Cosmo TV

Nein, auch wenn der islamische Staat nicht perfekt war (was
ist schon perfekt?) so hat er in vielerlei Hinsicht den
modernen Demokratien eine Steilvorlage in Richtung innerem
Frieden gegeben.

es ist bekannt, daß das osmanische reich und die islamische kultur überhaupt die führung in jeder hinsicht übernommen hatten: kultur, wissenschaft, recht, kunst usw. daß minderheiten im vergleich zum christlichen mittelalter einen relativ sehr guten stand hatten, ist ebenfalls bekannt. zb. sind große teile der klassischen jüdisches geistesgeschichte auf arabisch verfaßt. aber ich frage mich: warum ist das vorbei? warum sind heute sämtliche arabisch-islamischen staaten despotenherrschaften? weißt du eine antwort drauf?

gruß
dataf0x

ohja das kenne ich auch. christliche paralellgesellschaften in
mehrheitlich nichtchristlichen ländern, vor allem von
auslandsleuten wie botschaftsangehörige, die pompös
weihnachten feiern.

?? ich versteh den Zusammenhang mit meinem Posting nicht.
Das ganze geschah in Zimbabwe, ein mehrheitlich christliches
Land. Die Schule hingegen war eine Hinduschule. Da aber in
Zimbabwe Schulen nicht ausschliesslich eine Religion lehren
duerfen bzw. gegen Angehoerige anderer Religionen nicht
diskriminieren duerfen, wird in der Schule ‚Weltrelgionen‘
gelehrt - allerdings mit einiger Betonung des Hinduismus.
Die Schueler waren etwa 30:70 Hindu:Christen. Da Weihnachten
im suedlichen Afrika mit dem Schuljahrende zusammenfaellt,
bietet sich eine grosse Feier an (aber, wie gesagt, es
wurde auch Diwali und Holi, Eid al Fitr und Eid al Adha,
gefeiert. Rosh Hashanna, Yom Kippur usw. wurden erwaehnt,
aber mangels eines einzigen juedischen Kindes in der Schule
nicht weiter begangen.

Gruesse
Elke

Hallo

ausserdem bin ich gegen
ausserehelichen Geschlechtsverkehr (ich würde mein Kind anders
erziehen; nur damit ich richtig verstanden werde!)

hmm mal abgesehen von meiner meinung zur ehe… bevor man sich auf einen
partner festlegt, sollte man sich, meiner meinung nach, ein wenig „umschaun“ um
sich klar zu werden, was es gibt und was man will… das heißt nicht „hurerei“,
sondern den erwählten partner vor der eventuellen ehe vielleicht doch mal GANZ
kennen zu lernen, um wirklich zu wissen, ob man zu einander passt…

Das Kopftuch als Bekleidung ist im Islam genauso Vorschrift,
Gebot wie die restliche Bekleidung. Das muss man davon
unterscheiden, ob muslimische Frauen im Generellen zum
Kopftuchtragen gezwungen werden. Genauso: Alkohol ist im Islam
verboten; ich könnte Alkohol trinken rein praktisch, keiner
zwingt mich, Abstand davon zu nehmen; trotzdem tu ich’s nicht.
Ist das soweit halbwegs verständlich?

klar, aber wer dann keine vorgeschriebene kleidung trägt, oder alkohol trinkt,
der handelt gegen seine religion und wird auf die eine oder andere art bestraft
(ob nun naserümpfen, hausarrest oder härteres, spielt hier keine rolle).
also handelt eine zb verkäuferin falsch, wenn sie sich nicht komplett verhüllt
(is nun kopftuch oder ganze verhüllung vorschrift?)… tut sie es aber, wird
sie von mir als verkäuferin nicht ernst genommen, weil ich sie ja nicht mal
sehen kann (ähnlich nervig find ich sonnenbrillen, bei denen man die augen
nicht sieht, und nie weiß, ob der andere einen nu gerade anguckt)
steht der verkäufer im supermarkt im elvis-dress vor mir, is das auch nich
anders :wink:
klar, kopftuch allein is da nich so schlimm, aber für mich noch immer
irritierend, auch bei „deutschen hausmütterchen“

wird frauen im islam nicht beigebracht (ja, es gibt auch
einige ohne kopftuch,
ich weiß, und freue mich sehr darüber), dass sie nur mit
kopftuch ehrbar sind
und vor übergriffen durch männer geschützt? oder hab ich da
was falsch
mitgekriegt? wenn dem so wäre, dann hieße das, nicht der
vergewaltigende/
übergriffige mann ist schuld, sondern die frau, die sich
falsch verhalten
hat… und in diesem abstrusen glauben möchte ich kein kind
erziehen…

schön. Die Eingangsfrage (wird frauen…) beantworte ich mit
„nein“.

gut, dann steht „trag ein kopftuch“ also genauso ohne erklärung im koran, wie
im alten testament „du sollst keine hexe am leben lassen“… ich mag grundlose
vorschriften nicht, wobei wir bei mikes anmerkung sind, dass denkende menschen
gefährlich sind (allgemeines wissen, dass du dir aus verschiedenen büchern auch
ruhig mal aneignen könntest)… wenn ich frage „warum?“ dann kommt bei vielen
religionen nur die antwort „weils da steht“ oder „gottes vorschriften zweifelt
man nicht an“ oder „gottes wege sind unergründlich“… für einen denkenden
menschen sollte das eigentlich immer die warnung sein, dass da was nicht
stimmt!
aber damit weiche ich von der - für meine begriffe - äußerst überflüssigen
vorschrift des kopftuchs ab…

, die übrigens nur mit männern aus äh

„südlichen“ ländern die erfahrung gemacht hat, von solchen männern in
nüchternem zustand, am hellichten
tag und mitten auf der straße blöde angemacht zu werden!
selbst bauarbeiter
sind mir noch nicht so bescheuert begegnet :wink: da brauchen
nicht frauen
kopftücher, sondern die männer besseres benehmen!

Du weichst auf ein vollkommen anderes Thema aus. Ich kann
deine Aussagen im Thema nicht unterbringen!

ich finde nicht, dass ich ausweiche… in religionen gehören
derartige bräuche
mit zur erziehung,

???

frauen werden dazu erzogen, kopftücher zu tragen und männer ziehen seltsamer
weise daraus den schluss (oder werden dazu erzogen), jede frau ohne kopftuch
sei freiwild! das habe ich zu oft erlebt und bin davon derbe genervt!

und um da jetzt mal klarheit zu erlangen: was ist deine
einstellung zu kopftuch
& co?

War sie oben nicht klar? Es ist eine Bekleidung. Muss ich auch
eine Stellungnahme abgeben? Was ist deine Einstellung zum
Rock?

nun, ich bin froh, dass in der deutschen verfassung nicht steht, dass frauen
röcke tragen sollen :wink:

Übrigens habe ich als ich nach Deutschland
kam, das Gefühl gehabt, Schule wäre super leicht. In der
Mathematik waren wir (in Kuwait) weit voraus, hätte ich
ordentlich deutsch gekonnt, hätte ich sofort 2 Klassen
überspringen können. Auch Fremdsprachen werden in islamischen
Ländern durchschnittlich besser gelehrt.

schule fand ich auch viel zu leicht (frag mich lieber nicht, wie oft ich
hausaufgaben gemacht hab :wink: ) und erschreckend, was für dumme (und das meine
ich ernst) leute abi gemacht haben… direkt gruselig…
aber was wird denn in kuwait anders gemacht? wie läuft da der unterricht?
davon abgesehen ist wohl die schlechte deutsche bildung nicht als „westliche“
im gegensatz zu „moslemischer“ bildung zu sehen… „westliche“ bildung geht
auch besser :wink:

ja tut es und du antwortest nicht auf meine Schilderungen! Du
lässt deine (auch wenn nicht explizite) Behauptung, dass
Muslime durchschnittlich schlechter erzogen (und schlechter
gebildet) sind einfach stehen, das finde ich schon sehr
ungestüm (vorsichtig gesagt).

oha! also, muslime werden in manchen punkten ANDERS erzogen, und manche punkte
davon finde ich persönlich SCHLECHT, ebenso wie manche christliche erziehung
etc… schlechtere bildung wird wohl in manchen punkten zutreffen (klar, viele
studieren wie du usw). ein grund mag sein, dass viele einwanderer schon nicht
gerade zur elite des herkunftslandes gehörten, wie du anmerkst.

und zum anderen kann ich wohl
schlecht über moslems
in zb indonesien reden…

aber wenn du schon vom Islam reden willst, dann musst du die
doch miteinbeziehen, oder zumindest britische Muslime.

nur weil ich von christen rede, muss ich nicht von taiwanesischen christen
reden, und bei schafzucht nicht von den problemen dabei im australischen
outback…

ich erinnere nur eine aussage, dass
man in der türkei
in schulen auch kein kopftuch tragen darf und ein imam meinte

  • meinem
    empfinden nach - hämisch, dass man in deutschland den islam
    wesentlich extremer
    ausleben könne als in der türkei oder iran…

Wieder: was hat das Kopftuch und eine erfolgreiche Bildung
miteinander zu tun? Meine Schwester trägt ein Kopftuch und ist
(bald) Ärztin. Jaund?

nix, wie der schlabberpulli auch… aber darf man als muslima wirklich jede
disziplin der medizin ausüben? (und das ist eine frage und keine
unterstellung!)
gab mal ne sendung im tv, in der juden verschiedene studiengänge verteufelt
haben, weil die andere fakten lehren, als in ihren heiligen schriften steht…
das meine ich jetzt nicht auf den islam bezogen, sondern ist ein weiterer
punkt, wieso ich religion im allgemeinen „anzweifel“, gelinde gesagt…

Dann muss ein Konzept her. Man kann bspw. öfters
Firmenbesichtigungen, Museeumfahrten usw. machen. Ich hab dann
weniger ein Problem damit, wenn ab und zu eine Klassenfahrt
„ins Blaue“ gemacht wird.

jup, stimme zu

Aber momentan sieht es eher so aus,
dass die Lehrer bezahlten Urlaub nehmen - klar mit nervenden
Schülern um sich herum, aber um die kümmern sie sich ja nicht
so sehr…

das kann ich nicht bestätigen… kenne genug andere beispiele…

übrigens fand ich das verhalten eines lehrers auf meiner
abifahrt auch total
daneben, als er mit einigen schülern hanf gepflückt hat
(wahrscheinlich
thc-loses zeug an einem feldrand im ausland)… den mumpitz
hätt er besser
gelassen bzw einen rüffel dafür verdient… aber hat es mich
oder wen anders
der stufe dazu gebracht, das zeug deshalb besser zu finden?
nope! und nur wegen
sonem kleinen fehltritt die ganze fahrt verbieten??

Aber du stimmst mir doch zu, wenn ich meinem Kind diese
Erfahrung ersparen möchte?

erfahrungen müssen kinder nun mal machen, eltern können da nicht immer
eingreifen oder „schützen“ und eh nicht alle möglichen ereignisse voraussehen
(oder unterschätze ich da deine hellseherischen fähigkeiten? :wink: )…
nur weil man in der u-bahn vor ne bahn gestoßen werden kann, kann ich doch
niemandem verbieten, u-bahnen zu nutzen…
und ich fand meine erfahrung mit dem hanf nicht schlimm, war eher ein weiterer
punkt für die lehre, dass auch autoritätspersonen immer wieder fehler machen…
halt deinem kind nicht die augen zu, sondern lehre es die richtigen
entscheidungen zu treffen!

Das habe ich nicht gefordert. Trotzdem muss man den Eltern das
Recht eingestehen, ihren heranwachsenden Kindern Grenzen zu
setzen, damit weder die Kinder mit der Verarbeitung der
Informationen noch die Eltern mit der „Aufklärung“ über
Letztere überfordert sind.

kinder muss man aber irgendwann in die welt entlassen, und dann sollten sie
wissen, was sie erwartet! kein kind bringst du ohne verbrennung durchs leben
und manchmal kann das kind schon durch die kleinste verbrennung die lehre
ziehen, sich aus freien stücken lieber von allem heißen fern zu halten…
und mit „aufklärung“ überforderte eltern sollen sich doch bitte hilfe holen,
anstatt aus hilflosigkeit einfach wahllos grenzen zu setzen! manchmal sind die
kinder auch intelligenter als die eltern und dann sollten sie garantiert nicht
immer von den eltern in deren schranken gewiesen werden!

Ausserdem
bin ich nicht der Meinung, dass der Staat erzieherisch
eingreifen sollte - bis auf extreme Situationen.

fragt sich bloß, was „extrem“ ist, und ob man es erst „extrem“
werden lassen
muss… manchmal ist es besser, einzugreifen, bevor es zum
äußersten kommt…

Im Zweifelsfall würde ich für das Erziehungsrecht der Eltern
stimmen, als die Kinder durch ein Eingreifen noch mehr zu
verwirren.

einem kind, das geprügelt wird, schadet man also mehr durch die „verwirrung“,
wenn es von anderen nicht geprügelt wird??? wenn meine eltern mir schaden, dann
bin ich FROH, wenn jemand mir zeigt, dass das falsch ist! und das nicht nur bei
prügel, sondern schon bei kleineren sachen (kenn ich aus eigener erfahrung…
nicht die prügel, sondern kleinere fehler meiner eltern, bei denen ich gerne
von anderen erwachsenen die bestätigung bekommen hätte, dass das wirklich
falsch ist!)

PS: kannst du mir bitte zwei Gefallen tun (ich weiss, wenn
schon denn schon): Versuch bitte in ganzen Sätzen zu schreiben
(teilweise ist nicht erkennbar, wann der nächste Satz anfängt)

sorry, aber ich schreib im net immer so wie ich denke… hat alles seinen sinn
wie ich schreibe, abgesehen von eindeutigen fehlern :wink: und wenn ich schreibe,
wie ich rede, dann solltest du das eigentlich verstehen können… abgesehen von
gedanklichen verirrungen und verwirrungen meinerseits *grins* außerdem schreibe
ich trotz meist fehlendem einzelnem „.“ doch fast immer in ganzen sätzen…

und du brauchst nicht ständig enter zu drücken, um eine neue
Zeile anzufangen (zumindest nicht, wenn der Satz noch nicht
zuende ist).

ich drück hier kein enter außer bei absätzen… das problem mit dem zerhacken
liegt wo anders…keine ahnung wo…

mfg
jj

hi

Na ja, erzähl das mal einem Einwohner Bayerns, dass er trotz
einheitlicher Schrift- und mündlicher Hochsprache nicht in der
Lage sein soll, einen Nordseeküstenbewohner mit gleicher
Schrift- und Hochsprache zu verstehen.

Das brauch ich nicht. Oft genug habe ich das von Norddeutschen
gehört, dass sie weder Bayern noch Schwaben verstehen können.
Wenn ein Schleswig-Holsteiner anfängt, Plattdütsch zu
sprechen, dann wird ihn der gewiefteste Bayer nicht verstehen
(nicht wörtlich nehmen bitte). Aufgrund des Wahlergebnisses
wird wohl Plattdeutsch an Bedeutung gewinnen „da oben“, naja
vielleicht…

na na na :smile: mein vater stammt aus lübeck, meine mutter aus hannover (deren
eltern aus frankfurt an der oder), studiert haben sie in hamburg, aufgewachsen
bin ich im sauerland… eine meiner tanten und damit auch eine cousine wohnt in
bayern… und mit allen spreche ich normales hochdeutsch, mit einsprengseln
aus allen möglichen platts und anderen sprachen…
platt stirbt eigentlich immer mehr aus, es gibt ja sogar extra zur rettung
verschiedene vereine, in denen dann aber wahrscheinlich mehr ältere leute wie
meine großeltern sitzen…
wenn meine großeltern mich mit platt anreden ist das wesentlich komischer, als
wenn ich mit meiner mutter französisch rede…letztere versteh ich dann
wenigstens :wink:
nur die sachsen scheinen noch gewisse probleme in der aussprache von
hochdeutsch zu haben :wink: aber die kann man im internet auch wieder nich
erkennen…
außerdem kann man sich selbst mit schweizern, österreichern, niederländern usw
meist ganz normal unterhalten…

also, nix mit sprachschwierigkeiten innerhalb deutschlands :smile:

mfg
jj

scheint es doch mal wieder zu zeigen, das weihnachten nicht
zwingend mit
christentum, sondern eher als jahreszeitlich festgelegter
feiertag gesehn
wird… wie silvester und so…

bingo. es wird als unverrückbarer integraler bestandteil des
sozialen lebens der gesamten menschheit betrachtet.

ach quark… die leute mögen das fest halt und für einige ist es die einzige
möglichkeit, die verwandtschaft mal ohne großes murren zu treffen :wink: wenn
jemand sein leben lang weihnachten gefeiert hat, dann kannst du nicht erwarten,
dass er allgemein jeden erstmal fragt, ob ers denn auch so macht… genauso
sehen manche die krippe als zwingenden bestandteil unterm weihnachtsbaum, weil
sies nich anders kennen und gucken einen erstmal doof an, wenn man keine hat…
ebenso guckt ein „nördler“ nen „südler“ komisch an, wenn der noch nie schnee
erlebt hat… dann guckt man halt doof zurück :wink: und manche sind natürlich auch
einfach zu doof, da hilft dann alles nix *g

oder dürfen moslems auch das [silvester - anm. d. r. *g*]
nicht feiern??

warum SOLLTEN moslems die beschneidung von jesus, dessen tag
nach einem christlichen heiligen und papst benannt worden ist,
feiern? :smile:

oha…jetzt lerne ich von dir noch was übers christentum :wink: für mich, und ich
behaupte mal die meisten deutschen usw, ist silvester das feiern des neuen
jahres und sonst nix… und wenn der kalender geändert werden sollte und dabei
die beschneidung nicht mehr auf den letzten tag des jahres fallen würde, dann
würde doch (von einigen fanatischen christen mal abgesehen) jeder auf der welt
(wer denn vorher schon silvester gefeiert hat) auch weiterhin silvester am
letzten tag des jahres feiern… wieso sollten moslems nicht auch das neue jahr
feiern? macht doch spass :wink:
übrigens hab ich das gefühl, dass auch das kirschblütenfest hier immer mehr fuß
fasst… nette sache, dat :smile:
an alle moslems: kommt doch auch mal mit solchen festen rüber! :wink:

pfuuu und jetzt stellen wir den kalender um, nur weil er
andere religionen
diskriminiert?

nun weder die jüdische noch die islamische welt scheint damit
ein problem zu haben :smile: ich habe das eher deswegen erwähnt,
um klarzumachen, in welcher hegemonialposition das christentum
sich befindet und wie schwer es daher für einen christen ist,
sich in eine andere welt hineinzuversetzen.

jaa, die christen sind nun mal schlachtend und missionierend um die welt
gezogen und meistens ziemlich uneinsichtig, aber deshalb mach ich mir als
anti-christ keinen kopp um sowat wie den kalender… der könnte von mir aus
auch buddhistisch sein, wenn er denn schon seit mehreren jahrhunderten hier so
genutzt würde… jetzt ist es für mich der kalender, der nen spinnert kurzen
monat februar hat, mehr nicht :wink: das hat für mich nix christliches mehr…

„xx vor unserer zeitrechnung“

wenn, dann „X vor der zeitrechnung“, denn wenn du „unsere“
sagst, ist es ja noch viel viel schlimmer :wink:

„vor der gebräuchlichsten zeitrechnung“?? *grins* also ich glaub, wenn man sich
vor der diskriminierung schützen will, dann diskriminiert man sich manchmal
selber :wink: da mach selbst ich als nicht-christ nich mit…

mfg
jj

Hi Jjl,

wieso sollten moslems nicht
auch das neue jahr
feiern? macht doch spass :wink:

Sie feiern es ja. Aber an einem anderen Tag. Gerade vor 2 Wochen,
am 10. Februar war naemlich Neujahr im islamischen Kalender.

nun weder die jüdische noch die islamische welt scheint damit
ein problem zu haben :smile:

Sie haben ja. Weisst du wie bloed das ist, wenn
man das Wochenende am Do und Fr hat und fuer westliche
Geschaeftsverbindungen nicht zu erreichen ist, um dann
am Sa und So im Buero zu sitzen und wiederum in Europa niemand
zu erreichen? Wenn man das noch mit verschiedenen Zeitzonen
kombiniert, kommt ziemlich viel Unproduktivitaet heraus.
Aber warum sollen sich islamische Staaten an die christlichen
Anpassen?

ich habe das eher deswegen erwähnt,

um klarzumachen, in welcher hegemonialposition das christentum
sich befindet und wie schwer es daher für einen christen ist,
sich in eine andere welt hineinzuversetzen.

jaa, die christen sind nun mal schlachtend und missionierend
um die welt
gezogen und meistens ziemlich uneinsichtig, aber deshalb mach
ich mir als
anti-christ keinen kopp um sowat wie den kalender…

Nein, das ist doch Quatsch. Es ist nur so, dass jemand,
der in Europa aufgewachsen ist, nicht mal weiss, dass in Saudi
Arabien gerade das Jahr 1426 angefangen hat. Aber in den
islamischen Laender wissen alle, dass jetzt das Jahr 1426
ist, aber in westlich/christlichen Laendern das Jahr 2005
geschrieben wird.
Ich weiss auch nicht, welches Jahr gerade in China geschrieben
wird, nur dass gerade bei denen Neujahr war. Und dort leben
ebenfalls eine Menge Menschen.

der
könnte von mir aus
auch buddhistisch sein, wenn er denn schon seit mehreren
jahrhunderten hier so
genutzt würde… jetzt ist es für mich der kalender, der nen
spinnert kurzen
monat februar hat, mehr nicht :wink: das hat für mich nix
christliches mehr…

Nein. Weil du das noch niemals ueberdenken musstest
und fuer ‚normal‘ haelst.
Gerade dieses ‚war schon immer so‘ (bei uns im Westen!) und
dann lassen wir es einfach so und die anderen sollen sich
bitteschoen an uns anpassen, zeigt die Arroganz auf mit
der Westler ihre Kultur fuer dominant halten. Die Arroganz
spricht aus der unreflektierten Haltung.

Gruesse
aus dem Mittelalter
Elke

Hallo,

ausserdem bin ich gegen
ausserehelichen Geschlechtsverkehr (ich würde mein Kind anders
erziehen; nur damit ich richtig verstanden werde!)

hmm mal abgesehen von meiner meinung zur ehe… bevor man sich
auf einen
partner festlegt, sollte man sich, meiner meinung nach, ein
wenig „umschaun“ um
sich klar zu werden, was es gibt und was man will… das heißt
nicht „hurerei“,
sondern den erwählten partner vor der eventuellen ehe
vielleicht doch mal GANZ
kennen zu lernen, um wirklich zu wissen, ob man zu einander
passt…

Also erst einmal ausprobieren, wegwerfen, nächste(n), wieder wegschmeissen usw… Nee, das ist nix für mich. Den perfekten Partner wird man eh nicht finden, aber wenn es wirklich nicht weiter geht, dann kann man sich ja immer noch scheiden lassen. Nachteil ist natürlich (im deutschen Rechtssystem), dass die Scheidung so schwierig ist (rechtlich, Zeitaufwand und finanziell).

also handelt eine zb verkäuferin falsch, wenn sie sich nicht
komplett verhüllt (is nun kopftuch oder ganze verhüllung
vorschrift?)

Alles bis auf Hände und Gesicht.

tut sie es aber, wird sie von mir als verkäuferin nicht ernst
genommen, weil ich sie ja nicht mal sehen kann (ähnlich nervig find
ich sonnenbrillen, bei denen man die augen nicht sieht, und nie weiß,
ob der andere einen nu gerade anguckt)

Eine Kopftuchtragende Frau kannst du nicht sehen??? Davon abgesehen, ist das dein Problem. Nicht alle Menschen werden deinem Ernstnehmen folgend das tragen, was du für sie vorsiehst…

steht der verkäufer im supermarkt im elvis-dress vor mir, is
das auch nich anders :wink: klar, kopftuch allein is da nich so schlimm,
aber für mich noch immer irritierend, auch bei „deutschen
hausmütterchen“

Wieder: ihre Sache.

schön. Die Eingangsfrage (wird frauen…) beantworte ich mit
„nein“.

gut, dann steht „trag ein kopftuch“ also genauso ohne erklärung im
koran, wie im alten testament „du sollst keine hexe am leben
lassen“… ich mag grundlose vorschriften nicht,

keiner zwingt dich, Muslima zu werden! Deine Argumentation artet wirklich aus! „Ich mag nicht“, also sollte keiner das tun??!

wobei wir bei mikes anmerkung sind, dass denkende menschen
gefährlich sind (allgemeines wissen, dass du dir aus verschiedenen
büchern auch ruhig mal aneignen könntest)… wenn ich frage „warum?“
dann kommt bei vielen religionen nur die antwort „weils da steht“
oder „gottes vorschriften zweifelt man nicht an“ oder „gottes wege
sind unergründlich“…

Ich denke, das Gegenteil ist der Fall: Denkende Menschen sind verantwortungsvolle Menschen und sind deshalb i.A. nicht gefährlich, es sei denn sie wollen willentlich Schaden zufügen. Du hast „mikes“’ Beitrag gelesen, scheinbar aber nicht meine Antwort: Im Islam gibt es keinen Klerus; der Gedanke der „Vorherrschaft“ über die Religion ist ein eher christlicher (kirchliche Geschichte), Muslime hatten eigentlich nur selten ein Problem damit. Weiteres siehe das Beispiel weiter unten.

für einen denkenden menschen sollte das eigentlich immer die warnung
sein, dass da was nicht stimmt!

Ein denkender Mensch würde keinen Alkohol trinken, würde seine Zeit nicht verschwenden usw… Trotzdem tun das die meisten „denkenden“ Menschen, ohne wirklich logisch erklären zu können, warum sie das tun! Für einen gläubigen Menschen ist das eigentlich immer die Warnung, dass da was nicht stimmt!

ich finde nicht, dass ich ausweiche… in religionen gehören
derartige bräuche
mit zur erziehung,

???

frauen werden dazu erzogen, kopftücher zu tragen und männer ziehen
seltsamerweise daraus den schluss (oder werden dazu erzogen), jede
frau ohne kopftuch sei freiwild! das habe ich zu oft erlebt und bin
davon derbe genervt!

Es tut mir leid für dich, dass du diese (wie auch immer gearteten) Erfahrungen machen musstest. Das gibt dir immer noch nicht das Recht, dein subjektives Empfinden derart zu verallgemeinern. Es ist nicht das Kopftuch, das Menschen dazu bringt, Frauen als Freiwild zu betrachten!

und um da jetzt mal klarheit zu erlangen: was ist deine
einstellung zu kopftuch
& co?

War sie oben nicht klar? Es ist eine Bekleidung. Muss ich auch
eine Stellungnahme abgeben? Was ist deine Einstellung zum
Rock?

nun, ich bin froh, dass in der deutschen verfassung nicht
steht, dass frauen
röcke tragen sollen :wink:

Trotzdem meine Frage: Wie ist deine Einstellung zum Rock? Ich möchte damit nur demonstrieren, wie unsinnig diese Frage eigentlich ist.

schule fand ich auch viel zu leicht (frag mich lieber nicht,
wie oft ich hausaufgaben gemacht hab :wink: ) und erschreckend, was für
dumme (und das meine ich ernst) leute abi gemacht haben… direkt
gruselig…

aber was wird denn in kuwait anders gemacht? wie läuft da der
unterricht?

Ich kann auch nur einen kleinen Teil der Unterschiede auflisten (ohne Wertung): In Klassenfahrten fährt man in Museen, der Unterricht ist generell strenger gehalten, der Lehrer ist eine viel grössere Authorität als der durchschnittliche deutsche Lehrer, der Wettbewerb wird gefördert (indem am Ende des Jahres die ersten des Jahrgangs gekürt werden), es gibt keine gemischten Schulen…

davon abgesehen ist wohl die schlechte deutsche bildung nicht
als „westliche“ im gegensatz zu „moslemischer“ bildung zu sehen…
„westliche“ bildung geht auch besser :wink:

Komisch: noch zwei Beiträge hiervor hast du schlechte Erziehung auf Hauptschulen mit islamischer Erziehung in Verbindung gebracht. Im Gegensatz zu dir habe ich an keiner Stelle verallgemeinert. Ganz im Gegenteil, ich erwähnte, dass in anderen Ländern auch Muslime besser gebildet wären… Du solltest wirklich mal deine eigenen Texte kritisch lesen…

und zum anderen kann ich wohl
schlecht über moslems
in zb indonesien reden…

aber wenn du schon vom Islam reden willst, dann musst du die
doch miteinbeziehen, oder zumindest britische Muslime.

nur weil ich von christen rede, muss ich nicht von taiwanesischen
christen reden, und bei schafzucht nicht von den problemen dabei im
australischen outback…

Dann sag doch: „folgende Muslime in Deutschland“… Aber du kannst nicht von Muslimen reden, wenn du nur einen so kleinen Teil eigentlich meinst. Siehst du das Dilemma hier nicht? Wenn ich mir einige wenige Deutsche anschaue und meine, Deutsche (oder gar Europäer) hätten alle eine schlechte Erziehung, dann wirst du doch auch aufschreien und sagen, dass das so nicht stimmt (warte mal, das hast du ja bereits, bevor ich überhaupt die Gelegenheit dazu hatte…)

ich erinnere nur eine aussage, dass
man in der türkei
in schulen auch kein kopftuch tragen darf und ein imam meinte

  • meinem
    empfinden nach - hämisch, dass man in deutschland den islam
    wesentlich extremer
    ausleben könne als in der türkei oder iran…

Wieder: was hat das Kopftuch und eine erfolgreiche Bildung
miteinander zu tun? Meine Schwester trägt ein Kopftuch und ist
(bald) Ärztin. Jaund?

nix, wie der schlabberpulli auch…

Warum bringst du’s dann in den Zusammenhang, wenn es nichts bedeutet??

aber darf man als muslima wirklich jede disziplin der medizin
ausüben? (und das ist eine frage und keine unterstellung!)
gab mal ne sendung im tv, in der juden verschiedene studiengänge
verteufelt haben, weil die andere fakten lehren, als in ihren
heiligen schriften steht…

Natürlich versuchen auch Muslime (oder gerade Muslime) ihrer Arbeit ethische Grenzen zu setzen, aber nun komme ich zum Beispiel, das ich oben bereits angekündigt hatte (wegen des Klerus’). Um die Jahrhundertwende (10. - 11. Jahrhundert) herum, wollte ein muslimischer Mediziner (ich glaube es war Ibn-Sina) anfangen, Leichen zu sezieren, um die menschliche Anatomie zu erkunden. Es gab sehr viele Gelehrte, die ihn davon abhalten wollten, einige gingen soweit, ihn nicht mehr als Muslim zu betrachten (Hintergrund ist die Totenruhe). Da es keinen Klerus im Islam gibt, hat er es trotzdem getan und konnte dadurch eine Revolution in der Medizin auslösen. Wohlgemerkt: er war auch ein Gelehrter in religiöser Hinsicht. Trotzdem ein Denker - ein sehr guter sogar…

Aber du stimmst mir doch zu, wenn ich meinem Kind diese
Erfahrung ersparen möchte?

erfahrungen müssen kinder nun mal machen, eltern können da nicht
immer eingreifen oder „schützen“ und eh nicht alle möglichen
ereignisse voraussehen (oder unterschätze ich da deine
hellseherischen fähigkeiten?:wink: )…
nur weil man in der u-bahn vor ne bahn gestoßen werden kann, kann ich
doch niemandem verbieten, u-bahnen zu nutzen…

Nein, aber würdest du ein Kleinkind von der Bettkannte fallen lassen, nur weil es dieser Erfahrung früher oder später machen muss und - wo er schon mal dabei ist - ein wenig davon lernen kann? Würdest du einem Kind eine Pistole geben und gucken, dass er lernt, was es heisst, einen Menschen umzubringen? Du siehst worauf ich hinaus will: Erfahrung sammeln sehr relativ zu sehen.

halt deinem kind nicht die augen zu, sondern lehre es die richtigen
entscheidungen zu treffen!

Also erklärst du ihm vorher, dass es nicht richtig ist, einen Menschen umzubringen und dann erlaubst du ihm, eine Pistole in die Hand zu nehmen? Oder gehst du erst sicher, dass er es verstanden hat_, denn die Konsequenzen sind tragisch!_? Merkst du was?

Das habe ich nicht gefordert. Trotzdem muss man den Eltern das
Recht eingestehen, ihren heranwachsenden Kindern Grenzen zu
setzen, damit weder die Kinder mit der Verarbeitung der
Informationen noch die Eltern mit der „Aufklärung“ über
Letztere überfordert sind.

kinder muss man aber irgendwann in die welt entlassen, und
dann sollten sie wissen, was sie erwartet! kein kind bringst du ohne
verbrennung durchs leben und manchmal kann das kind schon durch die
kleinste verbrennung die lehre ziehen, sich aus freien stücken lieber
von allem heißen fern zu halten…

Nein, aber ich bleibe in der Nähe, im Falle, dass es einen Feuerlöscher braucht…

und mit „aufklärung“ überforderte eltern sollen sich doch
bitte hilfe holen, anstatt aus hilflosigkeit einfach wahllos grenzen
zu setzen! manchmal sind die kinder auch intelligenter als die eltern
und dann sollten sie garantiert nicht immer von den eltern in deren
schranken gewiesen werden!

Es geht gar nicht um schlauer sein. Ich kann mit halbweger Bestimmtheit sagen, dass die meisten Eltern überfordert sind; trotzdem muss von ihnen das Möglichste erwartet und gefordert werden… Aber im Endeffekt sind es auch nur Menschen.

Im Zweifelsfall würde ich für das Erziehungsrecht der Eltern
stimmen, als die Kinder durch ein Eingreifen noch mehr zu
verwirren.

einem kind, das geprügelt wird, schadet man also mehr durch
die „verwirrung“, wenn es von anderen nicht geprügelt wird??? wenn
meine eltern mir schaden, dann bin ich FROH, wenn jemand mir zeigt,
dass das falsch ist!

Wir müssen uns darüber einig sein, was für dich Prügel ist. Ist es etwas, was dem Kind Schaden zufügt (körperlichen oder seelischen), oder ist es schon der Klaps auf dem Hintern. Bei den kuwaitischen Schulen vergass ich zu erwähnen, dass wir auch mal geschlagen wurden (auf die Handflächen), wenn wir öfters die Hausaufgaben nicht gemacht hatten. Warte, auch in Deutschland wurde das gemacht. Sobald man Entwicklung als eine Einbahnstrasse wahrnimmt, verläuft man sich.

PS: kannst du mir bitte zwei Gefallen tun (ich weiss, wenn
schon denn schon): Versuch bitte in ganzen Sätzen zu schreiben
(teilweise ist nicht erkennbar, wann der nächste Satz anfängt)

sorry, aber ich schreib im net immer so wie ich denke… hat alles
seinen sinn wie ich schreibe, abgesehen von eindeutigen fehlern :wink:
und wenn ich schreibe, wie ich rede, dann solltest du das eigentlich
verstehen können…

Das nimmst du falsch an, denn im normalen Gespräch hat man die Stimmlage, möglicherweise Körpersprache und Mimik, die den Inhalt mit übertragen. Das ist in einem nackten Text im Internet nicht gegeben, deshalb gibt es ja Satzzeichen, Absätze, möglicherweise Hervorhebungen oder **Hervorhebungen usw…

ich drück hier kein enter außer bei absätzen… das problem mit dem
zerhacken liegt wo anders…keine ahnung wo…

hmm, wenn ein admin mitliest, kann er sich ja mal der Sache annehmen…

Gruss, Omar Abo-Namous**

Salü Datafox

Dein Aufenthaltsort ist irgendwo bei Haifa in Israel.

irgendwo im umkreis von 100km davon, ja.

Die von
dir zitierten, dort lebenden 20% Moslems, dürften wohl
mehrheitlich Araber sein.

fast alle.

Verzeihe mir meine Unwissenheit,
aber ich denke stammesgeschichtlich sind Juden und Araber
Verwandte.

was für eine „stammesgeschichte“ meinst du? etwa die von
abraham und seiner magd?

bei den traditionellen, arab. Juden dürften die Wurzeln sicher in diesen Zeitraum zurückzuführen sein.

Sie gehören dem gleichen Kulturkreis an.

so eine zeugt aussage von unwissenheit. es gibt weder „die
araber“ noch „die juden“. besonders bei juden ist es komplett
daneben zu sagen, es gäbe eine verwandtschaft (welcher art
bitte?) mit arabern. es gibt natürlich orientalische juden,
und da gibt es eine eindeutige verwandtschaft - dieselbe
sprache, kultur, lebensweise. aber welche verwandtschaft hat
ein jude europäischer prägung mit einem araber aus
traditionellem haus?

Ich habe nicht behauptet wissend zu sein! Aber siehst du, so kommen wir der Sache viel näher. Ihr, oder der Grossteil seid Fremde, in einem fremden Kulturkreis. Genau so Fremde wie Moslems und Araber in Europa uns fremd sind, wenn sie sich nicht anpassen wollen. Und darum ging es ja.

Ihr
versteht einander

ja, wenn man dieselbe sprache spricht. israelische araber
können perfekt hebräisch (bis zur hochsprache), und arabisch
ist pflichtfach für jüdische kinder.

Nur habt ihr noch den grossen Vorteil, dass ein grosser Teil von euch, des anderen Sprache spricht oder lesen kann. Also ich kenn ja noch die kyrillische Schrift, aber arabisch von rechts unten nach oben und die Schriftzeichen und Kehllaute. Da bin ich auch mit „Chuchichäschtli“ total aufgeschmissen.

und ihr könntet miteinander vernünftig
umgehen, sofern ihr es wolltet, ist es nicht so?

reine überheblichkeit, ist es nicht so?

wenn DU es so sehen willst, Ja!

Das ist für mich dasselbe, wie ich mich mit einem Deutschen,
Engländer oder Russen unter-halten kann.

absolut nicht.

das kann für dich zutreffen, aber gemäss deinem Statement, ist es allgemein nicht so.

Mit einem Araber ist
das für uns nicht mehr so leicht möglich. Denn als Europäer
haben wir gemeinsame Kultur und Traditionselemente die uns
verbinden.

die meisten israelischen juden fühlen sich als europäer und
nicht als araber!

Siehst du, da haben wir es wieder. Fremde in einer fremden Kultur! Versetze dich nun in die Haut eines Arabers! Er reagiert genau wie ein empfindsamer Europäers hierzulande gegen die Moslems. Und dagegen hast du dich im umgekehrten Sinne, so wunderschön mokiert. Kannst du mir erklären was in deinem Denken vorgeht? Mir scheint es sehr zwiespältig. Ich werd nicht schlau daraus.

Glaubst du wir wollen Verhältnisse wie bei euch in
Israel?

du hast in deinem beitrag deutlich gemacht, daß du gar keine
ahnung von den „verhältnissen“ hast sondern ergehst dich in
vorurteilen („juden sind wie araber“) und platitüden

Schon möglich, dass du recht hast, aber ich habe aus deiner Replik viel gelernt. Solche Sachen hören wir hier nämlich nur von der arabischen Seite. Wenn auch du es so angibst, dann wird es also stimmen. Sonst hören wir von euerer Ecke nur, dass die „Anderen“ schuld haben. Nun ist es mir aber möglich weitere Gründe aufzuspüren, warum es bei euch so ist, wie es ist.

(„stammesverwandtschaft“). was meinst du also damit?

Lerne erst mal sich in das Befinden anderer Menschen
einzufühlen.

was schreibst du mir noch alles vor bitteschön :smile: als geboren
und aufgewachsen in österreich, österreicherin von geburt und
immer noch, seit 5 jahren in israel, mit erfahrungen sowohl
mit christlicher als auch jüdischer kultur, beziehungen zu
arabischen bekannten usw. erlaube mich mir ein ganz klein
wenig meine schnauze aufzumachen, wenn es um vergleiche geht.

Ich danke dir dass du so aufrichtig warst, mir reinen Wein einzuschenken.
liebe Grüsse Anton

gruß
dataf0x

bei den traditionellen, arab. Juden dürften die Wurzeln sicher
in diesen Zeitraum zurückzuführen sein.

definitiv. nur sind diese nicht die prägende kraft in israel (gewesen).

Ihr, oder der Grossteil seid
Fremde, in einem fremden Kulturkreis.

warum meinst du das. ist geschichte etwa ein feststehender block oder ein prozeß? bei der aufrechnung wer „früher da war“ wäre ich als araber allerdings vorsichtig.

Moslems und Araber in Europa uns fremd sind, wenn sie sich
nicht anpassen wollen.

warum muß man sich überhaupt anpassen? kann man es nicht zulassen, daß es minderheiten im land gibt, die anders sind? israel kann das witzigerweise für die gegebenen verhältnisse sogar sehr gut.

aber arabisch von
rechts unten nach oben und die Schriftzeichen und Kehllaute.

das kann man alles lernen :smile:

Siehst du, da haben wir es wieder. Fremde in einer fremden
Kultur! Versetze dich nun in die Haut eines Arabers!

vielleicht hast du verpaßt, daß es einen souveränen jüdischen staat dort unten gibt? *g*

diese fragen hätte man sich vorher stellen müssen, bevor man den teilungsplan ablehnt und einen krieg vom zaun bricht und den auch noch verliert. :smile:

gruß
dataf0x

hallo

hmm mal abgesehen von meiner meinung zur ehe… bevor man sich
auf einen
partner festlegt, sollte man sich, meiner meinung nach, ein
wenig „umschaun“ um
sich klar zu werden, was es gibt und was man will… das heißt
nicht „hurerei“,
sondern den erwählten partner vor der eventuellen ehe
vielleicht doch mal GANZ
kennen zu lernen, um wirklich zu wissen, ob man zu einander
passt…

Also erst einmal ausprobieren, wegwerfen, nächste(n), wieder
wegschmeissen usw… Nee, das ist nix für mich. Den perfekten
Partner wird man eh nicht finden, aber wenn es wirklich nicht
weiter geht, dann kann man sich ja immer noch scheiden lassen.
Nachteil ist natürlich (im deutschen Rechtssystem), dass die
Scheidung so schwierig ist (rechtlich, Zeitaufwand und
finanziell).

*lol* scheinbar WILLST du mich einfach nicht verstehn… eigentlich wird aus
meiner schilderung deutlich, dass NICHT ständiger partnerwechsel gemeint ist…
und auch nicht die suche nach dem „perfekten“ partner…

also handelt eine zb verkäuferin falsch, wenn sie sich nicht
komplett verhüllt (is nun kopftuch oder ganze verhüllung
vorschrift?)

Alles bis auf Hände und Gesicht.

tut sie es aber, wird sie von mir als verkäuferin nicht ernst
genommen, weil ich sie ja nicht mal sehen kann (ähnlich nervig find
ich sonnenbrillen, bei denen man die augen nicht sieht, und nie weiß,
ob der andere einen nu gerade anguckt)

Eine Kopftuchtragende Frau kannst du nicht sehen???

„komplett verhüllt“ habe ich geschrieben… ich glaube DU solltest mal genauer
lesen…

Davon
abgesehen, ist das dein Problem. Nicht alle Menschen werden
deinem Ernstnehmen folgend das tragen, was du für sie
vorsiehst…

aha, und wer verallgemeinert hier also? wenn ich meine meinung äußer, dann
heißt das keineswegs, dass ich verlange, andere hätten folge zu leisten…
davon abgesehen will eigentlich jeder geschäftspartner ernst genommen werden
und entsprechend handelt man… ich geh auch nicht in schlabberklamotten zu nem
vorstellungsgespräch und jemand mit glatze, bomberjacke und springerstiefeln
wird von mir garantiert nicht freundlich empfangen (auch wenn er es noch so
sehr verlangt)! kleidung ist immer ausdruck bestimmter dinge und damit
mitteilung an die anderen personen…

schön. Die Eingangsfrage (wird frauen…) beantworte ich mit
„nein“.

gut, dann steht „trag ein kopftuch“ also genauso ohne erklärung im
koran, wie im alten testament „du sollst keine hexe am leben
lassen“… ich mag grundlose vorschriften nicht,

keiner zwingt dich, Muslima zu werden! Deine Argumentation
artet wirklich aus! „Ich mag nicht“, also sollte keiner das
tun??!

und schon wieder unterstellst du mir, das meine meinungsäußerung beinhalte,
jeder solle mir folgen… so ein müll! ich kann auch schreiben „grundlose
vorschriften sind überflüssig“, wogegen definitiv nichts einzuwenden ist, es
sei denn, du willst mir auf „deibel komm raus“ unbedingt widersprechen…

wobei wir bei mikes anmerkung sind, dass denkende menschen
gefährlich sind (allgemeines wissen, dass du dir aus verschiedenen
büchern auch ruhig mal aneignen könntest)… wenn ich frage „warum?“
dann kommt bei vielen religionen nur die antwort „weils da steht“
oder „gottes vorschriften zweifelt man nicht an“ oder „gottes wege
sind unergründlich“…

Ich denke, das Gegenteil ist der Fall: Denkende Menschen sind
verantwortungsvolle Menschen und sind deshalb i.A. nicht
gefährlich, es sei denn sie wollen willentlich Schaden
zufügen. Du hast „mikes“’ Beitrag gelesen, scheinbar aber
nicht meine Antwort: Im Islam gibt es keinen Klerus; der
Gedanke der „Vorherrschaft“ über die Religion ist ein eher
christlicher (kirchliche Geschichte), Muslime hatten
eigentlich nur selten ein Problem damit. Weiteres siehe das
Beispiel weiter unten.

du hast es also echt noch nicht kapiert… denkende menschen sind für
machthaber gefährlich, weil sie von ihnen angezweifelt werden und damit
gestürzt werden können… dazu braucht es keinen klerus, jede andere
machtstruktur ist damit gemeint, und damit auch der islam… (oder gibt es etwa
keine familienhierarchie oder imame usw?)
und aufgeklärte menschen scheinen allgemein gefährlich für den islam zu sein,
sonst gäbe es ja keinen grund, die kinder aus bestimmten fächern zu entfernen!

für einen denkenden menschen sollte das eigentlich immer die warnung
sein, dass da was nicht stimmt!

Ein denkender Mensch würde keinen Alkohol trinken, würde seine
Zeit nicht verschwenden usw… Trotzdem tun das die meisten
„denkenden“ Menschen, ohne wirklich logisch erklären zu
können, warum sie das tun! Für einen gläubigen Menschen ist
das eigentlich immer die Warnung, dass da was nicht stimmt!

*lol* jetzt bist du schon wieder in so einer dämlichen verallgemeinerung
versackt… „ein denkender mensch würde keinen alkohol trinken“ was ein
mumpitz! fang mal an zu denken und erkenn, was mit „denkenden menschen“ gemeint
ist und was sich daraus für konsequenzen (nicht) ergeben…

frauen werden dazu erzogen, kopftücher zu tragen und männer ziehen
seltsamerweise daraus den schluss (oder werden dazu erzogen), jede
frau ohne kopftuch sei freiwild! das habe ich zu oft erlebt und bin
davon derbe genervt!

Es tut mir leid für dich, dass du diese (wie auch immer
gearteten) Erfahrungen machen musstest. Das gibt dir immer
noch nicht das Recht, dein subjektives Empfinden derart zu
verallgemeinern. Es ist nicht das Kopftuch, das Menschen dazu
bringt, Frauen als Freiwild zu betrachten!

oh ich wurde ganz OBJEKTIV derart angemacht und ganz OBJEKTIV sind 99 prozent
dieser männer keine „westlichen“… dann erklär mir doch mal, woher das kommt?
es kommt davon, dass diese männer keinen respekt vor frauen haben, und das
entwickelt sich in der erziehung!
und damit du nicht schon wieder was in den falschen hals kriegst: nächtliche
entgleisungen von besoffenen ausgenommen!

und um da jetzt mal klarheit zu erlangen: was ist deine
einstellung zu kopftuch
& co?

War sie oben nicht klar? Es ist eine Bekleidung. Muss ich auch
eine Stellungnahme abgeben? Was ist deine Einstellung zum
Rock?

nun, ich bin froh, dass in der deutschen verfassung nicht
steht, dass frauen
röcke tragen sollen :wink:

Trotzdem meine Frage: Wie ist deine Einstellung zum Rock? Ich
möchte damit nur demonstrieren, wie unsinnig diese Frage
eigentlich ist.

und meine antwort bleibt: für alle frauen vorgeschriebene röcke wären nicht
besser als kopftücher!
wobei man wohl nur knöchellange, figurkaschierende röcke mit kopftüchern
vergleichen kann… miniröcke haben schon wieder nen ganz anderen ausdruck…
außerdem geht es nicht um „och, heut trag ich mal nem rock bei dem schönen
wetter“ sondern um „islamischen frauen ist es vorgeschrieben sich zu verhüllen“

davon abgesehen ist wohl die schlechte deutsche bildung nicht
als „westliche“ im gegensatz zu „moslemischer“ bildung zu sehen…
„westliche“ bildung geht auch besser :wink:

Komisch: noch zwei Beiträge hiervor hast du schlechte
Erziehung auf Hauptschulen mit islamischer Erziehung in
Verbindung gebracht. Im Gegensatz zu dir habe ich an keiner
Stelle verallgemeinert. Ganz im Gegenteil, ich erwähnte, dass
in anderen Ländern auch Muslime besser gebildet wären… Du
solltest wirklich mal deine eigenen Texte kritisch lesen…

auf ner hauptschule landet man, weil man entweder nen zu niedrigen iq für
andere schulformen hat, oder weil man psychische/soziale probleme hat oder weil
man so (von „du kannst eh nix“ bis „alles egal“ gibts ne menge varianten)
erzogen wurde (ob von familie oder restlichem sozialem umfeld)… da dürfte
kein unterschied zwischen christen, moslems oder sonstwem bestehn…
und die erziehung auf hauptschulen (von den lehrern aus) habe ich nicht als
schlecht abgestempelt…
lies du besser deine texte noch mal genau und überdenk mal kritisch deine
einstellungen bzw das, was man dir anerzogen hat…
übrigens schreibt man autorität ohne „h“, aber das nur am rande und nicht bös
gemeint…

und zum anderen kann ich wohl
schlecht über moslems
in zb indonesien reden…

aber wenn du schon vom Islam reden willst, dann musst du die
doch miteinbeziehen, oder zumindest britische Muslime.

nur weil ich von christen rede, muss ich nicht von taiwanesischen
christen reden, und bei schafzucht nicht von den problemen dabei im
australischen outback…

Dann sag doch: „folgende Muslime in Deutschland“… Aber du
kannst nicht von Muslimen reden, wenn du nur einen so kleinen
Teil eigentlich meinst. Siehst du das Dilemma hier nicht? Wenn
ich mir einige wenige Deutsche anschaue und meine, Deutsche
(oder gar Europäer) hätten alle eine schlechte Erziehung, dann
wirst du doch auch aufschreien und sagen, dass das so nicht
stimmt (warte mal, das hast du ja bereits, bevor ich überhaupt
die Gelegenheit dazu hatte…)

? ich würde zustimmen, dass erziehung in deutschland so langsam zu einem echten
problem wird und man bei so einigen „deutschen“ jugendlichen nur die hände
überm kopf zusammenschlagen kann…
davon abgesehen sind verallgemeinerungen auch ein mittel zur vereinfachung von
diskussionen, weil ewige einschränkungen von „eine unbestimmte zahl von X“ usw
eine diskussion manchmal ziemlich zerfleddern können…
und „moslems sind schlecht erzogen“ ist nun wirklich nicht meine einstellung!
wobei man wieder beachten müsste, dass es verschiedene „härtegrade“ von
moslemischer, christlicher usw erziehung gibt… aber soll ich mich jetzt
wirklich in jedem satz solcher erbsenzählerei hingeben?!

ich erinnere nur eine aussage, dass
man in der türkei
in schulen auch kein kopftuch tragen darf und ein imam meinte

  • meinem
    empfinden nach - hämisch, dass man in deutschland den islam
    wesentlich extremer
    ausleben könne als in der türkei oder iran…

Wieder: was hat das Kopftuch und eine erfolgreiche Bildung
miteinander zu tun? Meine Schwester trägt ein Kopftuch und ist
(bald) Ärztin. Jaund?

nix, wie der schlabberpulli auch…

Warum bringst du’s dann in den Zusammenhang, wenn es nichts
bedeutet??

kopftuch allein sagt noch nicht viel aus, kann reines modeaccessoire sein und
auch ich könnte eins tragen… aber im islam ist das nun mal nicht so! ebenso
wenig ist das kreuz in schulklassen nur dekoration (jap, das ding sollte meiner
meinung nach auch abgehängt werden)
es geht nicht um ein stück stoff, sondern das kopftuch als ausdruck einer
religion und den dazugehörigen werten…
und es ist ein unterschied, ob ich ein kopftuch trage und es jederzeit ablegen
darf, oder ob ich damit gegen „regeln“ verstoße und es in der öffentlichkeit
IMMER tragen muss…

übrigens bist du auf den oberen absatz von mir rein gar nicht eingegangen…

aber darf man als muslima wirklich jede disziplin der medizin
ausüben? (und das ist eine frage und keine unterstellung!)
gab mal ne sendung im tv, in der juden verschiedene studiengänge
verteufelt haben, weil die andere fakten lehren, als in ihren
heiligen schriften steht…

Natürlich versuchen auch Muslime (oder gerade Muslime) ihrer
Arbeit ethische Grenzen zu setzen, aber nun komme ich zum
Beispiel, das ich oben bereits angekündigt hatte (wegen des
Klerus’)

du hast nicht auf meine frage eingegangen! weich mir nicht immer so aus!

Um die Jahrhundertwende (10. - 11. Jahrhundert)
herum, wollte ein muslimischer Mediziner (ich glaube es war
Ibn-Sina) anfangen, Leichen zu sezieren, um die menschliche
Anatomie zu erkunden. Es gab sehr viele Gelehrte, die ihn
davon abhalten wollten, einige gingen soweit, ihn nicht mehr
als Muslim zu betrachten (Hintergrund ist die Totenruhe). Da
es keinen Klerus im Islam gibt, hat er es trotzdem getan und
konnte dadurch eine Revolution in der Medizin auslösen.
Wohlgemerkt: er war auch ein Gelehrter in religiöser Hinsicht.
Trotzdem ein Denker - ein sehr guter sogar…

und? nette geschichte, weil sich ein einzelner denker mal wieder gegen eine
religion durchgesetzt hat… und er hat sich nicht an die vorschriften gehalten
(totenruhe) und damit seine religion eigentlich mal wieder ad absurdum
geführt… hätte er etwas weiter gedacht, dann hätte er der religion
abgeschworen… (aber übrigens haben so einige hochintelligente menschen immer
wieder sehr seltsame einstellungen vertreten und sich immer wieder
widersprochen, aber nur weil sie nicht weit genug gedacht haben, oder aber vor
der konsequenz angst hatten)

Aber du stimmst mir doch zu, wenn ich meinem Kind diese
Erfahrung ersparen möchte?

erfahrungen müssen kinder nun mal machen, eltern können da nicht
immer eingreifen oder „schützen“ und eh nicht alle möglichen
ereignisse voraussehen (oder unterschätze ich da deine
hellseherischen fähigkeiten?:wink: )…
nur weil man in der u-bahn vor ne bahn gestoßen werden kann, kann ich
doch niemandem verbieten, u-bahnen zu nutzen…

Nein, aber würdest du ein Kleinkind von der Bettkannte fallen
lassen, nur weil es dieser Erfahrung früher oder später machen
muss und - wo er schon mal dabei ist - ein wenig davon lernen
kann? Würdest du einem Kind eine Pistole geben und gucken,
dass er lernt, was es heisst, einen Menschen umzubringen? Du
siehst worauf ich hinaus will: Erfahrung sammeln sehr relativ
zu sehen.

?beeindruckende logik ;/
wenn ich sehe, dass ein kleinkind auf nem bett rumtobt und dabei runterfallen
könnte, dann greife ich ein, aber ich verbiete dem kind doch nicht allgemein
den aufenthalt an erhöhten punkten…
und ich gebe einem kind ebenso wenig eine pistole in die hand, wie ich ihm die
hand auf die heiße herdplatte drücken würde!
erfahrungen sammeln heißt doch nicht, zu schlimmen erfahrungen gezwungen zu
werden!
da steigerst du dich in hirnrissige argumentationen hinein, nur um keinen
millimeter von deiner unreflektierten position abzuweichen und mir auch noch
ziemlichen müll zu unterstellen!

halt deinem kind nicht die augen zu, sondern lehre es die richtigen
entscheidungen zu treffen!

Also erklärst du ihm vorher, dass es nicht richtig ist, einen
Menschen umzubringen und dann erlaubst du ihm, eine
Pistole in die Hand zu nehmen? Oder gehst du erst sicher, dass
er es verstanden hat_, denn die Konsequenzen sind
tragisch!_ ? Merkst du was?

wieso sollte ich einem kind eine pistole in die hand drücken??
ja, ich merke was…deine argumentation ist völlig sinnlos… hoffentlich
merkst du das auch irgendwann…

kinder muss man aber irgendwann in die welt entlassen, und
dann sollten sie wissen, was sie erwartet! kein kind bringst du ohne
verbrennung durchs leben und manchmal kann das kind schon durch die
kleinste verbrennung die lehre ziehen, sich aus freien stücken lieber
von allem heißen fern zu halten…

Nein, aber ich bleibe in der Nähe, im Falle, dass es einen
Feuerlöscher braucht…

es gehört aber zum erwachsenwerden, dass die eltern immer weniger dabei sind
und du kannst nicht immer mit feuerlöscher, erste-hilfe-kasten und sonstigem
hinter deinem kind herrennen… überleg deine argumentationen doch mal zu ende
bis in die letzte konsequenz, dann solltest du eigentlich merken, wie falsch
das ist…

und mit „aufklärung“ überforderte eltern sollen sich doch
bitte hilfe holen, anstatt aus hilflosigkeit einfach wahllos grenzen
zu setzen! manchmal sind die kinder auch intelligenter als die eltern
und dann sollten sie garantiert nicht immer von den eltern in deren
schranken gewiesen werden!

Es geht gar nicht um schlauer sein. Ich kann mit halbweger
Bestimmtheit sagen, dass die meisten Eltern überfordert sind;
trotzdem muss von ihnen das Möglichste erwartet und gefordert
werden… Aber im Endeffekt sind es auch nur Menschen.

„mit halbweger bestimmtheit“ *lol* und „die meisten eltern“… war das jetzt
der versuch, deine beabsichtigte verallgemeinerung zu vertuschen?
aber klar sollten eltern das möglichste versuchen, aber nicht aus hilflosigkeit
falsche grenzen setzen bzw regeln aufstellen…

Im Zweifelsfall würde ich für das Erziehungsrecht der Eltern
stimmen, als die Kinder durch ein Eingreifen noch mehr zu
verwirren.

einem kind, das geprügelt wird, schadet man also mehr durch
die „verwirrung“, wenn es von anderen nicht geprügelt wird??? wenn
meine eltern mir schaden, dann bin ich FROH, wenn jemand mir zeigt,
dass das falsch ist!

Wir müssen uns darüber einig sein, was für dich Prügel ist.
Ist es etwas, was dem Kind Schaden zufügt (körperlichen oder
seelischen), oder ist es schon der Klaps auf dem Hintern.

und wieso behauptest du, dass ein klaps auf den hintern (oder die später
erwähnten hände) nicht körperlichen oder seelischen schaden zufügt? über die
genaue definition der schwere will ich jetzt gar nicht diskutieren…
und es ging auch nicht um „prügel“, welcher definition auch immer, sondern um
die angeblich so schädliche „verwirrung“ bei unterschiedlichen
erziehungsansätzen… für kinder kann es sehr förderlich sein, wenn sie regeln
und lebensweisen verschiedener familien/kulturen erleben!

Bei
den kuwaitischen Schulen vergass ich zu erwähnen, dass wir
auch mal geschlagen wurden (auf die Handflächen), wenn wir
öfters die Hausaufgaben nicht gemacht hatten. Warte, auch in
Deutschland wurde das gemacht. Sobald man Entwicklung als eine
Einbahnstrasse wahrnimmt, verläuft man sich.

du willst also andeuten, das solle hier wieder eingeführt werden? *kopf
schüttel* klar, wenn man auf ein kind nur genug einprügelt, dann wird es dir
irgendwann alles geben was du verlangst… tolle erziehung! wenn man unfähig
ist, das kind anders zu erziehen…

sop, und jetzt ist schluss mit diesem thread… bringt eh nichts weiter…
aber du als student solltest dich noch mal weiterbilden, was denkende menschen,
zweifler usw angeht…und ein paar andere punkte…

mfg
jj

Hallo jj,

nun habe ich etwas länger auf mich warten lassen, das tut mir leid, aber ich habe noch ein Leben zu führen…

Ein Problem, das ich sehe ist, dass du mir (verständlicherweise) verbieten willst, Vorurteile und Verallgemeinerungen zu haben/auszusprechen, gleichzeitig willst du deine nicht loslassen. Ich gebe ein Beispiel:

*lol* scheinbar WILLST du mich einfach nicht verstehn… eigentlich wird aus
meiner schilderung deutlich, dass NICHT ständiger partnerwechsel gemeint ist…
und auch nicht die suche nach dem „perfekten“ partner…

Vorher schriebst du, dass man sich deiner Meinung nach erst „umschaun“ solle, was ich dann so beantwortete:

Also erst einmal ausprobieren, wegwerfen, nächste(n), wieder
wegschmeissen usw… Nee, das ist nix für mich.

Nun kann man „umschaun“ verschieden interpretieren, aber es beinhaltet, dass man ausprobiert bevor man sich entscheidet. Ob man dabei 5 oder 50 Partner ausprobiert ist dabei relativ unwichtig, denn was du als „hurerei“ bezeichnest, kann für jemanden anderen ein Vorgehen sein, um seinen „perfekten“ Partner zu finden! Dabei bin ich nicht gegen ein Kennenlernen vor der Ehe, das ist Grundlage! Allerdings spielt für mich dabei der körperliche Aspekt eine sehr untergeordnete Rolle. Wenn dein „ganz kennenlernen“ so gemeint war, dann sind wir uns ja einig, wenn nicht - naja, dann wissen wir zumindest wo wir verschiedener Meinung sind!

Das zu meiner angeblichen Verallgemeinerung. Dass du auf der anderen Seite ständig Verallgemeinerungen und Vorurteile von dir gibst, scheint für dich nur marginal von Interesse zu sein. Ein Beispiel gefällig?

es geht nicht um ein stück stoff, sondern das kopftuch als ausdruck einer
religion und den dazugehörigen werten…

Du verbindest ein Kleidungsstück, das durchaus wie ein Rock, eine Hose oder eine Bluse getragen wird mit angeblichen Werten, die dazugehören sollen (welche das sind, das lässt du an dieser Stelle aus, aber es sind offensichtlich keine Werte, die deiner Meinung nach vernünftig sind…) ohne genau diese Verbindung zu hinterfragen. Ich habe bereits versucht, diesen Umstand klarzumachen, allerdings scheint dir nicht daran gelegen zu sein, meine Beiträge auf gleicher Höhe zu begegnen. Schade.

Noch eine Verallgemeinerung:

frauen werden dazu erzogen, kopftücher zu tragen und männer ziehen seltsamer
weise daraus den schluss (oder werden dazu erzogen), jede frau ohne kopftuch
sei freiwild! das habe ich zu oft erlebt und bin davon derbe genervt!

Dass du das oft erlebt hast, glaube ich dir, aber du scheinst nicht die Abstraktion von deiner Erfahrung auf die Wirklichkeit machen zu wollen. Hier geschieht wieder eine Verbindung, die so nicht aufrechtzuerhalten ist.

Ein weiterer Punkt betrifft die sogenannten „Denken Menschen“. Du nimmst scheinbar an, dass ein Denkender Mensch auf dem Weg ist, ein Atheist zu werden. Du musst sicherlich zugeben, dass das sehr überheblich ist, denn - wie zufällig - das ist ja genau dein Weltbild! Dazu jj:

hätte er etwas weiter gedacht, dann hätte er der religion abgeschworen

Kann man das auch anders sehen? Würdest du weiterdenken, kämst du dazu wieder an Gott zu glauben! Aber nein, Gott ist ja altmodisch. Leider sind die meisten, die sich für „Denker“ halten eher Leute, die mit der Masse gehen - aber das ist ein anderes Thema.

Übrigens deine Antwort auf die Geschichte von Ibn-Sina ist beachtlich:

und? nette geschichte, weil sich ein einzelner denker mal wieder
gegen eine religion durchgesetzt hat… und er hat sich nicht an die
vorschriften gehalten (totenruhe) und damit seine religion eigentlich mal wieder ad
absurdum geführt…

Er hat sich nicht gegen die Religion durchgesetzt, denn er ist immer noch Muslim; Vielmehr demonstriert diese Geschichte sehr deutlich, wie solche Dinge im Islam in der Normalität geregelt wurden. Es geht genau darum: Unterschiede zwischen Gelehrten sind normal, das ist aber nur eine Konsequenz des fehlenden Klerus! Aber ein jeder zieht seine Schlüsse…

Ein letzter Punkt noch: Warum kannst du (und einige andere auch) nicht akzeptieren, dass einige Menschen sich an eine Religion halten wollen, von der sie glauben, dass sie von Gott ist?

Gruss, Omar Abo-Namous

PS: soweit ich das kenne, ist es höchst unhöflich, das Gespräch einseitig zu beenden, aber vielleicht bin ich da alleine?

Nein, auch wenn der islamische Staat nicht perfekt war (was
ist schon perfekt?) so hat er in vielerlei Hinsicht den
modernen Demokratien eine Steilvorlage in Richtung innerem
Frieden gegeben.

es ist bekannt, daß das osmanische reich und die islamische
kultur überhaupt die führung in jeder hinsicht übernommen
hatten: kultur, wissenschaft, recht, kunst usw. daß
minderheiten im vergleich zum christlichen mittelalter einen
relativ sehr guten stand hatten, ist ebenfalls bekannt. zb.
sind große teile der klassischen jüdisches geistesgeschichte
auf arabisch verfaßt. aber ich frage mich: warum ist das
vorbei? warum sind heute sämtliche arabisch-islamischen
staaten despotenherrschaften? weißt du eine antwort drauf?

Hallo datafox,

natürlich kann ich dir keine allgemeingültige Antwort geben, wer kann das schon!?

Man muss aber auf jeden Fall unterscheiden: die militärische Unterlegeneheit ist relativ einfach zu beantworten: so ergeht es jeder Macht, früher oder später dreht sich das Rad der Zeit weiter … und dabei werden Staaten überrollt - das gilt auch weiterhin.

Was den kulturellen und wissenschaftlichen Rückschritt angeht, so hängt da sicherlich auch die militärische Unterlegenheit mit drin. Auf der anderen Seite spielt aber die zeitweise fehlende interne Kritik eine grosse Rolle. Wenn die Menschen sich nicht mehr darum kümmern, dass es der Allgemeinheit gut geht (dabei geht es *auch* um die Mitwirkung beim Entscheidungsprozess (z.B. durch Lob/Kritik-Wechselspiele)), dann ist die Konsequenz vorgezeichnet. Also meiner Meinung spielen (und haben gespielt) auch gesellschaftliche Aspekte eine Rolle.

Übrigens zähle ich auch dazu die Abwendung vom Glauben, der vor allem die arabischen Gesellschaften stark getroffen hat, denn dabei gingen grosse Aspekte des Zusammenhalts und der Solidarität unter.

Soviel dazu, „wie es dazu kam“, allerdings sollte es kein Geheimnis sein, dass die „Despoten“ von aussen gestützt werden, sodass jegliche Versuche der gesellschaftlichen Revitalisierung im Keime unterdrückt werden können. Dabei ist es keine Lösung, einen Irak anzugreifen, denn dadurch wird der Gesellschaft nicht die Möglichkeit nicht die Chance gelassen, Dinge zu bewirken, die sie tatsächlich bewirken will. Es reicht bereits, wenn man sich nicht in die Angelegenheiten der Länder einmischt.

Gruss, Omar Abo-Namous

*soviel zu meinen 2ct.*

1 „Gefällt mir“

ohja das kenne ich auch. christliche paralellgesellschaften in
mehrheitlich nichtchristlichen ländern, vor allem von
auslandsleuten wie botschaftsangehörige, die pompös
weihnachten feiern.

?? ich versteh den Zusammenhang mit meinem Posting nicht.

Der Beitrag von datafox war sicherlich an dieser Stelle nicht gerade richtig, allerdings kann ich ihr nur zustimmen:

In arabischen Ländern hat Weihnachten - nein noch viel Besser: der 24.12. ein viel grösseres Ausmass als die christlichen Gemeinden selbst. Keiner spricht von Überfremdung, wenn dann hört man das von orthodoxen christlichen Gemeinden, die *ihren* Feiertag verschwinden sehen (7.1.)! In Deutschland scheint es politisches Tabu zu sein, überhaupt einen islamischen Feiertag zu erwähnen…

Gruss, Omar Abo-Namous

In arabischen Ländern hat Weihnachten - nein noch viel Besser:
der 24.12. ein viel grösseres Ausmass als die christlichen
Gemeinden selbst.

es ist normal, daß eine minderheit, die um ihre identität kämpft, sich sehr ostentativ verhält, während die mehrheitsgesellschaft das nicht „nötig“ hat (wenn du meinst was ich meine).

gruß
dataf0x

zeigt die Arroganz auf mit
der Westler ihre Kultur fuer dominant halten.

nun sie IST dominant. das ist ein fakt, mit dem die nichtchristliche welt „leben muß“, grade was zb. den freien sonntag und geschäftsbeziehungen angeht.

gruß
dataf0x

hallo

Ein Problem, das ich sehe ist, dass du mir
(verständlicherweise) verbieten willst, Vorurteile und
Verallgemeinerungen zu haben/auszusprechen, gleichzeitig
willst du deine nicht loslassen. Ich gebe ein Beispiel:

das ist so formuliert, als hättest du schon vergessen, dass ich nur auf deinen
vorwurf der verallgemeinerung reagiert habe… den absatz hätte ich dir auch
schreiben können… schon seltsam, mein lieber…

Nun kann man „umschaun“ verschieden interpretieren, aber es
beinhaltet, dass man ausprobiert bevor man sich entscheidet.
Ob man dabei 5 oder 50 Partner ausprobiert ist dabei relativ
unwichtig,

es ist definitiv ein unterschied, ob man 5 oder 50 partner kennenlernt und
auch, ob man mit 5 oder 50 sex hat!
man muss doch nicht mit jedem volltrottel ins bett, um zu merken, dass ers nich
is!
ich weiß noch immer nicht, was dir daran unverständlich ist, sich seinen
partner genau auszusuchen, dann evtl, wenn denn was draus zu werden scheint,
sex zu haben, und dann erst zu überlegen ob man heiraten will…
es geht ja nicht um „hey, f… mit mir, vielleicht wär ne beziehung mit dir
ganz nett“

denn was du als „hurerei“ bezeichnest, kann für
jemanden anderen ein Vorgehen sein, um seinen „perfekten“
Partner zu finden!

es ging aber um MEINE einstellung, nicht um die eventuelle von einer möglichen
anderen person! abgesehen davon ist „perfekt“ absoluter humbug, wie bereits
geschrieben…

Dabei bin ich nicht gegen ein Kennenlernen
vor der Ehe, das ist Grundlage! Allerdings spielt für mich
dabei der körperliche Aspekt eine sehr untergeordnete Rolle.
Wenn dein „ganz kennenlernen“ so gemeint war, dann sind wir
uns ja einig, wenn nicht - naja, dann wissen wir zumindest wo
wir verschiedener Meinung sind!

nein, das scheinst du nicht zu wissen, zumindest lässt sich das aus deinen
„antworten“ nicht schließen… und dass dir wirklich egal ist, ob sex gut oder
miserabel ist, und das für den rest deines lebens (ehe), das kann ich dir nun
wirklich nicht abkaufen…

Das zu meiner angeblichen Verallgemeinerung. Dass du auf der
anderen Seite ständig Verallgemeinerungen und Vorurteile von
dir gibst, scheint für dich nur marginal von Interesse zu
sein. Ein Beispiel gefällig?

es geht nicht um ein stück stoff, sondern das kopftuch als ausdruck einer
religion und den dazugehörigen werten…

was ist denn bitte daran verallgemeinerung oder vorurteil? die muslima, die
hier und da mal ein kopftuch trägt, weil sie es schick findet, die wär (wenn es
sie denn geben sollte) ja wohl die absolute ausnahme (und handelt gegen die
vorschriften ihrer religion)… wenn in einer religion das kopftuch oder gar
die komplette verhüllung VORSCHRIFT ist, dann ist das nun mal kein einfaches
kleidungsstück mehr! jeder häftling in streifenlook wird das auch nicht einfach
als normale kleidung sehen!

Du verbindest ein Kleidungsstück, das durchaus wie ein Rock,
eine Hose oder eine Bluse getragen wird mit angeblichen
Werten, die dazugehören sollen ohne genau diese
Verbindung zu hinterfragen. Ich habe bereits versucht, diesen
Umstand klarzumachen, allerdings scheint dir nicht daran
gelegen zu sein, meine Beiträge auf gleicher Höhe zu begegnen.
Schade.

wenn das kopftuch bzw die komplette verhüllung nicht im islam vorgeschrieben
wär, dann würde wohl kaum eine muslima das in dem hiesigen klima dauerhaft so
tragen!
es IST KEIN normales kleidungsstück, weil es VORSCHRIFT ist, und das hat mit
freier wahl nichts zu tun! und wenn das kopftuch im islam vorgeschrieben ist,
dann hat das aus diesen gründen getragene kopftuch definitiv etwas mit dem
islam und dessen werten zu tun!
wenn du diese verbindung noch immer leugnest, dann muss ich deine geistigen
fähigkeiten so langsam aber ernsthaft anzweifeln!

wie wärs, wenn du mal ein kopftuch tragen würdest? :wink:

Noch eine Verallgemeinerung:

frauen werden dazu erzogen, kopftücher zu tragen und männer ziehen seltsamer
weise daraus den schluss (oder werden dazu erzogen), jede frau ohne kopftuch
sei freiwild! das habe ich zu oft erlebt und bin davon derbe genervt!

Dass du das oft erlebt hast, glaube ich dir, aber du scheinst
nicht die Abstraktion von deiner Erfahrung auf die
Wirklichkeit machen zu wollen. Hier geschieht wieder eine
Verbindung, die so nicht aufrechtzuerhalten ist.

??? völlig abstrakt stellst du da worte in den raum, die einfach keinen sinn
ergeben…

Ein weiterer Punkt betrifft die sogenannten „Denken Menschen“.
Du nimmst scheinbar an, dass ein Denkender Mensch auf dem Weg
ist, ein Atheist zu werden. Du musst sicherlich zugeben, dass
das sehr überheblich ist, denn - wie zufällig - das ist ja
genau dein Weltbild!

also entweder weißt du nicht, was ein atheist ist, oder aber du hast mich kein
bisschen verstanden… ich leugne nicht die möglichkeit der existenz eines
gottes oder göttlichen wesens! und kein „denkender mensch“ sollte zu einem
atheisten werden, weil es viel zu viele beweise oder anhaltspunkte für die
existenz von irgend etwas „übersinnlichen“ gibt und dabei ist bis jetzt die
existenz eines göttlichen wesens nicht zu widerlegen, so wenig wie sie dafür
notwendig ist…

Dazu jj:

hätte er etwas weiter gedacht, dann hätte er der religion abgeschworen

Kann man das auch anders sehen? Würdest du weiterdenken, kämst
du dazu wieder an Gott zu glauben! Aber nein, Gott ist ja
altmodisch. Leider sind die meisten, die sich für „Denker“
halten eher Leute, die mit der Masse gehen - aber das ist ein
anderes Thema.

nein, das kann man nicht anders sehen… die angeblichen worte des jüdischen,
christlichen und islamischen gottes sind worte von menschen für menschen, und
zwar von und für menschen von vor mehreren jahrtausenden… sich heute noch an
all diese worte und regeln zu halten ist absolut lachhaft und wird immer wieder
ins skurrile gezogen, wenn die anhänger auf die angeblich so wahren worte ihres
eigenen gottes nicht mehr hören, weils ihnen einfach nicht mehr ins weltbild/
gottesbild passt… (juden bringen keine hexen mehr um, oder zerstören jegliche
zeichen anderer religionen, obwohl es ihnen von ihrem angeblichen gott ganz
genau vorgeschrieben ist und auf nichtbeachtung die todesstrafe steht… und
dass christus seinen jüdischen gott einfach umgemodelt hat und daraus eine neue
religion entstanden ist, ist auch nur noch als „niedlich“ zu bezeichnen…)
lies dir doch mal den anfang der bibel durch, da geht es nur um unterdrückung,
angst und kriegsführung… nettes „göttliches prinzip“… nach den gesetzen des
alten testaments müsste ich schon längst von gott persönlich umgebracht worden
sein, weil er keine zweifler duldet und ich mich an kaum eine vorschrift von
ihm halte… (nicht morden, stehlen usw natürlich ausgenommen, aber dazu
braucht man weder bibel oder koran, noch einen gott)
vielleicht gibt es ein göttliches wesen, aber dann garantiert nicht so eines,
wie es sich die juden, christen oder moslems vorstellen…

und gott als altmodisch zu bezeichnen ist auch von dir echt nur niedlich…
wenn es ein göttliches wesen gibt, dann ist es recht wahrscheinlich, dass es
schon seeehr lange existiert… und das ist vielleicht auch gut so…

und diese seltsame behauptung, „Leider sind die meisten, die sich für „Denker“
halten eher Leute, die mit der Masse gehen - aber das ist ein
anderes Thema.“ ist ja nun wirklich völlig aus der luft gegriffen… mal
abgesehen von der verallgemeinerung „die meisten“… absolut haltlos, mein
lieber…

Übrigens deine Antwort auf die Geschichte von Ibn-Sina ist
beachtlich:

und? nette geschichte, weil sich ein einzelner denker mal wieder
gegen eine religion durchgesetzt hat… und er hat sich nicht an die
vorschriften gehalten (totenruhe) und damit seine religion eigentlich mal

wieder ad

absurdum geführt…

Er hat sich nicht gegen die Religion durchgesetzt, denn er ist
immer noch Muslim; Vielmehr demonstriert diese Geschichte sehr
deutlich, wie solche Dinge im Islam in der Normalität geregelt
wurden. Es geht genau darum: Unterschiede zwischen Gelehrten
sind normal, das ist aber nur eine Konsequenz des fehlenden
Klerus! Aber ein jeder zieht seine Schlüsse…

er hat sich gegen eine feste regel seiner religion durchgesetzt, und hätte
damit auch alle anderen regeln in frage stellen können… hat er aber nicht,
weil er sich nur um sein persönliches interesse gekümmert hat, der rest war ihm
egal…
wenn du das als normalität im islam bezeichnest, zeigst du wieder, wie
hinfällig das alles ist… mit der zeit pickt sich immer mal wieder hier und da
jemand ne regel raus, die ihn an der ausübung persönlicher neigungen hindert
und missachtet sie… irgendwann bleibt dann nichts mehr übrig…

ach und die von dir erwähnten unterschiede ergeben unterschiedliche richtungen,
die sich dann wieder untereinander bekämpfen… guck doch mal nachrichten, wer
sich da immer wieder abschlachtet… ob man nun zwischen evangelisch oder
katholisch, oder aber den meinungen zweier imame entscheidet, macht keinen
unterschied, ob klerus oder nicht…

Ein letzter Punkt noch: Warum kannst du (und einige andere
auch) nicht akzeptieren, dass einige Menschen sich an eine
Religion halten wollen, von der sie glauben, dass sie von Gott
ist?

oh, ich akzeptiere es gerne, wenn eine einzelperson sich aus einer religion
etwas gutes zieht und damit vielleicht stärker gegen eine krankheit ankämpfen
kann… aber da die meisten religionen immer wieder zu mord und krieg führen,
sind sie generell größtenteils abzulehnen…
und dein „wollen“ und „glauben“ hat immer etwas von zwanghaftigkeit und nicht
wissen…

schon mal daran gedacht, dass du dich vielleicht für den falschen gott
„entschieden“ haben könntest? denk mal drüber nach… es gibt so viele
religionen, schau dich mal um…

PS: soweit ich das kenne, ist es höchst unhöflich, das
Gespräch einseitig zu beenden, aber vielleicht bin ich da
alleine?

pfff soll ich dich erst um erlaubnis bitten? es ist immer einseitig, wenn eine
der personen nen schlusspunkt setzt oder einfach keinen bock mehr auf eine
sinnlose diskussion hat… oder soll ich dir telepathisch einflößen, dass auch
du das gespräch beenden willst und wir dann synchron schreiben können, dass
diese diskussion beendet ist? is ja lächerlich…

außerdem bist du wieder auf einige, oder diesmal sogar fast alle, punkte nicht
eingegangen und hast dich damit der auseinandersetzung mit ihnen und mir
entzogen… deshalb ist das hier wirklich absolut sinnlos!

schade, ich hatte eigentlich anderes erwartet…leider hast du manche
angeblichen vorurteile eher bestätigt und manches ergänzt…
aber erlaube mir doch bitte in zukunft, deine äußerungen meiner meinung über
den islam und moslems hinzuzufügen… natürlich immer als „omar sagt…“ und
nicht „moslems denken…“ :wink:

mfg
jj

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