheiße 30 bis 37 °C, die darauffolgende Woche beglückte mich mit 12 bis 16 °C und Nieselregen und alle redeten von „für Juli viel zu kalt - HA, da wünschte ich mir doch, dass es den Klimawandel wirklich geben würde.“
Ab Samstag bin ich wieder da unten. Es sieht nicht nach ausgeglichenem Frühsommerwetter aus. Am nervigsten ist die Gewitterneigung, weil die eine verantwortungsvolle Tourenplanung unmöglich macht. Ich war einmal gegen Mittag in einem Gewitter, welches eigentlich erst in den Abendstunden einsetzen sollte. Das kam urplötzlich über die Waxensteine herübergezogen und ich war irgendwo im ungeschützten Terrain zwischen Hupfleitenjoch und Knappenhäusern.
Nachtrag, wo wir ja schon „leicht“ weg vom Thema sind:
Mittlerweile gehört die Seite Real Time Lightning Map :: LightningMaps.org; zu den Seiten, die ich im Urlaub am häufigsten aufrufe.
Ist die noch genauer und aktueller als z.B. Kachelmannwetter?
Was genau findest Du an der gut?
(Ich frage mit hohem Interesse weil mir der Satz „Gewitter sind die Lawinen des Sommers“ sehr eingebrannt ist und es wirklich oft nicht leicht ist, Touren zu planen wenn ein Risiko besteht.)
Das ist ein Projekt von Leuten, die Hard- und Software selber entwickelt haben.
Bei hoher Serverlast hast du manchmal über 5 Sekunden Verzögerung, sonst eher so 2 Sekunden.
Zudem kannst du die Ausbreitung des Donners einblenden und sehen, dass es in 5, 4, 3,… Sekunden donnert.
Ich kenne die Karte vom Kachelmann nicht, aber die hier haben weltweite Abdeckung und du kannst die Karte am Handy mit zwei Fingern nahezu beliebig tief zoomen und verschieben.
Nachtrag:
Die Navigtion durch die Karte ist beim Projekt intuitiver und flüssiger, es ist auch aktueller (eben halt „live“). Wenn man tief in die Karte hereinzoomt wird aber eine unrealistische Genauigkeit suggeriert, das muss man beachten. Bei Kachelmann ist es super, dass man die Blitzintensität und die Vergangenheit anzeigen lassen kann.
Ich betreue ein Labor, in dem eine Klimaanlage zuschaltbar ist, wenn sich Personen darin aufhalten. Die Temperaturen im Innern werden extrem genau gehalten - Sollwert ±0,2 K. Dafür beobachte ich die Außentemperaturen. Nahezu jedes Jahr kann ich das Extrem der heißesten Temperatur um ein paar Zehntel K nach oben verschieben. Mein Rekord liegt bei 33,5 °C letzte Woche Freitag. Mein Vorgänger soll 35 °C gemessen haben. Für Samstag werden für meinen Referenzpunkt in Berlin 38°C vorausgesagt. Selbst wenn ich keine Person im Labor habe, werde ich die Klimaanlage laufen lassen. Aus technischer Neugier, wie gut sie sich macht.
Was ich sagen möchte: selbst wenn man keine aufwendigen Klimamodelle erstellt, kann man stetig steigende Temperaturen beobachten.