D im Aufschwung !
Die wesentlichen Ergebnisse der DIHT-Konjunkturumfrage Februar 2000
Wirtschaftslage
Die konjunkturelle Schwächephase des Jahres 1999 ist überwunden.
Die Stimmung in den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn 2000 spürbar verbessert – in Westdeutschland stärker als in Ostdeutschland.
Die Konjunktur kommt in Fahrt. Sie gewinnt an Breite. Starke Anstöße bringt nicht nur der Export.
Auch die Binnenkonjunktur zeigt jetzt Bewegung.
Die konjunkturellen Auftriebskräfte erfassen inzwischen nahezu alle Bereiche der Wirtschaft.
Erwartungen
Die Unternehmen rechnen für das Jahr 2000 mit einer
kräftigen Zunahme ihrer Geschäftstätigkeit.
Die Wirtschaft nimmt Kurs auf den Aufschwung.
Die Hoffnungen vom Herbst erweisen sich jetzt als tragfähig: Neben die Exportanstöße treten verstärkt Impulse aus dem Inland.
Die Konsumausgaben der privaten Haushalte entwickeln sich in diesem Jahr neben dem Export zur zweiten tragenden Säule des Aufschwungs.
Außenwirtschaft
Die Exporterwartungen der Unternehmen für das Jahr 2000 sind von starker Zuversicht geprägt.
Die Exportwirtschaft baut auf einen breiten weltwirtschaftlichen Aufschwung und die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte.
Die Euro-Schwäche begünstigt zusätzlich die Exportentwicklung.
Investitionen
Die Investitionszurückhaltung der Unternehmen löst sich: Die Unternehmen haben ihre Investitionsbudgets für das Jahr 2000 gegenüber vergangenem Herbst leicht aufgestockt.
Damit beginnen sich die zu Jahresbeginn verbesserten Geschäftserwartungen auch in den Investitionsplänen niederzuschlagen. Insgesamt aber sind beachtliche Unsicherheiten über die lohn- und auch über die steuerpolitischen Entscheidungen noch immer prägend für die Investitionsplanungen der Unternehmen.
Beschäftigung
Die Konjunkturerholung erreicht auch die Beschäftigungsplanungen der Unter-nehmen, derzeit aber erst langsam und schwach. Für das Jahr 2000 zeichnet sich eine leicht positive Entwicklung der Beschäftigtenzahl bei den Unternehmen ab – allerdings nur in Westdeutschland, nicht in Ostdeutschland.
Die hohen Tarifforderungen der Gewerkschaften stellen einen erheblichen Unsicherheitsfaktor für die Beschäftigungsplanungen dar.
Die komplette Konjunkturumfrage ist downloadbar. Klicken Sie dafür hier.
Die herunterladbare Version besteht aus mehreren Word-Dateien, einschließlich einer Inhaltsangabe (Inhalt.doc). Die Dateien sind im .zip-Format zu einem einzigen File zusammengepackt worden.
Die Nachrichtenmeldung zur Umfrage (vom 23.02.2000, einschließlich eines Statements von DIHT-Hauptgeschäftsführer Franz Schoser) lesen Sie hier.
Eine englischsprachige Kurzfassung der Ergebnisse können Sie hier als Word-Dokument herunterladen.
Diese Seite ist Bestandteil der Internetpräsentation des Deutschen Industrie- und Handelstages DIHT.
Bei Fragen: [email protected]
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