Du magst es dir vielleicht nicht so recht vorstellen, aber man
kann Sex auch an anderen Orten als im Bett haben
Sicher. Privatsphäre beschränkt sich aber nicht nur auf die Kinder. Auch im Bett.
Angefangen, mal ein Buch bei Licht zum Einschlafen lesen, mal zu schlafen ohne auf das Atmen nebenbei/an zu hören, nach einem stressigen Tag mal „gemeinsam alleine zu sein“. Als Mann aus meiner Erfahrung heraus: Mütter können wesentlich anstrengender als Kinder sein.
Und zur Privatsphäre gehört auch, gewisse Dinge (gemeinsam) zu gegebenem Zeitpunkt zu regeln.
Bei weiterem Diskussionsbedarf hierzu können wir gerne einen
Threat bei Erotik aufmachen…
Ja, in Richtung „Sex und Kids, dennoch im Bett möglich?“
Zum Thema Co-Sleeping kann ich Unverständigen nur mal
empfehlen sich in das Thema genauer einzulesen.
Unverständig wie ich ob des Begriffs nun mal bin: Ich hab mir den ersten Google-Link genommen und gelesen: http://www.geburtshaus-muenster.de/lesetipp2.html
Mmmhhh, hast du vielleicht einen empfehlenswerten Link?
Ansonsten immer schön nach dem Motto: Leben und leben lassen.
Ja, das Ganze ist jetzt etwas außerhalb deiner ursprünglichen Frage. Wie hattest du dort geschrieben:
Oder mache ich mir zu viele Gedanken und sollte es einfach auf mich zukommen lassen?
bevor unser Kleiner geboren wurde (der übrigens auch nicht im Ehebett gezeugt wurde *lol*), hat der Große sogar noch in meinem Arm geschlafen. Weil ER das so wollte. Er war bei der Geburt auch erst 18 Monate alt. Gut, dann war der Kleine da und den Großen mußte ich dann in eine andere Schlafposition gewöhnen. Ging sehr gut. Die ersten beiden Nächte waren zwar grausam, weil der Große immer mit aufgewacht ist, wenn der Kleine gequengelt hat, aber das haben wir einfach ausgesessen. Jetzt ist der Kleine fast 5 Monate und mittlerweile kann er brüllen, ohne daß der Große aufwacht. Sämtliche Geräusche vom Geschwisterkind blendet das Unterbewußtsein des jeweils Schlafenden offenbar als völlig normales Geräusch aus und sendet kein Aufwachsignal mehr. Wie gesagt, die ersten beiden Nächte waren grausam, da waren wir alle ständig wach und dann war der Spuk vorbei. Der Große ist dann vor so 3-4 Monaten in sein Bett neben unserem Bett gezogen. Völlig ohne Zwang. Er darf sich jede Nacht selbst aussuchen, wo er schlafen mag. Oben bei uns oder unten bei sich. Der Höhenunterschied ist etwa 15cm.
Ich sage mir immer: „Kein Tier wirft sein Junges aus dem Nest. Nur Menschen verhalten sich so komisch“.
Wir alle vier genießen das Familienbett und wollen gar nicht anders schlafen. Und ich kenne kein Kind, das noch mit 18 bei Mama und Papa schläft *g* Es wird also irgendwann die Zeit kommen und unsere Kinder werden im eigenen Zimmer schlafen wollen. Bis dahin ist unser Bett auch ihr Bett.
meine Frage zielte nicht darauf ab, hier eine Diskussion übers gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern vom Zaun zu brechen. Deswegen hatte ich mich mit meiner Frage auch nur an Eltern gewandt, die mit Co-Sleeping Erfahrung haben. Bevor jetzt gleich wieder ein empörter Aufschrei duchs Forum gellt: Natürlich habe ich auch mit Antworten gerechnet, die sich dagegen aussprechen. Aber auf die werde ich nicht eingehen.
Ein schöner link zum Thema ist zum Beispiel dieser:
Ich habe nur Angst, dass die Große wach wird, wenn das Baby
nachts weint oder ich zum nächtlichen Stillen und Wickeln
aufstehe.
Stillst du nicht im Liegen im Bett? Und wickelst du grundsätzlich auch in der Nacht?
Noch zum Thema: Persönliche Erfahrung dazu hab ich leider keine, nur aus zweiter Hand von meiner Schwester, deren beide Jungs haben sich nicht gegenseitig wach gemacht.
Ich würde es wie du machen und einfach probieren, wie es hinhaut. Wenn es gar nicht geht und ihr die Möglichkeit habt, eurer großen Tochter ein eigenes Zimmer anzubieten, ist das ja immer noch eine Alternative für den „Notfall“.
DIES wären Gründe GEGEN den Aufenthalt im Schlafzimmer
Schön, das du mich noch verstehst, auch wenn ich um diese Zeit nicht mehr richtig lesen kann
Ich weiß schon, dass man Sex auch woanders haben kann als im Ehebett. Aber warum soll ich miene Privatsphäre (Schlafzimmer) aufgeben, nur damit das Kind da schlafen kann? die ersten paar Monate, vielleicht das erste Jahr - aber wir reden hier ja von einem zweijährigen Kind.
Ja, [Privatsphäre] kann es ja haben, wenn es benötigt wird.
tut mir leid, dass ich eine unerwünschte Seitendiskussion aufgemacht habe. Ich hab ja auch nicht grundsätzlich was dagegen, das Kind im Ehebett / elterlichen Schlafzimmer schlafen zu lassen. Aber m.E. ist eine Zweijährige alt genug, um nachts alleine sein zu können / wollen / müssen.
das müssen sie noch früh genug… (selbstständig werden). Ich genieße die Zeit, wo sie noch so klein sind in vollen Zügen. Die Zeit, wo ich wieder abends im Bett lesen kann, kommt so bald. Und Privatsphäre hab ich abends von acht bis zwölf genug. Mein Kind schläft dann nämlich.
Stillst du nicht im Liegen im Bett? Und wickelst du
grundsätzlich auch in der Nacht?
Naja ganz am Anfang bleibt einem ja nix anderes übrig. Bei meiner Großen ging JEDES Mal beim Stillen auch ordentlich was in die Windel. Bis sie so drei Monate war. Ich kann ja nur von der Erfahrung ausgehen, die ich schon gemacht habe. Im Liegen stillen konnte ich anfangs nicht. Hat einfach nicht geklappt. Sicher werde ich es jetzt versuchen, bin ja quasi nun Profi im Stillen
Noch zum Thema: Persönliche Erfahrung dazu hab ich leider
keine, nur aus zweiter Hand von meiner Schwester, deren beide
Jungs haben sich nicht gegenseitig wach gemacht.
Sowas muss man halt wissen, deswegen hatte ich nach Erfahrungen gefragt. Ich kenne leider persönlich niemanden mit zwei kleinen Kindern, die in mit den Eltern zusammen schlafen. Entweder nur mit einem Einzelkind (was in meinem Bekanntenkreis übrigens sehr häufig vorkommt) oder die Altersabstände sind schon sehr groß.
eurer großen Tochter ein eigenes Zimmer anzubieten, ist das ja
immer noch eine Alternative für den „Notfall“.
Das ich pro-co sleeping bin, ist ja schon klar dargestellt wurden. Für uns funktionierts sehr gut. Abendliches Lesen im Bett oder sogar elterliche Diskussionen finden auch bei uns nicht im Dunkeln statt. Auch das Geschwisterkind wurde im „Ehe-Bett“ gezeugt - wir wissen einfach genau wann unser Kind schläft. Zudem hat unser Bett keine Ausmaße von 90x90. Aber darum soll es mir gar nicht gehen.
Mich interessiert ganz ehrlich, was denn ein zweijähriges Kind mit Privatspähre anfängt.
Selbständigkeit wird hier an allen möglichen Dingen ausprobiert und vehement („Das kann ich alleine“ / „Du nicht“) eingefordert (Anziehen, Toilette, Brot schmieren, mit dem Babysitter spielen…)
Mein Kind fordert das beim Schlafen bisher nicht ein, sondern kommt regelmäßig nachts an mich herangerollt bzw. früh an den Vater (Da bin ich schon weg). Ich beobachte, dass der Auszug so im Schnitt mit 5 Jahren von allein erfolgt und wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dem Kind solche natürlichen Bedürfnisse (Stillen, Sauberkeit, Kontaktaufnahme mit 3.) in seinem Tempo entscheiden zu lassen.
Nichtsdestotrotz gibt es in unserem Haushalt ein Ausweichbett, fallsjemand mal ausschlafen möchte oder krank ist.
Mich interessiert ganz ehrlich, was denn ein zweijähriges Kind
mit Privatspähre anfängt.
Selbständigkeit wird hier an allen möglichen Dingen
ausprobiert und vehement eingefordert
Das wäre auch meine Frage gewesen. Selbstständigkeit lernen bedeutet für mich, dem Kind Schritt für Schritt mehr Verantwortung und Ausprobierspielraum zu geben.
In der Nacht sehe ich diesen Bedarf in diesem Alter auch nicht.
Vorsicht, wenn das ganz kleine bei euch im Bett schläft.
Wie schnell rutscht im Schlaf jemand auf das Kleine und erdückt es.
Oder wird im Schlaf so unglücklich zugedeckt, dass es erstickt.
Wir hatten das Kinderbettchen neben unserem.
Die 2 jährige auf keinen Fall „ausquartieren“. Sonst gibt es nur Neid.
Vorsicht, wenn das ganz kleine bei euch im Bett schläft.
Wie schnell rutscht im Schlaf jemand auf das Kleine und
erdückt es.
Oder wird im Schlaf so unglücklich zugedeckt, dass es
erstickt.
Das ist ein Ammenmärchen. Wir nehmen keine Drogen, trinken keinen Alkohol (wenn doch wird woanders geschlafen) und sind Nichtraucher. Das Schlafverhalten der Eltern ändert sich, wenn ein Kind mit im Bett schläft. Niemand braucht Angst haben, sein Kind zu erdrücken. Die Menschheit wäre wohl auch ausgestorben, denn Millionen Jahre haben Neugeborene und Kinder immer zwischen Erwachsenenen geschlafen.