Businessplan

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, mich selbständig zu machen.
Leider kann ich an dem Existenzgründungskurs des Arbeitsamtes nicht teilnehmen. Die Kurse von der IHK sind aber nicht so ausreichend, wie ich mir es erhoffen würde.

Meine primäre Frage ist aber, ich muss einen Businessplan für das Arbeitsamt erstellen, um dann wiederum das Überbrückungsgeld zu erhalten.
Erst dann erhalte ich Beraterscheine für Unternehmensberater, Anwalt, Steuerberater etc.

Den Businessplan möchte ich selbst erstellen um auch ein Gefühl für die Finanzlage zu erhalten.
Leider finde ich im Netz keine einzige Vorlage eines Businessplanes, damit ich mir wenigstens mal anschauen kann, wie einer aussieht, der bereits einen Genehmigtstempel erhalten hat. Das einzige was ich finde, sind Inhaltsverzeichnisse, was drin stehen sollte.

Natürlich könnte ich einen für ein paar Hundert Euro erwerben, aber das Geld möchte ich mir erst einmal sparen.

KAnn mir hier eventuell jemand helfen? Eventuell mit seinem Businessplan?

Vielen Dank

Wasilios

Hallo,

such doch mal mit dem Wort Businessplan im Archiv. Dort wirst Du einiges finden (u.a. habe ich da einen Artikel von Wolfgang gesehen, der die Sache schon recht gut trifft). Wenn noch Fragen offen sind, dann können wir das gerne hier klären.

Gruß,
Christian

Hallo,

hier gibt es Links satt:http://www.akademie.de/business/links/gruendung/busi…
Einige führen auch zu Beispielen, wie mans macht. Schau auch mal in das Softwarepaket des BMWi.
Ein Businessplan ist erstmal ne ganze Menge Arbeit, aber in erster Linie konzeptioneller Art. Ich fand das zu Beginn meiner Selbstständigkeit sehr nützlich, mir sehr genau Gedanken machen zu müssen über meine Zielgruppe, meine Markt, mein USP, meine Konkurrenz etpp. Das hilft dir dann auch, die Akquise anzugehen.

Viele Grüße und Good Luck!

barbara

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Hallo,

ich bin auch scho auf der Suche nach einem Businessplan… Gibt es im Netz denn nicht irgendwo einen fertigen Businessplan, an dem man sich mal orientieren kann??? Für einen, der soetwas noch nie gesehen hat, ist das echt schwer sich vorzustellen, wie sowas am Ende auszusehen hat…

Also, ich wäre für Tips auch sehr dankbar.
Vielen Dank

Gruß Dieter

Hi,
bei meinem MS Office 2000 Paket oder meinem MS Visual Studio 6.0 Pro Paket war auf der CD2 der Microsoft Business Planer Deutschland drauf mit Beispielen usw., genaueres weiss ich aber nicht mehr :wink:

Ralph

Hallo WNIKO,
schau mal unter http://www.mybpcenter.com

Vielleicht ist ja was für dich dabei.

Gruß
Martin

ich muss einen Businessplan :für das Arbeitsamt :erstellen…

Hallo!

das Arbeitsamt will zwar einen Geschäftsplan sehen, aber Du erstellst ihn nicht für das Arbeitsamt, sondern für DICH!

Den Mitarbeitern des Arbeitsamtes ist es herzlich gleichgültig, was Du machen möchtest, ob Dein Geschäftskonzept etwas taugt, ob Du Kunden findest und wie Du das anstellst, ob Du über ausreichend Eigenkapital verfügst, um Aufträge zu finanzieren und dabei auch noch leben zu können. Dem AA ist es egal, ob Du in der Lage bist, Aufträge abzuwickeln, ob Du über die erforderlichen fachlichen und kaufmännischen Fähigkeiten verfügst. Aber Dir kann das alles nicht egal sein. Deshalb erstellst Du den Geschäftsplan für DICH. Du machst Dir also Gedanken darüber, was Du machen willst, für wen Du es machen willst, wo Du es machen willst, wie lange es dauert, bis Geld aus der Tätigkeit kommt und wie Du das alles bis dahin finanzierst. Wenn Du die Gedanken zu Papier bringst, ist das Dein Geschäftsplan. Daraus geht u. a. hervor, wie Du an Kunden kommen willst und was Du Deinen Kunden bietest, damit sie zu Dir und nicht zur Konkurrenz gehen.

Du mußt das alles zu Papier bringen, damit Du selbst bemerkst, wo es hapert, an welchen Stellen noch nachgebessert werden muß. Dabei geht es natürlich auch um Geld, also um Zahlen. Um ein Geschäft mit allen Einnahmen und Ausgaben sauber planen und abwickeln zu können, sollte man etwas von Buchführung verstehen. Falls es dabei Defizite gibt, ist ein entsprechender Kursus fällig, z. B. an der VHS, bevor Du Dich in die Selbständigkeit wagst.

Gruß
Wolfgang

das Arbeitsamt will zwar einen Geschäftsplan sehen, aber Du
erstellst ihn nicht für das Arbeitsamt, sondern für DICH!

Ist noch nachvollziehbar, da derjenige nach einem Plan arbeiten muß.

Den Mitarbeitern des Arbeitsamtes ist es herzlich
gleichgültig, was Du machen möchtest, ob Dein Geschäftskonzept
etwas taugt, ob Du Kunden findest …

Moment mal, es kann doch nicht sein, das ein Sachbearbeiter über eine Unterstützung urteilt und nicht eine Prüfung des Konzeptes vornimmt. das er diese nicht selbst machen kann ist klar und kann auch von keinem erwartet werden. Aber es muß doch jemand geben der die persönliche Eignung, fachliche Qualifikation, Marketing, etc. beim Interessenten prüft oder wenigsten bewertet. Da sind doch schon die Konkurse wieder abzusehen.

und abwickeln zu können, sollte man etwas von Buchführung
verstehen. Falls es dabei Defizite gibt, ist ein
entsprechender Kursus fällig, z. B. an der VHS, bevor Du Dich
in die Selbständigkeit wagst.

Absolut richtig, denn wenn das Konzept in die Hose geht, kann das schon recht teuer werden. Weiterhin kann man zwar einen STB, für die steuerlichen Erklärungen,beauftragen aber das schützt auch nicht vor den Pflichten sich in allen Bereichen auszukennen (Grundwissen).

Hallo Wolfgang,
ich denke, das seitens des AA schon einige Sicherungsfunktionen eingebaut wurden. Bitte, bitte, sag mir das ich recht habe!!! Sonst verzweifele ich hier noch. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein kopierter BP (aus dem Netzt kopiert und mit eigenen zahlen"fiktiv" ergänzt) alles sein soll??

Fragende Grüße
Martin

Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, hättest du aber auch gesehen, dass ich geschreiben habe, dass ich selbst gerne die Zahlen kennen lernen möchte, die mein zukünftiges Leben bestimmen.
Einen Businessplan kann ich für mcih erstellen und gut. Aber wie ich schrieb, möchte das Arbeitsamt meinen Businessplan sehen -auch natürlich für mein Überbrückungsgeld. Danke Wolfgang, dass du mir geholfen hast, jetzt weiß ich selbstverständlich, wie so ein Plan aussehen kann

Also Wolfgang: Setzen 6

Gruß
Wasilios

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Hallo Barbara,
dass war ein guter Tipp. Habe mich schon angemeldet.
Habe zwar noch keinen Businessplan gefunden, aber auf jeden Fall sehr viel andere nützliche Tipps.
Vielleicht finde ich ihn ja doch noch…

Gruß

Wasilios

Hallo,

hier gibt es Links
satt:http://www.akademie.de/business/links/gruendung/busi…
Einige führen auch zu Beispielen, wie mans macht. Schau auch
mal in das Softwarepaket des BMWi.
Ein Businessplan ist erstmal ne ganze Menge Arbeit, aber in
erster Linie konzeptioneller Art. Ich fand das zu Beginn
meiner Selbstständigkeit sehr nützlich, mir sehr genau
Gedanken machen zu müssen über meine Zielgruppe, meine Markt,
mein USP, meine Konkurrenz etpp. Das hilft dir dann auch, die
Akquise anzugehen.

Viele Grüße und Good Luck!

barbara

Hallo!

Einen Businessplan kann ich :für mich erstellen und gut. :Aber wie ich schrieb, möchte :das Arbeitsamt meinen :Businessplan sehen

Wenn Du einen Geschäftsplan für Dich selbst erstellen kannst, dann reicht es vollkommen. Diesen Geschäftsplan zeigst Du dem AA. Das Amt ist nicht in der Lage und es gehört auch nicht zu deren Aufgaben, solchen Plan auf Stichhaltigkeit zu prüfen. Für die Amtsmenschen ist der Geschäftsplan eine Formalie zur Bewilligung von Überbrückungsgeld. Du darfst nicht glauben, daß über ein Daumenkino hinausgehend irgend jemand auch nur eine Zeile liest.

Ich hörte in der Vergangenheit, daß das AA die Stellungnahme einer „sachkundigen Stelle“ verlangt. Dabei kann es nur darauf hinaus laufen, daß der Geschäftsplan mit einem Dienstsiegel geschmückt wird. Wenn jemand wirklich begutachten wollte, müßte er die Persönlichkeit des angehenden Unternehmers genau kennen, von der betreffenden Branche etwas verstehen, Kaufmann sein und viel Zeit investieren.

Ich gab Dir in meinem vorigen Posting die Stichworte, zu denen Du im Geschäftsplan im eigenen Interesse Ideen entwickeln solltest. Wenn Du das tatsächlich machst, reicht es. Vordrucke und Vorlagen helfen nicht weiter.

Also Wolfgang: Setzen 6

Damit kann ich leben.

Gruß
Wolfgang

Moment mal, es kann doch :nicht sein, das ein :Sachbearbeiter über eine :Unterstützung urteilt und :nicht eine Prüfung des
Konzeptes vornimmt.

Aber es muß
doch jemand geben der die :stuck_out_tongue:ersönliche Eignung, :fachliche Qualifikation, :Marketing, etc. beim :Interessenten prüft oder :wenigsten bewertet.

Hallo Martin!

Wer bitte soll denn solche irrwitzig breite Prüfung vornehmen? Vielleicht Beamte? Ein Steuerberater? Das kannst Du alles in der Pfeife rauchen! Der Geschäftsplan ist eine dauernd zu aktualisierende Arbeitsgrundlage für den Unternehmer. Die Prüfung eines Konzepts findet statt, sobald sich jemand um eine unternehmerische Beteiligung bemüht. Dann sind der persönliche Kontakt, das Kennenlernen der Strick- und Denkmuster des Gesprächspartners neben der schriftlichen Darstellung elementar wichtig.

In Amtsstuben geht es um die vollständige, vorschriftsmäßige Akte. Mehr geht nicht. Im Grunde muß das auch reichen. Selbständigkeit ist nichts für Leute, die man dauernd an die Hand nehmen muß. Es kann bestenfalls darum gehen, offenkundig ganz und gar ungeeignete Leute zur Einsicht zu führen, die Finger vom Vorhaben zu lassen. Aber selbst solche bescheidenere Zielsetzung ist wohl schon überzogen.

Da sind doch schon die :Konkurse wieder abzusehen.

Vermutlich. Aber vermutlich nicht deshalb, weil in Amtsstuben keine Detailprüfungen stattfinden. Zu vielen Leuten fehlt elementares kaufmännisches Wissen. Das beginnt bei der Buchführung und geht über die Kenntnis der Aufgaben und Grenzen von Banken bis zur ins Hirn gebrannten Weisheit, daß Eigenkapital absolut unverzichtbar ist.

ich denke, das seitens des AA schon einige
Sicherungsfunktionen eingebaut wurden. Bitte, bitte, sag mir
das ich recht habe!

Ich muß Dich enttäuschen und nehme an, Du weißt das auch ganz genau :smile:.

Ich kann mir nicht vorstellen, das ein kopierter BP (aus dem Netz
kopiert und mit eigenen zahlen"fiktiv" ergänzt) alles sein soll??

So viel Arbeit muß sich keiner machen. Vermutlich wird es nicht auffallen, wenn jemand ein paar Seiten aus dem Duden kopiert und als Zahlenwerk den Kassenbon des letzten Aldi-Einkaufs verwendet. Ich halte das nicht einmal für eine Übertreibung, wobei das Wesentliche, nämlich der Eindruck von der Unternehmerpersönlichkeit, sich ohnehin nicht in Amtsakten und Verwaltungsvorschriften fassen läßt.

Gruß
Wolfgang

Hallo Martin,

das AA beurteilt deinen Businessplan nicht, sondern du musst nachweisen, dass ihn jemand halbwegs kompetentes beurteilt hat, wie z.B. ein Unternehmensberater oder Steuerberater. Es gibt eine Liste von zugelassenen „Experten“, die dir eine Bestätigung ausfüllen müssen, dass dein Businessplan Hand und Fuss hat. Frag mal beim AA nach. Es gibt in fast jeder Stadt Existenzgründungsberater, so einen würde ich hierzu aufsuchen.

beste Grüße,

barbara

Vermutlich wird es
nicht auffallen, wenn jemand ein paar Seiten aus dem Duden
kopiert und als Zahlenwerk den Kassenbon des letzten
Aldi-Einkaufs verwendet.

Hallo Wolfgang,
das mit dem Duden ist echt klasse, sollte man im thread Witz stellen. O.K., ob ein Konzept funktioniert, ist der Praxis überlassen. Es ist nunmal der Unterschied zwischen der Theorie und Praxis. Das ein Selbstständiger mehr Eigenverantwortung haben muß (ziel und konzeptorientiertes Handeln) ist auch klar. Ich kann und will auch einfach nicht glauben, das in D Millionen in das Programm hineingeblasen werden, wenn ich mittels PowerPoint und einigen schlüßigen Zahlen ein Konzept vorlege ohne die elementaren Grundsätze der BWL zu beachten:

-Standort
-Finanzierung
-Rentabilität
-Marktanalyse, etc.

Ich glaube ich werde mal mit dem AA sprechen und mir da mal ein paar Infos holen.

Viele Grüße und danke für deine humoristische Art der Erklärung.

Gruß
Martin

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, mich selbständig zu machen.
Leider kann ich an dem Existenzgründungskurs des Arbeitsamtes
nicht teilnehmen. Die Kurse von der IHK sind aber nicht so
ausreichend, wie ich mir es erhoffen würde.

Wasilios, wenn Du Dich mit dem Gedanken der Selbstständigkeit spielst, warum sollte ein Gründerkurs der IHK „dir nichts bringen“?

Woher willst Du wissen, dass die Inhalte nicht ausreichend sind?
Für den Beginn, quasi zum Kennenlernen, wäre so ein Besuch die Pflicht!

Meine primäre Frage ist aber, ich muss einen Businessplan für
das Arbeitsamt erstellen, um dann wiederum das
Überbrückungsgeld zu erhalten.

Über den Sinn und Zweck wurde schon viel geschrieben, was ich nicht wiederholen muss. Dein Kommentar über Wolfang, der „nichts als die Wahrheit“ geschrieben hat, ist ziemlich arrogant. Du hast doch gefragt, dann muss Du auch Antworten akzeptieren.

Erst dann erhalte ich Beraterscheine für Unternehmensberater,
Anwalt, Steuerberater etc.

Nun, du kann auch einen Unternehmensberater angagieren, ohne die sogenannten Beratungsgutscheine, die nicht mehr als ein paar Euro wert sind.

Existenzgründungsberatungen werden in erheblichen Umfang bezuschusst. Eine kleine Übersicht auf:

http://www.gruender-ratgeber.de/beratungsfoerderung-…

Wenn du nicht bereit mit, eigende Mittel in Deine Zukunft, in Deine Existenz zu stecken, dann ist die Wahrscheinlich um ein vielfaches höher, dass Du zu denen 50 Prozent gehören wirst, die nach 5 Jahre nicht mehr auf dem Markt sind.

Den Businessplan möchte ich selbst erstellen um auch ein
Gefühl für die Finanzlage zu erhalten.

Völlig richtig. Es geht ja um Dich.

Leider finde ich im Netz keine einzige Vorlage eines
Businessplanes, damit ich mir wenigstens mal anschauen kann,
wie einer aussieht,

google mal ein wenig. Gehe auf die Seiten von akademie. de, kfa-mittelstandsbank, bmwm.de, gruender-ratgeber.de, etc.

der bereits einen Genehmigtstempel
erhalten hat.

Was soll das denn? So wie jeder Mensch einmalig ist, so ist jedes Geschäftskonzept individuell.

Das einzige was ich finde, sind

Inhaltsverzeichnisse, was drin stehen sollte.

Und damit kannst Du einiges machen. Stelle die Fakten doch erst einmal auf, kaufe Dir ein paar Bücher und nache Dich schlau.
Dann kannst Du weitere Schritte unternehmen.

Natürlich könnte ich einen für ein paar Hundert Euro erwerben,

aber das Geld möchte ich mir erst einmal sparen.

-?

KAnn mir hier eventuell jemand helfen? Eventuell mit seinem
Businessplan?

davon würdest Du nichts haben. Abschreiben, kopieren, etc. ist Unsinn. Anregeungen solltest Du im Markt finden, in Deinem Kopf, aber nicht bei anderen abschauen.

Vielen Dank

Wasilios

Gruss,

Markus Hübner/Unternehmensberater

Hallo,

„Woher willst Du wissen, dass die Inhalte nicht ausreichend
sind?“

warum mir ein IHK-Kurs nichts bringt?
WEil bei der IHK am Ort folgendes angeboten wird:
3 halbe Tage Existenzgründungskurs.
Ich denke, dass ist nicht ausreichend.
Ich würde gerne besser informiert in die Sache gehen.
Also urteile nicht, ich habe mich informiert!!!

Zum Thema arrogant:
Ich fand die Bemerkung von Wolfgang ziemlich arrogant, denn ich möchte meinen Businessplan selbst erstellen, wie ich bereits schrieb.
Aber da ich nicht weiß, wie so etwas aussehen sollte, finde ich meine Frage durchaus berechtigt und habe hier um Hilfe gebeten.

Ich habe kein Interesse, irgendwas zu kopieren, habe auch nie gesagt, dass ich das machen werde und dies ist eine Unterstellung, die du da leider tust. Sollte dir eigentlich nicht passieren, denn dein Beruf verlangt eine Objektivität. Ich habe ja nicht gepostet: ich will Businessplan für folgende Geschäftsidee. WEnn mir jetzt jemand einen Businessplan für eine Dönerbude schicken würde, dann könnte ich ja wohl nichts kopieren. Ich will lediglich wissen: Wie schaut denn sowas überhaupt aus?

Aber danke für deine Einwände, ich möchte mich informieren, deshalb habe ich gepostet.

Zu deinen Einwänden:

„Wenn du nicht bereit mit, eigende Mittel in Deine Zukunft, in
Deine Existenz zu stecken, dann ist die Wahrscheinlich um ein
vielfaches höher, dass Du zu denen 50 Prozent gehören wirst,
die nach 5 Jahre nicht mehr auf dem Markt sind.“

Wer sagt, dass ich keine eigenen Mittel investieren möchte? Ich finde es nur unsinnig, mir einen Businessplan erstellen zu lassen, denn ich finde, dass muss ich selbst tun, um einen Überblick über meine Finanzen zu erhalten. Siehe erstes Posting von mir.

Gruß
Wasilios

Hallo,

Reaktionen, wie Deine auf einige Artikel sind mir nicht fremd. Ich habe Businesspläne gesehen, die waren das Papier nicht wert, auf dem sie standen. Da würde darüber schwadroniert, daß mit Jahresüberschüssen Kredite getilgt werden sollte. Da wurden Annahmen getroffen, die simplen Kontrollrechnungen nicht genügten (Stundensatz von MA X 70 Euro, 20 MA erzielten dann pro Jahr einen Umsatz von 10 Mio. pro Jahr). Kritik in dieser Richtung wurde dann mit Sprüchen über unflexible Banker quittiert.

Du bist in einer Phase, in der für jeden Hinweis von erfahrenen Unternehmern und ähnlich bewanderten Personen dankbar sein mußt. Andernfalls kannst Du in Deinem Businessplan gleich die Massequote für die Insolvenz mitplanen.

Aber aus Erfahrung weiß ich auch, daß derartige Hinweise nicht abschrecken. Da ich jeden Tag den Bundesanzeiger lese, konnte ich eine Zeitlang jede zweite Woche eine Kerbe für einen gescheiterten Existenzgründer in meinen Monitor machen, dem ich einfachste Ratschläge mit auf dem Weg gab, die dieser aber nicht ernst nahm, weil sie ja von einem unflexiblen Banker kamen. Das Elend hat inzwischen ein Ende, weil wir uns Existenzgründer gar nicht mehr anschauen.

Dir Viel Glück. Du wirst es brauchen.

Gruß,
Christian

Hallo Christian,
ich nehme gerne jeden Rat eines Unternehmers an.
Aber ich habe nicht unbedingt gesehen, dass die mir einen Rat gegeben haben.
Ich poste hier, ich möchte meinen Businessplan selbst schreiben und würde gerne mal wissen, wie so ein Businessplan aussehen sollte und als Rat erhalte ich:

Schreibe deinen Businessplan selbst

Das ist nicht wirklich ein Rat - denn ich schrieb ja, dass ich meinen Plan selbst schreiben wollte.

Ich verstehe gar nicht, warum hier so einen Affentanz gemacht wird. Ich will dieses F…-Ding selbst schreiben, damit ich selbst reflektieren kann: Treibe ich mich damit ins Unglück oder nicht.
Natürlich nutze ich dann dieses von mir erstellte Plänchen, um damit auch zum Arbeitsamt zu gehen, um mein Überbrückungsgeld zu beantraten.
Würde ich dies nicht tun, würde ich mich als geschäftsuntüchtig erweisen und sollte es eh sein lassen.

Hier wurde viel geschrieben aber mal wieder wie in vielen Foren ohne Inhalt. Mir wurde nur von 2 Teilnehmern wirklich geholfen, indem sie mir Links vermittelt haben. Die anderen hatten coole Sprüche, die mir nicht wirklich weitergeholfen haben, da sie nciht richtig gelesen haben, was ich im Eingangsposting schrieb.

Lieber Christian, wenn du mir wirklich einen Rat geben möchstest, dann beantworte mir meine Frage im Eingangsposting.

Gruß

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Hallo Christian!

… weil wir uns
Existenzgründer gar nicht mehr anschauen.

Auf die Gefahr hin, daß es einige Leute in den falschen Hals bekommen, halte ich es für sinnvoll, wenn sich Banken und sogar die der regionalen Entwicklung verpflichteten Sparkassen bei Krediten an Existenzgründer sehr zurückhalten. Kaum ein Gründer macht zwischen dem kurzfristig benötigten Kapital und dem auf Dauer benötigten Eigenkapital zur Deckung des unternehmerischen Risikos (=Risikokapital) einen Unterschied. Folglich glauben viele Leute, ohne Eigenkapital (nach Opas Sprüchen „Wir haben früher auch mit Nichts angefangen“) ein dauerhaft tragfähiges Geschäft auf die Füße stellen zu können. Dann wird die Bürgschaft der Ehefrau beigebracht und das Dach über dem Kopf verpfändet, um an Geld von der Bank zu kommen, das die Funktion des Eigenkapitals übernehmen soll. Für das Auto, für den Urlaub, für Möbel, für alles mögliche wird gespart, aber die Existenzgründung soll ohne eigenes Geld gehen. Das geht eben nicht, jedenfalls nicht auf die Dauer. Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Ein Banker, der solches Spiel mitspielt, erweist sich nicht als Finanzfachmann, sondern als Stümper seines Fachs.

Das Geld vom Arbeitsamt verleitet etliche Leute zur Annahme, damit ein Unternehmen gründen zu können, obwohl die paar Euro bestenfalls für Krankenversicherung und Telefonrechnung reichen. In solcher Situation auch noch mit Krediten belastet, die unabhängig vom Geschäftsverlauf natürlich Geld kosten, ist der Kniefall vor dem Banker mit der Bitte um Nachschlag sicher. Der Kniefall ist auch und gerade sicher, wenn die Aufträge wunderbar sprudeln, weil dadurch zunächst erst einmal Kosten entstehen. Diese Situationen sind vorhersehbar. Deshalb halte ich es für verantwortungslos, wenn der Existenzgründer ohne ausreichendes Eigenkapital bei einer Bank um Geld nachsucht und ein Banker, der den Verlauf aus hunderten Fällen kennen sollte, diesem Wunsch auch noch folgt.

Aus meiner Sicht bröckelt den Banken mit den durchweg unterkapitalisierten KMUs eine wichtige Kundenbasis weg. Es macht vermutlich wenig Sinn, Dönerbuden, Sonnenstudios und Webdesigner zu fördern. Aber für das produzierende Gewerbe gibt es vom Staat durchaus verlorene Zuschüsse, die ein bißchen Eigenkapital wirkungsvoll aufstocken können. Wenn man sich vom Unfug der propagierten Dienstleistungsgesellschaft verabschiedet und erkennt, daß wir Produkte auf die Rampe schieben und verkaufen müssen, sollten Banken dafür sorgen, zukünftige Produzenten an die staatlichen Geldnäpfe zu führen, um mittelfristig auf diese Weise produzierende KMUs als Kunden aufzubauen, von deren kurzfristigen Geldbedarf sich leben läßt. Banken kümmern sich bestenfalls - wenn überhaupt - um KfW-Darlehen. Sie treten aber so gut wie nicht als Vermittler von echtem Eigenkapital durch unternehmerische Beteiligungen und die o. g. staatlichen Töpfe auf. Die Kunden mit ausreichendem Eigenkapital sind die Kunden, die eine Bank braucht. Die anderen sind Verwertungskandidaten, die eine Bank in die Situation des Gebrauchtmaschinenhändlers bringen. Das aber ist doch nicht das Geschäft einer Bank. Weshalb zum Teufel finanziert eine Bank solche Vorhaben?

Potente kleine Unternehmen gehen durch fehlende oder falsche Kapitalausstattung zu tausenden in die Pleite. Unter diesen Unternehmern dürfte der größte Prozentsatz derjenigen zu finden sein, die wertvolle Lektionen wirklich kapiert haben. Statt aber auf dieses unternehmerische Potential zu greifen, geschieht das genaue Gegenteil. Da wird die Vergangenheit gesehen, obwohl es um die Zukunft geht.

Gruß
Wolfgang

Hi Christian,

was hat denn der Frager gemacht? er hat eine Frage gestellt, wo er sich weiter informeiren kann. Nicht mehr und nicht weniger. Dass ihm dann schon mal prophylaktisch unterstellt wird, er hätte keine Ahnung und solle sich erstmal ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen ist - habe ich ebenfalls als ziemlich arrogant empfunden.

Existenzgründung heißt nicht gleich das dicke Geschäft, Personal- und Bürokosten, sondern als Freelancer kann man klein und bescheiden anfangen und auch seinen Weg finden. Aber auch dafür sollte man einen Businessplan aufstellen, auch wenn es dann weniger um die groß aufgestellten Kosten geht, sondern eher um eine fundierte Analyse der Ist-Situation. Um sich in diesem Rahmen selbstständig zu machen, braucht man auch keinen Kredit, aber wenn man die Möglichkeit hat, Überbrückungsgeld zu beantragen, wo ist das Problem?

grüße,

barbara

*die euer Problem mit dem Ausgangsfrager wirklich nicht versteht*

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