Chronische Erschöpfung , subfebrile Temperaturen ?

Ich hatte vor einigen Wochen schon einmal nachgefragt, allerdings hat sich in der Zeit viel getan. Drum frage ich nochmal allgemein nach.

Also, ich bin seit mitte November immer wieder mal krank gewesen in Form von Erkältungen oder fiebrigen Infekten. Es gab zwar Zeiten in denen es mir besser ging, aber eben nie gut, sodass ich behaupten hätte können ich wäre gesund. Also ging ich zum Arzt, der mich krank schrieb, und ein Blutbild machte. Da war allerdings nichts zu sehen.
Nach einigen Wochen und meinem bisher letzen und stärksten Infekt ging ich wieder dorthin und es gab wieder ein Blutbild und einen Lungenfunktionstest.
Das Ergebnis war , das immer noch nichts gefunden wurde, außer das ich wohl eine Bronchitis hatte, aber von der bin ich doch nicht IMMER ( noch ) müde ?!

Also ausgeschlossen wurden : Borelliose, Eppstein-Bar, Pfeifferisches Drüsenfieber und und und… ( hinzu konnten auch keine Entzündugsherde in meinem Körper festgestellt werden)

Allerdings leide ich immer noch darunter, das ich mich immer irgendwie müde und matt fühle ( es variiert durchaus im Tagesverlauf),
meine Nase eiegentlich immer zu ist, allerdings ohne das ich groß was „zu schnupfen“ hätte und das ich zu erhöhten Temperaturen neige ( von 37 ° bis 37,6° ; ist vielleicht nicht sooo hoch aber ist eigentlich in meinem Leben so nie vorgekommen )

Ich weiß,…seeehr langer Beitrag, aber ich würde mich freuen wenn mir jmd etwas dazu sagen könnte

Mfg, Fred

Hallo,

deine Situation kommt mir bekannt vor. Ich selber habe seit 4 Monaten mit einer Bronchitis zu kämpfen und habe immer mal wieder gripale Infekte oder Erkältungen zwischendurch. Meine Nase sitzt ständig zu.

Der Hausarzt konnte im Blutbild bei mir ebenfalls nichts finden. Er war ratlos und hat mich zum HNO und Lungenfacharzt geschickt. Beim HNO war ich jetzt schon. Der hat einen Allergietest, Ergebnis: keine Allergie. Dafür hat er festgestellt, dass meine Schleimhäute geschwollen sind und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass diese sich momentan nicht mehr selbst regulieren können. Das könnte der Grund für die ständigen Infekte und natürlich die zusitzende Nase sein. Habe eine Medikamentenkur verordnet bekommen, die hoffentlich Besserung bringt.

Beim Lungenarzt war ich noch nicht, deswegen kann ich da noch nichts berichten. Der Lungenfunktionstest beim Hausarzt hat allerdings keine Auffälligkeiten ergeben.

Warst du schon beim HNO oder einem anderen Facharzt?

Gruß

Samira

Nein, ich war noch nicht bei einem Facharzt oder HNO - Arzt.
Wobei mein Lungenfunktionstest eine sehr sehr kleine Einschränkung aufwies, mit welcher ich nur kanpp unterm Durchschnitt lag.
-> Das war aber vmtl auf die Bronchitis zurückzuführen.

( Hast du denn auch mit den anderen Sachen wie Müdigkeit, Mattheit oder Schwächegefühl zu kämpfen Samira ? )

Hallo,

ja das hatte ich eine ganze Zeit lang auch, bzw. die Müdigkeit ist noch vorhanden. Die Schlappheit ist deutlich besser geworden.

Zudem hatte ich, wie du auch, immer mal wieder leichte Temperatur. Meinen Hausarzt darauf angesprochen meinte er das wäre normal wenn der Körper sich immer wieder gegen Infekte wehrt.

Es macht mir sowieso den Eindruck, dass es diesen Winter besonders hartnäckig ist. Ich kenne ein paar Leute bei denen sich die ganze Erkältungsgeschichte dieses Mal auch Ewigkeiten hinzieht.

Gruß

Samira

Hallo Fredericus Rex,

wenn Dein Blutbild wg. einem (vorausgegangenen) Infekt verändert ist haut das niemanden vom Hocker. Dass Deine Infektanfälligkeit nicht im Blutbild sichtbar ist weiss man erst, wenn man eines macht nachdem Du keinen akuten Infekt mehr hattest. So weit ich weiss ist das Blutbild bei Krankheiten mit der von Dir beschriebenen Symptomatik demjenigen das bei einem Infekt auftritt ähnlich.

Ich würde nach etwas Zeit zum Hämatologen gehen.

hth,

Stefan

Mhm, nun gut.
Irgendwann macht man sich halt auch mal en paar Gedanken über CFS oder so, aber es gibt ja noch die positive Suggestion und dann muss ich es halt damit versuchen.

Hallo,

was ist CFS?

Gruß

Samira

Hallo Samira,

chronic Fatigue Syndrom.

In diesem Fall ist Wiki tatsächlich mal ziemlich erschöpfend, also ganz gut.
Was mich daran stört, das auch bei Patienten, bei denen angeblich Schulmedizinisch alles abgecheckt wurde, dann doch noch was anderes dahinter steckt. Soll heißen: Ist ja schön, das da alles so hoch wissenschaftlich aufgelistet ist, aber die Ursache kennen sie trotzdem noch nicht, so what…

Abgesehen von schwierigen Lebensumständen, Stress privat und bei der Arbeit z.b. oder Verlust von geliebten Menschen u.s.w.
findet sich, bei wirklich richtiger Suche, dann doch noch ein Pfeiffersches Drüsenfieber oder Rickettsien oder Borelliose.
Die zuverlässigkeit der Labortests ist nicht immer gegeben.
Häufig wird es dann wirklich besser, wenn z.b. eine bestehende Lamblien Infektion behandelt wird und danach die Folgen dieser Infektion behandelt werden, dann verschwinden viele der aufgezählten Symptome.

was ist CFS?

m.M nach also einer der vielen Verlegenheits-Ausschlußdiagnosen unserer Zeit, ohne, das die Nöte der Patienten wirklich erkannt und behandelt werden, denn in Not sind sie definitiv.

Gruß
Kathy