Immer wieder erklären Mitglieder der Bundesregierung, sie würden am Ziel festhalten, Deutschland werde bis 2045 klimaneutral. Doch von diesen Lippenbekenntnissen sollte sich niemand täuschen lassen. Gerade Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schafft mehr und mehr Fakten, die das Erreichen der Klimaneutralität bis 2045 verhindern. Die Politik der Christdemokratin ist fest darauf ausgerichtet, fossile Geschäftsmodelle zu erhalten – und zwar auch über 2045 hinaus.
Merz scheint damit ja auch nicht das geringste Problem zu haben.
Nur mal so generell, weil es bei manchen ein bisschen durcheinandergeht (ich gehe davon aus, dass Du den Unterschied kennst): es gibt Wettervorhersagen und es gibt Nowcasts. Eine Wettervorhersage sagt vorher, welches Wetter an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt wahrscheinlich herrschen wird. Bei manchen Wetterlagen kann eine Vorhersage auf etliche Tage im Voraus sehr präzise sein, bei anderen Wetterlagen allenfalls Tendenzen abgeben (bei einem Kaltfrontdurchgang bspw.),
Nowcasts wie bspw. Drops oder der Stormtracker berechnen anhand bereits herrschenden Wetters voraus, wie sich die Lage innerhalb der nächsten Stunden darstellen wird - also bspw. wann ein Schauer oder Gewitter wann eintreffen wird. Die Systeme sagen aber nicht vorher, wann ein neues Gewitter oder ein neuer Schauer entstehen wird. Nowcasts sind also innerhalb der geschilderten Grenzen für heute Nachmittag präziser als eine Wettervorhersage von vorgestern.
Die Pflotsh-Familie (kostet je nach Abo ein paar Euro pro Monat oder pro Jahr) ist eine Mischung aus beidem und stammt ebenfalls aus dem Kachelmannumfeld.
Die gibt es da nicht. Die zeigen nur an, was gerade passiert und was in den letzten Stunden gewesen ist, genau das ist auch deren Anspruch.
Die Zugrichtung erkennst du aber wegen der unterschiedlichen Farben der älteren Blitze auch selber.