Da wundert mich nuescht mehr

http://www.swissinfo.org/sde/Swissinfo.html?siteSect…

wenn ich ueberlege das meine beiden kinder (4 und 6 jahren alt) am tag auf ungefaehr n halbe stunde am tag kommen und drei stunden und zwanzig minuten der schnitt is dann - halleluja - braucht man sich doch echt ned ueber pisa zu wundern oder?
und wenns dann noch drei stunden pocemon oder wie der scheiss heisst is - na dann - armes deutschland - aber an was oder wenn liegt es? sind die eltern schuld die es erlauben - sind die fernsehsender schuld die das angebot bringen - (waeren hier - am nachmittag eben eventl. dokus fuer kinder besser? anstatt diese ichbineinautokannmichaberinnenrboterverwandeln filme?) ist der sportverein zu teuer? zu langweilig? zu anstrengend?

ich laestere nicht ueber andere - es macht mich nur traurig auf in hinblick auf die zukunft unserer zukunft!

gruss manuel

Hallo,

ich glaub, wir Eltern sind daran schuld.
Wie schnell ist die Kiste mal an, wenn man ungestört kochen möchte, ungestört telefonieren etc. möchte?
Einen billigeren Babysitter gibt es doch nicht!
Oft arbeiten beide Elternteile und den Kindern bleibt dann noch der Fernseher.
Ich kenne es noch aus meiner Zeit, da gab es keine EXTRA Kindersender, da gab es keine Sender, die Non-stop Zeichentrickfilme zeigten.
Ich bin mit meinen Freunden bei Wind und Wetter draussen gewesen, haben dort gespielt. Die heutigen Kids haben auch keine Ideen mehr, was man denn mal so machen könnte.
Schade…
LG Manu

ja - wir beide reden uns leicht - ich bin auch bei jedem wetter raus - du am meer ich in den bergen - was gibts schoeneres als die natur zu erkunden? klar mag ich auch mal auf dem sofa bei nem gutem schwarz/weiss krimi und ner heissen tasse tee rumluemmeln und mein sohn darf sich auch mal ein samstag-nachmittag-bundesliga-spiel auf premiere ansehen - nur muss man hier auch sagen das kommt seltenst vor - und ich glaub auch ned das meine kinder sowas moegen wurden drei stunden lang am fernseher zu haengen

gruss manuel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Manuel

ich finde du hast recht. Und das die Eltern schuld haben. Aber ist ja auch so einfach, Fernseher an, Kinder ruhig. da muss man niciht spielen, nicht aufräumen, sich nicht auseinandersetzten.
Gestern im Fernsehen bei den Suppernannys war so ein Fall, wo ein 11-jähriger schon einen eigenen Fernseher im Zimmer hatte.
Wenn ich da an früher denke, wir hatten nicht mal Kabelfernsehen und durften kaum fernsehen, vieleicht mal Ronja Räubertochter, oder Augsburger Puppenkiste. Dementsprechend war ich nur draussen spielen.Oder ich hab viel viel gelesen.
Die Söhne meiner besten Freundin dürfen auch nur eine Sendung, bzw Film am Tag, und das sind nur Vieos von Disney. Die spielen auch draussen oder lesen.
Ich glaube wenn man kinder hat, dann muss es feste Regeln geben, was angeschaut wird und wie lange.

LG Julia

Hallo Manuel,

aus meiner Sicht hast Du einen Faktor vergessen:

  • sind die eltern schuld die es erlauben
  • sind die fernsehsender schuld die das angebot bringen
    ist der sportverein zu teuer? zu langweilig? zu anstrengend?

Hier fehlt vor allem: Haben die Kinder zuwenig Platz draußen oder in der Wohnung? In Kolbermoor mag ja noch die grüne Natur vor der Haustür liegen, aber auch hier habe ich den Eindruck (von Radtouren in die Richtung), dass die Freiräume für die Zwerge zu wünschen übrig lassen. Wo können die Kinder vor allem in Balloungräumen denn hin, ohne vom Moloch Verkehr bedroht zu werden?

ich laestere nicht ueber andere - es macht mich nur traurig
auf in hinblick auf die zukunft unserer zukunft!

Mich auch, vor allem, wenn ich auch noch an die Folgen von Versiegelung und Kohlendioxid-Ausstoß denke.

Mit Grüßen,

Karin

ja, echt schlimm - aber in meinem Bekanntenkreis praktizieren das auch einige Mütter so. Da fangen 2-Jährige (!) schon an zu trampeln, wenn sie mal nicht fernsehen dürfen…naja, kann man nur hoffen, dass nie STromausfall ist - was würden die Eltern dann auch mit ihren Kindern machen???

grüße
dora

Hallo,

das stimmt.Also muss die Stadt , das Land ran…mehr Spielplätze, mehr Grünflächen-aber bitte ohne Schilder!"!!!- weniger Starssen…
Da ich noch recht ländlich wohne, habe ich natürlich dieses Problem nicht. Wir sind in 5 min am Wasser/Strand in 5 Minuten sind wir im Wald oder Felder.
Trotzdem lungern viele Jugendliche im Dorf rum, trinken Alk, rauchen und und und. Dementsprechend sehen hier unsere Spielplätze aus. Kondome zu finden ist nicht schwer.Auf dem Spielplatz.
Und der Speilplatz ist erst knapp ein Jahr alt, heute sieht er aus, als wenn er schon mindestens das 10-fache drauf hätte.
Irgendwas läuft gewaltig schief in unserer Gesellschaft.

LG, wir gehen jetzt ans Wasser
Manu

gut - dann sind wir bei der frage - was war zuerst da? da huhn oder das ei?

sprich - wurde unsere „gesellschaft“ durchs fernsehn so schlimm oder das fernsehn durch die „gesellschaft“?

und wer is in der pflicht?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

sali,

ich denke auch, dass kinder grundsaetzlich in der kindheit lernen, mit dem fernsehen umzugehen (oder eben nicht!). da ist es dann auch nicht unbedingt die richtige loesung, den fernsehkonsum voellig zu verdammen. wichtig ist meiner ansicht nach die kontrolle, was und wieviel angesehen wird. und sich anschliessend mit den kids auch darueber zu unterhalten, um ihnen die moeglichkeit zu geben, das gesehene zu verstehen und verarbeiten. das bedeutet aber fuer die eltern, dass sie ihre kinder nicht mit der glotze ruhigstellen, sondern, dass sie sich eben auch damit auseinandersetzen muessen.

bei mir in der familie ist das recht einfach: wir haben gar keinen fernseher:wink:, werfen aber mal die eine oder andere dvd mit kinder- oder tierfilmen ein. und die schauen wir dann auch zusammen an.

en gruess,
matti.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

sind die eltern schuld die es erlauben (…) ?

Hallo ihr Elterinnen und Eltern :wink:

…früher war alles besser. Weniger TV-Angebot für Kinder, also hat sich das von selbst erledigt.

Heute ist’s anders: Rund um die Uhr, 24h Non-Stop-Zeichentrickfilme. Und dazu noch mit weit weniger als Null Vorbildfunktion. Eher im Gegenteil.

Aber man kann den Kids nicht das TV verbieten, ohne Alternativen anzubieten.

Es hilft nichts, einzige Möglichkeit ist: Die Eltern müssen sich _mit_ den Kids beschäftigen, nicht _ohne_ sie!
Den Kindern ist es meistens sogar so ziemlich egal _was_ man mit ihnen zusammen macht… die Hauptsache ist _dass_ man etwas mit ihnen _zusammen_ macht.

Schounge Jrooß osser Eefel,
Markus Onlein aus Offlein

wenn Eltern Vielgucker sind
Hallo Karin,

klar gibt es in Innenstädten wesentlich weniger Freigelände als für Dorfbewohnerkinder mit Umland. Ich kenne beide Wohnmöglichkeiten, und habe die Erfahrung gemacht, dass es unter den Landkindern genauso Stubenhocker gibt wie unter den Stadtkindern. Es spielt keine Rolle ob viel Wohn- und Grünfläche vorhanden ist, aber es spielt eine Rolle wie Kinder gewöhnt sind sich zu beschäftigen. Z.B. ob sie, wenn sie Besuch bekommen, von sich aus ihre Playmobilkiste rauskramen mit einem lustvollen „komm, wir bauen uns jetzt was auf“ oder gleich mal die Mama fragen ob sie Kekse haben können und ob sie Fernseh schauen dürfen.
Außerdem, wenn Eltern viel glotzen, weil ihnen zur Entspannung oder zur Überbrückung von Langeweile nichts anderes einfällt, machen es deren Kinder genauso. Ich kenne Leute, die ihre Kiste laufen lassen, auch wenn man zu Besuch eingeladen ist - Stereozuhören, das finde ich besonders klasse ;-(.
Manche Leute gehen kaum vor die Tür, auch wenn der Park in der Nähe ist, und fahren jedes Stückchen mit dem Auto, weil Gänsehaut bei Nieselwetter Erkältung erzeugen kann. Und deren Ableger werden garantiert keine Frischluftfanatiker.

Ein bisschen geht immer was, sowohl das Spielen in kleine Räumen als auch das Finden von Natur und Grün, auch wenn mehr Beton als Baum zu sehen ist. Wenn Eltern wollen, dass ihre Kinder weniger gucken, dann müssen sie zuerst ihre Gewohnheiten überprüfen, um bei der Erziehung glaubwürdig zu sein, egal wie die Wohnsituation ist.

viele Grüße
claren

4 „Gefällt mir“

Hallo,

Ich bin mit meinen Freunden bei Wind und Wetter draussen
gewesen, haben dort gespielt. Die heutigen Kids haben auch
keine Ideen mehr, was man denn mal so machen könnte.
Schade…

Naja, wenn man alles mögliche nicht darf, ist das doch auch kein Wunder. Die 50m zum Spielplatz sind zu gefährlich; wenn die lieben Kleinen den Weg doch unbeschadet bewältigen lauern dort irgendwelche Typen, die ihnen böses wollen. Da müsste Mami jetzt natürlich mit…zum Schutz. Die Zeit hat Mami aber nicht immer und stundenlang den süssen Kleinen im Sandkasten zuzuschauen wird irgendwann echt langweilig.

Ich war als Kind auch oft mit meinen Freunden unterwegs. Hab bei uns an den Eisenbahnschienen gespielt und ganz fasziniert erfahren, dass Geldstücke richtig platt werden, wenn der Zug drüber rollt. Ich bin in den Heuballen von irgendwelchen Bauern rumgehüpft (die uns glücklicherweise nie erwischt haben), wurde mit nem Gewehr verfolgt als wir Klingelstreiche machten und bin auf dem Dach unserer Scheune rumgeklettert.

Heute werden manche Eltern schon panisch wenn ihre Kinder nur unbeaufsichtigt mit dem Fahrrad die Straße im schicken Wohngebiet langfahren wollen. Nicht mal alleine ins Schwimmbad kann man se mehr schicken. Da ist Fernsehen doch viel sicherer.

Wenn Kinder nicht von klein auf lernen die Welt um sie herum selbst zu erkunden und ständig nur Panikmache mitbekommen, wieso sollten sie plötzlich Interesse entwickeln und ihre Angst verlieren, wenn sie mit 12 oder 13 vielleicht endlich mal alleine raus dürfen? Natürlich gibt es Gefahren „da draussen“ aber wenn man ständig mit der Angst lebt, dass was passiert sobald man einen Fuß vor die Tür setzt wird man sicher auch nicht gerade glücklich. Und wie wir ja alle wissen: die meisten Menschen sterben daheim. *lächel*

Schönen Gruß
Kel

2 „Gefällt mir“

Hallo Manuel,

keine Frage, die Zahlen sind traurig. Und es wird sie geben, die Kids die wirklich den ganzen Tag vor der Glotze sitzen, wo deine und meine und andere Kids nur wenig gucken dürfen, irgendwo muss der Durchschnitt ja herkommen.

Aber was hat das mit Pisa zu tun? Werden Kinder dorch Sport klug und durch Fernsehen dumm?

VG

gipsy

kann ich nicht wirklich glauben!
Hallo Manuel!

Sicher mag es einige Familien geben, wo das so oder ähnlich praktiziert wird.
Dennoch glaube ich nicht, dass diese 3Std.20Min. wirklich repräsentativ sind.

Natürlich hängt viel von den Eltern ab, wie sie mit dem Medium Fernsehen umgehen, aber es gibt doch zwischen Glotze und Garten durchaus Zwischenstufen.

Na gut, als unser Fuzzi klein war, gab es an regelmäßigem Fernsehen die Sendung mit der Maus, die wurde dann aber von der GANZEN Familie geguckt.

Wenn man nicht in den Garten/Spielplatz konnte, gab es Bilderbücher, Vorlesen, Spiele, Budenbauen im Wohnzimmer, endlose Plantschaktionen im Badezimmer, Verkleiden mit dem Inhalt der Plünnenkiste, Kochen mit Mama und unzählige andere Dinge.

Ich kann nicht wirklich glauben, dass die heutigen Mütter junger Kinder ihre Ableger vor dem Fernseher parken, um sich die Nägel zu feilen, im Internet Klamotten zu kaufen oder mit der Freundin stundenlang zu telefonieren.

Reißt mich ggf. aus meinen Illusionen…Angelika

Mütter…
…können sich dann ja auch mal abwechseln mit dem Aufpassen auf dem Spielplatz oder ähnlichem.
Leider sind einige faul und egoistisch geworden, sitzen lieber bei Freunden zum Kaffeetrinken( beobachte mich manchmal selber…), anstatt raus zugehen.

Manu

Mahlzeit,

ja, es ist schlimm. Und deswegen haben wir bisher konsequent auf die Anschaffung eines Fernsehers verzichtet.

Manchmal ist es ein bißchen schwer, wenn die Kinder unbedingt das Gleiche sehen und kennen wollen wie ihre Kumpels, um nihct als Außenseiter dazustehen. Trotzdem vermissen wir den Kasten nicht, und die Kinder finden auch so Beschäftigung.

Gruß

Sancho

Hi José,

ja, es ist schlimm. Und deswegen haben wir bisher konsequent
auf die Anschaffung eines Fernsehers verzichtet.

allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist (Paracelsus). Insofern finde ich Deine Argumentation wenig überzeugend: Weitergesponnen bedeutet sie, dass wir mit dem Essen aufhören sollten, weil es Leute gibt, die sich vollstopfen, bis sie krank werden (ja, der Vergleich hinkt bewusst). Ich finde es bedauerlich, dass Du Deine Kinder nicht jetzt, wo Du noch Einfluss auf sie hast, in einen klug selektiven Umgang mit diesem Medium einführst. Das tust Du doch sicher auch in anderen Lebensbereichen – an welchem Punkt ist das Fernsehen etwas so Besonderes, dass es diese Sonderstellung verdient? Bei den meisten Bekannten in meinem Alter hat totales Fernsehverbot in der Kinderzeit dazu geführt, dass sie zunächst blindlings alles geschaut haben, als eines Tages doch ein Fernseher ins Haus kam. Auch heute legen die Ex-Abstinenzler durchschnittlich einen höheren Konsum an den Tag legen als die, die schon früh mit ihren Eltern die Sesamstraße, die Sendung mit der Maus oder einen Tierfilm schauen durften.

Just my 2¢,
Christopher

4 „Gefällt mir“

Mahlzeit,

allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist
(Paracelsus).

Schon klar. Scheiße ist aber auch kein Gift, müssen wir sie deswegen (in kleinen Dosen) essen? OK, mein Vergleich ist absichtlich überzogen.

Insofern finde ich Deine Argumentation wenig
überzeugend: Weitergesponnen bedeutet sie, dass wir mit dem
Essen aufhören sollten, weil es Leute gibt, die sich
vollstopfen, bis sie krank werden (ja, der Vergleich hinkt
bewusst).

Ich will dir auch zeigen, an welcher Stelle er besonders hinkt: essen müssen wir alle. Mir konnte bisher nur keiner erklären, wofür meine Kinder (oder allgemein: wofür Kinder überhaupt) einen Fernseher brauchen, läßt man das Argument mit der allgemeinen Gewöhnung beiseite (daß man fernsehen soll, um sich ans Fernsehen zu gewöhnen, sehe ich nicht so richtig als notwendig).

Ich finde es bedauerlich, dass Du Deine Kinder nicht
jetzt, wo Du noch Einfluss auf sie hast, in einen klug
selektiven Umgang mit diesem Medium einführst.

Warum sollte ich? Nenne mir einen einzigen Vorteil. Ich habe bisher keinen gefunden.

Bei den meisten Bekannten in meinem
Alter hat totales Fernsehverbot in der Kinderzeit dazu
geführt, dass sie zunächst blindlings alles geschaut haben,
als eines Tages doch ein Fernseher ins Haus kam. Auch heute
legen die Ex-Abstinenzler durchschnittlich einen höheren
Konsum an den Tag legen als die, die schon früh mit ihren
Eltern die Sesamstraße, die Sendung mit der Maus oder einen
Tierfilm schauen durften.

Kann sein. Ich kenne das von mir: wir kauften uns einen Fernseher zur WM 1978, da war ich 13. Ich kann nicht behaupten, das hätte mir geschadet. Und sicher habe ich dann viel ferngesehen - den Fehler sehe ich aber nicht in der Abstinenz davor, sondern im Kauf. Ich hätte doch weiter nichtschauen können.

Als Erwachsener, mit 23 oder 24, habe ich irgendwann meinen Fernseher abgeschafft. Ich vermisse ihn gar nicht. Warum sollte ich ihn meinen Kindern geben?

Gruß

Sancho
nach Diktat verreist

Hi José,

wofür meine Kinder einen Fernseher brauchen

woher soll ich das wissen? Aber lass sie doch mal schauen, was für sie geeignet ist. Vielleicht gefällt’s ihnen, vielleicht gefällt’s ihnen nicht. Warum soll man warten, bis ein Kind kein Kind mehr ist, um ihm ein zumutbares, aber möglichst breites Spektrum unserer Welt zu zeigen? Fernsehen ist, bewusst und kontrolliert genutzt, eine schöne Sache zur Information, Unterhaltung oder Entspannung. Es geht nicht um Notwendigkeit. Natürlich kann man ohne Fernseher leben. Ich war allerdings darüber dankbar, dass ich bei meinen ersten Gehversuchen auf vielen Gebieten von Leuten an die Hand genommen werden, die sich in der Materie auskennen. So habe ich die Sachen kennen gelernt, ohne von ihnen überrannt zu werden (was Deinen Kindern eines Tages bevorsteht) und im Falle Fernsehen beispielsweise entschieden, nur sehr wenig ansehen zu wollen.

Ich vermisse ihn gar nicht. Warum sollte ich ihn meinen Kindern geben?

Ein eher groteskes Argument: Du spielst auch seit mindestens 30 Jahren nicht mehr mit Bauklötzchen. Warum solltest Du Deinen Kindern welche geben? Ich finde, Du bist einfach nicht der Maßstab, den Du an die Wahrnehmungsmöglichkeiten Deiner Kinder anlegen solltest. Weil Du bei der Übertragung des ostrumänischen Champions-League-Finales von 1843 festgestellt hast, dass Du Deinen Konsum nicht in den Griff bekommst, muss das ja nicht für Deinen Nachwuchs gelten.

Gruß
Christopher

4 „Gefällt mir“

zu extrem
Hallo Sancho!

Mir gefallen Extreme gar nicht.

Sowohl das totale Fernsehverbot, und das ist es in meinen Augen, wenn man sich aus Angst vor zuviel Konsum erst gar kein TV anschafft, als auch der Dauerkonsum.

Fernsehen ist schließlich nicht „davor sitzen und verblöden“, sondern kann durchaus interessant und bildend sein.

Quarks & Co, NTV, CNN, 3-Sat und Arte bieten eine Menge an Information, man muss sich den anderen Schwachsinn ja nicht ansehen!

Angelika, deren (aus Glaubensgründen) fernsehfreie Nachbarskinder jede Gelegenheit nutzen, um anderswo von den verbotenen Früchten zu naschen

1 „Gefällt mir“