Hi!
Bei dem
geringsten Fehler -und das kann ich versichern- würde euch die
Türkei plattbomben.
Wow!
Grüße
Heinrich
Hi!
Bei dem
geringsten Fehler -und das kann ich versichern- würde euch die
Türkei plattbomben.
Wow!
Grüße
Heinrich
Salü Datafox
Dein Aufenthaltsort ist irgendwo bei Haifa in Israel. Die von dir zitierten, dort lebenden 20% Moslems, dürften wohl mehrheitlich Araber sein. Verzeihe mir meine Unwissenheit, aber ich denke stammesgeschichtlich sind Juden und Araber Verwandte. Sie gehören dem gleichen Kulturkreis an. Ihr versteht einander, und ihr könntet miteinander vernünftig umgehen, sofern ihr es wolltet, ist es nicht so?
Das ist für mich dasselbe, wie ich mich mit einem Deutschen, Engländer oder Russen unter-halten kann. Mit einem Araber ist das für uns nicht mehr so leicht möglich. Denn als Europäer haben wir gemeinsame Kultur und Traditionselemente die uns verbinden. Auch wenn wir uns im Laufe der Geschichte wohl schon hundert Mal wegen Kleinigkeiten gegenseitig verprügelt haben.
Nun komme ich auf dich zu sprechen. Du mockierst dich über die Ängste von Menschen die ihre Kultur bedroht sehen.
Glaubst du dein Beitrag war geeignet, da eine Klärung zu schaffen? Glaubst du wir wollen Verhältnisse wie bei euch in Israel?
Lerne erst mal sich in das Befinden anderer Menschen einzufühlen. Nimm ihre Anliegen ernst, dann sieht es vielleicht auch mal bei euch anders aus. Friedlich und nicht ironisch.
Ciao und Gruss Anton
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo,
Wenn ja, dann brauchen wir keine staatliche Kontrolle der
Moscheen in Deutschland, um zu prüfen, ob dort das Wort gegen
die freiheitlich-demokratische Grundordnung geführt wird.
das verbieten von worten, am besten gleich sprachen, bringt leider überhaupt nichts im kampf gegen eine bedrohung aus islamfaschistischer seite. wer meint dieses problem durch verbieten und unter den tisch kehren lösen zu können, der irrt. wenn etwas verbieten, dann gezielt terrorinfrastruktur zerstören.
daneben ein Bild mit einer nackten Frau.
die mehrheit hat zu entscheiden, was sie zuläßt und was nicht. manche gesellschaften dulden nacktheit in der öffentlichkeit und andere eben nicht. DAS hat noch lange nichts damit zu tun, wie demokratisch sie ist.
Solche Werbung ist eine Gefahr für die sittliche Moral meiner
Kinder - und verlangt die Entfernung solcher Plakate?
ja warum nicht? das ist eine völlig legitime politische forderung. ob sie erfolg hat, hängt davon ab, wieviele sie unterstützen.
Am Kiosk z.B., wo Zeitschriften mit kritischen Artikeln zu
Religionsfragen offen aushängen
Auf Plakaten an den Wänden.
In den Schaufenstern von TV-Geschäften, wo die Fernseher
flimmern.
aber da gibt es ja jetzt schon gesetze! der jugendschutz zb. verbietet das öffentliche aushängen von pornografie. es gibt gesetze gegen öffentliches hetzen usw. ich denke, daß das ganz ohne islam dem normalen menschenverstand entspricht, der freiheit dort ihre grenzen zu setzen, wo die mehrheit sich verletzt fühlt.
gruß
dataf0x
Wieder: Es liegt nicht in deiner ENtscheidungsmacht was in der
Mitte der Gesellschaft sein soll und was außen.
richtig. es entscheidet die mehrheit darüber.
und genau deswegen teile ich die islamhysterie in deutschland nicht.
gruß
dataf0x
Das tun Muslime doch auch - zu ner anderen Zeit.
ohja LOL. ich fühle mich an ein gespräch mit einer frau erinnert, das sich vor meinem abflug zurück nach israel ergab. es war im dezember.
sie: wenn Sie dann dort hinfahren, ist dann dort weihnachten.
ich: nicht wirklich. die meisten israelis sind juden.
sie: oh gibt es da einen anderen kalender?
ich: ja.
sie: soso. wann ist denn in diesem kalender weihnachten?
ich: juden feiern kein weihnachten.
sie: oh um im himmels willen wie erklärt ihr das den kindern?!

Dagegen habe ich nichts. Aber tatsächlich findet eine
digmatische verchristlichung der Feste statt:
nu omar, was erwartest du in einem zu 90% christlichen land? 
kurz vor
weihnachten bringen alle Kerzen mit, es werden biblische
Geschichten vorgelesen usw…
dito.
und warum man darauf besteht, dass auch
Muslime mitfeiern?
siehe den oberen dialog
die vorstellunf, daß es noch etwa anderes gibt, ist fast inexistent. und das ist auch kein vorwurf. immerhin funktioniert die gesamte welt nach der zeitrechnung von jesus christus.
gruß
dataf0x
um datafox gleich mal mit aufzugreifen: von islamhysterie kann bei mir keine
rede sein, islam ist in einigen ausprägungen eine recht gute sache (nur „recht
gut“, weil ich allgemein religionen für nich so dolle halte)… aber der hass,
den mir sina in ihren reden entgegenbringt, wie allgemein einige andere moslems
den „ungläubigen“ gegenüber (wollen wir das jetzt als ungläubigenhysterie
betiteln?), dass geht für mich gegen jede regel der menschlichkeit!
du merkst gar nicht, wie gefährlich das ist, was du da redest!
mir läuft es
eiskalt den rücken runter! *traurig den kopf schüttel*Wusste gar nicht dass die Freistellung vom Unteericht so
gefährlich ist.
deine reden sind es, die schärfe deiner reden, das was aus deinen reden zu
schließen ist…
die schilderung von heinrich ist doch in anderen ländern schon
realität
(gewesen)…Und?
und? du hast doch behauptet, dass diese folgerung falsch wär! diese entwicklung
gab es aber schon in mehreren staaten und ist deshalb auch in deutschland nicht
auszuschließen (wobei ich es als prognose für die nächsten jahre oder überhaupt
für sehr unwahrscheinlich halte)
aber so wie du redest, scheinst du den alten afghanischen
staat wieder zu
wünschen!=)
wie ist das bitte zu verstehn?
dass du wirklich befürwortest, dass islamische kinder sich
keine freie kunst
anschauen dürfen, dass sie keine freie literatur lesen dürfen!
das zieht mir
das herz zusammen!U auf den Punkt zu kommen. Das hat dich nicht zu
interessieren. Welche Bücher moslemische Kinder lesen
bestimmne die Moslems und nicht DU.
das hat mich nicht zu interessieren? und wenn mein nachbar seine kinder
schlägt, dann hat mich das auch nicht zu interessieren? und wenn neben mir
nazis wohnen, dann hat mich das auch nicht zu interessieren? und wenn in der
wohnung neben mir ne leiche verwest, dann hat mich das auch nicht zu
interessieren? verdammt noch mal! in diesem staat sollte es darum gehn sich für
die anderen zu interessieren und sich um sie zu kümmern!
in deinem bescheuerten ton könnte ich auch einfach sagen: was in deutschland
unterrichtet wird bestimmt der deutsche staat und nicht DU.
was eine beschissene art!
wenn das islam bedeutet, dann muss ich einfach dagegen sein!
OK. Davon wird die WELT nicht untergehen.
und der islam wird nich untergehn, nur weil die in deutschland lebenden
moslemischen kinder in der schule am sexualkundeunterricht teilnehmen…
dann will ich
keinen islam in meiner nähe!Das liegt nicht in deiner ENtscheidungsmacht.
weißt du eigentlich, wie sich das anhört? wenn ich von dir als moslem so einen
scheiß reingewürgt bekomme, dann musst du dich nicht wundern, wenn sich einige
das merken und dann was gegen den islam im allgemeinen haben… wobei ich mich
von so einer person wie dir noch lange nicht davon abhalten lasse, positives im
islam zu sehen und wegen dir nicht gleich alle zu verdammen… aber lass dies
einen nazi lesen und er wird sich weiter in seinen taten bestätigt sehen! zum
kotzen! du bringst deine eigene religion in verruf…
aber wenn der islam das ist, was
doch viele
moslems vertreten, tolerant, liebevoll und weltoffen, dann hat
er seinen platz
in unserer mitte verdient!Wieder: Es liegt nicht in deiner ENtscheidungsmacht was in der
Mitte der Gesellschaft sein soll und was außen.
ich gehöre seit geburt zu diesem staat und habe in dieser demokratie mein
mitbestimmungsrecht! aber davon abgesehen maße ich mir nicht an, als
einzelperson entscheidungen für den ganzen staat zu treffen, sondern äußere
hier ledigleich meine meinung. wenn dir das nicht passt, dann verpiss dich!
aber dass der islam zu solchen hasserfüllten meinungen wie
deiner oder das
christentum zu sachen wie der hexenverfolgung geführt hat,
macht für mich
deutlich, wie gefährlich religion ist! wie viele milliarden
menschen wurden
schon für die verschiedensten religionen ermordet!wieso kann der mensch nicht endlich seinen geltungswunsch
abschütteln, sich
nicht als krone der schöpfung ansehn, keinen gott vor sich
stellen und
aufhören, mit dieser einstellung die welt zu grunde zu
richten? der mensch
steht nicht höher als der rest der natur! und kein religiöser
mensch steht über
den anderen! und kein mensch hat das recht im namen seiner
religion anderen
menschen zu schaden!Soviel Gerede nur weil unsere Kinder getrennt schwimmen wollen
und Weichnacten nicht feiern.
so viel gerede weil DU mit deinem gerede solchen hass schürst! und auch hier
kannst du wieder nur mit verachtung reagieren, echt schlimm, meine liebe…
und seinen kindern nicht die freiheit zu geben, die ganze welt
kennen zu lernen
und sich an ihrer vielfalt zu erfreuen, das ist schon eine
erniedrigung, die
man keinem menschen antun sollte!Nochmal: DIe Erziehung der Kinder ist immernoch ne Sache von
den ELtern.
also willst du nicht, dass deine kinder frei sind und die welt kennenlernen?
wenn dem so ist, dann sollte man dir die kinder wegnehmen! wie kann man nur so
eine lebenseinstellung haben!
in trauer über diese verblendung,
In Erstaunen über diese Intoleranz!
intolerant bist doch nur DU mit deinem verbot von kunst und literatur!
Das tun Muslime doch auch - zu ner anderen Zeit.
ohja LOL. ich fühle mich an ein gespräch mit einer frau
erinnert, das sich vor meinem abflug zurück nach israel ergab.
es war im dezember.sie: wenn Sie dann dort hinfahren, ist dann dort weihnachten.
ich: nicht wirklich. die meisten israelis sind juden.
sie: oh gibt es da einen anderen kalender?
ich: ja.
sie: soso. wann ist denn in diesem kalender weihnachten?
ich: juden feiern kein weihnachten.
sie: oh um im himmels willen wie erklärt ihr das den kindern?!
*lol* herrlich… aber mal abgesehen von der öhm mangelnden kompetenz 
scheint es doch mal wieder zu zeigen, das weihnachten nicht zwingend mit
christentum, sondern eher als jahreszeitlich festgelegter feiertag gesehn
wird… wie silvester und so… oder dürfen moslems auch das nicht feiern??
siehe den oberen dialog
die vorstellunf, daß es noch etwa
anderes gibt, ist fast inexistent. und das ist auch kein
vorwurf. immerhin funktioniert die gesamte welt nach der
zeitrechnung von jesus christus.
pfuuu und jetzt stellen wir den kalender um, nur weil er andere religionen
diskriminiert? gab es da nich letztens auch sonen vorschlag, bei dem dann jedes
jahr die tage auf den gleichen wochentag fallen? find ich ja lustig, aber doch
ziemlich sinnlos… als nicht-christ habe ich was gegen „XX vor christus“ als
angabe, aber „xx vor unserer zeitrechnung“ find ich in ordnung… nur weil
bestimmte spachen durch religionen geprägt wurden, will ich die ja auch nich
gleich abschaffen…
mfg
jj
(!)
erstmal… nicht jeder türke ist moslem, wie nicht jeder moslem türke ist…
dann… die unsachlisten beiträge sind definitiv von dir! solche reden kenn ich
sonst nur von rassisten…
und… beschwer dich nicht, wenn du als terrorist beschimpft wirst (von wem
eigentlich, hab nichts derartiges gelesen!), wenn du mit sprüchen wie „Bei dem
geringsten Fehler -und das kann ich versichern- würde euch die
Türkei plattbomben.“ rumschmeißt!
mehr sage ich jetzt nicht dazu…mit leuten wie dir kann man nicht
diskutieren… den rest verkneif ich mir […]
Ethischer Selbstmord
Hallo sina!
Deine Antwort sagt mir, daß du aufgeregt bist. So aufgeregt, daß du vor Wut bald platzst. Dann brauchst du keine Bomben mehr, denn du bist eine. Du hast mein Interesse an deiner Meinung vollkommen mißverstanden und hast mir alles erzählt, was du so alles Bombastisches denkst. Das ist überflüssig. Wenn du mich irgendwie beeindrucken willst, dann bitte mit direkten Antworten auf meine Fragen.
Ich versuche noch einmal. Nimm bitte Baldrian zu dir und antworte mir in dem würdigen Ton.
Deine Schilderung des türkischen Völkermordes an den Armeniern wird von den seriösen Geschichtswissenschaftlern nicht geteilt. Du darfst mir paar Bücher nennen, die deine Position untermauern. Ihre Autoren sollen anerkannte Historiker sein.
Ich könnt jetzt auch ein paar Links geben aber habe keine Lust
mich rechtfertigen zu müssen für Sachen die offensichtlich
eine Verleumdungskampagne sind und mit Leuten zu diskutieren,
die nur allzudeutlich ihre Türkenfeindlichkeit hier zu beweis
stellen.
Ich habe mit keinem Wort eine „Türkenfeindlichkeit“ angedeutet. Bringe mir bitte Sätze aus meinem Text als Zitate, die dich zu dieser Meinung veranlasst haben. Wenn es dem so ist, bitte ich dich um Entschuldigung. Wenn es deine Aberration ist, erwarte ich deine Bitte um Entschuldigung. Weil dann bist du eine Verleumderin.
Das sieht man schon allein daran dass man sich schon
aufgrund einer harmlose Forderung der Freistellung vom
Unterricht als TERRORIST, MASSENMÖRDER etc. beschimpfen lassen
muss. Danke ich habe keine Lust mehr auf sonem Niveau
irgendwelche sachlichen Argumente aufzuführen.
Wer hat dich als Terrorist, Massenmörder etc. beschimpft? Ich??? Kämpfst du mit Phantomen?
Ich werde - eurem Diskussionsniveau entsprechend-
Ich verantworte hier meine Texte und mein Niveau und bin eine Person, nicht mehrere. Den Pluralis majestatis verwende ich nicht. Noch einmal: Mit wem redest du?
nur noch
eins sagen:
Wir sind Türken und werden nicht die Juden von Morgen sein.
Nicht dass es zu einem Völkermord kommen könnte. Bei dem
geringsten Fehler -und das kann ich versichern- würde euch die
Türkei plattbomben.
Merkwürdiges Bekenntnis. Wer ist hier „wir“? In wessen Namen sprichst du? Bist du von Dämonen überwältigt? Bist du eine deutsche Bürgerin oder eine Rächerin des türkischen Nationalismus?
In einem anderen Brett zeigst du Angst vor „Atombomben“, hier willst du alle deine Gegner „plattbomben“ - soll ich dir Arzt holen lassen?
Aber die Juden haben bis zum 2.Weltkrieg alles brav
mitgemacht. keine Forderungen gestellt sich weitgehend
„eingefügt“. Das meiste worauf Deutschland stolz sein konnte
war jüdisch: Schriftsteller, Wissenschaftler etc. Aber
trotzdem wurden sie gehasst und als Mindermensch dargestellt.
So wir sind zwar auf diesem Gebiet nicht begabt, aber auch wir
haben unseren Beitrag geleistet für diese Gesellschaft. Und
wir werden nicht die Fehler von den Juden machen. Wir werden
unsere Fordeurngen stellen und auch bekommen. Früher oder
später.
Ich wiederhole meine Frage: Wo hast du deine Kindheit verbracht? Wo bist du zur Schule gegangen? Wer hat dich geprägt? Kannst du diese Fragen beantworten?
Obwohl anfänglich haben wir disen Fehler auc gemacht: Meine
Eltern haben mich z.B. in den SChwimmunetrricht etc. geschickt
weil sie keine Probleme wollten. Sie haben auch wie andere
Türken ganz brav EURE Wiedervereinigung finanziert. Als Dank
dafür wurden erstmal ein paar Türkenhäuser abgrebrannt.
Wir die 2 und 3 Generation werden diese Fehler nicht mehr
machen. Ja wir sind hier. Wir haben Forderungen. Keiner kann
sie uns nehmen. Und keiner soll glauben dass wir uns mit dem
Vorwurf des Radikalismus den Mund verbieten lassen geschweige
denn die Forderungen runterschrauben.
Das ist mir zu vage. Ich muß mehr wissen, um mehr dazu zu sagen.
Komm runter und beantworte meine Fragen.
Gruß
Hi!
die mehrheit hat zu entscheiden, was sie zuläßt und was nicht.
manche gesellschaften dulden nacktheit in der öffentlichkeit
und andere eben nicht. DAS hat noch lange nichts damit zu tun,
wie demokratisch sie ist.
Genau da habe ich meine Zweifel. Minderheiten können mit dem Argument „Wir sind eine Minderheit, und wenn ihr unsere Forderungen nicht erfüllt, dann seid ihr Unterdrücker!“ deutlich mehr bewegen, als man im allgemeinen glaubt.
Beispiel:
Ich kenne das israelische Fernsehen nicht, aber was würdest du erwarten, wenn Vertreter der arabischen Bevölkerung über eine Art Rundfunkrat Einfluß nehmen wollen auf die Inhalte der Sendungen im Fernsehen? Stell dir vor, das Fernsehen will einen kritischen Beitrag über die arabische Bevölkerung Israels bringen - und die arabischen Mitglieder des Rundfunkrates untersagen das, weil es die Gefühle und die Moral des arabischen Bevölkerungsteiles verletzen würde. Was dann? Gibt es Streit? Oder arbeiten die Fernsehreporter zukünftig mit der Zensurschere im Kopf?
Die Diskussion hier (und die Sendung Cosmo-TV) hat gezeigt, wo im Schulunterricht bereits getrennt wird. Siebenjährige werden aus dem Bastelunterricht herausgeholt, sobald auch nur der Verdacht besteht, es werde irgend etwas mit christlicher Symbolik gebastelt. Kontakte zu Gleichaltrigen werden konsequent be- und verhindert, weil auf Geburtstagsfeiern von Zehnjährigen gesoffen und gehurt wird. Die verantwortlichen Stellen des Staates wollen diese Trennungen überwinden, also müssen sie zwangsläufig auf die Meinungen der Minderheiten Rücksicht nehmen, und das geht z.B. nur durch die Schere im Kopf bei der Festlegung der Lehrinhalte an Schulen.
Daher habe ich meine Zweifel, ob wirklich nur die Mehrheit entscheidend ist, was man erlaubt und was man verbietet.
Grüße
Heinrich
Dein Aufenthaltsort ist irgendwo bei Haifa in Israel.
irgendwo im umkreis von 100km davon, ja.
Die von
dir zitierten, dort lebenden 20% Moslems, dürften wohl
mehrheitlich Araber sein.
fast alle.
Verzeihe mir meine Unwissenheit,
aber ich denke stammesgeschichtlich sind Juden und Araber
Verwandte.
was für eine „stammesgeschichte“ meinst du? etwa die von abraham und seiner magd?
Sie gehören dem gleichen Kulturkreis an.
so eine zeugt aussage von unwissenheit. es gibt weder „die araber“ noch „die juden“. besonders bei juden ist es komplett daneben zu sagen, es gäbe eine verwandtschaft (welcher art bitte?) mit arabern. es gibt natürlich orientalische juden, und da gibt es eine eindeutige verwandtschaft - dieselbe sprache, kultur, lebensweise. aber welche verwandtschaft hat ein jude europäischer prägung mit einem araber aus traditionellem haus?
Ihr
versteht einander
ja, wenn man dieselbe sprache spricht. israelische araber können perfekt hebräisch (bis zur hochsprache), und arabisch ist pflichtfach für jüdische kinder.
und ihr könntet miteinander vernünftig
umgehen, sofern ihr es wolltet, ist es nicht so?
reine überheblichkeit, ist es nicht so?
Das ist für mich dasselbe, wie ich mich mit einem Deutschen,
Engländer oder Russen unter-halten kann.
absolut nicht.
Mit einem Araber ist
das für uns nicht mehr so leicht möglich. Denn als Europäer
haben wir gemeinsame Kultur und Traditionselemente die uns
verbinden.
die meisten israelischen juden fühlen sich als europäer und nicht als araber!
Glaubst du wir wollen Verhältnisse wie bei euch in
Israel?
du hast in deinem beitrag deutlich gemacht, daß du gar keine ahnung von den „verhältnissen“ hast sondern ergehst dich in vorurteilen („juden sind wie araber“) und platitüden („stammesverwandtschaft“). was meinst du also damit?
Lerne erst mal sich in das Befinden anderer Menschen
einzufühlen.
was schreibst du mir noch alles vor bitteschön
als geboren und aufgewachsen in österreich, österreicherin von geburt und immer noch, seit 5 jahren in israel, mit erfahrungen sowohl mit christlicher als auch jüdischer kultur, beziehungen zu arabischen bekannten usw. erlaube mich mir ein ganz klein wenig meine schnauze aufzumachen, wenn es um vergleiche geht.
gruß
dataf0x
Je größer
eine ethnische Gruppe ist, desto stärker ihre Forderung. Und
bei Nichtbeachtung ihrer Forderung desto größer das
Gewaltpotential.
stimmt alles. der idealzustand wäre eine homogene bevölkerung mit sehr ähntlichen werten.
aber die frage ist: was ist die LÖSUNG? es fallen mir da schon welche ein, aber irgendwie machen mir die alle bauchschmerzen.
gruß
dataf0x
Mal ein Schlusswort…
Hallo Omar
nachdem dieser thread
zum einen langsam ins archiv abwandert, zum anderen in teilbereichen vollkommen entgleist, möchte ich das hier von meiner Seite vorläufg beenden.
Dummerweise haben wir uns auch von dem brettthema ein wenig entfernt, zum einen in Richtung Geschichte, zum anderen in Richtung „Kinder und Erziehung“.
Der eine Punkt war ja nicht auf dich gezielt, sondern darauf, das eine andere userin hier begann, den Islam als den Geschichtlichen Hort der Toleranz und Glückseligkeit und allgemeinen Gruppenkuschelns (natürlich ganz sittsam)darzustellen, was die Geschichtsschreibung so nicht ganz hergibt (um es vorsichtig auszudrücken).
Das wollte ich nur klarstellen.
Der Zweite Punkt dreht sich eigentlich darum, wie viele Freiheiten man seinen Kindern in einer „politisch und kulturell gefährlichen“ Umgebung geben kann und sollte.
ich möchte noch einmal zurück auf das Ausgangsposting kommen:
Ein Kleriker einer Religion verlangt, dass Kinder einer bestimmten Religionszugehörigkeit im allgemeinen Unterricht unter keinen Umständen auch nur näherungsweise mit religiös beeinflussten Kulturgütern einer anderen Kultur in Berührung kommt.
Die geht weit darüber hinaus, ob man seine Kinder nun an einer mehrtägigen Klassenfahrt teilnehmen lässt usw (was man als Eltern im übrigen auch relativ problemlos verweigern kann, genauso wie den Religionsunterricht).
Die Begründung ist übrigens mehr als lächerlich: „Es würde das religiöse Gefühl verletzen…“. Ich glaube, dass es diesen Leuten, die solche Forderungen aufstellen, um etwas anderes geht. Ich glaube, dass diese leute tief in ihrem Herzen nicht richtig glaben, dass sie sich ihres Glaubens unsicher sind. Wären sie Glaubensfest, dann wären solche Sachen doch überhaupt kein Problem. Diese symbole eines andern Glaubens können doch die wahren Gläubigen nicht von der Wahrheit abbringen…
Das gilt übrigens ganz unabhängig von der Religion…
Ein anderer Grund kann darin liegen, dass diese Kleriker eine sehr restriktive Auffassung von „freiem Willen“ haben. Wer sich nicht mit einer anderen Kultur beschäftigt, gerät auch nicht in „Versuchung“, stellt keine „dummen Fragen“. Dies hat natürlich mit Machtausübung zu tun.
Diese leute wollen nicht, dass ihre „Schafe“ plötzlich selber zum denken anfangen, selber Fragen stellen, selber Kulturelle Eigenheiten in Frage stellen…
Menschen, die denken, sind gefährlich… für diejenigen, die die Macht haben.
Fazit:
Wer solche Forderungen stellt, will keine Integration (Achtung: Integration ist etwas vollkommen anderes wie Assimilation), er will Apartheid.
Wozu so etwas führt, konnte und kann man wunderbar in Südafrika sehen.
Das wars jetzt von mir in diesem Thread.
Gruß
Mike
Hallo,
hey, wieso gehst du sofort davon aus, dass wir nicht die
gleichen oder ähnliche
grenzen setzen? solltest dir vielleicht erstmal die meinung
deiner diskussionspartnerin anhörenschiess los. Es ist zumindest sehr wahrscheinlich, dass wir
nicht genau einer Meinung sind - das ist nur menschlich; und
genau so meinte ich das auch.ganz exakt einer meinung sicher nicht, aber es geht wohl mehr
um grundsätze…
klar.
nun, triple p (oder wie das heißt) finde ich zb ziemlich gut,
jugendliche
besäufnisse scheiße, sex mit unter 14 scheiße, mitläufer
grausig,
bis auf, dass mir jetzt par-tout nicht einfallen will, was triple p sein soll stimme ich zu, ausserdem bin ich gegen ausserehelichen Geschlechtsverkehr (ich würde mein Kind anders erziehen; nur damit ich richtig verstanden werde!)
freundschaftliche beziehung zwischen eltern und kindern
bedingt gut (kann in
manchen fällen und ausprägungen auch zu respektlosigkeit
gegenüber den eltern
oder zu verschiebung von verantwortung von eltern zu den
kindern führen usw),
vollkommene Zustimmung.
benehmen am esstisch wichtig (mit unterschiedlichen äh
härtegraden je nach
alter und umgebung)
hmm, sicherlich, ich würde es im grösseren Kontext sehen.
, höflichkeit wichtig, körperliche und
psychische gewalt
schlimm, usw usf…
wieder zustimmung. Ich empfinde körperliche Gewalt als eine Art Resignation der Eltern, die durchaus verständlich sein kann, aber nicht unbedingt die sachlichste Art, mit seinem Kind umzugehen.
außerdem steht da noch die frage im raum, was man als moslem
als autoritär
versteht…
denkst du etwa, das kopftuch, kein schwimmunterricht mit
jungen usw die
erziehungslösungen für alle probleme sind?Wer hat das gesagt? Warum legst du mir Worte in den Mund? Ein
Kopftuch ist keine Erziehungsmassnahme, sondern ein religiöses
Gebot - zumindest im Islam.
na darum ging es doch, oder…? im thread angesprochene
moslems wollen
scheinbar diese regeln, und darauf folgte die begründung, die
deutschen seien
so kaputt, man müsse sich davor schützen… zumindest hab ich
den thread im
groben so verstanden… und da du dich meinem empfinden nach
auf diese seite
gestellt hast, habe ich die frage (!) gestellt, ob du diese
maßnahmen als
lösungen ansiehst… also „wehr“ dich nicht, sondern antworte
einfach… und
sorry, wenn ich manchmal die positionen zu sehr vereinfache…
wieder hat das nichts mit dem Ausgang zu tun, ich habe dein Posting, meine Antwort und deine Antwort deshalb stehen gelassen, vielleicht liest du nochmal drüber. Wie ich zum Kopftuch stehe, habe ich bereits erläutert.
und was das kopftuch als religiöses gebot angeht… es wird
doch immer wieder
behauptet, dass es das gar nicht sei, oder zumindest keine
vorschrift (weiß ja
nicht, wie du gebot interpretierst)…
Das Kopftuch als Bekleidung ist im Islam genauso Vorschrift, Gebot wie die restliche Bekleidung. Das muss man davon unterscheiden, ob muslimische Frauen im Generellen zum Kopftuchtragen gezwungen werden. Genauso: Alkohol ist im Islam verboten; ich könnte Alkohol trinken rein praktisch, keiner zwingt mich, Abstand davon zu nehmen; trotzdem tu ich’s nicht. Ist das soweit halbwegs verständlich?
wird frauen im islam nicht beigebracht (ja, es gibt auch
einige ohne kopftuch,
ich weiß, und freue mich sehr darüber), dass sie nur mit
kopftuch ehrbar sind
und vor übergriffen durch männer geschützt? oder hab ich da
was falsch
mitgekriegt? wenn dem so wäre, dann hieße das, nicht der
vergewaltigende/
übergriffige mann ist schuld, sondern die frau, die sich
falsch verhalten
hat… und in diesem abstrusen glauben möchte ich kein kind
erziehen…
schön. Die Eingangsfrage (wird frauen…) beantworte ich mit „nein“.
, die übrigens nur mit männern aus äh
„südlichen“ ländern die erfahrung gemacht hat, von solchen männern in
nüchternem zustand, am hellichten
tag und mitten auf der straße blöde angemacht zu werden!
selbst bauarbeiter
sind mir noch nicht so bescheuert begegnetda brauchen
nicht frauen
kopftücher, sondern die männer besseres benehmen!Du weichst auf ein vollkommen anderes Thema aus. Ich kann
deine Aussagen im Thema nicht unterbringen!ich finde nicht, dass ich ausweiche… in religionen gehören
derartige bräuche
mit zur erziehung,
???
deshalb tragen ja die einen muslima ein kopftuch, die anderen trauen :sich nicht ohne
komplette vermummung
auf die straße und die nächsten laufen sog. „westlich“
herum…
nein, nicht deshalb! Bitte schau dir folgenden Artikel an, du bist genau dieser Voreingenommenheit erlegen, ich weiss auch nicht, wie ich dir weiterhelfen soll (ist nicht böse gemeint). Hier ist der Artikel:
http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469…
und um da jetzt mal klarheit zu erlangen: was ist deine
einstellung zu kopftuch
& co?
War sie oben nicht klar? Es ist eine Bekleidung. Muss ich auch eine Stellungnahme abgeben? Was ist deine Einstellung zum Rock?
scheint auch das wieder gegen einen zusammenhang zwischen
islam und guter
erziehung zu sprechen…Oha! Jetzt geht es mit der Zahlenjogglerei los! Ich versuche
deine Argumentation nachzuvollziehen:
- Muslime (in Deutschland) sind stärker auf Hauptschulen
repäsentiert als andere Bevölkerungsgruppen (allein diese
Aussage kann ich nicht unbedingt stehen lassen, aber es wird
besser).- Schüler von Hauptschulen benehmen sich tendenziell
schlechter.- Der Islam (oder Muslime) steht im Zusammenhang mit
schlechter Erziehung.hehe, wieso immer so aggressiv? ich habe gesagt „gegen einen
zusammenhang
zwischen islam und (guter oder schlechter is egal)
erziehung“…
du vertrittst,
so weit ich das mit jetzt einordnen würde, die einstellung,
dass der islam gut
für die erziehung ist, oder er gute erziehungsregeln hat, oder
wie auch
immer… ich finde aber, dass die von mir beobachtete
anhäufung von moslems an
hauptschulen, neben die ganzen verdummenden „deutschen“
pisa-deppen gestellt,
keinen vorteil zeigt… egal wie scheiße anscheinend
mittlerweile so einige
„deutsche“ ihre kinder erziehen…
Nochmals: Du vergleichst du einen Teil der Muslime, der ganz und gar nicht reärsentativ ist. Deshalb habe ich die anderen Beispiele gebracht. Übrigens habe ich als ich nach Deutschland kam, das Gefühl gehabt, Schule wäre super leicht. In der Mathematik waren wir (in Kuwait) weit voraus, hätte ich ordentlich deutsch gekonnt, hätte ich sofort 2 Klassen überspringen können. Auch Fremdsprachen werden in islamischen Ländern durchschnittlich besser gelehrt.
Genauso könnte ich argumentieren:
- Muslime in Deutschland sind gegenüber anderen Muslimen auf
der Welt schlechter gebildet. (Selbst der Vergleich mit
arabischen Ländern würde im Schnitt meist für die arabischen
Länder entschieden werden, aber wenn man britische Muslime mit
deutschen Muslimen vergleicht (oder Indonesier, USAler,
Kanadier) dann wird es ganz eindeutig zugunsten der
nichtdeutschen ausfallen.oha? ich dachte, die USamis wären so ungebildet… (von wegen
kaum ahnung vom
rest der welt, weil so arg auf das eigene land konzentriert,
kenne da ein paar
seltsame beispiele…) aber das führt nun wirklich vom thema
weg…
ja tut es und du antwortest nicht auf meine Schilderungen! Du lässt deine (auch wenn nicht explizite) Behauptung, dass Muslime durchschnittlich schlechter erzogen (und schlechter gebildet) sind einfach stehen, das finde ich schon sehr ungestüm (vorsichtig gesagt).
Also: Wenn du von Muslimen sprechen willst, solltest du auch
tatsächlich alle Muslime und nicht nur die nach Deutschland
zumeist zugewanderten Muslime nehmen. Wenn man aber die
Flüchtlinge und ehemaligen Gastarbeiter aus der Gleichung
herausnimmt, dann siehts schon anders aus!hm, also erstmal kann ich da nicht mehr ganz folgen
(gastarbeiter ungebildeter,
oder wie is das gemeint?)
im Allgemeinen ja, es waren keine Akademiker, die als Gastarbeiter nach Deutschland kamen!
und zum anderen kann ich wohl
schlecht über moslems
in zb indonesien reden…
aber wenn du schon vom Islam reden willst, dann musst du die doch miteinbeziehen, oder zumindest britische Muslime.
ich erinnere nur eine aussage, dass
man in der türkei
in schulen auch kein kopftuch tragen darf und ein imam meinte
- meinem
empfinden nach - hämisch, dass man in deutschland den islam
wesentlich extremer
ausleben könne als in der türkei oder iran…
Wieder: was hat das Kopftuch und eine erfolgreiche Bildung miteinander zu tun? Meine Schwester trägt ein Kopftuch und ist (bald) Ärztin. Jaund?
na aber das is ja wie wenn man dem kind nur schulbücher, aber
keine spielsachen
kauft… schulen nur als wissenseintrichter find ich nich
gut… die energie
und das geld können in ausflügen gut angelegt sein, wenn sie
zum vermitteln von
werten, wissen oder gemeinschaft genutzt werden… vielleicht
wird das noch
nicht optimal gemacht, aber dann sollten klassenfahrten nicht
gestrichen
sondern verbessert werden…
Dann muss ein Konzept her. Man kann bspw. öfters Firmenbesichtigungen, Museeumfahrten usw. machen. Ich hab dann weniger ein Problem damit, wenn ab und zu eine Klassenfahrt „ins Blaue“ gemacht wird. Aber momentan sieht es eher so aus, dass die Lehrer bezahlten Urlaub nehmen - klar mit nervenden Schülern um sich herum, aber um die kümmern sie sich ja nicht so sehr…
übrigens fand ich das verhalten eines lehrers auf meiner
abifahrt auch total
daneben, als er mit einigen schülern hanf gepflückt hat
(wahrscheinlich
thc-loses zeug an einem feldrand im ausland)… den mumpitz
hätt er besser
gelassen bzw einen rüffel dafür verdient… aber hat es mich
oder wen anders
der stufe dazu gebracht, das zeug deshalb besser zu finden?
nope! und nur wegen
sonem kleinen fehltritt die ganze fahrt verbieten??
Aber du stimmst mir doch zu, wenn ich meinem Kind diese Erfahrung ersparen möchte?
leider ist dem wohl so… und von „überzeugen“ sollte wohl
nicht die rede
sein… genauer gesagt geht es wohl um aufklärung, aufzeigen
von alternativen,
rückhalt usw… drogen nicht zu wollen oder zu verbieten
reicht halt nicht, die
prävention muss wesentlich ganzheitlicher geschehn… und
scheinbar ist es ein
problem der jetzigen gesellschaft, sich nicht derart um die
kinder zu
kümmern… es gibt wohl einige faktoren, die kinder in den
drogenkonsum
treiben, von leistungsdruck bis lebensangst gibt es da wohl ne
ganze menge…
und einiges könnte man mit einer besseren erziehung (einem
besseren umgang in
der familie) verhindern… nicht aber dadurch, dass man die
kinder, arg
verschärft gesagt, in ihr zimmer einschließt, damit sie von
der bösen welt
draußen nichts mitkriegen…
Das habe ich nicht gefordert. Trotzdem muss man den Eltern das Recht eingestehen, ihren heranwachsenden Kindern Grenzen zu setzen, damit weder die Kinder mit der Verarbeitung der Informationen noch die Eltern mit der „Aufklärung“ über Letztere überfordert sind.
Ausserdem
bin ich nicht der Meinung, dass der Staat erzieherisch
eingreifen sollte - bis auf extreme Situationen.fragt sich bloß, was „extrem“ ist, und ob man es erst „extrem“
werden lassen
muss… manchmal ist es besser, einzugreifen, bevor es zum
äußersten kommt…
Im Zweifelsfall würde ich für das Erziehungsrecht der Eltern stimmen, als die Kinder durch ein Eingreifen noch mehr zu verwirren.
Gruss, Omar Abo-Namous
PS: kannst du mir bitte zwei Gefallen tun (ich weiss, wenn schon denn schon): Versuch bitte in ganzen Sätzen zu schreiben (teilweise ist nicht erkennbar, wann der nächste Satz anfängt) und du brauchst nicht ständig enter zu drücken, um eine neue Zeile anzufangen (zumindest nicht, wenn der Satz noch nicht zuende ist).
Hallo,
Wenn man so will, so kann man diesen Zustand immer noch sehen.
Na ja, erzähl das mal einem Einwohner Bayerns, dass er trotz
einheitlicher Schrift- und mündlicher Hochsprache nicht in der
Lage sein soll, einen Nordseeküstenbewohner mit gleicher
Schrift- und Hochsprache zu verstehen.
Das brauch ich nicht. Oft genug habe ich das von Norddeutschen gehört, dass sie weder Bayern noch Schwaben verstehen können. Wenn ein Schleswig-Holsteiner anfängt, Plattdütsch zu sprechen, dann wird ihn der gewiefteste Bayer nicht verstehen (nicht wörtlich nehmen bitte). Aufgrund des Wahlergebnisses wird wohl Plattdeutsch an Bedeutung gewinnen „da oben“, naja vielleicht…
Richtig, schauen wir uns diese Staaten genauer an. Die
Revolutionen wurden ausgelöst durch politische oder
wirtschaftliche Mißstände. Das Volk meutert gegen die
jeweiligen Herrschaftssysteme. Das sagt aber nichts darüber
aus, wie es mit ethnischen Minderheiten umging.Du siehst aber zumindest: Bürgerkriege können aus vollkommen
unterschiedlichen Gründen entstehen.Was ändert das an der Argumentation, dass ein Staat mit einer
Vielvölkerkultur anfällig ist für gewalttätige
Auseinandersetzungen?
Jeder Staat ist „anfällig“ (zu einem gewissen Grad, alles ist relativ) für Auseinandersetzungen. Du wolltest - so ich dich verstanden habe - sagen, dass er anfällig_er_ ist, was ich nicht glaube. Oft genug bekriegen sich Leute gleicher Kultur und Religion, und oft genug leben Menschen unterschiedlicher Kultur und Religion friedlich miteinander.
Nenn mir doch mal ein paar „Vielvölkerstaaten“, wo kulturelle
und ethnische Unterschiede bestehen und wo es nicht zu
Konflikten kommt. China vielleicht? Oder Indien? Die Meldungen
aus diesen Ländern sagen was anderen.Das ist wieder typisch! In China leben mehr als 1 Milliarde
Menschen; die Meldungen betreffen einige Tausend Menschen, wo
es noch nicht einmal um ethnische Unterschiede geht. Trotzdem
reduzierst du China auf die Konflikte.Es ist mir neu, dass das Volk der Uiguren nur aus „ein paar
Tausend Menschen“ besteht (laut Volkszählungsdaten von 1990
soll es mehr als 7 Millionen geben - für dich also eine zu
vernachlässigende Größenordnung, und das, wo es sich doch um
sunnitische Muslime handelt).
Alle sieben Millionen kämpfen? Und ja: Dass diese Kontexte in einem anderen als den von dir hier erwähnten Kontext zu sehen sind, wirst du wahrscheinlich nicht annehmen…
Es ist mir auch neu, dass die Volksgruppe der Tibeter nur aus
„ein paar Tausend Menschen“ bestehen (hier sind es ja auch
„nur“ 6 Millionen, außerdem lamaistische Buddhisten, die sind
ja schon ihres Glaubens wegen mnderwertig, was zählt da die
Zahl der Köpfe).
Glaubst du wirklich, dass sie wegen ihres Glaubens minderwertig sind? Von ihnen habe ich schon eher gehört.
Die USA etwa? Wie sind denn dort die Verhältnisse? Auf der
einen Seite die WASPs, auf der anderen die Afro-Amerikaner,
und dann noch die Latinos. Vor ein paar Jahren erst hat es
bürgerkriegsähnliche Zustände in Los Angeles gegeben, und die
Bandenkriege in den Großstädten sind doch nichts anderes als
Krieg im kleinen Umfang.Bandenkrieg in Grossstädten sind nun für dich
bürgerkriegsähnliche Zustände? Ich bitte dich, wenn ein paar
aufgebrachte Jugendliche sich gegenseitig mit zuhauf
verfügbaren Kleinwaffen gegenseitig umnieten, reduzierst du
die Gründe auf die ethnischen Unterschiede? Da fragt man sich
natürlich, warum nicht dasselbe in Kanada passiert…Vielleicht liegt es daran, dass die ethnischen Strukturen in
den USA anders sind als in Kanada. In den USA gibt es 4%
Asiaten, 13% Afro-Amerikaner und 13% Latinos, wobei letztere
ein stark wachsende Bevölkerungsgruppe darstellt. Je größer
eine ethnische Gruppe ist, desto stärker ihre Forderung. Und
bei Nichtbeachtung ihrer Forderung desto größer das
Gewaltpotential.
Wie groß sind die ethnischen Gruppen in Kanada?
2,2% Asiaten, 1,7% Inuit. Im Verhältnis zu den USA relativ
kleine ethnische Gruppen,
hmm, wo hast du denn die Afroamerikaner verschlagen? Lies mal folgenden Beitrag über Muslime in Kanada:
http://www.dfait-maeci.gc.ca/canadaeuropa/germany/ab…
Zum Schluss:
Wer Probleme sucht, wird sie finden - selbst wo es sie nicht gibt!
Wer hat das gesagt?
Gruss, Omar Abo-Namous
Hallo,
zum einen langsam ins archiv abwandert, zum anderen in
teilbereichen vollkommen entgleist, möchte ich das hier von
meiner Seite vorläufg beenden.
kannst du gerne.
Der eine Punkt war ja nicht auf dich gezielt, sondern darauf,
das eine andere userin hier begann, den Islam als den
Geschichtlichen Hort der Toleranz und Glückseligkeit und
allgemeinen Gruppenkuschelns (natürlich ganz
sittsam)darzustellen, was die Geschichtsschreibung so nicht
ganz hergibt (um es vorsichtig auszudrücken).
Das wollte ich nur klarstellen.
Welche Geschichtsschreibung meinst du? Diese hier:
„Eine verfluchte Rasse, eine von Gott ganz und gar abgefallene Rasse hat die Lande jener Christen erobert! […] Eure Blutsbrüder sind in ihren eigenen Häusern nur noch Diener fremder Herren, sofern sie nicht sogar aus ihnen vertrieben wurden; oder man peitscht und verkauft sie noch auf ihrem eigenen Grund und Boden als Sklaven ins Exil.“
Das war übrigens Papst Urban II. der im 11. Jahrhundert eine Hetze gegen Muslime im Speziellen und Andersgläubige im Allgemeinen betrieben hat, die zu den Kreuzzügen führte, in der friedlich lebende Christen (wie auch Moslems und Juden) Opfer waren. Die achso von den Muslimen unterdrückten Christen haben sich nicht mit den angreifenden Christen verbündet.
Nein, auch wenn der islamische Staat nicht perfekt war (was ist schon perfekt?) so hat er in vielerlei Hinsicht den modernen Demokratien eine Steilvorlage in Richtung innerem Frieden gegeben. Dazu kann man diverse Beispiele nennen. Ich schrieb allerdings am Anfang gleich: der islamische Staat war nicht perfekt!
ich möchte noch einmal zurück auf das Ausgangsposting kommen:
Ein Kleriker einer Religion verlangt, dass Kinder einer
bestimmten Religionszugehörigkeit im allgemeinen Unterricht
unter keinen Umständen auch nur näherungsweise mit religiös
beeinflussten Kulturgütern einer anderen Kultur in Berührung
kommt.
Welchen Kleriker meinst du? Davon abgesehen davon, dass der Islam keinen Klerus kennt, aber im Ausgangsposting hiess es:
„In der Sendung trat ein in Ägypten geborener Jurist und Autor auf, der ziemlich kategorisch eine Änderung des deutschen Schulwesens forderte.“
Ich glaube, dass diese leute tief in ihrem Herzen nicht
richtig glaben, dass sie sich ihres Glaubens unsicher sind.
Wären sie Glaubensfest, dann wären solche Sachen doch
überhaupt kein Problem. Diese symbole eines andern Glaubens
können doch die wahren Gläubigen nicht von der Wahrheit
abbringen…
Das gilt übrigens ganz unabhängig von der Religion…
Das kannst du gerne annehmen, allerdings nehmen die meisten Religionen an, dass der Mensch stets in Versuchung ist, in diesem Zusammenhang mal gedacht?
Ein anderer Grund kann darin liegen, dass diese Kleriker eine
sehr restriktive Auffassung von „freiem Willen“ haben. Wer
sich nicht mit einer anderen Kultur beschäftigt, gerät auch
nicht in „Versuchung“, stellt keine „dummen Fragen“. Dies hat
natürlich mit Machtausübung zu tun.
Diese leute wollen nicht, dass ihre „Schafe“ plötzlich selber
zum denken anfangen, selber Fragen stellen, selber Kulturelle
Eigenheiten in Frage stellen…
Menschen, die denken, sind gefährlich… für diejenigen, die
die Macht haben.
Wieder gehst du von einem nicht-existenten Klerus aus! Wenn sie existieren würde, hätte ich mir die weitere Argumentation angeschaut, aber das brauche ich nun wirklich nicht, oder?
Fazit:
Wer solche Forderungen stellt, will keine Integration
(Achtung: Integration ist etwas vollkommen anderes wie
Assimilation), er will Apartheid.
Nicht unbedingt: Es ist nicht schlimm eine Änderung eines Gesetzes zu verlangen. Das tun viele. Mitunter fordern auch Minderheiten, dass man gesetzgeberisch auf sie Rücksicht nimmt. Dazu brauchst du dir nur mal das Bestattungswesen anzuschauen, das in letzter Zeit in den meisten Bundesländern verändert wird hin zu einer anderen Religionen und Weltanschauungen (die durchaus in der Minderheit sind) gegenüber eher offenen Gesetzgebung. Was soll daran so schlimm sein?
Wozu so etwas führt, konnte und kann man wunderbar in
Südafrika sehen.
In Südafrika hat man die schwarze Bevölkerung jahrelang versklavt und sie politisch, wirtschaftlich und rechtlich nicht berücksichtigt - was das mit Deutschland zu tun hat, weiss ich auf die Schnelle nicht!
Das wars jetzt von mir in diesem Thread.
Gruss, Omar Abo-Namous
Aus die Maus
Alleine die implizite Gleichsetzung meiner geäusserten Ansichten und der modernen Geschichtsschreibung mit Mittelalterlicher Hetzpropaganda empfinde ich als grobe Beleidigung.
Ansonsten hast Du meine Postings offensichtlich nicht gelesen.
Hat auch hier keinen Zweck
EOD und PLONK
Mike
scheint es doch mal wieder zu zeigen, das weihnachten nicht
zwingend mit
christentum, sondern eher als jahreszeitlich festgelegter
feiertag gesehn
wird… wie silvester und so…
bingo. es wird als unverrückbarer integraler bestandteil des sozialen lebens der gesamten menschheit betrachtet.
oder dürfen moslems auch das [silvester - anm. d. r. *g*]
nicht feiern??
warum SOLLTEN moslems die beschneidung von jesus, dessen tag nach einem christlichen heiligen und papst benannt worden ist, feiern? 
pfuuu und jetzt stellen wir den kalender um, nur weil er
andere religionen
diskriminiert?
nun weder die jüdische noch die islamische welt scheint damit ein problem zu haben
ich habe das eher deswegen erwähnt, um klarzumachen, in welcher hegemonialposition das christentum sich befindet und wie schwer es daher für einen christen ist, sich in eine andere welt hineinzuversetzen.
„xx vor unserer zeitrechnung“
wenn, dann „X vor der zeitrechnung“, denn wenn du „unsere“ sagst, ist es ja noch viel viel schlimmer 
gruß
dataf0x
ohja das kenne ich auch. christliche paralellgesellschaften in mehrheitlich nichtchristlichen ländern, vor allem von auslandsleuten wie botschaftsangehörige, die pompös weihnachten feiern.
(witzigerweise wird das dann als „schön“ empfunden, während es umgekehrt eine „zumutung“ und „überfremdung“ ist.)
gruß
dataf0x
Minderheiten können mit dem
Argument „Wir sind eine Minderheit, und wenn ihr unsere
Forderungen nicht erfüllt, dann seid ihr Unterdrücker!“
deutlich mehr bewegen, als man im allgemeinen glaubt.
das kommt auf das selbstbild der mehrheit an.
Beispiel:
Ich kenne das israelische Fernsehen nicht, aber was würdest du
erwarten, wenn Vertreter der arabischen Bevölkerung über eine
Art Rundfunkrat Einfluß nehmen wollen auf die Inhalte der
Sendungen im Fernsehen?
es gibt keinen „rundfunkrat“ - denn das ist kein kommunistischer staat. es gibt privatsender, natürlich auch arabische, und es gibt das palästinensische fernsehen, wo täglich selbstmordmörder bejubelt werden. und das wird nicht verboten.
Stell dir vor, das Fernsehen will
einen kritischen Beitrag über die arabische Bevölkerung
Israels bringen
kann es soviel es will.
und die arabischen Mitglieder des
Rundfunkrates untersagen das
gibts nicht. was es schon gibt, sind natürlich paragrafen zur volksverhetzung.
weil es die Gefühle und die
Moral des arabischen Bevölkerungsteiles verletzen würde.
och wie rührend 
so ein getue gibts hier nicht, heinrich!
Die verantwortlichen
Stellen des Staates wollen diese Trennungen überwinden
ja das ist der fehler. man kann die menschen nicht umerziehen. das ist undemokratisch. jeder bürger hat das recht auf seine meinungen und lebensweisen, solange sie nicht dritte stören oder gar gefährden.
ich bin alles andere als ein islambejubler, aber grade WEIL ich weiß was wirkliche gefahr bedeutet, will ich da einen unterschied machen. was soll eine türkische familie mit terroristen am hut haben, nur weil die frau ein kopftuch trägt. das ist doch lächerlich.
gruß
dataf0x