'Dank' an alle SPD und Grünen-Wähler

Erst einmal an alle SPD und Grünen-Wähler sowie an alle Nichtwähler.
Meinte ich natuerlich ironisch!!! Allerdings bin ich der Meinung, dass jeder das wählen, wovon er meint, es sei das Richtige (nur mal so nebenbei).

Was die neue alte Regierung da jetzt abzieht finde ich Wählerbetrug und -verarsche.
Ich meine die drstischen Steuererhöhungen auf diversen Ebenen. Vor der Wahl wird natuerlich nichts davon gesagt… aber nach der Wahl kommts Knall auf Fall.
Es ist mir durchaus bewusst, dass das Geld irgendwo herkommen muss. Es ghet oftmals nicht ohne Steuererhöhungen. Logisch. Aber man sollte vor der Wahl mit offeneren Karten spielen.

Ob Steuererhöhungen unserer Wirtschaft gut tun, ist auch eine Frage. Meiner Meinung nach nicht.

Das Ende vom Lied wird so aussehen: In 4 Jahren werden wir wie gehabt 4 Mio Arbeitlose haben - wenn nicht mehr.
Das Positive: Die Regierung kann dann zumindest nichtm ehr in der Form argumentieren „dadran sei die alte CDU/FDP Regierung unter Kohl schuld. Die SPD Regierung würde nur die Fehlentscheidungen der Ära Kohl ausbaden“.

Die Grünen kommen nun mit einer weiteren Erhöhung der Ökosteuer an. Das ist fatal und der völlig falsche Weg. Meine persönliche Ansicht. Bin Student… Da trifft mich eine Ökosteuer besonders hart. Hab ja keinerlei steuerliche Vergünstigungen.

Naja könnte jetzt noch viel kritisieren. Dazu langt Platz und Zeit nicht.

Hy, McFly!

Was die neue alte Regierung da jetzt abzieht finde ich
Wählerbetrug und -verarsche.

Wie das halt all so tun…

Naja könnte jetzt noch viel kritisieren. Dazu langt Platz und
Zeit nicht.

Danke lieber dafür, daß Du nicht ein Schwarz-Blaue Regierung kritisieren mußt, das würde Bibliotheken füllen …

Bye bye
Barney

Danke für dein Posting…
…genau so eine Vorlage hab ich mir gewünscht :smile:

Ich meine die drstischen Steuererhöhungen auf diversen Ebenen.

Welche Steuererhöhung genau wurde denn bislang beschlossen ?
Antwort: Keine.

Das Positive: Die Regierung kann dann zumindest nichtm ehr in
der Form argumentieren „dadran sei die alte CDU/FDP Regierung
unter Kohl schuld. Die SPD Regierung würde nur die
Fehlentscheidungen der Ära Kohl ausbaden“.

Darüber können wir reden, wenn Eichel es geschafft hat, die von der Kohlregierung angehäuften Schulden abzutragen. Vorher nicht.

Die Grünen kommen nun mit einer weiteren Erhöhung der
Ökosteuer an. Das ist fatal und der völlig falsche Weg.

Die Ökosteuer ist noch gar nicht hoch genug.

Bislang hat die Ökosteuer dazu geführt, dass viele zwar ein wenig mit den Zähnen geknirscht haben, aber das wars. Der Energieverbrauch ist leider kaum zurückgegangen, aber genau darum gehts bei der Ökosteuer. Energie muss so teuer werden, dass sich (zumindest die mit Hirn) Gedanken machen, wie sie Energie einsparen können.

Möglichkeiten dazu gäbe es genug, wenn man denn wollte. Die Industrie wird sicher gerne Geräte, Autos etc. mit weniger Energieverbrauch auf den Makt bringen, wenn der Bedarf vorhanden ist. Auch Erzeuger im Bereich Isolierung, Hausbau etc. dürfte über solche Nachfrage nicht traurig sein. Zudem könnte sich Forschung in diesem Bereich dann auch wieder mehr lohnen. Wie man sieht, könnten sich aus diesem Segment jede Menge Impulse und Spinn-off Effekte ergeben.

Auf lange Sicht gesehen könnte Deutschland weltweit führend im Bereich der Energiespar-Technologie werden (mal salopp ausgedrückt), was sich auch nicht schlecht auf die Exportchancen auswirken wird.

Machen wir uns doch nichts vor. Wenn der Energieverbrauch (mit der damit verbundenen Emmission) so bleibt, und andere Länder aufgrund wachsenden Wohlstands nachziehen, dann traben wir ganz schnell in den Umwelt-Supergau (stell sich nur mal einer vor, China oder Indien würden einen Energie-pro-Kopf Verbrauch wie die USA entwicklen, dann heisst es: Ozonschicht ade).

Energieeinsparung und Umwelttechnologie heisst der Markt der Zukunft (nach IT-Technologie und neben der Gentechnologie).
Deutschland und seine Wirtschaft könnte hier von Anfang an mit dabei sein (im Gegensatz zu den beiden anderen Bereichen, die es entweder verschlafen hat oder (IMHO zu recht) für ethisch/moralisch bedenklich hält).

Meine

persönliche Ansicht. Bin Student… Da trifft mich eine
Ökosteuer besonders hart. Hab ja keinerlei steuerliche
Vergünstigungen.

Mir kommen die Tränen. Wieviel ist es denn genau bei dir ? 5 Euro im Monat ? Falls es mehr ist, solltest du dir mal über energiesparmaßnahmen Gedanken machen. Was für ein Auto fährst du denn und wie häufig ? Nutzt du ÖPNV ? Wieviel Energiesparlampen hast du in der Wohnung ? Wieviel Watt haben deine Elektrogeräte ? Wie alt ist dein Kühlschrank ? etc.
Eine Energieberatung gibts in jedem Umweltzentrum.

Aber vorsicht, wenn du davon tatsächlich was umsetzt kann es sein, dass du am Ende des Monats trotz Ökosteuren womöglich noch Geld übrig hat *g*.

Irgend ein schlauer Mensch hat mal errechnet, dass man in D ein Kernkraftwerk abschalten könnte, wenn man auf diesen ganzen Stand-by Fernbedienungsfirlefanz verzichten würden.

Gruss
Marion

schwarz/weiss
Hallo,
gut, dass du deinen Aerger aufschreibst. ABER:
Obwohl du viele Farb-Adjektive erwähnst liest sich das doch sehr schwarz/weiss… (oder pauschal oder unspezifisch oder wie du willst.)
Das s/w-Denken würde ich einem Teil der Politiker überlassen…

Nichts für ungut…
Grüsse, o

Hallo McFly

Die Grünen kommen nun mit einer weiteren Erhöhung der
Ökosteuer an. Das ist fatal und der völlig falsche Weg. Meine
persönliche Ansicht. Bin Student… Da trifft mich eine
Ökosteuer besonders hart. Hab ja keinerlei steuerliche
Vergünstigungen.

das ist genau das, was mich hier im Moment so ärgert. Alle wollen das System geändert haben, weil ja soviel falsch läuft, aber wenns an den eigenen Geldbeutel geht, geht das Geheule los nach dem Motto, ich bin ja soooo betroffen. Und das beziehe ich auf alle Gruppen hier im Land.

Die Studenten schimpfen, wenn sie an ihrer Ausbildung beteiligt werden sollen, die Unternehmer heulen, wenn sie ihre Subventionen verlieren, die Beamten wollen sich nicht am Sozialsystem beteiligen, alle wollen kostenlos zum Arzt, jeder will mit 50 in Rente, aber alle klagen, dass die Steuern und Sozialabgaben zu hoch wären.

Nimms nicht allzu persönlich, aber ich kann es nicht mehr hören. Wir müssen unser System verschlanken, irreversiblen Verbrauch von Ressourcen teurer machen und mehr Eigenverantwortung erzwingen. Und alle(!) müssen den Gürtel enger schnallen.

Grüße
Jürgen

Gerne geschehen…
Hallo Mc Fly, („jemand zu Hause?“, sorry - konnte ich mir nicht verkneifen…)

Die Grünen kommen nun mit einer weiteren Erhöhung der
Ökosteuer an. Das ist fatal und der völlig falsche Weg. Meine
persönliche Ansicht. Bin Student… Da trifft mich eine
Ökosteuer besonders hart. Hab ja keinerlei steuerliche
Vergünstigungen.

Als Student solltest Du wissen, daß man so gut wie KOSTENLOS und völlig STEUERFREI öffentliche Verkehrsmittel benutzen darf. Wenn Du als „bequemer“ Student lieber mit privaten Verkehrsmitteln unterwegs bist, Dir das jetzt aber aus ökonomischer Sicht statt ökologischer Sichtweise heraus nicht mehr leisten kannst, sehe ich mein Wahlziel doch erfüllt!

Darüber hinaus sollte doch eigentlich klart sein, daß die alternativen Energieen wesentlich sinnvoller sind. Ein Umstieg würde zudem auch neue Arbeitsplätze schaffen. Auf lange Sicht würden außerdem die Energiekosten bei Verwendung alternativer Ressourcen deutlich sinken.

Und: der Umstieg würde neue Arbeitsplätze schaffen. Statt Geld für teure Rohmaterialien wie beispielsweise Uran oder ähnliches würde das Geld zudem in Wartung etc. investiert. Uran schafft keine Arbeitsplätze in Deutschland, Wartung von Solaranlagen hingegen schon.

Seit mehreren Jahrzehnten versucht die Politik (und hier nicht nur die grüne Fraktion) den Menschen klarzumachen, daß wir uns auf einem falschen Dampfer befinden, allerdings ohne nennenswerten Erfolge.

Da niemand seine 200PS unterm Arsch (warum Menschen überhaupt 1 Tonne Metall bewegen müssen, um Ihre noch nicht mal 100kg durch die Gegend zu kutschieren, ist objektiv gesehen sowieso ziemlich lächerlich) gegen eine leistungsschwächere aber sinnvollere Technologie einsetzen möchte, muss anders argumentiert werden.

Warum soll man denn auch für die Bequemlichkeit und Uneinsichtigkeit (mal abgesehen davon, daß PS-starke Motoren auch psychologisch tief blicken lassen) der Menschen riskante und schädliche Technologie in Kauf nehmen (müssen)? Schon mal darüber nachgedacht, daß es auch Menschen gibt, die mittlerweile bei erhöhten Ozonwerten kaum mehr Luft bekommen und an Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislaufschwäche leiden? Und daß sogar mehrere 100 Menschen aufgrun diesen Sachverhaltes in Deutschland als indirekte Folge des Verkehrs sterben müssen?

Naja - auf der anderen Seite wird der Benzinpreis aber sowieso weiter stetig steigen, Expertenberechnungen diagnostizieren sowieso ein baldiges Ende der fossilen Brennstoffe einfach in Ermangelung Ihrer natürlichen Präsenz - da macht die Ökosteuer dann sowieso nichts mehr aus…

In diesem Sinne
Gruß
Patrick

Applaus!Diese Denkweise nennt man soziale bzw.
gesellschaftliche Intelligenz!
Mehr davon!

Grüsse,
o

Hi Marion,

wenn man sich die Nachrichten so anschaut, wird einem trotz noch nicht beschlossener Steuererhöhungen himmelangst. Die ganzen geplanten Steuererhöhungen betreffen nur den Mittelstand. Oder glaubst du, dass z.B. Daimler oder Siemens einen Cent Einkommenssteuer bezahlen oder die wieder geplante Körperschaftssteuer.
Im Übrigen finde ich die Ökosteuer gut… FÜR ALLE …Mein Mann muss jeden Tag 52 km auf Arbeit fahren (jaja ich weiss umziehen, aber wenn dein Sohn im Ort aufgewachsen ist, deine Freunde hier wohnen ect.) Weisst du, wie weh das tut, einmal die Woche einen 100 € Schein an der Tankstelle zu lassen. Wenn ich dann sehe, dass große Unternehmen nicht mal die Hälfte der Ökosteuer abdrücken, geht mir der Hut hoch. Es kann nicht sein, dass die Großunternehmen gefördert werden und der Mittelstand auf der Strecke bleibt, denn der ist Hauptarbeitgeber. >Und wenn die Mobilcom sich verschleudert hat mit den UMTS Lizenzen, dann kommt Schröder und pumpt erstmal ein paar Milliönchen in das Unternehmen.
Es ist schon klar, dass die Arbeitslosigkeit gesenkt werden muss, aber nicht mit Steuererhöhungen.
Auch wenn der Einzelhandel immer wieder dagegen schreit, mit dem Euro ist vieles teurer geworden. Das Problem ist, dass die Gehälter nicht mitziehen. Selbst wenn ich die höheren Preise bezahlen will, ich kann es nicht, weil einfach nicht mehr Geld da ist.
Wenn ich dann nächstes Jahr noch mehr Geld für Sprit und andere Sachenb bezahlen soll, geht meine Kaufkraft noch mehr zurück. Es ist nämlich nicht Daimler oder Siemens oder die Deutsche Bank, die die Wirtschaft am Gang halten, sondern wir Arbeitnehmer und der Mittelstand.

Das waren ein paar Gedanken von mir und mein erstes Posting im Politikbrett

Viele Grüße Ordnazo

Hallo,

Als Student solltest Du wissen, daß man so gut wie KOSTENLOS
und völlig STEUERFREI öffentliche Verkehrsmittel benutzen
darf. Wenn Du als „bequemer“ Student lieber mit privaten
Verkehrsmitteln unterwegs bist, Dir das jetzt aber aus
ökonomischer Sicht statt ökologischer Sichtweise heraus nicht
mehr leisten kannst, sehe ich mein Wahlziel doch erfüllt!

es kann natürlich auch sein, daß der bequeme Student zuhause wohnt, weil die Wohnung in der Stadt/ an der Uni nicht bezahlbar ist, der bequeme Student mit öff. Verkehrsmitteln zur Uni fährt und für eine einfache Fahrt 2 Stunden braucht.

Hier wäre eine sinnvolle Verwendung der Ökosteuer angesagt, nämlich den ÖPNV zu etwas zu machen, daß man auch außerhalb der Großstädte einigermaßen praktikabel verwenden kann. Die Subvention eines völlig überholten Sozialsystems, das man damit künstlich vor dem überfälligen Kollaps bewahrt, anstatt es mit einer Reform zu beglücken, die den Namen auch wirklich verdient, ist so ziemlich das dümmste, was man der Zukunft antun kann.

Darüber hinaus sollte doch eigentlich klart sein, daß die
alternativen Energieen wesentlich sinnvoller sind. Ein Umstieg
würde zudem auch neue Arbeitsplätze schaffen. Auf lange Sicht
würden außerdem die Energiekosten bei Verwendung alternativer
Ressourcen deutlich sinken.

Auf lange Sicht… Im Augenblick ist es eher so, daß die alternativen Energien, die aufgrund des Energieeinspeisungsgesetzes von den Stromanbietern abgenommen werden müssen , führen zu einer erheblichen Energieverschwendung, weil die konventionellen Kraftwerke konstant mit halber Kraft mitfahren müssen, um bei einer Wolke oder einer Flaute die benötigte Energie bereitstellen zu können.

Mal ganz davon abgesehen, daß aufgrund erfolgreicher Lobbyarbeit Aluminiumschmelzen und Kalkbrennereien keine Ökosteuer bezahlen. Solange das Konzept derartig unausgegoren ist und die Gelder zudem noch falsch verwendet werden, ist die Ökosteuer eine risiege Umverteilungsmaschinerie, die aber witzigerweise von unten nach oben verteilt, und zwar von den Artbeitslosen und Rentnern zu den Arbeitnehmern und Unternehmern.

Aus diesem Grund ist es in meinen Augen ein riesiger Witz, daß es tatsächlich Menschen gibt, die meinten mit ihrer Stimme für die bunte Bundesregierung für die Zukunft in ökologischer oder sozialer Hinsicht etwas vernünftiges getan zu haben.

Gruß
Christian

P.S.
Nur daß mich hier keiner falsch versteht: Eine Belastung fossiler Energieträger mit ihren tatsächlichen Folgekosten ist volkswirtschaftlich und ökologisch absolut sinnvoll. Nur wie diese vernünftige Idee angegangen wird, konterkariert das ganze Projekt und führt tatsächlich noch zu gegenläufigen Folgen.

Bislang hat die Ökosteuer dazu geführt, dass viele zwar ein
wenig mit den Zähnen geknirscht haben, aber das wars.

Oh ja - und die Spediteure, LKW-Fahrer, Taxiunternehmer, etc., sonstige Vielfahrer… haben nur mit den Zähnen geknirscht!

Na ja…

Jens

Bislang hat die Ökosteuer dazu geführt, dass viele zwar ein
wenig mit den Zähnen geknirscht haben, aber das wars.

Oh ja - und die Spediteure, LKW-Fahrer, Taxiunternehmer, etc.,
sonstige Vielfahrer… haben nur mit den Zähnen geknirscht!

haben sich ein paar vielleicht auch Fahrzeuge mit geringerem Benzinverbrauch angeschafft ? Na das wär doch ein Erfolg. Da werden die aber wesentlich mehr sparen, als die paar Kröten Ökosteuer.

Aber du weist sicher eine vernünftige Erklärung dafür, dass Taxifahrer mit Spritfressern im Stadtverkehr rumfahren (mit meistens einem Fahrgast oder gar keinem) statt mit einem Kleinwagen.

*gespannt auf die Erklärung lausch*
(und jetzt komm mir bitte nicht mit: Die Leute wollen das so.)
Marion

Moin Ordnazo,

wenn man sich die Nachrichten so anschaut, wird einem trotz
noch nicht beschlossener Steuererhöhungen himmelangst. Die
ganzen geplanten Steuererhöhungen betreffen nur den
Mittelstand. Oder glaubst du, dass z.B. Daimler oder Siemens
einen Cent Einkommenssteuer bezahlen oder die wieder geplante
Körperschaftssteuer.

Na warten wirs mal ab. Bislang ist ja noch gar nichts konkret geplant und erst recht nichts beschlossen.

Im Übrigen finde ich die Ökosteuer gut… FÜR ALLE …Mein Mann
muss jeden Tag 52 km auf Arbeit fahren (jaja ich weiss
umziehen, aber wenn dein Sohn im Ort aufgewachsen ist, deine
Freunde hier wohnen ect.) Weisst du, wie weh das tut, einmal
die Woche einen 100 ? Schein an der Tankstelle zu lassen.

Ok, man kann jetzt darüber diskutieren, ob eine Entfernung von 52 km zur Arbeit für jemanden noch zumutbar ist. Mal ganz abgesehen vom Spritverbrauch ist das ja auch eine Zeitfrage auf Kosten der Freizeit. Da ich aber weiss, dass man sich das nicht immer so aussuchen kann, bin ich schon für eine entsprechende Berücksichtigung beim Lohnsteuerjahresausgleich, allerdings nur unter Zugrundelegung der Kosten für einen Kleinwagen. Wer meint, diese Strecke jeden Tag dann auch noch mit der Familienkutsche zurücklegen zu müssen, der soll das dann auch bezahlen.

Wenn

ich dann sehe, dass große Unternehmen nicht mal die Hälfte der
Ökosteuer abdrücken, geht mir der Hut hoch. Es kann nicht
sein, dass die Großunternehmen gefördert werden und der
Mittelstand auf der Strecke bleibt, denn der ist
Hauptarbeitgeber.

Das ist richtig, mich ärgert auch, dass Großabnehmer einen wesentlich geringeren Strompreis bezahlen, als der Privathaushalt, allerdings ist das wohl bei allem so. Je mehr einer abnimmt, desto mehr kann er den Preis drücken. Leider haben Großunternehmen noch viel zu viel Einfluss auf Regierungsentscheidungen. Sie haben nunmal die bessere Lobby, treten im Allgemeinen vereint auf und können die Regierung durch das Arbeitsplätzeargument erpressen (und zwar jede Regierung). Und das gefällt mir auch nicht. Nur, willst du es wirklich auf eine direkt Konfrontation der Großindustrie mit der Regierung ankommen lassen, wenn wir Arbeitslosenzahlen über 4 Mio. haben ?

>Und wenn die Mobilcom sich verschleudert

hat mit den UMTS Lizenzen, dann kommt Schröder und pumpt
erstmal ein paar Milliönchen in das Unternehmen.
Es ist schon klar, dass die Arbeitslosigkeit gesenkt werden
muss, aber nicht mit Steuererhöhungen.

Das seh ich wie du. Unternehmen, die nicht lebensfähig sind, sollen Pleite gehen, selbst wenn das kurzfristig die Arbeitslosenzahlen erhöht. Das Problem ist nur, dass für die Arbeitslosen dann auch wieder der Staat aufkommen muss. Die Wahl lautet also: Pump ich Geld in Unternehmen in der Hoffnung, diese kommen langfristig gesehen wieder auf die Beine, beschäftigen Leute, zahlen Steuern etc. oder finanziere ich lieber Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe…?

Auch wenn der Einzelhandel immer wieder dagegen schreit, mit
dem Euro ist vieles teurer geworden. Das Problem ist, dass die
Gehälter nicht mitziehen. Selbst wenn ich die höheren Preise
bezahlen will, ich kann es nicht, weil einfach nicht mehr Geld
da ist.

Geht mir genau so. Aber ich wüsste nicht, welche Regierung ich dafür verantwortlich machen sollte.

Wenn ich dann nächstes Jahr noch mehr Geld für Sprit und
andere Sachenb bezahlen soll, geht meine Kaufkraft noch mehr
zurück. Es ist nämlich nicht Daimler oder Siemens oder die
Deutsche Bank, die die Wirtschaft am Gang halten, sondern wir
Arbeitnehmer und der Mittelstand.

Die Wirtschaft wird von allen in Gang gehalten, vom Konsum der Haushalte, als auch der Industrie und des Staates. Die Parole, den Haushalten mehr Geld in die Kasse zu geben, um die Wirtschaft anzukurbeln, ist übrigens eine alte Parole der Sozialdemokratie, die aber leider so isoliert betrachtet nicht funktioniert.

Das waren ein paar Gedanken von mir und mein erstes Posting im
Politikbrett

Und hoffentlich nicht dein letztes :smile:
Gruss
Marion

ÖPNV so gut wie kostenlos? Mein lieber Mann, ich bin momentan noch ohne Studententicket und war unter anderem noch auf Wohnungssuche - da war ich just 7€ los an einem Tag und habe noch Unmengen an Zeit verschwendet. Hinterher hab ich mich geärgert, nicht mit Auto in die Innenstadt gefahren zu sein.

Gruss

Hallo Christian,

Auf lange Sicht… Im Augenblick ist es eher so, daß die
alternativen Energien, die aufgrund des
Energieeinspeisungsgesetzes von den Stromanbietern abgenommen
werden müssen , führen zu einer erheblichen
Energieverschwendung, weil die konventionellen Kraftwerke
konstant mit halber Kraft mitfahren müssen, um bei einer Wolke
oder einer Flaute die benötigte Energie bereitstellen zu
können.

Wie willst Du ein System ändern, ohne Übergangszeiten, die sicherlich ineffizient sind?
Ausserdem ist Deine Argumentation nicht ganz so stichhaltig, da die Tag/Nacht-Schwankungen deutlich grösser sein dürften. Und es ist durchaus möglich, Kraftwerke auch auszuschalten, wenn man sie nicht braucht…
Die Probleme bei der Windenergie sind eher die (ich habe mich da mal mit einem Profi unterhalten), dass derzeit sehr viel mehr Notenergie auf dem Markt bereitgestellt werden muss, um kurzfristige Schwankungen sofort ausgleichen zu können (Speicherkraftwerke o.ä.) Diese Energie ist natürlich sehr teuer.

Was für mich das interessanteste in diesem Zusammenhang war: Die meisten Probleme hat die Energiewirtschaft gar nicht bei Flaute sondern bei Sturm! Zunächst produzieren die Windanlagen mächtig Strom, um sich dann schlagartig bei überschreiten einer Sicherheitsgrenze für 30 Min. auszuschalten…

Mal ganz davon abgesehen, daß aufgrund erfolgreicher
Lobbyarbeit Aluminiumschmelzen und Kalkbrennereien keine
Ökosteuer bezahlen. Solange das Konzept derartig unausgegoren
ist und die Gelder zudem noch falsch verwendet werden, ist die
Ökosteuer eine risiege Umverteilungsmaschinerie, die aber
witzigerweise von unten nach oben verteilt, und zwar von den
Artbeitslosen und Rentnern zu den Arbeitnehmern und
Unternehmern.

Wie gesagt, in Übergangszeiten ist nicht alles effizient. Aber willst Du die Werke in 1 oder 2 Jahren platt haben?

Aus diesem Grund ist es in meinen Augen ein riesiger Witz, daß
es tatsächlich Menschen gibt, die meinten mit ihrer Stimme für
die bunte Bundesregierung für die Zukunft in ökologischer oder
sozialer Hinsicht etwas vernünftiges getan zu haben.

Und was wäre Deiner Meinung nach die Alternative in dieser Hinsicht gewesen?

Grüße
Jürgen

Bislang hat die Ökosteuer dazu geführt, dass viele zwar ein
wenig mit den Zähnen geknirscht haben, aber das wars.

Oh ja - und die Spediteure, LKW-Fahrer, Taxiunternehmer, etc.,
sonstige Vielfahrer… haben nur mit den Zähnen geknirscht!

Hi,

eigentlich wollte ich mich an dieser Diskussion gar nicht beteiligen - aber nun gut.

Dein
Die Ökosteuer ist noch gar nicht hoch genug.
hat mich halt gestört.

Ich vermute mal, dass Du weder vom Beruf her noch privat auf das „fahrende Gewerbe“ angewiesen bist? Privat fährst Du auch nur Fahrrad??

haben sich ein paar vielleicht auch Fahrzeuge mit geringerem
Benzinverbrauch angeschafft ? Na das wär doch ein Erfolg. Da
werden die aber wesentlich mehr sparen, als die paar Kröten
Ökosteuer.

Haben sie? **ein paar…?! Ich möchte den Spediteur sehen, der bei momentanen kritischen Zeiten sich auf Grund der Ökosteuer neue Fahrzeuge kauft bzw. kaufen kann… und so rechnet wie du es vorschlägst.

Aber du weist sicher eine vernünftige Erklärung dafür, dass
Taxifahrer mit Spritfressern im Stadtverkehr rumfahren (mit
meistens einem Fahrgast oder gar keinem) statt mit einem
Kleinwagen.

Was sind denn für Dich Spritfresser? Ich versteh die Frage nicht. Du willst doch den Unternehmern oder Fahrern nicht vorwerfen/-schreiben sie sollten nur dann fahren wenn sie mindest zwei Fahrgäste transportieren können? Und was ist für Dich ein Kleinwagen? Ein Taxi muß mind. 3 Türen haben - das vorab.

Jens**

Rehi,

eigentlich wollte ich mich an dieser Diskussion gar nicht
beteiligen - aber nun gut.

Zu spät *g*

Dein
Die Ökosteuer ist noch gar nicht hoch genug.
hat mich halt gestört.

Ich vermute mal, dass Du weder vom Beruf her noch privat auf
das „fahrende Gewerbe“ angewiesen bist? Privat fährst Du auch
nur Fahrrad??

*lol* Du vermutest falsch :smile:
Ich gehör nur nicht zu den Leuten, die glauben sie könnten gleichzeig mit einem dicken Schlitten unter dem Hintern rumfahren, Bezingeld sparen und was für die Umwelt tun.

haben sich ein paar vielleicht auch Fahrzeuge mit geringerem
Benzinverbrauch angeschafft ? Na das wär doch ein Erfolg. Da
werden die aber wesentlich mehr sparen, als die paar Kröten
Ökosteuer.

Haben sie? ein paar…?! Ich möchte den
Spediteur sehen, der bei momentanen kritischen Zeiten sich auf
Grund der Ökosteuer neue Fahrzeuge kauft bzw. kaufen kann…
und so rechnet wie du es vorschlägst.

Vielleicht solltest du dir mal anschauen, wie sich der Benzinpreis in den letzen 15 Jahren auch ohne Ökosteuer entwickelt hat. Da muss man nicht unbedingt Nobelpreisträger sein um sich ausrechnen zu können, dass sich bei der nächsten Neuanschaffung ein verbrauchsärmeres Auto rechnet, und so alle 10-15 Jahre werden sicher auch Taxis ausgewechsel.

Was sind denn für Dich Spritfresser? Ich versteh die Frage
nicht.

Vielleicht fährst du selten Taxi ? Schau dich doch mal am Taxenplatz um und zähle, wieviel VW-Golf beispielsweise zwischen den Mercedes-Limousinen rumstehen. Danach brauchst du dann nur noch im Brett Vier- und Mehrräder nachfragen, wie sich dieser Luxus auf den Spritverbrauch auswirkt und kannst unter Schätzung der täglichen gefahrenen Kilomter eines Taxis ausrechnen, was den Taxiunternehmer dieser Luxus kostet.

Du willst doch den Unternehmern oder Fahrern nicht

vorwerfen/-schreiben sie sollten nur dann fahren wenn sie
mindest zwei Fahrgäste transportieren können?

Nein, aber eine Luxuslimousine für einen Fahrgast muss ja nun auch nicht sein, oder ? Mit der gleichen Begründung könntest du dann auch mit nem Kleinbus oder einer Corvette-Stingray von 1969 Taxi-fahren und über hohe Spritkosten jammern.

Und was ist für

Dich ein Kleinwagen? Ein Taxi muß mind. 3 Türen haben - das
vorab.

Es gibt sogar 4-türige Kleinwagen, das hernach.

Gruss
Marion

…genau so eine Vorlage hab ich mir gewünscht :smile:

Bin auch Deiner Meinung!

Ich meine die drstischen Steuererhöhungen auf diversen Ebenen.

Welche Steuererhöhung genau wurde denn bislang beschlossen ?
Antwort: Keine.

Und das weisst Du ganz sicher, dass keine kommen?? Beide regierungsparteien tönen doch schon rum.
Und seit wann hat eine Regierung nach der Wahl nicht irgendwelche Steuern erhöht??
Diese hat es etwas schwerer, der vorhergehenden Regierung es in die Schuhe zu schieben. Aber der rote Parteivorsitzende war ja noch nie wortverlegen.
Schröder argumentiert dann so: die Meschen wollen Steuererhöhungen und ich (Schröder) sehe das auch so, das ist völlig richtig, was die Menschen denken…bläut er der Presse ein.

Das Positive: Die Regierung kann dann zumindest nichtm ehr in
der Form argumentieren „dadran sei die alte CDU/FDP Regierung
unter Kohl schuld. Die SPD Regierung würde nur die
Fehlentscheidungen der Ära Kohl ausbaden“.

Das wird wortpolitisch doch von denen zu lösen sein, irgendein Politikwissentschaftler SPD-nah wird schon das passende Argument finden… ich bin mir ganz, ganz sicher.

Darüber können wir reden, wenn Eichel es geschafft hat, die
von der Kohlregierung angehäuften Schulden abzutragen. Vorher
nicht.

Aber Eichel will nicht Schulden durch Einsparungen abbauen und Steuern einsparen, sondern MIT Steuererhöhungen Schulden abbauen. Aber hier liege ich ja völlig falsch, oder??

Die Grünen kommen nun mit einer weiteren Erhöhung der
Ökosteuer an. Das ist fatal und der völlig falsche Weg.

Richtig, Frau Höhn ist echt lustig, die Ökosteuer bringt neue Arbeitsplätze sagte sich vorgestern im Morgenmagazin. Hat die, die letzen 4 Jahren nur geschlafen oder gestrickt???
Wo sind die Arbeitsplätze denn von den vorangegangenen Ökosteuern???
Ich sehe keine!!!
Ich seh nur einen Scherbenhaufen.

Die Ökosteuer ist noch gar nicht hoch genug.

Du kannst ja ruhig freiwillig 50% Deiner Netto-Einkünfte dem Staat spenden, hindert dich keiner dran. Bekommst vielleicht dann noch rechtzeitig einen Orden für den Wiener Opernball!

Bislang hat die Ökosteuer dazu geführt, dass viele zwar ein
wenig mit den Zähnen geknirscht haben, aber das wars. Der
Energieverbrauch ist leider kaum zurückgegangen, aber genau
darum gehts bei der Ökosteuer. Energie muss so teuer werden,
dass sich (zumindest die mit Hirn) Gedanken machen, wie sie
Energie einsparen können.

Wer will Energie einsparen? Lach mich kaputt.
Steuereinnahmen sind gefragt!!
Wovon soll der Staat denn das Geld zum Fenster rausschmeissen können???
Es gibt z.B. Bei PKW’s eine ganz einfache Lösung um wirklich Energie einzusparen.
In Flensburg gibt es eine Behörde, die erteilt Typzulassungen für PKW’s. Da wäre es ganz leicht und einfach dort solche Forderungen zur Energieeinsparung unterzubringen.
Aber nein, es ist einfacher die Kraftstoffsteuer und KFZ-Steuer hochzujubeln…das bringt die Kohle zum Staat und genau darum geht es, oder irre ich da, ihr Grünen??
Und nicht zu vergessen die Lobby der Autobauer und der Mineralölindustrie, ohne deren Einverständnis macht so ein Winzling von Poltiker überhaupt nichts, der kann höchstens mal vorsichtig anfragen…aber ganz, ganz leise sonst bekommt der eine Preiserhöhung bei den Spritpreisen und eine Entlassungswelle von Autobauern, die sich gewaschen hat. Nö? Na denn nicht, kann mich ja auch mal irren.

Post als Beispiel:
Briefporto muss gesenkt werden, lumpiges Cent.
Das Echo: dann bauen wir aus Kostengründen 10.000 Arbeitsplätze ab. Soll ich auch noch bähhhhh sagen???
Kabelfernsehengebühren sind schon angehoben. War dieses das Tauschgeschäft?
Paketgebühren sind auch schon hoch gegangen.

Möglichkeiten dazu gäbe es genug, wenn man denn wollte. Die
Industrie wird sicher gerne Geräte, Autos etc. mit weniger
Energieverbrauch auf den Makt bringen, wenn der Bedarf
vorhanden ist. Auch Erzeuger im Bereich Isolierung, Hausbau
etc. dürfte über solche Nachfrage nicht traurig sein. Zudem
könnte sich Forschung in diesem Bereich dann auch wieder mehr
lohnen. Wie man sieht, könnten sich aus diesem Segment jede
Menge Impulse und Spinn-off Effekte ergeben.

Forschung und Entwicklung??? Hier bei uns…machen wir doch laufend.
Der Videorecorder eine reine deutsche Erfindung.
MP3-Player eine deutsche Entwicklung.
PAL-Fernsehen eine reine deutsche Entwicklung.

Von der Produktion dieser drei hochkarätigen Entwicklungen leben zig-hunderttausend Arbeitskräfte…nur nicht bei uns. Es ist zum Heulen.
He, he nun mal langsam Gerd!! Es werden ja noch Geräte hier bei uns vertrieben, der Einzelhandel bleibt bei uns, richtig.

Und bald fährt Schröder & Co. nach China, wäre doch eine Schande für unser Volk, wenn er nicht in der ersten Reihe steht bei der Einweihung des Transrapid und joggen soll auch toll in China sein.
Wo bleibt bei uns die Entwicklung des Transrapid, kein Politiker will ihn hier bei uns haben. Die Formel ist ganz einfach zum verweigern ohne nein zu sagen. Geb der Insdustrie ein wenig Geld zum Entwickeln, aber nur soviel das sie sich nicht übermässig gross beschweren können, aber die Industrie muss die Hauptlast tragen, auch wenn solche Entwicklungen nur mit nationaler Hilfe zu lösen sind.
Ist wohl nix mit der Förderung von Grossprojekten, kann man auf alle Gebiete ausdehnen.
Cargolifter. Welches Land nimmt die Idee auf und baut es dann weiter??
Beinah vergessen, Windenergie, das wird gefördert. Einmal was positives??
Ne, schaut den Mist in der Nordsee an.
Ein tolles Industriegebiet wurde erschlossen.
Hallo Ihr Grünen, AUFWACHEN.
Auf dem Land kann man solche Dinger erheblich billiger aufbauen. Ist doch egal, muss nicht billiger sein, haben doch Ökosteuer oder was auch sonst.

Auf lange Sicht gesehen könnte Deutschland weltweit führend im
Bereich der Energiespar-Technologie werden (mal salopp
ausgedrückt), was sich auch nicht schlecht auf die
Exportchancen auswirken wird.

Das entscheiden bei uns Banken und Co. Die wollen das aber nicht.
Schröder wird daran auch nichts ändern, da schon mal kein Industrieboss dieses Rot-Grünen-Gesäusel mag.
War schon immer so.
IN DEN 60er Jahren hing schon mal so ein Wahlplakat der SPD rum mit der Aufschrift: Wir bauen das moderne Deutschland, mann oh mann.

Machen wir uns doch nichts vor. Wenn der Energieverbrauch (mit
der damit verbundenen Emmission) so bleibt, und andere Länder
aufgrund wachsenden Wohlstands nachziehen, dann traben wir
ganz schnell in den Umwelt-Supergau (stell sich nur mal einer
vor, China oder Indien würden einen Energie-pro-Kopf Verbrauch
wie die USA entwicklen, dann heisst es: Ozonschicht ade).

Hörst Du nicht das Gelächter aus den USA???

Energieeinsparung und Umwelttechnologie heisst der Markt der
Zukunft (nach IT-Technologie und neben der Gentechnologie).
Deutschland und seine Wirtschaft könnte hier von Anfang an mit
dabei sein (im Gegensatz zu den beiden anderen Bereichen, die
es entweder verschlafen hat oder (IMHO zu recht) für
ethisch/moralisch bedenklich hält).

Meine

persönliche Ansicht. Bin Student… Da trifft mich eine
Ökosteuer besonders hart. Hab ja keinerlei steuerliche
Vergünstigungen.

Mir kommen die Tränen. Wieviel ist es denn genau bei dir ? 5
Euro im Monat ? Falls es mehr ist, solltest du dir mal über
energiesparmaßnahmen Gedanken machen. Was für ein Auto fährst
du denn und wie häufig ? Nutzt du ÖPNV ? Wieviel
Energiesparlampen hast du in der Wohnung ? Wieviel Watt haben
deine Elektrogeräte ? Wie alt ist dein Kühlschrank ? etc.
Eine Energieberatung gibts in jedem Umweltzentrum.

Aber vorsicht, wenn du davon tatsächlich was umsetzt kann es
sein, dass du am Ende des Monats trotz Ökosteuren womöglich
noch Geld übrig hat *g*.

Und Du kommst zu uns aufs Land, dann versuchst du mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen, wenn Du es schaffst, wirst Du hier als Held gefeiert.
Uns kostet Ökosteuern nur Geld, sonst nichts.
Und das Heizen der Wohnung wird deswegwen auch nicht preiswerter und rentabler, trotz Ökosteuer.
Eines wünsche ich Dir niemals, dass Du dein Geld zählen musst und rechnen musst, ob es noch reicht auf einmal den gesamten Ölmittelbedarf für den Winter zu kaufen oder es teuer stückeln musst.
Gibt genügend Leute die sich nicht mehr die Grundversorgung leisten können.
Nicht??
Dann komme und stelle Dich mal einen Tag neben die Kasse von unserem Kramerladen, da siehst Du die Wirklichkeit.

Irgend ein schlauer Mensch hat mal errechnet, dass man in D
ein Kernkraftwerk abschalten könnte, wenn man auf diesen
ganzen Stand-by Fernbedienungsfirlefanz verzichten würden.

Ist richtig, und richtig ist auch ein KKW verschmutzt die Umwelt nicht, genau wie ein Windrad auch nicht, bloss hier gibt es auch noch Arbeitsplätze zu hauf.
Und nun nicht losschreien, ihr KKW-Gegner.
Jede bahnbrechende Entwicklung hat Widerstand in der Bevölkerung ausgelöst.
Auch die Bahn, die heute hochgelobt wird.
Bei uns erzählen die älteren Leute noch heute, was das für mutige Männer waren die, die Bahn mal ausprobiert haben.
Alle haben überlebt, sagt man.
Und heute fahren alle mit der Bahn…und so geht es uns in 100 Jahren mit KKW’s.
Dann ist der Schrott in der Nordsee hoffentlich schon verrostet und abgebaut.

Noch zum Schluss:
Wer auch immer uns regiert, der bes… uns was das Zeug hält, vor allem kurz nach der Wahl.
Steuern erhöhen, bringt uns nicht weiter in Sachen Umweltschutz, handeln ist besser. Mit höheren Steuern fährt der gehobene Mittelklassewagen genauso wie ohne hohe Steuern…bloss der der Staat hat nichts von niedrigen Steuern und mit was sollen sie denn prassen???
Lasst es gut gehen in Berlin, wir werden die Steuern schon aufbringen, gelle???

Gruss
Marion

Ökosteuer - Unsinn und Alternative

Die Probleme bei der Windenergie sind eher die (ich habe mich
da mal mit einem Profi unterhalten), dass derzeit sehr viel
mehr Notenergie auf dem Markt bereitgestellt werden muss, um
kurzfristige Schwankungen sofort ausgleichen zu können
(Speicherkraftwerke o.ä.) Diese Energie ist natürlich sehr
teuer.

Genau dieses meinte ich.

Wie gesagt, in Übergangszeiten ist nicht alles effizient. Aber
willst Du die Werke in 1 oder 2 Jahren platt haben?

Das ist keine Übergangszeit, sondern systemimmanent. Das Problem ist, daß im Gesetz zwischen primärer und sekundärer Energieverwendung unterschieden wird.

Angenommen, ich habe einen Butterschmelzbetrieb.

  1. Variante: Ich schmelze die Butter in heißem Wasser, das ich mit einer Gasflamme erhitze, zahle ich Ökosteuer.

  2. Variante: Entzünde ich eine Gasfackel und richte diese direkt auf den Butterklumpen, zahle ich keine Ökosteuer.

Diese feine Unterscheidung, die durch nichts begründet ist, außer Kalköfen und Aluminiumschmelzen von der Ökosteuer zu befreien, sorgt dafür, daß eine Aluminiumschmelze, die mehr Strom braucht als die gesamte Stadt Essen inkl. Industrie, von der Ökosteuer befreit ist.

Aus diesem Grund ist es in meinen Augen ein riesiger Witz, daß
es tatsächlich Menschen gibt, die meinten mit ihrer Stimme für
die bunte Bundesregierung für die Zukunft in ökologischer oder
sozialer Hinsicht etwas vernünftiges getan zu haben.

Und was wäre Deiner Meinung nach die Alternative in dieser
Hinsicht gewesen?

Einfach: Ökosteuer, ohne jede Ausnahme für jeden, mit Ansage: 1. Stufe in Jahr x+2, danach jährliche Steigerung um einen definierten Satz für die nächsten 10 Jahre. Verwendung der Mittel ausschließlich für den Umweltschutz, den ÖPNV (wenn es denn sein muß) und die Forschung in alternative Energien sowie Förderung von Solaranlagen und stromsparenden Haushaltsgeräten inkl. Glühbirnen.

Gruß
Christian

Einspruch!
Liebe Marion,

Vielleicht solltest du dir mal anschauen, wie sich der
Benzinpreis in den letzen 15 Jahren auch ohne Ökosteuer
entwickelt hat. Da muss man nicht unbedingt Nobelpreisträger
sein um sich ausrechnen zu können, dass sich bei der nächsten
Neuanschaffung ein verbrauchsärmeres Auto rechnet, und so alle
10-15 Jahre werden sicher auch Taxis ausgewechsel.

hier unterliegst Du einem Irrtum, der leider weit verbreitet ist. Was nützt es mir, wenn ich jetzt für € 25.000 ein neues Fahrzeug kaufen kann, das mir im Vergleich zu meinem alten Auto € 40.000 auf 10 Jahre erspart, wenn ich jetzt keine € 25.000 habe.

Hinzu kommt noch der Unsicherheitseffekt: Gerade die bunte Regierung hat gezeigt, daß man sich auf aktuelle Gegebenheiten und Rechts- bzw. Planungssicherheit nicht mehr verlassen kann.

Stell Dir vor, Du kaufst Dir einen kleinen dieselgetriebenen Wagen und nach zwei Jahren kommt die Regierung auf den Trichter, Diesel überporportional zu besteuern (wegen Ruß oder was auch immer) oder für jedes Fahrzeug Türen mit einer Breite von 1,50 m vorzuschreiben (Fluchtmöglichkeit bei Feuer im Wagen). Da bist Du dann gekniffen, wie z.B. die Leute, die sich jetzt einer Spekulationsfrist von 10 Jahren bei Immobilien gegenübersehen. Daß das Gesetz wohl irgendwann in 2003 vom BVerfG gekippt wird, hilft Dir auch nicht, wenn Du die Hütte eigentlich in 1999 verkaufen wolltest.

Das ist doch gerade die Misere für den Mittelstand: Die fehlende Planungsunsicherheit. Man kann sich auf alles einstellen, aber nicht darauf, daß alle zwei Jahre Gesetze, mit denen man sich gerade arrangiert hatte, wieder geändert werden.

Im Vertrauen auf die Zukunft würde ich heute weder ein spritsparendes Fahrzeug noch eine Energiesparlampe kaufen.

Gruß
Christian

Was sind denn für Dich Spritfresser? Ich versteh die Frage
nicht.

Vielleicht fährst du selten Taxi ? Schau dich doch mal am
Taxenplatz um und zähle, wieviel VW-Golf beispielsweise
zwischen den Mercedes-Limousinen rumstehen. Danach brauchst du
dann nur noch im Brett Vier- und Mehrräder nachfragen, wie
sich dieser Luxus auf den Spritverbrauch auswirkt und kannst
unter Schätzung der täglichen gefahrenen Kilomter eines Taxis
ausrechnen, was den Taxiunternehmer dieser Luxus kostet.

Du willst doch den Unternehmern oder Fahrern nicht

vorwerfen/-schreiben sie sollten nur dann fahren wenn sie
mindest zwei Fahrgäste transportieren können?

Nein, aber eine Luxuslimousine für einen Fahrgast muss ja nun
auch nicht sein, oder ? Mit der gleichen Begründung könntest
du dann auch mit nem Kleinbus oder einer Corvette-Stingray von
1969 Taxi-fahren und über hohe Spritkosten jammern.

Und was ist für

Dich ein Kleinwagen? Ein Taxi muß mind. 3 Türen haben - das
vorab.

Es gibt sogar 4-türige Kleinwagen, das hernach.

Gruss
Marion

pleite ist pleite ist pleite
Hallo auch hier,

Die
Wahl lautet also: Pump ich Geld in Unternehmen in der
Hoffnung, diese kommen langfristig gesehen wieder auf die
Beine, beschäftigen Leute, zahlen Steuern etc. oder finanziere
ich lieber Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe…?

ich kann mich nicht entsinnen, daß es jemals eine Pleite gab, bei der der Staat eingegriffen hätte und das Unternehmen dann langfristig überlebt hätte. Mal abgesehen vom siechen Steinkohleabbau u.ä. Fällen (z.B. Werften), wo schon seit zig Jahren subventioniert wird. Insofern zählt das nicht.

Gruß
Christian